Ausgabe 
9.9.1936
 
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Kamps gegen den Bolschewismus

Popolo d'Jtalia"

zum Nürnberger Parteitag.

Partei und Staat im Dienst des Volkes

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Aiirnbergs Geschenk an den Führer

Gin Dokument der Wehrhastigkeit der alten Reichsstadt.

Nürnberg, 8. Aug. (DNB.) Die Stadt Nürn­berg ließ dem Führer durch ihr Stadtoberhaupt als Geschenk eine silbergeschmiedeteKas- fette überreichen, die die wertvolle Urkunde eines S t a d t b e f e st i g u n g s p l a n e s Nürn­bergs aus dem Jahre 15 4 2 birgt. Der Deckel, der von dem Nürnberger Goldschmied Lud­wig Kleeberger nach Angaben des Direktors der städtischen Kunstsammlungen Nürnbergs, Stahl, ausgeführten Silberkassette ist verziert mit einer Elfenbeinschnitzerei, darstellend die Nürnberger Stadtmauer aus der Zeit um 1600. Die Stadt Nürnberg ist innerhalb des Mauerkranzes versinn­bildlicht durch die drei alten Stadtwappen. Der Deckel trägt auch das Hoheitszeiten und die Inschrift Reichsparteitag 1936".

Antoni V a f a n n i. Die Pläne des Festungs­baumeisters sind gestaltet nach den Bestrebungen des Rates, Nürnberg als wehrhafteStadt zu erhalten und auszubauen. Diese Notwendigkeit hatte sich bereits angesichts der Husittengefahr in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts ergeben und zur Fertigstellung der letzten Stadtumwallung in ihren Hauptzügen geführt. Unter Kaiser Maximi­lian waren unter dem Einfluß der Artillerie "auch neue Befestigungsgrundsätze aufgekommen. Die Nürnberger Stadtväter mußten darauf bedacht sein, ihre stolze Festung der neuen Zeit entsprechend auszugestalten. Noch im Jahre 1527 wurde an der

selbst gegen die modernen Angriffswaffen ent­sprechend ausgebaut war.

Erst 1538 hatte man den geeigneten Mann ge­funden, der dem modernen Festungsbau gewachsen war. Es war dies Antonio B a s a n n i auf Malta. Der Meister begann den Bau, der erst im Sommer 1542 vollendet wurde. Nachdem die Burg zu einem nahezu uneinnehmbaren Stützpunkt ausgestaltet war, mußten auch die übrigen schwachen Stellen der Befestigung beseitigt werden, sollte die Stadt einer Belagerung standhalten. Der Rat beauftragte des­halb Jobst-T e tz e l, mit dem Erbauer der Burg­bastei, in einem Rundgang um die Stadt die vor­handenen Schäden festzustellen. Die gemeinsamen Verbesserungsoorschläge wurden in einer Schrift niedngelegt und von dem Bildhauer Sebald Beck und dem Maler Georg P e n tz mit handkolorierten Zeichnungen versehen. Die pergamentgebundene Handschrift wurde jetzt dem Führer vom Ober­bürgermeister der Stadt als Ehrengeschenk über­reicht.

Nach Fertigstellung der Vorschläge 1442 trat Vasanni eine Auslandsreise an. Nach seiner Rück-! kehr befaßte er sich in Nürnberg mit verschiedenen Künsten, wobei er das Mißfallen derzünftigen Meister" hervorrief. Auf einer zweiten Auslands­reise wurde er seiner Habe beraubt und geriet in drückende Armut. Von Augsburg aus wandte er sich 1555 an den Nürnberger Ratum Hilfe und Handreichung". Er fand entgegenkommende Unter­stützung und gab dafür Ratschlägeder Gebäude und andershalber". Die Arbeiten wurden auch nach seinem Tode im Jahre 1559 fortgesetzt und 1564 am Neu-Tor beendet.

ihr erteilt ist, heißt: Das Wohl des Volkesk Jeder in der Partei ist für diesen Auftrag verant­wortlich, der Ortsgruppen- oder Kreisleiter der Par­tei trägt persönlich die volle Verantwortung für sei­nen gesamten Führungsbereich. Das ist der Unter­schied! Die Partei hält ihre Hand am Pulsschlag des Volkes.

