Ausgabe 
9.12.1936
 
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S.Ji.-fpOTt

die

Wirtschaft

Der Reichssvorisiihrer spricht zur Hitlerjugend

der

Haus-

Die

tionen Der

Au, einer Führertagung des Gebietes Mütelelbe der Hitler-Jugend sprach am Montag in Magde­burg der Reichssportführer von Tschammer und Osten. Er nahm zu den Fragen Stellung, die sich aus dem Gesetz über die Staatsjugend für die Pflege der Leibesübungen ergeben.

Der Reichssportführer schilderte, daß er zunächst die erste Aufgabe lösen mußte, die chm der Führer übertrug: die Organisation der Olympischen Spiele. Jetzt, nach Beendigung der Spiele, gilt es, an die zweite heranzugehen, an die Aufsicht über die Lei- besüdungen in Deutschland. Vieles an Ueberburo- kratisierung, Partikularismus, sogar an persönlichen Interessen mußte weggeräumt werden unb wurde weggeräumt, um einer ganz einfachen Organisation Platz zu machen. Diese Aufgabe wird nicht im Büro erledigt, sondern auf den Sportplätzen der deutschen Jugend. Leibesübungen sind eine Erziehungsform, die der nationalsozialistische Staat und die Bewe­gung neu zu organisieren haben, nicht nach einem alten Schema vergilbter Akten, sondern nach einem neuen Erlebnis, das die Zeit der Revolution und der Entwicklung des Staates geschaffen hat. Mühe­voll war der Weg, den der Reichsbund für Leibes­übungen Schritt für Schritt ging.

Als Nationalsozialist und im Auftrage des Führers", sagte der Reichssportführer,habe ich die Forderung aufgestellt, daß die Partei dar­über zu wachen hat, daß dem Reichsbund die Stellung verschafft wird, die er braucht." lieber allen Ausführungen stand der Gedanke, daß die beiden Stellen, die für die Leibesübungen der Jugend verantwortlich sind, zusammenzuarbeiten haben. Aus diesem Gedanken heraus entstand der Erlaß des Gesetzes als erster Schritt zur positiven Ausrichtung. Aus diesem Gedanken heraus ist auch der Schritt zu erklären, dessen amtliche gesetzmäßige Verkündung unmittelbar bevorsteht, daß die ge­samten Plätze des Reichsbundes der Turn-, Sport - und Schwimmverbände der deut­schen Staatsjugend zur Verfügung stehen müssen. Das bringt für den Reichsbund die Auf­gabe mit sich, für die finanzielle Gesunderhaltung und Bessergestaltung der Vereine Sorge zu tragen. Ausdrücklich betonte der Reichssportführer, daß er für alle da sei, die den Gedanken der Leibesübungen fördern wollen. Der Gedanke der Gemeinschaft wird sich nicht mehr hinwegtun lassen. Das Gesetz hat ein ganzes Kabinett angenommen, und der Führer hat seinen Namen daruntergesetzt.

Zum Schluß seiner richtunggebenden Rede zeigte der Reichssportführer noch einmal die Entwicklung des ihm anvertrauten Betätigungsfeldes auf, die Ausrichtung der Olympischen Spiele, die Heran- holung des ganzen Volkes und die Eingliederung

und der Sieger dieses Spieles im Endspiel um Kreismeisterschaft ebenfalls auf Marburg.

Handball im ÄsB.-li. Gießen.

der Formationen der NSDAP, in die große Kul­turarbeit der Leibesübungen des deutschen Volkes. Durch das Gesetz sind der Staatsjugend neue Auf- gaben gestellt. Ernst klang die Bitte des Reichs­sportführers, alle die, die jetzt aus den Turn- und Sportvereinen zur HI. kämen, nicht etwa als Leute zweiter Klaffe anzusehen. Wir können keine Differenzierung vertragen. Heute gibt es nur eine Einheit: Das Deutschland Adolf Hitlers!

Dieses Deutschland hat eine Staatsjugend, wie sie kein anderer Staat der Welt zustande gebracht hat. Diese Staatsjugend hat nun die Aufgaben zu erfüllen, die für die Entwicklung des jungen Menschen zur Wehrfähigkeit, zur Wehrkraft bis zum Eintritt in die Organisa­tion der Partei, bis zum Eintritt in das Heer gegeben sind.

