Marsch durch die Stadt und Vorbeimarsch
des Führers
Die Ergebnisse der Wettkämpfe
Fahnen unseren großen Aufgaben zu.
Sport-Sonntag im Regen
Mnnschafisgepäckmarsch.
Res.)
(1. Platz
der
des
der
Kampfballspiel.
16.
Aus der Provinzialhauptstadt
paradeausstettung der oberhesffchen Standarten
Immer war
erlebt, daß der ganze Volk sich
das den tut. des
4.
5.
6.
15.
deutschen Volkes geworden! Wie viele von den Organisationen, die innerhalb der SA. aufgebaut wurden, sind heute allgemein anerkannt und in den deutschen Staat eingebaut! Des-
Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung Ortsgruppe Gießen.
und kämpferische.
der SA.-Mann mit seinen Kameraden
immer treue politische Soldaten zu bleiben.
Wir haben am 29. März 1936
es blekben. Dazu kam dsr unerschütterliche O p f e k- mut. Diese Grundlagen sollen auch in Zukunft gelten für das Leben des SA.-Mannes.
Mag der Führer uns auch noch so viele Aufgaben stellen, unsere größte Aufgabe ist die.
Nunmehr rückten die Kolonnen von dem Aufmarschgelände ab zum Marsch durch die Stadt. An der Spitze vor der Standorte 116 marschierten Gruppenführer Beckerle, Brigade- führer Schmidt und Kreisleiter Dr. Hildebrandt. Dann folgten mit ihren Feldzeichen und Sturmfahnen die Einheiten der oberhesslfchen Standarten in langem Zuge. Bei starkem Interesse der Bevölkerung ging der Marsch von der Grunberger Straße her die Kaiserallee herunter, über den Lud- wigsplatz, Gartenstraße, Neuen Bäue, Sonnenstraße, Kreuzplatz, Seltersweg, Hindenburgwall, Bleich-
wo der SA.-Mann steht, da steht ein guter Geist, der SA.-Geist; wo die SA.-Fahne flattert, da wird für den Nationalsozialismus gekämpft; wo SA.-Marschkolonnen antreten und marschieren, da ist der Sieg sicher. Der Sieg für den Nationalsozialismus aber ist der Sieg für Deutschland und der Sieg für unseren Führer Adolf Hitler!
Betreffs Frontsoldaten- und Kriegsopfer-Ehrentag am 14. 3uni in Mainz.
straße, Ludwigstraße, wo vor dem Universität-, gebäude Gruppenführer Beckerle den Vorbeimarsch der Sturm ko lonnen abnahm. E» war ein prächtiges und erhebendes Bild, den Zangen Vorbeimarsch sowohl wie auch den ausgezeichnet disziplinierten Marsch in den Straßen zu sehen.
Anläßlich seines Stiftungsfestes hielt der Bauersche Gesangverein im „Aquarium" seinen diesjährigen
leitung Gießen.
16/116, 952 Punkte, Stoppuhr.
11/116, 924 Punkte, Stoppuhr.
4/222, 871 Punkte, Medizinball.
21/N116, 644 Punkte, K. K. G., Preis der Be
zirkssparkasse Gießen. (1. Reserve.)
11/R 116, 442 Punkte, Medizinball. (2. Reserve.)
Mit dem Vorbeimarsch fand der Sporttag der Brigade 147 seinen Abschluß. Unsere Stadt Gießen und die oberhessische SA. hatten gemeinsam ein großes Erlebnis, an das man noch lange freudig und stolz zurückblicken muß.
Preisverteilung Mannschastsfünfkampf .
1. 8/245, 981 Punkte, Fernglas, Preis des Brigadeführers.
2. 2/116, 975 Punkte, K. K. G., Preis des Reichs- statthalters.
3. 8/222, 964 Punkte, K. K. G., Preis der Kreis-
um 12 Uhr in der Frankfurter Straße/Ecke Schu- bertstrahe abnehmen.
Bornotizen.
Tageskalender für Monla^
Gloria-Palast, Seltersweg: „Paul und Pauline". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Heilige und ihr Narr".
Amt für Dolkswohlfahrt.
Ortsgruppe Gießen-Ost.
Lebensmittel-Opferring.
Bezirkssparkasse Mathildenstift Friedberg.
7. 45/222, 2:32,38 Stunden, Stoppuhr.
8. 14/222, 2:36,23 Stunden, Medizinball.
