Ausgabe 
11.2.1936
 
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einen für den Rundfunk günstigeren Standpunkt als das Landgericht gestellt. Es hat entschieden, daß die Schallp>attenhersteller 19 Zwanzigstel und der Rundfunk 1 Zwanzigstel der Kosten zu tragen haben. Das Kammergericht ist zu dieser Entschei­dung aus der Erwägung heraus gekommen, daß die reinen Vortragsplatten gegenüber den früher im Rundfunk gesandten Musikschallplatten nur einen ganz geringen Hundertsatz ausmachen.

Ein Denkmal für denLehmpastor" Felke.

In Sobernheim (Nahe) hat die Bevölkerung dem bekannten Heilkundigen Pastor Felke ein Denk­mal gesetzt, das feierlich eingeweiht wurde. Gleich­zeitig wurden an der Gruft desLehmpastors" zahlreiche Kränze niedergelegt. Pastor Felke wurde am 7. Februar 1856 in Kläden bei Stendal in der Altmark geboren und widmete sich später in Berlin dem theologischen Studium. Nach seinem Examen betreute er verschiedene Pfarrämter im Industrie­gebiet. 1912 gab er seinen Pfarrerberuf auf, um sich ganz seinen kranken Mitmenschen zu widmen. Später siedelte er nach Sobernheim über. Sein Ruf als Heilkundiger drang bis über die Grenzen Deutschlands. 1926 starb er im Alter von 70 Jah­ren in Sobernheim, wo er seine letzte Ruhestätte fand.

Deutsche Amazonas-Expedition.

Von der Deutschen Amazonas-Expe- d i t i o n liegt jetzt nach über zwei Monaten ein kurzer Lagebericht vor. Danach sind der Expedi­tionsleiter, der junge Berliner Zoologe Otto Schulz-Kampfhenkel, und Gerd Kahle bis zum oberen Mittellauf des Jary notgedrungen. Sie find hier auf Indianer des Aparai-Stammes gestoßen. Das Gelände soll hier für die wissen­schaftliche Arbeit besonders aussichtsreich sein. Die Expedition hat daher vorläufig Arbeitslager be­zogen. Infolge der in dem Gebiet des Oberlaufes des Jary bereits niedergegangenen Regengüsse ist der Fluß angeschwollen. Es muß deshalb damit gerechnet werden, daß die Expedition während der Regenzeit in diesem Gebiet überwintert.

48. Kongreß

der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin.

Der 4 8. Kongreß der Deutschen Ge­sellschaft für innere Medizin in Wies­baden wird am 23. März in einer gemeinsamen Sitzung mit der Reichsarbeitsgemeinschaft für neue deutsche Heilkunde durch den Vorsitzenden Professor Dr. Schwenkenbecher - Marburg eröffnet. Die Vorträge der Eröffnungssitzung befassen sich u. a. mit der Naturheilkunde im Rahmen der Schulmedi­zin, der Arbeit im Rudolf-Heß-Krankenhaus, der Neuen Heilkunde, der Fortbildung des Arztes, so­wie mit der Behandlung der Herzschwäche. Der zweite Tag ist der Beratung über die Staubinhala­tionskrankheiten der Lunge vorbehalten. Am drit­ten Tag bestimmt die elektro-cardiographische Diagnose' der Herzmuskelerkrankungen das Thema der Vorträge. In einer gemeinsamen Tagung mit der Deutschen Röntgen-Gesellschaft werden die entzünd­lichen Dickdarmerkrankungen, die Diagnose der Caverne mit besonderer Berücksichtigung der Rönt­gendiagnose und die Kurzwellentherapie in der inneren Medizin behandelt. ____________________

Seefeld bestreitet alle Zeugenaussagen.

Oie Mordfälle Wischnewski und Tieke werden verhandelt.

