Ausgabe 
11.2.1936
 
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gestalten, und erst nach 35 Minuten gelang es Weilburg, einen Eckball zu verwandeln. Durch zwei vermeidbare Tore (Elfmeterbälle) wurde das Halb- zeltergebnts hergestellt. Nach der Pause hatten sich die Gießener etwas vorgenommen; durch ein schö­nes Kopftor von Pflieger kamen sie auf 1:3 heran. Trotzdem sie weiterhin überlegen spielten, konnten die Weilburger vier weitere Tore erzielen, die der Torwart u. U. hätte halten müssen. Bei den Weil­burgern überragte der Torwart und Mittelstürmer. Henkelmann als linker Läufer war der Beste der Gießener Mannschaft.

Handball der Sp.-Vg. 1900.

1900 verliert in Kassel knapp mit 10:12 (3:8).

Die 1. Handball-Mannschaft mußte ohne Göing, Knop und Steines nach Kassel fahren. Während die Kurhessen in der ersten Halbzeit mehr vom Spiele hatten, liefen die Blauweißen in der zweiten Halbzeit zur Hochform auf und konnten die Kur­hessen in ihre Spielhälfte zurückdrängen. Die glück­lichere Elf wurde Sieger.

1900 spielte in folgender Aufstellung: Enders; Cremers, Funke; Reist, Hofmann, Fock; Höing, Wlodareck, Hamann, Krüger, Schüler.

Die Kasseler spielten zuerst mit dem Winde, konnten vom Anstoß aus durch ihren Rechtsaußen den ersten Erfolg erzielen und schon in der nächsten Minute durch einen Strafwurf auf 2:0 erhöhen. Durch eine schöne Kombination warf Höing, der sich in den Sturm von 1900 aut einführte, den ersten Gegentreffer. Durch falsche Deckung der Hintermannschaft kam Kurhessen durch einen Straf­wurf zum dritten Tor. In der 12. Minute gab es einen 13-Meter-Ball, der das Ergebnis auf 4:1 stellte. Wenige Minuten später mußte der Torhüter, vom Rechtsaußen Thiele bezwungen, zum fünften- mal hinter sich greifen. Kurz darauf konnte Hamann durch einen Prachtwurf das Ergebnis auf 5:2 ver­kürzen. Die rechte Seite der Kurheffen kam noch dreimal erfolgreich zum Zug. Wlodareck konnte kurz vor dem Halbzeitpfiff das dritte Tor für 1900 erzielen.

In der zweiten Halbzeit überraschte 1900 durch ein technisch sehr hochstehendes Spiel. Die ganze Mannschaft lief zur Hochform auf. Einwandfreies Deckungsspiel der Hintermannschaft ließ den Kur­hessen keinen Erfolg zu. Der Sturm konnte durch gute Aufbauarbeit und Einsatzbereitschaft der ein­zelnen Stürmer bis auf 8:7 aufholen. Erst in der 50. Minute konnte Kurhessen durch einen Straf­wurf das erste Tor nach Halbzeit werfen. Durch einen Alleingang von Krüger kamen die Blau­weißen wieder auf 9:8 heran. Anschließend konn­ten die Kurhessen durch falsches Deckungsspiel des einen Läufers noch dreimal erfolgreich fein. Durch restlosen Einsatz der 1900er konnten noch zwei Tore erzielt werden, so daß man sich mit dem Schluß­ergebnis von 12:10 trennte.

r IE.Teutoma" Watzenborn-Steinberg

2. Mannschaft Klein-Linden I 4:3 (2:2).

Am Sonntag weilten zwei Mannschaften aus Klein-Linden zu Gesellschaftsspielen bei den Teu­tonen. Die 2. Mannschaft der Einheimischen war verstärkt durch Fett in der Verteidigung, der viele Situationen klärte Schon nach einer Minute Spiel­zeit hieß es 1:0 für die Gäste. Beide Mannschaften spielten taktisch nicht besonders gut. Bei einer ver­stärkten Abwehr der Gäste kam es hintereinander zu Handelfmetern, die von Fett verwandelt wur­den. Bis zur Halbzeit reichte es bei den Gästen noch zu einem 2:2. Nach der Pause gingen die Gäste gleich aus sich heraus und kamen auch zu der verdienten Führung mit 3:2. Dieses Resultat stand lange und erst durch eine Umstellung (Fett in den Sturm) kamen die Einheimischen noch zu zwei Toren und somit zu einem Sieg, der dem spiele­rischen Können nach auch für die Gäste verdient gewesen wäre.