9. Na./116, 2:36,58 Stunden, Marschkompaß.
13. 12/R 116, 2:39,58 Stunden, Fernglas, Preis Provinz Oberhessen. (1. Reserve.)
15. 23/R116, 2:43,51 Stunden, K. K. G., Preis Kreisamts Friedberg. (2. Reserve.)
17. 1/R 116, 2:44,40 Stunden, K. K. G-, Preis Kreisleitung Alsfeld. (3. Reserve.)
18. 23/R 222, 2:54,40 Stunden, Marschkompaß.
(4. Reserve.)
Brigadeführer Schmidt meldete dem Gruppenführer Beckerle, der von feinem Stab, dem Kreisleiter Dr. Hildebrandt und anderen politischen Leitern, Vertretern der SS., der Wehrmacht und zahleichen weiteren Ehrengästen begleitet war, die zum Appell angetretenen SA.-Einheiten der Brigade 147.
Brigadeführer Schmidt begrüßte die SA.-Ka- meraden mit dem Gruß „Heil Hitler", der von den Tausenden von SA.-Männern kräftig mit dem gleichen Gruß beantwortet wurde. Sodann verlas der Adjudant des Brigadeführers, Sturmbannführer F ö r st e r, die am Schlüsse des Berichts mitgeteilten Ergebnisse der Wettkämpfe. Nunmehr hörten die SA.-Männer die
Ansprache des Gruppenführers Beckerle,
der u. a. sagte: Die SA., die politischen Soldaten Adolf Hitlers, ist dem Führer besonders eng verbunden. Das zeigt ihre Geschichte von der Gründung an. Sie erhält ihre Aufgaben direkt vom Führer, sie ist mit seiner Idee organisch verwachsen, sie hat ihre stets wachsenden Aufgaben immer in vortrefflicher Weise erfüllt. Der SA.-Mann von einst hatte sich für den Führer einzusetzen in den Betrieben, in der Fabrik, aus der Straße und in den Geschäftsstellen der SA., er hatte aber auch in der Abwehr der Gegner einzutreten für den nationalsozialistischen Geist und zu werben für die Idee des Führers, dabei den Marxismus niederzuzwingen.
Immer war die Aufgabe der SA. eine soldatische
Führer sein Volk aufrief und das ~ _ zusammenschloß. Die SA. ist angetreten, sie hat ihren Marsch begonnen, und an sie angereiht hat sich ein ganzes Volk in gleichem Schritt und Tritt unter den flatternden Fahnen der SA. So marschieren wir weiter in die Zukunft mit wehenden
derpreis des Führers der Gruppe Hessen (eine wertvolle Hitlerbüste), der alljährlich von den Einheiten der Brigade 147 im sportlichen Wettkampf ausgetragen wird.
20 x r00-Meter-Staffe>.
Die Standarte 254 gewinnt den Kampf nach außerordentlich spannendem Verlauf und wechsel- voller Führung vor der Standarte 116, Gießen.
Preisverteilung Mannschastsgepäckmarsch.
1. 7/254, 2:26,00 Stunden, Fernglas, Preis der Brigade 147.
2. 10/254, 2:26,32 Stunden, K. K. G., Preis der Stadt Gießen.
3. 1/116, 2:27,53 Stunden, K. K. G., Preis der In- dustrie- und Handelskammer Gießen.
4. Mar. 11/34, 2:30,48 Stunden, K. K. G., Preis der Oberhessischen Tageszeitung.
5. 12/222, 2:30,52 Stunden, K. K. G., Preis der Kreisleitung Büdingen.
6. 45/116, 2:31,43 Stunden, K. K. G., Preis der
und große Erlebnis des heutigen Tages nicht mit diesem Tage abschließen, sondern tragen Sie es hinaus in Ihre Einheiten und halten Sie weiterhin AI in diesem Kampfgeist der SA. zusammen. Immer uj war und ist es Jo: | «■
** Arbeitsjubiläum. Am morgigen Dienstag, 9. Juni, feiert der Arbeiter Philipp Schmitt aus Garbenteich bei den Gailschen Tonwerken sein silbernes Arbeitsjubiläum. Herr Schmitt ist in diesem Betriebe seit 25 Jahren als Tonhacker beschäftigt und hat sich während dieser Zeit die Zufriedenheit und Achtung der Betriebsführung erworben. Mit allen Mitarbeitern pflegt er gute Kameradschaft. Durch die Firma und seine Arbeitskameraden wird der Jubilar an seinem Ehrentage entsprechend gefeiert werden.
