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GießenerJugend im Reichsberufsweiikampf.

Gerberlehrling bei seiner Arbeit unter kritischen Augen. Die Schuhmacherlehrlinge sind mit großer Aufmerksamkeit bei der Arbeit.

L

Bauschlosserlehrling am Schraubstock. (Aufn. [4J: Neuner, Gieß. Anz.) Lehrlinge des Graveurhandmerks arbeiten mit feinen Sticheln.

Kreis Schotten.

X. Schotten, 7. Febr. Unter der Leitung des Kreisarztes Med.-Rat Dr. Jockel fand ein vom diesigen Alicefrauenverein, Zweigverein oes Roten Kreuzes, veranstalteter Kursus zur Ausbildung von Helferinnen und Sa­mariterinnen statt. Der Kursus fand gestern mit einer Prüfung seinen Abschluß. Als Gäste waren hierzu erschienen die Vorsitzende des Lan­desfrauenvereins, Ihre König!. Hoheit die Erb- großherzogin von Hessen mit dem Vor­standsmitglied Frau Drauth, die Kreisleiterin der Frauenschaft Frau H e n ß (Eichelsdorf), die Ortsgruppenleiterin der Frauenschaft Frau Metz­ler, Pressereferentin Frau Adatn, der Vor­sitzende des Männeroereins vom Roten Kreuz De­kan Widmann u. a. Rach Begrüßung durch die hiesige Zweigvereinsvorsitzende Frau Wid­mann hielt Kreisarzt Dr. Jockel die Prüfung der 15 Helferinnen und der Samariterinnen ab, die von gutem Wissen und Können der Prüflinge schö­nes Zeugnis ablegte. Kreisgruppenleiterin Schwester Ella Ruth nahm dann die Verpflichtung der neuen Helferinnen und Samariterinnen aus das Rote Kreuz vor. Die Erbgroßherzogin ver­teilte die Brosche, übermittelte den Dank und die besten Wünsche des Roten Kreuzes und brachte ein Sieg-Heil auf den Führer aus. Ein gemütlicher Kaffee in den behaglichen Räumen des Erholungs­heimes schloß sich an. Dekan Widmann sprach nochmals allen beteiligten Stellen den herzlichsten Dank des Roten Kreuzes aus.

Kreis Alsfeld.

00 Alsfeld, 7. Februar. Die Gruppe 223 Alsfeld des Reichsarbeitsdienstes ver­anstaltete im großen Saale desDeutschen Hau­ses" eine Feier stunde, an der Mannschaften aus den verschiedenen Arbeitsdienstabteilungen der Gruppe mitwirkten, und zu welcher der Gruppen­führer, Arbeitsführer Zimpel, sowie die Abtei­lungsführer und zahlreiche andere Gäste, u. a. aus der Partei und der Verwaltung, erschienen waren. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. In flotter und abwechslungsreicher Folge wickelte sich das reichhaltige Programm ab, bestehend in exakten Darbietungen aus der Gymnastik, Körperschule, so­wie in Sprechchören und Chorliedern. Der Frau­enarbeitsdienst Storndorf brachte ein reizendes StegreifspielJorinde und Joringel" zur Aufführung. Gruppenführer Zimpel gab einen Ueberblick über die Bedeutung des abgelaufenen Jahres, das auch das Gesetz über die Arbeitsdienst­pflicht gebracht habe, und umriß in kurzen Zü­gen die Aufgaben des Arbeitsdienstes in der na­tionalsozialistischen Erziehungsarbeit zur Volksge­meinschaft. Der zweite Teil des Abends brachte von der Gruppe aufgenommene Filme über das Leben im Arbeitsdienst, die Teilnahme am Reichs­parteitag, sowie eine Aufnahme der Waldbrand­löschübung im Alsfelder Stadtwald. Flotte Märsche des Musikzuges der Gruppe umrahmten die Veran­staltung stimmungsvoll. Alle Darbietungen legten Zeugnis ab von der vielseitigen und bedeutungs­vollen Erziehungsarbeit im Arbeitsdienst.

