Ausgabe 
7.5.1936
 
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werke 88,75, Aku 50,75, AEG.

20. Neumond, 28. erstes Viertel.

Wirtschaft

Col-

Figur?

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt <l 2IL

Sranffuri a. M.

Schluß- »' Sch^ß. Ä kurs bgrfe | fur< börse

6.5

5-5.

129,25

6.

Banknoten.

6

0

7 6|

129,5

124,5

168,65

108,25

1,65 9

8,75

8,85

13,8

104,25

120,5

124,5

100,9

165

131,5

97

93,13

103

119,4

123,25

99,5

163

131,25

95,13

91,75

50,75

129,75

93,5

104,65

174

37,5

387

185,5

179,25

236

124

88,75

22,65

128

127,5

183

166,5

232

106,5

129,5

123,5

166,25

106

105,25

50,9

89,5

128,5

92,4 130,75 104,75 173,75

81,75

37,65

385

185,5

179,5

28,9

207,5

:tl

toi

0 6

5 0

7 0

8 0 0

106,25 51,25

91 130,25 94,25

132 105,75 174,75 82,25 38,13

386

187

180

102,75

118,75

121,75

99

130,75

95,25

91,9

Schultheis Patzenhoser .......

Alu (Allgemeine ftunftfelbe) .. Lemberg...................

Buderus ............. 4

Deutsche Erdöl ..............4

Harpener...................0

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 8

71/, .. 8

29

1,8

8,85

8,7

8,65

13,6

langsam auf den rötlichen Antares zu.

Saturn wird in der zweiten Monatshälfte am

höhe von 62 Grad. Mit der stärkeren Einstrahlung ist eine beträchtliche Erwärmung verbunden, liegt doch die Mitteltemperatur im Mai mit 13 Grad um reichlich fünf Grad höher als im April. Der Mond beschreibt einen ziemlich flachen Bogen am

der Sonne.

Unter der Jungfrau finden wir den trapezförmi­gen Raben, den Becher und daß sich bis zum Krebs erstreckende Sternbild der Wasserschlange. Hoch am Südhimmel strahlt in goldgelber Farbe Arkturus im Bootes. Links von ihm sehen wir den schönen Halbkreis der Nördlichen Krone, das ausgedehnte Sternbild des Herkules, darunter Schlange und Schlangenträger. Im Osten erblicken wir Leyer, Adler und Schwan, deren Hauptsterne Wega, Atair und Daneb ein großes Dreieck bilden. Um den Pol gruppieren sich die Bilder Großer Bär nahe dem Zenit, Drache, Kleiner Bär, Cepheus, Kassiopeia gerade im Norden, und Perseus.

Die Sonne schraubt sich im Mai auf ihrer Him­melsbahn weiter empor und erreicht Ende des Monats in Mitteldeutschland bereits eine Mittags-

129,5 j 129,25

124,5 I 123,5

Die abgebildete Stellung entstand in einer Partie Medvutchi gegen Dr. Freytag. Der Weiße kann seine starke Figurenstellung zu einem raschen Mattsieg verwerten.

Was zieht Weih am meisten?

1,7

8,9

8,65

8,6

13,7

30 1,75

8,9 8,7 8,7

13,8

128,75 | 128,4

128 127,25

183,75 I 183

Schach-Ecke

Gearbeitet von K. Helling.

103,5

119,25 123

100,65

131

97

92,9 I

öhtitpp Hol, mann .... Zementwerk Heidelberg iementroed Karlstadt..

In der obenstehenden Stellung einer Partie lins-Prins aus dem Turnier zu Hastings konnte der Schwarze durch eine einfache Abwicklung mit nach­folgendem Figurenopferangebot einen schnell ent­scheidenden Vorteil erringen.

Wie gewinnt der Schwarze am schnellsten eine

Der Sternenhimmel im Mai

Der Schnelläufer unter den Wandelsternen.

