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dem bisher so erfolgreichen Verlauf der

Silber Bronze

Gold

Nationen

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Weitere Kämpfe in den Turnieren.

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großen Können der norwegischen Abwehr-

sicheren Sieg mit 11:0

lit die Goldene Medaille.

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an dem spieler.

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Griechenland Aegypten Argentinien Australien Belgien China Dänemark Estland Finnland Frankreich Großbritannien.... Holland Indien Island Italien Japan Kanada Lettland Mexiko .

Neuseeland Storivegen Oesterreich Philippinen Polen Rumänien Schweden.* Schweiz Süd.Afrika Tschechoslowakei..

Türkei Ungarn Uruguay Bereinigte Staaten Deutschland

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Wer am Freitagnachmittag das Maifeld im Reichssportfeld betrat, der traute seinen Augen kaum: Fast 100 000 Menschen waren erschienen, um dem Polo-Endspiel zwischen Argentinien und Groß­britannien beizuwohnen! Die Argentinier kamen durch ihre größere Schnelligkeit und durch feineres Zusammenspiel zu einer* ---- ~11n

Hauptsache darauf beschränken, ihren Schußkreis vor den fortwährend angreifenden Indern zu decken.

Großes Interesse werden unsere feldgrauen Fahrer mit zumeist 3-Liter-Kübelsitzwagen, aber auch klei­neren Wagen, finden, während die NSKK.-Fahrer fast ausschließlich Privatfahrzeuge stellen. Man darf auf den Ausgang dieser interessanten Orien­tierungsfahrt gespannt sein, vor allem darauf, wie die NSKK.-Männer sich gegenüber den naturge­mäß sich im Vorteil befindenden Fahrern der Wehr­macht durchsetzen werden. Um eine gerechte Beur­teilung zu erlangen, werden bei dieser Fahrt die Dienftfahrzeuge besonders bewertet, um ihr Heber- gewicht gegenüber den Privatwagen der NSKK.- Männer nicht allzusehr in Erscheinung treten zu

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3n diese Aufstellung sind die Kunstwettbewerbe einbegriffen.

schieden.

Pünktlich zur festgesetzten Zeit erschienen die bei­den Mannschaften auf dem Spielfeld, zuerst die der Norweger und dann die deutsche. Beiden Par­teien wurde großer Beifall zuteil.

Deutschland: Jakob; Münzenberg, Ditgens; Grämlich, Goldbrunner, Bernard; Lehner, Sifsling, Lenz, Urban, Siemetsreiter.

Norwegen: Johannsen; Eriksen, Holrnsen; Ulleberg, Juve, Holmberg; Frantzen, R. Kvammen, Martinsen, Jsaksen, Brustad.

7. rNinule: 1:0 für Norwegen.

Die ersten Spielminuten sahen die deutsche Mann­schaft zu aufgeregt, als daß sie dem ersten Ansturm der Norweger wirkungsvoll begegnen konnte. Erst sieben Minuten waren vergangen, da lag Nor­wegen schon mit 1:0 in Führung. Eine unreine Ab­wehr der deutschen Hintermannschaft ließ Jsaksen zum Schuß kommen. Jakob hatte gegen die unheim­lich scharf und placiert abgefeuerte Bombe keine Chance.

Dieses Tor der Nordländer schien die deutsche Mannschaft etwas aufzurütteln, das Spiel wurde jetzt etwas besser und daher auch die nächste Zeit ausgeglichen. Beide Mannschaften kämpften mit äußerster Konzentration, brachten aber bis zur Pause keinen zählbaren Erfolg mehr zustande.

Mit 1:0 für Norwegen ging es zur großen Heber» raschung der deutschen Fußballgemeinde in die Pause.

Deutschland drängt erfolglos.

Fußball: Deulschlanb-Aorwegen 0:2

Oie große Enttäuschung.Deutschland ausgeschieden.

Entscheidung fünf Minuten vor Schluß.

Während sich die deutschen Stürmer vor dem norwegischen Tore mit unfruchtbarer Kombination abmühten, unternahm Norwegens Angriff einen kraftvollen Vorstoß, der die Entscheidung brinaen sollte. Der Linksaußen Brustad brannte an der Außenlinie durch, gab zu Jsaksen, der zum zwei- ten, den norwegischen Sieg sicherstellenden Treffer einschoß. Jakob konnte auch dieses Tor unmöglich verhindern. Damit waren alle Hoffnungen der deutschen Spieler und Zuschauer vernichtet. Nor- wegen qualifizierte sich für die Zwischenrunde.

