Ausgabe 
7.4.1936
 
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fuhr 20

Wirtschaft

V

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. IN.

Berlin

Berlin

Sronffurt a.M.

Berlin

Aranstun a. HL

4-4.

6-4-

6, 126,13

126

ö IZD,10 IZD

4| 117,75 , 117,75

,1 109,5 I

;l 'I

110

114,4

114,4

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt

Schluß!.

4-4-

127

184

101,5

97

97

108,9

1,35

8,65

8,45

8,45

13,6

101,5

50,4

78,5

129,25

90,5

130,75

102,65

170

81,25

36

344

182,5

183

111,4

100,05

98,25

96,5

100,9

92,25

119,75

92,25

120

228 119,5 84,9

19 127,5

128

139

226,75

119,25

84,5

50,25

129,4

90

101,5

169,9

36

349

184

182,5

27,4

91,5

200

165

227

109

165,4

109,25 126 118

0

10

6

6

4

7

15

15,65

111

90,5

91,5

91,5

182,5

139 127,5 226,5 119,65 84,75

19

129 127,9 182,5

165,65

108,75

125,9

118

I101,65 50,4

I 77,75

128,9

90,9 1 130,5

101,75 170

81,25

36,13

346

184,5

182,25

139 127,13

226 119,25 84,65

19

127,25 184,4

96,5

101,13

101,65

97

97

108,85

Rheinische Elektrizität Rhein. Wests. Elektr. Schlickert L Co Siemens & Halske... Lahmeyer & So

A.E.G. Bekula

27,5 | 28,75

200

Klaffe nicht über 250 ccm (30 Runden zu 4,8 Kilometer = 144 Kilometer): 1. Kluge, Zscho­pau (DKW.), 1:19:18 Stunden = 109 Stundenkilo­meter (alter Rekord 101,5 Stdkm.); 2. Wood, Eng­land (New Imperial), 1:19:51 Stunden = 108,3 Stdkm.: 3. G. Sandri, Italien (Motoguzzr),

96,5

101,25

101,65

97

97 108,85

28,75

1,35

8,65

8,5

8,5

13,65

9,13

9,13

6,8

9,4

5,2

38,5

71 165,25

9' 228

5 109

Elektr. Lieferungsgelellschaft... 5

Licht und Kraft 6 ¥»

Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

50,25

129,5

90

102,75

170

o5,75

344

184

182,5

101,75

97

97

108,9

28,75

1,35

8,75

8,5

8,4

13,5

* Erste Notierung der neuen Reichs­bahn»Schatzanweisungen und Preu­ße ns ch ätze. Die 4V2prozentigen Schatzanweifun­gen der Deutschen Reichsbahngesellschaft, Emission 1936, wurden gestern an der Berliner Börse zum ersten Male notiert. Der Kurs wurde dabei mit 98,50 v. H. festgesetzt. Beim Makler gingen über eine Million Mark um. Ebenfalls neu eingefuhrt und erstmalig notiert wurden die 4'/rprozentlgen Preußischen Staatsschatzanweisungen von 1936, rückzahlbar 1941. Zum ersten Kurs von 99,13 v.H. wurden etwa 200 000 Mark umgesetzt.

Rhein-Mainische Börse.

INittagsbörfe ruhig, aber freundlich.

1,35

8,5

8,5

13,6

9,13

zurückzulegen, die Seitenwagenkategorie Runden (96 Kilometer).

Die Ergebnisse.

1101 109,5 I 136,5

99

118

125

94,5

132,5

88,5

86,75 I

I. G. Farben-Jndustrie Scheldeanstalt Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft

Al Urheber 32. Forts Kaum d'e Aufs« , "X b R Qutm sich Klei Marie noch lief Mfinn chigt, stets in : > er JUäorbnu' ^Gein U da. chenkte i he einer ./ich erf,qen s Minalde d! Sensdie »"^ie 2Be(en 1

N j Li- H da. lchen i M)ii beiten

Best stellunc Uschis n eins toten j Katers chönde' ö)Qr sj

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

u ~ - 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Großes Gilennede-Rennen

Vier deutsche Siege in fünf Hennen. - 80000 Zuschauer.

35,13 | 143,75 126,75

140,5 | 120,75 I 133,75 I

127,5

138,25 182

131 I

kdF.Osterwanderung.

