Ausgabe 
7.9.1936
 
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unter den gegebenen Verhältnissen kaum möglich und war auch gestern nicht möglich. Unfreundlich war das Wetter, herbstlich naß und kalt, die Teil­nehmer konnten während des ganzen Tages nicht warm" werden, wie es für eine besondere Leistung eben doch sein muß. Der Rasen als An­lauf- und Absprungfläche war naß und glatt, die 100-Meter-Laufbahn wies naturgemäß Uneben­heiten auf, die nicht erst ausgeglichen werden konn­ten, heftiger Wind und immer wieder auch Re­genschauer behinderten die Kämpfer, ließen die Glieder steif, die Muskeln zu fest werden.

Und doch beachtliche Leistungen...

Es war um so erstaunlicher, daß trotzdem einige hervorragende Ergebnisse erzielt wurden: 100-Meter- Lauf in 12 Sekunden, Kugelstoßen über 12 und 13 Meter, Weitsprünge bis zu 7 Meter, Pferd­sprünge in tadelloser Haltung usw. In der Ober­stufe der Turner gab es nur knappste Unterschiede in den Leistungen, in der Turner-Unterstufe wur­den Ergebnisse erreicht, die denen der Oberstufe kaum nachstanden. Die Jugendturner ließen erken­nen, daß den Vereinen um den leistungsfähigen Nachwuchs nicht bange zu sein braucht. Die Leistun­gen der Mädchen waren durch die niedrige Tempe­ratur allerdings stark beeinträchtigt. Das kam be­sonders beim Hochsprung zum Ausdruck.

Unermüdliche Altersturner.

Erstaunlich gute Figur machten die zahlreichen Altersturner, die ebenso eifrig im Wettkampf stan­den wie die Jungen. Der hiesige Turnverein 1846 trat mit nicht weniger denn etwa 20 Altersturnern an und der älteste der Riege, Turnbruder D a p - per, mit seinen 75 Jahren, ließ während der Hebungen sein hohes Alter kaum erkennen. Mancher über 60jährige stand mit im Wettkampf. Die Ju­gend verfolgte die Kämpfe der Alten mit ebenfalls großer Aufmerksamkeit.

Erika Röhmigs Jubiläumssieg.

Den Mtv.ern wurde gestern eine besondere Freude zuteil. Erika Röhmig, die in den letzten Jahren bei kaum einem Wettkampf in unserer engeren und weiteren Heimat fehlte, die immer zur Stelle war, wenn sie der Verein rief, konnte gestern einen be­sonderen Triumph feiern. Sie errang ihren 50. Sieg. Manchen Eichenkranz brachte sie mit nach Hause und manche andere Auszeichnung. Viele der er­rungenen Siege wurden von ihr schwer erkämpft. In vielen Staffelläufen verhalf sie dem Mtv. Gie­ßen mit zum Erfolg. Erika Röhmig wurde gestern mit Recht viel beglückwünscht.

Die beiden Gießener Turnvereine schnitten bei dem gestrigen Feste wieder erfreulich gut ab. Dies ist um so höher einzuschätzen, da berücksichtigt wer­den muß, wie zahlen- und leistungsmäßig groß die Konkurrenz in allen Klassen war.

Staffeln und Einzeltämpfe ausgefallen...

Etwa um 13 Uhr machte das Wetter den Turnern einen dicken Strich durch die Rechnung: ein starker und anhaltender Regen ging nieder, dem auch die Tapfersten weichen mußten, Es goß in Strömen.

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Der technische Leiter.

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ist am Samstag, 5. September, im Alter von 83 Jahren sanft entschlafen.

Die trauernden Hinterbliebenen: Hermann Wäsmuth und Frau Susanne Schomber

Minna Bernbeck u. Angehörige.

Gießen, den 7. September 1936.

Die Beerdigung findet Dienstag, 8. September, nach­mittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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Hoherodskops-Bergfest in Rebel und Regen.