Mit tiefem Ernst hörten die jungen Führer die eindringlichen Worte aus dem berufenen Munde des Re'ichssportführers, der ihnen die Schwere der Verantwortung, die ihnen übertragen wurde, vor Augen führte. Ihr stürmischer Beifall bewies dem Reichssportführer, daß die Jugend ihn versteht und daß sie gewillt ist, Hand in Hand mit ihm das fruchtbare Feld der für das ganze Volk so wichtigen Leibesübungen zu betreuen und zu pflegen.

Schau- und Werbeturnen des Tv. Lich.

Am Samstagabend bot sich in der hiesigen Turnhalle den zahlreich anwesenden Freunden und Anhängern der edlen Turnsache ein Bild reichen turnerischen Schaffens, lieber 100 Turner und Tur­nerinnen, Jugendturner und -turnerinnen des Turnvereins 1860 Lich waren zu einem Schau- und Werbeturnen angetreten, um einmal in aller Öffentlichkeit Zeugnis von der stillen Erziehungsarbeit, die im Laufe der letzten Jahre im hiesigen Turnverein geleistet rourt)e, ab­zulegen. Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte der Vereinsführer Karl Volz Sinn und Zweck derselben und betonte hierbei, daß keine Gipfel­leistungen, sondern Durchschnittsleistungen gezeigt werden würden, die jeder an Körper und Geist gesunde deutsche Volksgenosse und Volksgenossin nach einiger Uebung auszuführen in der Lage sei und durch die Körper und Geist gesund und spann­kräftig erhalten werden könnten. Den praktischen Teil eröffneten die Schülerinnen mit der Vorfüh­rung von verschiedenen Volkstänzen und die Schü­ler mit einer lustigen Körperschule und Tummel­übungen. Hieran schlossen sich Keulen- und Frei­übungen der Turnerinnen, die mit größter Exakt­heit vorgeführt wurden. Nach Vorführungen der

das nichts anderes als eine Mietsteigerung. Eine Erhöhung der Miete über die gesetzliche Miete hin­aus ist aber nur bei Vorliegen ganz besonderer Umstände, wie Steigerung des Wertes der ver­mieteten Räume und dergleichen, gerechtfertigt und statthaft.

Hausfrau. Ihre Stütze ist an den Vertrag ge­bunden. Vorübergehende Krankheit der Arbeitgebe­rin ist kein Grund zur vorzeitigen Kündigung. Wenn Ihre Stütze die Arbeitsstelle vor dem in dem Vertrag vereinbarten Termin verläßt, können Sie von ihr Ersatz des Ihnen hierdurch entstehen­

lagen ruhig.

Freiverkehr war ohne Geschäft.

Abendbörfe ruhig.

nüsse 22 bis 35 ital., 40 bis 46 Sorrento, 42 rumän., 28 bis 35 bulgarische.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit Schriftleitung.)

k. O. 1. Das Anwachsen der auf einem , grundstück ruhenden Hypothekenlast ist für sich allein kein Grund zur Erhöhung der Miete. 2. Wenn Sie Wassergeld und Gebühren für Müllabfuhr in Zu­kunft zu der Mete, in der diese Posten bisher schon enthalten waren, hinzuschlagen wollen, so bedeutet

II 12 bis 16, Pastoren 10 bis 20, Bananen 12*/-- kg°Kiste netto 5,50 bis 6,00 Kam., 5,00 bis 5,50 Westind., Kranzfeigen, 25 kg, 10,50 bis 12,00, Hasel­nüsse 35 bis 40 ital., Trauben 65 bis 80 holl., Wal- bis 48

Rhein-Mainifiche Börse.

Rlittagsbörfe weiter sehr still und abbröckelnd.

F r a n k f u r t a. M., 8. Dez. Die Börse lag weiter sehr still. Der große Zeichnungserfolg auf die Reichsanleihe gab jedoch etwas Rückhalte, er konnte sich aber kursmäßig nicht auswirken. Das Publikum war kaum mit Aufträgen am Markt, so daß auch die Zurückhaltung der berufsmäßigen Börsenkreise fortbestand.

