Ausgabe 
9.7.1936
 
Einzelbild herunterladen

erfolg:

Riedrode,

W

tfr

Weihe des Aua- und LuMMasens Rhein-Min

Gönn

man die

, I

wn

"" .

Mw%%wZ$W$^,Z/ZzzzzzzzZ7777Z>rr»B

WwÄw

",

h

m f

ihren Ruf in alle Welt getragen hat, vor allem aber, weil sie das gesamte Volk in allen feinen Schichten und Ständen gewonnen haben.

Die Schaffung neuen Bodens, um die Ernäh­rung sicherzustellen, mit ihrem ersten größeren Teil­

ist eine weitere hervorragende Aufgabe. Gerade in Hessen mußte ihre Lösung am markantesten in Erscheinung treten, da hier die gesetzlichen Grund­lagen am schnellsten eine Verwirklichung ermöglich­ten. 26 Erbhöfe mit je 30 Morgen Land bilden, dem Moor und Sumpf abgerungen, >etzt ein neues Erbhofdorf, das e r ft e im ©au Hessen-Nassau. Dabei ist noch genügend Land in Reserve, um Ausdehnungen und Neuansiedlun­gen möglich zu machen.

Das übrige Programm des Gautages ist nicht minder wichtig: der Sinn der Sondertagungen ist, Rechenschaft von den Unterführern zu fordern und die Richtlinien für die weitere Arbeit zu geben.

den P r e s s e e m p f a n g der in- und ausländischen Presfe im Frankfurter Bürgersaal anläßlich des Gautages Hessen-Nassau ein. Er geht über zu den besonderen Aufgaben dieses Gautages, der in erster Linie eine ernsthafte Prüfung fein soll, ob wir un­sere Pflicht erfüllt haben, ob wir ine Idee Des Nationalsozialismus in ihrer Totalität haben Tat werden lassen.

Die vornehmste Ausgabe der Bewegung Adolf Hitlers wird immer die TNenschenführung bleiben.

interessanten zu sehen. Etwa 12 Flugzeuge Der per. schiedensten Typen säumten das Rollfeld Da sah ] " große breimotorige Junkers-Verkehrs-

>ben den ungemein raschen Hemkel-Blitz-

NSG. Tagungen der Partei haben seit ihrem Bestehen stattgefunden. Ihr Aweck war immer, einen regen Gedankenaustausch herbeizuführen und die besten Männer zur Führung herauszusuchen. Von diesem Gesichtspunkt aus müssen mir vor allem den jährlichen Reichsparteitag in Nürnberg sehen; er ist die politische Heerschau des Führers und legt einerseits allgemein die Ziele fest und stellt'anderseits die jeweils erforder- lichen Zeitaufgaben. Stehen diesem Streben, das innere Leben der Bewegung gesund zu erhalten, muß aber auch bie geballte Stärke der Partei nach außen in Erscheinung gebracht werden. An dieser großen Zusammenfassung aller Kräfte der Bewe­gung sollen nach Möglichkeit alle Parteigenossen teilhaben können. Früher war es noch so, daß jeder einzelne Parteigenosse, wenn er dazu in der Lage war, nach Nürnberg fuhr, heute reicht die Fassungskraft der Stadt bei weitem nicht aus, die Millionenzahl aufzunehmen. Deshalb müssen Gau- tage sein, die schon in der Kampfzeit herausge­bildet wurden. Doch niemals darf, da beider Ziel­setzung ja verschieden ist, der Gautag eine Kopie Des Reichsparteitages sein. Er muß das regional geartete Gesicht der Landschaft tragen, m der er abqehalten wird. Wir in Hessen-Nassau ringen noch nach der Form dieses Ausdruckes, der allen Elementen unseres Gaues gerecht werden soll. Mit diesen Grundgedanken leitete gestern

Gauleiter und Aeichsstatthalter Sprenger

**' Am Samskj- '."erlöscht Wßinben bim er statt Unit rs Wilhelm 5Jf "d zeigte zunih Alle ihr Sännt Der anschließen! ebäuden bes lb schließenden fii iprad) KreisfM Befriedigung üb.? e brachte um ide. Nach M ifltnen stärkt! t wie gewalts lern wird dadut ! rden wenig in l\ rnte ist beend, jut. Die weiten g.

Seinen 89. 0i| igen Donners Isgrenjen hin:. Zeorg Häusel nserer | 170H1 wär iw

hdje xvK

* »W eiuch

to.) $er.

' »n-

W

°e,t m

r surortt(i n.

Der Aufmarsch der 104 000 wird die Kraft der Partei im Gau nach außen zeigen, ohne daß es möglich ist, alle Parteigenossen heranzu­ziehen.

