Ausgabe 
7.2.1936
 
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eingangs die Dereinsmitglieder und Gäste. Die Chöre, waren es nun Kunstchöre oder Volkslieder, fanden wohlverdienten reichen Beifall. Die Sänger zeigten, daß sie unter ihrem Dirigenten Karl Sommer (Watzenborn) Tüchtiges leisten. Der Höhepunkt des Abends war ein Volksstück mit Gesang. Die Darsteller ernteten mit dieser Auffüh­rung stärksten, verdienten Beifall. In seinem Schlußwort des offiziellen Teiles betonte der Ver­einsleiter Friedrich W a l b , daß dieser Abend das 16. Auftreten des Vereins nach der Uebernahme des Dirigentenamtes durch Herrn Sommer fei. Damals fei der Verein nicht auf der heutigen Höhe gewesen. Das beweise schon die Zahl der Sänger, die sich seitdem verdoppelt habe. So gebühre der Dank des Vereins dem Dirigenten, der den Verein wieder in die Höhe gebracht habe. Die Musik wurde von der hiesigen Kapelle A. Schleuse gestellt. Tanz bildete den Abschluß des harmonisch verlaufe­nen Abends.

* Großen-Linden, 7. Febr. Die NS. - GemeinschaftKraft durch Freude" veranstaltet am kommenden Samstag, 8. Februar, im Saalbau Faber einen großen karnevali­stischen Abend mit dem DreiklangHumor Tanz Musik" unter Mitwirkung der Laienspiel­schar, sowie des Humoristen E. Brandenstein (Frank­furt a. M.). Der Eintrittspreis beträgt 30 Pf.

<xd Eberstadt, 6. Febr. Die hiesige Krie­gerkameradschaft hielt unter dem Vorsitz von Bürgermeister G ö r l a ch ihre diesjährige Ge­neralversammlung im Saale von Karl Felsing ab. Bürgermeister Görlach wies im Anschluß an seine Begrüßungsworte auf die im Dritten Reich bisher geleistetete große Aufbauarbeit hin und sprach die Hoffnung aus, daß auch das neue Jahr unser Volk auf diesem Wege weiter aufwärts füh­ren möge. Kam. W e h r u m erstattete sodann den Geschäftsbericht, der Rechner Kam. W e i s e l be­richtete über den Stand der Kassenverhältnisse, der Leiter der Schießabteilung Kam. Müller berich­tete aus seinem Arbeitsgebiet. Sämtliche Berichte fanden die Zustimmung der Versammlung. Es wurde weiter beschlossen, am kommenden Sonntag einen Kameradschaftsabend mit Film-Vortrag über die Skagerrak-Schlacht zu veranstalten. Sodann wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlos­sen. Der Verkauf der Leder-Abzeichen für das WHW. erbrachte in unserer Gemeinde den Betrag von 17,50 Mark.

D Lich, 6. Febr. Am kommenden Montag, 10. Februar, begeht Frau Wwe. Jen sch, hier- felbst, in guter Gesundheit ihren 8 2. Geburts­tag.

CD Hungen, 6. Febr. Die jüngste Sammlung aus dem Plaketten verkauf für das Winter­hilfswerk, die am vergangenen Sonntag durch die SA., SS. und RSKK. durchgeführt wurde, brachte in der Ortsgruppe Hungen mit den dazu­gehörigen Zellen Langd, Langsdorf und Villmgen den ansehnlichen Betrag von 182,99 RM. Die von den Schulen des Ortsgruppenbereiches der NSV. Hungen am 30. Januar durchgeführte Lebens­mittelsammlung ergab insgesamt 688 Pfund Spenden. Hiervon entfallen auf Hungen 321 Pfund, auf Langd 82 Pfund, auf Langsdorf 175 Pfund und auf Dillingen 110 Pfund.

Kreis Friedberg.

0 Gamb ach, 5. Febr. Der Gesangverein Harmonie" veranstaltete im Saale der Gast­wirtschaft von Mohr sein diesjähriges Konzert. Nach den Begrühungsworten des Vereinsführers Friedrich Nack folgten die Darbietungen des Chors, die unter der bewährten Leitung des Chormeisters Nern (Pohl-Göns) in vortrefflicher Weife zu Ge­hör gebracht wurden. Zur weiteren Ausgestaltung der Vortragsfolge wirkten Mitglieder des Musik­korps des III. Bataillons Jnf.-Regt. 87 mit. Die gesanglichen und die instrumentalen Darbietungen sanden verdientermaßen reichen Beifall. Sänger- kreiswalter Breidenbach (Hochweisel) konnte zwei verdiente Sänger des Vereins in verdienter Weise ehren; es waren dies Jean Eberhardt Buß, der 40 Jahre Mitglied ist, und Heinrich Ratz, der seit 25 Jahren als aktiver Sänger mitwirkt. Tanz­vergnügen beschloß den Abend.

