Ausgabe 
9.7.1936
 
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So ist der völkerverbindende Verkehr dieser Stelle auf eine Höchstleistung

dieses Friedenswerk aufwärts und vorwärts führen.

hierauf betrat

Staatssekretär

General der Flieger Bilch

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Hitlerjugend einaeleitet wurde. Mährend die großen Maschinen über dem Platz kreisten, nahm Gauleiter und Reichsstatthalter

Sprenger

das Wort zu einer längeren Ansprache, in der er zunächst dem Führer den Dank ob- stattete. Im Rhein Main-Gebiet sei eines der monu- mentalsten und größten seiner Werke, die Reichs­autobahn, begonnen und fertiggestellt worden.

Ls bedurfte erst der kräftigen Hand Adolf Hit­lers, der die politische Führung in die Hand nahm und damit die Förderung aller Dinge, um solche Werke wie die Reichsautobahn und den Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main, durchzuführen.

Die Mainlinie wurde überwunden durch die Machtergreifung, und diese Landschaft ist eine Einheit und wird es ewig bleiben. Für Sonder- interessen gibt es keinen Raum mehr in Deutsch­land. Nachdem ein einheitlicher politischer Wille bte Führung übernommen hatte, wurde der Ausbau auf allen Gebieten alsbald in die Wege geleitet. So war es auch möglich, daß die Enge des einstmals so viel gelobten Frankfurter Flughafens überwun­den werden konnte.

Der Gauleiter erinnerte dann daran, daß Frank­furt schon einmal der Zentralpunkt der Luftfahrt war, als zur Zeit der I l a ein Zeppelin-Luftschiff in Frankfurt gelandet ist. Er gab dann einen lieber« blick über die Entstehung des neuen Flug- und Luftschiffhafens und die Gründe, die zu seiner Platz­wahl geführt haben, und dankte allen, die für dieses Werk geworben und gearbeitet haben, besonders dem Reichsluftfahrtminister und seinem Vertreter, dem General der Flieger Milch, dem Landes­hauptmann Traupel als seinen persönlichen ^Be­auftragten, der in unermüdlicher Arbeit das Werk gefördert habe, ferner dem Stadtbauamt der Stadt Frankfurt, das das Verwaltungsgebäude und den Flughafen insgesamt gestaltete, dem Bauamt der Hessischen Regierung in Darmstadt, das die Luft­schiffhalle gestaltet hat. Besonderer Dank des Gau­leiters galt den Handarbeitern, die in zäher und vielfach ungewohnter Arbeit Hand angelegt haben. Alf diesen unbekannten Arbeitern sei heute mit zu banken für die Zähigkeit, mit der sie ausgehalten haben. Der Gauleiter gedachte dann der drei Todes­opfer, die der Bau der Luftschiffhalle gefordert hat, zu deren Gedenken die große Festoersammlung eine Minute in stillem Schweigen verharrte.

Dann fuhr der Gauleiter .fort: Der Schlußstein zu diesem Bauwerk ist nun an jener Stelle gelegt, an der der Baubeginn stattgefunden hat. Damit ist der Flug- und Luftschiffhcrfen Rhein-Main seiner vollen Besttmmung übergeben. Und wenn wir den Rhythmus der Motoren der Kraftwagen, der Flug­zeuge und der Luftschiffe vernehmen und daneben den Verkehr auf der Reichsautobahn, so können wir sagen, daß hier die Verkehrsmittel in einer

und findet seinen sinnfälligsten Ausdruck in diesem Flug- und Luftschiffhafen. Lr wird von hier hinausgetragen in alle Welt und gibt dort Sunde von der friedlichen Aufbauarbeit in Deutschland.

Wir haben heute aber auch die Verpflichtung, des Grafen Zeppelin zu gedenken, der in uner­müdlicher und zäher Arbeit trotz aller Schicksals­schläge in echtem deutschen Erfindergeist sein Werk aufbaute und zur Entfaltung bringen konnte. Was er nicht mehr erleben durfte, ist nachträglich den Männern beschieden gewesen, die seinerzeit mit erste Pionierarbeit geleistet haben. Der deutsche Inge­nieur und Techniker, der Physiker und Chemiker gehören zu den Bahnbrechern. Daß die Arbeit die­ser Bahnbrecher praktisch zur Auswirkung kam, hierfür ist auch dieser Flug- und Luftschiffhafen ein lebendiger Zeuge,

Zeuge des friedlichen Aufbauwillens unseres Führers.