Am Montag, zweiten Osterfeiertag, wird eine Wanderung von Katzenfurt über Greifenstein, Dianaburg nach Braunfels durchgeführt. Bahn­fahrt bis Katzenfurt auf Sonntagskarte (1,50 Mark). Da die Teilnehmerzahl auf 15 begrenzt ist, werden umgehende Teilnahme-Meldungen an die Kreis- dienststelle, Schanzenstraße, erbeten.

Sonntagsfahrt nach Köln am 19. April.

Am Sonntag, 19. April, fahren wir einen Son­derzug nach Köln, der Domstadt am Rhein. Der Fahrpreis beträgt 3,90 Mark, mit Mittagessen 4,80 Mark. Meldeschluß der Fahrt ist der 11. April.

1:21:53,4 Stunden = 104,2 Stdkm.

Klasse nicht über 350 ccm: 1. Mellors, England (Velocette), 1:14:12 = 116,6 Stdkm. (alter Rekord 108,3 Stdkm.): 2. Fleischmann, Nürnberg (NSU.), 1:14:15,3 115,4 Stdkm.: 3. Lambert- Meuller, Schweden (Husqvarna), 1:15:20,3.

Klasse nicht über 500 ccm: 1. Mans­feld, Zschopau (DKW.), 1:08:52 = 125,4 Stdkm. (alter Rekord 115,6 Stdkm.): 2. Ley, Nürnberg (BMW.), 1:08:59,4 = 125,4 Stdkm.; 3. H. Müller, Zschopau (DKW.), 1:09:27,3 = 124,4 Stdkm.

Seitenwagen, Klasse nicht über 6 0 0 c c m (20 Runden zu 4,8 Kilometer = 96 Kilo­meter): 1. Kahrmann, Fulda (DKW.), 54:24,4 106 Stdkm. (alter Rekord 101,4 Stdkm.): 2. Toni Babl, Miesbach (DKW.), 54:55 - 104,9 Stdkm.; 3. Stärkle, Schweiz (NSU.), 55:14 = 104,3 Stdkm.

Klasse nicht über 1000 ccm: 1. Stärkle, Schweiz (NSU.), 56:06,4 = 102,6 Stdkm. (alter Rekord 100,2 Stdkm.); 2. Ehrlenbruch, Elberfeld

Die Eilenriede-Rennstrecke im Stadtwald zu Han­nover bot am Sonntag, dem Tage des ersten großen Motorradrennens in Deutschland, ein über­wältigendes Bild: Eine Menschenmenge von 80 000 Motorsportbegeisterten widmete den Ereignissen auf der 8,4 Kilometer langen Dreieckstrahe seine Auf­merksamkeit. Auf der umgebauten und schneller ge­wordenen Strecke kämpften deutsche und auslän­dische Fahrer verbissen um den Sieg, und die be­reits an den Trainingstagen erzielten Geschwindig­keiten wurden noch weit Überboten. Und darüber hinaus: Sämtliche bestehenden Eilenriede-Rekorde mußten ihr Leben lassen.

Eilenriede-Meister wurde wieder Mansfeld auf DKW. mit dem Rekorddurchschnitt von 125,4 Stundenkilometer, ein großer Erfolg, der deutschem Fahrergeist und deutscher Motorenbaukunst ein her­vorragendes Zeugnis ausstellt. In den fünf Rennen gab es aber noch drei weitere deutsche Markensiege und zwar durch Kluge (DKW.) in der 250-ccm- Klasse, Kahrmann (DKW.) mit 106 Stundenkilo­meter und Stärkle (NSU.) mit 102,6 Stundenkilo­meter in den beiden Seitenwagenklassen. Nur ein Zufall brachte dazu noch in der 350-ccm-Klasse den führenden NSU.-Fahrer Fleischmann um den Sieg; er wurde unglücklicherweise zu früh abge­winkt, so daß ihn der nachfolgende Engländer Mellors auf Velocette gerade noch im Ziel ab-

4% Drllerretchlfwe Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente

-% Ungarische Staatsrente v. 1910 41/2% deSgl. von 1913 5% abgest. Goldmexikaner von SS 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie

