Mann Mol. Dreyse und das Zündnadelgewehr.
Zigeunerinnen fahren im Auto vor.
Warnung vor gerissenen Schwindlerinnen.
Eine bedeutsame Erfindung vor hundert Jahren.
Auto schnell davon.
Wirtschaft
aktien notierten zumeist
Zigeunerinnen ihr Heil mit dem bereitstehenden
berechtigung.
Im Oktober 1833 bestellte das preußische Kriegsministerium 1100 Gewehre, strahlend schrieb Dreyse seinem Mitarbeiter Priem: „Dieser Tag wird der Geschichte denkwürdig bleiben!" Im Oktober 1834 waren die Gewehre fertig, aber fortgesetzt mühte sich Dreyse um weitere Vervollkommnung, insbesondere arbeitete er am Gewehrschloß. Seine Bemühung wurde belohnt, es gelang ihm, das sogenannte Zylinderschloß zu konstruieren —
fanden. Sich ertappt sehend, suchten die beiden ~ " in der Flucht und fuhren
einen hohlen Zylinder, der Spiralfeder und Nadel- Eisen mit 99,25 (100,40). IG. Farben lagen bet bolzen aufnahm. So sah das Jahr 1836 im wesent- sehr kleinem Umsatz mit 165,25 (165) gut behaup- lichen den Abschluß der Arbeit am Zündnadel- tet, Rütgerswerke gaben 0,65 v. H. nach. Elektro
lagen etwas schwächer, Feldmühle 127 (128), Waldhof 129 (129,40), aber Aschaffenburger 0,40 v. H. freundlicher. Für Westdeutsche Kaufhof bestand unter Hinweis auf die Einzelhandelsberichte im Februar etwas Nachfrage zu 36,13—36,50 (36). Sonst eröffneten im einzelnen Holzmann 0,65 v. H., Muag 0,13 v. H. leichter, Reichsbank 0,25 v. H., Kunstseide Aku 0,13 v. H. und Deutsche Erdöl 0,40 v. H. höher. Von Auslandsaktien waren Chade A—C gedrückt mit 341—338 (349).
Der Rentenmarkt lag ebenfalls .ruhig und nahezu unverändert. Gesucht waren späte Schuldbuchforderungen bei 98,13 (98), Zinsvergütunas- scheine bei 92,35 (92,30), während Altbesitzanleihe und Kommunal-Umschulduna nur knapp behauptet blieben. Don variablen Industrie-Obligationen erhöhten sich 6proz. Verein. Stahlwerke auf 103,65 (103,25). Zertif. Dollar-Bonds gaben 0,25 v. H. nach, 6proz. Preußen 63,75—64, 6proz. Spargiro 64,13.
Im Verlaufe war die Haltung am Aktienmarkt bei allerdings sehr kleinen Umsätzen meist fester. Im Durchschnitt konnten sich die Hauptwerte um 0,25—0,75 v. H. heben. Fest lagen Siemens mit 185 nach 182 offenbar auf Sperrmarkkäufe, auch Farben-Industrie aus dem gleichen Grunde 166,25 nach 165,25. Holzmann erreichten wieder den gestrigen Schlußkurs von 110, ferner waren Aschaffenburger Zellstoff auf 90,75 erhöht. Verein. Stahlwerke 84,65 nach 84,25, Deutsche Erdöl 118,25 nach 117,90.
Auch für Renten wurde die Haltung später etwas fester, Altbesitz 111,50 nach 111,20; zertif. Dollar-Bonds nach der anfänglichen Schwächenneigung im Verlaufe 0,25 bis 0,50 höher. Fest lagen Reichsbahn-VA. mit 124,90 (124,40). Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen nahezu unverändert, Rhein. Liquid, weiter erhöht auf 101,75 (101,65). Auslandsrenten lagen still.
Im Freiverkehr waren Ufa-Aktien gesucht mit 56—56,50 (53,50), ferner Wayß & Fr-ytag mit 98 (97), dagegen Adlerwerke 100,50 (101,50).
Abendbörse: freundlich.