Don hier aus sollen die Flugzeuge hinausziehen, sollen die Luftschiffe aufsteigen in alle Welt und künden von der friedlichen Arbeit und dem Arbeitswillendes gesamt^ n deut­schen Volkes, das geschlossen und einmütig hinter feinem Führer steht, das bereit ist, mit ihm

die Rednertribüne, um im Auftrag und auf Be­fehl des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, General­oberst Goring, dessen beste Grüße für diesep neuen Flug- und Luftschiffhafen zu überbringen und von feiten des Betreuers aller Luftbelange un­seres Vaterlandes ein Glück-Ab zu wünschen für alle Flugzeuge und Luftschiffe, die von hier aus in ferne Lande gehen, oder hierher zurückkehren.

Dann führte Staatssekretär General der Flieger Milch u. a. aus: Als 1918 die deutschen Flug­zeuge, die im Kriege schon ein starkes Machtmittel darstellten, fast ganz vom deutschen Himmel ver­schwinden mußten, da wußte der damalige Gegner genau, weshalb er gerade unsere Luftfahrt abdros­seln wollte.

Ml der Machtergreifung unseres Führers und mit dem Wiederaufblühen aller Zweige der Wirtschaft hat auch die deutsche Luftfahrt wie­der den Aufstieg nach oben genommen. Der militärische Aar der Luftfahrt hat seine Schwin­gen gereckt. Für die zivile Luftfahrt und auch für das Luftschiff, das neben dem Flugzeug große Bedeutung hak, wurde von feiten der nationalsozialistischen Regierung viel, vielleicht alles getan.

Wir aedenken auch von feiten des Reichsministeriums der Luftfahrt des großen alten Generals und Pio- niers der Luftfahrt, des G r a f e n Z e p p e l i n, der gerade heute seinen Geburtstag feiern könnte. Sein Wille, sein Wollen, sein heißes deutsches Herz werden allen Luftfahrern ständig Vorbild und Mah­nung sein, wenn es jemand schwer hat, einer neuen Idee zum Siege zu verhelfen. So glaube ich, daß die Persönlichkeit des Grafen Zeppelin mit diesem Flug- und Luftschiffhafen eng verknüpft sein wird. Daß aerobe Frankfurt den einzigen Flug- und Luftschiff. Hafen in Deutschland erhalten hat, hat dieses allein der Initiative all der staatlichen Autorität, die nach 1933 vom Führer hier eingesetzt worden ist, zu ver­danken. Der Hafen hätte genau so gut in irgendeiner

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Flug- und hier hätten

ger Mitarbeit immer wieder aufs neue bekunden. In der Organisation selbst wird daher auch das Schicksal der Wirtschaft entschieden.

Dr. Schacht wandte sich dann der Reichs­anleihe zu und erklärte:Ich habe den Eindruck, daß das Interesse an der Anleihe in allen Bevölkerungsschichten recht rege ist, und die bis- her vorliegenden Zeichnungsergebnisse sind durch­aus zufrieden st ellend.

Mein Appell an die Industrie geht dahin, in der noch vor uns liegenden Zeichnungsfrist zu prüfen, wie weit die Industrie ihre im letzten Jahr erheblich gestiegenen Gewinne und Reser­ven der Reichsanleihe zuführen könnte. Line

großartige Gemeinschaftsleistung des Volkes.

Der Führer durch den Gautag Hessen-Nassau 1936, ist das Programmheft.

3m Strahenverkauf erhältlich (10 Pfennig).

Ankunft des Staatssekretärs Generals der Flieger Milch, der vorn Gauleiter Sprenger empfangen wurde. (Heimatbilderdienst des DNB.)

Echte Selbstverwaltung der Wirtschaftsorganisation.

Oie besten Köpfe der Wirtschaft selbst zur führenden Mitarbeit aufgerufen.

