Men wird sich nicht um die Frucht des Sieges bringen lassen
Wirkung des italienischen Sieges neben dem Ende
land ab. Es würde ein Trauerspiel sein.
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Kriegsminister sundung der deutschen Wirtschaft ergriffen worden iruarvorgänge. I sind. Er erläuterte die Ziele und Gründe der ein
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die Tagung ausgegebenen Verlautbarung es, die vier Außenminister hätten alle auf
mit den Spannungen dem verhältnismäßigen Verbrauchswirt'
daß Frankreich eine kollektive Völkerbundes unter st ützen
sich nach den verlassen, Aktion des werde.
Die Selgrader Konferenz.
Balkanentente und Kleine Entente.
Belgrad, 6. Mai. (DNB.) Die Konferenz
gegeben.
Englisch erste Fremdsprache an höheren Schulen.
Reichs- und Preußische Minister für Wissen-
Der Minister gab dann einen Ueberblick über die Maßnahmen, die in Deutschland seit 1933 zur Ge-
Macht zu u n t e r st ü tz e n. Großbritannien letzten Ereignissen voll darauf
scheinbar um Abessinien, in Wirklichkeit um Deutschland gedreht hat, so liegt fortan Englands Grenze nicht mehr bloß am Rhein, sondern am Suezkanal. Italien ist ein Faktor in allen Rechnungen über den Seeweg nach Indien geworden; Schleusenwärter Mussolini hat bei den Baumwollkulturen in Aegypten mitzusprechen. Und wer möchte sich der Illusion hingeben, das britische Ansehen im Mittelmeer sei durch den Ausgang des abessinischen „Abenteuers" gestiegen? Wenn sich Italien in Befolgung des Sprichwortes, daß dem Mutigen die Welt gehöre, wieder ein tüchtiges Stuck davon einverleibt hat, so liegt darin keineswegs die Bedeutung seines Sieges. Es wird vielmehr noch auf längere Zeit hinaus an dem großen Bissen zu kauen haben. Wesentlich für Europa ist nicht die Notwendigkeit, die Landkarte wieder einmal zu korrigieren, sondern die doppelte Folgeerscheinung des Zusammenbruchs: das Aufrollen der Kolomal- frage und die Tatsache, daß nun zu der vertikalen Achse der Politik, wie sie der Rhein darstellte, eine Querachse hinzugekommen ist: das m>4**0* ’
Bilanz des Bürgerkrieges in Spanien.
hätten die letzten Jahre das eine gelehrt, daß eine gesunde Weltwirtschaft sich erst wieder auf der Grundlage gesunder Volkswirtschaften entwickeln könne.
Ziele erreicht werden.
Der Minister setzte sich auseinander, die sich in Zurückbleiben der
zelnen Phasen der seit 1933 eingeleiteten aktiven Konjunkturpolitik. Dabei legte er vor allem die von Jahr zu Jahr fortschreitende feinerung der Mittel im Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit dar und betonte die arbeitsmarktpolitische und wirtschaftliche Bedeutung der Wehrhaft- m a ch u n g Deutschlands. Er begründete die Notwendigkeit der Konzentrierung der wirtschaftlichen und finanziellen Kräfte auf dem Gebiete der Etatspolitik wie der Kapitalmarktspolitik auf die Durchführung der großen nationalen Aufgaben. Nur wenn der Pfennig geehrt würde, könnten große
schäft und in unserer Devisen- und Roh- stofflage gezeigt hätten. Er wies auf die Besserungstendenzen und die Möglichkeiten zur lieber* Windung dieser Spannungen hin. Zum Schluß rief er zur vertrauensvollen Mitarbeit auf. Für den Unternehmungsgeist der Wirtschaft sei im nationalsozialistischen Reich mehr denn je nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die Pflicht zur Betäti-
Seine Rede war eine scharfe Brandmarkung der Aufständischen und die Ankündigung, daß die Armee, fest entschlossen sei, die revolutionären Elemente zu beseitigen. Finanzminister Baba entwickelte vor dem Parlament die Finanzlage und die geplante Finanzreform, die in einem Steuerausgleich und erhöhten Einnahmen aus den Monopolen und den Steuern bei einer gleichzeitigen allgemeinen Zinssenkung bestehen soll.
lischen Arbeitern hinstrecke, um gemeinsam für die Größe und die Zukunft Frankreichs zu kämpfen.