Unwetter über Friedberg und Bad-Rauheim.
* Friedberg, 7. Juni. Gestern mittag ging über unserer engeren Heimat ein Unwetter nieder, das nach seinem Ausmaß alles übertraf, was in den letzten Jahrzehnten an Unwettern bekannt war. Eine unheildrohende Wolkenfront rückte aus der Gegend von Gießen heran und brachte nach Blitz und Donner einen wolkenbruchartigen Regen, der fast eine Stunde andauerte und großen Schaden anrichtete, der um so beträchtlicher wurde, da auch Hagelschlag damit verbunden war. Die niedergehenden Wassermassen richteten in Verbindung mit dem Hagelschlag besonders in den Gärten und auf den Feldern großen Schaden an. Aus den Gärten in verschiedenen Stadtteilen der beiden Schwesterstädte wurde viel Erde abgeschwemmt, die als schwerer Schlamm in die tiefergelegenen Straßen getragen wurde. Da die Kanalisation sehr bald die Wassermassen nicht mehr zu fassen vermochte, ergaben sich Ueberschwemmungen auf Straßen und Plätzen. Besonders kritisch wurde die Situation an der Unterführung unweit des Bahnhofs in Friedberg, in oer das Wasser sehr hoch stieg und für geraume Zeit den Verkehr schwer behinderte. Auch der Zugverkehr zwischen Friedberg und Bruchenbrücken erfuhr vorübergehend wegen Ueberflutung der Gleise eine Unterbrechung. Der Schaden, der durch das Unwetter auf den bestellten Feldern entstanden ist, dürfte erheblich sein. Die Halmfrucht liegt zum Teil wie niedergemäht an der Erde.
wickeln konnte.
Der Regen der Vortage und die unablässigen Niederschläge während der Marschzeit stellten an die Wettkampf-Mannschaften große Anforderung, da die Wege zwischen den Landstraßen natürlich sehr schlecht waren, außerdem die große Nässe nicht gerade förderlich wirkte. Allen diesen Schwierigkeiten zum Trotz vollbrachten sämtliche Mannschaften bet guter Stimmung und prächtiger Haltuna in ausgezeichneter Einsatzbereitschaft so vortreffliche Let- stungen, daß jeder Beobachter auf der Strecke nur volle Hochachtung empfinden mußte. Wir hatten Gelegenheit, uns von diesen ausgezeichneten Leistungen auf der Strecke zu überzeugen, und wir sagen, daß allen Mannschaften nach
barte 254 als Sieger.
Nunmehr ging es zur Volkshalle zurück, wo bie
W-ttk°mpsmann,chaften sich umkl°id°ten und dann Svldaten-Sinmarfch am Mittwoch gemeinsam mit den übrigen SA.-Kameraoen m Be
reitschaft standen zur weiteren Verwendung. Bald $u her Ankunft eines motorisierten Maschinen- darauf folgte der Marsch auf den großen Sport- gewehr-Bataillons am kommenden Mittwoch wird platz neben dem 1900-Platz, vor der Artillerie-Ka- un5 Dom Standortkommando mitgeteilt, daß die ferne. Hier sah man nun das außerordentlich ein- Truppe von Klein-Linden her über die Frankfurter drucksvolle Bild der Straße, Wilhelmstraße, Ludwigstraße, Ludwigs-
platz und Licher Straße zur Kaserne fahren wird. Der Standortälteste wird den Vorbeimarsch
Unsere ykknbe finden sich ZüsmnmeN und ge- meinfam marschieren wir unter unseren Feldzeichen in ewiger Treue zum Führer, für
Friede und Freiheit, für Arbeit und Brot.
So marschiert die SA. des Führers, bis das Werk des Führers restlos durchaeführt ist.
Stürmische, lang anhaltende Zustimmung der großen Versammlung bekundete dem Gruppenführer, daß alle seine Hörer mit chm eines Sinnes und eines Willens sind.
Brigadeführer Schmidt brachte darauf das mit großer Begeisterung aufgenommene Sieg-Heil auf den Obersten SA.-Führer Adolf Hitler als Gruß und Treuegelöbnis aus. Mit dem Gesang der ersten Verse des Deutschland- und des Horst-Wessel- Liedes und dem Ausmarsch der Standarten und Fahnen schloß die Kundgebung.