An der Abendbörse bestand bei allerdings nicht sehr lebhaften Umsätzen weiteres Publikumsinteresse am Aktienmarkt, ohne daß aber gegen den schon befestigten Mittagsschluß weitere Erhöhungen eintraten. Zumeist blieben die Kurse voll behauptet. Gegen den Berliner Schluß erhöht waren Muag mit 91 (90,75), IG. Farben mit 166 (165,90), Holzmann mit 111 (110,50), Metallgesellschaft mit 117 (116,50) und AG. für Verkehr mit 112,25 (111,75). Im Freiverkehr waren Wayß & Freytag mit 99 bis 100 (98) weiter fest. Von Renten erhöhten sich Altbesitz auf 111,35 (111,25); ein Posten 1938er Schuldbuchforderungen ging zu 100,15 um. Für Schweizer Werte bestand Nachfrage, die diversen Bahnanleihen erhöhten sich um 1 v. H., aber 4 v. H. Schweiz. Central von 1880 194 (188).
11. a. notierten: Altbesitz 111,35, IG. Farben- Bonds 132,13, Reichsbahn-Vorzugsaktien 124,90, Bayr. Hyp. Bank 84,40, Commerzbank 91,25, Buderus 100, Mannesmann 87,75, Hoesch 94,25, Rheinstahl 120, Verein. Stahlwerke 84,75, AKU. 51, Daimler 102,50, Scheideanstalt 228, Licht & Kraft 142, IG. Farben 166, Gesfürel 134,50, Hochtief 116, Holzmann E 111, Muag 91, Metallgesellschaft E 117, Rheag 135, RWE. 129,65, Schuckert 139, Kaufhof 36,50, Zellstoff Aschaffenburg 90,75, Waldhof 129,25, AG. für Verkehr 112,25.'
gewehr, im Oktober dieses Jahres fanden erneute Prüfungen vor dem Kriegsministerium statt, die zur Zufriedenheit aussielen. Das System des Zündnadelgewehrs hatte sich durchgesetzt, bald nach dem Regierungsantritt Friedrich Wilhelms IV. im Jahre 1840 wurden 60 000 Gewehre bestellt, außerdem dem Erfinder Dreyse die nötigen Mittel vorgeschossen, um eine Gewehr- und Munitionsfabrik zu bauen.
Seine Bedeutung im großen zeigte das Gewehr in den folgenden preußischen Feldzügen: es war der Bewaffnung der Gegner weit überlegen. So war es selbstverständliche vaterländische Pflicht, daß sein Erfinder Johann Nikolaus Dreyse allseitig geehrt wurde und, als er am 9. Dezember 1867 kurz nach Vollendung seines 80. Lebensjahres starb, unter größter Beteiligung der Regierung und des Volkes zur letztey Ruhe geleitet wurde.
um Bruchteile eines Prozentes höher, Siemens 0,50 v. H. niedriger mit 182. Am Montanmarkt wichen die Kurse nach beiden Seiten um 0,13 bis 0,25 v. H. ab. Zellstoffwerte
LPD. Moschheim (Unterwesterwald), 7. April. Dieser Tage fuhren vor einem Geschäftshaus in Moschheim zwei Zigeunerinnen mit dem Auto vor und kauften im Laden einige Kleinigkeiten. Nach der Bezahlung baten sie den Geschäftsinhaber um den Austausch von Geldstücken mit bestimmten Buchstabengruppen, wozu sich dieser bereit erklärte. Diesen Austausch benutzten die Zigeunerinnen aber nur zum Vorwand, um mit der ihnen eigenen Dreistigkeit und Fingerfertigkeit den Geschäftsmann regelrecht zu b e st e h l e n. Bereits waren einige Geldstücke verschwunden, als die Frau des Geschäftsinhabers plötzlich stutzig wurde, da die Hand der einen Zigeunerin nur vier Finger zeigte, während der Daumen an der Innenfläche oer Hand fest anlag. Sie riß der ertappten Schwindlerin schnell die Hand herum und sah, daß sich unter dem Daumen vier Mark eingeklemmt be-
Wie entscheidend bei kriegerischen Verwicklungen — vorausgesetzt die Qualität der Kämpfer ist gleich — die bessere Bewaffnung ist, zeigt in unseren Tagen der Kampf um Abessinien. Und so ist es regelmäßig auch in der Vergangenheit gewesen, z. B. waren es im Krimkriege die gezogenen Gewehre der Engländer und Franzosen, die den Verbündeten die Ueberlegenheit über die Russen sicherten, in den Kämpfen um Oberitalien zwischen Frankreich und Sardinien gegen Oesterreich unterlag die Donaumonarchie nicht zum wenigsten den gezogenen Geschützen ihrer Feinde. Und um nun auch ein Beispiel aus der preußischen Geschichte zu bringen, 1864 und 1866 war für Preußens Sieg mitentscheidend das Zündnadelgewehr, das sich der Bewaffnung der Dänen und Oesterreicher als glatt überlegen erwies.
