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Kamps gegen den Bolschewismus
„Popolo d'Jtalia"
zum Nürnberger Parteitag.
Partei und Staat im Dienst des Volkes
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Aiirnbergs Geschenk an den Führer
Gin Dokument der Wehrhastigkeit der alten Reichsstadt.
Nürnberg, 8. Aug. (DNB.) Die Stadt Nürnberg ließ dem Führer durch ihr Stadtoberhaupt als Geschenk eine silbergeschmiedeteKas- fette überreichen, die die wertvolle Urkunde eines S t a d t b e f e st i g u n g s p l a n e s Nürnbergs aus dem Jahre 15 4 2 birgt. Der Deckel, der von dem Nürnberger Goldschmied Ludwig Kleeberger nach Angaben des Direktors der städtischen Kunstsammlungen Nürnbergs, Stahl, ausgeführten Silberkassette ist verziert mit einer Elfenbeinschnitzerei, darstellend die Nürnberger Stadtmauer aus der Zeit um 1600. Die Stadt Nürnberg ist innerhalb des Mauerkranzes versinnbildlicht durch die drei alten Stadtwappen. Der Deckel trägt auch das Hoheitszeiten und die Inschrift „Reichsparteitag 1936".
Antoni V a f a n n i. Die Pläne des Festungsbaumeisters sind gestaltet nach den Bestrebungen des Rates, Nürnberg als wehrhafteStadt zu erhalten und auszubauen. Diese Notwendigkeit hatte sich bereits angesichts der Husittengefahr in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts ergeben und zur Fertigstellung der letzten Stadtumwallung in ihren Hauptzügen geführt. Unter Kaiser Maximilian waren unter dem Einfluß der Artillerie "auch neue Befestigungsgrundsätze aufgekommen. Die Nürnberger Stadtväter mußten darauf bedacht sein, ihre stolze Festung der neuen Zeit entsprechend auszugestalten. Noch im Jahre 1527 wurde an der
selbst gegen die modernen Angriffswaffen entsprechend ausgebaut war.
Erst 1538 hatte man den geeigneten Mann gefunden, der dem modernen Festungsbau gewachsen war. Es war dies Antonio B a s a n n i auf Malta. Der Meister begann den Bau, der erst im Sommer 1542 vollendet wurde. Nachdem die Burg zu einem nahezu uneinnehmbaren Stützpunkt ausgestaltet war, mußten auch die übrigen schwachen Stellen der Befestigung beseitigt werden, sollte die Stadt einer Belagerung standhalten. Der Rat beauftragte deshalb Jobst-T e tz e l, mit dem Erbauer der Burgbastei, in einem Rundgang um die Stadt die vorhandenen Schäden festzustellen. Die gemeinsamen Verbesserungsoorschläge wurden in einer Schrift niedngelegt und von dem Bildhauer Sebald Beck und dem Maler Georg P e n tz mit handkolorierten Zeichnungen versehen. Die pergamentgebundene Handschrift wurde jetzt dem Führer vom Oberbürgermeister der Stadt als Ehrengeschenk überreicht.
Nach Fertigstellung der Vorschläge 1442 trat Vasanni eine Auslandsreise an. Nach seiner Rück-! kehr befaßte er sich in Nürnberg mit verschiedenen Künsten, wobei er das Mißfallen der „zünftigen Meister" hervorrief. Auf einer zweiten Auslandsreise wurde er seiner Habe beraubt und geriet in drückende Armut. Von Augsburg aus wandte er sich 1555 an den Nürnberger Rat „um Hilfe und Handreichung". Er fand entgegenkommende Unterstützung und gab dafür Ratschläge „der Gebäude und andershalber". Die Arbeiten wurden auch nach seinem Tode im Jahre 1559 fortgesetzt und 1564 am Neu-Tor beendet.
ihr erteilt ist, heißt: Das Wohl des Volkesk Jeder in der Partei ist für diesen Auftrag verantwortlich, der Ortsgruppen- oder Kreisleiter der Partei trägt persönlich die volle Verantwortung für seinen gesamten Führungsbereich. Das ist der Unterschied! Die Partei hält ihre Hand am Pulsschlag des Volkes.
