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Danzigs Bevölkerung umjubelte Senatspräsidenl
Greiser bei seiner Rückkehr
die Feier.
Oer Giftmord-Prozeß Vogler in Mainz
Neues für -en Büchertisch
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Ein Auto-Rennen nach europäischem Muster führt Amerika am 13. Oktober auf der neuen
schäft heute Anklage wegen Mordes des Stiefvaters und wegen Totschlags der Mut» t e r des Täters erhoben. Die Hauptverhandlung wird voraussichtlich schon am 20. Juli vor dem Schwurgericht in Frankfurt a. M. stattfinden.
<^id) selbst gerichtet
Offenbach. 8. Juli. (LPD.) Der Pressede^er. nent beim Amtsgericht Offenbach teilt mit: Am 8. Juli hat sich der Notar und frühere Rechtsanwalt Dr. L. Schönenberg erschossen. Er hat als Konkursverwalter der Konkursmasse gehörige Gelder im Betrag von 5 0 000 b i s 60000 Ni a r k veruntre u t. Seine polizeiliche Festnahme stand bevor.
Straßen-Rundstrecke auf dem Roofevelt-Field durchs Die Fahrer müssen 400 Meilen (etwa 640 Kilo« meter) zurücklegen und dabei zwei Zwangspauseni bei der 160. und 240. Meile einhalten. An Preisen sind 100 000 Dollar ausgesetzt. Die Veranstalter rechnen stark mit der Teilnahme einiger der besten europäischen Fahrer und Rennwagen.
*
Die zweite Etappe der „Tour de France“ führte die Teilnehmer am Mittwoch von Lille über 192 km nach Charleville. Sieger wurde der Belgier Wierinck in 5:32,21 Stunden vor dem Franzosen Tanneveau und dem Holländer van Sch ende!. Bester Deutscher war der Frankfurter Bruno Roth, der mit 5:39,52 Stunden auf dem 36. Platz einkam.
Deutschlands Olympia--Wasserbal- l e r machten auf der Reise nach Budapest in Nürn- berg Station und trugen hier einen Trainingskamps aus. Eine ^-Mannschaft schlug eine 8-Mannschaft sicher mit 5:1 (0:0).
Kreis Wetzlar
* Krofdorf. 8. Juli. Gemeinderevierförster Meyer von hier, dem der Förstereibezirk Krofdorf bisher probeweise überwiesen war. ist vom Regierungspräsidenten in Wiesbaden auf Lebenszeit in seiner Dienststelle betätigt worden.
3) Odenhausen, 8. Juli. Der Haushalts- plan unserer Gemeinde für das Rechnungsjahr 1936 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 27 304 Mark ab. Die Steuersätze für die Gemeindesteuern sind wie folgt festgesetzt: Grundvermögenssteuer I 400 v. H., Grundvermögenssteuer II 400 v. H., Gewerbesteuer nach dem Ertrage 500 o. H., Gewerbesteuer nach dem Kapital 500 v. H. des staatlich veranlagten (A 'ndbetrages: Bürgersteuer 500 v. H. des Reichssatzes. Die Einwohnerzahl nach der letzten Personenstandsaufnahme beträgt 543. Für die Einrichtung eines Schülergartens sind 1350 Mark im Haushaltsplan vorgesehen, die aus Rücklagen entnommen werden sollen.
> Salzböden, 8. Juli. Der Haushaltsplan unserer Gemeinde für das Rechnungsjahr 1936 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 27 950 Mark ab. Die Steuersätze für die Gemeindesteuern sind wie folgt festgesetzt: Grundvermögenssteuer I 300 v. H., Grundvermögenssteuer II 300 v. H., Gewerbesteuer nach dem Ertrage 300 v. H., Gewerbesteuer nach dem Kapital 300 v. H. des staatlich veranlagten Grundbetrages; Bürgersteuer 150 v. H. des Reichssatzes. Die Gemeinde besitzt 154 Hektar Wald und 44 Hektar landwirtschaftlich
SJL-'Sport
„Tour de France"-härteste Radsportprüsung
Die Meldefrist für das 25. Deutsche Meisterschaftsrudern ist am Mittwoch abgelaufen, und die Liste zeigt, daß am 19. Juli die gesamte deutsche Klasse über die olympische Regattabahn in Berlin- Grünau gehen wird. Fachamtsleiter Regierungs- Präsident Pauly gab das Ergebnis bekannt:
Aus 26 Vereinen wurden 16 8 Ruderer und Steuerleute mit 4 4 Booten insgesamt gemeldet. Diese letzte vorolympische Prüfung der Ruderer bringt tatsächlich alle Spitzenkönner auf den Plan, die in den letzten Regatten eine Rolle gespielt haben.
