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lassen. Immer wieder aber verdient die echt spart« liche und kämpferische Einsatzbereitschaft der Braun­hemden des Kraftfahrkorps herausgestellt zu wer­den, deren felbstlofes Opfer höchste Anerkennung verdient.

Die Kurhessenfahrt mit Start und Ziel in Mar­burg a. d. Lahn wird eine der größten Orientie- runasfahrten im Gelände der beiden Gaue Hessen- Nassau und Kurhessen sein. Der Start erfolgt Sonntag, den 9. August 1936, vormittags 7 Uhr auf der Bürgerwiese in Marburg a. d. Lahn. Ab 11 Uhr dürften die ersten Erringer der begehrten Goldmedaillen erwartet werden. Um 16 Uhr findet im Kurhotel Ortenberg die feierliche Siegeroerkün- düng statt.

Schiedsrichter-Appell des Sportkreises Gießen in Wehlar.

Wenn die 6ommerfperre beginnt, so bedeutet dieses für die Schiedsrichter nicht eine Zeit des Ausruhens, sondern eine ernste Vorbereitung. Da während der Spielzeit keine Gelegenheit gegeben ist, auch die Schiedsrichter auf ihre körperliche Der- sassung zu prüfen und auch sich ein endgültiges urteil über ihre Leistungsfähigkeit zu bilden, so muß diese kurze Zeitspanne hierzu benutzt werden. Darüber hinaus haben die einzelnen Schiedsrichter im Rahmen der Gemeinschaft die Möglichkeit, sich über auf dem Spielfeld abgespielte Geschehnisse ein unmittelbares Urteil zu bilden, das ein jeder in der an das Spiel anschließenden Besprechung vor­tragen und eventuell einer Berichtigung unter» ziehen kann. In den Schiedsrichterspielen, die von den Schiedsrichtern untereinander ausgetragen wer­den, soll der Beweis dafür erbracht werden, daß die Schiedsrichter nicht nur Ausleger der Regeln sind, sondern selbst Fußball spielen können. Für das morgige Treffen in Wetzlar sind drei Spiele der Schiedsrichtermannschaften vorgesehen. Den Abschluß bildet ein Spiel der Kreismannschasten Gießen und Wetzlar. Dieses letzte Spiel soll von Schiedsrichtern geleitet werden, die in der nächsten Spielserie zu höheren Ausgaben herangezogen werden sollen.

Die Auswahlmannschaften.

Am konnnenden Sonntag spielen im Rahmen des Schiedsrichter-Belehrungskurses folgende Mann­schaften:

Kreis Gießen: Happel («Steinberg); Lippert (1900), Mund (VfB.); Heilmann (1900), Knaus (VfB.), Erhardt (1900); Gabriel (Lollar), Klinkel (Lollar), Heß (VfB.), Fett (Steinberg), Szponick (VfB.)

Kreis Wetzlar: Schreier (05 Wetzlar); Schä­fer (Naunheim), E. Benner (05 Wetzlar); Need (Naunheim), Bingel I (Dissenberg), Zielberg (05 Wetzlar); Blech (05 Wetzlar), Dingel II (Bissenberg), Wohlgemuth (05 Wetzlar), Hattert (Naunheim), Ständen (Bissenberg).

Das Dolkstumen im Turnkreis 8.

In Vurggemünden, Kinzenbach und Oberscheld.

Der Turnkreis 8 (Gießen) hat im vergangenen Jahre sein Kreisvolksturnen für bie verschiedenen Kreisgebiete getrennt abgehalten und hat mit dieser Unterteilung sehr gute Erfahrungen gemacht. Es war hierdurch möglich, einen viel größeren Teil der Turner des Kreises zu erfassen, als dies bei einer Veranstaltung für den gesamten Kreis der Fall ge­wesen wäre; man hatte im vergangenen Jahr eine Rekordbeteiligung aufzuweisen und deshalb ist man auch in diesem Jahre bei der Unterteilung in ein­zelne Kreisgebiete verblieben. Das Kreisvolks-

Schach-Ecke.

^gearbeitet von K. Helling.

Turm gegen Läufer.

a b e d e f g h

In der Aufgabe von Wilhelm G u d e h u s zieht Weiß an und soll mit dem dritten Zuge mattsetzen. Es kommt darauf an, den Läufer, die einzige Ver­teidigungsfigur des Schwarzen, auf schlechte Wege zu bringen.