Das japanische Kabinett kündigt Reformen an.
Tokio, 6. Mai. (DNB.) Ministerpräsident Hirota und die Minister Aritas, Terauchi und Baba gaben im Ober- und Unterhaus Erklärungen über ein neues Reformprogramm ab. 5) i r o t a betonte, daß das Kabinett fest entschlossen sei, die tief eingewurzelten Schäden unter Voran st ellung einer Erneuerung des Staatsgedankens auf der Grundlage des unabänderlichen Gottesgnadentums des Kaisers zu be-
Die Stimmung in Rom.
Rom, 6. Mai. (DNB.) Der Jubel, der ganz Italien über die Besetzung Addis Abebas und die siegreiche Beendigung des Krieges erfüllt, findet in der römischen Presse seinen Widerhall in begeisterten Schilderungen über den Einzug der italienischen Truppen in Addis Abeba. Lebhafte Beachtung wird dem Auslandecho geschenkt, wobei der sympathische Ton der deutschen Presse besonders hervorgehoben wird. Londoner und Pariser Berichterstatter kommentieren den Eindruck in den „Hochburgen des Sanktionismus" mit unverhüllter Schadenfreude. — „Giornale D'Jtalia" geht sogar so weit, als Rück
seitigen. Die Regierung lege dem Parlament Gesetzentwürfe zur Kontrolle von Reis, Seide und Düngemitteln sowie zur Verbesserung des Steuerwesens und der Zinspolitik vor. ' '' ,_____
Ternuchi sprach über die Februaroorgänge. I sind.
schäft, Erziehung und Volksbildung hat folgenden Erlaß herausgegeben: „Die ersten Jahre des nationalsozialistischen Umbruchs stellten den Unterrichtsoerwaltungen die Hauptaufgabe, Erziehung und Erzieher innerlich mit nationalsozialistischem Geist zu durchdringen. Wenngleich diese Aufgabe auch weiter fortgeführt werden muß, so ist doch die Entwicklung so weit gediehen, daß nunmehr auch die äußere Umgestaltung des höheren Schulwesens i m Sinne einer Vereinheitlichung vorgenommen werden kann. Ich ordne daher an: Mit Beginn des Schuljahres 1937 ist an sämtlichen
Großbritannien diese große Sache gerade indem Augenblick aufgeben würde, in ** * Frankreich bereit sei, England mit
Aktive Konjunkturpolitik.
Ein Vortrag des Reichsfinanzministers in Frankfurt am Main.
DaskünsiigeRegimeinAbessmien
Oeuvre" über die angeblichen Absichten
Italiens.
Paris, 7. Mai (DNB. Funkspruch.) Dem „Oeuvre" genügt es, wenn Italien sich lediglich bereit fände, als französische Belange die Eisen- bahn st recke Addis Abeba —Dschibuti und als englische Belange die N i l q u e l l e n und den Tanasee zu achten. Italien werde in Abes- inien keine großen Streitkräfte, sondern nur Polizeitruppen unterhalten und alle Eingeborenen entwaffnen. Es werde keinen neuen N e g u s einsetzen. Es werde den einzelnen Stämmen eine gewisse Selbständigkeit lassen und Abessinien als Kolonie einem faschistischen Gouverneur unterstellen. Internationale Verpflichtungen hinsichtlich Abessiniens werde Italien aber nicht übernehmen, sondern seine Maßnahmen in voller Souveränität, also ohne Rücksicht auf den Völkerbund, treffen. Auf wirtschaftlichem Gebiet werde sich der Duce um die französische und englische Mitarbeit bemühen, aber nicht zugunsten anderer Länder das Regime der offenen Tür anwenden.
