Ausgabe 
7.5.1936
 
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Ablieferung gelangten Betrage geben erneut ein beredtes Zeugnis der Opferfreudigkeit der alten Soldaten. Wie soeben bekannt wird, erreicht d i e Gesamtsumme der von den einzelnen Landes­verbänden an die zuständigen Stellen des Winter­hilfswerkes abgeführten Beträge die stattliche Ziffer von 249 212,02 Mark. In dem soeben erschienenen P a r o l e b u ch, der amtlichen Beilage des Reichs­blattes des Kyffhäuserbundes, dankt der Kyffhäu- serbundesführer freudig allen Beteiligten für ihre Einsatzbereitschaft im Dienste der Volksgemeinschaft.

Englischer Dank für deutsche Hilfsbereitschaft.

In einem Schreiben an den Außenminister hat der Präsident des Londoner Stadtrates gebeten, der deutschen Regierung die tiefe Dankbarkeit der Londoner Bevölkerung für die großzügige Hilfsbereitschaft zum Ausdruck zu bringen, die der im Schwarzwald verunglückten englischen Schülergruppe in Deutschland zuteil geworden ist. Außerdem ist beabsichtigt, dem Oberbürgermeister von Freiburg und allen an der Rettungsaktion be­teiligten Stellen, einschließlich der Bewohner des Dorfes Hofgrund eine besondere Dankadresse zu übermitteln. Nachdem die deutsche Regierung die Kosten für den Transport der verunglückten Schüler bis zur Grenze übernommen hat, hat der Londoner Stadtrat beim englischen Gesundheits­ministerium um die Genehmigung zur Tragung der restlichen Kosten nachgesucht.

Schweres Unwetter über Südthüringen.

Ganz Südthüringen wurde von einem schwe­ren Unwetter heimgesucht. Der mehrere Stunden andauernde wolkenbruchartige Regen hatte überall große Ueberschwemmungen zur Folge. In Hildburghausen wurde ein ganzer Stadtteil unter Wasser gesetzt, hier schwammen in zahlreichen Woh­nungen Einrichtungsgegenstände in dem über ein Meter hoch stehenden Wasser. Arbeitsdienst, Forma­tionen der Partei und der Feuerwehr gelang es nach großen Anstrengungen, die Bewohner und die schon schlafenden Kinder zu retten. In Eisfeld rissen die Wassermassen die Hauptstraße auf, so daß jeglicher Verkehr unmöglich wurde. Auf der Eisenbahnstrecke SchleusingenThemar unterspülten die Wasser­massen die Gleise an drei Stellen.

Riesenfeuer in einer galizischen Stadt fordert zahlreiche Todesopfer.

Das kleine galizische Städtchen Zamosc wurde von einer entsetzlichen Brandkatastrophe heimgesucht. In einem Holzhaus brach ein Feuer aus, das von starkem Wind über einen ganzen Stadtteil getragen wurde. In wenigen Minuten standen 69 Holzhäuser dreier Straßenzüge in Hellen Flammen. Die Katastrophe ent­wickelte sich so rasch, daß an die Rettung vieler Personen nicht mehr gedacht werden konnte, zumal die ungeheure Hitzeentwicklung jede Hilfeleistung unmöglich machte. Die Zahl der Todesopfer steht noch nicht fest. Es muß aber damit gerechnet werden, daß viele Kinder und alte Leute unter den rauchenden Trümmern begraben liegen. 10 Personen wurden schwer verletzt geborgen. 2000 Menschen sind obdachlos geworden.

churz in Verona.

Der Einsturz eines Hauses in Verona forderte 9 Todesopfer. In einer der letzten Nächte stürzte eine Mauer von den Ueberresten des auf dem linken Etschufer gelegenen römischen Thea­ters (nicht des berühmten Amphitheaters) auf das Dach eines dreistöckigen Hauses, das bis auf die Grundmauer in Trümmer gelegt wurde. Sämtliche Hausbewohner wurden unter den Schutt­massen begraben. Die Aufräumungsarbeiten gestal­teten sich außerordentlich schmierig, weil sämtliche Lichtleitungen unterbrochen worden waren. Unter den Toten befindet sich ein Ehepaar mit drei Kin­dern. Als Ursache des Unglücks vermutet man, daß das Erdreich, auf dem die Malier des Theaters stand, infolge der starken Regengüsse während der letzten Tage nachgegeben hatte.

Explosionsunglück in einem portugiesischen Hafen.