8

7

6

5

4

8

2

1

In der Aufgabe von S. Loyd zieht der Weiße an und soll mit dem zweiten Zuge mattsetzen. Ob­wohl das Material ziemlich ausgeglichen ist, kann sich der Weiße noch ein dickes Opfer leisten.

Lösung der Schachaufgabe vom 3. Juli.

Weiß: Kel, Tal, Tel, Sd2, Sdl, Ba2, c3, d4, e5, g2, h2 (11). Schwarz: Ke7, Tb2, Tf8, Ld3, Sa3, Ba5, c4, d5, e6, g6, H5 (11).

1. Tf8-fl+, Sd2Xfl. 2. Tb2e2 matt.

Damenopfer.

Lösung der Schachaufgabe Figureneinbau".

Alexandrow. Weiß zieht und gewinnt. Weiß: Kgl, Sg8, Bc2, d5, 14, h6 (6). Schwarz: Kh4, Ld6, SH5, Bc3, c7,, 15 (7).

1. h6-h7, Ld6-c5+. 2. Kgl-h2, Lc5-d4. 3. d5 Xe6, Ld4h8 (nur so sind beide Bauern zu halten). 4. e6e7, Sh5g7. 5. Sg816, und der weiße König pendelt jetzt auf h2 und g2, bis die Züge des schwar­zen c-Bauern erschöpft sind, wonach der Schwarze den Springer und damit auch den Kampf aufgeben muß.

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedakttonStisch.

Die Hungersnot.

Sie lagen sich wieder einmal wegen irgendeiner Sache in den Haaren, der Dramatiker G. B. Shaw, dessen hagere Gestalt überall bekannt ist, und der kürzlich verstorbene geistvolle englische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton, der ebenso dick war, wie jener Kollege dünn. Es ging hart auf hart. Spitze Worte flogen hinüber und herüber.Wenn man Sie ansieht"', sagte C h e st e r t o n und sah sein überschlankes Gegenüber höhnisch von oben bis un­ten an,dann nimmt man an, es herrsche eine Hungersnot im Lande."

Aber Shaw wußte sich zu wehren:Und wenn man Sie ansieht", gab er feinem unfangreichen und schwerwiegenden Gegner schlagfertig zurück,dann glaubt man, daß Sie an dieser Hungersnot schuld sind!"

Die Sturmflut.

Das Marinebauamt auf Borkum erhielt vor langer Zeit folgende Anfrage des Wasferbauamtes in Hamburg:Es ist anzugeben, wie die im Ja­nuar mit Prahm 13 gelieferten Ziegelsteine ver­wendet worden sind".

Auf Borkum hob ein eifriges Suchen und Akten­wälzen an. Aber alle Mühe blieb vergeblich. Von den Ziegelsteinen des Prahms 13 war keine Spur zu finden. Da ein ganzer Prahm voll Ziegel aber nicht ohne weiteres verschwinden kann, wurde fol­gender Bericht abgesandt-Leider sind die mit Prahm 13 gelieferten Ziegelsteine bei der letzten großen Sturmflut ins Meer gespült worden".

Hierauf erfolgte nach einigen Wochen die Ant­wort des Wasfenbauamtes:Es hätte im vorliegen­den Falle nicht der Heranziehung einer Sturm­flut bedurft, da lt. beigefügter Anlagen der Prahm 13 gar nicht nach Borkum, sondern nach Norderney gesandt wurde ..."

turnen findet in diesem Jahre in Burggemün- den, in Kinzenbach und in Oberscheld statt. Die erste dieser drei Veranstaltungen ist die in Vurggemünden, die bereits am 10. August statt­findet und deren Teilnehmer vornehmlich von den Vereinen des Kreises Alsfeld und einem Teil des Kreises Gießen gestellt werden. Die Ausschreibung ist den Vereinen bereits zugegangen und es darf wohl auch in diesem Jahre wieder mit einer star­ken Beteiligung gerechnet werden.

Außenhandels-Gchulungswoche.

NSG. Die großen Probleme der Außenwirtschaft im nationalsozialistischen Sinne zu behandeln, ist überall ein dringendes Bedürfnis. Nationalsoziali­stische Wirtschafts- und Handelspolitik, Markt­beobachtung und Marktforschung, die ausländischen Märkte, Auslandswerbung und die Aufgaben und Ziele des deutschen Außenhandels müssen von jedem jungen Kaufmann, der irgendwie mit dem

Außenhandel in Beziehung tritt, vollständig klar erkannt werden.