Es sind jetzt hundert Jahre her, daß diese Erfindung des Johann Nikolaus Dreyse in Sömmerda abgeschlossen wurde. Man darf nicht vergessen, daß Dreyses Erfindung mehr zur deutschen Einigung beigetragen hat als die schönsten Parlamentsreden und -beschlösse. Denn die deutsche Einheit mußte auf dem Schlachtfeld erkämpft werden, und hier hatte damals das preußische Zündnadelgewehr ein entscheidendes Wort zu sprechen gehabt.
Dabei hatte es keinen schnellen und leichten Weg gehabt, denn 1827 konstruierte Dreyse das erste Zündnadelgewehr, 1840 wurden ihm 60 000 Stück zur Anfertigung aufgegeben, aber erst nach 1866 fand es auch im Ausland allgemeine Anerkennung. So hat Dreyses ganzes Leben im Dienste der Er- sindung und ständigen Verbesserung dieser Waffe gestanden.
Dreyse, am 20. November 1787 in Sömmerda als Sohn eines anerkannt tüchtigen und leidlich wohlhabenden Schlossermeisters geboren, lernte zuerst den Beruf seines Vaters, ging dann auf Wanderschaft. So kam er 1806 auf das Schlachtfeld von Jena, wenige Tage nach der Schlacht. UeberaÜ lagen noch preußische und französische Gewehre herum, die genau zu untersuchen Dreyse besonders fesselte. Da soll ihm der Gedanke gekommen sein, später ein verbessertes Jnfanteriegewehr zu konstruieren.
Einige Jahre später führte ihn seine Wanderschaft nach Paris, hier arbeitete er in der Waffenfabrik von Pauly, der damals gerade einen von Kaiser Napoleon ausgesetzten Preis für ein brauchbares Hinterladergewehr erhalten hatte. Auch dies hatte Dreyses Interesse besonders angeregt. So war es kein Wunder, daß Dreyse, in seine Heimat zurückgekehrt, daran ging, eine fabrikmäßige Herst e l l u n g von Zündhütchen zu betreiben, wofür er 1824 ein Patent erhielt. Denn gerade damals war man vom .Steinschloß- zum Perkussionsgewehr übergegangen, wobei man wegen der neuen Zündungsmethode Zündhütchen benötigte. Diese wurden durch einen Nadelstich zur Entzündung gebracht und bewirkten dann die Explosion der Patrone, so entstand hierfür der Name „Zündnadelgewehr".
Im Jahre 1827 legte Dreyse das erfte Modell vor, aber zunächst antwortete ihm die in Berlin unter dem Vorsitz des Geheimrat Beuth tagende technische Kommission, es müßten doch noch einige ernste Bedenken beseitigt werden. Sofort machte sich Dreyse an die Verbesserungen, auf die er am 22. April 1828 ein Patent erhielt.