Kommers ab. Der Dereinsführer Heinrich Ley begrüßte die Sangesbrüder und gab einen kurzen Rückblick auf die Bedeutung des Tages. Für die passiven Mitglieder, die ebenfalls eingeladen waren, sprach Jos. Kreuder. Auch diesmal fand wieder die Ehrung verdienter aktiver Mitglieder statt.
Mit der Ehrennadel für 30jährige aktive Zugehörigkeit wurden die Sangesbrüder Rich. Grünewald, Hch. Runkel und Gg. Arnold ausgezeichnet. Die Ehrennadel für 15jährige a f« t i v eM itgliedfchaft erhielten KarlK ä p p e l e, Walter G e i l f u ß, Herrn. Lehmann, Karl Kuhl und Peter Dunkel. Für lOjährigeZugehö- rigkeit wurden Karl Möckel, Wilh. Bech» t h o l d, Ludw. B i n g e l, Aug. Müller und Otto Gutjahr ausgezeichnet.
Nach hergebrachter Sitte wurde den an diesem Abend Ausgezeichneten der Ehrentrunk aus dem im Jahre 1912 auf einem Wettstreit zu Worms errungenen goldenen Pokal gereicht. Bei frohen Liedern blieben die Sänger des Bauerschen Gesangvereins noch einige Stunden kameradschaftlich zusammen.
Meldungen zum Frontsoldaten- und Kriegsopfer- Ehrentag in Mainz am Sonntag, 14. Juni, wer- den nur noch bis zum 9. Juni einschließlich auf der Geschäftsstelle, Bahnhofstraße 38, entgegen^» nommen. Spätere Meldungen können nicht berück- sichtigt werden. Der Fahrpreis einschließlich Fest- Plakette, die zum freien Eintritt zu allen Deran- Brigadeführer Schmidt gab sodann das Kom- staltungen berechtigt, beträgt 2,35 Mk.
manöo: „Standarten und Fahnen hoch!" und Der Ortsgruppenobmann,
brachte das von den Tausenden von SA.-MännernI ,
mit freudiger Begeisterung aufgenommene dreirna- ©angereorung
lige Sieg-Heil auf den Obersten SA.-Führer Adolf 'BällPrfrftptl töefanattetein
Hitler aus. Der aemeinfame Gesang der ersten' im öeiangocrein.
Verse des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liebes bildete den Abschluß der Parade.
all an den Wegekreuzungen standen Richtungsposten, es waren aber auch an unvermuteten Stellen Kontrollposten eingesetzt, ferner war für Hilfe der Sanitäter ausreichend Vorsorge getroffen, die jedoch zum Glück nicht erforderlich war. Auf den Schießftänden am Unteren Hardthof war gleichfalls ür zahlreiche Hilfsmannschait gesorgt worden, so )aß dank dieser sich allenthalben umfassenden Vor- orge der Marsch der Wettkampfgruppen glatt ab«
Der Sporttag wurde schon am frühen Sonntagvormittag etwa von 6 Uhr ab durch Regen eingeleitet, der leider mit unerschütterlicher Konsequenz den SA.-Männern treu blieb. Um 7 Uhr war die SA. vor der Volkshalle zur Flaggenhissung angetreten. Der Adjutant der Standarte 116, Obersturmbannführer Münker, kommandierte den. feierlichen Vorgang, anschließend richtete Brigadeführer Schmidt an die Wettkampfmannschaften eine kurze Ansprache, in der er sie zu höchsten sportlichen Leistungen und zu fairem Kampf auf« forderte. Dann traten die Wettkampfmannschaften weg, um sich für ihre sportlichen Aufgaben umzu- ziehen.
Der Verlaus der Wettkampfe.
Don 7.30 Uhr ab herrschte reger Wettkampfbetrieb. Während die an dem 20-Kilometer- Mannschafts-Gepäckmarsch teilnehmenden Marschgruppen von 7.37 Uhr ab in Abständen von je drei Minuten auf die Strecke abrückten, setzten auf dem Spielplatz der Spieloereinigung 1900 die Mannschaftskämpfe ein. Hierbei sah man eifrige Betätigung im Keulenweitwurf, im Lauf, Hindernislauf usw.; ferner wurde an anderer Stelle im Kleinkaliberschießen rege gekämpft, außerdem herrschte in den Springübungen großer Betrieb.