1. Jugend Klein-Linden 1. Jugend 0:0.

Vorher spielten die Iugendmannschaften beider Vereine und trennten sich mit einem Unentschieden. Das Spiel war weit schöner, als das der beiden aktiven Mannschaften. Der Torwart der Gäste be­wahrte seine Mannschaft vor einer Niederlage.

Kußballgesellschastsspiele auf dem Laude.

Großen-Buseck I Daubringen I 5:3.

Die Daubringer 1. Fußballmannschaft trat zu einem Freundschaftsspiel in Großen-Buseck gegen die 1. Mannschaft Großen-Buseck an. Daubringen spielte mit Ersatz und mit nur zehn Mann. Außer­dem mußten während des Kampfes noch zwei wei­tere Spieler ausscheiden. Großen-Buseck siegte mit 5:3 Toren.

Großen-Linden II Staufenberg I 3:3.

Großen-Linden gab einen guten Gegner ab und konnte auch nach zehn Minuten Spielzeit in Füh­rung gehen. Die Gäste setzten sich aber dann in Großen-Lindens Spielhälfte fest und führten bei Halbzeit 3:1. Nach der Pause spielten die Gäste

weiterhin überlegen, doch konnten die Einheimischen den Ausgleich Herstellen. Ein in den letzten Minuten durch Kopfball erzieltes Tor der Gäste gab der Schiedsrichter nicht.

Tagung des Kreisführerrings Lahn-Dill.

Am Samstag fand hier eine Tagung des Kreis­führerrings des Turnkreises Lahn-Dill statt. Nach der Begrüßung gab Kreisführer D a u p e r t einen Ueberblick über die Stellung und Arbeit der Tur­nerschaft im Reichsbund für Leibesübungen.

Hauptgegenstand der Besprechung waren die turnerischen Veranstaltungen des Kreises in 1936. Den Auftakt bildete:

Das Wintergeräteturnen soll getrennt in den Unterkreisen möglichst am gleichen Tage, dem 22. März, durchgeführt werden. Im Kreise Gießen findet das Turnen zu Heuchelheim statt, im Kreise Alsfeld zu Alsfeld, im Kreise Dillenburg zu Smn und im Kreise Wetzlar zu Wetzlar-Niedergirmes

Jeder Unterkreis soll im Frühling eine Wande­rung durchführen. Als geeigneter Tag wird der Himmelfahrtstag empfohlen. Unterkreis Siegen plant für diesen Tag eine Wanderfahrt zur Jahn- eiche am Dünsberg.

Die Hauptveranstaltuna des Jahres, das Kreis- feft, wird von dem Kreisführerring dem Tv. Wiefeck übertragen. Das Fest soll am 4. und 5. Juli stattfinden. .

Das Kreisfrauenturnen wird am 29. und am 30. August in Wetzlar-Niedergirmes abgehalten

Das Dolksturnen der Kreise Dillenburg und Wetzlar soll am 6. September in Kinzenbach, das für die Kreise Alsfeld und Gießen am 23. August in Burggemünden durchgeführt werden.

Als Ort für das A l t e r s t r e f f e n ist Dillen­burg vorgesehen. Als Tag kommt der 27. Septem­ber in Betracht.

Kreisoberturnwart Schüler, Wetzlar, sprach dann über die Rundenkämpfe und teilte mit: Die Rundenkämpfe, die schon im März durchgefuhrt werden sollen, werden in diesem Jahre keine Punkt­spiele sein. Im Kreise Lahn-Dill sollen sich die Ver­eine, die nach Lage und turnerischer Befähigung zueinander passen, zu einem Wettkampf zusammen­tun. Es wird in drei Stufen (Stärkeklassen) ge­turnt. Jeder Verein hat wenigstens eine Mannschaft (beliebige Stufe) zu stellen, kann aber auch für mehrere Stufen melden. Da die Mannschaft nur aus vier Turnern zu bestehen braucht, können auch die kleinen Vereine antreten.

Der Kreisturntag findet am 29. März statt. Kreisführer D a u p e r t schloß die arbeitsreiche Ta- aung mit Gruß und Heilruf auf Führer und Vater­land.

Oer Lahn-Regatta-Verband bleibt bestehen.