Diese Bezeichnung verdiene auch der Luftschiffhafen Rhein-Main. Denn auch sich mehrere Stellen zusammengefunden zur Schöp­fung dieser Anlage: Der Reichsluftfahrtminister, das Land Hessen unter der Führung unseres Reichs­tatthalters und Gauleiters Sprenger, der Be- oirksverband Nasiau unter der Leitung des Landes­hauptmann Traupel und die Stadt Frankfurt a. M. Unser Wunsch für alle Luftschiffe, die hier ihre Heimat haben und noch erhalten werden, sei, daß sie immerdar Künder sein mögen des guten ehrlichen Willens unseres Volkes nach Frieden und Freundschaft mit allen Kulturvölkern dieser Erde und zugleich Mehrer des guten Ansehens und Rufes unseres Vaterlandes in der Welt.

war man zuerst auf den Gedanken gekommen, von hier aus hat man sich zuerst beim Reichsluftfahrt- minifter für diesen Gedanken eingesetzt. Die Be­lohnung dafür ist nun, daß dieser Hafen

solche Anlage in Reichsanleihe stärkt die Liqui­dität der Werke, denn durch die Börsen- und Lombardfähigkeit besteht die Möglichkeit der jederzeitigen Geldbeschaffung.

Die bisher verfolgte Methode der Anleihebe- gebung verteilt die Lasten auf eine Reihe von Iah- ren und vermeidet eine rigorose Anspannung von Steuern, die die Industrie natürlich in erster Linie treffen würden. Ich glaube, daß ich Ihrer vollen Zustimmung gewiß bin, wenn ich der Erwartung Ausdruck gebe, daß die gewerbliche Wirtschaft auch auf diesem Felde ihr Jnteresie erkennen und ihre Pflicht tun wird.

Versammlungsruhe vom'l.August bisT. Gepiember Anordnung des Reichspropagandaleiters.

Berlin, 8. Juli. (DNB.) Der Reichspropa­gandaleiter Dr. Goebbels hat laut NSK. fol­gende Anordnung erlassen:

Winterfeldzug und Reichstagswahl haben die Redner und die Politischen Leiter, sowie die Män- ner der Gliederungen und angeschlossenen Verbände an der Front des politischen Kampfes gesehen. Eine Versammlungswelle größten Ausmaßes ist über Deutschland gerollt, wobei die nationalsozialisti­schen Redner in ununterbrochener Arbeit Abend für Abend Aufklärungsarbeit leisteten.

Nach den Olympischen Spielen, dem Reichspartei­tag und Erntedanktag, werden erneut größte An­forderungen an die Propagandisten der Bewegung gestellt.

Um ihnen die zur Erfüllung der bevorstehenden Aufgaben notwendige Ausspannung und Zeit zur Erholung zu gewähren, ordne ich deshalb für die Zeit vom 1. 21 u g u ft bis 7. September 1936 für die NSDAP, einschließlich aller Gliederungen und angeschlossenen Verbände Versammlungs­ruhe an."

Wechsel in der Leitung des Jugend­amtes der OAK.

Berlin, 8. Juli, (DNB,» Der Leiter des So- Mlamts der Reichsjugendführung und Führer des Gebietes Berlin der Hitlerjugend, Obergebietsführer Axmann, hat wegen Arbeitsüberlastung im Ein­vernehmen mit dem Reichsleiter der Deutschen Ar- beitsfront, Dr. Ley, und dem Reichsjugendführer Baldur v. Schi rach die Leitung des Jugend­amtes der Deutschen Arbeitsfront nie- dergelegt. Als Leiter des Sozialen Amtes der RIF., dem das Jugendamt als Hauptreferat für Verufswefen beigeordnet ist, behält er nach wie vor die Gesamtführung der sozialen Jugendarbeit. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichs- jugendführer Baldur o. Schi rach haben Oberge- bietsführer Axmann in seiner Eigenschaft als Letter des Reichsberufswettkampfes erneut bestätigt

Zum neuen Leiter des Jugendamtes wurde Ober- bannfuhrer Moosbrugger ernannt, der durch den Leiter des Personalamtes der DAF., Marn- buch, in fein Amt eingeführt wurde. Moosdrug- ger war Kriegsfreiwilliger und ist seit 1931 Mit- gheb der NSDAP. Er ist aus der Berliner Hitler­jugend hervorgegangen und seit 1933 in der Ju­gendarbeit der Deutschen Arbeitsfront tätlA

der einzige gemeinsame Flug- und Luftschiff­hafen, der Zentralhafen in Deutschland geworden ist. So wünsche ich dem Hafen und allen, die ihn benutzen werden, Glückab! Ich weihe diesen Flughafen im Namen und im Auftrag des Reichs- minlfters der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe. Heil!