Der Sechsboote-Start, der in diesem Jahre in allen Bootsgattungen zur Anwendung kommt, wird voraussichtlich die Vorrennen überflüssig machen. Denn die Fachamtsleitung rechnet selbst noch mit dieser oder Abmeldung. Für die Vorrennen, falls diese nötig werden, ist die Zeit von 16 bis 19 Uhr am Freitag, für die Zwischenläufe der Samstag von 15 bis 17 Uhr vorgesehen. Die genaue Nennungsliste zum 25. Meisterschaftsrudern mit den Startnummern in der Reihenfolge des Wettkampfprogramms hat folgendes Aussehen:
Vierer ohne Steuermann (7 Boote, Vorjahrssieger: Würzburger RV. 1875): 1. Viktoria Berlin; 2. Wiking Berlin; 3. Erster Breslauer RV. ; 4. Würzburger RV. 1875; 5. RV. Saar Saarbrücken; 6. Sport-Borussia Berlin; 7. Renngemeinschaft Berliner RV. 76/Wiking Berlin.
Einer (7 Boote, Vorjahrssieger: Dr. Buhtz, Berliner RE.): 1. K. Schultz, Fav. Hammonia Hamburg; 2. W. Fürth, RV. Rüsselsheim; 3. G. Schäfer, Skullerzelle Grünau; 4. I. Pirsch, Zelle Grünau; 5. F. Haslebner, RG. Dresden; 6. G. v. Opel. Zelle Grünau; 7. W. Krakau, Zelle Grünau.
Vierer mit Steuermann (7 Boote, Vorjahrssieger: Würzburger RV. 1875): 1. Renngemeinschaft Leipzig; 2. Zelle Grünau, Boot II; 3. Zelle Grünau, Boot I; 4. Renngemeinschaft Sturmvogel/Hellas/Friesen Berlin; 5. Renngemein- fchaft Amicitia Mannheim/Ludwigshafener RV.; 6. Berliner Ruderclub; 7. Zelle Würzburg.
Zweier ohne Steuermann (5 Boote, Dorjahrssieger: Dresdener RV.): 1. Mannheimer RE 1875; 2. Berliner RV. von 1876; 3 Wiking Berlin; 4. Angaria, Hannover; 5. Hannoverscher NK.
Zweier mit Steuermann (4 Boote, Vor- jahrssieger: Hellas Berlin): 1. Hellas Berlin:
genutzte Grundstücke; die Einwohnerzahl nach der I letzten Personenstandsaufnahme beträat 499. Die Fürsorgekosten sind von 3000 Mark aus 1100 Mark zurückgegangen. Die Gemeinde ist schuldenfrei.
0 Krumbach, 8. Juli. Der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau hat auf Grund der Vorschriften der Deutschen Gemeindeordnung genehmigt, daß die Schreibweise des Namens der Gemeinde Crumbach in Krumbach geändert wird. Die Aenderung ist vom 1. Juli ab in Kraft getreten. — Der Haushaltsplan unserer Gemeinde für das Rechnungsjahr 1936 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 30 686 Mark ab. Die Steuersätze für die Gemeindesteuern sind wie folgt festgesetzt: Grundvermögenssteuer I 280 v. Sy, Grundoermögenssteuer II 28Ö v. H., Gewerbesteuer nach dem Ertrage 500 d. Sy, Gewerbesteuer nach dem Kapital 1000 d. Sy des staatlich veranlagten Grundbetrages; Bürgersteuer 500 v. Sy des Reichs- satzes. Die Einwohnerzahl nach der letzten Personen- standsaufnahme beträgt 465.
* Dutenhofen, 7. Juli. Dieser Tage ereignete sich hier ein Unfall. Der 46jährige Rangier- arbeiter Karl Loh erlitt bei seiner Arbeit eine Gehirnerschütterung sowie Wunden im Gesicht. Der bedauernswerte Mann mußte in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.