Der Pslege der Kameradschaft ist weiter Raum gegeben, das Volksfest wird hierzu alle Mog- lichkeiten bieten.

3um Abschluß stellte der Gauleiter der Presse die hohe Aufgabe:Berichten Sie aus eigener An­schauung: wo Kritik zu üben ist, bitte ich Sie mir diese freimütig zu äußern, denn es ist mein fester Wille, daß Sie alle Mitarbeiten sollen!

Im Frankfurter Bürgersaal waren die Vertreter der in- und ausländischen Presse zahlreich versam­melt An Stelle des erkrankten Gaupresseamtsiel- ters G W Müller leitete Gaupropagandaleiter Müller-Scheid den Presseempfang, der im Zeichen dieser Ausführungen des Gauleiters I stand.

Gauiag Hessen-Nassau 1936

8. bis 12. Juli in der Gauhauptstadt Frankfurt am Main.

Der Gauleiter erläutert Oen «Sinn des Gautages beim preffeempsang IM Bürgersaal desRathauses zu Snmtfiirt.

Flu^eugen, Deren mehrere auf dem Platze waren. Neben einer großen holländischen Derkehrsmasckine, mit ber bie Repräsentanten ber holländischen Luft­fahrt erschienen waren, sah man auch ein Flugzeug mit der Schweizer Flagge. Neben den Zwei- und

Unterdessen hatten sich die vielen Teilnehmer ber Feier auf den Heimweg gemacht. In zahlreichen Omnibussen, in vielen Privatwagen, auf Motor- unb Fahrrädern, mit der Bahn waren sie gekom­men und kehrten nun wieder zurück, reicher um ein großes Erlebnis, bas ihnen Anteil gab an einer Stunbe von weltgeschichtlicher Bedeu­tung, wie sie die Einweihung des Weltflughafens Rhein-Main ohne Zweifel darstellte.

J®? * se* ^wölde "beriech, Un9 fand.

*:

"SS***

über

fS53**'*

ff

Diesmal auch ^tzmerbergfestspiele aufgenommen, und zwar habens bie

Machtübernahme eine Form erhalten y

Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger (Vor- bergrund links) im Gespräch mit einem Vertreter der Wehrmacht. Im Hintergrund sieht man den stattlichen Turm des Verwaltungsgebäudes des Weltslughasens

Rhein-Main.

9er Schlußstein wird gelegt.

An der Stelle, wo der Gauleiter am 2. Ja- nuar 1934 mit dem ersten Axthieb das Zeichen zum Beginn des Baues gab, wurde in Anwesenheit Der Ehrengäste Der Schlußstein gelegt. Der Leiter ber Bauarbeiten, Professor Knapp, meldete dem Gauleiter bie Fertigstellung bes Saues und übergab ihm eine Urkunde mit ber Bitte, sie in den Schlußstein mit einzumauern.

©er Gauleiter

ergriff bas Wort zu einer kurzen Ansprache, in ber er in großen Zügen ein Bilb ber Bauentwicklung, ber Vorarbeiten usw. gab. Er hob vor allen Din­gen noch einmal bie Grünbe hervor, bie für Die Errichtung bieses Luftschiffhafens maßaebenb ge­wesen sinb. Allen, bie an bem Bau unb seiner Voll- enbung mitgewirkt haben, bankte ber Gauleiter, ins- befonbere galt sein Dank ben Männern ber Ar­beit, bie, obwohl ber schweren Hanbarbeit oft un- gewohnt, freubig an biesem Werk mithalfen. Er gebuchte ber Arbeiter, bie bei bem Bau ihr Leben gelassen haben. Die Schlußsteinlegung, so betonte ber Gauleiter nach ber ©ebenfmmute, ist

nicht nur das äußere Zeichen der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Flug- und Luftschiff- Hafens, sondern zugleich auch eine Mahnung und ein Ansporn zu weiteren Taten.

Er verlas bann bie Urfunbe, bie in ben Schluß­stein versenkt mürbe. Drei Hammerschläge beendeten ben symbolischen Akt. Der Gauleiter gab bann noch bekannt, baß er dem Führer unb bem Reichsminister berLustsahrt telegraphisch bie Fertigstellung bes Flug- unb Lustschifshasens Rhein-Main gemelbet habe.

Inzwischen hatten sich ber Ranb bes Flugfelbes, ber Kaffeegarten unb bas Rollfelb mit zahllosen Zuschauern gefüllt, bie bem

feierlichen Weiheatt

beiwohnen wollten. Dor dem Rednerpobium hatten Ehrenstürme der NSKK., SA., bes Luftsportver- banbes unb ber HI. Aufstellung genommen. Staatssekretär bes Luftfahrtmlnistenums, General ber Flieger Milch, schritt mit dem Gauleiter die Front der Ehrenformationen ab.