In Limburg fand eine Sitzung des Lahn-Re- gatta-Verbandes statt, auf der u. a. über die Auf­lösung des Verbandes beraten wurde. Da aber der Deutsche Ruderoerband eine Neuorganisation der Regatten beabsichtigt, nach der jeder Verein einem noch zu bildenden Regattaverein oder -verband angehoren muß, um bei Rennen startberechtigt zu sein, wurde von einer Auflösung des Lahn-Regatta- Verbandes vorläufig Abstand genommen. Der Lahn-Regatta-Verband wird also bis zur völligen Klärung der Sachlage durch den Deutschen Ruder- verband bestehen bleiben.

In diesem Zusammenhang verdient die Tatsache Beachtung, daß die erste Mannschaft des Limbur­ger RC. von Trainer F r e y e i s e n der Olympia- Zelle Würzburg zwecks eventueller Teilnahme an den Olympia-Rennen geprüft wurde. Die Mann­schaft wird wahrscheinlich demnächst Aufnahme in die Olympia-Zelle Würzburg finden.

Wirtschaft.

Oie Zndustrie- rrnd Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

190: Das Programm der Leipziger Frühjahrsmesse 1936. . .

110: Einbringung von Reichsmarknoten bet der Rückkehr von Jtalienreisen verboten.

111: Bekanntmachung KP 102 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.

* Der Eisen st einbergbau an Lahn, Dill und in Oberhessen im Januar. Förderung und Absatz stiegen auf 82 006 bzw. 89 478 Tonnen, gegen 75 667 bzw. 84 495 Tonnen im Dezember 1935. Arbeitstäglich ist die Förderung gleich geblieben. Die Belegschaft stieg um 50 Mann auf rund 3250. Die Vorräte verminderten sich weiter um rund 9000 auf 31000, gegen 53 000 Tonnen Mindestbestand im Rekordjahr 1927.

AG. für Zellstoff- und Papierfa­brikation, Aschaffenburg. Die AG. für Zellstoff- und Papierfabrikation, Aschaffenburg, wird ab 1. April 1936 ihre Hauptverwaltung nach Berlin verlegen. Die augenblickliche Beschäftigungslage des Ünternehmens ist recht gut.

Mein-Mainische Börse.

Mttagsbörse weiter befestigt.

Frankfurt a. M., 10. Febr. Die Börse zeigte auch zum Wochenanfang eine weiter feste Haltung, am Aktienmarkt überwiegend nach oben gerichtete Kurse. Indes hatte das Geschäft immer noch keinen allzu großen Umfang, da die Auftragserteilung aus dem Publikum keine nennenswerte Vergrößerung erfahren hat. Auch die Eigengeschäfte der Kulisse hielten sich in bescheidenen Grenzen.

Am Aktienmarkt traten zumeist Erhöhun­gen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. ein. Etwas lebhafter waren wieder Montanwerte. Etwas stär­ker als 0,50 bis 0,75 v. H. höher waren Harpener Bergbau mit 115,50 (114) und Hoefch Eisen mit 90,50 (88,75), Rheinstahl stiegen um 0,75 v. H. auf 113,25. Von Elektroaktien gewannen Felten 1,13 v. H. auf 117,40 und Siemens 1,25 v. H. auf 175,65, auch Schuckert und Licht und Kraft notierten je 0.75 v. H. fester, dagegen büßten RWE. 0,75 v. H. ein. Chade AC 302,50 (301). Am Chemiemarkt blieben Farbenindustrie mit 151,50 unverändert, Scheideanstalt erhöhten sich auf 212,50 (211) und Deutsche Erdöl bei größeren Umsätzen auf 111,75 (110,50). Zellstoffaktien waren weiter beachtet, ins­besondere Aschaffenburger mit 90 (88.50), Feld­mühle notierten mit 120,75 (120,50) und Waldhof mit 123 (122 50). Von Maschinenaktien kamen- linger nach Geldstreichung mit 92,75 (l. K. 90) wie­der zur Notiz, Muag gewannen 0,90 v. H. auf 82,13, während Moenus 0,40 v. H. nachgaben. Fest

lagen außerdem Deutscher Eisenhandel mit 118,75 (117,50). Etwas höher setzten ferner ein: Holzmann 96,75 (96), AKU. 52,75 (52,50), Kali Westeregeln mit 120,50 (119,50), anderseits verloren Südd. Zucker 1,50 v. H. auf 197, AG. für Verkehr 0,50 v. H. auf 107,25, BMW. 124,50 (125), Daimler 105,25 (105,50), Jul. Berger 124,25 (124,50) und Bemberg 93,13 (93,50). Schiffahrtswerte lagen be­hauptet.