1,05, 4 v. H. Schweiz. Bundesbahn 197, 3Vt v. H Gotthard 174, Commerzbank 91,25, DD.-Bank 91,50, Dresdner Bank 92, Harpener 123,50, Man- nesmann 87,25, Rheinstahl 119,25, Vereinigte Stahl- werke 84,50, AKU. 50,25, AEG. 36 bis 36,13, BMW. 123,50, Bekula 144, Contl Gummi 182,50, Deutsche Erdöl 117,50, Scheideanstalt 227, Deutsche Linoleum 169,90, Licht und Kraft 141, IG. Farben 165, Gesfürel 134, Holzmann HO, Junghans 88.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. April. Das Weizenan­gebot ist infolge der Feldarbeiten nicht dringend und findet glatte Aufnahme. Für Roggen besteht bei den Landmühlen nach wie vor lebhafte Nach­frage, die nicht befriedigt werden kann. Auch m norddeutschem Roggen, für den die erhöhte Han- delsspanne bewilligt wird, ist das Angebot spärlich. Braugerste ohne Geschäft, Futtergerste ohne Ange- bot. Das Haferangebot bleibt bei guter Nachfrage immer noch zu klein. Das Mehlgeschäft ist befne- digend, zumal die Vermahlungsquote auch für April nur 7 v. H. beträgt. Biertreber und Malz- keime sind für die kleine Nachfrage ausreichend an­geboten. Weizenbollmehl ist nicht mehr dringend angeboten, dagegen haben Nachmehle schleppenden Absatz. Preisgebundene Futtermittel blieben ge­sucht. Rauhfutter bei reichlichem Angebot schwacher.

Es notierten (Getreide je Tonne, olles übrige je 100 Kilo) in Mark: Weizen W 13 213, W16 216, W19 220, W 20 222, Roggen R 12 167, R 15 179, R18 183, R19 185 Großhandelspreise der Muh- len der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Hafer. Weizenmehl W 13 28,45, W 16 28,70, W 19 28,70, W 20 29,05, Roggenmehl R 12 2245, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mk. Frachtausgleich. Weizennachmehl 16,75 bis 17,00, Weizenfuttermehl 13,00 bis 13,25. Weizenklere W 13 10 65 W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10, Rog­genkleie R12 9,95, R15 10,15. R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot m. M. 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erdnuß­kuchen m. M. 17,85, Treber 17,75, Trockenschnitzel 9,28 Großhandelspreis ab südd. Fabriken. Heu 7,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,30 bis 3,50, gebündelt 3,00 bis 3,30. Kartoffeln: Industrie hief. Gegend 3,50, gelbfleischige hies. Gegend 340, weiß-, rot- und blauschalige hies. Gegend 3,10 Mk. per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 6. April. Auftrieb: 454 Rinder (gegen 364 am letzten Montagsmarkt), bar- unter 80 Ochsen, 53 Bullen, 248 Kühe, 73 Färsen; 840 (489) Kälber, 56 (53) Schafe, 4586 (4220) Schweine. Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendge­wicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (am 30. 3. 45), b) 41 (41); Bullen a) 43 (43); Kühe a) 40 bis 42 (42), b) 34 bis 38 (35 bis 38), c) 28 bis 33 (28 bis 33), d) 25 (25); Färsen a) 41 bis 44 (44), b) 40 (40) c) 35 (); Kälber andere a) 73 bis 75 (71 bis'74), b) 65 bis 72 (63 bis 70), c) 55 bis 64 (53 bis 62), d) 40 bis 54 (40 bis 52); Lämmer und Hammel und Schafe nicht notiert; Schweme al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51); Sauen gl) 57 (51 bis 57), g2) 50 bis 56 (45 bis 50). Marktverkauf: Rmder und Schweine wurden zugeteilt; Kälber mittelmäßig, ausverkauft: Hämmel und Schafe ruhig, ausver- ^Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung: 1472 Viertel Rindfleisch, 79 ganze Kälber, 27 ganze Hammel, 121 halbe Schweine, 3 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark (bei Rindfleisch alles Höchstpreise): Ochsenfleisch a) 40; Bullenfleisch a) 76, b) 66, c) 56; Kuhfleisch a) 75, b) 65, c) 54; Färsenfleisch a) 80; Kalbfleisch b) 78 bis 88, c) 70 bis 78: Hammelfleisch b) 90 bis 95; Schweineflel'ch b) höchster 74. Fettwaren: Roher Speck unter 7 Zentimeter höchster 80, Flomen höchster 80.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

