Das amerikanische Rüstungsprogramm.
Washington, 11. Febr. (DNB. Funkspruch.) Der Haushalt des Kriegsamts für das am 1. Juli beginnende Haushatsjahr sieht rund 388 782 Mill. Dollar für militärische Zwecke und 168 360 Millionen Dollar für Flughafenverbefserungen vor. Der Haushalt sieht für das stehende Heer eine Min- deststärke von 150 Mann vor, sowie eine Erhöhung der Mannschaftsstärke der Nationalgarde auf 200 000. Das Offizierkorps soll um 5000 Mann verstärkt werden Für die Modernisierung eines Teiles der schweren Artillerie der Nationalgarde werden 888 000 Dollar und für die Verstör- tung der Befestigungen an der Pazi- fik-Küste, auf Hawai und Panama 8,5 Millionen Dollar sowie 45,540 Millionen Dollar für Anschaffung von 565 Flugzeugen gegenüber 416 im laufenden Haushaltsjahr bewilligt.
Kommunistische Wühlarbeit in Chile.
Die Regierung verbannt kommunistische Drahtzieher.
Santiago de Chile, 11. Februar. (DNB. Funkspruch.) Der Eisenbahner st reit steht vor seinem Ende. Im Zusammenhang mit dem Streik sind viele kommuni st isch-marxi- stische Drahtzieher verhaftet worden, deren Mehrzahl deportiert wird, während andere ihrer Aburteilung durch Militärgerichte entgegensehen. Dabei konnte festgestellt werden, daß die kommunistisch-marxistische Bewegung während des Internationalen Arbeitskongresses durch angebliche „Beobachter" vorbereitet worden ist.
Die Regierung erklärte der Auslandpresse u. a.: „Die Regierung hat seit einigen Monaten Kenntnis von der Tatsache, daß in Chile aus dem A u s l a n d e her mit Hilfe chilenischer Elemente kommuni ft ische Anschläge vorbereitet wurden. Der Ausbruch des Eisenbahnerftreiks am 3. Februar diente lediglich als Vorwand für den Beginn des kommunistischen Vorgehens. Der Streik verlor an Bedeutung, als die Kommunisten ihn auch auf andere Berufe erstrecken wollten. Die Re- aierung wird die Bewegung nachdrücklich bekämpfen. Viele Kommunistenführer werden nach entlegenen Plätzen verbannt werden. Die Eisenbahnen haben den regelmäßigen Dienst ausgenommen. Das kaufmännische und wirtschaftliche Leben geht seinen gewöhnlichen Gang. Die Regierung verbürgt sich für die öffentliche Ordnung." — Die Zeitungen verlangen nachdrücklich Maßnahmen gegen den Kommunismus und sehen die Ursachen des Aufstandes in der Propaganda Moskaus.
Oesterreich und die Kleine Entente.
Starhemberg und die Regierung rücken von Habsburg ab.
London, 11. Februar. (DNB. Funkspruch.) „Daily Telegraph" veröffentlicht eine Unterredung mit Fürst Starhemberg. Die österreichische Regierung arbeite auf eine engere Zusammenarbeit zwischen den mitteleuropäischen Ländern hin. „Gegenwärtig", so erklärte Starhemberg, „sind die Staaten der kleinen Entente besorgt, daß eine W i e - derherstellung der Habsburger Monarchie zu einem Versuch führen könnte, daß alte österreichische Kaiserreich wieder aufzurichten. Das heutige Oestereich hat jedoch keine derartige Gedanken. Es ist zufrieden, innerhalb feiner bestebendenGrenzen zu bleiben." Der Vizekanzler sagte, er sei sich des südslawischen Mißtrauens gegenüber den österreichischen Bestrebungen bewußt, auch das ungarische Problem sei wegen der Grenzrevisionsbestre- bunaen schwierig. Trotzdem hoffe er, daß es möglich sein werde, zu einer besseren gegenseitigen Verständigung unter den Donauvölkern zu gelangen und dem Ideal der Vereinigten Staaten von Mitteleuropa näherzukommen.
