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ein die für
SU sehen tft, kann hier unmöglich auf- Siin? 1 ?erbecnLba aussen ein paar Stichworte ge° hochragende Bergfried, der Trajektm- saal, der Rittersaal, der „alte Stock" — der xum ursprünglichen Bergfried (um 1259) gehört — in dem das Familienmuseum und die Gewebrkam'mer untergebracht sind, die Galerie mit den Prachtbil- dern des Tiermalers Deiker, das Irepperuinimer mit mancherlei Altertümern, die „Scharfe Gcke" von der man den herrlichsten Blick ins Lahntal Kat' “Pb wo die Kanonen stehen, die Graf BernKard 1518 bis 1538 von Frankfurter Meistern hat gießen W£en ~ auf den künstlerisch verzierten Rohren stehen die Namen wie „Die Maus", „Der Drucke" ,^)er Zaunschlüpfer" usw., denn damals hatte ftdes Geschütz seinen Namen — und schließlich die Schloßkirche die 1501 fertiggestellt ist und in dr noch einige Denkmäler erhalten sind.
Schon vor der Ankunft in Braunfels hatte tüchtiger Regen, der aber nicht im mindesten gute Stimmung zu beeinträchtigen vermochte etwas Abkühlung und Erfrischung gesorgt-' nun bei der Rückfahrt sah der Himmel wieder ein'wenig freundlicher aus. So konnte man wagen, unterwegs den kurzen Gang zu einem alten Galgen zu tun
wo Professor Dr. F r ö l i ch eine kurze Erläuterung gab Von dem Galgen, der allerdings nie benutzt wurde und deshalb Junyferngalgen heißt, steht nur noch eme hohe Steinsäule. Wenn dieser Galgen auch nicht viele Jahrhunderte alt ist, so gehört doch auch er in die lange Reihe der Denkmäler des deutschen Gerichtswesens, an denen gerade unsere Landschaft sehr reich ist; man braucht dabei nur an das Freigericht Kaichen in der Wetterau u a au erinnern.
Dieser Ausflug des G e f ch i ch t s v e r e i n s , zu dessen sämtlichen Veranstaltungen ein für allemal die Mitglieder des Landschaftsbundes „Volkstum und Heimat" eingeladen find, hat bewiesen, daß solche Fahrten zu bedeutenden Orten und Plätzen unserer Landschaft ihrer Absicht entsprechen: weiteren Kreisen das geschichtlich Wertvolle durch eigene Anschauung nahezubringen und so das Band zwischen der deutschen Gegenwart und der deutschen Vergangenheit fester zu knüpfen. Für weitere derartige Fahrten, die mit geringen Kosten bestritten werden, wurden aus dem Kreis der Teilnehmer bereits eine Reihe von Wünschen und Anregungen gegeben.
Die Pharmakologen
Zu Beginn des zweiten Tages hiell Professor Baur, Marburg, sein Referat über das Thema „Pharmakologische Beeinflussung der Körperleistung im Sport." Wenn es auch unter bestimmten Umständen möglich erscheint, die Leistungsfähigkeit des Körpers durch Arzneimittel zu steigern, so kam der Referent doch zu dem Schluß, daß eine derartige Beeinflussung nicht nur aus sportlichen, sondern auch aus ärztlichen Gründen abzulehnen sei Sodann sprach Professor Eichler, Breslau, über Momente der Giftwirkung und Ausscheidung von Jodid. Herr Peyer, Breslau, berichtete über'Bade- zusätze. Besonders wies er in feinem Vortrag auf die Schädigungen der Volksgesundheit und des Volksoerrnögens hin, die durch Unternehmen hervorgerufen werden, die mit marktschreierischer Reklame ihre sogenannten Badezusätze unter irgendeinem Phantasienamen gegen Dutzende, ja gegen hundert verschiedene Erkrankungen anpreisen. Die chemisch-pharmazeutische Untersuchung derartiger Präparate ergab regelmäßig einen Befund, der ihre Wertlosigkeit darlegte. Dr. Axmacher, Düsseldorf, sprach über erregende und analeptische Eigenschaften des Methylimidazols. Neue Versuche zur Silagefrage teilte Dr. Möller, Heidelberg, mit. Dr. Wirth, Berlin, berichtete über Untersuchungen über die Verteilung des Quecksilbers bei der Einatmung. Professor Molitor, Rahway (USA.), erläuterte die Beziehungen zwischen Grundumsatz und Körpergewicht bei Verabreichung nitrierter Phenole. Diese Substanzen wurden in den Vereinig- Staaten eine Zeitlang als Abmagerungsmittel benutzt. Sie haben sich jedoch wegen der auftreten den schweren Gesundheitsschädigungen nicht bewährt.