3. Gießen. 1. Sie können von dem Vermieter verlangen, daß er die Wohnung in einem zu dem vereinbarten Gebrauch geeigneten Zustand hält. Wenn Sie aber nicht -auf Instandsetzung der Küche klagen wollen, so können Sie die notwendigen Aus- besserungen ftlbst vornehmen lassen und die dafür gemachten Aufwendungen von dem Vermieter er­stattet verlangen, da derselbe durch Ihre Mahnung bereits in Verzug geraten ist. 2. Der Vermie­ter kann die gesetzliche Miete, besteht aus Friedens- miete und Zuschlag, festgesetzt von der. Gemeinde- behörde in Hundert-Sätzen, nicht von sich aus er- höhen. 3. Da Sie als Mieter jederzeit bet Aus- zug das Recht haben, die von Ihnen angelegte Lichtanlage wegnehmen zu lassen, bedeutet sie auch keine Wertsteigerung des Hauses, und Sie können daher keinerlei Zahlungen von dem Vermieter ver- langen. 4. Sie haben einen klagbaren Anspruch auf Instandsetzung des. Hauses, wie zum Beispiel Reparaturen von'Treppenfluren usw.

Gutes Einzelhandels-ilmsahergebnis im Februar.

Fwd. Nach den Ermittelungen der Forschungs­stelle für den Handel lagen die Einzelhandelsumsätze im Februar um 13 v.H. höher, als im Februar 1935. Diese recht beträchtliche Umsatzzunahme durfte sowohl auf eine Über Preissteigerungen hinaus- gehende Vermehrung der umgesetzten Warenmengen, als auch auf ein Steigerung des Oualitätsniveaus zurückzuführen sein. Daneben muß freilich beim Vergleich mit dem Februar des vorigen Jahres die höhere Zahl der Verbrauchstage in diesem Februar berücksichtigt werden: durch den Schalttag und den auf einen Sonntag fallenden 1. März war im Be- ricytsmonat der kurzfristige Bedarf von 30 Tagen mit 5 Sonntagen zu befriedigen, gegenüber nur 28 Tagen mit 4 Sonntagen im Februar 1935. Auch daß der Samstag nach den Gehaltszahlungen sowohl für Ultimo Januar, als auch für Ultimo Februar in den Berichtsmonat fiel, mag hier eine Rolle ge­spielt haben. Endlich dürsten die veränderten Be­dingungen für den Winterschlußverkauf sich auch in einer Zunahme der Umsätze, besonders im Textil- einzelhandel, ausgewirkt haben.

M.Teutonia^ Watzenborn-Steinberg

Watzenborn-Steinberg 1 Heuchelheim I 4:1 (2:1).

Die 1. Mannschaft von Heuchelheim kam am ver­gangenen Sonntaa nach Watzenborn-Steinberg, um ein Gesellschaftsspiel auszutragen. Heuchelheim, mit dem Wind im Rücken, spielte etwas nervös, kam öfters weit vor, so daß verschiedentlich die beiden Verteidiger Fett und Jung energisch eingreifen muh­ten. Nach mehrmaligen Angriffen kam dann endlich Watzenborn-Steinberg durch Lana in Führung. Kurz darauf konnte der Heuchelheimer Halblinke durch schönen Schuß zum Ausgleich aufholen. Dann gelang es Lang wieder, durchzugehen und auf 2:1 für die Gastgeber zu erhöhen.

Nach der Pause ein ganz anderes Bild! Nun kamen die Teutonen mit dem Wind im Rücken dauernd vor das Tor der Gäste. Angriffe wurden schön eingeleitet, aber auch genau so zahlreich von den Stürmern verschossen. Heuchelheim kam nur selten zum einen Angriff. Die Gastgeber kamen durch den Mittelstürmer Brückelzuweiteren zwei Toren und damit wurde das Endresultat von 4:1 hergestellt.

Handball der Sp.-Vg. 1900.

1900 Jugend MTV. Jugend 9:7 (4:3).

Im Rahmenspiel zum Gaumeisterentscheidungs­spiel im Frauenhandball standen sich am Sonntaa obige Jugendmannschaften gegenüber. Wenn es auch feststand, daß die 1900er Jugend gute Fortschritte gemacht hatte, so war ein Sieg gegen die spiel­starken Männerturner doch nicht so ohne weiteres zu erwarten. Daß es den Blauweißen dennoch ge­lang, rückt ihr Können in das beste Licht.