Die Partei befiehlt dem Staate, aber sie ist nicht der Staat! Die Partei hat die politische Führung, der Staat die Funktion der Verwaltung. Beide sind sachlich getrennt, aber personell miteinander verbunden. Der Führer der Partei ist zugleich die oberste Spitze des Staates. Die Partei gibt durch ihre Lebens- und Leistungsschule dem Staate unaufhörlich die Männer, die er zur politischen Führung bedarf. Damit ist durch die nationalsozialistische Partei auch die Führung des Staates für alle Zeit mit dem flutenden Leben der Nation verbunden und durch sie das oberste Gesetz der Demokratie, die Homogenität von Volk und Staat in einzigartiger Weise verwirklicht.
Wir haben eine Volksgemeinschaft gestattet, in der es durch zweckmäßige Organisation und einzigartige Entfaltung der Kräfte gelungen ist. der sozialen Sehnsucht von Jahrhunderten Erfüllung zu geben. Wir haben in unserer Volksgemeinschaft nicht den Sozialismus der Vichtkönner, sondern den Sozialismus der Leistung verwirklicht, die natürliche und daher einzige Harmonie der Interessen, die es gibt. Wir haben dem Volke auch die Freiheit gegeben. Wir haben es wieder wahrhaft politisch denken und fühlen gelehrt, damit es die Bedeutung und den Wert der Gemeinschaft auch für seine eigenen Interessen, für sein eigenes Leben erkennt. Die Freiheit ist hier auf einer höheren Ebene verwirklicht und zur schöpferischen Verpflichtung für das Wohl der Gemeinschaft geworden.
In seinem Schlußwort wies Dr. Dietrich darauf hin, daß das Reichsparteitagsfeld erst im Aufbau begriffen ist. Hier, angesichts der altehrwürdigen Herrlichkeit des mittelalterlichen Nürnberg, soll das deutsche Olympia erstehen als ein Heiligtum der Partei, als ein ewiges Denkmal der deutschen Wiedergeburt, als der Stein gewordene Ausdruck deutscher Größe, deutschen Lebensgefühls und deutscher Kultur. Wenn eine spätere Zeit einmal von der nationalsozialistischen Revolution als der klassischen Revolution des Germanentums sprechen wird, dann wird sich hier in der Gesamtschau der Flächen und Architekturen den Glanz unserer Zeit verkörpert sehen. Nicht nur die Hände deutscher Arbeiter errichten diese gewaltigen Bauten, sondern auch ihre Herzen haben Anteil an diesem Werke, dem Denkmal der sozialen Befriedung und der nationalen Befreiuna des deutschen Volkes.
Vor wenigen Wochen noch feierten hier in unserem Lande die Völker der Erde das F e st der Jugend im friedlichen Wettkampf der Nationen. Es war ein wahrhaft olympisches Fest, ein Fest des Friedens in beglückender Eintracht, voll heiteren Frohsinns und schäumenden Lebens- gefuhls. Die Presse aller Länder und die Besucher aus aller Welt haben dem neuen Deutschland für die glanzende Durchführung der Spiele und für Öen hehren Geist, von dem sie getragen wurden, in ehrlicher Bewunderung ihre Anerkennung gezollt.
Viele Vorurteile gingen über Bord angesichts dieser, wie man sich ausdrückte, „Oase der Ruhe und Ordnung" inmitten einer aufgewühlten, brodelnden politischen Welt. Was man bei uns mit eigenen Augen sah, war etwas ganz anderes als das, was ihnen zu Haufe von böswilligen Elementen vorge- käuscht worden war. Statt niedergedrückter, unter der Wucht der Tyrannei seufzender Menschen, fanden sie ein glückliches und selbstbewußtes Volk. Statt einer zusammengebrochenen Ration erlebten sie ein aufblühendes Volk von ungeahnten Organisakionsfähigkei- ten, großartig in der Entfaltung neuer Lebensformen und gewaltig in seiner nationalen Ausdruckskraft. Viele kamen als kritische Beobachter und gingen als Propagandisten der Wahrheit.
