Ausgabe 
7.4.1936
 
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Japans mongolische Ziele.

Don unserem R.W.-Serichterstatter.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

II.

Tokio, im März 1936.

An den mongolischen Grenzen liegt noch offenes rZeld für militärische Unternehmungen. Je mehr die Beruhigung an der nordchinesischen Grenze fort« schreitet und militärische Eingriffe größeren Um­sanges zwecklos erscheinen, und je mehr die Fronten im Norden und Westen sich versteifen, um so entschie­dener regen sich die Energien an den mongolischen Fronten, die zwischen Manschuli im Norden und Kalgan im Süden in gerader Linie rund 1200 Kilo­meter betragen. Es besteht kaum ein Zweifel, daß das Ziel Japans auf die Schaffung eines großen, allmongolischen Staats aus­gerichtet ist. Wann und in welcher Form das ge­schehen kann, ist heute noch nicht zu sagen. Aber es ist kein Geheimnis mehr, daß zum mindesten m i - litärische Kreise in Tokio und Hsinking dieses Ziel anstreben.

Schon heute macht sich der japanisch-mandschurische Druck auf die südliche Innere Mongolei aus der Richtung I e h o l fühlbar. Wichtige Punkte der mongolischen Provinz CH ah ar sind bereits durch eine unter japanischer Führung stehende mongolische Armee und durch Abteilungen der Mandschukuo- Armee besetzt worden, nachdem die sogenannte neu­trale Zone die Ausgangsstellungen geschaffen hatte. Auch in S u i y u a n , der nach Westen anschließen­den Provinz, entfalten die Japaner seit Monaten eine rege Tätigkeit. Sogar der Oberbefehlshaber der japanischen Truppen in Nordchina, Generalleutnant T a d a, hat sich in diesen Tagen von Tientsin nach Suiyuan begeben. Dabei ist zu beachten, daß sich hiermit der japanische Einfluß auf ein Gebiet er­streckt, das rund 600 Kilometer westlich von der mandschurischen Grenze ent­fernt ist.

Die immer wieder gemeldeten Zusammen­stöße und Streitigkeiten an der außenmongolischen Grenze sind wohl im wesentlichen dazu bestimmt, die Grenzgebiete dem japanisch-mandschurischen Ein­fluß zu eröffnen und die Aeußere Mongolei zum Anschluß an den sich bildenden Mongolenstaat zu veranlassen. Je mehr aber diese Absichten politisch und militärisch Erfolg versprechen, um so mehr ver­schärft sich die Lage zwischen Japan und Sowjetrußland. Moskau soll erklärt haben, daß Sowjetrußland sich unbedingt für die Auf­rechterhaltung der Unabhängigkeit der Außenmongolei einsetzen werde. Da Tokio demgegenüber den Standpunkt vertritt, daß zunächst einmal die Beziehungen Moskaus zur Außenmongolei klar herausgestellt werden müßten, das heißt, ob zwischen Moskau und der Außen­mongolei ähnliche militärische Schutzverträge be­stehen wie zwischen Japan und Mandschukuo, so läßt sich hieraus schon eine Zuspitzung der Lage an der außenmongolischen Grenze erkennen. Wenn Rußland weder durch Kämpfe um Wladi­wostok oder andere Städte im Mandschukuo-Ab- schnitt, noch selbst durch die Einnahme dieser Städte wirklich ernsthaft berührt wird, so kann eine japa­nische Beherrschung der Aeußeren Mongolei zu einem Aufmarschgebiet gegen Tschita aüsgebaut werden, das Sibirien im Zentrum bedroht! Inso­fern sind die sich an der außenmongolischen Grenze entwickelten Ereignisse auch von außerordentlicher Bedeutung.

So unabwendbar diese Entwicklung auf lange Sicht hin auch zu sein scheint, so sicher ist, daß weder Sowjetrußland noch Japan zu der militärischen Austragung des Kamp­fes um diese Gebiete heute schon genügend vorbereitet sind. Hinzu kommt, daß die außen­politische Isolierung Japans groß" militärische Ver­wicklungen kaum zuläßt. Japan braucht, wenn nicht direkte Verbündete, so doch wohlwollende Neutrale, und es braucht hauptsächlich ein England, das ihm gegenüber freundlicher gestimmt ist, als das augenblicklich der Fall ist.