Am Aktienmarkt war die Kursbildung nicht ganz einheitlich, überwiegend ergaben sich aber auf kleines Angebot leichte Abschwächungen. Von chemischen Papieren ließen JG.-Farben, Scheideanstalt und Th. Goldschmidt je 1, Deutsche Erdöl 0,50 v. H. nach, Metallgesellschast lagen 0,75 v. H. fester. Montanaktien bröckelten vorwiegend 0,50 bis 1 v. H. ab, Verein. Stahl unter Schwan­kungen mit 120,13 bis 119,50 bis 120 (120,25) be­hauptet; stärker ermäßigt waren Rhein. Braun­kohlen mit 217,65 (221). Elektrizitätswerte gaben meist 0,25 bis 0,50 v. H., Siemens 1,25 v. H. nach, Bekula blieben voll behauptet. Von Ma­schinenaktien gingen Muag auf 132 (133,50), Moe- nus auf 93,25 (94) zurück, Daimler lagen mit 119,50 unverändert. Bon Einzelwerten verloren Bemberg 2, AG. für Verkehr 1, Deutsche Lino­leum, Feldmühle Papier und Reichsbank bis 0,50 v. H. Auch Schiffahrtsaktien ließen 0,13 bis 0,25 v. H. nach. Etwas höher notierten Zellstoff Aschaf­fenburg mit 140 (139,13), Westdeutsch Kaufhof mit 60,50 (60,40).

Am Rentenmarkt war das Geschäft eben­falls klein. Altbesitz 116,40 (116,50), Kommunal-, Umschuldung etwa 89,55 bis 89,65, etwas fester Zinsvergütungsfcheine mit 94,05 (93,95). Zertifiz. Dollar-Bonds lagen um Bruchteile vom Hundert höher.

In der zweiten Börsenstunde dauerte die Zurück­haltung und Geschäftsstille am Aktienmarkt fort. Größere Kursveränderungen ergaben sich nicht, meist bröckelten einige Montanwerte, ferner Westdeutsche Kaufhof und Metallgesellschaft leicht ab. Klöckner auf 123 nach 124,25 gedrückt.

Auch an den Rentenmärkten blieb es sehr ruhig und Veränderungen traten nicht ein. Kassa­renten lagen gleichfalls still. Goldpfandbriefe, Kom- munal-Obligationen, Stadtanleihen und die mei­sten Liquidationspfandbriefe waren unverändert. Pfälz. Liquidation 100,90 (101,13), 4,5proz. Heidel­berg Stadt 91,75 (91,50). Von Provinzanleihen Oberhessen 130,75 (130,50). Die Young-Anleihe bröckelte auf 102,25 (102,50) ab. Jndustrie-Obliga-

Versammlung

drei Sportklubs Oaubringen.

Der Sportklub Daubringen hielt am Sonntag eine Versammlung ab. Vereinsführer Hofmann eröffnete den Abend. Zunächst beschäftigte man üch mit der Veranstaltung des Winterfestes, das am zweiten Weihnachtsfeiertag abgehalten werden soll. Ferner wurde das Weihnachtspaket zusammenge­stellt, das nach dem Wunschzettel eines Volksgenos- sen aus dem Kreis Bensheim zusammengestellt wor­den war. Verschiedene Sportler meldeten sich außer­dem und legten noch einige Geschenke bei. Sodann ließ Vereinsführer Hofmann sämtliche Spieler des Vereins antreten und überreichte jedem als Weih­nachtsgeschenk ein Paar Sportstrümpfe. Sämtliche Spieler des Vereins tragen nunmehr völlig ein­heitliche Kleidung. Im weiteren Verlauf wurde die Sportplatzfrage erörtert und im Zusammenhang da­mit auch ein Schreiben an die Gemeinde gerichtet.

VfB.b-R. Gießen Tuspo Butzbach 6:7.

Am Sonntag weilte die erste Handballmannschast des VfB.-R. in Butzbach, um dort gegen die Hand- ballelf des Turn- und Sportvereins ein Spiel auszutragen, das sie knapp verloren. Die Grünwei­ßen traten mit folgender Mannschaft an: Hoer; Heuck, Loos; Wode, Rubin, Klenk; Möbius, Band­holz, Reese, Wüstenberg, Wampers. Bei der Gie­ßener Mannschaft war der Verteidiger Loos sehr gut, der neue Mittelläufer Rubin fügte sich sehr gut ein, Bandholz und Möbius gefielen ausge­zeichnet. Bei Butzbach waren der Jnnensturm, der linke Läufer und der linke Verteidiger die besten Spieler.