Kreisleiter Oberbürgermeister Dr. Krebs

übernahm dann den eingeweihten Flug- und Luft­schiffhafen Rhein-Main zu treuen Händen in die Obhut der Südwestdeutschen Flugbetriebs AG. Er betrachte es als eine Ehrenpflicht, als Vorsitzender des Aufsichtsrats dieser Gesellschaft, dem Reichs­minister, dem Staatssekretär Milch, sowie allen Herren des Reichsluftfahrtministeriums, die an dem Zustandekommen dieser gewaltigen Anlage beteiligt sind, den allerherzlichsten Dank für die stets hilfs­bereite und warmherzige Förderung der Pläne auszusprechep. Auch er gedachte des Grafen Zep- p'.lin, dessen Werk wir bezeichnen könnten als eine

Sauvropaaandaleiler Möller-Schell,

teilte als Leiter der Kundgebung zum Schluß mit, daß der Gauleiter ein Telegramm an den Führer und ebenso ein Telegramm an (ge­neral ober ft Göring gesandt habe. Er dankte den vielen Gästen, die aus allen Teilen Deutsch­lands, aus fast allen Ministerien und aus allen wichtigen Reichsstellen hierher gekommen sind. Darin sei am besten die unerhörte Bedeutung der Weihe dieses Flug- und Luftschiffhafens zu erken­nen. Er schloß den Weiheakt mit dreifachem Sieg- Heil auf den Führer Adolf Hitler, an das sich der Gesang der Nationalhymnen anschloß.

Glückwunschtelegramm des Führers.

Auf das Telegramm des Gauleiters an den Füh­rer sandte der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler telegraphisch seine Glückwünsche zur Eröffnung des neuen Flug- und Luftschiffhafens Rhein-Main.

Hindenburgs undGraf Zeppelin" fahren Ehrenrunden.

Inzwischen hatten sich die Tore der mächtigen Luftschiffhalle geöffnet und der L u f t r i e s eHin­denburg" wurde startbereit gemacht. Bald dar­auf steigt er mit zahlreichen Ehrengästen an Bord auf, um für einige Zeit über dem Flugplatz, über Frankfurt und seiner näheren Umgebung zu kreuzen.

Dortmund, 8. Juli. (DNB.) Auf einer Sitzung der Wirtschaftskammer für Westfalen und Lippe hielt Reichsbankpräsident und Reichswirtschafts­minister Dr. Schacht am Mittwoch eine Rede, in der er u. a. ausführte:

Die gewerbliche Wirtschaft ist eine Einheit, die auch in ihrem organisatorischen Ueberbau eine Einheitlichkeit erfordert. Das soll jetzt auf der Ebene der W i r t s ch a f t s k a m m e r n herbei­geführt werden. Die Bezirksgruppen der Reichs- gruppe Industrie und die Bezirksgruppen der großen Wirtschaftsgruppen des Handels werden mit den Wirtschaftskammern vereinigt. Diese Einheit wird freilich auf dem Papier allein nicht hergestellt werden können. Es muß hinzutreten der feste Wille beider Beteiligten, sich in dieser Einheit zusammen- zufinden. Ich rufe zu einer solchen Zusammenarbeit auf.

Wir brauchen ein solches Instrument zur Durch­gabe von Anordnungen an die Wirtschaft und zur geordneten Sammlung von Wünschen der Wirtschaft an die Regierung. Wenn unser neuer Staat die Führung über die Wirtschaft be­ansprucht, so mutz er auch ein Organ haben, durch das er diese Führung verwirklicht.

Ich werde dafür sorgen, daß die Organisation der gewerblichen Wirtschaft in Zukunft in stär­kerer weise in die Tagesarbeit der Wirtschafts­politik eingeschaltet wird.