L o n d o n , 7. Mai. (DNB. Funkspruch.) Vernon Bartlett schreibt im „News Chronicle", es bestehe aller Grund anzunehmen, daß eine starke Gruppe der britischen Kabinettsmitglieder dafür eintrete, sich mit Italien die abessinische Beute zu teilen, und zwar auf der Grundlage des zwischen Großbritannien, Frankreich und Italien abgeschlossenen Vertrages von 19 0 6. Mussolini jedoch sehe nicht ein, warum Italien nicht die ganze Beute haben solle. Die Aeußerung Mussolinis, daß der Vertrag von 1906 als Grundlage für eine Regelung nicht in Betracht komme, da Abessinien heute italienisch sei, werde vielleicht die französische Regierung bestimmen, den Druck auf Italien aufrechtzuerhalten. Paul-Boncour sei bemüht, eine Regelung auf der Grundlage der Dreiteilung vorzunehmen, die eine Verneinung des Völkerbundsgedankens bedeuten würde. Eden werde wahrscheinlich ohne bestimmte Anweisungen nach Genf gehen, außer der, nicht mehr zu tun, als andere Nationen zu tun bereit seien. Dieselbe Staatengruppe, die im vergangenen Monat die Aufrechterhaltung von Sühnemaßnahmen gefordert habe, werde in Genf vielleicht wieder die Führung übernehmen.
„Morning Post" ist der Meinung, daß die Mehrheit der Kabinettsminister offenbar gegen die Aufrechterhaltung von Sühnemaßnahmen sei. Es könne aber angenommen werden, daß die britische Abordnung die Ansichten anderer Ratsmitglieder sondieren werde, und eine Politik unterstützen werde, die allgemeine Zustimmung finde. Der Völkerbund werde sich vielleicht für die Auf-
Außenminister der Kleinen Entente, deren Haupttagesordnungspunkt das Donauproblem ist, wurde am Mittwoch unter dem Vorsitz des jugoslawischen Ministerpräsidenten und Außenministers Dr. Stojadinowitsch eröffnet.
Die Tagung der Balkanpaktmächte wurde am Mittwochmittag abgeschlossen. In der
letzten Tage, insbesondere über den Kirchen- sturm in Madrid herbeigeführt. Der monarchistische Abgeordnete Calva Sotelos, der bereits vor 14 Tagen eine erschütternde Lifte über die Ausschreitungen des Marxismus in Spanien bekannt- gegeben hatte, ergänzte diese durch neue Angaben. Danach haben in den letzten 14 Tagen wieder 38 Streike, 53 Bombenanschläge und 99 Ueberfäüe stattgefunden. 52 Gebäude, zum größten Teil Kirchen, wurden niedergebrannt, 47 Personen wurden gelötet, 261 Personen verletzt. Calva Sotelos forderte die Regierung auf, durch rücksichtslose Entwaffnung der Parteiorganisationen von links und rechts der Anarchie ein Ende zu bereiten.