Das Spiel begann recht flott. Die Platzbesttzer gingen in Führung. Kurz darauf glichen jedoch die Männerturner aus. Im weiteren Verlauf des Treffens, in der die Gäste die gefälligere Spielweise zeigten, kamen beide Parteien noch zweimal ab­wechselnd zum Zug. Kurz vor dem Halbzeitpfisf gelang dann den 1900ern die 4:3 Führung. Nach dem 'Wechsel wogte der Kampf hin und her. Die Spieloereinigungsleute waren nun sicherer in ihren Aktionen und brachten dies auch am Wurfkreis zum Ausdruck. Gegen Schluß kam Der MTV. noch ein­mal auf 7:8 heran, als dann 1900 ein neuntes Tor erzielte, mußte er sich aber endgültig geschlagen

werke und Hoesch je 0,50 v. H. niedriger eröffneten. Maschinenaktien lagen uneinheitlich, Daimler 102 (102,75), Eßlinger 88,50 (88,90), aber Muag 89,40 (88,65). Im einzelnen eröffneten Holzmann 0,40 o. H., Westdeutsche Kaufhof 0,25 v. H., Deutsche Linoleum 0,75 v.H., AG. für Verkehr 0,75 v. H., Zellstoff Aschaffenburg 0,75 o. H. und Norddeutscher Lloyd 0,65 v. H. höher, Reichsbank 0,50 v. H. niedriger. Kunstseide AKU., Zellstoff Waldhof und Deutsche Erdöl gut behauptet.

Renten lagen gleichfalls sehr ruhig. Altbesitz 111,35 (111,40), Zinsoergütungsscheine 92,40 (92,35), Kommunal-Umschuldung unverändert 87,10, spate Schuldbuchforderungen unverändert 98. Don va- noblen Industrie-Obligationen 6 v. H. Vereinigte Stahlwerke 103,50 (103,25) und 6 v. H. Hoesch 102,75 (102,50).

Im Verlause wurde die Haltung am Aktien­markt infolge der Geschäftsstille zunächst etwas schwächer, wobei die Hauptwerte 0,25 bis 0,50 v. H. nachqaben. Farben-Jndustrie 165 nach 165,50, Man­nesmann 86,90 nach 87,25, Vereinigte Stahlwerke 84 nach 84,40, Muag 88,75 nach 89,40. Im weiteren Verlaufe setzten sich wieder kleine Erhöhungen durch, wobei die feste Haltung von AEG., die aus 35,75 nach 35,13 anzogen, etwas anregte. Montan- werte waren jedoch ohne Erhöhung. Die später notierten Werte lagen etwas uneinheitlich, aber überwiegend höher. Feldmühle Papier 128 (126,50), Ilse Genuß 133,50 (132,50), Chade A bis C 349 (344), dagegen Harpener 123,75 (125). Süddeutsche Zucker waren höher gesucht mit etwa cui (199) Am Kassamarkt erhöhten sich Gebr. Fahr auf iu7,5O

bekennen.

England - Hollhockey-Weltsieger.

Die 1. Wettspiele und Europameisterschaften im Rollhockey wurden am Sonntagabend in der Stuttgarter Stadthalle beendet. Das erste Abend­spiel Frankreich Belgien war tabellarisch ohne Bedeutung, es kam hier nur darauf an, ob die Belgier die Runde ohne Punktgewinn beenden würden. Das war auch der Fall, denn die Fran­zosen gewannen 2:1 (1:0). Im zweiten Spiele Italien Schweiz fiel dann schon die Entscheidung. Italien und England hatten um diese Zeit je neun Punkte, aber Italien vergab die Gelegenheit, Sie­ger zu werden, durch ein überraschendes Unentschie­den von 3:3, nachdem die Schweizer anfangs 3:0 und bei der Pause 3:2 geführt hatten. England mußte Dann den anschließenden Kampf gegen Deutschland gewinnen, um Endsieger zu werden. Mit 4:0 (4:0) wurde Die deutsche Mannschaft klar geschlagen. England belegte damit den ersten Platz und wurde so Gewinner der 1. Weltspiele und zum neunten Male Europameister.

SportamtKraft durch Freude".

Achtung, Verlegung von Spotffurfen!

In dieser Woche müssen die Sportkurse im Ly­zeum wie folgt verlegt werden:

Dienstag: Fröhliche Gymnastik, Frauen Don 20.30 bis 21.45 Uhr, Haus der Deutschen Arbeits­front, Schanzenstraße 18.