-Tagung in Gießen.
Professor Wels, Greifswald, sprach über Reduktionsvorgänge in der Haut nach Ultraviolett-Bestrahlung.
Dr. Schmid, Tübingen, teilte Versuche zur Entzündungshemmung und zur Gerbsäurehemmung mit. Professor E i ch h o l tz , Heidelberg, berichtete über die experimentelle eitrige Bronchitis als Test für die Jnhalationstherapie. lieber quantitative Fragen bei der Phosgenvergiftung sprach Professor S t e i d l e , Würzburg. Veränderungen der Arzneimittelwirkungen durch Hypertone Lösungen zeigte Dr. Haarmann, Münster. Dr. Landender, Frankfurt, berichtete über experimentelle Schlalmit- telporphyrinurie. lieber die Gewöhnung, Entgiftung und das Auftreten von Abstinenzerscheinungen bei der chronischen Darreichung verschiedener Schlafmittel sprack Dr. O e 1t e I, Berlin. Professor H i l- bebranbt, Gießen, teilte Versuche mit über bie Kumulation einer Reihe von Digitalisglykosiben erster unb zweiter Orbnung. lieber bas Verhältnis ber Aufnahme von Gratus-Strophantin burch bie Leber unb burch bas Herz berichtete Dr. Kiese, Berlin. Dr. Neumann, Würzburg, sprach über chemische Konstitution und pharmakologische Wirkung einer Reihe synthetischer, dem Strophantin verwandter Verbindungen. Dr. Berg, Freiburg, zeigte Untersuchungen über den Einfluß des Thyroxins auf den Stoffwechsel des Herzmuskels.
Nach dem Abschluß der wissenschaftlichen Vorträge besuchten die Kongreßteilnehmer unter Führung von Geh. Rat Prof. Sommer das Liebig- Museum. Am Abend fand ein geselliges Beisammensein auf dem Gleiberg statt.
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teil-
SJ.-iport
Die Gaumeisterschasten der Zugendschwimmer in Gießen.
Zeit 6.18,2 Min. Beide Mannschaften schwammen die gleiche Zeit. Die Kasseler Mannschaft wurde jedoch wegen falscher Wende ausgeschlossen und Gießen zum Sieger erklärt.
Frauenjugend-Bruststaffel 3X100 Meter: 1. Kasseler SV. 1898 5:32,4 Min.; 2. Gießener SV. (Trude Plank, Herta Brünning, Elisabeth Plank) 5:43,6 Min. Trotz dem hervorragenden Schwimmen der Trude Plank konnte die Gießener Mannschaft gegen die Kasselaner nicht aufkommen. Vereine ohne Winterbad: 1. Undine Groß-Auheim 5:37,9 Min.; 2. Turnverein Alsfeld 6:12 Min.
Knabenrückenschwimmen 50 Meter (Jahrgang 1922/23): 1. Heinz Sachs, Marburger SD., 40,6 Sek.; 2. Otto Maus, Tv. 1860 Marburg, 43,9 Sek.; 3. G. Spielmann, Kurh. Kassel, 44,6 Sek. Jahrgang 1924 und jünger: 1. Ludwig Schnarre, Kurhessen Kassel, 51 Sek.
Kun st springen f ü r männliche I u - g e n d : 1. Heinz Kujus, Tv. 1860 Marburg, 35,50 Punkte; 2. P. Hamberger, CT. Kassel, 23,07 Punkte; 3. Ernst Beyer, Tv. 1860 Marburg, 15,80 Punkte.
Kun st springen für weibliche Jugend: 1. Emmi Witthauer, ACT. Kassel, 21 Punkte; 2. Ruth Fiedler, Marburger SV., 18,27 Punkte.
Männerjugend'Kraulschwimmen 400 Meter: 1. Heiner Zimmermann, Kurhessen Kassel, 6:35,3 Min.; 2. Heinz Zimmer, Gießener SV., 6:35,5 Min.; 3. Willi Waßmuth, Kasseler SV. 1898, 7,01 Min. Zimmermann Kassel und Zimmer Gießen führen das Feld an und bleiben Kopf an Kopf liegen bis ins Ziel. Zimmermann hat das Rennen durch Handschlag für sich entscheiden können.