Endlich darf ein wichtiger wenn nicht der wichtigste Faktor nicht übersehen werden. Die zwischen beiden Ländern schwebenden Streitfragen können die augenblicklich Zuspitzung nicht restlos erklären. Weder die Streitigkeiten über die Fischerei- rechte, noch sonstige wirtschaftliche Erwägungen können Anlaß zum Zusammenstoß werden. Der allmählich immer fühlbareren Spannung zwischen den beiden Mächten liegt aber der fundamentale Gegensatz des territorialen und des Systemgegners zugrunde, ausgedrückt durch Kommunismus gegen religiöse Kaiser-Idee! Dazu kommt die in Japan wachsende Erkenntnis, daß die eigentlichen Hauptziele Tokios (Rohstoff- und Aus-

Wanderungsgebiete), die es hauptsächlich in süd­licher Richtung verfolgt, solange unerreichbar blei­ben, als im Rücken der Doppelgegner Sowjetruß­land mit propagandistischen und militärisch immer stärker werdenden Machtmitteln steht. Japan würde in diesem Falle von der Gnade und Ungnade der Sowjets abhängig sein, ein Zustand, den gerade Japan unter gar keinen Umständen hinzunehmen gewillt ist.

Was nun den Einsatz militärischer Kräfte in Mandschukuo oder Nordchina anbe­langt, so ist gerade im vergangenen Jahre wieder­holt von einer Reorganisation gesprochen worden, mit dem Ziel, die japanischen Truppenkör­per stärker zusammenzufassen. Bisher waren die Detachements" (deren Stärke schwebt zwischen einer Kompanie und einer Divisign) in viele kleinere Un­terabteilungen für Grenz- und Bahnschutz aufge­teilt. Jetzt denkt man anscheinend daran, größere Garnisonen zu schaffen und den Mandschukuotrup- pen mehr und mehr den Polizei- und Wachdienst zu überlassen. Die Truppenstärke ist nicht genau bekannt, es scheint aber, daß sie nicht über 80 000 hinausgeht. Angesichts der überlegenen Stärke der Sowjetarmee in Ostsibirien und den unruhigen Fronten scheint man eine V e r st ä r k u n g der japanischen Truppen zu beabsichtigen. Bemerkens­wert ist jedenfalls, daß die regelmäßige Ablösung in diesem Jahre nicht intern behandelt, sondern durch einen kaiserlichen Erlaß ausdrücklich angeord­net wurde. Außerdem gibt die Wahl der Ablö­sungstruppen zu denken, unter denen sich die 1. In­fanterie-Division aus Tokio befindet, die zu den besten Divisionen gehört und deren Kom­mandeur, Generalleutnant Hori, vorher Chef des Feldflugwesens war. Bemerkenswert ist ferner, daß gerade in diesen Tagen der Bau von 16 Brücken über den Palufluß (Grenze von Korea und Mandschukuo) beschlossen wurde. Das be­deutet eine rein strategische Maßnahme zur schnel­len Heranführung der Truppen, ebenso wie der Ausbau der Häfen Seishin und Rashin (Nordost­korea), die beide in direkter Schiffsverbindung mit dem japanischen Hafen Tsuruga stehen und an das große mandschurische Eisenbahnnetz angeschlossen sind.

lieber die Stärke der für kriegerische Verwick­lungen in Frage kommenden sowjetrussischen Truppen gehen die Angaben auseinander. Man kann aber wohl annehmen-, daß etwa 200 000 bis 250 000 Mann mit den modernsten technischen Hilfs­mitteln und rund 800 Flugzeugen bereit­stehen, die nach Ansicht japanischer Militärkreise eine e r n st e Bedrohung für die engbewohn- ten Industriezentren um Osaka, Nagoya, Tokio und Yokohama darstellen. Die umfangreichen Lustschutz­übungen bei Verdunkelung ganzer Städte deuten schon darauf hin, daß Japan den Möglichkeiten sowjetrussischer Luftangriffe (die Entfernung Wladi­wostokJnnerjapan beträgt rund 800 bis 1000 Kilometer) stärkste Beachtung schenkt.