Im Hafen von Leixoes bei Porto in Portugal ereignete sich beim Bergen des vor zwei Jahren gestrandeten DampfersOrania" eine heftige Ex­plosion. Ein englischer Ingenieur und ein portu­giesischer Arbeiter wurden auf der Stelle getötet, drei andere Arbeiter wurden verletzt.

r-s -- -er ein Reger in den USA. gelyncht.

Im Staate Georgia (USA.) überfielen in der Nähe von Pavo Manner auf der Landstraße einen Gefangenentransport. Sie entrissen dem Sheriff einen Neger, der unter Mordverdacht stand, lynchten ihn und warfen dann seine kvgeldurch-

locherte Leiche in den Hof einer Negerschule. Dies ist der dritte Fall von Lynchjustiz, der sich inner­halb einer Woche in den Vereinigten Staaten ab­gespielt hat.

Ein dreifacher Mäder zum Tode verurteilt.

In Danzig wurde der 21 Jahre alte Johannes R u n s ch k o w s k i aus Tragheim wegen Mordes in zwei Fällen sowie Totschlags und wegen schwerster Brandstiftung zum Tode und zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. Dem Angeklagten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aberkannt. Der Angeklagte nahm das Urteil völlig gebrochen entgegen. Runfchkowski hatte am 5. Februar d. I. seinen Bruder auf dem Felde ermordet, danach in der Wohnung seines Bruders seine Schwägerin sowie deren VA Jahre altes Töchterchen mit einem Beil erschlagen. Dann hatte er eine Lederjacke, Geld und andere Kleidungsstücke an sich genommen. Um sein scheußliches Verbrechen zu verwischen, hat der Mör­der noch das»haus, in dem fünf Familien wohnten, in Brand gesteckt. Der. Mörder war vor Gericht ge­ständig.

3m Gefängnis erhängt.

Im Zusammenhang mit den gemeldeten schweren Verkehrsunglück beim Bahnhof Zuzenhausen, dem ein Kaufmann aus Zuzenhausen und seine bei­den Töchter zum Opfer fielen, war der Stations­vorsteher Zimmermann in Untersuchungshaft genommen worden, weil er die Bahnschranke nicht geschlossen hatte. Der 60jährige Beamte hat sich nun im Gefängnis erhängt.

Grubenunglück in Japan fordert 11 Tote.

Bei Sapporo auf Hokkaido ereignete sich ein neues Grubenunglück. Infolge einer Gas­explosion fanden 11 Bergarbeiter den Tod. Ihre Leichen konnten geborgen werden.

irnen.

Der Führer und Reichskanzler hat der Frau Margareta Andresen in Bredstedt aus Anlaß der Vollendung ihres 10 0. Lebensjahres ein persönliches Glückwunschschreiben und eine Ehren­gabe zugehen lassen.

kommunistischer Mordbube vor Gericht.

Vor dem Strafsenat des Hanseatischen Ober­landesgerichtes begann der Prozeß gegen den Kom­munisten Edgar Andre wegen Vorbereitung zum Hochverrat, gemeinschaftlichen vollendeten Mordes an dem SA.-Truppführer Heinrich Dreckmann am 7. September 1930 und gemein­schaftlichen versuchten Mordes an sieben SA.-Män­nern am gleichen Tage, gemeinschaftlichen versuchten Mordes an weiteren zwei SA.-Männern sowie an drei Polizeibeamten bei dem Ueberfall auf das Hotel Petersen am 26. Januar 1931 und schließ­lich wegen Rädelsführerschaft bei Landfriedensbruch und Aufruhr. Man rechnet mit einer Prozeßdauer von sechs Wochen.

Jesus der Jüngling" von Scharrelmann.

Von Wilhelm Scharrelmanns BuchI e - s u s der Jüngling" ist nach den Uebersetzungen in Holland und den nordischen Ländern jetzt auch eine englische Uebertragung bei Rich & Cowan, London, erschienen.

Sind Spälgeborene unbegabt?