Die Partei befiehlt dem Staate, aber sie ist nicht der Staat! Die Partei hat die politische Führung, der Staat die Funktion der Verwaltung. Beide sind sachlich getrennt, aber personell mitein­ander verbunden. Der Führer der Partei ist zu­gleich die oberste Spitze des Staates. Die Partei gibt durch ihre Lebens- und Leistungsschule dem Staate unaufhörlich die Männer, die er zur poli­tischen Führung bedarf. Damit ist durch die natio­nalsozialistische Partei auch die Führung des Staates für alle Zeit mit dem flutenden Leben der Nation verbunden und durch sie das oberste Gesetz der Demokratie, die Homogenität von Volk und Staat in einzigartiger Weise verwirklicht.

Wir haben eine Volksgemeinschaft gestattet, in der es durch zweckmäßige Organisation und einzigartige Entfaltung der Kräfte gelungen ist. der sozialen Sehnsucht von Jahrhunderten Erfüllung zu geben. Wir haben in unserer Volksgemeinschaft nicht den Sozialismus der Vichtkönner, sondern den Sozialismus der Leistung verwirklicht, die natürliche und daher einzige Harmonie der Interessen, die es gibt. Wir haben dem Volke auch die Frei­heit gegeben. Wir haben es wieder wahrhaft politisch denken und fühlen gelehrt, damit es die Bedeutung und den Wert der Gemeinschaft auch für seine eigenen Interessen, für sein eigenes Leben erkennt. Die Freiheit ist hier auf einer höheren Ebene verwirk­licht und zur schöpferischen Verpflichtung für das Wohl der Gemeinschaft geworden.

In seinem Schlußwort wies Dr. Dietrich darauf hin, daß das Reichsparteitagsfeld erst im Aufbau begriffen ist. Hier, angesichts der altehrwürdigen Herrlichkeit des mittelalterlichen Nürnberg, soll das deutsche Olympia erstehen als ein Heiligtum der Partei, als ein ewiges Denkmal der deutschen Wiedergeburt, als der Stein gewordene Ausdruck deutscher Größe, deutschen Le­bensgefühls und deutscher Kultur. Wenn eine spä­tere Zeit einmal von der nationalsozialistischen Re­volution als der klassischen Revolution des Ger­manentums sprechen wird, dann wird sich hier in der Gesamtschau der Flächen und Architekturen den Glanz unserer Zeit verkörpert sehen. Nicht nur die Hände deutscher Arbeiter errichten diese gewal­tigen Bauten, sondern auch ihre Herzen haben An­teil an diesem Werke, dem Denkmal der sozialen Befriedung und der nationalen Befreiuna des deutschen Volkes.

Vor wenigen Wochen noch feierten hier in unse­rem Lande die Völker der Erde das F e st der Jugend im friedlichen Wettkampf der Nationen. Es war ein wahrhaft olympisches Fest, ein Fest des Friedens in beglückender Eintracht, voll heiteren Frohsinns und schäumenden Lebens- gefuhls. Die Presse aller Länder und die Besucher aus aller Welt haben dem neuen Deutschland für die glanzende Durchführung der Spiele und für Öen hehren Geist, von dem sie getragen wurden, in ehrlicher Bewunderung ihre Anerkennung gezollt.

Viele Vorurteile gingen über Bord angesichts dieser, wie man sich ausdrückte,Oase der Ruhe und Ordnung" inmitten einer auf­gewühlten, brodelnden politischen Welt. Was man bei uns mit eigenen Augen sah, war et­was ganz anderes als das, was ihnen zu Haufe von böswilligen Elementen vorge- käuscht worden war. Statt niedergedrückter, unter der Wucht der Tyrannei seufzender Men­schen, fanden sie ein glückliches und selbstbewuß­tes Volk. Statt einer zusammengebrochenen Ra­tion erlebten sie ein aufblühendes Volk von ungeahnten Organisakionsfähigkei- ten, großartig in der Entfaltung neuer Lebens­formen und gewaltig in seiner nationalen Aus­druckskraft. Viele kamen als kritische Beobachter und gingen als Propagandisten der Wahrheit.