Der Innenminister Casales Quiroga erklärte, daß die Regierung das Opfer gewissenloser Unruhestifter sei. Sie wisse zwar vorläufig nicht, wo diese zu suchen seien, werde aber alles ausbieten, um sie unschädlich zu machen. Man versuche durch Verbreitung von Schauermärchen und Gerüchten eine Panik st immung im Volke zu erzeugen. Die Schuldigen seien „selbstverständlich nicht auf der Linken", sondern in einem anderen Lager. Er habe kürzlich einen Offizier verhaften
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QihikimthprtlPlil* Die Pariser Bemühungen, mit Kompromissen den
-vVllUl jPIVliyVUVUIIVUl I abessinisch-italienischen Streitfall diplomatisch unter hrttl Dach und Fach zu bringen, stoßen in der italieni-
Wll 'SlvVlM ‘MVVVM* scheu Presse auf wenig Gegenliebe. „Popolo dl
Rom 6 Mai (DNB.) Marschall Badoglio Roma" erwidert die Forderung des „Oeuvre" daß hat den Gouverneur von Rom, Bottai, der den Italien (eine vorteilhaftere Regelung abessinischen Feldzug als Kriegsfreiwilliger mttge- zugestanden werden dürfe als Frankreich m Ma- macbt hat und Dienstag an der Spitze des italieni- rokko, mit dem Hinweis, daß Frankreich Marokko schen Heeres in Addis Abeba einzog, zum Zivil - auf d l o m a t ij ch e m We g e erhalten habe, qouoerneur oon 2lbbi 5 21 beb a ernannt. wahrend Italien jede Kongestion, die auch nur ent- Mit dieser Maßnahme wird die verwaltungsmäßige fernt einem Protektorat gleichen konnte, verwel. Neuordnung des abessinischen Kaiserreiches ein- P * r mnrhl
auf die Ausnutzung des Sieges verzichten zu fallen und sich lediglich darauf beschränken, die Ordnung im Lande wiederherzustellen, um dann den Kapitalisten und Abenteurern der Welt Gelegenheit zu geben, dort ihre Geschäfte zu machen. Hierauf würde sich Italien bestimmt nicht einlassen. Das abessinische Problem sei durch d i,e Tatsachen gelost.
Spöttisch meint Giornale d'Jtalia, die Staaten, die bisher das Kollektivinteresse der Weltgerechtigkeit vorgeschoben hätten, könnten doch jetzt nicht etwa einen Teil dessen beanspruchen, was in ihren Augen die von Italien gestohlene Beute ausmache. Sie mögen auch nicht vergessen, daß Italien in Versailles schon einmal in kolo- Inialer Hinsicht teilweise um die Frucht seines Sieges gebracht worden sei. Man wird das auf keinen Fall e in zweites M al erleben. Ebensowenig aber sollten diese Staaten vergessen, daß die von ihnen ergriffene sogenannte Völkerbundsinitiative die Schwierigkeiten und Kosten
LPD. Frankfurt a. M., 6. Mai. Reichsfinanz- minifter Graf Schwerin v. Krosigk sprach in der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft über die Reichsfinanzpolitik. Er referierte über die Erfahrungen der letzten Jahre, über die Probleme, die die Reichsfinanzpolitik beschäftigen. Vor allem konnte der Reichsfinanzminister auf die erfolgreiche a k - tive Konjunkturpolitik, die im Jahre 1933 einsetzte und inzwischen auch neben der Auftragserteilung durch die öffentliche Hand die Privatinitiative des deutschen Unternehmers ausgelöst hat, Hinweisen. Der Minister führte u. a. aus:
Die verzweifelte wirtschaftliche Lage Deutschlands, in der im Januar 1933 Adolf Hitler die Regierung übernommen habe, sei nicht nur die Folge der letzten vorausgegangenen Krisenjahre gewesen. Wir hätten vielmehr seit dem verhängnisvollen Versailler Diktat in einer dauernden Krise gelebt, die nur zeitweise, wie in den Jahren der erborgten Scheinkonjunktur, künsllich überdeckt worden sei. Die Anfangsgründe der Krise reichten sogar in die Vorkriegszeit zurück, in der sich die Strukturwandlungen der Weltwirtschaft vorbereitet hätten. Diese Wandlungen seien durch den Krieg und die Nachriegsentwicklung voll in Erscheinung getreten. Der Minister zeigte an dem Beispiel der Reparationen den unheilvollen Einfluß, den Gewaltlösungen auf die gesamte Weltwirtschaft ausüben. Wir dürsten nicht glauben, eines Tages einfach wieder zu den weltwirtschaftlichen Verhältnissen der Vorkriegszeit zurückkehren zu können, sondern müßten uns Öen eingetretenen Wandlungen a n p a ff e n. Jedenfalls
Hebung ber Sühnemaßnahmen entscheiden, aber nicht zugleich Abessinien als einen italienischen Staat anerkennen. Möglicherweise werde der Döl- kerbundsrat vorläufig überhaupt nichts unternehmen, sondern abroarten, was sich in Addis Abeba ereignen wird.