ZdR. Es ist noch nicht allzu lange her, daß man hier und da der Behauptung begegnete, das Zwei kinder-System sei das beste, denn je mehr Kin­der, desto schwächer die Leistungen der Späterge­borenen. Diese Behauptung hat sich als durchaus unhaltbar erwiesen. An vielen Beispielen läßt sich eindeutig nachweisen, daß gerade oft die spätge­borenen Kinder bedeutende Menschen geworden sind. Auf viele große Männer unserer Geschichte, Kunst und Wissenschaft hätten wir verzichten müssen, wenn frühere Generationen auch das Zweikinder- System befolgt hätten. Je mehr Kinder in jeder Ehe geboren werden, desto größer ist die Wahr­scheinlichkeit, daß eines oder mehrere von ihnen besondere Begabungen aufweisen. Es sollen nur einige, jedem bekannte Männer genannt werden, die keineswegs Erstgeborene waren und doch die vor ihnen geborenen Geschwister in den Schatten stellten. So waren Dürer und Ernst Moritz Arndt Drittgeborene, Friedrich der Große und Bismarck Viertgeborene. Als fünftes Kind wurde der Freiherr vom Stein, als sechstes der Generalfeldmarschall von Blücher geboren. Johann Sebastian Bach war sogar das achte Kind. Richard Wagner hatte acht ältere Ge­schwister, Georg Friedrich Händel neun. Der Naturforscher Lamarck war das elfte, der Dichter Simrock das dreizehnte Kind, der amerikanische Staatsmann Benjamin Franklin sogar erst das

siebzehnte. Je weniger Kinder, desto größer der Verlust an wertvollem Erbgut des Volkes und da­mit an Menschen, die für die Nation Großes und Unvergängliches schaffen.

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Vas Formblatt zur Fachbuchwerbung im Früh­jahr 1936, das in über einer Million Auflage an aus- scheidende Lehrlinge und in der Ausbildung stehende Jungarbeiter verteilt wird und diesen dazu dienen soll, von ihrem Betriebsführer oder Meister die Schenkung eines Fachbuches zu erbitten. Es enthält zu beiden Seiten des Bildes Aufrufe von Staats­rat Dr. Ley und Neichsjugendführer Baldur von Schirach, im Kopf einen Aufruf von Reichsminister Dr. Goebbels.

Das Formblatt zur Fachbuchwerbung im Früh­jahr 1936 soll von Betriebsführern und Meistern zum Kauf eines zur Schenkung bestimmten Fach­buches in einer Buchhandlung verwendet werden. Der unten befindliche Kontrollabschnitt dient dazu, den Gesamtersolg der Fachbuchwerbung festzustellen. Er soll daher ausgefüllt werden und wird von der Buchhandlung einbehalten. Es liegt im Interesse jedes einzelnen, sich dieser kleinen Mühe zu unter­ziehen; denn Meister und Lehrling nehmen dadurch an der Verlosung der von der Reichsarbeitsgemein­schaft für Deutsche Buchwerbung ausgesetzten Prä­mien teil. Der Buchhandel hat natürlich nicht Fach­bücher jedes Berufszweiges es gibt etwa 3000 Berufe! auf Lager. In den meisten Fällen sollen also die zu schenkenden Bücher rechtzeitig be­stellt werden.

Europa zu klein!

NSG. Nicht von der großen Politik soll hier die Rede sein; auch nicht von den territorialen Nöten der einzelnen Großmächte. Darüber ver­möchte man zu streiten, zumindest verschiedene Auf­fassungen haben. Nein, in einem Punkt ist Europa tatsächlich zu klein: die Entfernungen der ein­zelnen Hauptstädte oder sonstigen Verkehrszentren sind zu gering! Was bedeutet das? Das Ver­kehrsnetz Europas wird immer engmaschiger, immer dichter, der Fernverkehr wird zum Nahverkehr und die transkontinentale.Welt meldet ein dringendes Bedürfnis nach Verkehrsintensivierung. Es ist heute schon so, und damit beginnen wir das eigentliche Thema zu verraten, daß im innerdeut­schen und im internationalen Luftverkehr der europäische Nachtflugdienst zur Beförde­rung von Personen so gut wie eingestellt ist. Warum? Die Reisegeschwindigkeiten unserer neuen Maschinen sind so groß, daß der Fluggast es viel zu unbequem empfindet, mitten in der Nacht zu starten, um immer noch mitten in der Nacht schon wieder zu landen. So sehr man allerdings vom Nachtslugverkehr für Personen abgekommen ist, für den Güterverkehr ist er unentbehrlich und erfährt weitgehendste Förderung.

Welch außerordentliche Verkehrsbelebung f ü r das Rhein-Main-Gebiet die Errichtung des neuen F l u g h a f e n s mit sich bringt, beweist beispielsweise, daß anläßlich der großen Reichsnähr­stands-Ausstellung täglich 30 000 Besucher in Omni-

bussen 3um Flughafen gebracht werden, um diese neue deutsche Großtat zu bestaunen. 8000 Englän­der, die ebenfalls den neuen Flughafen besichtigen werden, haben beim Frankfurter Derkehrsverein be­reits fest ihren Besuch in Frankfurt und im Rhein- Main-Gebiet zugesagt.