Im Seefeld-Prozeß tarnen jetzt z w e i M o r d f ä l l e zur Erörterung, die sich in der Nähe von Berlin ereignet haben. Zunächst werden die Zeugen in der Mordsache an dem 11jährigen Schü­ler Erwin Wischnewski aus Brandenburg ver­nommen. Wischnewski verschwand am 8. Oktober 1934. Erst am 10. November wurde seine Leiche von einem Pilzsammler in einer dichten Kiefern­schonung gefunden. Die Leiche befand sich wie in den anderen Fällen in ausgesprochener Schlaf­stellung. Es wurde damals angenommen, daß der schwächliche Junge sich im Walde verirrt habe und erfroren sei. Der Angeklagte hat sich in der Zeit vom 5. bis 9. Oktober 1934 in der Gegend zwischen Brandenburg und Potsdam aufgehalten. Dies er­geben feine Aufzeichnungen. Die Mutter Wisch­newskis kann nur aussagen, daß ihr Junge lu­stig und guter Dinge zum Spielen auf die Straße gelaufen sei. Er habe versprochen, mittags wieder nach Hause zu kommen.Seitdem habe ich ihn lebend nicht wieder gesehe n."

Eine für Seefeld äußerst belastende Aussage macht ein Zeuge, der am Tage des Verschwindens Wisch­newskis mit dem Rade unterwegs war. Er habe in der Nähe der Schonung einen kleinen Jungen mit einem alten Mann getroffen. Er hatte den Eindruck, als feien die beiden Großvater und Enkel. Auffällig war ihm die Begegnung deshalb, weil der alte Mann den Jungen, der einen schläfrigen Eindruck machte, geradezu gewaltsam hinter sich her zog,als wenn man ein Lamm zur Schlachtbank führt". Seefeld muß Mantel und Hut anziehen. Sofort ruft der Zeuge:Ja, das ist der Mann von damals. Ich lasse mich nicht davon abbrin­gen. Ich bin meiner Sache völlig sicher und kann es beeiden."

Staatsanwalt:Ich lege dieser Aussage größte Bedeutung bei. Ich bitte die Sachverständigen, be­sonders auf diese Aeußerung des Zeugen zu achten, daß der Junge wie im Falle Thomas aus Witten­berge einen schläfrigen Eindruck machte.

Vorsitzender:Nun, was sagen Sie dazu See­feld?"

Angeklagter:Ich komme nicht in Frage. Ich war ja gar nicht in Brandenburg."

Vorsitzender:Es kann aber keinem Zweifel unterliegen, daß der Zeuge Sie bestimmt wieder- erkennt."

Angeklagter:Nein, ich komme nicht in Frage."

Seefeld verschanzt sich auf alle Vorbehalte wiederum hinter seinen verworrenen Redensarten.

Darauf begann die Zeugenvernehmung zu der Ermordung des 7jährigen Schülers Günter Tieke aus Oranienburg. Im Mordfall Tieke wird See­feld durch zahlreiche Zeugenaussagen besonders stark b e l a st e t. Der kleine Tieke verschwand am 2. Oktober 1934 und wurde am 29. Oktober, etwa 3,5 Kilometer von Oranienburg entfernt in einer dichten Kiefernschonung in der typischen Schlafstel­lung aufgefunden. Es wurde damals ebenfalls

Pilzvergiftung angenommen. Bereits in der Vorun­tersuchung traten mehrere Zeugen auf, die den Kleinen an verschiedenen Stellen noch gesehen hat­ten. Fast alle haben Tieke mit einem alten Mann zusammen gesehen, mit dem er Kastanien sammelte. Sie haben Seefeld, als er ihnen im Kreise mehre­rer gleichaltriger Gefangener gegenübergestellt wurde, sofort herausgefunden und ihn als den Begleiter des kleinen Günter Tieke w i e d e r er­kannt.

Ein Gastwirt aus Oranienburg bekundete, daß der kleine Tieke zusammen mit einem alten Mann ein oder zwei Tage vorher in seinem Lokal ge­wesen sei. Der Zeuge habe beobachtet, wie der Alte dem Jungen einen Groschen geschenkt und dieser sich dafür Schokolade gekauft habe.

Vorsitzender:Ist der Angeklagte der Mann, den Sie damals mit dem kleinen Günter gesehen haben?"

Zeuge (mit voller Bestimmtheit):Er ist es ohne jeden Zweife l."

Angeklagter Seefeld:Kommt gar nicht in Frage, meine Herren!"

Erschütternd sind die Aussagen der g r a rn - gebeugten Eltern, welche schildern, wie sie ihr Kind zum letztenmal gesehen hatten. Der alte Zuchthäusler Seefeld hört gespannt, aber un­gerührt ihre Bekundungen mit an. Mit erstickter Stimme erzählt die Mutter, daß ihre Junge am Sonntagnachmittag, zwei Tage vor seinem Ver­schwinden, in die Wohnung gekommen sei und zu ihr gesagt habe:Mutti, ich spiele lieber hier, denn draußen steht ein alter Strolch, der wollte mich mitnehmen".