Italien schlägt Japan 8:0.

Zum Zwischenrundenspiel Italien gegen Japan hatten sich im Mommsen-Stadion nur 4000 Zu­schauer eingefunden. Italien feierte gegen Japan, das den Heberraschungssieg über Schweden errun­gen hatte, einen überaus klaren 8:0-(2:0-)Sieg. Die Japaner fanden den Anschluß an die große Linie des Schwedenspieles nicht. Die Härte der Italiener behagte ihnen gar nicht und dadurch wurde ihr Spiel immer zerrissener und ungenauer. Italien dagegen hatte mit allen Aktionen Gluck.

Olympische Medaillen.

Am Freitagnachmittag waren zum ersten Hockey- Spiel ins Stadion aus dem Reichssportfeld wieder über 15 000 Zuschauer gekommen, die alle die indi­schen Wunderspieler im Kampf mit der amenka- nischen Nationalmannschaft sehen wollten. Die Be» sucher hatten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn Indien führte wieder Hockey in höchster Vollendung vor. USA. hatte nie eine Chance und verlor hoch

Nach ----- .

XL Olympischen Spiele mußte die deutsche Sport- gemeinde am Freitagnachmittag die erste große Enttäuschung erleben. Im Poststadion kämpfte Deutschlands Fußballmannschaft im Zwischenrun­denspiel gegen Norwegens Elf und mußte sich mit 0:2 (0:1) geschlagen bekennen. Dor 35 000 Zu- schauern und unter den Augen des Führers, der durch sein unerwartetes Erscheinen kurz vor Be­ginn des Kampfes den deutschen Olympia-Fußbal- lern eine große Ehre erwiesen hatte, gelang es der deutschen Mannschaft und besonders dem deut- schen Sturm nicht, den norwegischen Torhüter auch nur ein einziges Mal zu überwinden.

Mit dieser Niederlage ist Deutschland aus dem Olympia-Fußball-Turnier ausge-

Spitze, die er bis ins Ziel sicher vor Hruguay und Kanada behauptete. Holland endete auf dem sechsten, Finnland auf dem fünften, Deutschland auf dem neunten Platz.

Deutschland führt in der Stardootklasfe.

In der Starbootklasse scheint der deutsche Ver­treterWannsee" ein sicherer Anwärter auf die Goldene Medaille zu fein. Nachdem Dr. Bischoff- Berlin am Vortage bei schwerem Wetter in über­zeugender Weise feine Gegner abgefertigt hatte, zeigte er am Freitag, daß er auch bei leichtem Wetter erheblich schneller ist als alle seine Gegner. Nach der vierten Wettfahrt liegt Deutschland mit 45 Punkten in Führung vor Schweden mit 44 Punkten. Mit großem Abstand folgt Groß-Britan- nien (36) vor Holland (30) und USA. (27).

Beim Start zur 6-m»8-Klasse zeigte sich die Schweiz am geschicktesten und ihr sieggewohnter Steuermann Novarrez verstand es auch weiterhin, den einmal errungenen Vorsprung zu halten und sogar weiter auszubauen. Trotz aller Versuche der nachfolgenden Boote, insbesondere Deutschlands, Norwegens und Schwedens, gelang es diesen nicht mehr, dem Schweizer Boot die Führung abzuneh- men. Deutschland hatte längere Zett um den ein­mal errungenen zweiten Platz zu kämpfen.

Frankreich Belgien 2:2 (1:2).

Im Anschluß an das Spiel Indien gegen USA. lieferten sich die Mannschaften von Frankreich und Belgien vor 10 000 Zuschauern ein ausgesprochenes Kampfspiel. Man sah keine technischen Feinheiten, dafür wurde man durch den unerschütterlichen Kampfeseiser der beiden Mannschaften begeistert. Bis zur Pause hatte Belgien etwas mehr vom Spiel und es konnte diese Heberlegenheit auch durch eine 2:1-Führung zum Ausdruck bringen. Nach dem Wechsel kamen die Franzosen aber stark auf, es gelang ihnen jedoch erst kurz vor Schluß des Spieles der verdiente Ausgleich.

Zweiter Tag des Handball-Turmers.