Die Deutsche Arbeitsfront veranstaltet daher in der Zeit vom 18. bis 24. September auf der Reichs- schulungsburg der DAF. in Oberursel für die Gaue .Hessen-Nassau, Koblenz-Trier, Kur- Hessen und Saarpfalz eine Außenhandels­schulungswoche, in deren Arbeitsplan nam­hafte Vertreter der Partei und der Wirtschaft betei­ligt sind.

Im Rahmen dieser Schulungswoche spricht der Gauwalter der DAF. Willi Becker-Frankfurt am Main überArbeit und Waffe als Grundlage der Nation", der Leiter der Kommission für Wirt­schaftspolitik der NSDAP., Bernard Köhler- Berlin, überDes Führers Wirtschaftspolitik", lieber denNeuaufbau des deutschen Handels" re­feriert der Leiter der Reichsbetriebsgemeinfchaft Handel Joachim Walter- Berlin. Hauptstabsleiter im Reichsnährstand Beer wird sich mit der Marktordnung im Sinne der Ausfuhr" befassen, Ministerialrat im Reichswirtschaftsministerium Dr, Schlotterer behandelt in feinem ThemaDie deutsche Handelspolitik, nationalsozialistisch gesehen", die Eroberung der Welt durch Europa, die Welt­wirtschaft und den freien Wettbewerb, die inneren Gesetze der Nationalwirtschaft, das Ende des freien Wettbewerbs, den Schutz der nationalen Erzeu­gung, die Steuerung des Außenhandels, den neuen Welthandel u. a. 'm.Die Außenhandelsverlage­rung, Marktforschung und Marktbeobachtung" be­handelt Dr. Hesse von der Außenhandelsschule Hamburg, während Dr. Günter Wehenkel - Ber­lin über dieGesamtdeutsche Volkstumswirtschaft" spricht.

Zwei Tage lang werden in verschiedenen Vor­trägen die ausländischen Märkte besprochen, und zwar von Dr. Vom Bruck- Berlin,Südost­europa und seine Wirtschaftsstruktur", von Prof. Dr. Gerhard Mackenroth von der Universität Kiel,Das britische Weltreich, seine Entwicklung und Ausdehnung", vom Syndikus der Jnduftrie- und Handelskammer Hamburg Dr. W. Bosch, Die Vereinigten Staaten von Nordamerika und deren Handelsbeziehungen zu Deutschland" von Dr. W. Emmerich von der Behörde für Wirtschaft HamburgLateinamerika" und von Dr. Wei - s i n g- HamburgDer ferne Osten". Ergänzend behandelt der Reichsführer des Deutschen Handels Prof. Dr. Carl ß u e r ,,Die besonderen Aufgaben des westdeutschen Wirtschaftsgebietes im Außen­handel", der Leiter der Außenhandelsstelle R i n g e l spricht überPraktisches aus der Arbeit der Außenhandelsstelle".

Weiterhin sprechen Dr. Vogel vom Messeamt Leipzig, der wirkliche Legationsrat Dr. Bosenick vom Auswärtigen Amt, Berlin, der Abteilungslei­ter im Außenhandelsamt der Auslandsorganisation der NSDAP. Schwarz, der Regierungsrat im Reichswirtschaftsministerium Bergemann, Ber­lin, und zum Abschluß der Schulungswoche der GaubetriebsgemeinschaftswalterHandel" Mül­ler- Frankfurt a. M.

An dieser Schulungswoche können alle Export­kaufleute aus dem Handel und der Industrie, Be­triebsführer und Gefolgschaftsmitglieder teilnehmen.

Anfragen sind an die Deutsche Arbeitsfront, Gau- waltung Hefsen-Naffau, Gaubetriebsgemeinschaft Handel", Frankfurt a. M., Bürgerstraße 69/77, zu richten.

Genaue Arbeitspläne liegen bei der Abt. für Be­rufserziehung und Betriebsführung der Deutschen Arbeitsfront, Gießen, Schanzenstraße 18, vor. Diese Abteilung beantwortet auch eventuelle Anfragen.

Gießen (Landmannstraße 14), den 7. August 1936.