Don Dr. Erwin Kossinna.

236 '125 90,65

23

128,25

128

184

Ilse Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .......

Mannesmann-R WtHt

4% Oesterretchiime Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*/i% desgl. von 1913..........

B% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Serie 1...................

Zellstoff Waldhof ..........

Zellstoff Aschaffenburg .....

Dessauer GaS .............

Daimler Motoren..........

Deutsche Linoleum.........

Lrenstein & Koppel ........

Westdeutsche Kaufhof.......

Ehade....................

Liccumulatoren-Fabrü......

Eonti-Gummi.............

Gritzner..................

«ainkrastwerke Höchst a.M.

Süddeutscher Zucker .-----.

I ®. Farben-Inbustrie ScheideanftaU........

Goldschmidt .........

Rütgerswerke........

Metallgesellschaft......

7| 168,5 9 234,5

5 108.25

115,5 I 114,75

137 I 136

144 I 143

Ändert 113,40, ebenso späte Schuldbuchforderungen mit 98,50. Young-Gulden-Anleihe weiter nuchgebend auf 91,50 (92). Goldpfandbriefe und Kommunal- Obligutionen sowie Staatsanleihen lagen unver­ändert, Liguidationspsandbriefe waren eher etwas fester. Auch Stadtanleihen teilweise 0,25 v. H. freundlicher, aber Heidelberg 89,60 (89,90). Bon Auslandsrenten notierten Ungarn schwächer, Gold­rente 8,90 (9), 1910er 8,65 (8,75). Neue Türken lagen fester, II. 104 (103), I. 109 (108).

Im Freiverkehr Wayß & Freytag 104,50 (105,50), Kali Wintershall 111,50 (114), Pokorny 107,50 (108), Ufa-Aktien 56 (57), Auto-Union 109 (110), Adlerwerke Kleyer unverändert 102, VDM. unverändert 135,75. Tagesgeld leicht und unver- ändert 2,50 v. H.

Abendbörse sehr still.

schnitt bröckelten die Kurse gegen die Abendbörse um 0,50 bis 1 v. H. ab. IG. Farben eröffneten mit 167,75 (168,50), waren vorübergehend auf 168 er­holt, später notierten sie 167,50. Th. Goldschmidt verloren 1,13 v. H., Deutsche Erdöl 0,25 v. H. Von Montanwerten hatten Verein. Stahlwerke unter Schwankungen mit 89,75 bis 90 bis 89,75 (90,65) lebhafteres Geschäft, Mannesmann gaben auf 92,75 bis 92,25 (92,90), Hoesch auf 100,65 bis 100,25 (100,65) und Klöckner 1 v. H. nach. Buderus blieben mit 103,50 behauptet. Am Elektromarkt bröckelten Gesfürel weiter ab auf 134,25 (134,75), stärker ermäßigt waren Lahmeyer mit 132,25 (135) und RWE. mit 129,13 (130,50). Schwach lagen von Maschinenaktien Muag mit 89,50 (91,25), während Moenus auf die Dividendenerhöhung 1 v. H. ge­wannen auf 92,75. Im einzelnen eröffneten Zement Heidelberg, Deutscher Eisenhandel und Rheinmetall je 1 v. H., Aschaffenburger Zellstoff 1,25 v. H., West­deutsche Kaufhof 0,50 v. H. und Reichsbank 0,40 v. H. schwächer. Von Auslandswerten Ehade A bis C weiter fest mit 389 (386). Nach den ersten Notie­rungen stagnierte das Geschäft nahezu vollkommen und die Aktienkurse bröckelten eher weiter etwas ab.

Der Rentenmarkt lag entgegen den vor­börslichen Erwartungen nahezu geschäftslos. Alt­besitz etwas schwächer mit 113,40 (113,65). Sonst nannte man noch Kommunal-Umschuldung mit un­verändert 87 und späte Schuldbuchforderungen mit unverändert 98,50. Zertifizierte Dollar-Bonds lagen still und unverändert.