Auch die Außenmongolei entwickelt sich unter sowjetrussischer Führung mehr und mehr zu einem beachtlichen militärischen Gegner. Schon die letzten Zusammenstöße am Buir-See (rund 200 Kilometer südlich von Manschuli) haben erkennen lassen, daß die mongolischen Truppen den man­dschurischen Soldaten überlegen und daß sie in der Handhabung moderner Waffen durch­aus bewandert sind. Zuverlässige Nachrichten be­sagen ferner, daß sowjetrussifche Offiziere und Soldaten bei allen technischen Formatio­nen und im Flugwesen überwiegen. Das mongo­lische Heer in Stärke von etwa 60 000 Mann sei auf den Raum östlich Urga verteilt. Etwa 40 000 Mann ständen in und bei Urga, während der Rest in Etappenstationen der großen Straße Urga Manschuli bis an die mandschurische Grenze vor­geschoben sei.

Wie schon gesagt, bieten die großen Räume und die Schwierigkeiten des Geländes wenig günstige Voraussetzungen für den Angreifer. Ein Blick auf die Karte zeigt bereits, daß für den Vormarsch nur wenige Post- und Karawanenstraßen zur Verfügung stehen, und daß das Kenteh-Gebirge mit Höhen bis zu 3000 Meter ein kaum überwindbares Hindernis darstellt. Moskau scheint deswegen starke Sicherun­gen im Raum östlich Tschita bereitgestellt zu haben, da ein feindlicher Vorstoß auf Tschita die gesamte sowjetrussische Front bis Wladiwostok er­schüttern kann. Man versteht deshalb auch die kürz­lich von zuständiger sowjetrussischer Seite gemachte Erklärung, daßMoskau keine feindlichen Heere auf außenmongolischem Boden dulden dürfe". Umgekehrt bedeutet eine von Moskau abhängige und unter sowjetrussischer Militärführung stehende Außen­mongolei eine Belastung der Grenzen Mandschukuos, die einer Umklammerung des neuen Kaiser­reiches gleichkommt. ______________________________

Zapan und das Militärbündnis Moskau-Aga.

Tokio, 6. April. (Ostasiendienst des DNB.) Die japanische Nachrichtenagentur Domei befaßt sich in einen Bericht aus Hsingking mit den Auswirkun­gen des Militärbündnisses MoskauUrga. Moskau verfolge weitgehende militärische und politische Ziele, deren Ausgangspunkt die Aeußere Mongolei sein solle. Moskau wolle eine Annäherung zwischen Der Außenmongolei und Mandschukuo hintertreiben. Damit wolle Moskau gleichzeitig eine Festigung der japanischen Kontinentalpolitik stören. Das wich­tigste aber sei, daß Moskau eine bolschewisierte Außenmongolei als Hauptstützpunkt der Dritten In­ternationale für die Bolschewisierung Ost- a s i e n s benutzen könne. Diese Bolschewisierungs- versuche in Ostasien hätten im Westen in Sinkiang

Prag, 6. April. (DNB.) Der rumänische und der jugoslawische Gesandte sowie der tschechoslowakische Geschäftsträger in Wien überreichten im Bundeskanzleramt gemeinsam drei gleichlautende Noten, die lauteten:

Am 1. April hat der Bundestag ein Gesetz be­schlossen, das eine Abänderung des für Oester­reich durch Teil V des Vertrages von St. Germain festgesetzten Militär st atuts vorsieht. Diese Ab­änderung stellt, da sie durch eine einseitige Aufkündigung dieses Teiles des Vertrages von St. Germain erfolgt ist, eine formale Ver­letzung der militärischen Klauseln dieses Vertrages dar. Unter diesen Umstän­den sieht sich die Regierung (der tschechoslowakischen Republik, Rumäniens, Jugoslawiens) als Mitunter­zeichner des Vertrages von St. Germain verpflich­tet, energische Verwahrung gegen den Beschluß des in Rede stehenden Gesetzes einzulegen.