Ihre Organisation reicht tief bis in den Wurzel- boden des Volkes hinunter und erfaßt die ganze Nation bis in die letzten Verästelungen ihres öffent- '~x 7"^ Der Generalauftrag, der

darüber hinaus aber auch der ganzen Welt, in welcher Eintracht und in welchem Glauben das junge Deutschland ver­eint ist. Ich habe Euch einst an der Gruft des großen Königs in der Garnisonkirche zu Potsdam diese Fahnen übergeben. Ich freue mich, daß Ihr sie so in Ehren haltet und daß sie über alle Hoff­nungen und Erwartungen hinaus wirklich z u m Zeichen einer neuen Jugend und zu einem Symbol geworden sind, das uns heilig und t -st *-7 Y-": uns Nation und Führer

hörte man Rudolf Bockelmann (Hans Sachs), Joseph von Manowarda (Veit Pogner), Eugen Fuchs (Beckmesser), Georg Hann (Fritz Koth- ner), Max Lorenz (Walter Stolzing), U. Zim­mermann (David) und Maria Müller (Eva). Als sich der Vorhang nach dem ersten Aufzug senkte, dankte der Führer und mit ihm das ganze Haus den Künstlern für ihre prächtige Leistung mit rei­chem Beifall. Kurz nach 1 Uhr früh endete die

Dr. Dietrich spricht vor der Presse Über die Verwirklichung der Demokratie im nationalsozialistischen Führerstaat.

Nordostecke der Stadt, am Kappenzipfel, die große Rundbastei erbaut, die noch heute an dieser , . , Stelle das festeste Bollwerk der Stadt bildet. Alle

Die Vorschläge zur Verbesserung der Nürnberger Verbesserungen an den Stadtmauern verloren aber Stadtumwallung stammen von dem Baumeisters an Wert, solange nicht d i e B u r g auf dem Felsen

Hr tragt die Fahne des Führers durch das ganze Reich."

DerRelchssugendführerbegrüßtimIeltlaqerFürthdieTeitnehmerdesAdolf-Hitler-Marsches

F ü r t h , 8. Sept. (DNB.) Nachdem am Montag die Marscheinheiten der HI. aus allen 25 deutschen Gebieten, die von ihrer Heimat aus zu Fuß zum Nürnberger Parteitag gewandert sind, in Fürth eingetroffen waren, bezogen sie ihr großes Zeltlager auf einer Wiese zwischen dem Humb- ser Spielplatz und dem Gelände der ehemaligen König-Ludwig-Quelle. Die Hitler-Jugend hat den langen Marsch ohne Zwischenfälle zurückgelegt.

Nachdem am Montagabend im Zeltlager im Bei­sein einer großen Volksmenge beim Schein eines lodernden Holzstoßes eine kameradschaftliche Feier st unde durchgeführt worden war, traten am Dienstagmorgen sämtliche Marscheinheiten auf dem großen Platz des Zeltlagers mit ihren 370 Fahnen an und formierten ein offenes Viereck zum Lagereingang. Kurz nach 10 Uhr erschien der Reichsjugendsührer Baldur von Schirach. HJ.-Stabschef Lauterbacher meldete dem Reichsjugendführer, daß die angetretenen 1600 Jungen als Erste zum Reichsparteitag angekommen sind und als Erste die Grüße der deutschen Jugend überbringen. Der Marsch der Jugend ist in beispiel­loser Disziplin durchgeführt worden. Es wurden dabei in 738 Tagen über 12000 Kilo­meter zurückgelegt. Der Marsch wird durch den Vorbeimarsch an dem Führer seine Krönung erhalten.

ReWjugendsührer von Schirach

hielt folgende Ansprache an die HI:

festliche Ausführung. Herzliche Kundgebungen des Beifalls riefen die Darsteller immer wieder vor die Rampe. Szenenbild, Solostimmen, Chöre und Or­chester vereinten sich im dritten Aufzug zu einem Gleichklang von stärkster Eindringlichkeit. Als der Führer das Opernhaus verließ, würde er wiederum von einer zahlreichen Menge herzlich begrüßt. Die stürmischen Kundgebungen fanden erst ihr Ende, als der Führer in seinem Hotel angelangt war.

Berlin, 8. Sept. (DNB.) Der Reichsver- band der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland veranstaltete am Samstag, Sonntag

Montag mit Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörde seine diesjährige I a h r e s t a - g u n g in der Aula der Joseph-Lehmann-Schule, die von Vertretern aller im Reichsverband zusam­mengeschlossenen Kulturorganisationen und sonstigen indischen Vereinigungen zahlreich besucht war. Die Tagung, die besonders der zukünftigen Programm- aestaltung im Reichsoerband gewidmet war, um­faßte in dreitägigen Sitzungen zahlreiche Referate bekannter jüdischer Persönlichkeiten, jüdisch-politi- scher Beauftragter und jüdischer Künstler über die in drei Jahren geleistete Arbeit, ihr Ergebnis und die künftigen Absichten. Im Beisein des Sonder- beauftragten für die Überwachung der kulturell tätigen Juden im deutschen Reichsgebiet, des Reichs- kulturwalters Hinkel, referierten u. a. die Sprecher der Zionistischen Vereinigungen Dr. Jo- achim Prinz, Nr. Eloesser, Dr. Nathan, Dr. Benno Cohn und Mitglieder der Reichsoer»