Im Verlaufe schwächten sich die Kurse bei fast völliger Geschäftsstille weiter ab. U. a. notierten am Aktienmarkt IG. Farben 167 nach 167,50, Verein. Stahlwerke 89,25 nach 89,75, Mannes­mann 91,90 nach 92,75, Hoesch 99,75 nach 100,25. Harpener kamen mit 122,50 (123), Rheinstahl mit 123,75 (125), Zellstoff Waldhof 129,75 (131,25), Licht & Kraft mit 144,50 (145,50) zur Notiz.

Am R e n t e n m a r k t waren Kommunal-Um­schuldung zu 87,05 gefragt. Altbesitzanleihe unver-

Deuksche Erdöl 118,75, Scheldeanstatt 232, Llcht8e Kraft 144, JG.-Farben 166,25 bis 166,50, Gesfürel 134, Goldschmidt 106,50, Holzmann 114,75. Muag 89,25, Moenus 91,50, Schramm Lack 89, Schuckerk 139, AG. für Verkehrswesen 115,50, Württemberger Elektro 92, I. Anatolier E 41.

Frankfurter Getreidebörse-

Frankfurt a. M., 6. Mai. Es notierten (Ge. treibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in Mark: Weizen W 13 215, W 16 218, W 19 222, W 20 224. Roggen R12 178, R15 181, R18 185, R19 187. Großhandelspreise der Mühlen der genanntenPreis- gebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizen­mehl W 13 28,55, W 16 28,80, W 19 28,80, W 20 29,15, Roggenmehl R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausaleich. Weizenfuttermehl W13 13,15, W16 13,30, W19 13,50, W 20 13,60. Weizenkleie W 13 10.65, W 16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlen- festpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot m. M. 16,20, Palmkuchen m.M. 16,30, Erdnuhkuchen m.M 17 85 ab südd. Fabrikstation. Treber, Trockenschmtzel 9,40 ab südd. Fabriken. Heu 7,00, Weizen- und Roggenstroh drahtaepreßt 3,00 bis 3,30, gebündelt 2,80 bis 3,00. Tendenz: ruhig.

Schu>einemarkt in Nidda.

Q] Nidda, 6. Mai. Auf dem heutigen Schweine­markt standen 349 Ferkel zum Verkauf. Es koste­ten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 24 bis 26 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 26 bis 32 Mark, 8 bis 10 Wo- chen alte Tiere 35 bis 38 Mark. Der Markt wurde geräumt, der Bedarf konnte durch den Auftrieb nicht gedeckt werden.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 7. Mai. (Varbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 27 Rinder (1 Ochse, 22 Kühe, 4 Färsen), 731 Kälber, 44 Schafe, 702 Schweine. Es kosteten: Kälber 42 bis 78, Hämmel 42 bis 48, Schafe 36 bis 45, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe ruhig; Schweine wurden zu- geteilt.

Vertrauensstelle Frankfurt des Leipziger Meßamts für das

Wirtschastsgebiet Hessen.

NSG. Am gestrigen Dienstag wurde in Frank­furt a. M. die Errichtung einer Vertrauensstelle des Leipziger Meßamts für das Wirtschaftsgebiet Hessen bekanntgegeben. Auf einem Presseempfang ging der Präsident des Leipziger Meßamts Dr. Raimund Kohler zunächst auf die Aufgaben des Leipziger Meßamts ein und schnitt eine Reihe interessanter Fragen des deutschen Außen- und Binnenhandels in Verbindung mit der Leipziger Messe ein. Er umriß die Aufgaben der neuen Der- trauensstellen des Meßamts, deren erste jetzt in Frankfurt a. M. aus der Taufe gehoben wurde, dahingehend, daß sie die Beziehungen des Wirt­schaftsbezirks zur Leipziger Messe und zum Vor­teil für die Wirtschaft des Bezirkes, insbesondere für die Exportwirtschaft, zu verstärken habe. Es muß heute alles getan werden, diejenigen Institu­tionen auszubauen, durch die die deutsche Fertig­warenproduktion den Anschluß an den Weltmarkt findet. Der neuernannte Leiter der Dertrauensstelle, Syndikus Karlrobert Ringelnder gleichzeitig der Leiter der Auhenhandelsstelle ist, sowie Dozent Dr. S a v e l k o u l s als Hauptgeschäftsführer der Bezirkswirtschaftskammer Hessen gaben für unser rhein-mainisches Wirtschaftsgebiet die Versicherung ab, alles zu tun, diese Bestrebungen des Leipziger Meßamts zu unterstützen.