Kreis Alsfeld.

> Alsfeld, 5. Febr. Auf dem hiesigen Rat­hause wurden in feierlicher Form durch Bürger­meister Dr. V ö l s i n g in Gegenwart der Ortsring- führer und der Vertrauensleute von Alsfeld des Landschaftsbundes Rheinfranken- Naffau-Hesfen an 5 Personen künstlerisch aus- gestattete Anerkenungsdiplome für Förderung des Tierschutzes und der Tierpflege im Auftrage des Bundes überreicht. Die Geehrten sind schon lange Jahre hindurch als mustergültige Pferdepfleger in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben anerkannt. Gleichzeitig hatte die B e - zirkssparkasse Alsfeld in dankenswerter Weife für jeden noch ein kleines Geldgeschenk zur Verfügung gestellt. An Frau Frieda Lipphardt- Alsfeld wurde in Würdigung ihrer langjährigen, un­ermüdlichen Mitarbeit und ihrer besonderen Ver­dienste um die Bestrebungen des Tierschutzes eben­falls ein Anerkennungsdiplom überreicht. Bürger­meister Dr. V ö l s i n g wies in seiner Beglück­wünschungsansprache auf die besondere Pflege des Tierschutzes im Dritten Reiche hin.

)( Nieder-Ohmen, 5. Febr. Im Laufe des Jahres 1935 wurde ein Landgebiet von etwa 17 bis 18 Hektar, bestehend aus abge­bautenFeldern", Wäldchen, Halden, Schlamm­teichen usw., durch die Gemeinde Nieder- Ohmen von der Eigentümerin, Brauneisen- steinbergwerk Gewerkschaft Louise zu Essen käuflich erworben. Das ganze Gelände, rechts und links der Merlauer Straße gelegen, soll durch Verschleifung in nutzbares Ackerland ver­wandelt werden. Das zwischen der Merlauer Straße und der Ohm liegende Gelände ist im ver­gangenen Jahre schon urbar und landwirtschaftlich nutzbar gemacht worden. Auf ihm stand früher der alte Wäschebau. Von hier führte eine Seilbahn nach der Station Mücke. Von hier wurde das ge­wonnene Erz nach der Station befördert und auf der Bahn zu den Hüttenwerken verfrachtet. Hier befanden sich auch verschiedene Halden und

Schlammteiche. Heute sind diese etwa 3 Hektar Land zur Freude des Landmanns mit üppig­grüner Kornsaat bestanden. Auch das übrige, rechts der Merlauer Straße gelegene Gebiet soll im Laufe der nächsten Zeit verschleift und urbar ge­macht werden. Ein Wäldchen von etwa 2 Hektar Fiäche, mit wohl 40- bis 50jährigen Fichten be­standen, wird gegenwärtig von hiesigen Holzhauern abgeholzt und von der Gemeinde verwertet. Die Instandsetzung des übrigen Geländes soll durch den Freiwilligen Arbeitsdienst ausgesührt werden. Nun liegt an der Ohm entlang noch ein Streifen Lan­des, mit z. T. krüppeligen Kiefern, Salweiden, Erlen u. a. Gehölz bestanden, das sich als Acker­land weniger eignen dürfte. Dieses Land will die Gemeinde, was sehr zu begrüßen ist und worüber sich der Naturfreund nur freuen kann, als Vo­gelschutzgehölz liegen lassen. In diesem Ge­biete ist im vorigen Sommer bereits ein Sport­platz angelegt worden. Gerne hätte man in hie­sigen Sportkreisen gesehen, wenn sich ein Plan hatte verwirklichen lassen, nach dem auf dem sog. Brühl", einem schönen Platze, inmitten des Dor­fes gelegen, Festplatz, Marktplatz, Sportplatz und Schwimmbad hätte eingerichtet werden können. Wenn man dann dort noch einen Schieß st and hätte anlegen können, so wäre alles für den Sport Erforderliche in feiner Weise vereint gewesen. Es scheinen leider aber Hindernisse zu bestehen, die eine Ausführung dieses Planes nicht Wirklichkeit werden lassen.