Die ganze Frage der Konstruktion kam in ein neues Fahrwasser, als im Laufe des Jahres 1830 Hauptmann Priem vom 20. Infanterie-Regiment bei Dreyse im Quartier lag und für Dreyses Arbeiten ein so großes Interesse und Verständnis zeigte, daß von jetzt ab Priem als Militär die weitere Entwicklung des Gewehrs übernahm. Aber nur langsam ging es weiter, 1831 wurden nur einige Probegewehre zu neuen Versuchen bestellt, dafür hatte Dreyse die Genugtuung, daß ihm der König ein Gnadengeschenk von 500 Talern „für die bei der Erfindung aufgewendete Mühe und Kosten" überwies. Um nun die immer wichtiger werdenden Verbesserungen geheim halten zu können, beantragte Dreyse eine staatliche Anstellung. Unter dem 23. Juli 1832 wurde diesem Antrag entsprochen, er bekam 1 0 0 0 Taler Gehalt und Pensions
Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen
gibt Auskunft:
228: Die Devisenvorschriften im Postverkehr. — 229: Anordnung BG 10 der Ueberwachungsstelle für Baumwollgarne und -gewebe (Verarbeitung von Gespinsten bei der Herstellung von Maschinen- putztüchern). — 230: Anordnung BG 11 der Ueberwachungsstelle für Baumwollgarne und -gewebe (Ausnahme von der Anrechnung auf die Verarbeitungsmengen). — 231: Die französische Wirtschaft im Jahre 1935. — 232: Bekanntmachung KP 124 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise. — 233: Erleichterungen für ausländische Sommerreisende und Touristen in Bulgarien. — 234: Italienische Kontingentsvorschriften ab 1. April 1936. — 235: Lizenzpflicht für die Ein-, Aus- und Durchfuhr gewisser Waren in Luxemburg. — 236: Erledigung der Einfuhrgesuche für das zweite Vierteljahr 1936 in Rumänien. — 237: Voraussichtliche Zollerhöhungen für Herrenhüte in Schweden. — 238: Der neue Wirtschaftskurs in Belgien. — 239: Italienische Ergänzungsvorschriften über den privaten Austauschverkehr ab 1. 4. — 240: Neue Bestimmungen über den Reiseverkehr nach der Schweiz.
* Schramm Lack- und Farbenfabriken 21©., Dffenbad) a. M. Die Hauptversammlung der Gesellschaft genehmigte den Abschluß für 1934/35 (31. Oktober) mit der Wiederaufnahme der Dividendenzahlung in Höhe von 5 v. H. Die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres brachten gegenüber der gleichen Vorjahreszeit eine Umfatzbesferung, die sich aud) auf das Ergebnis auswirkte. Eine Voraussage über die weitere Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres könne jetzt noch nicht getroffen werden.
* Continental Gummi - Werke AG., Hannover. In der HV. wurde der Abschluß 1935 mit 11 (8) v. H. Dividende genehmigt. Heber die Lage wurde mitgeteilt, daß sich die" Umsätze in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahre weiter erhöht haben. Der In- landumfatz konnte um mehr als 15 v. H., bet Aus- landumfatz um etwa 10 v. H. erhöht werden. Auch in diesem Jahre soll ein weiterer Ausbau der Anlagen erfolgen, der notwendig ist, um die Fabrikationsanlagen leistungfähig zu erhalten.
* Brennabor-Werke AG., Branden- b u r g. In der HV. wurde der Abschluß für 1934/35 (30. 9.) genehmigt. Die Beschäftigung in den einzelnen Abteilungen sei normal. Die Verwaltung beurteilt die weitere Entwicklung nach wie vor zuversichtlich.
Rhein-Mainische Börse.
Millagsbörse ruhig.
Frankfurt a. M., 7. April. Die Nähe der Dfterfeiertage gab dem heutigen Börsenverkehr bas Gepräge einer weitverbreiteten Geschäftsstille. Kund- schaftsaufträae lagen kaum vor, auch ber berufsmäßige Börsenhandel zeigte keine Neigung zu nennenswerten Eigengeschäften. Indes blieb die Grund- ftimmung weiter freundlich, wobei auf die günstigen Meldungen aus der Wirtschaft verwiesen wurde.
Am Aktienmarkt hielten sich die Veränderungen nach beiden Seiten im Rahmen von 0,25—0,50 v. H. Schwächer lagen Kunstseide Bemberg mit 76,65 (78,90), ferner von Montanwerten Buderus
2Rm&ermarff in Gießen.
Auf dem gestrigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 43 Stück Großvieh, 10 Fresser und 7 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe ober hochtragenbe Kühe 1. Qualität 470 bis 620 RM., 2. Qualität 330 bis 440, 3. Qualität 180 bis 280; Rinber, bis ^jährig 120 bis 190, %» bis zweijährig 190 bis 260, tragend 270 bis 480; Kälber bis zwei Wochen alt 26, bis vier Wochen 44, bis sechs Wochen 60 RM. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: schleppenb. — Nächster Markt: 21. April.
Frankfurter Obft- und Gemüfemackt.