Ihre Organisation reicht tief bis in den Wurzel- boden des Volkes hinunter und erfaßt die ganze Nation bis in die letzten Verästelungen ihres öffent- ' ”~x 7"—^— Der Generalauftrag, der
darüber hinaus aber auch der ganzen Welt, in welcher Eintracht und in welchem Glauben das junge Deutschland vereint ist. Ich habe Euch einst an der Gruft des großen Königs in der Garnisonkirche zu Potsdam diese Fahnen übergeben. Ich freue mich, daß Ihr sie so in Ehren haltet und daß sie über alle Hoffnungen und Erwartungen hinaus wirklich z u m Zeichen einer neuen Jugend und zu einem Symbol geworden sind, das uns heilig und t -st *-7 Y-": uns Nation und Führer
hörte man Rudolf Bockelmann (Hans Sachs), Joseph von Manowarda (Veit Pogner), Eugen Fuchs (Beckmesser), Georg Hann (Fritz Koth- ner), Max Lorenz (Walter Stolzing), U. Zimmermann (David) und Maria Müller (Eva). Als sich der Vorhang nach dem ersten Aufzug senkte, dankte der Führer und mit ihm das ganze Haus den Künstlern für ihre prächtige Leistung mit reichem Beifall. Kurz nach 1 Uhr früh endete die
Dr. Dietrich spricht vor der Presse Über die Verwirklichung der Demokratie im nationalsozialistischen Führerstaat.
Nordostecke der Stadt, am Kappenzipfel, die große Rundbastei erbaut, die noch heute an dieser , . , Stelle das festeste Bollwerk der Stadt bildet. Alle
Die Vorschläge zur Verbesserung der Nürnberger Verbesserungen an den Stadtmauern verloren aber Stadtumwallung stammen von dem Baumeisters an Wert, solange nicht d i e B u r g auf dem Felsen
„Hr tragt die Fahne des Führers durch das ganze Reich."
DerRelchssugendführerbegrüßtimIeltlaqerFürthdieTeitnehmerdesAdolf-Hitler-Marsches
F ü r t h , 8. Sept. (DNB.) Nachdem am Montag die Marscheinheiten der HI. aus allen 25 deutschen Gebieten, die von ihrer Heimat aus zu Fuß zum Nürnberger Parteitag gewandert sind, in Fürth eingetroffen waren, bezogen sie ihr großes Zeltlager auf einer Wiese zwischen dem Humb- ser Spielplatz und dem Gelände der ehemaligen König-Ludwig-Quelle. Die Hitler-Jugend hat den langen Marsch ohne Zwischenfälle zurückgelegt.
Nachdem am Montagabend im Zeltlager im Beisein einer großen Volksmenge beim Schein eines lodernden Holzstoßes eine kameradschaftliche Feier st unde durchgeführt worden war, traten am Dienstagmorgen sämtliche Marscheinheiten auf dem großen Platz des Zeltlagers mit ihren 370 Fahnen an und formierten ein offenes Viereck zum Lagereingang. Kurz nach 10 Uhr erschien der Reichsjugendsührer Baldur von Schirach. HJ.-Stabschef Lauterbacher meldete dem Reichsjugendführer, daß die angetretenen 1600 Jungen als Erste zum Reichsparteitag angekommen sind und als Erste die Grüße der deutschen Jugend überbringen. Der Marsch der Jugend ist in beispielloser Disziplin durchgeführt worden. Es wurden dabei in 738 Tagen über 12000 Kilometer zurückgelegt. Der Marsch wird durch den Vorbeimarsch an dem Führer seine Krönung erhalten.
ReWjugendsührer von Schirach
hielt folgende Ansprache an die HI:
festliche Ausführung. Herzliche Kundgebungen des Beifalls riefen die Darsteller immer wieder vor die Rampe. Szenenbild, Solostimmen, Chöre und Orchester vereinten sich im dritten Aufzug zu einem Gleichklang von stärkster Eindringlichkeit. Als der Führer das Opernhaus verließ, würde er wiederum von einer zahlreichen Menge herzlich begrüßt. Die stürmischen Kundgebungen fanden erst ihr Ende, als der Führer in seinem Hotel angelangt war.
Berlin, 8. Sept. (DNB.) Der Reichsver- band der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland veranstaltete am Samstag, Sonntag
Montag mit Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörde seine diesjährige I a h r e s t a - g u n g in der Aula der Joseph-Lehmann-Schule, die von Vertretern aller im Reichsverband zusammengeschlossenen Kulturorganisationen und sonstigen indischen Vereinigungen zahlreich besucht war. Die Tagung, die besonders der zukünftigen Programm- aestaltung im Reichsoerband gewidmet war, umfaßte in dreitägigen Sitzungen zahlreiche Referate bekannter jüdischer Persönlichkeiten, jüdisch-politi- scher Beauftragter und jüdischer Künstler über die in drei Jahren geleistete Arbeit, ihr Ergebnis und die künftigen Absichten. Im Beisein des Sonder- beauftragten für die Überwachung der kulturell tätigen Juden im deutschen Reichsgebiet, des Reichs- kulturwalters Hinkel, referierten u. a. die Sprecher der Zionistischen Vereinigungen Dr. Jo- achim Prinz, Nr. Eloesser, Dr. Nathan, Dr. Benno Cohn und Mitglieder der Reichsoer»
Nürnberg, 8. Sept. (DNB.) Auftakt auch des Reichsparteitages 1936 war der Empfang der Presse durch den Reichspressechef der NSDAP. Dr. Otto Dietrich im Kulturoereinshaus. Fast die gesamte in Nürnberg anwesende 3n= und Auslandspresse hatte der Einladung des Reichspressechess Folge geleistet.