Am Rentenmarkt hatten deutsche Werte bei kleinen Umsätzen unveränderte Kurse. Altbesitz 110 (109,90), Kommunal-Umschuldung 87,10, Zinsoer­gütungsscheine 93,20, späte Schuldbuchforderungen 96,75. Von fremden Werten hatten Mexikaner feste Kurse und lebhaftes Geschäft, 5 v. H. äußere Gold 14,65 (14,13), 5 v. H. innere Silber 6 (5,75), 4,50 Jrigation 8,30 (8), während 5 v. H. Tehuantepec mit 7,35 unverändert lagen.

Bei weiterhin fester ©runbftimmung blieb das Geschäft in der zweiten Börsenstunde ruhig, die Kurse waren aber allgemein gut behauptet, teilweise noch etwas fester. So u. a. Siemens mit 176,50 nach 175,65, Verein. Stahlwerke mit 82,90 nach 82,65, Holzmann mit 97 nach 96,75 und Chade AC mit 303 nach 302,25. Von den später notier­ten Werten kamen Gement Heidelberg mit 125,25 bis 126,50 (124,50), Rütgerswerke mit 120,40 (119,50) und Kaufhof mit 32,75 (32) zur Notiz. Am Kaffamarkt waren Gritzner Nähmaschinen gesucht.

Variable Renten biteben auch später sehr ruhig und unverändert. Goldpfandbriefe zeigten bei leich­ter Nachfrage die letzten Kurse, auch Liquidations- Pfandbriefe, Stadtanleihen und Kommunalobliga­tionen wiesen kaum Veränderungen auf. Mexika­nische Anleihen lagen im Verlaufe still und behaup­tet, 4,50 Irrigation weiter erhöht mit 8,50 nach 8,30. Tagesgeld unv. 2,25 v. H.

Abendbörfe freundlich.

Bei fester Grundstimmuna hatte die Abendbörse nur sehr kleines Geschäft, da aus dem Publikum Anregungen fehlten. Viel Beachtung fand der Be­richt über die Arbeitsmarktlage im Januar. Seitens der Kulisse bestand auf Basis der Mittagskurse eher etwas Kaufneigung. Soweit Kursveränderungen gegen den Berliner Schluß eintraten, betrugen fie nur Bruchteile eines Prozentes. Lebhaftere Umsätze hatten Vereinigte Stahlwerke mit 82,75 (82,50). 1 v. H. höher notierten Conti Gummi mit 168,50 (167,50). Scheideanstalt bröckelten etwas ab auf 212 (212,50). Von Großbankaktien zogen Commerzbank 0,25 v. H. an auf 92,75, während DD-Dank im gleichen Ausmaß nachlieben auf 90,75, Dresdner Bank lagen mit 91,50 unverändert. Deutsche Ren­ten lagen ruhig und unverändert. Im freien Markt wurden Zinsvergütungsscheine mit 93,20, Kommu­nal-Umschuldung mit 87,10 und späte Schuldbuch­forderungen mit 96,75 bewertet. Von fremden Wer­ten fanden Mexikaner anfangs auf höhere Kurse

aus Paris etwas Nachfrage, später flaute das In­teresse wieder mächtig ab; per Saida erfuhren die Kurse bei geringen Umsätzen keine Aenderung.

U a. notierten: Altbesitz 110, IG.-Farben-Bonds 125,65, 4proz. Rumänen 5,40, 4proz. Schweiz. Bun- desbahn 185, 5proz. innere Mexikaner 6,13, Adca 74,50, Commerzbank 92,75, DD-Bank 90,75, Dres­dner Bank 91,50, Reichsbank 186,50, Harpener 115, Mannesmann 84,40, Rheinstahl 112,75, bereinigte Stahlwerke 82,75, AKU. 53,25, Bekula 139,25, Bemberg 93, JG.-Chemie Basel volle 173 25, Conti Gummi 168,50, Daimler 104,75, Deutsche Erdöl 111,75, Scheideanstalt 212, JG.-Farben 151,25, Goldschmidt 113,50, Holzmann 97,50 Junghans 90, Metallgesellschaft 117,50, Moenus Masch. E. 82,40, Schuckert 133,25, Aschaffenburger Zellstoff 90,25, Reichsbahn-VA. 122,75, AG. für Verkehr 107, Ana- tolier I und II 38,25.