Frankfurt a. M., 7. April. G e m ü f e: lieber- angebot von Spinat, im übrigen genügend. Ge- schäft nur in einigen Treibhauserzeugmssen, wie Kopfsalat unb Rabies, lebhaft, sonst ziemlich langsam. Preise im allgemeinen unverändert. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 12 unb 18 Stück 5,00 bis 5,50 (ital.), Gelbe Rüben 2V2 bis 3'/r, Feldsalat 25 bis 40, Salatgurken (Treibhaus), je nach Größe Stück 30 bis 60, Karotten 4 dis 6, Kohlrabi (Treibhaus), Stück 20 bis 25, Kopfsalat (Treibhaus), Stück 20 bis 28, holl., Steige 30 Stück 6,00 bis 6,50, span., 25 Stück 4,00 bis 4,50, ital., 18 bis 40 Stück 4,50 bis 5,00, Lattich 50 bis 60, Rabies 6 bis 7, Rhabarber 15 bis 20, Römischkohl 20 bis 24, Rotkraut 12 bis 15 (holl.), Sellerie je nach Größe 7 bis 25, Spinat 2V2 bis 5, Schnittlauch 30 bis 40, Weißkraut 10 bis 11 (holl.), Zwiebeln 7V2 bis 10.
Obst und Südfrüchte: Deutsche Aepfel genügend angeboten, Nachfrage bei unveränderten Preisen etwas gebessert. Ausländische Aepfel weniger angeboten, Geschäft schleppend, Preise höher. Apfelsinen reichlich anqeboten, Geschäft flott, Preise fest. 11. a. notierten: Aepfel I 28 bis 38, II 20 bis 26, III 15 bis 18, Boskop I 32 bis 38, Champagner Renette 25 bis 32, amerikanische Aepfel, 20 Kilogramm rote 18,00 bis 21,00, Apfelsinen, blond 12Vz bis 18 (span.), Blut 13V2 bis 20 (span.), 21 bis 25 (ital.), Bananen, Kiste 12,5 Kilogramm 8,00 bis 8,50 (Kamerun), 8,50 (Westind.), Erdnüsse, 2,5-Kilo- gramm-Packung 1,75 bis 2,00, Smyrna-Feigen, 25 Kilogramm 10,00, Trauben (netto) 35 bis 50 (Almeria), Zitronen, 300 und 360 Stück 6,50 bis 8,00.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Gründonnerstag, den 9. April.
Gießen. Sladlkirche. 19.45 Uhr: Pfr. Becker; Beichte und hl. Abendmahl für Mathäus- und Markus- oemeinde. — Johanneskirche. 19.45: Pfr. Ausfeld; Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Johan» nesgemeinde. — Kapelle des Allen Friedhofs. 18: Pfarrassiftent Weckerling; Beichte und hl. Abendmahl für die Luthergemeinde. — Pelrnskapelle (Wetzlarer Weg 59). 19.45: Pfr. Trapp; Beichte und hl. Abendmahl für die Petrusgemeinde. — Allen-Buseck. 19.30: Beichte und hl. Abendmahl. — Annerod. 9: Beichte und hl. Abendmahl für Alte, Kollekte. — Kirchberg. 10: Passionskindergottesdienst, Gaben für das syrische Waisenhaus in Jerusalem. — Klein- Linden. 19.30: Feier bes hl. Abendmahls. — Lich. 20: Abendmahlgottesdienst, Stiftspfarrer Naumann. — Kloster Arnsburg. 17: Abendmahlgottesdienst, Stiftspfarrer Naumann. — Münzenberg. 11: Gottesdienst mit anschl. Beichte f. d. Alten. — Trais- Münzenberg. 9: Gottesdienst. — Dieseck. 9: Beichte. — Hungen. 20: Vorbereitung und Feier des bl. Abendmchls. — Harbach. 10: Gottesdienst; Feier des hl. Abendmahls für die Alten; Kollekte.
Katholische Gemeinden.
Mittwoch, den 8. April.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr Beichte.
Donnerstag, den 9. April. Gründonnerstag.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 6.30, 7, 7.30 und 8: wird die hl. Kommunion ausgeteilt, desgleichen vor und im Hochamt; 9: Hochamt; 9 bis 18: stille Anbetungsstunden in der Kapelle; 18: Andacht; 21: Lesung der Abschiedsreden Christi. — Lich. 7: Hochamt; 20: Andacht. — Nidda. 8.15: Andacht.
Karfreitag, den 10. April.