Das Kulturoereinshaus hat eine festliche Ausgestaltung erfahren. Die in hellen Farben gehaltene hohe Eingangshalle trug an den Seitenwänden metallene Hoheitszeichen auf rotem Samt. Der Aufgang und der ganze festliche Raum, der in Elfenbeintönen gehalten ist, waren mit den Freiheits- fupnen der Bewegung und Blumen geschmückt. Goldgirlanden zogen die Linien des Raumes nach, das ganze Mittelstück der Bühne nahm ein gewaltiges Hakenkreuzbanner ein.
Das Reichs-Symphonieorchester unter Leitung fernes Kapellmeisters Pg. Adam leitete die Veranstaltung mit der Oberon-Ouvertüre von Carl Maria von Weber, dem Militärmarsch von Schubert und dem Nocturna aus der Lyrischen Suite von Edvard G r i e g ein.
Reichspreffeches Dr. Dietrich führte dann u. a. aus: Wenn mir Sie, die Vertreter der deutschen und ausländischen Presse hierher nach Nürnberg zur großen Heerschau der Partei gebeten haben, dann bitte ich Sie, darin den Ausdruck unseres Willens zu gegenseitigem Verständnis und sachlicher Zusammenarbeit erblicken zu wollen. Ich glaube, es wäre gut, wenn die Presse über ihre Arbeit für andere nicht zu oft vergessen würde, auch einmal ihrer eiaenen Zusammenarbeit und Stärke Ausdruck zu geben. Und nicht zuletzt aus diesem, die Presse und ihr Ansehen selbst berührenden Gedankenkreis heraus ist es mir eine ganz besondere Freude, ©ie hier so zahlreich begrüßen zu können.
„Ich bin stolz darauf, Euch zum Beginn des Reichsparteitages 1936 begrüßen zu können. Ebenso stolz bin ich darauf, daß Ihr der ganzen Nation wiederum ein überzeugendes Beispiel der neuen Zucht und der neuen Ordnung gegeben habt. Ich freue mich, hier erklären zu können, daß dieser Marsch der deutschen Jugend, daß der Adolf-Hitler-Marsch der HI von nun an immer ein Bestandteil der nationalsozialistischen Reichsparteitage bleiben wird, lieber das Sportliche dieser Einrichtung hinaus ist Euer Marsch eine ft)m = barsche Handlung für die ganze Jugend unseres Volkes. Ihr tragt die Fahne des Führers durch das ganze Reich: und im Geiste marschiert mit Euch die Jugend unseres ganzen deutschen Volkes. So soll auch in den kommenden Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten die deutsche Jugend immer hinter Adolf Hitlers Fahnen zum Reichs- einem Symbol gei Parteitag marschieren. Ihr zeigt damit der Nation, I teuer ist, das für
Mailand, 9. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Nürnberger Parteitag bildet Gegenstand ausführlicher Schilderungen der italienischen Presse. Po- polo d'Jtalia" hebt den besonders herzlichen E m p - sang hervor, der den unter Führung von Professor M a r p i c a t i nach Nürnberg entsandten faschistischen Vertretern zuteil wurde. Weiter heißt es in dem Bericht, die Stadt trage auch in diesem Jahre ein ganz bestimmtes politisches Gepräge: Kampf gegen den Bolschewis- m u s. Zwischen den Häusern seien große Inschriften aufgestellt, die sich auf den Kampf
Das Bildtelegramm zeigt die Begrüßung der HJ.-Abordnung, die am Adolf-Hitler-Marsch teilqenommen gegen öen Bolschewismus beziehen, und die Schauhat, durch den Reichsjugendführer Baldur von Schirach am Ziel des Marsches in Fürth. 'ter der Geschäfte seien angefüllt mit anti-
(Scherl-Bilderdienst-M.) bolschewistischen Buchern und Schriften. Die Ereig-
nisse des ersten Tages werden dann ausführlich darstellt und verkörpert. Wenn der Führer vor '
Euch steht, denkt daran, daß Euer Anblick ihm
Kraft geben soll zu neuen Werken, daß Eure X'U/V»
Reihen ihm Freude, Glück und Stolz bedeuten Paris 9 Senk <?v -
müssen, damit er in seiner schweren Arbeit das Ge- berbericbterfta'tter der
fühl haben kann: Ich habe eine treue Garbe, auf UpS Ben^ten niA nnn Ä?