Vhein-Mainische Börse.

INitlagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 6. Mai. Bei sehr klein ge­worbenen Umsätzen erfuhr die Aktien börse eine weitere Abschwächung. Neben weiteren Glatt­stellungen der Kulisse erfolgten Publikumsverkäufe in kleinem Umfange, während andererseits die Kaufmeinung nahezu geschwunden ist. Im Durch-

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedakttonSttsch.

Die Einlage.

Als Leopold Kramer noch Direktor des Deut­schen Theaters in Prag war, stürzte während einer Sprechprobe eine junge Schauspielerin auf ihn zu und fauchte ihn an:Was fällt Ihnen denn ein, mir für dieses Stück die Rolle einer Reinmache- frau zuzuteilen? Die kommt nur einmal auf die Bühne, stellt einen Krug Wasser auf die Bühne und verschwindet wieder. Sa eine Schmarrnrolle spiele ich nicht!!!"

Die Rolle müssen Sie diesmal schon spielen", sagte daraus Kramer.Aber ich will Ihretwegen eine Einlage machen. Wissen Sie was? Bringen Sie halt zwei Krüge Wasser auf die Bühne."

Das rätselhafte Weihnachtsmärchen.

In einem Hamburger Theater wurde vor vielen Jahren das Weihnachtsmärchen eines bekannten ein­heimischen Dichters gespielt.

Der Beifall war, namentlich bei den Erwachsenen, entsprechend lebhaft, und zum Schlüsse erschien der Autor, befrackt und beglückt, auf der Bühne.

Auf dem Heimwege fragte Senator Petersen sein Söhnchen:

Na, wie hat es dir denn gefallen?"

O, es war alles sehr schön, Vater ich habe nur nicht verstanden, weshalb zuletzt der Kell­ner auf die Bühne gekommen ist."

Morgenhimmel wieder sichtbar. Am 16. Mai steht die Sichel des abnehmenden Mondes genau über dem Ringplaneten. Venus, Mars und Uranus blei­ben unsichtbar.

Am abendlichen Fixsternhimmel sind die glanz­vollen Wintersternbilder größtenteils verschwunden. Im Westen sehen wir gegen 22 Uhr noch Prokyon und die Zwillinge Kastor und Pollux. Rechts davon funkelt Kapella im Fuhrmann, der sich ebenfalls mehr und mehr dem Horizont nähert. Den Verlaus der Ekliptik oder scheinbaren Sonnenbahn können wir durch die Sternbilder Zwillinge, Krebs, Großer Lowe, Jungfrau, Waage und Skorpion verfolgen. Regulus und Spika, die Hauptsterne im Großen Löwen und in der Jungfrau, stehen fast genau in der Ekliptik, Spika strahlt in reinstem Weiß und gehört zu den sehr heißen Heliumsternen mit Ober­flächentemperaturen von 20 000 Grad (Sonne 5900 Grad). Die regelmäßige Verschiebung der Spektrallinien zeigt uns, daß Spika ein werdender Doppelstern ist, dessen beide Sonnen sich noch gegenseitig berühren und in vier Tagen um den gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Trotz der enor­men Entfernung von über 300 Lichtjahren erscheint uns Spika als Stern erster Große, ihre Leuchtkraft muß demnach rund 3000 mal so groß fein wie die

5.5.