Das Pariser „Oeuvre" glaubt, daß bei dem Besuch des tschechoslowakischen Ministerpräsidenten Hodza in Paris das österreichisch-tschechoslowakische Verhältnis geprüft worden sei. Falls es möglich sein sollte, zwischen den Nachfolgestaaten der alten Habsburger Monarchie und Oesterreich Freundschaftsabkommen zu schließen, so wäre damit ein großer Schritt vorwärts getan. Hodza werde nach seiner Pariser Reise zweifellos nach Wien gehen, und der österreichische Kanzler werde nach Bukarest und Belgrad eingeladen werden. Wien habe die Versicherung abgegeben, daß eine Wiedererrichtung der Monarchie für die nächsten Jahre nicht in Frage käme.
Heute Kammerdebatte überdas sranzösischeBündnis mitMoskau
Paris, 11 Febr. (DNB.' Funkspruch.) Heute nachmittag beginnt die Kammeraussprache über die Ratifizierung des französisch-sowjetrussischen Paktes. Die Morgenblätter arbeiten daher noch einmal mit aller Schärfe ihren Stand für oder wider die Ratifizierung heraus. Die Befürworter des Abkommens machen sich die Sache leicht, ob es nun der Vorsitzende der Sozialistischen Partei, Leon Blum, oder ob es Wladimir d'Ormesson im „Figaro" ist. Sie erklären, daß der Pakt gegen niemanden gerichtet sei, und daß er als lieber® bleibsel des berühmten Ostpaktentwurfes allen Ländern zur Beteiligung offen stehe. Wie es in Wahrheit bestellt ist, ergibt sich aus einem Leitartikel des „Journal". In den Händen einer gemäßigten Regierung, fo schreibt das Blatt, würde der Vertrag niemanden bedrohen, oder beunruhigen. In den Händen einer Regierung der Volksfront aber, die an die Sowjets gebunden fei, würde er feine Form verändern, und sich unmittelbar gegen Deutschland richten. Es sei für Frankreich immerhin außergewöhnlich, sich nur der schönen Augen Stalins oder Litwinows wegen in einen Streitfall hineingezogen zu sehen. Seit Jahren befasse Moskau sich in einer Art mit Frankreich, die bisher kein Land in der Welt sich erlaubt habe. Moskau bereite die französischen Wahlen vor, Moskau stürze die französischen Regierungen und Moskau habeLaval davongejagt. Frankreich müßte auf der Hut fein, damit der Vertrag, der den Frieden festigen und die Wohlfahrt Frankreichs und Sowjetrußlands sichern solle, sich nicht eines Tages in eine Kriegsmaschine umwandle — Der „Ami du Peuple" warnt: Ein Verbrechen wird vorbereitet. Das französisch-sowjetrussische Bündnis bringt Frankreich keine Vorteile, keine Sicherheiten. Es liefert Frankreich der revolutionäen Propaganda aus. Das Blatt erinnert an das Schicksal Georgiens, dessen Selbständigkeit 1920 von Moskau verbürgt worden sei. Drei Monate später hatte die Rote Armee Georgien besetzt. Daraus könne man sehen, was die Sowjets mit Papierfetzen machten, die sie unterzeichneten.
„Journal" hegt einige Zweifel, ob die Anwesenheit des Marschalls Tuchatschewski in Paris und die Kammeraussprache über die Ratifizierung des französisch-sowjetrussischen Paktes als ein z u- fälliges Zusammentreffen gedeutet werden könnten. Nachdem sich der Marschall bei den Kanonenfabrikanten jenseits des Kanals umgeschaut habe, sei er nun wohl nach Paris gekommen, um auch d i e französischen Rüstungswerke zu besichtigen und seine Armee auf Kosten der Lieferanten mit dem modernsten Material auszurüsten. Seinen schnellen Aufstieg habe er dem blutigen Kampf gegen Koltschak, Wrangel und Denikin zu verdanken. Der Kampf gegen Polen, in dem Tuchatschewski das Oberkommando führte, sei dagegen recht kläglich verlaufen. „Exelsior" meint, Tuchatschewski sei im Verlaufe des Montags vom Kriegsminister, vom Marineminifter und dem Luftfahrt- minifter hintereinander empfangen worden. Der „gegenseitige Beistand" im französisch-sowjetrussi- schen Abkommen vom 2. Mai 1935 setze auch die Notwendigkeit einer Untersuchung der technischen Gegebenheiten voraus, unter denen ein derartiger Beistand erfolgen könne.