Das Olympische Handballturnier wurde am Frei- tag mit zwei Spielen fortgesetzt. Erstmals griffen die Schweizer in die Ereignisse ein. Die Eidgenossen lan­deten über Rumänien einen knappen Sieg mit 8:6 (5:2) und stehen damit als Zweiter der Gruppe B fest. In der ersten Halbzeit waren die Schweizer klar überlegen, dann fanden sich aber die Rumänen besser und die Eidgenossen konnten mit knappem Vorsprung den Sieg retten. Die Mannschaft der USA. hatte bei ihrem ersten Auftreten wenig-Glück, denn die von Deutschland am Vortage hoch geschla­genen Ungarn fertigten die Amerikaner leicht mit 7:2 (4:1) ab. Auch Ungarn hat sich damit die Teil­nahme an der Endrunde gesichert. Die Spiele Deutschland USA. und Oesterreich Schweiz beenden am Samstag die Dorunde.

Argentinien Olympia-Sieger im Polo.

100 000 auf dem Malfeld.

Nach der Pause drängte die deutsche Mannschaft, im Strafraum der Skandinavier erwiesen sich aber die deutschen Stürmer als hilflos. Unentschlossen wurde immer wieder zugespielt und wenn sich schon einer der Stürmer zum Schuß entschloß, dann kam der Ball so weich und ungenau, daß der ausgezeich­nete Hüter der Norweger immer wieder retten konnte. Bei einem Gegenstoß des norwegischen Stur­mes hatte Jakob, der einzige deutsche Spieler, der alle Erwartungen erfüllte, mit einem Drehschuß von R. Kvammen große Mühe. Die Abwehr glückte aber. Auf der anderen Seite bot sich den Zuschauern im­mer wieder das gleiche Bild. Deutschland versuchte alles, den Torvorsprung aufzubolen, scheiterte aber immer wieder an der eigenen Unzulänglichkeit oder

Bald nach dem Start der 8-m-N-Klasse übernahm England die Führung, gefolgt von Nor- wegen und Finnland. Italien kam aber stark auf und übernahm die Spitze unter Führung feines vorzüglichen Steuermanns Regio. Bis zum Ziel blieben die Italiener in Front.

- Hockey - Vaskett.

Erste Basfettball-Spiele.

Don den 23 gemeldeten Nationen zum Olympi­schen Baskett-Turnier traten am Freitag zwanzig zur ersten Runde an. Die Philippinen hatten Frei- los gezogen und greifen erst am Samstag em. Estland schlug Frankreich 34:29, nachdem Frank- reich bis zur Pause noch knapp mit 16:17 die Ober- Hand hatte. Leicht und sicher blieb Chile über die Türkei mit 30:16 (15:5) erfolgreich. Deutschland als Neuling in dieser Sportart hielt sich gegen die Schweiz recht gut und konnte bis zur Pause sogar mit 8:10 führen. Im zweiten Spielabschnttt aber kamen die Schweizer gut auf und siegten schließ­lich durch besseres und. schnelleres Zusammenspiel mit 25:18 Punkten.

Dor überraschend gutem Besuch wurden am Nach­mittag auf den Plätzen des Olympischen Tennis- stadions die Basketballspiele der ersten Runde fort­gesetzt. Die Heberraschung des Tages war Italiens 44:28-(25:12-)Sieg über Polen, das man für we­sentlich stärker hielt. Einen glatten Favoritensiey er­rang Mexiko, das nur mit halber Kraft zu spielen brauchte, über Belgien. Die Tschechoslowakei und USA. kamen kampflos weiter, Da Ungarn bzw. Spanien nicht antraten. Die Sieger der Freitaa- spiele greifen Sonntag erst wieder in die Kämpfe ein, während die unterlegenen Mannschaften am Samstag um den Derbleib im Wettbewerb kämpfen werden.

Weitere Ergebnisse: Peru Aegypten 35:22 (17:6), Mexiko Belgien 32:9 (12:2), Ita­lien Polen 44:28 (25:12), Kanada Brasilien 24:f7 (14:7), Lettland Uruguay 20:17 (11:11), Japan - China 35:19 (15:10).

Zwei Hockey-Spiele am Freitag.

Das Olympische Hockey-Turnier wurde am Frei- tag mit zwei weiteren Spielen fortgesetzt.

USA. verliert gegen Indien hoch mit 0:7 (0:3).

Rekord-Meldeergebnis für die Kurheffenfahrt.