Das Hauptereignis des Vormittag war der 2 0- Kilometer-Mannschafts-Gepäckmarsch. Die Strecke ging von der Volkshalle aus über den vorderen Trieb durch den Philosophenwald über Wieseck, von dort herauf zur Marburger Landstraße, am Lichtenauer Weg links seitwärts hinab in die Talsenke zwischen der Marburger Landstraße und dem Bahndamm (auf dieser Strecke war die erste Geländesporteinlage der Planzeigeraus- gaben zu leisten), weiter hinüber zur Wißmarer Landstraße nach Wißmar, von dort nach Launsbach (halbwegs dieser Strecke waren seitlich Flaggen festzustellen und eine Meldeübung zu leisten), durch Launsbach hindurch in Richtung zur Krofdorfer Landstraße (unmittelbar vor diesem Punkt war eine Aufgabe im Entf ernungs- s ch ä tz e n zu erfüllen), weiter die Krofdorfer Landstraße entlang nach dem Wäldchen am Unteren Hardthof, wo auf den SA.-Reserve-Schieß- ständen im dortigen Steinbruch jede Marschgruppe eine Aufgabe im B a l l o n s ch i e ß e n zu leisten hatte. Von dort ging es dann durch die Gleiberger Straße und die Krofdorfer Straße über den Wer- nerwall, Hitlerwall, Moltkestraße durch das Eichgärtengebiet zur Kaiserallee, dann über die Grünberger Straße und den Trieb zurück zum Ausgangspunkt vor der Volkshalle, wobei für die Wettkampfgruppen die Ankunft in guter Haltung noch besonders bedeutsam war.
Die Marschstrecke war von dem Führer des Sturms 12/R 116, Obertruppführer Schwenker, in ausgezeichneter Weife organisiert worden; über
können nur agen, daß allen Mannschaften nach jeder Richtung hin uneingeschränktes Lob gebührt.
Die Ankunft am Zielpunkt vor der Volkshalle wickelte sich etwa von 10 Uhr ab flott ab, wonach jede Marschgruppe mit Marschmusik empfangen wurde. Nach Rückmeldung wurden die Mannschaften zur Prüfung ihres gesundheitlichen Befindens entlassen. Eine große Zuschauermenge war mit starkem Interesse Zeuge der Ankunft dieser Wettkämpfer. Die Ergebnisse des Wettkampfes teilen wir am Schlüsse dieses Berichtes mit.
Etwa von 12 Uhr ab war nach dem regen Sportbetrieb des Vormittags eine mehrstündige Mittagspause, in deren Verlauf die SA.-Männer in ausgiebigster Weife mit einer vortrefflichen Bohnensuppe mit Fleischeinlage verpflegt wurden.
Sodann folgten die sportlichen Höhepunkte des Nachmittags: der Kampfball der Standarte 116 gegen die Standarte 254 und die 20 mal 200-Meter-Staffel der Standarte 116 und 254. Bei beiden Wettkämpfen, die vor einer stark interessierten außerordentlich großen Zuschauermenge ausgetragen wurden, sah, . .. ~
man trotz des strömenden Regens ebenfalls her- Li 6 gewinnt mit 4.0 ^ren gegen
vorragende Leistungen, die dem sportlichen Kampf- die Standarte 254 und erringt damit den W a n - willen der Mannschaften das beste Zeugnis aus-' stellten. Das Kampfballspiel gewann die Standarte 116, die 20 mal 200-Meter-Staffel zeigte die Stan-
mm Kampf für den Führer und seine Idee bestimmt, zum harten, rücksichtslosen, kompromißlosen Kampf. Immer muhte in den Jahren der Kampfzeit gekämpft werden, aber gerade weil mir kämpfen mußten, deshalb war uns auch der Sieg sicher. Wahrlich, wir dürfen stolz sein auf die Entwicklung und auf die Geschichte der SA. in den Jahren der Kampfzeit.
Nun ist der Samen aufgegangen, den der unbekannte SA.-Mann in der Vergangenheit gelegt hat. Und stolz kann der deutsche Mensch fein, daß die SA. so viel beigetragen hat zu dem Ausbau des neuen, kommenden Deutsch- land, wie vieles von dem, was einst aus unseren Ansichten in der SA. geschaffen und geboren wurde, ist heute Gemeingut des gesamten
halb wollen wir unseren SA.-Geist, der alles geschaffen hat, auch immer wieder in Vordergrund stellen. Alles, was die SA. muß stehen im Zeichen dieses Geistes, — , v
harten, rücksichtslosen und revolutionären Juni, von der NS.-Frauenschaft durchgeführt.