Männerjugend kraul st affel 4X100 Meter: 1. Kurhessen Kassel 5:17,1 Min.; 2. Gießener SV. (Krenzien, Amend, Benz, Heinz Zimmer) 5:19,5 Min. Auf den ersten 100 Meter ging Gießen in Führung; der Vorsprung wurde auch noch auf den zweiten 100 Meter gehalten. Durch Fehlwendung kam der dritte Gießener Schwimmer zu spät vom Start ab. Kassel konnte dadurch aufholen und einen kleinen Vorsprung erzielen, der bis ins Ziel gehalten wurde. Heinz Zimmer als Schluhschwimmer konnte trotz großer Anstrengung seinen Gegner nicht mehr erreichen.
Frauenjugend-Kraul schwimmen 100 Meter (Klasse 3): 1. Maqda Fedn. To. 1846 Gießen, 1:34,5 Min.; 2. Waltraud Möhring, Kasseler SV. 1898, 1:41,8 Min.; 3. Marli Dfterberg, Kasseler SD. 1898, 1:42,6 Min. Magda Fehn wurde überlegene Siegerin.
Männerjugend-Brust schwimmen 200 Meter (Klasse 2): 1. Heinz Ortwein, Gießener SD., 3-14,3 Min.; 2. K. Deutschmann, Kasseler SV. 1898, 3:22,9 Min. Klasse 3: 1. Paul Schultz, Kasseler SV. 1898, 3:25,7 Min.; 2. Franz Habrich, Gießener SV., 3:26,8 Min.; 3. Wolfgang von Jaschke, Gießener SD 3'29 6 Min. Vereine ohne Winterbad: 1. Hans Nohl, Hanauer SV. 1912, 3:33,4 Min.; 2. Berthold Kollmann, Wasserfreunde Fulda, 3:34 4 Mm
Knaben-Bru st schwimmen 100 Meter, Jahrgang 1922/23: 1. Ludwig Herbert, CT Kasstl, 1.42 Min.; 2. Kurt Brandt, Casseler SV 1898, 1 46 4 Min.; 3. Walter Albrecht, Casseler SV. 1898, 1.49,2 Min. Jahrgang 1924 und jünger: 1. Rolf Stehling, Casseler SV. 1898, 1.39 Mm.; 2. Ger- nod Funk, Gießener SV., 1.55 Min.
, x »mulfditoimmen 200- Männerjugend-Kraulmcrmann, Kur- Meter (Stoffe 2): to fr n« 31™ Mols Ad-
Deffen «affel.2.54,6 fflhn- «j" ' 2. Otto *Ben3, luna, SurMfen S; ffiilli Friese, CT.
Gießener SB., 3 04,9 M> ., 3 Winterbad): 1. Saffet, 3.08,6 Mm. (Vereine , 3531 Min. Alfred Geibig, Undine G 6 ^en 6jn schönes
Sn der Stofs- 3 Wto'tom aus, um
Rennen; sein Können re ch 1 Er muß sich seinen Kasseler Gegner zu M geben.
mit dem zweiten Platz Ackenschwimmen 50- Frauenjugend-Ruaeni^^ 45,5
Meter: 1 Nuth Fiedler^ SD. 46,5 Sek.; Sek.; 2. Elisabeth Plank, G chen gg,
3. Marli Osterberg, Costeter 4 X 1 0 0 - Meter: K n a b e n -Kr au! ft a ß.47,2 Min.;
1. Casseler SD. 1898, 1. Aau 8.02,4 Mm.
2. Casseler SD. E 2. Mannsck s, 4X100, Männer fugen d-B ' ' riL üon Jaschke, Meter: 1. Gießener SV. g in der Hasenzahl, Ortwem); 2. Casseier
Am gestrigen Sonntag war die Müllersche Badeanstalt an der Lahn der Schauplatz interessanter Schwimmwettkämpfe. Der Gau XII (Nordhessen) des Fachamtes Schwimmen im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen hatte die Jugendschwimmerinnen und -schwimmer zur Austragung der Gaumeisterschaften nach Gießen gerufen. Eine große Zahl hatte, trotz dem für eine schwimmsportliche Veranstaltung von diesem Ausmaß nicht gerade einladenden Wetter, dem Ruf Folge geleistet. Wenn es auch nicht den ganzen Tag über regnete, so war es doch empfindlich kalt und dazu versuchte auch noch ab und zu ein Regenschauer die im übrigen wohlgelungene Veranstaltung zu stören.