RSG. Das jetzt vorliegettde endgültige Melde­ergebnis für die Kurheffenfahrt der Motorgruppe Hessen des NSKK. darauf ohne Uebertreibung als großer Erfolg bezeichnet wekden. Dor allem sind es die Fahrer aus dem Gau Hessen-Nassau, die an dieser Veranstaltung ihrer zuständigen Motorgruppe in ungewöhnlich großer Zahl sich beteiligen. Be­sonders stark sind die drei motorisierten Formatio­nen: Wehrmacht, NSKK., SS., vertreten. 170 NSKK.-Männer, 100 Fahrer der Wehrmacht, 50 SS.-Fahrer zeigt das Ergebnis bis zum Stichtag am 5. August 1936. Erfreulich ist, daß gerade in diesen Zahlen eine außerordentlich starke Betei­ligung von Mannschaftsfahrern zu finden ist.

Oie Ergebnisse der 10000-Meler- Langstrecken-Kannrennen.

Kaiak-Zweier: 1. und Olympiasieger: We- oers - Landen (Deutschland) 41:45D Minuten; 2. Kalisch - Steitthuber (Oesterreich) 42:054 Mm.; 3. Fahlborg. Larsson (Schweden), 43:06,1 Minuten.

Faltboot-Zweier: 1. und Olympiasieger: Johansson - Bladström (Schweden), 45:48,9 Min.; 9 Horn-Hanisch (Deutschland), 45:49,2 Min.; 3 D und C Wijdekop (Holland), 46:12,4 Minuten.

Kajak-Einer: 1. und Olympiasieger: Ernst Krebs (Deutschland), 46:01,7 Min.; 2. Fritz Lan- derttnaer (Oesterreich), 46:14,7; 3. Ernest Riedel (USA.) 47:23,9 Minuten.

RoHboot.einer: 1. und Olympiasieger: 1. Hradetzky (Oesterreich), 50:01,2; 2 Eberhardt (Frankreich), 50:04,2 ; 3. Hormann (Deutschland), 50:06,5 Minuten.

Zweier-Kanadier: 1. und Olympiasieger: Mottl - Skrdlant (Tschechoslowakei), 50:33,8; 2. Ka- nada, 51:51,8; 3. Oesterreich, 51:28; 4. Deutsch- land, 52:35,4 Minuten.

Vierter Tag aus der Kieler Förde.

Am Morgen des vierten Wettkampftages auf der Kieler Förde herrschte zwar trockenes, aber diesiges Wetter bei völliger Windstille. Die Segler sahen sich daher gezwungen, ihren Start um einiges zu verschieben. Als dann um 11.50 Hhr zum Start gerufen wurde, wehte nur ein schwacher Nord-Nord­ost von 1 bis 2 Meter-Sekunden.

Wettbewerb der Olt)mpia-3ollen.

25 Olympia-Jollen gingen auf die Reise. Der Vertreter Norwegens, Thorwaldsen gewann die

Fußball - Handball

vor. USA. hatte nie eine u-pance unu w mit 0-7 (0-3) Der beste Mann der amerikanischen Toren und holten sich 0,

war dabei wieder der Torhüter Fentretz. der England, das sich die .Hüberne" sicherte, wehrte seinem Land eine höhere Niederlage ersparte. Die sich tapfer; der Ehrenerscha, den es verdient gehabt übrigen amerikanischen Spieler mußten sich in der s hatte, blieb ihm aber veisagt.

Unbdannte Fracht.

Roman von Zranl Z.vraun.

9. Fortsetzung. Nachdruck verboten!

Er wusch sich, kleidete sich an und setzte sich vor seine weißen Bogen. Er vergaß sogar selber, Milch zu trinken, so groß war die Lust an dieser Arbeit.

Antje hatte ein Lächeln um den Mund, von dem sie nichts wußte. Sie klingelte bei Rat Schrader, und die Frau Rat fuhr sie unsanft an. Es sei viel zu spät, der Herr Rat müsse ins Büro. ®ie solle eher kommen.Jawohl!", sagte Antje, und ihr Lächeln blieb. Es hielt sich Den ganzen Morgen in ihren Mundwinkeln versteckt.

4. Kapitel.

Der Bahnhof Cuxhaven liegt von dem^ Seebad und dem Hafen ziemlich weit ab. John ^Haken­beck und Rudolf Terbrügae wanderten durch Die kleine, saubere Stadt. Es fiel ein leichter, hier ge­wohnter Regen, jetzt gegen den e>patnad)mittag stärker. Don der Elbmündung herüber kam mit dem Ostwind das Tuten der Dampfer, die einander rechtzeitig ankündigen mußten.