Kampfgeistes der SA. Die Mitglieder wollen die Pfundpäckchen bereit-
Nicht erst der Einsatz der SA. schafft den Auf- halten und bie Mitaliebskarte zur Eintragung Vorgaben Erfüllung, die Vorbereitung und die Aus- legen. Der Inhalt Der Päckchen ist außen sichtbar iildung der SA. zu diesen Werken ist die Voraus- anzugeben.
etzuna dazu. Deshalb muß auch die SA. Sport Ortsgruppe Gießen-Nord.
treiben. Deshalb muß der SA.-Sport ein Um Montag, 8., und Dienstag, 9. Juni wird im harter Sport sein und unter dem Zeichen des Bereich der Ortsgruppe Gießen-Nord der Lebens- Kampfgedankens stehen, wie ihn die heu- mittel-Opferrinq für den Monat Juni eingezogen, tigen sportlichen Wettkampfe der Brigade 147 rote- Sie Hausfrauen werden gebeten, die Pfundpakete der gezeigt haben. Deshalb war dieser Sporttag bereitzuhalten.
der Brigade 147 auch so erfolgreich, obwohl es lei- Ortsgruppe Gießen Mitte.
der unablässig geregnet und der Wettergott es mit w ® ", u
uns nicht gut gemeint hat. Aber yerade dadurch T3dt. pfunbfammlung.
haben Sie, meine Kameraden, bewiesen, daß Sie Am Mittwoch, 10. Juni, werden bL Spenden Kämpfer sind. Sie haben gegeigt, daß die SA. (Pfundsammlung) durch die NS.-Frauenschaft ein» auch von einem solchen schlechten Wetter sich nicht gesammelt. Die Hausfrauen werden gebeten, den unterliegen läßt. Sie haben bie Fahne b e r Inhalt ber Päckchen auf ber Umhüllung kenntlich zu Brigade 147 hochgehalten. Sie haben nicht | machen und bie Quittungskarten bereitzuhalten.
nur gute sportliche Ergebnisse erzielt, sondern auch gezeigt, daß Sie von dem alten Kampfgeist der SA. erfüllt sind. Lassen Sie dieses schöne
(2. Platz Res.)
(3. Platz Res.) (4. Platz Res.)
(5. Platz Res.)
(6. Platz Res.)
(7. Platz Res.)
Munschastsfünfkampf.
Gesamtzeit
1. Dlatz Sturm 7/254 2:26,00 Std.
2. „
„ 10/254 2:26,32 „
3. „
„ 3/116 2:27,53 „
4. „
Marinestb. 11/34 2:30,48 „
5. „
Sturm 12/222 2:30,52 „
6. „
„ 45/116 2:31,43 „
7. „
„ 45/222 2:32,38 „
8. „
„ 14/222 2:36,23 „
9. „
„ Na./116 2:36,58 „
10. „
„ 5/116 2:37,23 „
11. „
„ 2/222 2:39,09 „
12. „
„ 16/116 2:39,40 „
13. „
„ 12/R116 2:39,58 „
14. „
. „ 10/222 2:43,00 „
15. „
„ 23/R116 2:43,51 „
16. „
„ 12/116 2:44,19 „
17. „
„ 1/R116 2:44,40 „
18. „
„ 23M222 2:54,40 „
19. „
„ 2Br./147 2:54,53 „
20. „
„ 15/R116 2:54,04 „
21. „
„ 1/254 3:00,30 „
22. „
„ 4/R222 3:00,51 „
23. „
„ 12/R222 3:03,40 „
1. Platz
Sturm
8/254
981
fünfte
2. „
2/116
975
H
3. „
8/222
964
• e
4. „
16/116
952
M
5. „
11/116
924
6. „
4/222
871
M
7. „
13/222
863
n
8.
51/222
841
II
9. „
40/222
779
II
10. „
6/116
774
11. „
5/116
770
II
12. „
3/254
749
13. „
10/222
715
H
14. „
9/254
666
15. „
21/R 116
644
" (1. Platz Res.)
16. „
11/R 116
442
„ (2. Platz Res.)
17. „
13/R 222
374
„ (3. Platz Res.)