Unter der bewährten Leitung von Fritz Pascoe vom Gießener Schwimmverein und dem Gau- jugendwart Kleinhanns (Kafstl)' technischen Ausgestaltung der Badeanstalt durch Ernst Müller und der aufopfernden Arbeit des Kampfgerichtes wickelten sich die Wettkampfe m flotter Reihenfolge ab.
ftaft alle gemeldeten Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem gesamten Gau warenlange- treten. So konnte denn auch auf Grund> der er- zielten Ergebnisse im Vergleich zum Voriahr eine allgemeine L e i st u n g s st et gern ng fest- gestellt werden; insbesondere trifft diese für di- jüngste Jugend zu. Lediglich 'M Kunst springen war ein wesentlicher Fortschrittmcht zu erkennen. Dennoch konnte man IN den Reihen die r Kämpfer einige recht begabt- Südens undTadels f-h-n. Bei der Bewertung dieser Wettkamp art mutz man natürlich die Schwier,gk-.t-n, dl-zuüber, winden sind, um eine wirkliche L-istu g z voll bringen, voll mit in Rechnung stellen. Sahr tons-S Training ist zur ,^0°"
mele vermögen das nicht durcyzuyu » f d-r W-g zu der überzeugenden Leistung zu tonge dauert. Das im Rahmen der Der f annfcf)aften geführte Wasserballturnier der H . bradite aus Kassel, Fulda, Marburg und Gießen brachte einige fdjöne (Spiele. verfolgten die ein-
Die anwesenden Zuschauer vers g z-ln-n Kämpfe mit weise auch mit anfeuernder Anteilnaym.
Oie Kämpfe der Jugend.
Mädchen-Bru st schwimmen 100 Meter, Jahrgang 1922/23: 1. Inge Bornefeld, Caste- ler SV. 1898, 1.48 Min.; 2. Trude Plank, Gießener SV. 1.53 Min.; 3. Hildegard Schuster, Tv. 1846 Gießen, 1.56,9 Min. — Vereine ohne Winterbad: 1. Angela Koch, 1. Hanauer SV. 1912, 2.02,5 Min.; 2. Marlis Kehr, Turnverein Alsfeld 2.04 Min.
Mädchen-Brustschwimmen 50 Meter, Jahrgang 1924 und jünger: 1. Hanni Meyer, Undine Groß-Auheim, 47 Sek.; 2. Margret List, Gießener SV., 50,7 Sek.
Frauenjugend-Bru st schwimmen 100 Meter (Klasse 3): 1. Ruth Fiedler, Marburger SV., 1.45,5 Min.; 2. Ruth Fiedler, Casseler SD. 1898, 1.48,5 Min.; 3. Elisabeth Plank, Gießener SV., 1.51,2 Min. — Vereine ohne Winterbad: 1. Emmi Krüger, Undine Groß-Auheim, 1.44,8 Min.; 2. Gertrud Ohler, 1. Hanauer SV. 1912, 1.47 Min.; 3. Hilde Silberer, Undine Groß-Auheim, 1.49,7 Minuten.
Männerjugen d-R ücken schwimmen 100 Meter (Klasse 2): 1. Ernst Krenzien, Gießener SD. 1.31,5 Min.; 2. Heinz Köhlinger, TD. 1846 Gießen, 1.33,2 Min. (Klasse 3): 1. Herbert Opfer, Marburger SV., 1.29,7 Min.; 2. Horst Diegler, Casseler SD. 1898, 1.30 Min.; 3. Rudolf Adlung, Kurhessen Kassel, 1.31 Min.
Knaben-Kraulschwimmen 100 M e - ter, Jahrgang 1922/23: 1. Spielmann, Kurhessen Kassel, 1.21,8 Min.; 2. Kämpgen, TV. Wetzlar, 1.26 Min.; 3. Klingelhöfer, TV. 1860 Marburg, 1.28,4 Min. — Jahrgang 1924 und jünger: 1. Ludwig Schnarre, Kurhessen Kassel, 1.47 Min.; 2. Rudolf Stehling, Casseler SV. 1898, 1.57,7 Min.
