Ausgabe 
8.12.1936
 
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Aus aller Welt.

Reichsminister Dr. Goebbels an Gustaf Gründgens.

Reichsminister Dr. Goebbels sandte an den Intendanten des Staatlichen Schauspielhauses Ber­lin, Herrn Gustaf Gründgens, nachstehendes Telegramm:Seyr verehrter Herr Intendant! Nehmen Sie zur 150-Jahr-Feier des Staatlichen Schauspielhauses meine herzlichsten Glückwünsche entgegen. Möge das Staatstheater unter Ihrer um­sichtigen künstlerischen Leitung auch in Zukunft eine Pflegestätte echtester deutscher Bühnenkunst bleiben und damit allen deutschen Theatern ein Vorbild sein. Mit Heil Hitler

Reichsminister Dr. G o e b b e l s."

Ehrung einer hundertjährigen.

Der Führer und Reichskanzler hat der Frau Luise Pries in Kiel aus Anlaß der Vollendung ihres 100. Lebensjahres ein persönliches Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zugehen lassen.

Zum Tage der nationalen Solidarität.

Das Gesamtergebnis des.Tages der nationalen Solidarität 1936" im Gau Westfalen-Nord erhöht sich nach den letzten Feststellungen von 116151,39 Reichsmark auf 127 008,32 Reichsmark.

Das Ehepaar Rofemeyer-Beinhorn in Kairo.

Das Ehepaar Rofemeyer - Beinhorn traf auf dem Flug nach Südafrika in Kairo ein. Die 1200 Kilometer lange Strecke AthenKairo wurde in 41/2 Stunden zurückgelegt.

LuftschiffHindenburg" hat Winterquartier bezogen.

Das LuftschiffHindenburg" ist von seiner letzten diesjährigen Fahrt, die nach Südamerika führte, zurückgekehrt und auf dem Flug- und Lust­schiffhafen Rhein-Main glatt gelandet. Dort wird es nun den Winter über in der Luftschiffhalle ver­bleiben.

Verworfene Revision im Prozeß wegen des Großheringer Eisenbahnunglücks.

Das Reichsgericht hat die von den Angeklagten Kurt D e ch a n d aus Weißenfels und vvn Willy Bande aus Berlin gegen das Urteil der Naum­burger Strafkammer vom 26. Juni eingelegten Re­visionen als unbegründet verworfen. Damit sind die Beschwerdeführer wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung sowie wegen fahrlässiger Transportgefährdung und Gefährdung von Tele­graphenanlagen zu 1 Jahr 3 Monaten bzw. zu 7 Monaten Gefängnis rechtskräftig verurteilt. Die Angeklagten hatten am Weihnachtsheilig- abend vorigen Jahres die Vorspann- und die Zug- lokomotioe des D-Zuges 44 BerlinFrankfurt am Main geführt, der dem Personenzug 825 Erfurt Leipzig beim Bahnhof Großheringen in die Flanke gefahren war. Bei dem Zusammenprall wurden 12 Fahrgäste in die Saale geschleudert, wo sie er­tranken. Insgesamt forderte das Unglück 33 Todes­opfer und 22 Verletzte. Die Angeklagten hatten als

Lokomotivführer ein in Warnstellung befindliches Vorsignal überfahren und nach dem Bemerken des auf Halt stehenden Hauptsignals zu spät gebremst-

Den Jagdfreund erstochen.

In der Nähe des Schulhauses in Zell bei Regen (Bayr. Ostmark) wurde der Bauer Pius Pfeffer aus Ginselsried t o t aufgefunden. Der Mann hatte einen Stich ins Herz erhalten, der alsbald seinen Tod herbeigeführt haben muß. Der Täter konnte bereits festgenommen werden. Es handelt sich um Pius E n g e l b a ch , ebenfalls aus Ginselsried. Er hat die Tat eingestanden. Das Motiv der Tat ist noch unbekannt. Die beiden waren miteinander be­freundet und am letzten Sonntag noch gemeinsam auf die Jagd gegangen.

Einsturzunglück in Prag.

Bei dem Bau der neuen Prager Effektenbörse, der neben dem Neuen Deutschen Theater aufgeführt wird und bis zum dritten Stockwerk gediehen ist, stürzte die noch in der Verschalung befindliche Beton­decke des großen Börsensaales, der den Mittelpunkt des Gebäudes bildet, samt dem gesamten Stütz­werk von der Höhe des zweiten Stockwerks in die Tiefe. Von den Arbeitern, die sich im Saal be­fanden, konnte sich nur ein Teil retten; die übrigen wurden verschüttet. 20 Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht; neun von ihnen, die leichtere Verletzungen davongetragen haben, konn­ten entlassen werden.

Opfer des Schneesiurms.