„Frankreich wird die Sanktionen in Gens unterstützen."
Eine Unterredung mit Leon Blum.
Paris, 7. Mai. (DNB.) Unter der Überschrift „Frankreich wird die Sanktionen in Genf unterstützen" veröffentlich der „Daily Herold" eine Unterredung mit dem Führer der französischen Sozialisten Leon Blum. Auf die Frage, was nun im italienisch-abessinischen Streitfall geschehen müsse, antwortete Blum, es sei wesentlich, daß alles gerettet werde, was man vorn internationalen Recht retten könne. Die kollektive Sicherheit und ihre Organisation hingen wesentlich von der Zusammenarbeit der beiden Demokratien Frankreich und Eng-
der Tagesordnung stehenden Fragen im freundschaftlichsten Geiste geprüft und Lösungen gefunden, die durch das nationale Interesse der vier Staaten, durch das Interesse der Sicherheit auf dem Balkan sowie durch die Erhaltung des allgemeinen Friedens geboten gewesen wären. Zwischen den vier Ministern sei in allen Beratungsfragen die o o l l st e Einmütigkeit erzielt worden. Griechenland habe seine Stellung gegenüber dem Balkanpakt im Sinne einer Vergrößerung der Solidarität unter den Signatarstaaten präzisiert, zur einmütigen Zufriedenheit der Außenminister. Da die Politik der Balkan-Entente auf der Unanta ft barfeit ber jetzigen Grenzen unb ber Respektierung der Sicherheit beruhe, hätten die vier Außenminister bie wirksamsten Mittel zu ihrer Sicherung auf bem Balkan ins Auge gefaßt.
In Konferenzkreisen Dertautet über bie inhaltlich wenig besagende Verlautbarung hinaus, baß ber griechische Außenminister Metaxas den griechischen Standpunkt durchgesetzt habe, demzufolge der Balkanpakt für seine Partner „außerbalkanische Verpflichtungen" begründe. Dieser Standpunkt sei in einem Protokoll festgelegt.
Südafrika für Aufrechterhaltung der Sanktionen.
London, 7. Mai. (DNB. Funkspr.) Der süd- afrikanische Ministerpräsident General Hertzog erklärte im Parlament, der Vertreter Südafrikas in Genf sei angewiesen worden, auf der kommenden Ratstagung alle Maßnahmen zu unterstützen, die zur Wahrnehmung des Ansehens des Völkerbundes notwendig sein sollten. Wenn der Völkerbund feinen Pflichten treu bleiben wolle, so müsse er die Sanktionspolitik a u f r e ch t e r h a l t e n und zwar, wenn nötig, a u f Jahre hinaus.
Auch General Smuts unterstützte den Gedan- ken der Sanktionspolittk. Die gegenwärtigen Sühne- maßnahmen gegen Italien müßten wenigstens fortgesetzt werden, falls es nicht gelinge, sie zu verstärken. Großbritannien müsse sich entweder vom europäischen Kontinent zurückziehen oder ein Militärbündnis eingehen, wenn die Politik der Sühnemaßnahmen gegen Italien gebrochen würde. Falls Italien ungehindert feinen Erfolg ausbeuten dürfte, so würde die Welt vor einer ernsten Krise stehen.
,____________l Protektorat gleichen konnte,
gert worden sei. Nach Ansicht des „Oeuvre" scheine Italien nun, kaum daß es Abessinien erobert habe,
geleitet Der Telephon- und Eisenbahnverkehr z w i- des italienischen Unternehmens erhöht hat, wenn schenk Addis Abeba unb Dschibuti ist am sie auch den Erfolg Italiens nicht m Frage stellen Mittwochnachmittag wieder hergestellt worden, konnte, und daß damit kein moralisches Recht für Marschall Badoglio hat folgenden Aufruf an die solche Forderungen der letzten Stunde geschaffen abessinische Bevölkerung gerichtet: „Abes- werden konnte.