oen leteriuDen Appell. I mehr einmütig barauf hin, baß bas geeinigte
deutsche Volk hinter feinem Führer ftebt unb‘mit unbeschreiblicher Begeisterung die Große des neuen Deutschlands feiert. Der Rahmen, m dem der vierte Parteitag abgehalten wird, ist, wie „Figaro" sagt, geradezu ideal gewählt. Keine andere Stadt Deutschlands könne eine solche Atmosphäre aufbringen. In Nürnberg vereinigte sich die Vergangenheit mit der Zukunft Deutschlands zu einer Symphonie von Leidenschaft und M y st i k. Der Berichterstatter betont, er habe beim Empfang des Führers gesehen, wie Män-
inneren Wesensgesüge und ihrer geistigen Wertord-UV™ »einten und Frauen
nung besser kennen lernen als hier in der ehuigd Ä ® $ 7 b fr * g e g e n st r e ck t e n. —
artigen geschlossenen Ausdrucksform des Reichs- Ä« „ V 9 t!ntesr denn ,e so schreibt das „Jour- Parteitages. . ""l und ™ e rdenn je durchdrungen von
Hier in Nürnberg, inmitten der Ergriffenheit der G e f u h l f e in e r M acht, ist dem Ruf des Hunderttaufende, die den Gleichtakt ' ihrer Herzen Rurnberger Parteitag fei
mit dem Pulsschlag der Nation fühlen, wird der M Parteitag nach französischem unvoreingenommene Beobachter erkennen, daß die ?l< .-Rttglieder zusammentraten, um
nationalsozialistische Weltanschauung wirklich öem rte Wahrheiten zu nehmen und Personeninnersten Wesen des deutschen Volkes entspricht. '^9en Staatsmteresse anzusehen, wo die Mar-
Und hier, wo der Zusammenklang von ftührurm £ 5 anderes täten, als die Handlungen der
und Volk durch das lebendige Land der Partei lo oaschisten anzuprangern und wo die Parteiverwunderbar in die Erscheinung tritt, wird er aus re^er &ie Republik beim Glase Alkohol retteten, eigenster Anschauung bestätigt finden, was wir be- Der
haupten: daß die nationalsozialistische Staatsform Kultur-
als autoritäre Volksherrschaft in Wahrheit die mo- vUNde gSgLN jüdische <9reud6eiier dernste Demokratie der Geschichte ist. jm Ausland
Der nationalsozialistische Staatsgebanke stellt dem Mehrheitsprinzip einer falsch verstandenen Demokratie bas Verantwortungsprinzip des echten demokratischen Führerstaates entgegen. Er sieht den Willen des Volkes nicht in der toten Zahl, sondern erfaßt ihn in der.ständigen Verbundenheit mit dem Leben des Volkes selbst. Die nationalsozialistische Partei ist a u s dem Volke selb st herausgewachsen und hat alle Funktionen des Gemeinschaftslebens bereits von Grund auf in sich selbst entwickelt. Darum kann sie in geradezu idealer Weise ihre Aufgabe erfüllen: das unaufhörlich wirksame lebendige Bindeglied zwischen Volk und Staat zu sein, das beide zu einer unzertrennlichen Einheit werden läßt.
Aber wenn in diesen Wochen der olympischen Feier die Welt Gelegenheit hatte, ein echtes Bild des neuen Deutschland zu sehen, dann wird sie es überzeugend mehr begreifen, wenn sie auchdie inneren Kräfte erkennt, die es geformt und gestaltet haben. Denn wo könnte man das tragende Element der deutschen Wiedergeburt, die nationalsozialistische Partei in ihrer dynamischen Verbunden- Nation bis in die letzten V heit mit dem Gedankenleben der Nation, in ihrem l lichen und privaten Lebens
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