Alles flüchtete in die Häuser und unter das Zelt. Dort standen viele knöcheltief im Wasser. Aber trotzdem war die gute Laune erhalten geblieben. Ja, es wurde sogar gesungen! Nahezu eine Stunde hielt der Regen an. Dann wurden lediglich noch die restlichen Läufe zu den Mehrkämpfen ausge- tragen. Die Staffeln, zu denen sehr viele Meldun­gen abgegeben waren, mußten ausfallen, auch die Wilhelm-Will-Staffel konnte nicht gelaufen werden. Der Keulenweitwurf wurde ebenfalls abgesagt. So blieb offiziell nur noch die

Siegerehrung

übrig, die die vielgeprüften Wettkampfteilnehmer abschließlich vereinigte.

Der Himmel hatte noch einmal und jetzt end­gültig für diesen Tag die Schleusen geöffnet, und so geschah der allgemeine Aufbruch im strömenden Regen. Dichter Nebel, vom Winde gepeitscht, umgab den Berg am Abend wie am Morgen. Nur für kurze Zeit hatte er während dieses Tages den Aus­blick freigegeben und den Turnern und Sportlern die herrliche Heimat sehen lassen, die alle Kraft gibt und der in letzter Sinndeutung immer wieder auch alle Kraft zurückgegeben wird.

Oie Sieger.

Turner-Oberstufe (33 Teilnehmer, 31 Sie­ger): 1. I. Arzt, Tv. Maffenheim, 84,5 Punkte: 2. K. Zehner, Tg. Friedberg, 79 P.; 3. K. Grünig, Standarte 116 Gießen, 76 P.

Turner-Unter stufe (192 Teilnehmer, 173 Sieger): 1. Kurt Strack, Mtv. Gießen, 102 P.; 2. Heinr. Christ. Kern, To. Niederflorstadt, 94 P.; 3. Walter Klein, Nachrichtenzug der 2. SS.-Molor- standarte, 92 P.

Turner, Jugend-Oberstufe (104 Teil­nehmer, 89 Sieger): Erich Opper, Tv. Reiskirchen, 88 P.: 2. Jos. Schmitt, Tv. und Fechtklub Hanau, 86,5 P.: 3. Otto Geisel, Tv. Alsfeld, 85 P.

Turner, Jugend-Unterstufe (232 Teilnehmer, 189 Sieger): 1. Helmuth Helfrich, Tv. Stockheim, 123 P.; 2. Heinrich König, Tschft. Lauterbach, 121 P.: 3. Hans Imhof, Turn- und Gesangverein Schotten, 121 P.

Altersturner 30 bis 40 Jahre (78 Teil­nehmer, 76 Sieger): 1. Karl Reuter, Tv. 1846 Gießen, 91 P.; 2. Gustav Hofmann, Tgmde. Fried­berg, 82 P.; 3. Fritz Adam, Tv. Braunfels, 80 P.

Altersturner über 40 Jahre (115 Teil­nehmer, 115 Sieger): 1. Rudolf Siegert, Tv. Stock­heim HO P.: 2. Hermann Fink, Tschft. Lauterbach, 108 P.; 3. Karl Heß, Tv. Braunfels 105 P.

Turnerinnen-Ober stufe (32 Teilnehme­rinnen, 26 Siegerinnen): 1. Erika Röhmig, Mtv. Gießen, 84 P.: 2. Irma Schöpper, Dortelweil, 69 P.-, Zitta Biela, Tv. 1846 Gießen, 65 P.

Turnerinnen-Jugend (151 Teilnehmerin­nen, 110 Siegerinnen): 1. Hedi Langlouis, Turn- u. Sportverein Butzbach, 73 P.; 2. Wilma Langer, T. u. F. Hanau, 72 P.; 3. Margreth Grimm, Mtv. Gießen, 66 P.

Zußbalt her heimischen Mannschaften.

1900 Wehlar 1:1.

1900 Germania Frankfurt 3:5.

Watzenborn-Steinberg VfB. 12:1.