Zum Präsidenten der Neichsdisziplinar- kammer Darmstadt berufen.

LPD. Darmstadt, 6. Febr. Der Führer und Reichskanzler hat, wie die Justizpresse­stelle Darmstadt mitteilt, den Senatspräsidenten Friedrich Conradi beim Oberlandesgericht Darm­stadt mit Wirkung vom 1. Januar 1936 zum Prä­sidenten der R e i ch s d i s z i p l i n a r k a m- mer in Darmstadt bestellt.

der Dereinsführer die Mitglieder Altbürgermeister I. Krämer II., Heinrich Haas VII., Heinrich Mack II., Karl Größer I., Karl Hahn II., Georg Philipp Balser und Heinrich Nicolaus II. für ihre 30jährige Mitgliedschaft und langjährige Tätig- feit im Vorstand zu Ehrenmitgliedern. Heinrich Haas VII. dankte im Namen der Ehrenmitglieder für die erwiesenen Auszeichnungen. Im weiteren Verlauf des Abends wurden der Geschäfts- und der Kassenbericht erstattet. Die Jcchresrechnung schloß günstig ab. Oberturnwart Größer gab einen Bericht über die Tätigkeit der einzelnen Turnabteilunqen. Ferner trat er für die Unter- stützung der Olympischen Spiele ein. Der Gesamt- oorstand blieb bis auf wenige Ausnahmen in seinen Aemtern. Am 15. Februar soll ein turnerischer Abend stattfinden. Die Veranstaltung wurde in der üblichen Weise geschlossen.

Aus aller Welt.

Ilugzeugzusammenstoß in München.

Am Donnerstagnachmittag stießen zwei Flug­zeuge in etwa 1200 Meter Höhe nördlich von Mün­chen zusammen. Durch den starken Nordwind wur­den die beiden Flugzeuge über München abgetrie­ben. Die Besatzungen, je ein Pilot, sprangen mit Fallschirmen ab und konnten dem Vernehmen nach der eine in der Goerresstraße, der andere am Vik­tualienmarkt verhältnismäßig wohlbehalten zur Erde kommen. Das eine Flugzeug fiel in den Straßenzug Kaufinger-Neuhauserstraße gegen den Giebel der Alten Akademie und stürzte dann auf die belebte Straße herab. Es bohrte sich mit der Spitze tief in das Pflaster und ging sofort i n Flammen auf. Das Flugzeug zerriß die Ober­leitung der Straßenbahn, wodurch auf Stunden der Straßenbahnverkehr in dem ganzen Viertel lahmgelegt wurde und Kurzschluß eintrat. Nach ben, vorläufigen Berichten kamen bei dem Flugzeug­absturz zwei Fußgänger ums Leben, während vier schwer und vier leicht verletzt wurden. Die Feuerwehr griff die Flammen mit Schaumlöschern an und beseitigte die Brandgefahr. Don dem Flug­zeug blieben nur verbeulte Metallstücke und ver­brannte Reste zurück. Das andere Flugzeug stürzte in der Parsivalstraße in der Nähe des Schwabinger Krankenhauses zur Erde und wurde ebenfalls voll­ständig zertrümmert. Verletzt wurde hierbei glück­licherweise niemand.

Bei dem Unglück wurde der 16jährige Sohn eines Verwaltungsinspektors aus München, Sieg­fried Hochrain, und eine ältere Frau, deren Persönlichkeit noch nicht ermittelt ist, getötet; sie stammt wahrscheinlich auch aus München. Außer­dem verstarb von den vier Schwerverletzten die Schlossersehefrau Anna Schröder aus Freimann bei München. Die Schwerverletzten liegen in der Chirurgischen Klinik; sie sind alle drei in München oder dessen näherer Umgebung wohnhaft.

Lin wultermord in Mannheim.

In Mannheim wurde die alleinstehende 49 Jahre alte E. Z e i ß n e r, geb. Wahl, geschiedene Mühl­häuser, in ihrer Wohnung am Türpfosten hängend, tot aufgefunden. Verschiedene Umstände ließen Zweifel an einem Selbstmord aufkommen. Die Fest­stellungen der Kriminalpolizei und ferner die Sek­tion der Leiche ergaben schließlich den Verdacht, daß der Tod der Frau Zeißner auf fremde Einwirkung zurückzuführen war. Sie führte zur Festnahme des Sohnes, des 23 Jahre alten Rich. Mühl Häuser, der zunächst leugnete. Nach fast fünfstündigem Ver­hör gestand Mühlhäuser ein, seine Mutter nach einer Auseinandersetzung auf den Boden geworfen und dann am Türpfosten erhängt zu haben.