Aufmerksamkeit in Warschau.
Warschau, 11. Febr. (DNB. Funkspr.) Der regierungsfreundliche „Expreß Poranny" schreibt, der französisch-sowjetrussische Pakt gebe in militärischer Beziehung Frankreich nichts. Auch sei völlig unbekannt, wohin er Frankreich politisch führen werde. Wer die Entwicklung der Linksfront in Frankreich und den Einfluß der Sowjets auf die innenpolitische Lage Frankreichs beobachte, könne sich fugen, was alles unter dem Deckmantel des französisch-sowjetrussischen Abkommens geschehen könne. Mit dem Abschluß des Paktes solle eine Anleihe für Sowjetrußland zum Ausbau feiner Verkehrsmittel im westlichen Grenzgebiet verbunden werden. Da Sowjetrußland keine gemeinsame Grenze mit Deutschland habe, erhebe sich die Frage, gegen wen diese Vorbereitungen an der Westgrenze der Sowjetunion gedacht seien. Polen lege dem Bündnis mit Frankreich zu großes
Gewicht bei, um nicht mit größter Aufmerk« samkeit die Entwicklung der Lage infolge des franzöfisch-sowjetistischen Vertrages zu verfolgen, der für Frankreich völlig andere Folgen haben könnte, als es bei Beginn der Verhandlungen beabsichtigt gewesen sei.
Der Königsmordprozeß in Aix
Paris, 10. Febr. (DNB.) Im Prozeß gegen die Mörder des jugoslawischen Königs erklärte der Polizeikommissar von Melun, der Angeklagte Kralj habe ihm gestanden, daß er in Aix- en-Provence 1500 Franken erhalten habe. Der Vorsitzende stellt fest, daß man es also mit bezahl- t e n Mördern zu tun hätte. Ein Verteidiger meint, daß in diesem Falle der Preis des Blutes nicht sehr hoch gewesen wäre. Der Polizeikommissar von Ausmasse, der die beiden anderen Angeklagten verhört hatte, erklärte, Pospischil habe gestanden, daß er bereits in Jugoslawien mehrere Morde durchgeführt hätte. Er habe in Zürich von dem Kroatenführer Ante P a w e l i t f ch einen schriftlichen Befehl erhalten, den König Alexander zu töten, wenn er dazu Befehl erhalten haben würde. Er wäre auch vom Eiffelturm gesprungen, wenn man es ihm befohlen hätte. Denn die Anweisungen der Ustaschi seien unwiderruflich. Der Verteidiger stellte fest, daß die Angeklagten also nach eigenen Aussagen auf Befehl handelten. Die Frage fei daher, ob sie einen Befehl erhalten hätten, den König zu ermorden. Als der Polizeikommissar hierauf erwiderte, daß dieser Befehl ihnen erst w e - nige Stunden vor der Durchführung des Anschlages übermittelt werden sollte, stellte sich der Verteidiger auf den Rechtsstandpunkt, wonach die Mittäterschaft erst dann bewiesen sei, wenn die Angeklagten sofort bei ihrer Abreise Zweck und Ziel dieser Reise gekannt hätten. Die Angeklagten selbst behaupteten natürlich, daß dies nicht der Fall gewesen sei.
Kunst und Wissenschaft.
Der Rundfunk darf Schallplatten senden!
Vor dem Kammergericht Berlin wurde jetzt in zweiter Instanz das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Berlin vollinhaltlich bestätigt, wonach der Rundfunk berechtigt ist, Mufikfchallplatten ohne Zustimmung der Schallplattenhersteller zu senden. Soweit es sich um die Kosten des Rechtsstreites handelt, hat sich das Kammergericht auf
Letzte Fahrt durch Deutschland.