I Deckenbach, 7. Febr. Der Altveteran Hein­rich Sohl II. Hierselbst, der wie bereits be­richtet am Donnerstag feinen 8 7. Geburts - t a g begehen konnte, erhielt von dem Staatssekre­tär und Chef der Präsidialkanzlei ein Schreiben, in dem die herzlichen Glückwünsche des Führers und Reichskanzlers und zugleich als Erinnerungsgabe ein Bild des Führers mit Unterschrift übermittelt, ferner ein Ehrenge­schenk von 50 Mark, das durch die Post ausge­zahlt wird, angekündigt wurde.

Preußen.

Heber 140000 Mark im Gau Hesten-Nastau.

LPD. Frankfurt a. M., 7. Febr. Die am 2. Februar durchgeführte Straßenfamm- l u n g des Winterhilfswerks erbrachte in Hessen- Nassau die Summe von 14 2 3 0 0 Mark.

Kreis Wetzlar.

<£ Aus dem Biebertal, 6. Febr. Am Dienstag veranstaltete die Kreisfilmstelle Wetzlar im Schererschen Saale zu Bieber für die Schulen Rodheim, Fellingshausen und Bieber

In vielen Werkstätten, in den Sälen der Schu­len, in Geschäften und in Fabrikräumen unserer Stadt ist in diesen Tagen die Jugend an einer Ar­beit, die Aufschluß geben soll über das, was der einzelne kann und was er nicht kann. Männliche und weibliche Jugend unterzieht sich einer Lei­stungsprüfung, um Ueberschau zu halten für sich selbst, gleichzeitig aber auch für unsere Volks­gesamtheit, für unsere Volkswirtschaft, deren Kraft und Wert ja immer wieder in der Leistung des einzelnen Volksgenossen begründet liegen. Die Ju­gend erkennt die Notwendigkeiten und unterzieht sich gerne und freiwillig dieser Prüfung, die deut­lich erkennen lassen wird, wo noch mehr zu leisten ist, wo Lücken geschlossen werden müssen, wo im

eine Filmvorführung. Der Leiter der Kreis­filmstelle, Lehrer Geisler (Niederwetz), klärte die Kinder auf über den alle Vierteljahre fälligen Filmbeitrag von 20 Pfennigen, der für jede Schule die Beschaffung eines Kleinfilmgerätes ermöglichen soll und wird. Alsdann zeigte Herr Geisler die Märchenfilme vomWettlauf zwischen dem Igel und dem Hasen" und vomTischleindeckdich", die beide bei den Kleinen immer wieder hellen Jubel entfachten. Abschließend brachte er einen Gruß an den Führer aus, unter dessen Führung auch für die Schule manches erreichbar geworden ist, was bisher unerreichbar schien. Gestern abend fand dann in R o d h e i m im Saale von Schlierbach eine Filmvorführung für die Rodheimer Eltern­schaft statt, die ebenfalls gut besucht war. Auch hier bei den Alten gefiel der Märchenfilm vom Tischleindeckdich" allgemein, doch zeigten besonders die hier noch vorgeführten Lehrfilme oen Wert, den der Schmalfilm als Lehrmittel unbestreitbar be-

fachlichen Wissen mehr erworben werden muß, wenn der Arbeitsplatz, an dem der einzelne steht, ausgefüllt werden soll.

Unter den Augen der Prüfungskommissionen, die sich aus Handwerksmeistern, aus Berufsschullehrern und anderen berufenen Kräften zusammensetzen, arbeiten die Lehrlinge an Werkstücken, wie sie ihnen durch die Bedingungen des Reichsberufswettkamp­fes gegeben worden find. In engstem Zusammen­hang gehen Theorie und Praxis nebeneinander her. Die weltanschauliche Schulung ist ebenfalls in den Reichsberufswettkampf eingebaut. In den Ent­scheidungen der Sieger des Wettbewerbes werden schließlich auch die Leibesübungen noch eine Rolle spielen.

sitzt. Allgemein wurde der Wunsch laut, daß auch die hiesige Schule bald in den Besitz eines eigenen Gerätes kommen möge. Als Filrnwart für Bie­ber ist Lehrer Balzer, für Rodheirn Lehrer Jäckel bestimmt, die zu dieser Tätigkeit in einem unlängst in Wetzlar abgehaltenen Lehrkursus aus­gebildet worden sind, während für Fellings­hausen die Betreuung des Apparates dem Haupt­lehrer Eisbein obliegen wird.