Anderseits bedauert sie als Mitglied des Völkerbundes lebhaft, daß Oesterreich, gleichfalls Mitglied des Völkerbundes, es für gut befunden hat, den Weg zu beschreiten, den der Völkerbundsrat unter ähnlichen Umständen feierlich durch feine Resolution vom 17. April 1 9 3 5 verurteilt hat. Die Regierung (der tschechoslowakischen Republik, Rumäniens, Jugosla­wiens) vermag keinesfalls zuzugeben, daß Oesterreich sich durch feine einseitige Handlung, die die Ablehnung internationaler Verpflichtungen barftellt, ein neues Recht geschaffen hat. Infolgedessen behält sich die Regierung (der tschecho­slowakischen Republik, Rumäniens, Jugoslawiens)

Berlin, 6. April. (DNB.) Hauptamtsleiter Hilaenfeldt konnte im Hauptamt für Volks­wohlfahrt eine Anzahl deutscher Wirtschaftsführer begrüßen und über die Arbeitsmethoden seines Amtes unterrichten. Hauptamtsleiter Hilgenfeldt legte die weitverzweite Organisation und die Ar­beitsweise des WHW. dar und schilderte anschau­lich die Maßnahmen hinsichtlich der Versorgung der Hilfsbedürftigen.Wenn auch", wie er betonte, das WHW. auf vielen Gebieten der Wirtschaft tätig ist, so ist es doch nicht etwa so, daß der Wirtschaft Auf­träge weggenommen werden, im Gegenteil werden ihr oft recht namhafte Aufträge zuge- führt. So liegt z. B. bei der Kohlenver- forgung die wirtschaftliche Verpflichtung zwischen WHW. auf der einen und Bergbau und Handel auf der anderen Seite klar auf der Hand. In jedem der drei bisher durchgeführten Winterhilfswerke sind mehr als 50 Millionen Zentner Kohle ausgegeben worden. Zur Förderung dieser Kohlenmenge hätte die Belegschaft aller Saargruben jeweils ein Viertel­jahr Förderarbeit leisten müssen.

Auch der Textil- und Bekleidungsin­dustrie gingen besonders namhafte Auftrage zu. Zur Erstellung der im zweiten Winterhilfswerk aus- gegebenen Kleidungsstücke würde eine Stoffbahn be­nötigt worden fein, die insgesamt alle, in 7000 Kilo­meter Länge geplanten Reichsautobahnen in einer Breite von einem Meter bedecken könnte. Don Be­deutung ist auch die Vergebung der Abzei­chen-Aufträge an die Heimindustrien. In dem letzten Winterhilfswerk hat der Wert dieser Aufträge fast fünfMillionenReichsmark erreicht. Beispielsweise ist es gelungen, die notlei-

begonnen und feinert in Szetschucm, Scheust und Schonst fortgesetzt worden. Die mittelbare Be- drohungJapans durch derartige Bestrebungen liege auf der Hand.

Das Militärbündnis bezwecke gleichzeitig den Schutz der wichtigen strategischen Linie Werchne Udinsk Tschita. Zwl- scheu dem Oberkommandierenden im Fernen Osten, Blücher, und dem außenmongolischen Kriegs­minister sei folgendes vereinbart worden: Moskau gibt 10 Millionen Goldrubel an Urga zur Ein­richtung einer L u f t v e r b i n d u n g und einer Eisenbahnlinie Tschita U r g a. Als Gegenleistung gesteht die außenmongolische Re­gierung den Sowjets die Benutzung dieser Linie für militärische Zwecke zu. Vorge­sehen sei der Einsatz von 5 Divisionen in dem Raum Tschita Manchuli Buirsee und Werchne Udinsk Urga.

Protest der Kleinen Entente in Wien.

Die österreichische Regierung nimmt zur Kenntnis.