Der Sarg Wilhelm Gustloffs wird in feine Heimat Mecklenburg übergeführt.
Auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof, der mit Fahnen und Blattpflanzen würdig geschmückt ist, haben sich mit den Ehrenformationen die führenden Männer von Partei und Staat eingefunben, an ihrer Spitze Gauleiter und Reichsstatthalter Murr, General Schwarzenecker als Vertreter des Kommandierenden Generals, Innenminister Dr. Schmid für die württembergifche Regierung, Oberbürgermeister Dr. S t r ö l i n für die Stadt Stuttgart, die Führer der SA., SS., des Arbeitsdienstes sowie die Präsidenten der Stuttgarter Reichsbehörden. Um 10.25 Uhr läuft de? Sonderzug in die Syalle. Im gleichen Augenblick erklingt leise das Lied vom guten Kameraden. Die Fahnen senken sich. Gauleiter Murr nimmt mit bewegten Worten Abschied von dem toten Parteigenossen und legt am Sarge einen prächtigen Kranz nieder. Ihm folgen zahlreiche weitere Kranzspenden. Unter den Klängen des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes setzte der Zug um 10.40 Uhr seine Trauerfahrt durch Deutschland fort. Bis Würzburg begleitet Gauleiter und Reichsstatthalter Murr den gefallenen Kameraden.
Auch die Bevölkerung Mainfrankens gab ihrer Trauer um den ermordeten Landesleiter Guftloff erhebenden Ausdruck. In Würzburg hatten auf dem mit Lorbeer, Hakenkreuzfahnen und Flammenschalen geschmückten Bahnsteig die Abordnungen der Parteigliederungen, der Wehrmacht und der Behörden Aufstellung genommen. Als der Sonderzug einfuhr, grüßte die Menge entblößten Hauptes und in stummer Ergriffenheit den Toten mit dem deutschen Gruß. Gauleiter Dr. Hellmuth legte mit einer Ansprache an dem in Blumen- und Kranzspenden gebetteten Sarkophag einen Lorbeerkranz nieder. Langsam bewegte sich der Zug in Richtung Erfurt weiter. Wieder erhoben sich die Hände zum Gruß. Mainfranken nahm Abschied von einem nationalsozialistischen Kämpfer und einem der treuesten Söhne des Volkes.
Gegen 15.45 Uhr hielt der Sonderzug in Suhl, schon auf thüringischem Gaugebiet. Unter den Klängen eines Trauermarsches verließ der Zug nach kurzem Aufenthalt den Bahnhof und traf nach einer Stunde Fahrzeit durch den in ein Schneegewand gehüllten Thüringer Wald in (Erfurt ein, wo die führenden Männer der Bewegung, ihrer Gliederungen und der Wehrmacht des Gaues Thüringen sich
eingefunben hatten. In Reih unb Glied stehen mit ihren Fahnen und Feldzeichen die Ehrenabordnungen. Tannengrün schmückt die Bahnanlagen, und an hohen Feuersäulen lodern Flammen. Fackelträger reiht sich an Fackelträger. Wenige Minuten vor 17 Uhr hallen Kommandos. Trommelwirbel dröhnt dumpf. Die Weise vom guten Kameraden erklingt, und langsam fährt der Zug ein. Dann spricht Reichs- statthalter Gauleiter Sandel. Zahllose Kränze werden niedergelegt. Das Deutschlandlied und die Kampfweise Horst Wessels klingen auf, und unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden verließ der Zug Erfurt.
Trauerbeflaggung in allen Straßen von Halle zeigt die Anteilnahme der Bevölkerung an dem Heimgang Wilhelm Gustloffs. Große Menschenmassen füllen den von schwarzen Pylonen umsäumten Bahnhofsvorplatz. Kurz vor 18 Uhr heben sich die Hände, senken sich die Fahnen: der Sonderzug rollt ein. Nur kurz waren die Worte, die Gauleiter Jordan dem toten Vorkämpfer der Bewegung nachrief. Es folgt die feierliche Kranzniederlegung. Dann verläßt der Zug unter dem Deutschlandlied die Halle.