137,75

132,25

236

125,75

In den verflossenen Monaten bot der Abend- yimmel keine besonderen Planetenerscheinungen. Anfang Mai befindet sich nun der Merkur in gün­stiger Stellung zur Sonne und kann tief am West­himmel, fast genau unter der Kapella, eine Stunde nach Sonnenuntergang beobachtet werden. Ein Fernglas leistet bei der Auffindung des schwierig zu beobachtenden Planeten gute Dienste. Man be­ginne gleich in den ersten Tagen des Monats nach Merkur zu suchen, da die Helligkeit rasch ab nimmt und er Mitte Mai schon wieder verschwindet. Als sonnennächster Planet kann sich Merkur nie mehr als 26 Grad von der Sonne entfernen und bleibt daher stets im Dämmerungsbogen. Obwohl Merkur ein sehr heller Stern ist, am 1. Mai beispielsweist noch heller als Wega und Kapella, hebt er sich von dem lichten Himmelsgrund nur wenig ab. Er ist daher nur bei sehr klarer Lust zu sehen. Ko- pernikus soll gesagt haben, daß es ihm in den Dünsten der Weichselniederung niemals vergönnt gewesen fei, Merkur zu erblicken. Merkur ist der Schnelläufer unter den Wandelsternen und trägt daher mit Recht den Namen des beflügelten Göt- terboten. Einige Tage ist er am Abendhimmel sicht­bar, um dann für Wochen zu verschwinden und ebenso rasch wieder am Morgenhimmel aufzutau­chen. Der Planet wandert nämlich in 88 Tagen um die Sonne, so daß ein Merkurjahr noch nicht drei Monate dauert. Von der Beschaffenheit des Pla­neten wissen wir nur wenig. Nicht einmal seine Rotationsdauer ist bekannt. Früher glaubte man, daß Merkur der Sonne stets dieselbe Seite zukehre, so daß die eine Hälfte glühend heiß, die andere eisig kalt wäre. Neuere Messungen haben jedoch an der Schattengrenze keinen schroffen Temperatur­wechsel nachweijen können, was auf eine schnelle Rotation schließen läßt. Merkur ist ein Drittel so groß wie die Erde, hat keine oder jedenfalls nur eine sehr dünne Atmosphäre und ähnelt mit feiner dunklen, rauhen Oberfläche sehr dem Erdmond, des­sen Oberfläche bekanntlich im wesentlichen aus dunk­len Laven und vulkanischen Aschen besteht.

Von den übrigen Planeten zieht in erster Linie der mächtige Jupiter unser Augenmerk auf sich. Er geht Anfang Mai gegen 23 Uhr, Ende Mai gegen 21 Uhr aus und strahlt als machtvollster Stern am Südosthimmel. Seine Helligkeit ist neun­mal so groß wie die des Arkturus. Im Gegensatz ------- ,

zu dem Schnelläufer Merkur scheint sich Jupiter Südhimmel. Seine Lichtgestalten fallen auf fob kaum von der Stelle zu rütjren. Er wandert ganz gende Tage: 6. Mai Vollmond, 14. letztes Viertel,

50,9

92,25

131,25

94,75

105,25

174

38

386

186,5

179,5

I 29,9

96,75

>1 210

Lösung der Schachaufgabe Nr. 128.

K. A. L. K u b b e l. Weih hält Unentschieden. Weiß: Ke4, Lg7, Bd6 (3); Schwarz: Kcl, Tb6, Lh2 (3).

1. Lg7e5, Tb6b4+. 2. Ke4d5, Tb4b5+. 3. Kd5c6, Tb5Xe5. 4. d6d7, Te5e6+. 5. Kc6 b7, Te6d6. 6. Kb7c8, Td6c6+. 7. Kc8b7, Tc6c7+. 8. Kb7-a8, Tc7Xd7 und Weih ist patt.