Rudols Terbrüage horchte aus; dann packte er feinen Freund beim Arm.Die ,Queen Elizabeth wird uns doch nicht vor der Nase davonsahren. Tutet sie vielleicht zum Abschied?"

Unfinn", sagte Schnakenbeck,du kannst dich darauf verlassen, daß Metzler unser ^Erefsen für diesen Nachmittag angekündigt hat. Der Kapttan braucht Leute und wartet infolgedessen auf uns. Es ist auch gar nicht erforderlich, daß wir m Schweiß gebadet dort ankommen. Laß uns unser ®epatf eine Weile absetzen und verschnaufen. Er hatte die no­tige Ruhe und warf feinen rotbraunen Seefatf em- falie1,Que"nQ6Ü3ab=tl)'' tag bei bet toten Liebe Hier am Wasser war der Nebel starker, er schlug als dünner Regen nieder. Don dem Dampfer sah man nicht allzuviel. Ein schönes, duukrigesttnhenes Schiff. Der Schornstein hatte eine lichtblaue Kuppe.

John Schnakenbeck und Rudolf Terbrugge Polter- ten über die Anlegebrücke. Ein Matrose stand da. Er sah sie an.Zu uns?" fragte er auf deutsch.

Heizer und Trimmer."

Der Ire verzog das Gesicht.Goddam! Habt ihr die Kessel gesehen, die Feuerlöcher, der Kohlen­raum, ehe ihr anmustertet?"

langsames Enalisch, das scheinbar alle verstanden, seid nett zu Den Neuen. Es sind der Heizer und der Trimmer."

John Schnakenbeck erblaßte. Das war eine böse Begrüßung; er verstand den Sinn der Worte.Du meinst, Patrick, wir fliegen doch bald in die Luft?" Ich fliege nicht mit", sagte Patrick,ich sitze immer schon ganz oben im Top; ich falle höchstens mal herunter? Seine Witzigkeit hatte einen Trauer­rand, trotzdem wurde er dröhnend belacht. Die andern kamen näher. Das Eis schien gebrochen, plötzlich waren sie alle Kameraden. Vielleicht waren sie froh, daß der fehlende Heizer und dazu noch ein Trimmer sich gefunden hatten. Ein magerer Norweger drückte es aufatmend in Worten aus, was sie alle bewegte: So brauchen wir also nicht zu würfeln, wer an-die Kessel muß."

John Schnakenbeck war verstummt. Er packte seine Sachen aus.Mach es ebenso, Rudolf, und dann wollen wir uns bei dem ersten Maschinisten mel­den. Don dem Mann sind wir nun eine Weile ab­hängig, gebe Gott, daß er ein Mensch ist." Er hatte halblaut gesprochen, aber einer der Kameraden war Deutscher oder verstand gut deutsch. Er sagte:Gott kümmert sich um dies verfluchte Schiff ganz gewiß nicht." Dann ging er weg.

Der erste Maschinist war ein Schotte. Er war wortkarg und die beiden Freunde hatten das Ge­fühl, daß er selber sich auf derQueen Elizabeth" auch nicht wohlfühlte. Er drückte den beiden Deut­schen die Hand und sagte nichts. Aber auf diesem Schiff hatte ihnen noch niemand die Hand gereicht, und sie waren ihm dankbar.Durham ist unten bei den Kesseln", meinte er dann.Sie unterstehen ihm. Sehen Sie zu, daß Sie mit Durham auskommen. Damit schickte er sie weg.

Draußen sagte John Schnakenbeck:Dieser Dur­ham scheint unverträglich zu sein. So fasse ich die Worte des ersten Maschinisten auf, nicht wahr? Je eher wir diesen Durham zu sehen bekommen, desto besser wird es fein. Komm mit." Er stieg Die Eisen-

nach. Was John Schnakenbeck annahm, würde auch für ihn gut sein.

Sie wissen ja auf einem Dampfer Bescheid, Schnakenbeck", schloß der Zahlmeister die Formali­täten,führen Sie Ihren Freund gut ein; desto weniger Aerger haben Sie beide."

John Schnakenbeck wagte noch eine Frage.Die Mannschaft ist englisch?"

Sie werden Landsleute finden, dann Engländer, Iren, Polen und Russen."

Der Kapitän?"

Der Kapitän und ich sind Londoner." Das klang stolz und schuf einen Abstand nach Meinung des Zahlmeisters. DieQueen Elizabeth" fährt unter britischer Flagge." Er drehte sich auf feinem Sitz weg und sah die beiden Leute nicht mehr an. Sie gingen stumm hinaus.