* Lützellinden, 7. Juli. Der 10jährige Erich A l l e n d ö r f e r von hier, erlitt durch einen unglücklichen Sturz einen Ellenbogenbruch und mußte in die Gießener Klinik gebracht werden.
o Lützellinden, 7. Juli. Die hiesige evangelische Gemeinschaft feierte am Sonntag in und beim Vereinshaus ihr Jahresfest. Nach Posaunenvortrag, Schriftverlesung und Gebet (Prediger T r i p p l e r , Groß-Rechtenbach) hielt der Ortsgeistliche Vikar Brückmann die erste Ansprache. Er gedachte des im vergangenen Jahre Heimgegangenen Seelsorgers der Gemeinde, Pfarrer Koch. Seme weiteren Ausführungen gründete er auf die Bibelworte aus Lukas 10, 23—24. Die f^stansvrache hielt Rektor Atzbach (Wetzlar- Niedergirmes). Die Schlußansprache hielt Prediger Jung (Großen-Linden). Die Ansprachen wurden umrahmt von Gesängen des Gemischten Chores der Gemeinschaft. Gebet und Schlußlied beendeten
In dem Mainzer Giftmordprozeß Vog- ler machte zunächst der Amtsarzt Angaben über den Gesundheitszustand der Angeklagten. Sie sei körperlich und geistig völlig gesund. Dor der dann folgenden Vernehmung des Zeugen Holzhauer wird auf Antrag der Verteidigung die O e f f e n t - lichkeit ausgeschlossen. Holzhauer gibt zu, seit 1929, also noch zu Lebzeiten des alten Vogler, sehr intim mit der Angeklagten verkehrt zu haben. Er unternahm öfter Reisen mit ihr, die die Angeklagte finanzierte. Insgesamt hat Frau Vogler 20 000 Mark Aufwendungen für ihren Geliebten gehabt. Dabei handelte es sich zum Teil um Gelder, die ihrem Stiefsohn gehörten. Von dem Dergiftungsverdacht will der Zeuge nichts gewußt haben. Der Vorsitzende hält ihm sein mehr als eigenartiges Benehmen vor. Das Wichtigste sei ihm an diesem Prozeß gewesen, vor dem Untersuchungsrichter festzustellen, daß er der Angeklagten kein Geld mehr schulde; ein solches Benehmen könne kaum mit einem gebührenden Ausdruck belegt werden. Holzhauer hat sich als übelster Schmarotzer erwiesen. Das Gericht verzichtete wegen des Verdachts der Mittäterschaft auf die Vereidigung dieses Zeugen. Trotzdem bleibt Holzhauer auf freiem Fuße.
Dann tritt die Wiesbadener Wahrsagerin Margarete Rocker vor das Schurgericht, eine etwa 60 Jahre alte Frau, die sehr aufgeregt ist; was sie sagt, ist verworren und absichtlich unklar. Sie war in Wiesbaden anscheinend der Mittelpunkt aller jener Kreise, die sich mit Geheimwissenschaft usw. befaßten. Sie kannte Frau Vogler seit 1929 und ist unterrichtet über den engen Verkehr der Angeklagten mit Franzosen und Marokkanern während der Besatzungszeit. Sie kennt die Affäre Holzhauer, will aber als engste Vertraute der Frau
Sportamt „Kraft durch Freude".
Heute folgende Kurse:
Leichtathletik, Frauen undMänner: Von 19.15—20.30 Uhr, Universitätsfportplatz Am Kugelberg.
Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen: Don 20—21 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26; von 21—22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.
Für die Kurse Reiten, Tennis und Kindergymnastik werden noch Neuanmeldungen auf der Ge- chäftsstelle, Schanzenstraße 18, angenommen.
Kurze Sportnotizen.
Zu den Olympischen Spielen ist im Reichssportverlag ein Amtlicher Führer erschienen, der alles Wissenswerte über die Olympischen Spiele enthält.
Achter (7 Boote, Vorjahrssieger: Zelle Grünau): Zelle Würzburg; 2 Zelle Grünau, Boot I; Wiking Berlin, Boot I; 4. Zelle Grünau, Boot II; Zelle Mainzer RV.; 6. Wiking Berlin, Boot II; Erster Breslauer RV
Das 29. Khönturnfest.