Raubmörder hingerichtet

In Duisburg ist der 1910 geborene Gerh. Raas aus Brünen bei Wesel hingerichtet worden, der vom Schwurgericht in Duisburg wegen Mor­des zum Tode verurteilt worden ist. Raas hatte die Näherin Alwine Marten, der er die Ehe ver­sprochen hatte, ermordet, um sich seinen bevorstehen­den Vaterpflichten zu entziehen, und hat sie auch nach der Ermordung beraubt.

Mresröckschau der Tum- und Sportvereine.

Turnverein Grohen-Buseck.

Der Turnverein 1899 Großen-Buseck hielt im Saalbau Wagner ein Winteroergnügen ab, das durch den Einmarsch der Turnerinnen und Turner und durch einen Sprechchor erngeleitet wurde. Ver­einsführer Karl H e n ß umriß in einer Ansprache die Aufgaben der Turnvereine im Dritten Reich und wies besonders auf die Vorteile hin, die sich für die wehrpflichtige Jugend aus der turnerischen Betätigung ergeben. Er forderte zum Schluß alle noch Äbseitsstehenden auf, sich dem Turnverein an­zuschließen. Der Verlauf des Abends brachte zahl­reiche turnerische Darbietungen. Die Hebungen an den Geräten und am großen Ring, das Boden­turnen, das Keulenschwingen, die Freiübungen, die Pyramiden und Marschreigen gefielen außerordent­lich. Turnerinnen warteten mit Ballreigen und Volkstanz auf. Die Darbietungen gaben einen gro­ßen Ueberblick über die Arbeit im Verein und fanden starken Beifall. Musik füllte die Pausen. Im weiteren Verlauf des Abends sprach Bürgermeister Re b Holz ausführlich über die olympischen Spiele und ihre Bedeutung besonders für Deutschland. Der Abend brachte weiterhin die Auszeichnung von 38 Ehrenmitgliedern, die für 25jährige Vereinszuge­hörigkeit mit der Ehrennadel bedacht wurden. Es sind dies: Balthasar Dort, Heinrich Größer, Hein­rich Schmidt, Balthasar Bonarius, Heinrich Ste­phan, Wilhelm Rühl, Karl Rühl, Philipp Henß, Wilhelm Henß, Friedrich Merz, Heinrich Pfeif­fer XIII., Wilhelm Wagner V. Wilhelm Wagner, Heinrich Henß, Heinrich Dort, Heinrich Scheid IV., Heinrich Scheid V., Heinrich Hahn, Konrad Schmidt, Peter Aff, Dr. Gengnagel, Heinrich Münch, Karl Münch, Otto Reuter, Karl Kimmel Christoph Becker, Konrad Münch, Wilhelm Müller, Wilhelm Scheid, Friedrich Hahn, August Schmidt, Konrad Koch, Heinrich Pfeiffer, Heinrich Volk, Otto Weiß, Karl Bonarius, Heinrich Pfeiffer und Heinrich Mootz.

Der Erlös des Abends wurde dem Winterhilfswerk zugeführt.

Fußball - Club 1926 Großen - Buseck.

Im VereinslokalZum Busecker Tal" fand die Jahreshauptversammlung des FC. 1926 statt. Die Versammlung wurde von Vorstandsmitglied August Schwalb eröffnet, der zu Beginn des verstorbe­nen treuen Mitgliedes Chr. Dambmann ge­dachte. Alsdann wurde der Jahresbericht des Der- einsführers bekanntgegeben, in dem u. a. die im Laufe des Jahres 1935 erzielten sportlichen Erfolge des Vereins hervorgehoben wurden. Die von Kassen­wart Roth erstattete Rechnungsoblage zeigte einen befriedigenden Abschluß. Sportwart Hch. Pfeif- f e r gab noch eine zahlenmäßige Uebersicht über die im Laufe des Jahres erzielten sportlichen Erfolge. Nachdem sämtlichen Vorstandsmitgliedern Ent­lastung erteilt worden war, erfolgte die Neuwahl des Vereinsführers, die den seitherigen komm. Ver­einsführer Wilh. Schwalb erneut an die Spitze des Vereins berief. Zu Mitarbeitern wurden er­nannt: stellv. Führer L. Klingelhöfer, Kas­senwart K. Roth, Schriftwart H. Eisenacher, Diet- und Pressewart A. Schwalb, Sportwart Hch. Pfeiffer, Jugendwart Hch. Harbach, Gerätewart W. Pfeiffer, Beisitzer Hch. Grö­ßer und Phil. Brück. Die Versammlung wurde mit der Aufforderung zu noch größerer Einsatzbereit­schaft sämtlicher Mitglieder im Jahre 1936 ge­schlossen.