Gießen. Sladlkirche. 9.30 Uhr: Propst Knodt; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Mar- kusgemeinde; 11.30: Kinderkirchs für die Matthäus- gemeinbe; Pfr. Becker; 18: Pfr. Becker. — Fohannes- kirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde; 11.30: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 18: Pfr. Ausfeld. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfr. Anthes; 10.45: Kinder» kirche für die Luthergemeinde; Pfr. Anthes; 15: Karfreitagsvesper; Pfr. Ausfeld und Pfr. Anthes. — Pelruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Pfr. Trapp; Beichte und Feier des hl. Abendmahls.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnachmillag geschlossen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frantluri a. 2)1.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börsc
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
Oatum
6-4.
7.4-
6.4,
7-4-
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
100,6
100,6
100,65
100,65
4% Deutsche Retchsanl. von 1934
97,4
97,3
97,4
97,3
103,4
vy2% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
102,9
102,9
102,9
Auslos.-Rechten .............
41U% Deutsche Reichspostschatzan-
111,25
111,35
111,25
111,25
Weisungen von 1934, 1.......
6% et)em.8% Hess. Volksstaat 1929
100,05
100,05
100,1
100,13
(rückzahlb. 102%)............
4Vt% ehern. 8% Hessische Landes'
98,25
98,25
98,25
98,5
baut Darmstadt Gold R. 12....
5y2% ehern. sy2% Hess. Landes-
96,5
96,5
—
96,5
Hypothekenbank DarmstadtLiqui *y2% ehern. 8% Darmst. Komm.
—
101
—
—
Landesb.Goldschuldverichr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
92,25
92,4
—
—
Auölos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
120
120
—
118,75
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
<y2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
—
—
114,4
114,4
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6y2% ehem. 4>/2% Franks. Hyp.
Bank-Ltqu.-Pfandbriefe.......
5yz% ehern. <y2% Rheinische
96,5
96,5
—
—
101,25
101,25
—
—
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe.....
<y2% ehem. 8% Pr. Landespfand
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
<y2% ehem. 7% Pr. Landespfand-
101,65
101,75
101,75
101,65
97
97
97
97
briesanst., Gold Komm. Obl.Vl
97
97
97
97
Steuergutsch.VerrechnungSk. 34-88
108,85
108,85
108.9
I 108,9
4% Oesterreichtsme Goldrente....
4,20% Oesterreichische Silberrente
28,75
—
28,75
—
1,35
1,35
1,35
—-
4% Ungarische Goldrente.......
8,65
8,5
8,75
8,4
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
8,5
——
8,5
8,4
4y2% desgl. von 1913..........
8,5
8,5
8,4
8,65
5% abgest. Goldmexikaner von, 99 4% Tückische Bagdadbahn-Anlethe
13,65
13,5
13,5
13,5
Serie 1....................
9,13
9
•—
——
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß« kurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. mittag» börle
Oatum
6.4.
7-4-
6-4.
74-
9,13
6,8
9
_
_
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
6.8
7
6,95
sy2%Rumän.vereinh.Rentev.l913
9,25
9,25
9,45
9,5
4% Rumänische vereinh. Rente
. .
5,475
5,4
5,55
5,6
2 y4% Anatolier .............
38,75
38,5
—
38,5
Hamburg-Amerika-Paket .....
0
15
15
15
15,25
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
0
—
——
25,25
26,5
Norddeutscher Lloyd .........
0
16,13
16,13
16,25
16,25
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
111,5
112,25
111,75
111,75
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
——
112
112
112,5
Commerz, und Privat-Bank ...
Deutsche Bank und Disconto»
O
91,25
91,25
91,25
91,25
Gesellschaft................
O
91,5
91,75
91,5
91,75
Dresdner Bank..............
0
92
92
92
92
Reichsbank ................
12
182
182,25
182,25
182,5
A.E.G......................
O
36,13
36
36,25
35,9
Bekula....................
10
144
144
144,65
144,4
Elektr. Lieferungsgesellschaft...
5
127
127,5
126,25
127,9
Llchr und steift ........... ey«
141
142
140,65
142,5
Felten & Guilleaume.........
4
121
121,5
121,25
121,65
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
134
134,5
134,5
134,5
Rheinische Elektrizität ........
6
131,5
135
132
133,75
Rhein. Wests. Elektr..........
6
128,4
129,65
129
129,9
Schuckert L Co...............
4
138
139
138,4
139,25
Siemens & Halske............
7
182,5
185
181
185,25
Lahmeyer LCo..............