Lösung der Schachaufgabe Nr. 131.

Weiß: Kgl, De2, Tal, Tdl, Ld2, Se4, 813, Ba2, b4, d4, e5, 12, g2, H2 (14). Schwarz: Kh7, Dd8, Ta8, Tg8, Lc8, Lg7, Sd5, Ba7, b7, c6, e6, 17, g6, h6 (14).

1. Se4g5+, h6Xg5. 2. SI3g5+, unb wenn der Schwarze nicht jetzt schon die Dame für den Sprin­ger hingibt, so holt der Weiße sie sich im nächsten Zuge durch Sf7+ nebst SXd8.

Die Abendbbörse war nahezu geschäftslos. Bei Eröffnung war die Haltung am Aktienmarkt noch überwiegend etwas schwächer, da kleine Publi­kumsabgaben Vorlagen, während später auf der er­mäßigten Basis eher Rückkaufsneigung bestand die aber kursmäßig nicht zum Ausdruck kam. Nur JG.- Farben notierten mit 166,50 nach 166,25 (166,25), dagegen überwogen auf den übrigen Gebieten leichte Rückgänge gegen den Berliner Schluß. Etwas er­holt waren Gesfürel mit 134 (133,50). Moenus Ma­schinen erlitten auf einiges Angebot eine Einbuße von 1,25 v. H. auf 91,50, ferner gaben Scheide- anstatt unb Harpener je 1 v. H. nach. Der Kassa­markt lag geschäftslos. Am Rentenmarkt war Altbesitzanleihe auf ber ermäßigten Berliner Basis von 113,25 gefragt, auch Kommunal-Umschub bung blieben mit 87,05 eher gesucht. Zertifizierte Dollar-Bonbs bröckelten etwas ab, 6proz. Preußen 67,50 bis 68 (68), Dollar - Obligationen Pfälz. Stäbte blieben mit 65,50 gut behauptet.

U. a. notierten: Altbesitz 113,25, JG.-Farben- Bonbs 134, Reichsbahn-VA. 126,50, 4,5proz. Mainz von 1928 94,25, Schutzgebietsanleihe von 1910 unb 1914 10,70, 4proz. Ungarn Kronen 1,30, 4proz. Rumänen 5,50, 5proz. Golbmexikaner 13,70, Adca 75,75, Commerzbank 86,50, DD-Bank 78,50, Bu- berus 102,75, Harpener E 121,75, Hoesch 99, Man­nesmann 91,90, Rheinstahl 124, Vereinigte Stahl- - ----* 35, MAN 109,

Oatum

Man «leider Bergbau.........b'

Kokswerke ..................6

Rheinische Braunkohlen .....18

Rheinstahl .................. 4

Vereinigte Stahlwerke........0

Ltavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5*

Kaliwerke Westeregeln........5,

Kaliwerke Salzdetfurth.....T/ix

6.5.

137,5 131

236,75 ... 124,25 91 89

23 I 22,4

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dioibenbe an. Reichsbankbiskont 4 o. H., Lombarbzinsfuß 5 v. H.

| 116,5 j 114,5

Frantturi a. 2)1.

Berlin

Zrankiurt a. JJL

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Miitag- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag« börse

Oatum

5 5.

6.5.

5.5.

6.5.

Oatum

5.5.

6-5-

5.5.

6-5

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 t>Vi% Boung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld AuSlos.-Rechten .............

4*/t% Deutsche ReichSpostschahan Weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. BollSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

4Vt°/o ehem.8% Hessische Landes­bank Darmstadt Gold R. 12....

6/i% ehem. 4 /,% Hess. Landes.

Hypothekenbank DarmstadtLiaui 4V*% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandcSb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhesjen Provinz-Anleihe mit

AuSlos.-Rechten .............