Turnverein Steinbach.

Der Turnverein Steinbach hielt dieser Tage in Verbindung mit seinem 30. Stiftungsfest seine Ge­neralversammlung ab. Vereinsführer Heinrich Lud­wig Haas begrüßte die Mitglieder und gab nach einem Sprechchor einen ausführlichen Ueberblick über die Geschichte des Vereins von seiner Grün­dung bis zur Gegenwart. Anschließend ernannte

tSeseUenvrüfungen!

Alle Lehrlinge im Kreise Gießen, die einen der nach­stehenden Berufe erlernt und im Frühjahr 1936 ihre Lehr­zeit beendet haben, wollen sich in der Zeit vom 8. bis 20. Februar 1936 bei der Kreishandwerkerschaft Gießen, Goethestraße 7, 1. Stock, anmelden:

Maler, Anstreicher, Schildermaler, Tüncher, Weißbinder, Glasmaler, Porzellanmaler und Lackierer.

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Der Obermeister.

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Alle Lehrlinge (Industrie-Lehrlinge) im Kreise Gießen, die einen der nachstehenden Berufe erlernt und ihre Lehrzeit im Frühjahr d. I. beendet haben, wollen sich in der Zeit vom 8. bis 20. Februar bei der ?viv

Kreiohandwerkerschaft Gießen Lahn, Goethestraße 71., zur Gesellenprüfung melden: Dreher,Elektro-Jnstallateure, Feinmechaniker, Fornier, Maschinenschlosser, Metalldrücker, Schlosser, Stempelsetzer, Zahntechniker usw.

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Die Lehrlinge, die eine gewerbliche Fachlehre in einem industriellen Unternehmen des Metallgewerbes, der Feinmechanik oder Optik bei Firmen in den Kreisen Gießen, Alsfeld und Lauterbach bis zum 30. 6.1936 abschließen, sind von den Lehrherrn zur Ablegung der Facharbeiterprüfung unter Einreichung der not­wendigen Unterlagen bei der Industrie- und Han­delskammer Gießen bis spätestens 20. Februar 1936 auf vorgeschriebenen Vordrucken, die bei der Kammer erhältlich sind, anzumelden. Die Prüfungsgebühr in Höhe von RM. 10 - ist mit der Anmeldung auf das Postscheckkonto der Kammer FrankfurtM. 61599 mit dem VermerkFacharbeiterprüfung" zu überweisen.

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Die Nummern des zur Versteigerung kommenden Langnutzholzes sind blau unterstrichen. Von dem Brennholz kommen die blau unterstrichenen Num­mern nicht zum Ausgebot. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen. Personen, die aus dem Jahre 1934 und früher mit Holzgeldschuld im Rück­stand sind, werden vom Mitbieten ausgeschlossen.

Gießen, den 6. Februar 1936. 787D

Der Vorsitzende des Markoorstandes. Nicolaus, Oberforstmeister.

Morgen Samstag, den 8* Febr* 1936 ist in sämtlichen Räumen des Gesellschaftsvereins der 779d

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des VfB.s Reidisbahn

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Die Holzversteigerungen in Watzenborn am 30.3a- nuar und in Klein-Linden am 4. Februar sind ge­nehmigt mit Ausnahme der Douglasstangen. Aus­gabe der Abfuhrscheine bei den zuständigen Kasse­stellen. Ueberweisung und 1. Abfuhrtag für die Ver­steigerung vom 30.1. am 10. 2. und für diejenige am 4. 2. am 17.2. Bei Barzahlung innerhalb 3 Wochen vom jeweiligen Dersteigerungstag an gerechnet 2 v.H. Skonto bei einem Mindestbetrag von 10 RM. an.

Gießen, den 6. Februar 1936. 7860

Hessisches Forstamt Schiffenberg.

Nicolaus.