Gaupropagandaleiler Müller-öcheld

, eröffnete die Kundgebung, die durch den Gesang bet

Hafen" Rhein-Main, wurde am gestrigen Mittwochnachmittag in einem feierlichen Weiheakt seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Volks­genossen aus Frankfurt a. M. und aus weitem Um­kreis nahmen daran teil. Die Formationen und Gliederungen der Partei, zahlreiche Vertreter der Wehrmacht waren vertreten, so daß sich aus Dem Rollfelb unb in ben schmucken Gartenrestauratwns- anlagen ein ungemein buntes Bild bot. Neben ber Uniform ber Politischen Leiter sah man bie Um- formen der SA., bes NSKK., ber SS., bes Ar- 'beitsbienftes, Tier HI. und bes IV., überall be­gegnete man auch ben Uniformen *« *&«*' Der Luftwaffe, der Lufthansa unb bes Luftsportver- banbes. Mäbchen bes Arbeitsdienstes ließen sich bas große Erlebnis bes Tages nicht entgehen und kamen von weit her, Frauen unb Mädchen in Schwesterntracht vervollständigten neben bem bun­ten sommerlichen Zivil bas lebensvolle äußere Bild, das ein prächtiges Bild der Volksgemeinschaft war. Die Weihe des neuen Weltflughafens war also nicht etwa das Ereignis eines exklusiven Kreises, sondern ein Ereignis, an dem leder Volksgenosse innigen Anteil nehmen konnte Die Vedeutung und ben Umfang bes Weltflughafens in technischer und in verkehrspolitischer Hinsicht würdigten wir bereits in unserer gestrigen Ausgabe.

Die Einweihung des Weltflughafens Rhem-Mam war von prächtigem Wetter begünstigt. Ein am Vormittag niebergegangener ©emitterregen MtU kühle Luft gebracht: bald kam aber bie Sonne durch unb schuf leuchtenbe Pracht. Das große Derwal- tungs- unb Wirtschaftsgebäube bes Flughafens mit feinem wuchtigen Turm leuchtete in reimweißer Pracht das weite Rollfeld blendete fchier die Zep- ' pelinhalle im Süden in ihrem lichten Silbergrau ! bTuf dem Flughafen gab es eine Fülle des hoch- . interessanten zu f-hew Etwa 12 Flugzeug- der °er. . f*iphpniipn Tnuen säumten bas Rollfeld. Da sah

großer Freude wurde bie Ankunft bes breimotorigen JunkersflugzeugesManfred von Ri ch t - Hofen" ausgenommen, mit bem als Vertreter Des Reichsluftfahrtministeriums und bes Generalobersten ©Öring der Staatssekretär General der yheger Milch mit einer Anzahl Herren des Reichsluft- fahriministeriums erschien.

Bis zum Beginn bes Weiheaktes unterhielt eine Musikkapelle mit schneibigen Märschen, bie mit vie- len Lautsprechern auf ben großen Platz übertragen würben. Währenb sich viele Volksgenossen einer eingehenben Betrachtung ber Flugzeuge widmeten, unternahmen Gauleiter Reichsstatthalter Spren­ger mit den Herren des Luftfahrtministeriums und einer Reihe von Ehrengästen eine Fahrt nad) einem entlegenen Platze des Hafens, um dort die Schluß- platte zu legen, genau an jener Stelle, wo (Bau­leiter Sprenger vor 2'/-- Jahren ben ersten Baum fällte. Balb kehrten bie Herren von dort zurück, unb bann begann ber eigentliche Weiheakt.

Bon Flugzeugen flankiert, war ein Rebnerturm errichtet worden, ber von mehreren Fahnenmasten überhöht würbe. Die Fahnen flatterten luftig im Winbe. Für bie vielen Zuschauer unb Teilnehmer dieser Feier erschien bie neue Zeppelinhalle sym- bolisch unter bem Zeichen bes Hakenkreuzes als ein äußeres Zeichen besten, baß bieses große Werk nur unter bem Hakenkreuz geschaffen werden konnte.