Dr. Schacht betonte, daß er dabei entscheidenden Wert darauf lege, daß die Organisation der ge­werblichen Wirtschaft nicht zu einem überwiegend von bezahlten Kräften beherrschten Tätigkeitsfeld werde. Den Funktionären der Organisation solle gewiß nicht ihr Wert abgesprochen werden. Sie seien für jede größere Organisation ebenso not­wendig wie die Beamten für den Staat. Aber so wie es im Staat erforderlich sei, daß der Funk­tionär nicht herrsche, sondern diene, ebenso könne eine Herrschaft der Bürokratie in der Organisation der Wirtschaft nicht zum guten führen. Der im Wirtschaftsleben tätige Betriebsführer muß auch in der Organisation der gewerblichen Wirt­schaft die wichtigsten Entscheidungen selbst treffen.

Die Betriebsführer selbst müssen ihre besten Führerpersönlichkeiten Herausstellen. Von ihnen selbst müssen die Impulse und die notwendigen Korrekturen für die Tagesarbeit ausgehen.

Es ist ein großes Maß an Opferwilligkeit, was gefordert werden muß. Aber ich rufe die Betriebs­führer auf, daran zu denken, daß die Frage, ob die Organisation der gewerblichen Wirtschaft echte Selbstverwaltung oder einen bürokrattschen Apparat darstellt, für Sie alle von schicksalhafter Bedeutung ist. Bürokratisierung bedeutet den Weg zum Staats­sozialismus. Die vom Führer gewollte ver­antwortungsbewußte Wirtschaft kann nur erhalten werden, wenn die Mitglieder der Or­ganisation der gewerblichen Wirtschaft den Geist der echten Selbstverwaltung in sich tragen und in täti»

deutschen Handwerks und ihrein Heimathafen kreuz, ten.GrafZeppelin" trat jedoch alsbald wieder ohne Zwischenlandung die Rückfahrt nach Fried» richsbafen an, um von hier aus am Donnerstagfrüh zu feiner 6. Fahrt nach Südamerika zu starten.

Das Programmheft deSGaulages Hessen Aaffaul936

NSG. Der Gautag Hessen-Nassau 1936 hat durch die zahlreichen Veranstaltungen sowohl für unseren Gau als auch für das ganze Reich eine besondere Bedeutung. Die Programmschrift muß daher in jeder Weise der überragenden Bedeutung dieses Ereignisses gerecht werden. Das hat die Gauleitung, insbesondere der Goupresseamtsleiter G. W. Mül­ler, sehr richtig erkannt und eine Schrift heraus­gebracht, die neuartige Wege geht, um die ver­schiedenen Veranstaltungen in ihrem Wert richtig herauszustellen und zu unterstreichen. So ist es selbstverständlich, daß am Anfang die Geschichte der Partei im Gau Hessen-Nassau eingehend dar- gestellt wird, wobei die beigegebenen Bilder an jene Zeit erinnern, in der die zahlreichen Saal- schlachten die Partei zur stärksten Aktivität an­spornten. Die Folge der Veranstaltungen ist in einer Ausführlichkeit und Uedersichtlichkeit gehalten, die das Auffinden der einzelnen Ereignisse leicht macht, lieber die einzelnen Feiern im Rahmen des Gesamtprogramms unterrichten kurze Aufsätze, z. B. über den Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main, über das Erbhofdorf Riedrode, über die Römer­berg-Festspiele usw. Besonders wertvoll ist ein kurzer Abriß der Geschichte der nationalsozialisti­schen Presse im Gau und eine kurze geographische Abhandlung. Eine Aufzählung und Erläuterung der Sehenswürdigkeiten der Gauhauptstadt und der Aufmarschplan vervollständigen die Schrift, die als Ganzes gesehen einen bleibenden Wert besitzt.

andern Stadt Deutschlands liegen können. Aber hier I Aber auch das LuftschiffG r a f Z e p p e - mnr mnn mprff mtf hon rtuhnnpon nopnmmon nnn (i n" war gegen 18 Uhr unter Führung von Kapi­tän v. Schiller in Friedrichshafen nach Frank­furt gestartet, um hier seinem Heimathafen anläß­lich dessen Einweihung seine Grüße zu entbieten. Kurz vor 21 Uhr erschien das Luftschiff unter dem Jubel der Gäste über dem Flug- und Luftschiff­hafen, zog hier eine elegante Schleife und fuhr weiter in Richtusig der Stadt. Da sich auch LZ Hindenburg" zu diesem Zeitpunkt auf einer Zweiten Fahrt über Frankfurt befand, erlebte man das herrliche Schauspiel, daß beide Luft­schiffe gemeinsam einige Zeit über der Stadt des