Vorsitzender:Rührt sich denn nichts bei Ihnen, wenn Sie die Frau in ihrem Schmerz hier sehen?"

Der Angeklagte Seefeld hat aber nur seine alten Phrasen auf diesen Vorhalt und entgegnet ange­sichts der weinenden Mutter, die zusammengesunken vor dem Richtertisch sitzt:Meine Person kommt nicht in Frage".

Aus alter Wett.

Abgefeimter Renlenschwindler unschädlich gemacht.

Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Reck­linghausen wurde in Waltrop der 43jährige Franz Seiler festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Es liegt erdrückendes Beweismaterial da­für vor, daß Seiler schon seit 1914 durch Betrü­gereien den Staat in empfindlicher Weise ge­schädigt hat. Seiler war im August 1914 zum Kriegsdienst bei der Kraftfahrtruppe eingezogen worden. Bald meldete er, daß ihm die Kurbel eines Kraftfahrzeuges gegen die Brust geschlagen sei. Schließlich wurde Seiler schwer krank und verstand es, eine hohe Kriegsbeschädigtenrente zu erhalten. Er war angeblich lungenkrank, klagte über Schmerzen im Kehlkopf und war stark heiser. Vor einiger Zeit wurde nun Seiler einer Klinik in Münster zur Beobachtung seines Gesundheits­

zustandes überwiesen. Im Gegensatz zu dem Befund der früheren ärztlichen Untersuchungen wurden dort Tuberkelbazillen nicht gefunden. Die Aerzte der Klinik schöpften Verdacht, zumal ihnen gewisse 93er- letzungen am Kehlkopf des Seiler seltsam erschienen. In dem Taschentuch desSchwerkriegsbeschädigten wurde eine kleine Ampulle mit Tuberkel­bazillen gefunden. Die Oeffnung eines Koffers, den Seiler mit in die Klinik gebracht hatte, forderte sieben Flaschen Tuberkelbazillen, eine gewisse Säure und eine scharfe Bürste zum Vorschein, Säure und Bürste hatte Seiler dazu benutzt, um durch Be­arbeitung des Kehlkopfes die Heiserkeit herbeizu- führen. Der Volksschädling hat durch seine Betrüge­reien den Staat um mindestens 90 000 Mark ge­schädigt.

Weiterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeorl Frankfurt.

Die Großwetterlage befindet sich in einer Um­gestaltung. Durch einen kräftigen, über Skandina­vien südostwärts wandernden Wirbel ist zunächst die Zufuhr arktischer Kaltluft abgeschnitten. Die Fröste dürften daher in der vergangenen Nacht mit meist mehr als10 Grad Celsius wieder ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht haben. Vielmehr wird sich zunächst die in Begleitung des skandinavi­schen Wirbels bereits in Nord- und Mitteldeutsch­land eingedrungene Meeresluft auch bis zu uns hin durch Bewölkung und Schneefälle bemerkbar machen. Ein Ende der Frostperiode ist aber damit noch nicht zu erwarten.

Aussichten für Mittwoch: Meist bewölkt und zeitweise auch Schneefälle, Abschwächung der Fröste, überwiegend westliche bis nördliche Winde.

Aussichten für Donnerstag: Einzel­heiten noch nicht absehbar, doch voraussichtlich noch Fortdauer der Fröste und Neigung zu Schnee­fällen.

Lufttemperaturen am 10. Februar: mittags2,3 Grad Celsius, abends7,8 Grad; am 11. Februar: morgens13 Grad. Maximum0,3 Grad, Mini­mum heute nacht13,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. Februar: abends0,2 Grad; am 11. Februar: morgens0,7 Grad Celsius.

Wintersport-Nachrichten.

Vogelsberg. Hoherodskopf: heiter,15 Grad, 12 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel im Walde gut.

Schwarzwald. Feldberg: heiter,15 Grad, 80 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, Pulver­schnee, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. 2). 21.1. 36: 11000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein- druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Heinrich Schmidt, Inspektor i.R.

Gießen, Frankfurt am Main, den 11. Februar 1936.

im Alter von 78 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Langsdorf (Oberh ), Betzdorf (Sieg), Wissen (Sieg), 11. Februar 1936.

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