Nürnberg, 8. Sept. (DNB.) Auftakt auch des Reichsparteitages 1936 war der Empfang der Presse durch den Reichspressechef der NSDAP. Dr. Otto Dietrich im Kulturoereins­haus. Fast die gesamte in Nürnberg anwesende 3n= und Auslandspresse hatte der Einladung des Reichspressechess Folge geleistet.

Das Kulturoereinshaus hat eine festliche Aus­gestaltung erfahren. Die in hellen Farben gehaltene hohe Eingangshalle trug an den Seitenwänden metallene Hoheitszeichen auf rotem Samt. Der Auf­gang und der ganze festliche Raum, der in Elfen­beintönen gehalten ist, waren mit den Freiheits- fupnen der Bewegung und Blumen geschmückt. Goldgirlanden zogen die Linien des Raumes nach, das ganze Mittelstück der Bühne nahm ein ge­waltiges Hakenkreuzbanner ein.

Das Reichs-Symphonieorchester unter Leitung fernes Kapellmeisters Pg. Adam leitete die Ver­anstaltung mit der Oberon-Ouvertüre von Carl Maria von Weber, dem Militärmarsch von Schubert und dem Nocturna aus der Lyrischen Suite von Edvard G r i e g ein.

Reichspreffeches Dr. Dietrich führte dann u. a. aus: Wenn mir Sie, die Ver­treter der deutschen und ausländischen Presse hier­her nach Nürnberg zur großen Heerschau der Par­tei gebeten haben, dann bitte ich Sie, darin den Ausdruck unseres Willens zu gegenseitigem Ver­ständnis und sachlicher Zusammenarbeit erblicken zu wollen. Ich glaube, es wäre gut, wenn die Presse über ihre Arbeit für andere nicht zu oft ver­gessen würde, auch einmal ihrer eiaenen Zusammenarbeit und Stärke Ausdruck zu geben. Und nicht zuletzt aus diesem, die Presse und ihr Ansehen selbst berührenden Gedankenkreis heraus ist es mir eine ganz besondere Freude, ©ie hier so zahlreich begrüßen zu können.

Ich bin stolz darauf, Euch zum Beginn des Reichsparteitages 1936 begrüßen zu können. Ebenso stolz bin ich darauf, daß Ihr der ganzen Nation wiederum ein überzeugendes Bei­spiel der neuen Zucht und der neuen Ordnung gegeben habt. Ich freue mich, hier erklären zu können, daß dieser Marsch der deut­schen Jugend, daß der Adolf-Hitler-Marsch der HI von nun an immer ein Bestandteil der nationalsozialistischen Reichspartei­tage bleiben wird, lieber das Sportliche dieser Einrichtung hinaus ist Euer Marsch eine ft)m = barsche Handlung für die ganze Jugend unseres Volkes. Ihr tragt die Fahne des Führers durch das ganze Reich: und im Geiste marschiert mit Euch die Jugend unseres ganzen deutschen Vol­kes. So soll auch in den kommenden Jahren, Jahr­zehnten und Jahrhunderten die deutsche Jugend immer hinter Adolf Hitlers Fahnen zum Reichs- einem Symbol gei Parteitag marschieren. Ihr zeigt damit der Nation, I teuer ist, das für

Mailand, 9. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Nürnberger Parteitag bildet Gegenstand ausführ­licher Schilderungen der italienischen Presse. Po- polo d'Jtalia" hebt den besonders herzlichen E m p - sang hervor, der den unter Führung von Pro­fessor M a r p i c a t i nach Nürnberg entsandten faschistischen Vertretern zuteil wurde. Weiter heißt es in dem Bericht, die Stadt trage auch in diesem Jahre ein ganz bestimmtes politisches Gepräge: Kampf gegen den Bolschewis- m u s. Zwischen den Häusern seien große In­schriften aufgestellt, die sich auf den Kampf

Das Bildtelegramm zeigt die Begrüßung der HJ.-Abordnung, die am Adolf-Hitler-Marsch teilqenommen gegen öen Bolschewismus beziehen, und die Schau­hat, durch den Reichsjugendführer Baldur von Schirach am Ziel des Marsches in Fürth. 'ter der Geschäfte seien angefüllt mit anti-