Deutsche komm. Eammelabl. An> leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4 yt% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6y,% ehem. 4Vi% Franks. HyP.- Bank-Liqu.-Psandbriese.......

6Fi% ehem. 4Vt% Rheinische Hyp.-Bank-Liciu.-Goldpse.....

4%% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

4y,% ehem. 7% Pr. Landespfand briesanst., Gold Komm. Cbl.V

Steuergutlch.VerrechnungSk. 34-88

100,75

97,5

103

113,65

100,1

98,25

96,65

101

121

116,5

96,5

101,4

101,65

97

97

108,9

100,75

97,5 103

113,25

100,1

98,4

96,65

101

92,25 -

116,5

96,5

101,2

101,65

97

97

108,9

100,75

97,5

113,5

100,2

98,25

96,65

116,5

101,5

97

97

108,9

100,75

97,5

103,4

113,25

100,3

98,25

116,75

101,75

97

97

108,9

4% vesgl. Eene ll ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4V»%Rumän.vereinh.Rentev.lS13

4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 V<% Anatolier .............

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Lüdam. Dampfschiss . 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bant und Disconto-

Gesellschast................0

Dresdner Bank..............0

Reichsbant ................12

A.E.S......................0

Betula.................... io

üleltr. LieserungSgeiellschaft... 6

Licht und Kraft ........... 6%

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Echuckert S Co...............4

Siemens S Halske............7

Lahmeyer L Co....... 7

6,65

9,6 5,5

41,9

14,75

15,9 116,25

87,4

88,5

88,25 182

35 146 126

145,5

121,75 134,75

133

130,5 139,25 185,25

135

9,25

5,5

41

14,5

16 115,5

86,5

88,5

88,5

183

35

146,4

125

144

120,25

134

129,13

139 183,65 132,25

9,4 5,55 42,13

14,75 28,75 16,13

116,25 114.65

87,25

88,5 88,25

182

35 146,9 125,75 145,5 121,75 135,75

133 130,25 140,25

184 134

10

6,65

9,3

5,55

41,75

14,9

16

115,4 115

86,5

88,5

88,5

183

35,4 146,9

124,25

144,25

119,25

133,5

129,25

139 183,25 132,75

5 .Mai

6-Mai

Amtliche Notierung

Amtliche Jlotlerunq

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Sitte.

0,683

0,687

0,683

0,687

Brüssel.....

42,21

42,29

42,20

42,28

Rio de Jan.

0,136

0,138

0,136

0,138

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

55,07

55,19

55,01

55,13

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,335

12,365

12,32

12,35

HelitngsorS..

5,44

5,45

5,435

5,445

Parts ......

16,355

16,395

16,355

16,395

Holland ....

168,43

168,77

168,46

168,80

Italien.....

19,60

19,64

19,60

19,64

Japan......

0,720

0,722

0,720

0,722

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

LSlo..... :

61,99

62,11

61,92

62,04

Wien......

Lissabon....

11',21

1L23

11,195

11,215

Stockholm...

63,60

63,72

63,52

63,64

Schweiz ...

80,74

80,90

80,57

80,73

Spanien....

33,91

33,97

33,88

33,94

Prag.......

10,28

10,30

10,28

10,30

Budapest ..

Neuyort ...

2,485

2,489

2,485

2,489

L)erliu,6 -Mai

Geld

2>nei

Amerikanische Noten..............

2,437

2,457

Belgische Noten..................

42,08

42,24

Dänische Noten .................

54,76

54,98

Englische Noten .................

12,285

12,325

Französische Noten...............

16,305

16,365

Holländische Noten...............

168,04

168,72

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,71

61,95

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

_

63*30

Schweizer Noten.................

80,39

Spanische Noten.................

33,54

33,68

Ungarische Noten................

8

7

6

6

2

8

1

8

7

6

5

4

8

b e b e f

a b c b e f q b

2 1

M M

U M

7

8

6

6

4

8

2

1

8

6

4

2

e

8

a b c 0