Aus dem Spielverlauf ist zu berichten: Der Mit­telstürmer des Gastgebers war bald nach Beginn nach Steiloorlage feines Rechtsaußen mit unhalt­barem Wurf für seinen Verein in Führung ge­gangen. Möbius glich aber bald aus. Bandholz holte dann für die Gäste die Führung. Aber dann warf wieder der Halbrechte der Butzbacher den Ausgleich. Nach je einem Tor des Gießener Rechts­außen und des Halbrechten, nach einem Gegentor des Gastgebers, war Pause. Nach Wiederanstoß er­zielte der gefährliche Mittelstürmer der Butzbacher gleich wieder den Ausgleich. Nach den zwei Strafstoßtoren gingen die Butzbacher dann deutlich in Führung. Eine schöne Kombina­tion der Gießener wurde zwar mit einem Tor be­schlossen, aber die Gastgeber stellten sofort die alte Differenz wieder her. Bandholz erzielte zwar noch ein Tor für Gießen, der Ausgleich gelang aber nicht mehr. Für den ausgeglichenen Schiedsrichter sprang ein Mann des Platzvereins ein.

digt. Ferner berichtete Kamerad Rinn anschaulich über einen persönlichen Besuch bei dem Olympia- sieger Konrad Frey in Kreuznach. Sodann sprach der Turner Fritz Sack über seine Eindrücke von den Olympischen Spielen. Fesselnd schilderte er das Leben in Berlin zur Zeit der Spiele, die glanzende Organisation, das mächtige Reichssportfeld, die Spannung bei den Wettkämpfen und die Anteil, nähme der Besucher. Auch seine Ausführungen anden großen Anklang. Oberturnwart F. Volk- mann und Volksturnwart W. Rinn legten bann Rechenschaft ab über die geleistete Arbeit und ga- ben die Sieger bekannt. In seinen Leistungen schneidet auch diesmal der Turnverein gut ab. Auch das vergangene Jahr war wieder reich an Siegen.

59,65) zurück, auch IG. Farben und Verein. Stahl sowie Rheinstahl bröckelten um je 0,50 v. H. auf 166,50 bzw. 119,50 und 148 ab. Etwas fester lagen Zement Heidelberg mit 166 (165), auch sonst er­gaben sich verschiedentlich mäßige Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Von Auslandswerten bröckelten Otavi Minen auf 21 (21,10) ab. Der Rentenmarkt lag ruhig und behauptet.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 8. Dez. Arn Gemüse- markt blieben die Zufuhren aller Kohlarten, so­wie von Karotten und den sonstigen Gemüse- und Salatarten völlig ausreichend. Bei im allgemeinen unveränderten Preisen war das Geschäft etroas leb­hafter. U. a. notierten: Blumenkohl Steige 18 St. 4,50 bis 5,50, Eskarol 3 bis 15, Feldsalat groß 35 bis 45, do. klein 50 bis 60, Gelberüben 3 bis 4, Kartoffeln (gelbe) 50 kg 3,00 dis 3,15, Oberkohlrabi 3 bis 6, Unterkohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat (unter Glas) 4 bis 10, Meerrettich 30 bis 40, Rosenkohl 14 bis 18, Roterüben 3 bis 6, Sellerie, je nach Gr., 8 bis 30, Spinat 12 bis 18, Schwarzwurzel 16 bis 25, Tomaten 40 bis 60, Weißkraut 2 bis 3, Wir­sing 3 bis 5, Winterkohl 8 bis 10, Zwiebeln 5V2 bis 6.

Obst- und Sudfrüchte: Aepfelangebot gut, von Birnen mengen- und gütemäßig nachlassend. Nachfrage bei festen Preisen rege. Apfelsinen und Zitronen nur geringes Angebot, von Nüssen gut. U. a. notierten: Aepfel I 30 bis 35, II 20 bis 28, Golliparmänen I 32 bis 35, Renetten 24 bis 32, Anhalter 22 bis 28, Schafsnase 16 bis 22, Birnen I 24 bis 30, II 16 bis 20, Mollebusch I 18 bis 20,

Tischtennisabteilung, die über ein reifes Können verfugt, wurden vom Vereinsführer der von un­bekannter Seite für diese Abteilung gestiftete Wan­derpreis dem diesjährigen Dereinsmeister, stuck, ckent. Karl Insel, und verschiedene Diplome an weitere Sieger überreicht. Die Geräteübungen, die von guter Schulung zeugten, waren dem Sinn der Veranstal­tung entsprechend, einfach gehalten, um künftigen Mitgliedern keine allzuschwere Kost vorzusetzen. Be­sonderen Anklang fanden das gemeinschaftliche Bar­renturnen der Turner und Turnerinnen und die Freiübungen und Volkstänze der Turnerinnen. Nach verschiedenen Vorführungen der Schuler, Schülerinnen und Jugendturner fand die wohl- gelungene Veranstaltung mit einem schönen Volks-

Mitgliederversammlung des Turnvereins Heuchelheim.