Frankfurter Schlachtviehmarkt

Frankfurt a. M., 10. Febr. Auftrieb: Rinder 813 (gegen 780 am letzten Montagsmarkt), darunter 143 Ochsen, 77 Bullen, 444 Kühe (2 direkt), 149 Färsen. Kälber 466 (385), Schafe 49 (152), Schweine 2955 (2928). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 43 (am 3. Febr. 43), b) 43 (43), c) 41 bis 43 (43), d) (36 bis 43); Bullen a) 43 (43), b) 43 (43), c) 43 (43), d 42 (); Kühe a) 43 (43), b) 39 bis 43 (39 bis 43), c) 32 bis 38 (32 bis 38), d) 23 bis 31 (23 bis 31); Färsen a) 43 (43), b) 43 (43), c) 40 bis 43 (43), d) (40 bis 43). Kälber, andere a) 63 bis 68 (60 bis 66), b) 55 bis 62 (51 bis 58), c) 47 bis 54 (42 bis 50), d) 37 bis 46 (33 bis 41). Lämmer und Hämmel b2) 50 (50), c) 46 bis 49 (48 bis 49); Schafe nicht notiert. Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (); Sauen gl) 57 (57), g2) (50 bis 57). Marktverlauf: Rinder lebhaft, ausverkauft. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt.

Großhandelspreise für Fleisch und F e t t w a r e n. Beschickung: 686 Viertel Rindfleisch, 78 ganze Kälber, 40 ganze Hämmel, 9 halbe Schweine, 2 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo in RM.: Ochsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75; Bullenfleisch b) 74 bis 77; Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68; Färsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Kalbfleisch b) 74 bis 80, c) 66 bis 74. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren Roher Speck unter 7 cm, höchster Preis 80; Flomen, höchster Preis 80. Marktverkauf: ruhig.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 10. Febr. Das Weizenange- bot genügte für die stetige Nachfrage aus dem enge­ren Bezirk, während der Oberrhein überreichlich aus Mitteldeutschland versorgt ist. In Roggen kann der Bedarf der Provinzmühlen nicht voll befriedigt werden, wogegen das Angebot auf dem Wasser­wege umfangreich bleibt. Braugerste liegt geschäfts­los, und auch in Jndustriegerste finden nur kleine Umsätze bei nachgiebigen Preisen statt. Das Hafer­geschäft bleibt mangels Angebots und wegen der Andienungen für die Heeresverwaltung sehr be­schränkt. Kleie und Schnitzel werden sehr gefragt, auch für Futter- und Nachmehle hat sich der Absatz gebessert. Brauereiabfälle verkehren dagegen wei­terhin ruhig. Weizen- und Roggenmehl haben ru­higes Geschäft. In Rauhfutter genügen die Zufuh­ren, die Preise bröckelten weiter ab.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 209, W 16 212, W 19 216, W 20 218, Roggen R 12 172, R 15 175, R 18 179, R 19 181 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste , Braugerste 225230, Hafer. Weizenmehl W 13 28,25, W 16 28,50, W 19 28,50, W 20 28,85, Roggenmehl R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Wei­zennachmehl 16,7517,00, Weizenfuttermehl 13,00 bis 13,25. Weizenkleie W 13 10,65, W 16 10,80, W 19 11,00, W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15 R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot m. M. 16,20, Palm­kuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30, Treber, Trockenschnitzel 9,04 Fabrikpreis, Heu 8,00, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,50 bis 3,80, dto. gebündelt 3,403,70. Kartoffeln: In­dustrie hies. Gegend 3,30, gelbfleischige hies. Gegend 3,20, Weiß-, rot- und blauschalige hies. Gegend 2,90 RM. per 50 Kilogramm bei Waggonbezüg.

Genossenschastsrechner verhastei.

Dieburg, 10. Febr. (LPD.) Bei der Waren­bezugs- und Absatzgenossenschaft Brensbach und Umgebung wurden schwere Verfehlun­gen feftgeftettt, die einen Fehlbetrag von 20 0 0 0 Mark erreichen sollen. Im Verlaufe der Untersuchung wurde jetzt der Rechner der Ge­nossenschaft als schuldverdächtig verhaftet.