2. Zelle Grünau; 3. Zelle Würzburg; 4. Renngemeinschaft Berliner RV. 1876/Wiking Berlin.
Doppelzweier (6 Boote, Vorjahrssieger: Berliner RK.): 1. Skullerzelle Grünau, Boot I; 2. Berliner Ruderclub; 3. Zelle Grünau, Boot II; 4. RG. Böllberg Halle; 5. RV. 1882 Frankfurt a. d. O.; 6. Tangermünder RC.
Der Danziger Senatspräsident Greiser wurde bei seiner Rückkehr aus Genf, wo er vor dem Volker bunt) seine mutige und aufsehenerregende Rede gehalten hatte, mit überwältigender Begeisterung begrüßt, der beste Beweis dafür, daß Danzig restlos hinter den Ausführungen des Senatsprasidenten steht. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Vogler keine Ahnung von den Mordtaten gehabt haben, die heute Gegenstand der Anklage sind. Auch als belastende Briefe der Angeklagten verlesen werden, macht sie weiter ein unschuldiges Gesicht. Schließlich erklärt sie, alles gesagt zu haben, was sie weih. Die Vereidigung unterbleibt, da das Gericht den dringenden Verdacht der Mittäter» schäft äußert. Trotzdem bleibt auch diese Zeugin weiter auf freiem Fuße.
Damit ist die Zeugenvernehmung abgeschlossen. In der bisherigen achttägigen Verhandlung wurde wohl eine Unmenge von Belastungen zusammengetragen, aber ein Geständnis der Angeklagten nicht erreicht. In dem Schlußgutachten der Sachverständigen entwarf Professor Dr. Hey (Frankfurt am Main) ein ausführliches Charakterbild der Angeklagten. Er stellt fest, daß keinerlei körperliche oder seelische Erkrankung vorliege. Was Frau Vogler hinsichtlich ihrer angeblichen Frömmigkeit getan habe, sei nichts als eine Ausbeutung äußerlicher kirchlicher Zeremonien, die sie dann mit einem Wust von Aberglauben vermengt habe.
Sachverständiger Dr. Popp (Frankfurt a. M.) erklärte, daß es sich bei allen fünf, von den Giftmorden bzw. den Mordversuchen Betroffenen zweifellos um Thalliumvergiftungen handele. Das vollkommenste Krankheitsbild einer derartigen Vergiftung biete der junge Vogler. Bei dem alten Vogler fei die Frage einer Saponin-Einspritzung keineswegs von der Hand zu weisen.
Auf abschließendes Befragen des Vorsitzenden erklärte die Angeklagte: „Ich habe niemand Gift gegeben, das alles ist mir ein Rätsel".
Dann wird die Beweisaufnahme geschlossen. Am Donnerstag sprechen der Oberstaatsanwalt und der Verteidiger. Das Urteil wird voraussichtlich am Freitag verkündet werden.
Das Bergfest auf dem Berg der deutschen Segelfliegerei.
Im Vordergrund der Veranstaltungen des Fachamtes Turnen im Gau XII Hessen steht am nächsten Sonntag (12. Juli) das volkstümliche Turnfest auf der Wasserkuppe, das beliebte Bergfest der Hessen, das reichsbundoffen ist nicht nur für den Heimatgau Hessen, sondern auch für die benachbarten Gaue 6 (Mitte), 13, (Südwest) und 16 (Bayern). Es ist eins der schönsten deutschen Bergfeste, ausgezeichnet durch besondere Reize einer deutschen Mittelgebirgslandschaft. Auch in diesem Jahre werden die im DRL. geeinten Sportler und Turner, die auf den Berg zu frohem, friedlichem Wettstreit kommen, wieder Gelegenheit haben, die Flieger bei den Vorbereitungen zu dem demnächst beginnenden großen Segelflug-Wettbewerb zu sehen.
Leichtathletik des Tv. Heuchelheim.