Männerjugend-Kraulschwimmen 100 Meter (Klasse 2): 1. Willi Kujus, To. 1860 Marburg, 1.14,4 Min.; 2. Heinz Zimmer, Gießener SV., 1.15,3 Min.; 3. Heiner Zimmermann, Kurhessen Kassel, 1.15,3 Min. Bei 50 Meter wendeten alle Schwimmer fast gleichzeitig; nach der Wende holte der Marburger Kujus einen kleinen Vorsprung heraus, der ihm den sicheren Sieg einbrachte. Zimmer, Gießen, konnte trotz seines Endspurts den Marburger Gegner nicht mehr einholen. — Klasse 3: 1. Otto Benz, Gießener SV., 1.18,2 Min.; 2. Rudolf Adlung, Kurhessen Kassel, 1.18,2 Min.; 3. Horst Diegler, Casseler SV., 1.19,6 Min. — Vereine ohne Winterbad: 1. Werner Hüber, 1. Hanauer SV., 1.20,6 Min.; 2. Lorenz Röhner, Tv. Alsfeld, 1.30 Min.
Knaben-Bruststaffel 4X100 Meter: 1. Casseler SV. 1898, 7.21,8 Min.; 2. Gießener SV. (Theo Bieker, Walter Jung, Hans Wolgast, ©er- nod Funk), 8.33 Min.
Männerjugend-Lagenstaffel 100, 200, 100 Meter: 1. Gießener SV. (Krenzien, Ortwein,
Heinz Zimmer) 6.19 Min.; 2. Marburger SD. 7.12,4 Min.
Oas Wasserball-Turnier.
Fulda — Gießen 1:6.
Gießen tritt mit der Mannschaft Max Schüler, Pascoe, A. Zimmer, Schomber, Werner, Döpfer und Herbert an. Sofort nach Beginn unternimmt Fulda einen überraschenden Vorstoß und geht mit einem Tor in Führung. In der 2. Minute gleicht Gießen aus. Im weiteren Spielverlauf findet sich die Gießener Mannschaft immer mehr zusammen und erzielt in der 6. Minute das Führungstor. Kurz darauf fällt das 3. Tor zu Gunsten der Gießener. Mit 1:4 werden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit werden die Fuldaer hart bedrängt und Gießen kann noch zwei Tore schießen. Das Endergebnis entspricht dem Können der beiden Gegner.
Kassel — Ularburg 9:0.
Die Kasselaner sind die weitaus Besseren; sie finden in der Marburger Mannschaft keinen gleichwertigen Gegner.
Gießen — Casseler Sv. 1898 2:4.
Die Gießener Mannschaft setzte sich aus Spielern des Gießener SD. und des Turnvereins von 1876 zusammen. (Max Schüler, Pascoe, Horeyfeck, Döpfer, A. Zimmer, E. Schomber, Fr. Werner.) Das bessere Zusammenspiel der Kasselaner war für den Spielausgang entscheidend. Das Torergebnis in dieser Höhe entspricht durchaus dem Können der beiden Mannschaften. Gießen konnte sich nicht zu einem flotten und durchgreifenden Spiel zusammenfinden; öfteres Zusammenspiel in dieser Aufstellung wird der Mannschaft eine größere Durchschlagskraft geben.
Marburg — Fulda 0:4.
Die Wettkämpfe des Nachmittags wurden mit einem Wasserballspiel Marburg gegen Fulda eröffnet. Fulda gewann das Spiel mit 4:0 Toren.
Marburg — Gießen 0:8.
Die Gießener kämpften mit Schüler, Pascoe, Horeyfeck, Schomber, Döpfer, Werner und Herbert. Marburg war der Gießener Mannschaft nicht gewachsen. Von Anfang an hatten die Gießener Spieler ein gutes Zusammenspiel gezeigt und als Erfolg dafür das hohe Torergebnis erzielen können.
kastel — Fulda 8:0.
Die Kasselaner waren den Fuldaer so überlegen, daß Kassel ohne große Anstrengung das hohe Torverhältnis erzielen konnte.
In der Gesamtwertung blieb Kassel mit 6 Punkten Sieger; Gießen mit 4 Punkten Zweiter und Fulda mit 2 Punkten Dritter.
Großer Spori-Erfolg Gießener Wehrmacht-Krastsahrer.