Zwei Knechte aus St. Johann im Ahrntal in Süd­tirol, die von Mayerhofen (Zillertal) aus über die Zillertaler Berge in ihre Heimat wollten, wurden am Stillupp-Kaes von einem Schnee sturm über­rascht. Einer der beiden Männer stürzte ab und kam ums Leben. Sein Begleiter irrte drei Tage lang im Schneesturm umher und kam endlich völlig er­schöpft und mit schweren Erfrierungen wieder nach Mayerhofen zurück.

Schneestürme über den französischen Alpen.

lieber den französischen Alpengebieten ist ehi neuer schwerer Schnee st urm niedergegangen. Auf den Höhen hat die Schneedecke eine Stärke von einem Meter erreicht. An verschiedenen Stellen wurde der Verkehr auf den großen Straßen durch die Schneemassen unterbrochen. Bei Notre - Dame de Brian^on hat eine Lawine die Halle einer chemischen Fabrik zerstört. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen.

Französisches Posiflugzeug überfällig.

Das französische PostflugzeugCroix du Sud, das unter der Führung des Ozeanfliegers M e r - m o z mit vier Mann Besatzung den regelmäßigen Südatlantikflugverkehr versieht, ist überfällig. Mermoz funkte, daß einer der Motoren aussetzte, als sich das Flugzeug rund 800 Kilometer südwest­lich von Dakar befand. Da die atmosphärischen Be­dingungen günstig waren, hat Mermoz anscheinend den Flug nach Südamerika fortgesetzt. Bisher ist

man ohne jede Nachricht von den Fliegern. Flug­zeuge, die auf afrikanischer wie südamerikanischer Seite zu Nachforschungen aufgestiegen waren, sind ohne Ergebnis zurückgekehrt.

Sowjetrussischer Petroleumzug in Flammen.

Einer Meldung aus Stalingrad zufolge ist auf der Strecke der Stalingrader Eisenbahn ein P e - troleumzug in Brand geraten, der vollkom­men vernichtet wurde. 16 Zisternen mit Erdöl und Benzin, sowie fünf Wagen fielen den Flammen zum Opfer. Die Verbindung auf der Eisenbahn­strecke ist unterbrochen. Es besteht der Verdacht, daß die Katastrophe auf Brandstiftung zurückzuführen ist.

Flutkatastrophe auf der Insel Luzon.

Erst jetzt traf ein Bericht aus der Jfabela-Pro- vinz im Rordwesten der Insel Luzon (Philippinen) ein, wonach am 4. Dezember eine furchtbare Flut über diefe Gegend hereinbrach, die 54 Städte und Dörfer zerstörte, Menschen und Tiere ins Meer schwemmte. Sämtliche Verbindungen mit der Pro­vinz sind unterbrochen. Die Zufahrtsstraßen find unterspült. Der Gouverneur schätzt die Zahl der Toten auf mehrere tausend. Die Flut wird als die größte bezeichnet, die jemals die Insel heimgesucht hat. Die Wassermassen brachen völlig überraschend in das dicht besiedelte Gebiet am Ufer des Eagayan-Flusses ein. Bis jetzt konnten nach dem letzten DNB.-Funkfpruch überlOOLeichen geborgen werden. Da die Ueberschwemmungen an­halten, gehen die Rettungsarbeiten nur sehr lang­sam vor sich.

5 Lahre Zuchthaus für einen gewerbsmäßigenWanderdieb.

]( Marburg, 7. Dez. In den letzten Jahren sind öfters Studierende der hiesigen Universität da­durch erheblich geschädigt worden, daß sich während der Vorlesungen Diebe in die Wandelgänge des Universitätsgebäudes sowie der Institute einschlichen, dort die Kleiderständer einerNachprüfung" unter­zogen und dann mit Mänteln, Aktentaschen usw. das Weite suchten. Den Bemühungen der Polizei ist es gelungen, einen dieser Mantelmarder, der geradezu monatelang von dem Ertrag feiner Diebereien ge­lebt zu haben scheint, in der Person des 27jährigen Richard D r e e s e aus Steele bei Essen festzuneh­men. Aus dem Strafverzeichnis des jungen Mannes war ersichtlich, daß man es mit einem gefährlichen Gewohnheitsdieb zu tun hatte, der feit seinem 16. Lebensjahre bereits etwa zehnmal zum Teil sehr erheblich vorbestraft ist. Gegenwärtig ver­büßt er wegen Rückfalldiebstahls und Sittlichkeits­verbrechens (§ 175) eine dreieinhalbjährige Zucht­hausstrafe.