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Fran.turi a. 2)1.

Berlin

Siunffurt a.M.

Berlin

Schluß' turS

Schlußl. Abend» börs-

Schluß- lure

Schluß!. Mittag« borfc

Schluß- kurS

Schluß!. Abend« bürie

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag' bötte

Datum

82-

10-2-

8.2-

10.2.

<»atum

82.

10-2.

8.2.

10-2.

6% Deutsche Reichoanlethe v. 1927

100,5

100,75

100,5

97,4

100,5

97,4

4% oesgl. Serie It ............

9,75

6,75

9,65

6,75

_

4% Deutsche ReichSanl. von 1934

97,4

97,4

6% Ruman. vereint). Rente v. 1903

_

6,6

5y2% Voung-Anleihe von 1930 ..

-

4*4%Ruinän.vereinh.Rentev.l913

9,35

9,35

9,25

9,35

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit AuSlos.-Rechten .............

109,9

110

110

110,13

4% Rumänische verctnh. Rente .

2y4% Anatolier............

5,3

38,4

5.4

38,25

5,4

38,5

5,45

38

4l ,°o Deutsche Neichsposlschatzan Weisungen von 1934, I.......

6% ebcm.8% Hess. BolkSNaat 1929

(rück,zahlt». 102%)............

99,9

97,75

99,75

97,75

99,9

100,1

97,5

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg.Südam. Dampfschiff . 0

Norddeutscher Lloyd .........0

'21.®. für Berkehrswesen Akt. .. 0

15,9

16

16

16,13

4*4% ebem.8% Hessische Landes' bani Darmstadt Gold R. 12....

96,4

96,4

17,25

107,75

17,25

107

17,4

107,5

17,25

107

5¥i% ehem. 4 y2% Hess. Landes Hypothekenbank DarntstadlLiaui

101,05

101

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz, und Privat-Bank ... o

118

93,25

117,75

92,75

117,75

93,25

118

92,5

4V2% ehem. 8% Darmst. Komm

Landcsb.Goldschuldverschr R.6

Deutsche Bank und Disconto»

Gesellschast................o

91

90,75

91

91

Lberhcsjen Provinz-Anlethe mit

Ausloi.-Rechten ............

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................ 12

91,5

187,25

91,25

186,5

91,5

186,5

91,5

186,75

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechrcn

4 y2% ehem.8% Franks. Hyp.-Aank

Goldpse. 15 untimdbar bis 1935

114,25

96,5

114,25

96,5

114,25

114,25

21.6.®......................t

Bekula.................... 10

38,9

139,25

38,9

139,25

38,9

139,4

38,75

139,65

6Yi% ehem. 4V2% Franks. Hyp.

Bank-Ligu.-Psandbrtese.......

6V2% ehem 4*/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpse. ...

101,25

101,13

Clcktr. Lieserungsgeselltchaft... 6

Licht und Kraft ........... ey,

115

134,25

114,5

136

114,5

134,5

114,75

136,5

101,4

101,65

101,4

101,65

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellich.s.Elektr.Unternehmung. 6

116,25

130

117,75

130

117,4

130

117,75

129,9

4*4% ehem. 8% Pr. LandeSpsand-

brtesanslalt, Psandbriese R. 19

4*4% ebcm. 7% Pr. LandeSpsand briefnnft., Gold Komm. Cbl.VI

97

| 97

97

97

Rheinische Elektrizität ........ g

Rhein. Wests. Elektr..........e

127

128,5

-

127,75

127

127,75

126,25

126,9

97

97

97

97

«chuckert L Eo................

Siemens L Halske.............

133

174,4

133,25

176,5

133

174

133,25

176

Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-38

108,6

, 108,6

108,6

I 108,6

Lahmeyer S Eo..............7

128,5

128,5

129

129,4

4% C'sterreichtsme Goldrente...

1

30

I 30

Buderus ................... 4

97,65

97

07,5

97,5

4,20% Lesterrcichische Silberrente

1,25

i 1,25

1,25

| 1,25

Deutsche Erdöl .............. 4

110,5

111,75

i i

111,75

4% Ungarische Goldrente .......

9

9,15

, 9,05

Harpener...................0

114

115

115

115,13

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,9

8,9

8,8

8,8

Hoesch EisenKöln-Reuessen ..