Am gestrigen Sonntag nahmen Angehörige der hiesigen Panzer-Abwehr-Abteilung an der 2. West- mark-Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um das Ahrtal" teil und konnten mit einem hervorragenden Erfolg die Fahrt beenden. In der Klaffe der Kübelsitzwagen starteten auf Horch-Kübelsitz Major K a i f e r, Oberleutnant Dippel und Leutnant Kahle mit ihren Beifahrern zu dieser schweren Prüfung, die über eine Strecke von 200 Kilometer führte. Der Start erfolgte in Bad Neuenahr. Die Fahrt stellte an alle Teilnehmer hohe Anforderun- gen. Es mußte ein Durchschnittstempo von 60 Kilometer gehallen werden, ferner wurde eine halbe Runde auf dem Nürburgring in äußerstem Tempo verlangt. Dieser Teil der Fahrt brachte gleichzeitig eine Bergprüfung. Eine besonders schwierige und neuartige Aufgabe war den Fahrern mit einer Prüfung des Beobachtungsvermögens gestellt: jeder der Fahrer erhielt einige Photobogen, auf denen
zahlreiche charakteristische Bauten, Fachwerkhäuser, Kirchen usw. abgebildet waren. Die Teilnehmer mußten während der Fahrt auf diesen Bogen genau eintragen, in welchen Orten die einzelnen charakteristischen Bauten angetroffen wurden. Die Gießener Wehrmacht-Kraftfahrer entledigten sich der gestellten Aufgaben mit großem Geschick und vermochten dabei die Fahrt ohne jeglichen Strafpunkt, vielmehr ogar mit 10 Gutpunkten (bei einer Wasserdurch- ahrt errungen) als Sieger zu beenden. Die Mann- chaft stellte den Mannschaftssieger und errang damit den Ehrenpreis des Gauführers des DDAC. Auch als Einzelfahrer erzielten sie in ihrer Klasse die höchsten Wertungen und damit die höchste Auszeichnung, die goldene Medaille. Der große Erfolg der hiesigen Wehrmacht-Kraftfahrer war nicht zuletzt durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Fahrzeugführer und Beifahrer möglich.
Ergebnisse der Schlußrunde um den Tschanimer-Osten-Pokal.
In Stuttgart: VfB. Stuttgart — FC. Schalke 04 0:0 nach Verlängerung; in Pforz- heim: 1. FC. Pforzheim — Wormatia Worms 1:2 (1:0); in Ulm: SSV. Ulm — 1. FC. Schweinfurt 2:4 (0:4); in Leipzig: VfB. Leipzig gegen Berliner SV. 92 2:0 (0:0); in Berlin: Hertha- BSC. Berlin — VfL. Benrath 1:1 nach Verlängerung; in Chemnitz: Polizei Chemnitz — SV. Waldhof 0:1 (0:0); in Berlin: Wacker 04 Berlin gegen Werder Bremen 1:3 (0:2).
Sau Mille gegen Nordhessen.
Leichtalhlellk-Kampf in Erfurt.
In einem aus 17 Einzelwettbewerben bestehenden Leichtathletik-Kampf traten sich am Sonntag in der Mitteldeutschen Kampfbahn in Erfurt die Gaue Mitte und Nordhessen gegenüber. Mit 24872,06 gegen 22844,95 Punkten blieben die Mannen des Gaues Mitte überlegen Sieger. Mit Ausnahme des Kugelstoßens, Diskuswerfens und Weitsprungs, wo Ker- mer (Kastel) 6,89 Meter erreichte, gewannen die Mitteldeutschen sämtliche Konkurrenzen. Hervorzuheben ist der Speerwurf Dr. Weimanns mit 65,10 Meter und die 800-Meter-Zeit von Mertens, der in 1:55,6 siegte.
Kußball-Punktekämpfe der Gauliga-Mannschasten.
Viermal Unentschieden lm Gau Hessen.