Bei dem am vergangenen Sonntag in Corbach ausgetragenen Gaukampf Westfalen gegen Hessen, den Westfalen mit 22 891,56 Punkten vor Hessen mit 21 809,98 Punkten aewann, konnte Hans Reidel im 5000-Meter-Lauf hinter K e l m - Unna (Wests.) den zweiten Platz belegen. Keim, der in der 10-Bestenliste an dritter Stelle mit 15,24 Min. für 5000 Meter steht, kam hier nur auf 15.42 Min.; Hans Reidel auf 16,12 Minuten (eine Folge des starken Gegenwindes). Holzapfel-Münchhausen gab bei 3000 Meter etwa 100 Meter zurückliegend auf. Hans Reidel bewies mit diesem Lauf, daß er zur Zeit Hessens bester Langstreckler ist.
dende Hilfsmittel zur Bekämpfung von Ischias und Muskelrheumatismus, Darmträgheit und Atemstörungen. 140 ausgezeichnete Photos und Skizzen machen die Hebungen für jedermann verständlich.
— Dr. Karl Sie am ar Baron von G a - Idra: Deutscher Reichsspiegel. Männer und Bewegungen im Kampf für Reich und Gegen- reich. Leipzig, Verlag Hesse & Becker. Mit 69 Abbildungen. Preis geb. 12 Mark. — (164) — Dem Verfasser kommt es hauptsächlich darauf an, die Feinde des Reichsgedankens im Verlauf der deutschen Geschichte scharf herauszustellen. Es sind für ihn in der Hauptsache die Juden, die Freimaurer und die Jesuiten bzw. der Ultramontanismus. So liegt auch der Hauptakzent des Buches auf der Dar- tellung der Geschichte der neueren Zeit. Die drei genannten politischen Kräfte finden an Hand eines ehr umfangreichen historischen Materials eine sorg- ältige Eingliederung in den Gang der allgemeinen deutschen Geschichte. Für manchen Leser störend wirken wird die Zweiteilung des Buches in den eigentlichen Text und sehr umfangreiche Fußnoten, die einmal eine chronologische Darstellung und zuM andern Ergänzungen der bereits im Text behandelten Probleme geben. Flüssigkeit und Uebersicht- lichkeit des Buches werden durch diese Anordnung beeinträchtigt. Im übrigen ist das Buch besonders für die Erkenntnis der treibenden Kräfte in dev neueren Geschichte wichtig.
— Christian Silberhorn: Recken und Strecken. 4. Auflage. 140 Photos und Skizzen. Verlag Knorr & Hirth, GmbH., München. Geh. 3.70 Mark, Seinen 4,70 Mark. — (144) — Silber- Horn war ein Vorkämpfer für die Ertüchtigung der Jugend. Sein Buch „Recken und Strecken" zeigt, daß eine Reihe bestimmter Erkrankungen auf mangelnde, zweckmäßige körperliche Uebung zurückzuführen ist und daß Besserung und Heilung von der Wiedergewinnung der normalen Funktionen unmittelbar abhängig sind. Durch Mangel an Uebung verlieren die Organe, Muskeln und Gelenke ihre normale Beschaffenheit und rufen Störungen im gesamten Organismus hervor. Diese Störungen zeigen sich hauptsächlich in der mangelhaften Leistungsfähigkeit des Atem- und Kreislaufapparates, durch Elaftizitätsverluft der Rippen, durch Unbeweglichkeit des Zwerchfells, durch Erschlaffung dcr Bauchmuskulatur. Die Tätigkeit des Herzens, der Lungen und der Verdauung wird dadurch beeinträchtigt. Vorzeitiges Ermüden, vermindertes Erholungsvermögen, Kurzatmigkeit, Darmträgheit sind typische Zeichen dafür. Als Gegenmaßnahmen hat nun Silberhorn ein System ganz einfacher, natürlicher, von jedermann leicht selbst auszuführender Körperübungen erdacht; zunächst für die selbstausgeführte Hausgymnastik Gesunder zur allseitigen Durcharbeitung des Körpers, ferner erprobte und in verständiger Zusammenarbeit mit Aerzten anzuwen-
Der „Tour de France“, die berühmte Radrennfahrt durch Frankreich, begann am Dienstag zum 30. Male. Sie führt in 21 Etappen über eine Gefamtstrecke von 4442 km. 90 Fahrer standen am Start in Pans. (Presse-Bild-Zentrale-M.)
Die deutsche Misterschasts-Aegalta.
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