Mittwoch: Allgemeine Körperschule, Frauen und Männer. Von 20.30 bis 21.45 Uhr, Schiller- schule, Schillerstraße..e

Donnerstag: Fröhliche Gymnastik, Frauen. Von 20 bis 21 und von 21 bis 22 Uhr, Schlller- schule, Schillerftraße.

Neue kdF.-Sportkurse!

Zu folgenden Kursen, welche in der Woche nach Ostern beginnen, können noch Anmeldungen auf der Geschäftsstelle, Schanzenstraße 18, abgegeben werden: Reiten, Fechten, Rollschuhlaufen, Kmder- gymnastik, Schach. Der genaue Beginn der Rur|e wird noch bekanntgegeben.

6.4.

100,65

97,4

102,9

111,25

100,1

98,25

4.4.

100,65

97,4

102,9

111,3

100,1

98,5

96,5

z)eml>,6.Apr'l

iümertlani1d)e Noten..............

Belgilckie Noten

Dänilcüe Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten

Schluß­kurs

4-4.

100,7

97,4

Schluß!. Dlittag- börle

6-4.

Schluß,. Abend- börse

6-4.

Schluß!. Abend« börse

6.4.

100,6

97,4

102,9

111,25

100,05

98,25

96,5

Philipp Holz mann 4

Zementwerk Heidelberg 7

Eementwerk Karlstadt ß|

(134).

Der Rentenmarkt brachte kaum Verände­rungen, auch Pfandbriefe und Stadtanleihen zeigten zumeist die Notierungen vom Samstag. Don frem­den Werten waren 5 o. H. Bulgarische Tabakanleihe gesucht, Taxe 9,75 (9,13). Ungarn und Mexikaner lagen teilweise etwas fester. Tagesgeld unver­ändert 2,50 v. H.

Abendbörfe ruhig.

Die Abendbörse hatte bei sehr geringen Um­sätzen meist etwas abbröckelnde Kurse, doch betru­gen Die Rückgänge nur Bruchteile eines Prozentes. Aschaffenburger Zellstoff etwas mehr ermäßigt um 0 90 vH. auf 90. Favben-JnDustrie bei kleinem Umsatz 165 (165,40). Montan- und Elektroaktien konnten sich auf Mittagsschlußbasis etwa behaup­ten, Bekula allerdings 0,80 v. H. leichter mit 144 Auch Der Rentenmarkt lag nahezu geschaftslos und unverändert. IG. Farben-Bonds waren nach Dem Rückgang im Mittagsoerkehr erholt au, 133 (131,90). Don fremden Werten erhöhten sich 4proz. Schweiz. Bundesbahn auf 197 (195) und 3V2 o. H. Gotthard auf 174 (171).

U. a. notierten: Altbesitz 111,25, 6 v. H. Verein. Stahlwerke 103,25, 6 o. H. IG. Farben-Bonds 133 Reichsbahn-Vorzugsaktien 124,40, 5V2 v H. Franks. Hyp. Liquid. 101,25, 4 v. H. Ungar. Kronenrente

börse

6 4-

Latum

4% desgl. Serie ll ... 5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .

2 y*% Anatolier -

Banknoten.

<?>eI0 | Zmi'i

Saturn |

ManSselder Bergbau 5

Kokswerle 6

Rbeinisckre Braunkohlen .... 12

Rheinstahl 4

Bereinigte Stahlwerke 0

Otavt Minen 0

Kaliwerke Aschersleben 5

Kaliwerke Westeregeln 5,

Kaliwerke Salzdetfurth 1¥i\

tura börse

Frankfurt a. M., 6. April. Der heutige Börsenverkehr stand schon stark im Zeichen der mehrtägigen Pause durch die bevorstehenden Oster- eiertage. Kundenaufträge waren nur spärlich etn= getroffen, während die Kulisse eine abwartende Haltung einnahm. Auf Grund der wieder zahl­reichen günstigen Meldungen aus dem deutschen Wirtschaftsleben blieb die Tendenz weiter fest.