Einen recht merkwürdigen Beginn nahm die neue Fußballzeit im Hessen-Gau. In vier Spielen trennte man sich unentschieden und nur der Altmeister Borussia Fulda schaffte, allerdings erst nach härtestem Kampfe, auf dem Platze des VfB. Friedberg einen ziemlich glücklichen Sieg mit 2:1 (1:0). Hanau 93 hatte einen nicht gerade überragenden Start, in einem „Spiel der Torhüter" kämpften die Hanauer gegen den Spielverein Kastel 1:1 (0:0). Die beiden Neulinge Kewa Wachenbuchen und Spvgg. Niederzwehren haben zum Anfang schöne Achtungserfolge zu verzeichnen. Niederzwehren entpuppte sich auf eigenem Platz gegen Hessen Hersfeld als eine schlagkräftige Mannschaft und errang nach durchweg offenem Spielverlauf ein 1:1 (0:0). Kewa Wachenbuchen lag in seiner Begegnung mit Kurhessen Marburg bis kurz vor Schluß sogar 3:2 in Führung, doch brachte ein verwandelter Handelfmeter den um den Sieg bangenden Marburgern doch noch den Ausgleich. Torlos verlief das Zusammentreffen von Germania Fulda und SC. 03 Kassel.
Gau Bayern:
Spvgg. Fürth—ASD. Nürnberg 4:2; 1860 Mim- chen—DfB. Koburg 3:1; Bayern München—BC. Augsburg 1:1; VfB. Jngolstadt-Ringsee—Wacker München 3:0.
Steinbach, Schnellster beim Schleizer Oreiecksrennen.
Das 13. Internationale Schleizer Dreiecks-Rennen sah noch einmal in dieser Rennzeit die deutschen und ausländischen Spitzen-Motorradsahrer im Kampf auf der Straße. Für die deutschen Fahrer wurde dieses Rennen in allen Solo- und Seitenwagen-Klassen zur Deutschen Meisterschaft gerechnet. 75 000 Zuschauer sahen überall spannende Kämpfe, die — bis auf die 350-ccm-Klasse — deutsche Siege ergaben. Bei den „Kleinen" siegte Kluge auf DKW., bei den Halblitermaschinen war Steinbach auf DKW. Sieger und mit 115,6 km/st zugleich Tagesschnellster. Die 350-ccm-Klasse wurde nach dem Ausfall der beiden NSU.-Fahrer Steinbach und Fleischmann von dem Engländer Ted Mellors auf Velocette gewonnen. In der 600-ccm-Seitenwagen-Klasse kam der Karlsruher DKW.-Fahrer Braun vor Bock (Mannheim) zu einem neuen Siege, und in der Kategorie bis 1000 ccm glückte Schumann, Nürnberg (NSU.), ein knapper Sieg gegen feinen alten Rivalen Kahr- mann, Fulda (DKW.).
Deutsche Tennis-Siege in Venedig.
Deutschlands Tennisspieler gestalten auch noch den Ausklang der Sommerspielzeit 1936 zu schönen Erfolgen für ihr Hand. Beim Lido-Turnier in Venedig gewannen von (Tramm - Henkel den Dolpi- Pokal des Männerdoppels durch einen 7:9-, 7:5-, 6:3-, 6:3-Siea über das jugoslawische Doppel Pun- cec - Mitic. yn der Vorschlußrunde des Männereinzels unterlag dagegen Henner Henkel dem Italiener Palmieri mit 5:7, 7:9. Frau Hilde Sperling- Krahwinkel sicherte sich im Frauen-Einzel durch einen 7:5-, 6:0-Erfolg über Frau Mathieu (Frankreich) den Preis des Königs von Schweden.
lennis-Cänberfampf Deutschland — Aegypten 5:1.
Der Tennis-Länderkampf Deutschland — Aegypten endete mit dem erwarteten sicheren 5:1-Sieg der deutschen Mannschaft. Den einzigen Punkt der Aegypker machten Shoukry - Dukisch im Doppel mit 6:1, 6:1, 6:4 gegen Dr. Buß - Kleinlogel. Vorher hatten Dr. Henke den Aegypter Borai 6:1, 6:1 und Dr. Landmann nach Kampf Dukisch 3:6, 6:0, 6:3 geschlagen.
Kleintaliberschießen in Wißmar.
Das von ber Kriegerkameradschaft an den letzten drei Sonntagen durchgeführte Preisschießen wurde unter zahlreicher Beteiligung beendet. Folgende Schützen konnten als Sieger hervorgehen: 1. Fr. Antonjoli, 108 Ringe; 2. K. Schwalm, 107; 3. H. Frey, 104; 4. E. Müller, 103; 5. Fr. Speicr, 102; 6. Lehrer Wagner, 102; 7. Fr. Schön, 101; 8. R. Müller, 101; 9. H. Becker, 101; 10. L. Horn, 101 Ringe.