Schnakenbeck fand seinen We^. Niemand begeß» nete ihnen; aber im Mannschastslogis hockten ein Dutzend Leute auf Stühlen, Netten und Kisten herum; alle schienen sie schlechtester Laune zu sein.

Als John Schnakenbeck und Terbrugge mit einem Gruß eintraten, wurden sie nur von abweisenden Blicken empfangen. Einer knurrte über den Tisch weg:Germans..."; er schien enttäuscht. Aber da er Der einzige war, der überhaupt geantwortet hatte, sprach John Schnakenbeck chn an und fragte nach Bett und Schrank.

Der Mann erhob sich widerwillia. Er war groß, sehr grobknochig und wirkte infolgedessen mager. Sein Haar machte ihn auffallen. Es war fuchsrot und ungepflegt lang.Hier", sagte er und rotes Die Lager an.Es ist noch viel frei, wir haben lange nicht die volle Mannschaft; ihr tömti euch auch andere Plätze suchen, roo etwas frei ift"

John Schnakenbeck bedankte sich; er tat es absicht- lich sehr freundlich.

Der Rothaarige schien Gefallen an ihm zu fin­den.Ich heiße Patrick", erklärte er unaufgefordert, bin aus Dublin. Ihr seid beide Deutsche?" *

Ja, ich heiße John, mein Freund Rudolf.

Matrosen oder?"

(eiter als erster in die Tiefe.

Schwüle, feuchte Hitze empfing sie. Aus den Feuerlöchern, die gleichmäßig im Abstand nebenein­ander lagen, strömte Hitze aus. Die Kesselventile zi ch- ten. Dampf entwich. DieQueen Elizabeth lag

Nein, ist -- sehr schlimm d° unten?" unter Dampf, bereit jeden Augenblick au-zufahren.

.Kinder", rief der Ire, er sprach ein näselndes,, (Fortsetzung folgt!)

John Schnakenbeck war der vordere. Er nickte. Heizer und Trimmer", sagte er.Wir werden wohl schon erwartet?"

Der Matrose zuckte die Achseln.Es hieß, daß noch zwei an Bord kommen würden", meinte er mürrisch,möglich, daß ihr gemeint wart. Der Zahlmeister ist in feiner Kabine. Meldet euch bei ihm."

Sie fanden einen dicken Mann mit steil hochge­bürsteten, grauen Haaren hinter seinem Schreib­tisch. Er hatte einen goldgefaßten Klemmer auf einer breiten Nase zu balancieren, was feine ganze Auf­merksamkeit erforderte. Er hütete sich vor über­hasteten Bewegungen, die seine Gläser gefährdet hätten. Vielleicht war er deswegen so dick geworden.

Haben Sie Papiere?" fragte er in leidlichem Deutsch und sah beide Ankömmlinge aus vier Augen an; Der Klemmer spiegelte.

John Schnakenbeck gab seine Ausweise hin. Der Zahlmeister prüfte sie. Er schien zufrieden. RuDolf Terbrügge hatte nur einen Paß. Auch Den nahm Der Zahlmeister an sich.Hngefahren? Nun, als Trimmer roirD keine Seemannsarbeit verlangt. Sein Lächeln war nicht angenehm zu sehen. Er lehnte sich zurück.Wir zahlen Den englischen Ta­rif", jagte er.Hnterschreiden Sie hier. Daß Sie einoerftanDen finD. Abmustern können Sie nur hier in Cuxhaven ober in Hamburg, Dem Ausgangs­hafen." Er sah sie lauernD an.

John Schnakenbeck fragte:Wohin geht Die Reise und wann kommen wir zurück?"

Kapitän Pranke fährt auf eigene Rechnung. Es geht zunächst nach Island, Dann wahrscheinlich an Die norwegische Küste. Es hängt alles vom Kapi-

In Den Norden, nun Das ist gut", sagte John Schnakenbeck. Er sah seinen Freund an.Es ist besser als in Den Tropen. Die Kessel sind so schon warm genug für unfereinen."

Der Zahlmeister grinste.Frieren wer Den Sie Da oben im NorDen nicht", verhieß er unD schob Die weißen Bogen über Den Tisch.

John Schnakenbeck unterschrieb seinen Namen. Der Text war englisch. Zwecklos, Darüber zu sitzen. Sein Englisch reichte als Hmgangssprache gerade aus, Verträge unD Schriftsätze in Dieser Sprache verstand er nur halb. RuDolf Terbrugge tat es ihm