7
132,4
131,9
133,5
Buderus ..................
100,4
117,5
100
118,25
99,75
117,5
100
118,5
Deutsche Erdöl.............
4
Harpener..................
O
123,5
124
124
124,13
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .
k
93,75
94,25
94,25
94,13
Ilse Bergbau ..............
6
163
165
Ilse Bergbau Genüsse.......
e
133,5
133,5
133,65
133,25
Klöcknerwerke ..............
k
88,25
88,4
88,4
88,4
Mannesmann-R tren.......
0
87,25
87,75
87,25
87,75
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß« kurs
Schlußk. Mittag« börse
Oatum
6.4.
7-4-
6-4.
7-4.
Marisfelder Bergbau.......
.. 5
139
139
139
138,75
Kokswerke................
.. 6
—
127,13
127,75
Rheinische Braunkohlen ....
. 12
226,75
226
226
226
Rheinstahl ................
.. 4
119,25
120
119,25
120,13
Bereinigte Stahlwerke......
.. O
84,5
84,75
84,65
84,75
Otavi Minen .............
.. O
—
18,9
19
19
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
—
129
130
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
127
127,25
127,25
127,75
Kaliwerke Salzdetfurth.....
?y,
184
184,4
184,5
g. G. Farben-Industrie.....
.. 7
165
166
165,4
165,9
Scheideanstalt.............
.. 9
227
228
—
Goldschmidt ..............
.. 5
109
109
109,25
109,25
Rütgerswerke .............
.. 6
126
125,4
126
125,9
Metällgeiellschaft...........
.. 4
117,75
117
118
116,5
Philipp Holz mann.........
Zementwerk Heidelberg ....
.. 4
110
111
110
110,5
.. 7
136,5
136,25
Cementwerk Karlstadt.......
.. 6
-
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
—
101,65
101,75
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. O
50,25
51
50,4
51
Bemberg.................
.. 5
——
76,65
77,75
77,5
Zellstoff Waldhof ..........
.. 5
129,4
129,25
128,9
129,75
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. O
90
90,75
90,9
90,5
Dessauer Gas .............
.. 7
——
—
130,5
130,4
Daimler Motoren..........
.. O
101,5
102,5
101,75
102,4
Deutsche Linoleum.........
.. 8
169,9
170
170
170,75
Orenstetn & Koppel ........
.. O
—
——
81,25
81
Westdeutsche Kaufhof.......
.. O
36
36,5
36,13
36,13
Chade ....................
TU
349
338
346
338
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
184
184
184,5
184
Conti-Gummi.............
.. 8
182,5
184
182,25
184
Gritzner..................
.. O
27,4
29,13
1 28,75
29,5
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
91,5
91,75
-
Süddeutscher Zucker -------
. 10
200
201
1 200
203
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
6. April
7.April
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
I Briet
Buenos Atre
0,684
0,688
0,684
0,688
Brüssel ....
42,06
42,14
42,07
42,15
Rio de Jan.
0,139
0,141
0,139
0,141
Sosta.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,94
55,06
54,91
55,01
Danzig.....
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,305
12,335
12,295
12,325
HellingforS..
5,425
5,435
5,425
5,435
Paris ......
16,385
16,425
16,385
16,425
Holland ....
168,80
169,14
168,81
169,15
Italien.....
19,68
19,72
19,68
19,72
Fapan ......
0,717
0,719
0,717
0,719
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
61,83
61,95
61,79
61,91
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,165
11,185
11,16
11,18
Stockholm...
63,42
63,54
63,38
63,50
Schweiz ....
80,99
81,15
80,96
81,12
Spanien....
33,97
34,03
33,95
34,01
Prag.......
10,275
10,295
10,275
10,295
Budapest ...
—
—
—
Reuyork ...
2,484
2,488
2,484
2,488
Üerl»n,7.April
Geld
Bries
Amerikanische Noten..............
2,436
2,456
Belgische Noten..................
41,92
42,08
Dänische Noten .................
54,65
54,87
Englische Noten .................
12,26
12,30
Französische Noten...............
16,335
16,395
Holländische Noten...............
168,40
169,08
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
61,58
61,82
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling
—
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Noten...............
63,16
63 42
Schweizer Noten.................
80,78
81,10
Spanische Noten.................
33,61
33,75
Ungarische Noten ................
—