I Wißmar, 5. Febr. Bei der letzten Holz- oerfteigerung unserer Gemeinde sanken in­folge geringeren Besuchs die Holzpreise. Es kosteten pro Raummeter Buchenscheit 8 bis 10 Mk., Buchen­knüppel 5 bis 7, Eichenscheit 6, Eichenknüppel 4 bis 4,50, Buchenreiser 1,20 bis 1,50, Eichenreiser 0,60 Mark. Eichennutzholz, vier Meter lang, 5 Mk.

<£ Wißmar, 6. Febr. Hier fand im Wvlf- fchen Saale eine sehr gut besuchte Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront unter der

Die Vorbereitungsarbeiten für den Reichsberufs» wettkampf wurden mit aller Exaktheit und Groß­zügigkeit erledigt, alle notwendigen Formulare lagen rechtzeitig bereit, fo daß der Arbeit selbst keinerlei Hindernisse im Wege standen.

So sieht man jetzt überall die Jugend über ihre Arbeiten gebeugt. Alle sind sie bemüht, im Wett­bewerb mit den anderen am besten abzuschneiden und den Meistern eine Arbeit zu zeigen, oie sich vor deren kritischen Augen sehen lassen kann.

Der Reichsberufswettkampf wird noch im Laufe der kommenden Woche zahlreiche Berufe in der Leistungsprüfung sehen.

Leitung des Ortswalters F o r b a ch statt. Pg. Haus (Wetzlar) sprach über das ThemaZwecke und Ziele der DAF". Die Kundgebung wurde so­dann von dem Stützpunktleiter Henrich in üb­licher Weise geschlossen.

T Waldgirmes, 6. Febr. Bei der Zu­sammenlegung der Grund st ücke in den Gemarkungen Naunheim und Waldgirmes wurde die Straße Wetzlar NaunheimWaldgirmes DorlarG ießen auf eine Fahrbreite von fünf Meter erweitert. Soweit der Ausbau noch nicht geschehen ist, soll er nun vorgenommen werden. Die Arbeiten sind der Tiefbaufirma Schäfer aus Rodheim übertragen worden. Die Lieferung der Steine aus dem hiesigen Gemeindebruch hat die Firma Weimer von hier übernommen. 530 Me­ter waren anzufahren, wodurch unsere Landwirte im Winter lohnende Beschäftigung hatten. Nach der Schotterung soll die Straße, die in sehr schlech­tem Zustand ist, asphaltiert werden.

1% Uhr auf dem Neuen Friedhof statt

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Aliendorf an der Lahn, den 7. Februar 1936.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen, für die vie­len Kranz- und Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Germer und allen denen, die während ihres Krankseins Gutes an ihr getan haben, sagen wir aut diesem Wege herzlichen Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familien Hels

und Frau Alma Jäger Wwe.

Wer erteilt Unterricht in 0687

Die Trauerfeier und Einäscherung findet am Montag, 10. Februar,

nachmittags 2.15 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt

Gießen, Feldafing (Starnberger See), den 5. Februar 1936.

Adolf Münker, Obersturmbannführer u. Ratsherr

Rolf Münker, Schüler

Gert Münker, lungmann.

Für die Schwestern:

Frau Dr. med Gertrud v. Bomhard, Berlin

Frau Margarete Reese, Altona

Frau Hedwig Engelhard, Hamburg.

Am 6 Februar entschlief sanft und unerwartet nach

kurzem, schwerem Leiden meine herzgensgute Frau

und Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin

Frau Lina Repp, geb. Matt

Die trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Repp und Kind

Familie L. Matt

Familie Ochsenhirt

Familie Zehner.

Gießen, Weilburg, Wetzlar, Hermannstein, 8. Febr. 1936.

Die Beerdigung findet am Montag, dem 10. Februar, um

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Unerwartet nach kurzer Krankheit starb meine liebe Frau, unsere

gute Mutter

Frau Olga Marie Münker

0561

im 80. Lebensjahre.

Großen-Linden, Darmstadt, Hörnsheim, den 6. Februar 1936.

0563

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen :

Familie W. Hofmann I.

Familie Karl Hofmann Familie Heinrich Hofmann.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 9. Februar, nachmittags 3 Uhr von Falltorstraße 13 aus statt.

Heute mittag 1 % Uhr entschlief sanft nach langem Leiden unsere liebe, gute Mutter und Großmutter

Maria Hofmann, geb. Kissel

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