Am Aktienmarkt überwogen bei kleinen Umsätzen meist Erhöhungen von etwa 0,50 bis 1 v. H. IG. Farben sehr ruhig mit 165,50 (165,25), ha offenbar keine Sperrmarkkäufe mehr vorlagen. Elektroaktien lagen überwiegend fest Lahmeyer +1,40 v. H., Gesfürel + 0,75 v. H Licht & Kraft und Bekula je + 0,50 v. H. AEG. etwas gesucht, zunächst unverändert 35,13, später etwa 35,40. Von Mvntanaktien gewannen Buderus 1,40 v. H. auf eilen 100,40, Mannesmann 0,50 v. H. und Man^elder 'pril. n. P. 3 v. H. auf 138,50, während bereinigte Stahl-

Oatum

«% Deutsche Reichsanleihe p. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5%% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.«Ablös.-Schuld

Auslos.-Rechten

4x/,% Deutsche Reichspostschatzan- Weisungen von 1934, I

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)

4yz% ehem.8% Hessische Landes- banl Darmstadt Gold 31.12....

5y2% ehem. 4N% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadtLtgui

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landcsb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhesjen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Golbpfe. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehem. 4*4% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriefe

6%% ehem. 4*4% Rheinische

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe

*y2% ehem. 8% Pr. Lanbespfand- vriefanstalt, Pfandbriefe 9t 19

4yt% ehem. 7% Pr. Landespfank» briefcmst., Gold Komm. Obl.VI

tzr.-uergutich.BerrechnungSI. 34-38

Hamburg-Amerika-Paket 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd 0 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz« und Pri^t-Bank ... 0 Deutsche Bank und D'.sconto«

Gesellschaft 0

Dresdner Bank 0

Reichsbank 12

Buderus 4

Deutsche Erdöl 4

Harpener 0

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 8

Ilse Bergbau 6

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerle Mannesmann-R Hren

fangen konnte.

Für die Solo-Maschinen wurde Das Rennen als q

erster Lauf zur deutschen M e i st e r s ch a f t (Tornax-Jap), 58:58 = 98,5 Stdkm., 3. Gosse, Köln gewertet, sie hatten 30 Runden (144 Kilometer) | (Tornax-Kolumbus).

Schluß« lurS

4.4.

Schultheis Patzenhofer 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg 6

Zellstoff Waldhof 6

Zellstoff Aschaffenburg 0

Dessauer Gas 7

Daimler Motoren 0

Deutsche Linoleum 8

Orenstcin & Koppel 0

Westdeutsche Kaufhof p

Ehade */

Accumulatoren-FabrU 12

Conti-Gummi 8

Gritzner

Mainkrastwerke Höchst a M.

Süddeutscher Zucker .

Schluß- kurs

4-4.

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3

0

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,urd börse

4.April

6. April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Lnet

Buenos Aire

0,683

0,687

0,684

0,688

Brüssel ....

42,05

42,13

42,06

42,14

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen. Danzig.....

54,96

46,80

55,08 46,90

54,94

46,80

55,06

46,90

London....

12,31

12,34

12,305

12,335

Heliingfors.

Paris .....

5,43

16,37

5,44

16,41

5,425

16,385

5,435

16,425

Holland ...

168,78

169,12

168,80

169,14

Italien ....

19,68

19,72

19,68

19,72

Japan .....

0,718

0,720

0,717

0,719

Jugoslawien

Oslo..... :

5,654

61,86

5,666

61,98

5,654

61,83

5,666

61,95

Wien.......

48,95

11,17

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,19

63,58

11,165

11,185

Stockholm...

63,46

63,42

63,54

81,15

Schweiz ...

80,95

81,11

80,99

Spanien...

Prag.......

33,95

34,01

33,97

34,03

10,265

2,485

10,285

10,275

10,295

Budapest .. Neuyork ...

2,489

2,484

2,488

9,13

6,8

6,8

7

9,25

9,25

9,45

5,475

5,2

5,55

38,75

38,4

15

15

15

26

25,25

16,13

16

16,25

111,5

111,25

111,75

111,5

112

91,25

90,75

91,25

91,5

91,5

91,5

92

91,5

92

182

182,13

182,25

36,13

34,9

36,25

144

144,4

144,65

127

126,75

126,25

141

140,5

140,65

121

121,5

121,25

134,5

134

134,13

131,5

129,75

132

128,4

127,9

129

138

138,75

138,4

182,5

182,25

181

132,4

131,5

131,9

100,4

99,75

99,75

117,5

118,13

117,5

123,5

125,75

124

93,75

94,4

94,25

162

163

133,5

133

133,65

88,25

88,13

88,4

87,25

86,9

87,25

2,436

2,456

41,92

42,08

54,69

54,91

12,27

12,31

16,335

16,395

168,39

169,07

61,62

61,86

_

63,20

63,46

80,81

81,13

33,63

33,77