(Berichte folgen.)

Oben links: Die un- etmüdlichen Altersturner des hiesigen Turnvereins 1846 nahmen zahlreich und trotz aller Unbilden der Witterung aktiv an den Wettkämpfen auf dem Hoherodskopf teil.

Unten: Erika Röhmig konnte beim gestrigen Bergfest ihren 50. Sieg erringen. Hier wird die Mtverin vom Vereins­führer Karl Müller un­mittelbar nach dem ent­scheidenden Lauf beglück- wsinscht.

(Aufnahmen [2]: Neuner, Gießener Anzeiger.)

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Unter einem schwer verhangenen Himmel fuhren gestern zu früher Stunde viele Omnibusse, viele Kraftwagen und Motorräder durch das oberhessische Land dem hohen Vogelsberg zu, hinauf auf den Hoherodskopf und brachten viel junges Volk, Män­ner in besten Jahren, ältere Männer auch, auf den schönen heimatlichen Berg.

1100 Teilnehmer unterwegs.

Das Hoherodskopf-Bergfest Fest der Turner und Sportler rief sie, und fast alle, die in den Meldungen ihrer Vereine zugesagt hatten, kamen. 1100 Turnerinnen und Turner, Sportlerinnen und Sportler fanden sich ein, um im Kampf die Kräfte zu messen. Das wenig einladende Wetter hatte nur wenige abgehalten, nach dem schönen Erfolg des Vorjahres, auch diesmal wieder dabei zu fein.

Der Hoherodskopf begrüßte sie alle auf seine Art. Diesmal etwas ungnädig! Der Berg trug die dickste Nebelmütze, die er auftreiben konnte. Er verwehrte stundenlang jede Sicht über Täler und Höhen. Kal­ter Wind blies aus Südwest, aber er verjagte die Nebel nicht oder wenigstens nur für kurze Zeit. Wie Schemen strebten die Gäste des Berges dem Klubhaus zu. Verlaufen konnte sich selbst in dem starken Nebel niemand. Die Oberwaldstraße aus Beton, wie die ganze Rennstrecke, ließ keinen Zwei­fel über den Weg. An der Kreuzung, wo die Schneise zum Taufstein führt, standen viele Omnibusse wie Mammute im Nebel. Der Wald unmittelbar am Klubhaus war auch zum Parkplatz geworden. Wer gegen 9 Uhr morgens zum Klubhaus kam, fand schon kaum mehr einen Platz für den obligaten Morgenkaffee, der den Turner genau so zur selbst­verständlichen Gewohnheit zu werden scheint, wie den Skiläufern. Heißer Kaffee war gestern aber auch sehr angebracht, denn es war auf der Höhe erheblich kälter alsunten". Viele verhalfen sich mit geistigen Getränken zur nötigen inneren Erwär­mung.

Morgenfeier.

Bald nach der Ankunft bereiteten sich Turnerin­nen und Turner zu den Wettkämpfen vor. Im Sportdreß, im Trainingsanzug, int lose umgehäng­ten Mantel strebten sie dem trigonometrischen Punkt am Adolf-Hitler-Stein zu, sammelten sich in Riegen und nahmen zunächst an der Morgenfeier teil, die auch diesmal wieder den Wettkämpfen vorausging.

Der Kreisfachamtsleiter und Führer des Hohe- rodskopf-Bergfest-Ausfchusfes, Dr. Siegert (Stock­heim) stellte der Feier ein Wort Jahns voraus, hieß die Flaggen hissen die des Dritten Reichs, des Reichsbundes für Leibesübungen und eine Fahne mit dem Zeichen der Turner, dem vierfachenF" und gab dabei mit folgendem Satz in der Sinn­deutung der Fahnen dem Sinn des Bergfestes Aus­druck:

Flattert hinaus in den Herbsttag und kün­det, daß hier die Jugend unseres Hessengattes sich eingefttnden hat, um immer und immer wieder zu bekunden, daß sie sich durch Turnen und Wettkampf stählen will für unseres Vater­landes Ehr und Freiheit. Tragt ihre Fahnen den Geist der fest verschworenen Hoherodskopf- berggemeinbe, hinaus in die Lande zu unse­ren Brüdern und Schwestern und mahnt sie.

es uns gleich zu tun, auf daß Deutschlands Jugend stark und wehrkräftig erhalten werde."