linier! Heute sind die Truppen des mächttgen ---
nigs von Italien in Addis Abeba eingezogen. In--------------------------------------------
Stadt unb Dorf nimmt bas Lebe n P3 3 e & e r taffen, in besten Wohnung Dum-Durn-Gefchoste ge- feinen gewohnten G a n g. Nichts wird gegen funben roobcri feien, bie biefer wahrscheinlich zum diejenigen unternommen werden, bie Die 215 a f -1 $ampf gegen politische Gegner habe verwenden fen niederlegen und die Arbeit wieder auf- ^en
nehmen. Im Schatten ber siegreichen italienischen *
Trikolore werben die Völkerschaften Abessiniens Eisenbahnarbeiter ber Nordbahn in Maßrieben, Gerechtigkeit unb OeDetljenk jn ben Streik getreten. Der Personen-
<inöcn- * unb Güterverkehr ruht. In Mabrib konnte kein
das d-n Titel trug „MuffOlim der tQÜfti(d)en Gewerkfchasten „bis auf weiteres" den hnrrmU Mussolini als Generalstreik. In der Stadt ruht der gesamte Ver-
Buch schrieb und der schonAuch die städtischen Beamten und die 2Irbei= Öen ©djopfer besÖes Gas- unö Elektrizitätswerkes haben die
sä»»»?;»*« & SlSSSÄ'IÄ äS
H n n Htne ^fnä?« %7oMfor nf/sor- riftcn mit Mitgliedern der Linksrepublikanifchen pornttgnÄen unb fchtteßttch im Januar norfgen ^na„rtE‘ ‘n„rSo?^ flctö,et unb
Jahres zum Gouverneur vorn Rom ernannt, eine andere lebensgefährlich ver tz.
So erscheint er auf Grund seines Werdegangs unb 'hMA/m.iniHi
feiner Erfahrungen ber richtige Mann zu fein, um XJÜv J^ruyrunilTI
ben bebeutenbften Außenposten bes mobernen 3m- K .
perium Romanum zu verwalten. Bottai ist aud) OCTU)CtlSOHIttlUritfl*” in Deutfchlanb bekannt. Er nahm als erster füh-1 „ x m ,
renber Faschist an bem Reichsparteitag Paris, 7. Mal. (DNB.) In einer Pressebe- 1934 in Nürnberg teil unb machte anschließend sprechung machte der Generalsekretär der franzoft- eine Studienreise durch Deutschland, wobei er be- schen kommunistischem Partei Thorez Mitteilun- sonders unseren Arbeitsdienst studierte. gen über die Auswirkungen des Wahlsieges der
Volksfront. Die Kommunisten verlangten vor allem bie Verwirklichung ihrer Forderung, baß bie Reichen zahlen sollten. Zu biesem Zweck sei eine Vermögensabgabe beabsichtigt. Weiter werbe man sofort an bie Auflösung ber
Bünbe gehen. Die Kommunisten würben einer Thirr her fiuninnniftiiArn Aritr l Regierung der Volksfront ihre Unterstützung leihen, ocr rommunlftlflycn pcye. |elbft an ber Hlegierungsbilbung
Mabrib, 7. Mai. (DNB. Funkspruch.) Am teilnehmen. Sie würden den geeigneten Mittwochabend wurde im spanischen Parlament von Augenblick zur „Befreiung" ber A r - ben Rechtsparteien eine Aussprache über bie Aus-deiterklasse wahrnehmen unb bis dahin die fd)rei Hingen ber Kommune währenb ber j Demokratie mit allen Mitteln unterstützen. Außer- bem würben sie über ben Zusammenhalt ber Volksfront im ganzen Lande wachen. Zum Schluß überraschte Thorez noch durch bie Erklärung, baß bie Kommunistische Partei ihre Hanb ben Feuerkreuz- lern, ben Nationalen Freiwilligen unb Öen Katho-
Was wird der Völkerbund tiin?