4938 D

Phil. Hofmann und Kinder.

Lang-Göns, am 6. August 1936.

4945 D

4921 D

Käthe Senfifelder u. Kinder.

03595

Die Trauerfeier findet Montag, den 10. August, nachmittags 4 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:

Kath. Klotz Wwe.) geb. Metz.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester,Schwä­gerin und Tante

Frau Anna Rieb, geb. Görig

nach langem schweren Leiden im Alter von 61 Jahren zu sich zu nehmen

In tiefer Trauer: Die Hinterbliebenen

Gießen (Kaplansgasse 23), den 7. August 1936

Die Beerdigung findet Montag, den 10. August, nach­mittags 3/> Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

_______________________________________________4950V

Danksagung.

Für die uns beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen

Frau Pauline Hofmann, geb. Diemer erwiesene Teilnahme sagen wir unsern herzlichsten Dank. Beson­ders danken wir auch den alten Kameraden und Freunden aus Großen-Linden sowie den Verwandten und Bekannten aus Heuchel­heim für ihre Treue und Anhänglichkeit.

Allen denen, die beim Heimgang unserer lieben Ent­schlafenen ihre Teilnahme bekundet haben, danken wir auf diesem Wege ebenso aufrichtig, wie den­jenigen, die ihr während des Krankenlagers helfend zur Seite standen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Margarete Hofmann.

Heuchelheim, den 8. August 1936.

Danksagung.

Für die liebevolle Teilnahme an un­serem schweren Verluste danken wir herzlichst

Heil-Massage Fran A. Lorenz, staatl. geprüft.

Zu allen Kranken­kassen zugelassen. Schiffenb. Weg 19, Ruf 3797. t59(iD Komme ins Haus.

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Heute mittag 1 Uhr ist mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel

Ludwig Klotz

im 81. Lebensjahre nach kurzem, schwerem Krankenlager aus seinem arbeitsreichen Leben in die Ewigkeit eingegangen.

Büdingen, den 7. August 1936.

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Die blutigen Wirren des Bürgerkrieges in Spanien haben sieben deutsche Menschenleben gefordert. Die kleine 7 jährige

Johanna Immhoff

fiel in Santander einem vorsätzlichen Attentat zum Opfer.

Heinz Voß

aus Hamburg erlag seinen durch Schießereien im kommunistischen Stadtteil von Gijon erlittenen Verletzungen. Parteigenosse

Hans Hahner fiel beim Transport Verwundeter in Barcelona einer Kugel zum Opfer. In Barcelona wurden die Parteigenossen und Arbeitsfrontkameraden

Wilhelm Gätje Hellmuth Hofmeister Günther Swalmius-Dato und der Volksgenosse Treitz feige von kommunistischen Horden erschossen.

Tieferschüttert trauert das ganze deutsche Volk diesseits und jenseits der Grenzen um diese jungen Menschen, die sterben mußten, nur weil sie Deutsche waren. Der inferna­lische Haß des völkerzerstörenden Bolschewismus, der nicht einmal vor Kindern Halt macht, brachte diesen jungen Deutschen den Tod.

Während in Berlin die Olympia-Glocke die lugend der Welt zum friedlichen Kampf ruft, und eine ganze Nation die Völker der Erde gastlich empfängt, wütet in dem befreun­deten Spanien der rote Terror.

Während im Dritten Reich Friede und Ordnung herrscht und Menschen aus allen Erd­teilen in festlicher Stimmung sich zur Abhaltung der Olympischen Spiele zusammenge­funden haben, ereilte in Spanien sieben deutsche Menschen ein grausames Schicksal. Das Gastrecht des Landes, das sie niemals verletzten, konnte sie nicht schützen. Wir auslandsdeutschen Nationalsozialisten senken unsere Fahne vor diesen Toten. Vier Parteigenossen, Kämpfer für die Idee Adolf Hitlers unter ihren deutschen Kameraden, sind aus den Reihen der Auslands-Organisation gerissen worden. In dieser schweren Stunde gedenken wir in stummer Trauer der Angehörigen, denen der Bolschewismus ihre Liebsten nahm.

Im Geiste Wilhelm Gustloffs tragen wir auslandsdeutschen Nationalsozialisten die Fahne weiter!

Ernst Wilhelm Bohle

Gauleiter der Auslands-Organisation der NSDAP.