Auch der Führer des Reichsbundes für Leibes­übungen im Kreise 11 (Friedberg) O11erbein - Friedberg hielt eine Ansprache, in der er in längeren Ausführungen den volksoerbindenden Wert der Leibesübung herausstellte, ferner die Arbeit des Fachamtes 1 auf dem Gebiete der Jugendertüchtigung rühmte, die unbedingte Notwendigkeit der Leibes- Übung für jeden Volksgenossen betonte und die Leibesübung als eine Quelle der Kraft schilderte. Er forderte zur Kameradschaft auf, hielt allen die hohen Pflichten dem Vaterland gegenüber vor Augen und schloß mit einem bekannten Worte von Fichte und den folgenden Verszeilen:

Ein heiliger Schwur ist's in heiliger Stund' und ginge die Welt auch in Scherben, Deutsch unser Herz, Deutsch unser Mund, Deutsch wollen wir leben und sterben."

Dann hielt noch Pfarrer Schulz von Ilbeshau­sen eine kurze Predigt, und nachdem das LiedO, Deutschland hoch in Ehren" zum Abschluß der Mor­genfeier gelungen worden mar, gingen alle Wett­kampfteilnehmer unter dem Gesang des Liedes

Turner auf zum Streite

an die verschiedenen Wettkampfstätten, die mit vie­ler Mühe hergerichtet worden waren. Zunächst wurden die Mehrkämpfe ausgetragen, die in erster Linie aus volkstümlichen Hebungen bestanden und je nach Altersklasse und Geschlecht mehr oder we­niger hohe Anforderungen stellten. So sah man Turnerinnen und Turner, Sportlerinnen und Sportler, Kameraden der SA. und SS. und auch des Arbeitsdienstes eingeteilt in viele Riegen beim 100- ober 75-Meter-Lauf, beim Weitsprung mit Anlauf ober aus bem Staub, beim Kugel- ober Steinftoßen, beim Hochsprung unb Ballweit­wurf (bie Turnerinnen), beim Sprung über ben Bock, über bas Quer- ober bas Längspferb usw. Viele Sprunggruben waren ausgehoben, die Lauf­bahn war vorbereitet und mit elektrischen Meßge­räten ausgerüstet kurzum es waren alle Vorbereitungen getroffen, um von der organisatori­schen Seite her dem Bergfest einen glatten Ver­lauf zu sichern. An jeder der vielen Kampfstätten unmittelbar am Wald und beim Klubhaus, am Jägerhaus unb am Abvlf-Hitler-Stein, war in ben Stunben bes Vormittags stets ununterbrochener Uebungsablauf. Es gab keine Pause! Eine Riege folgte der anberen unb bie Kampfrichter notierten mit klammen Fingern jede erzielte Leistung. Ein Start an der 100-Meter-Bahn folgte dem andern. Die elektrische Messung gestattete raschesten Ablauf der Rennen. Alle Kampfstätten waren stark umla­gert, meist von Wettkämpferinnen und Kämpfern selbst, die jede Leistung des Mitbewerbers um Punkte und Eichenkranz aufmerksam verfolgten.

Kamps unter schwierigsten Umständen.

Eine vergleichende Wertung der gezeigten Lei­stungen nach erreichten Zeiten und Weiten gegen­über den Leistungen auf Turn- unb Sportplätzen ist für bas gestrige Bergfest nicht möglich. Es ist nicht der Sinn eines Bergfestes auf dem Hoherods- kopf, Bestleistungen erzielen zu wollen. Das ist

In Gießen:

Dienstag, den 8. September am Stadttheater

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