88,75

90,5

89

90

4*4% desgl. von 1913.........

8,8

8,9

8,9

Ilse Bergbau ...............

160

161

161,25

162

5% abgest. Goldmsxikaner von 99

14,13

14,65

14

i 14,3

Ilse Bergbau Genüsse........

128

127,75

127,5

128,25

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I....................

9,75

1 9,65

Klöcknerworke ...............

ManneSmann-Röhren........c

85,75

84,25

86,25

84,4

85,5

84,4

86

84,13

Sranffun a. M. Serlia

Echluß- furd

Schluß!. Abend« börse

Schluß- kurS

Gchlußk. Mittag« börse

Datum

8.2.

10-2-

8.2.

10-2.

Mansfelder Bergbau.......

.. 6' 126,75

129,4

127

127,5

KokSwerke ................

.. 6

120

120,13

Rheinische Braunkohlen ....

12

220,25

221

220,25

221

Rheinstahl ................

.. 4

112,5

112,75

112,75

113,5

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

82,4

82,75

82,5

82,5

Ltavi Minen .............

.. 0

17,65

17,5

17,65

17,5

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

127,5

127

128

127

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

119,5

120,5

119,5

119

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7y.

189

189

189

189,5

5. G. Farben-Industrie.....

.. 7

151,5

151,25

151,5

151,13

Scheldeanstalt.............

. 9

211

212

Goldschmidt ..............

.. 5

112,25

113,5

113

113,5

Rütgerswerke .............

.. 6

119,5

120,4

120,25

120

Metallgeiellichast...........

.. 4

117,25

117,5

116,75

117,5

Philipp Holzmann .........

.. 4

96

97,5

95,65

97,5

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

124,5

126,5

Zementwerk Karlstadt.......

.. 6

128

128

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

99,4

99,13

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

52,5

53,25

52,5

52,9

Bemberg.................

.. 6

93,5

93

93

92,5

Zellstoff Waldhos ..........

.. 5

122,5

123

122,9

123,25

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

88,5

90,25

88,9

90,25

Dessauer Gas .............

.. 7

126,75

126,75

Daimler Motoren..........

.. 0

105,5

104,75

105,25

104,5

Deutsche Linoleum.........

.. 8

146

146,65

145,5

146,25

Orenstein & Koppel ........

.. 0

79

78,5

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

32

32,75

32,4

32,4

Chade....................

71/,

301

302,5

303

301

Accum ulatoren-Fabrü......

18

171,75

173,25

Lontt-Gummk.............

.. 8

167,25

168,5

167,75

168,5

Gritzner..........

.. 0

30,25

I 28,5

30,25

Mainkrastwerke Höchst a.M..

.. 4

91

91

Süddeutscher Zucker .......

10

198,5

197

198,5

198

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21L

8. Februar

10.Februar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Äries

Geld

I »rief

Buenos St re

0,680

0,684

0,680

0.684

Brüssel ....

41,81

41,89

41,81

41,89

Rio de Jan.

0,140

0,142

0,140

0,142

Sofia .....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,93

55,03

54,90

55,00

Danzig-----

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,30

12,33

12,295

12,325

HeliingsorS..

5,413

5,425

5,415

5.425

Paris .....

16,395

16,435

16,40

16,44

Holland ...

168,47

168,81

168,51

168.85

3tollen ....

19,80

19.84

19,76

19,80

Japan .....

0,717

0,719

0,717

0,719

Iugmlawien

5,654

5,666

5,654

5,666

C5lo..... :

61,81

61,93

61,78

61,90

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,16

11,18

11,155

11,175

Stockholm..

63,42

63,54

63,39

63,51

Schweiz ...

81,10

81,26

81,09

81,25

Spanien...

33,97

34,03

33,98

34,04

Prag.......

10,28

10,30

10,28

10,30

Budapest ..

Neuyork ...

2,451

2,455

Banknoten

2,452

2,456

Lerltn, 10-Februar

Geld

25rie<

Amerikanische Noten..............

2,404

2,424

41,68

Dänische Noten .................

54,64

5Mr

12,26

Französische Noten...............

16,35

16,4?

Holländische Noten...............

168.09

168,77

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,57

61,8t

Deutsch Lesterreich, 1 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,17

63,4

Schweizer Noten.................

80,91

81,23

Spanische Noten.................

33,64

33,73

Ungarische Noten................

8