Nach der Feier der Einweihung, zu der Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger, Staatssekretär Ge- neral ber Flieger Milch für bas Luftfahrtmimste- rium unb Staatsrat Oberbürgermeister Dr. Krebs als Dorfitzenber bes Aufsichtsrates der Südwestdeut- (dien Flugbetrieb-A.-G. sprachen, hielt noch bie Er­wartung des Starts des LZ 129Hindenburg zur Gästefahrt die vielen Volksgenossen beisammen. Ihre Geduld wurde auf keine allzu harte Probe gestellt. Kurz vor 18 Uhr, nachdem schon geraume Zeit vorher das Tor der Halle ausgeschwungen worden war, schob sich allmählich ber silderglanzenbe Leib bes Luftschiffes aus ber Halle. Die Strahlen ber , Abenbsonne ließen den Rumps hell erglänzen und weithin leuchten. Bald darauf erhob sich das , Luftschiff lautlos und langsam in die Luft, Die , Motoren sprangen an und das stolze Schiss nahm r in östlicher Richtung seine Fahrt auf, um zwanzig i Minuten später wieher über dem Flughafen zu er*

mu uu «wu'-o u-nr -- Svortflugzeuge, die scheinen. Nach einem Abstecher m die RheingegenD sich'wiesLeugunttrd^ kehrte LZ 129 wieder zurück und landete glatt.

BUd. über das weite Rollfeld des Flughafen- zur Zeppelinhalle. (Aufnahmen [21= Neuner. ^.Anz.)

Deshalb gilt unser großer Stolz auch dem hervor­ragenden Resultat der Volksabstimmung bei der letzten Wahl, die den Gau chesen-Nafsau, wie immer, in die erste Reihe der deutsihen Sau gestellt unb bamit bewiesen hat, daß die Metho den die zu diesem Ziel halsen, richtig waren: das Wo 11 e n d e s F ü h r e r s stimm nut der prab tifdien Durchführung feiner Idee im J ?.. czeffen-Nassau restlos überein. In biefem Sinn wirb ber Gautag allen Teilneh­mern neue Erkenntnisse bringen.

Dem Gautag find diesmal bewußt eine Reihe _ nj. direkt dazugehöriger Großveranstal- tungen mStt warben. Ob diese Maßnahme sich bewährt, werden die kommenden $5©e..?ei$c ' vielleicht bringen sie die ersten Wegschritte zur neuen Form des Gautages, vielleicht auch werden sie einer Ergänzung bedürfen.

1 Die Arbeit, die geleistet wurde unb auf die wir beute ernst und stolz zurückblicken, gipfelt in einem Werk des Führers, besten Beginn bem Gau Hesten- Nastau Vorbehalten blieb unb besten Ausführung heute dem ganzen Reich und der ganzen zwilifi-erten Welt zum Muster geworden ist:

bie Reichsaulobahn.

Ohne daß uns Gefühle des Neides auf die Leistun­gen anderer Nationen unterschoben werden können, darf uns doch niemand überheblich nennen wenn mir behaupten daß diese Straßen den besten der Mett an d e Seite gestellt werden können. Wir ZWiG-M

SET Ä.JSE'llJSS

iZ.Sil'a.SSni« " ää

*»

Oessentlichkeit. Rhein-Main ver-

Der Flug, und Luft1chMhaf°n @r,

«tmgt Flugzeug undLuft,ch,sf. m °-w^l

8 In die ,inb

'Samstag (tt zurück, t niem in9 bort einige jU nngen. Ein i ' als @QU[ci|, bsteier der Sie! Z ln Parfenb:

des 3Un[ ln9 des Laqü 19 gesamtes. Hier aus ma: §°rte, und t Decker PiM

Msm-

tusschreil«: j interessant j winkt mit

in Preisen, oschüre be- i Sie Kosten- Wunsch auch lie Post, von uhljr.

SelfersweO81 recW 3'^

H®51 Liefet

Ur. 158 Liftes statt 186. Zahlgang Donnerstag, 9. Juli 1936

_ tl. . . _ _ _ _ Annahme von Anzeigen

w: DttLtt7rt' /5TX AL ^4. a Alal. Ak AA aX

Wietzener FamilienblLtt-r M! YV'wiWl 4V «rundpreife für 1mm hohe

Heimat im Bild Die Scholle Mw d W W8 Ä HM E» W O BHT MW W W jT Ä | I | I JF W für Anzeigen von 22 mm

-WM V)lvhCllvl ZllnvlUvl --M-

Auch bei Nichterscheinen Hl M Aw Ermäßigte Grundpreise:

»on -wZ-'n-n Nummern TkF Stetten.. Vereins., gemein.

Zr'-L General-Anzeiger für Oberheffen ßZWZ

richten: Anzeiger Gießen " w " behördliche Anzeigen 6Rps.

rranWL'nUK«- Druck und Verlag: vrüh.'sche Uulverfitätt-Vuch- und Steindruckerei «.Lange In Si-tzeu. Schristleitung und Seichäftsltelle: Schulstrahe 7 Meng°nabfchmf,e staffel ü

W