(Scherl-Bilderdienst-M.) bolschewistischen Buchern und Schriften. Die Ereig-

nisse des ersten Tages werden dann ausführlich darstellt und verkörpert. Wenn der Führer vor '

Euch steht, denkt daran, daß Euer Anblick ihm

Kraft geben soll zu neuen Werken, daß Eure X'U/V»

Reihen ihm Freude, Glück und Stolz bedeuten Paris 9 Senk <?v -

müssen, damit er in seiner schweren Arbeit das Ge- berbericbterfta'tter der

fühl haben kann: Ich habe eine treue Garbe, auf UpS Ben^ten niA nnn Ä?

oen leteriuDen Appell. I mehr einmütig barauf hin, baß bas geeinigte

deutsche Volk hinter feinem Führer ftebt unbmit unbeschreiblicher Begeisterung die Große des neuen Deutschlands feiert. Der Rahmen, m dem der vierte Parteitag abgehalten wird, ist, wieFigaro" sagt, geradezu ideal gewählt. Keine andere Stadt Deutschlands könne eine solche At­mosphäre aufbringen. In Nürnberg vereinigte sich die Vergangenheit mit der Zukunft Deutschlands zu einer Symphonie von Leidenschaft und M y st i k. Der Berichterstatter betont, er habe beim Empfang des Führers gesehen, wie Män-

inneren Wesensgesüge und ihrer geistigen Wertord-UV »einten und Frauen

nung besser kennen lernen als hier in der ehuigd Ä ® $ 7 b fr * g e g e n st r e ck t e n.

artigen geschlossenen Ausdrucksform des Reichs- Ä« V 9 t!ntesr denn ,e so schreibt dasJour- Parteitages. . ""l und e rdenn je durchdrungen von

Hier in Nürnberg, inmitten der Ergriffenheit der G e f u h l f e in e r M acht, ist dem Ruf des Hunderttaufende, die den Gleichtakt ' ihrer Herzen Rurnberger Parteitag fei

mit dem Pulsschlag der Nation fühlen, wird der M Parteitag nach französischem unvoreingenommene Beobachter erkennen, daß die ?l< .-Rttglieder zusammentraten, um

nationalsozialistische Weltanschauung wirklich öem rte Wahrheiten zu nehmen und Personen­innersten Wesen des deutschen Volkes entspricht. '^9en Staatsmteresse anzusehen, wo die Mar-

Und hier, wo der Zusammenklang von ftührurm £ 5 anderes täten, als die Handlungen der

und Volk durch das lebendige Land der Partei lo oaschisten anzuprangern und wo die Parteiver­wunderbar in die Erscheinung tritt, wird er aus re^er &ie Republik beim Glase Alkohol retteten, eigenster Anschauung bestätigt finden, was wir be- Der

haupten: daß die nationalsozialistische Staatsform Kultur-

als autoritäre Volksherrschaft in Wahrheit die mo- vUNde gSgLN jüdische <9reud6eiier dernste Demokratie der Geschichte ist. jm Ausland

Der nationalsozialistische Staatsgebanke stellt dem Mehrheitsprinzip einer falsch verstandenen Demokratie bas Verantwortungsprinzip des echten demokratischen Führerstaates entgegen. Er sieht den Willen des Volkes nicht in der toten Zahl, sondern erfaßt ihn in der.ständigen Verbundenheit mit dem Leben des Volkes selbst. Die nationalsozialistische Partei ist a u s dem Volke selb st herausgewachsen und hat alle Funktionen des Gemeinschaftslebens bereits von Grund auf in sich selbst entwickelt. Darum kann sie in geradezu idealer Weise ihre Aufgabe erfüllen: das unaufhörlich wirksame lebendige Bindeglied zwischen Volk und Staat zu sein, das beide zu einer unzertrennlichen Einheit werden läßt.

Aber wenn in diesen Wochen der olympischen Feier die Welt Gelegenheit hatte, ein echtes Bild des neuen Deutschland zu sehen, dann wird sie es überzeugend mehr begreifen, wenn sie auchdie inneren Kräfte erkennt, die es geformt und gestaltet haben. Denn wo könnte man das tragende Element der deutschen Wiedergeburt, die nationalso­zialistische Partei in ihrer dynamischen Verbunden- Nation bis in die letzten V heit mit dem Gedankenleben der Nation, in ihrem l lichen und privaten Lebens