Wirtschaft und Winterhilsswerk.

Wirtschastsförderung durch AuftraaSvergebung.

das Recht vor, sich zu einem späteren Zeitpunkt hin­sichtlich der zur Wahrung ihrer Interessen zu er- areifenden Maßnohmen zu äußern. Die Gesandt­schaft (der tschechoslowakischen Republik, Rumäniens, Jugoslawiens) benutzt diesen Anlaß, um das Der» ehrliche Bundeskanzleramt, Auswärtige Angelegen­heiten, ihrer ausgezeichneten Hochachtung zu ver­sichern."

Wie das österreichische Korrespondenzbüro der Veröffentlichung dieser Meldung hinzufügt, gedenkt die österreichische Regierung nicht,auf diesen ge­meinsamen Schritt der Tschechoslowakei, Rumäniens und Jugoslawiens zu reagieren".

Kommunistischer Radau in Prag.

Prag, 6. April. (DNB.) Auf dem Kreuzberg in Schischkow rotteten sich einige hundert Kommunisten zusammen und versuchten, eine nicht angemeldete Versammlung abzuhalten. Die Polizei stieß bei dem Versuch, sie zu zerstreuen, auf Widerstand, es gelang ihr schließlich, die Demonstranten ausein­anderzutreiben. Auf ihrer Flucht traten die Kund­geber eine Frau mit einem Kinde zu Boden. Um 17 Uhr sammelten sich in der Innenstadt erneut mehrere tausend Kommunisten an, die die Polizei­sperre durchbrachen und auf den Altstädter Ning gelangten. Hundert Polizisten gelang es nicht, den Platz zu säubern, so daß Verstärkungen- herangebracht werden mußten. Eine ähnliche Kund­gebung fand gegen Abend auf dem Wenzels- platz statt. Der Wenzelsplatz und die angrenzenden Straßen sind von starken Polizeiabteilungen besetzt.

denden Arbeiter der B e r n st e i n i n d u st r i e auch im Winter zu beschäftigen. Allein das Schleifen und Fassen der im vergangenen November verkauften Abzeichen beschäftigte 2000 Edelsteinschleifer an Nahe und Main ein volles Vierteljahr.

Ein besonders auffälliges Beispiel der starken wirt­schaftlichen Impulse, die vom WHW. ausgehen, lie­ferte die F i s ch a k t i o n. Zeitweise standen 20 v. H. aller auslaufenden Hochfeefischereifahrzeuge im Dienste des Winterhilfswerks. Während früher die Fischmärkte die nicht abgesetzte Ware zu Schleuder­preisen von 1 Mark je Zentner an die Fischmehl- fabriken abgeben mußten, ermöglichten die Einkäufe des WHW., daß sie 14 Mark für den Zentner zahl­ten, ein normales Geschäft. Gleichzeitig war die WHW.-Aktion eine ausgezeichnete Propaganda für den Seefischverbrauch.

Aus den Geldspenden sind allein im Wm- terhilfswerk 1934/35 8,3 Millionen Zentner Kar­toffeln gekauft worden. Diese und die vielen anderen Sachgüter, die zur Betreuung der Hilfs­bedürftigen eingekauft worden sind, haben wesent­lich dazu beigetragen, der Landwirtschaft und der Industrie zu helfen. Die Sachspenden des letz­ten Winterhilfswerkes umfaßten fast 50 Millionen RM. Die Gesamtleistungen der NS.-Volkswohlfahrt feit der Machtübernahme erreichten 187 Millionen Mark.

Bei einer Besichtigung einzelner Abteilungen des Hauses bekamen die Gäste einen Einblick in die gewaltige Organisation und in die Arbeit, die hier von einem verhältnismäßig kleinen Mitarbeiter- stad geleistet wird. Bei einem sich anschließenden geselligen Beisammensein sprach Staatsrat Dr. von

Der volle, ausgeprägt würzige Gefchmackvon <ÄLVA>-RUNDE SORTE ift in dem runden Format und in der Verwendung von macedoni fchen Tabaken aus der Ernte 33 begründet