In der Zeit vom 5. bis 15. November 1935 war er mehrmals in Marburg, wobei er sich insgesamt neun Diebstähle zuschulden kommet: ließ. In den Kleiderablagen der Universitätsinstitute erbeutete er dabei zahlreiche Mäntel, Aktentaschen mit Inhalt,

Handschuhe usw., im Museum der Universität zwei kleine Oelgemälde, Münzen, eine Uhr usw. Die Sachen hat er angeblich in Kassel und Gießen versetzt. Bei seiner V e r h a ft u n g, welche Ende November 1935 in Gießen erfolgen konte, fand man zwei wissenschaftliche Werke in seinem Besitz, die er wie er vor dem Schöffengericht angibt, aus einem Unioersitätsinstitut in Göttingen gestoh­len haben will. Die aus dem Museum der Philipps- Universität gestohlenen Gegenstände konnten zum Teil in Gießen wieder herbeigeschafftf werden. Es hat sich mittlerweile herausgestellt, daß Dreese in insgesamt 23 Fällen aus Kleiderablagen von Hochschulen in Göttingen, Heidelberg, Gießen, Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen, Erlangen, Würz­burg usw. Mäntel, Aktentaschen usw. gestohlen hat. Wegen dieser Diebstähle muß er sich demnächst noch vor den zuständigen Gerichten verantworten. Dreese gab im wesentlichen die ihm in Marburg zur Last gelegten Diebstähle zu. Er will aus wirtschaftlicher Notlage gehandelt haben.

Das Gericht erkannte unter Einbeziehung der be­reits gegen Dreese erkannten Strafe auf insge­samt 5 Jahre Zuchthaus, 5 Jahre Ehr­verlust und Anordnung der Sicherungs­verwahrung, da es sich bei Dreese um einen unverbesserlichen Gewohnheitsverbrecher handelt, der durch seine Begabung besonders gefährlich erscheint.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausqabeort Frankfurt.

Infolge der anhaltenden Kaltluftzufuhr der letzten Tage hat sich über Mitteleuropa ein Hochdruckrücken aufgebaut. In feinem Bereich hat sich besonders in Südwestdeutschland schon Aufheiterung durchgesetzt, wobei die nächtlichen Fröste angezogen haben. Eine von Westen herankommende neue Störung wird Norddeutschland wieder Verschlechterung und Nie­derschläge bringen, auf unsere Wetterlage voraus­sichtlich aber keinen starken Einfluß nehmen. Auch fernerhin wird diese überwiegend durch Höhenluft­druck bestimmt werden.

Aussichten für Mittwoch: In den Nie­derungen vielfach dunstig oder neblig, sonst heiter bis wolkig, im allgemeinen trocken, nachts Frost, in Richtung veränderliche Winde.

Aussichten für Donnerstag: Vielfach dunstig oder neblig, sonst trocken und teilweise heiter, Frost. _________________________________________

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertretender Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: i. V. Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XI. 36: 11 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

im Alter von 51 Jahren.

Wieseck, den 7. Dezember 1936.

Gießen, Kiel, Weimar, den 7. Dezember 1936.

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Am 6. Dezember verschied nach kurzem schweren Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater

Christoph Diehl

im Alter von 70 Jahren,

Frau Karoline Diehl, geb. Bepperling Frau ML Urban nebst Angehörigen Frau A. Peiter nebst Angehörigen Albert Diehl nebst Angehörigen

Gießen, den 8. Dezember 1936.

Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 9.Dezember, nachm. 23/4 Uhr. in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.

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Nach schwerer Krankheit entschlief heute im 82. Lebensjahre mein herz­

lich geliebter Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel

Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 9. Dezember, nachmittags VA Uhr

statt, anschließend die Einäscherung

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 10. Dezember, nachmittags

2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt

Heute morgen entschlief nach langem, schwerem, mit großer

Geduld ertragenem Leiden mein lieber, guter Mann, unser

treusorgender Vater. Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel

Herr Arnold Bender, Justizsekretär

Dutenhofen, Krofdorf, Staudernheim, Bad Oeynhausen, den 7. Dezember 1936.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 9. Dezember, nach«

mittags 2% Uhr, vom Trauerhause aus statt

Lyceallehrer a. D. und Schriftsteller

Hermann Kiehne

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere

herzensgute Mutter und Schwiegermutter

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am Sonntagabend, 10 Uhr, zu sich zu nehmen.

In tiefem Leid:

Marie Kiehne, geb. Grobe

Dr. Ing Siegfried Kiehne und Frau Maria,

Irmentraut Rumpf, geb Kiehne [geb Thomas

Wilhelm Kiehne und Familie

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 9. Dezember, nachmittags 2 Uhr, vom

Sterbehause, Turnstraße 13, aus statt

In tiefem Schmerz

für die trauernden Hinterbliebenen:

Aenne Bender, geb. Peil, nebst Kindern.

In tiefer Trauer: Heinrich Lotz X.

Paula Volk, geb. Lotz

Heinrich Volk

In tiefer Trauer:

Christoph Becker

Ludwig Wolf und Frau Mariechen, geb. Becker

Wilhelm Becker und Frau Erni, geb. Hink

Hans Steinhaus und Frau Käthe, geb. Becker

Heute mittag entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem

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