Der Turnverein Heuchelheim hielt dieser Tage in einer Mitgliederversammlung seine diesjährige Siegerehrung. Der Vereinsführer O. Rinn be­tonte eingangs, daß sich in diesem Jahr die ent­scheidende Zusammenfassung aller sportlich oder turnerisch tätigen Vereinigungen im RLB. voll­zogen hat. Davon sei auch unser Verein betroffen. Ueber allem stehe das große Ganze, dem die em- zelnen Zellen zu dienen haben. Unter anderem seien auch die Schülergruppen aus der Betreuung des Vereins in die Führung der HI. übergegan­gen, und er habe in der letzten Turnstunde die Kinder aufgefordert, auch im neuen Rahmen eifrig zu turnen. Dietmar! A. Rinn sprach über die nach den Olympischen Spielen vorgenommene Jahnstat- tenweihe in Freiburg a. d. Unstrut und las die Weiherede des Reichssportführers vor, die Jahns Verdienste in der Schau des Dritten Reiches wär-

Iußball der Gauliga Hessen.

Im Gau Hessen sind der Spielverein Kassel und der 1. FC. Hanau 93 die ausgesprochenen Favo­riten. Am Sonntag greift von den führenden Mannschaften nur FC. Hanau 93 in die Ereignisse ein, der somit Gelegenheit hat, bis auf einen Punkt zu seinem Rivalen aufzulausen. Bei der überaus schwachen Form von Borussia Fulda müßte sich der Meister jedenfalls glatt behaupten. Kurhessen Mar­burg wird schon mit einer guten Leistung aufwar­ten müssen, um gegen Kewa Wachenbuchen erfolg­reich abzuschneiden. Auch Niederzwehren wird kaum die Möglichkeit haben, feinen wenig beneidenswer­ten Platz im Kampf gegen VfB.-Friedberg zu ver­bessern. Mit dem zweiten Dezember-Sonntag wird hier die erste Serie abgeschlossen.

Um die Hochschul-

Fußball- und Handball-Meisterschasten.

In weiteren Kämpfen um die Deutsche Hochschul­meisterschaft im Fußball siegten die Hochschule für Lehrerbildung Weilburg über Universität Frankfurt mit 3:1 und die Hochschule für Lehrer­bildung Darmstadt über die Technische Hochschule Darmstadt 8:1. In der Vorschlußrunde, die bis zum 20. Dezember ausgetragen sein muß, treffen sich die Hochschulen für Lehrerbildung Weilburg und Darm­stadt in Frankfurt. Der Sieger bestreitet das End­spiel um die Kreismeisterschaft gegen die Universi­tät Marburg.

Im Handball gewann Universität Frankfurt 11:6 über die Hochschule für Lehrerbildung Weil­burg. Hier haben in der Vorrunde noch die Hochschule für Lehrerbildung Darmstadt und die Technische Hochschule Darmstadt zu spielen. Der Sieger trifft in der Vorschlußrunde im Darm­städter Hochschulstadion auf Universität Frankfurt

___Abendbörse hatte nur geringes Geschäft, da infolge der Zurückhaltung der Kundschaft auch der Handel jeden Unternehmungsgeist vermissen ließ. Die Kursveränderungen hielten sich nach beiden Seiten in engen Grenzen. Westdeutsche Kaufhof . _

waren leicht angeboten und gingen auf 59 (Berlin 'den Schadens verlangen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H.,

Frantiun u. M. I

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. M.

33crlln

Schluß- kurS

Schluß!. Abend» börse

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Schluß­kurs

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Schluß­kurs

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Schluß­kurs

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'Dalum

7-12.

8-12

712-

8.12

Datum

7.12-

8.12-

7.12.

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Datum

7-12

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7-12.

8.12.