Aber nicht nur für die gesamte Wirtschaft wirkt das Luftverkehrswesen anregend, auch die eigne innere Ausgestaltung setzt ihm eine Reihe von Aus­gaben: Ausbau eines Flugliniennetzes innerhalb Europas, Ausbau eines innerdeutschen Verkehrs­netzes und die Schaffung eines internationalen Weltflugstreckennetzes sind zum Teil erreichte ober bald erreichbare Ziele, nicht zuletzt bedingt durch die äußerst günstige Verkehrslage Deutschlands. Eine fühlbare Entlastung des innerdeutschen Luftver­kehrs bildet die zunehmende Verbreitung oon Schnelltriebwagen und Reichsautv - bahnen, da sie für die einzelnen Fluglinien im­mer mehr hie Zwischenlandungen über­flüssig erscheinen lassen.

Eine besondere Pflege wird dem Weltluft­verkehr zuteil, der für die einzelnen Kontinente schon feine Grenzen mehr kennt und bei dem Sturm­schritt der Entwicklung bald die ganze Welt restlos erfaßt hat. An erster Stelle hinsichtlich der Frequenz und Dichtigkeit steht Südamerika: in 4V2 Tagen 15 000 Kilometer; der Dampfer braucht für die gleiche Strecke 28 Tage! Berlin Schanghai 16 000 Kilometer in ebenfalls 4*/2 Tagen bietet tech­nisch keinerlei Schwierigkeiten, scheitert nur an der fehlenden Einsicht der Sowjetbehörden, die ein gänz­liches Ueberfüegen ihres Landes noch nicht gestatten. Sind es auf dieser Strecke politische Gründe, so macht die Durchführung der Flugverbindung Ber­lin Neuyork technische, vor allem meteoro­logische Schwierigkeiten; Gegenwind bis 80 km/<5tb. und die gefürchteten Nebelbänke Neufundlands er­fordern Maschinen, die wir in dieser Reinkultur bei dem heutigen Stand der Technik noch nicht besitzen. Die Weite des Meeres verlangt den Einsatz von Flugbooten, die einmal sehr viel schwerer sind und dazu aerodynamisch bei weitem nicht so gut durchgebildet werden können als beispielsweise un­sere schnellen Verkehrsflugzeuge. Als Zwischenlösung hilft man sich mit den Katapultflugzeugen der SchnelldampferEuropa" undBremen", die einen Zeitaewinn von 2 bis 24/2 Tagen herausholen. In diesem" Jahr jedoch werden die schwimmenden Flugzeug st ützpunkteWestfalen" und Schabenland" im Nordatlantik eingesetzt werden, und bann wird auch dieses Ziel erreicht sein.

Wetterbericht

des Relchswetterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

Mit Temperaturanstieg über 25 Grad Celsius im Schatten wurde am gestrigen Mittwoch der erste Sommertag für dieses Jahr erreicht. Gleichzeitig verstärkte sich aber auch die Neigung zu Gewitter­bildung, doch handelte es sich immer noch um ört­lich auftretende Gewitter, die stellenweise sehr hef­tige Ausmaße annahmen. Durch die Ausbildung eines Tiefdruckgebietes über dem südlichen Europa wurde jetzt wesentlich feuchtere Warmluft über Südosten und Osten her nach Deutschland verfrach­tet, welche zum Auftreten gewittriger Regenfälle Anlaß geben wird.

Aussichten für Freitag: Ziemlich auf« heiternd und Auftreten verbreiteter gewittriger Regenfälle, ziemlich schwül, östliche Winde.

Aussichten für Samstag: Voraussichtlich Unbeständigkeit weiter zunehmend und im ganzen etwas kühler.

Lufttemperaturen am 6. Mai: mittags 21,4 Grad Celsius, abends 15 Grad; am 7. Mai: morgens 14,6 Grad. Maximum 23,9 Grad, Minimum heute nacht 11 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 6. Mai: abends 17,3 Grad; am 7. Mai: morgens 13,7 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 8,5 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwort­lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D.A. IV. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Stille statt.

Gießen (Crednerstraße 1), im Mai 1936.

2916 D

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Katharina Nagel, geb. Kimpel.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden Vater und Großvater

Herrn Wilhelm Nagel

Oberpostsekretär i. R.

nach einem langen, mit Geduld ertragenem Leiden aus dieser Zeitlichkeit abzuberufen.

Die Bestattung fand nach dem Willen des Verstorbenen in der

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