Im weiteren Verlauf gestaltet sich die Fahrt des Sonderzuges mit den sterblichen Ueberreften Wilhelm Gustloffs vielleicht noch eindrucksvoller, als sie schon von Anfang an war. An den größeren Orten der Strecke stehen nach Einbruch der Dunkelheit die Abordnungen der NS.-Gliederungen im Schein von Fackeln angetreten. Noch immer fährt der Wagen, der den Sarg von Wilhelm Guftloff birgt, mit offenen Seitenwänden, und gespenstisch leuchten das große Hakenkreuztuch unb bie bunte!» roten Kranzschleifen im Licht der Fackeln auf, wenn ihr Schein sie im Vorbeifahren berührt. Im Lichtschein ber Leunawerke bei Merseburg sieht man, baß auch bort Arbeiter mit erhobener Rechten zum Zuge grüßen. Die Ehrungen unb 23er» bunbenfyeitsfunbgebungen, die das ganze deutsche Volk dem toten ßanbesgruppenleiter entgegenbringt, sind immer wieder von neuem überwältigend. Nach einftünbiger Fahrt von Halle traf ber Sonberzug um 20 Uhr in Magbeburg ein. wo ber stellvertretenbe Gauleiter, Staatsrat Egge» fing, dem Toten die letzten Grüße des Gaues zuruft. Langsam rollt der Zug dann weiter, der Heimat des Toten zu.
Die Ankunft in Schwerin.
Punkt 22.40 Uhr traf der Sonderzug in Schwerin ein. Auf dem weiten Bahnhofsvorplatz waren in tiefgestaffelten Gliedern die Formationen ber Bewegung angetreten. Von einem erhöhten Aufbau sprach Reichsstatthalter Gauleiter Hilbebranbt zu ben Angehörigen unb zur Schweriner Bevölkerung. In einbringlichen Worten stellte ber Gauleiter ben Kampf bes gefallenen Helben ber Bewegung unb vor allem ber Jugenb als mahnenbes Beispiel hin. Er sprach bem Toten ben Dank seiner engeren mecklenburgischen Heimat aus, insbesondre ben Dank ber Jugenb. „Die Bewegung unb bie Jugenb", so schloß er, „werben geloben, bereit zu sein, basfelbe zu opfern, was bu, Wilhelm Gust- loff, dem Vaterlande unb bem Führer gegeben hast." Mit biefen Worten legte ber Gauleiter einen Lorbeerkranz am Sarge bes gefallenen Kämpfers nieber. Nach ben bewegten Worten bes Gauleiters
erklang bas Lieb vom auten Kameraden. Darauf trugen sechs Politische Leiter ber ßanbesgruppe Schweiz ben Sarg zur ßafette.
Auf Dem Wege zur Festhalle bilbeten auf beiden Seiten die nationalsozialistischen Gliederungen Spalier. Dem Musikzug folgte bie Fahnengruppe ber SA., bann bie ßeibftanbarte Abolf Hitler, die unmittelbar der ßafette voranschritt. Hinter dem Sarge folgten bie Gauleiter Hilbebranbt, Bohle unb Kube mit ben nächsten Angehörigen Gustloffs, ben Schweizer Parteigenossen sowie Vertretern ber Partei, ber Wehrmacht unb bes Staates. In ber weihevoll ausgeschmückten Festhalle wurde der Sarg auf die Freitreppe hinaufgetragen, wo er auch während der Trauerfeier a m Mittwoch stehen wird. Gauleiter Hildebrandt legte am Sarge einen Kranz nieder. Dann nahm bie Totenwache ber SA. Aufstellung.
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Freunde. JUWEL hat soviel treue Anhänger gefunden, weil sie als hervorragend gute und bekömmliche Zigarette am besten für sich selbst spricht
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