6% Deutsche vieichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5l/2% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten ............

4¥t°/o Deutiche Reichspossschatzan Messungen von 1934, l ......

4*/i% ehem. 8% Hessischer BolkS- staat 1929 trückzahlb. 102%) ...

* ¥i% ehem.8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold R. 12...

5Vi% ehern. sy,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

* y.% ehem. 8% Darmst. Komm

LanveSb.Goldichuldverschr R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mt> AuSloi.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten

* y2% ehem.8% Franks. Hyp.-Ban!

Goldpse. 15 unkündbar bU 1935 5y,% ehem. 4/i% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Psandbriese......

sy2% ehern. 4/,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpse. ...

< y,% ehem. 8% Pr. Landespfand- vriesanstalt, Pfandbriefe 9t 19

*y2% ehem. 7% Pr. Landespfand

vriefanst., Gold Komm. Lbl. 20 Steuergutich.Verrechnungsk. 34-38

4% Oesterreichtsche Goldrente...

4,20% Oesterreichtsche Silberrentr 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y2% desgl. von 1913..........

5% obgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1.................

101,2

98,13

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6

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8,75

4% vesgi. (Serie n ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4y2%Rumän.vereinh.Nentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .

2y4% Anatolier.............

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamdurg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz, und Privat-Bank ... 4 Deussche Bank und Disconto»

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank.............. 4

Reichsbank ................ 1.

A.E.G...................... 0

Bekula..................... 8

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 7

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr.......... 6

Schlickert L Co......... 6

SiemensL Halske....... 8

Lahmeyer L Co.............. ?

Deutsche Erdöl .............. 4

Haroener................. sy2

Hoesch EisenKöln-Reuesseu .. 8

Ilse Bergbau ...............6

31le Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ............... 8

Mannesmann-Röhren........ 8

5,45

27,25

14,25

14,25

122

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138 158,25 194,25

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116

189

144,13

122,9

116,13

Manssetder Bergbau....... sy,

Kokswerke.................. 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl.................. 4

Vereinigte Stahlwerke......Sy*

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ....... 5

Rütgerswerke ............... 6

Metallgesellschaft.............b

Philipp Holzmann...........4

Zementwerk Heidelberg ......7

Cemenlwerk Karlstadt.........6

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................6

Zellstoff Waldhof ............6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 8

Orenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade......................9

Accumularoren-Fabrtk....... 12

Conti-Gummi.............. 11

Gritzner................... 0

Mainkraftwerke Höchst 4

Süddeutscher Zucker ........10

221 149

120,25

22,2

132

132,5

185

167,75

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Lombardzinsfuß 5 v. H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

Banknoten.

7.Dezember

8 .Dezember

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Briet

Buenos ittite

0,716

0,720

0,718

0,722

Brüssel ....

42,09

42,17

42,09

42,17

Rio de Jan.

0,148

0,150

0,149

0,151

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

54,37

54,47

54,48

54,58

Danzig....

47,04

47,14

47,04

47,14

London....

12,175

12,205

12,20

12,23

HelitngforS..

Varis .....

5,375

5,385

5,385

5,395

11,585

11,605

11,605

11,625

Holland ...

135,19

135,47

135,36

135,64

Italien....

13,09

13,11

13,09

13,11

Japan ......

0,707

0,709

0,709

0,711

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,20

61,32

61,32

61,44

Wien......

48,95

11,06

49,05

11,08

48,95

49,05

11,10

Lissabon....

11,08

Stockholm...

62,78

62,90

62,90

63,02

Schweiz ....

57,13

57,25

57,17

57,29

Spanien...

20,98

21,02

20,98

21,02

Prag.......

8,761

8,779

8,761

8,779

Budapest ..

Reu York ...

2,488

2,492

2,488

2,492

Berlin,8-Dezember

TO

Brief

Amerikanische Roten..............

2,45

2,47

Belgische Roten..................

41,96

42,12

Dänische Roten .................

54,32

54,54

Englische Roten .................

12,175

12,215

Französische Roten...............

11,555

11,595

Holländische Roten...............

135,03

135,57

Italienische Roten................

-

-

Norwegische Noten ..............

61,16

61,40

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

*

Rumänische Noten...............

-

Schwedische Noten...............

62,73

62,99

Schweizer Noten.................

57,02

57,24

Spanische Noten.................

Ungarische Noten ................