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(tiefe. Acht solcher Wälle reihten sich nebeneinander au' wie Kohlendämme längs einer Laderampe. Man konnte sich leicht Güterzüge daneben denken. Die durch schmälere Aschengrate verbundenen Ein­zelkegel ragten etwa fünf Meter über dem Eis auf.. .*

Das Pflan^enleben des Festlandes beschränkt sich auf die niedersten Arten. An erwärmten Felsen haltend, erwachen Moose, Flechten und Kleinpilze für wenige Wochen. Dann erstarren sie wieder während langer Monate bei einer Kälte, die oft auf minus 56 Grad finkt. Dazu gesellen sich einige Algen und Mikrophyten, die ihr Dasein im Schnee fristen. Abgehärtet und ausdauernd, stellen sie kühne Bahnbrecher des Lebens vor. An den Hän­gen des Ferrargletschers fand Priestley eine gelbe Flechte in 900 Meter Höhe, eine schwarze in 1140 Meter und schließlich eine grüne Flechte oder ein Moos in 1260 Meter. Bisher entdeckte man im Südland nur zwei Blütenpflanzen, eine Gras­art und ein Taubenkropfgewächs, diese aber auch

nur auf den vorgelagerten Inseln. Farne kommen nicht vor. Don den hundert Flechtenarten und drei­undsechzig Moosarten bevorzugt die Mehrzahl ebenfalls das mildere Klima der Inseln..."

*

Am 19. April ging die Sonne endgültig unter. Das Thermometer zeigte 47 Grad. Wenn auch die­ser Untergang durch den Nebel an großer Pracht­entfaltung verhindert wurde, so hatten doch einige der vorhergehenden Abende ein wunderbares Schauspiel geboten. Der Tag erstirbt in einem Farbenrausch. Dann löst ihn die Nacht ab mit dem Glanz der Gestirne und dem bunten Schimmer des Südlichtes. Wer die Kälte nicht scheut, wird diesem farbigen Erlebnis immer neue Reize abgewinnen, denn das Bild ist reich an unerschöpflichen Ver­wandlungen. Alle Farben des Regenbogens ord­nen sich zu neuen Gestaltungen. Dein Schatten dehnt sich zu übermenschlicher Größe und verbin­det sich mit den blauen Tiefen des Staueises..

C. W.

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Millagsbörse Aktien meist schwächer.

Frankfurt a. M., 5. Oft Die Warnungen her Presse vor übertriebenen Kurssteigerungen haben bereits am Samstag einen Einfluß auf die Kursentwicklung genommen. Zum Wochenbeginn prägten sich diese Hinweise einmal in einer ganz erheblich verminderten Geschäftstätigkeit, zum ande- *ren in durchschnittlichen Abschwächungen von 1 bis Q o. H. am Aktienmarkt aus. Die Kunden- ft-ufträge waren heute sehr klein und betrafen neben Wenigen Käufen vorwiegend Abgaben, während sich leie Kulisse absolut abwartend verhielt. Don Mon- hanwerten ließen Verein. Stahl insgesamt 1,90 v. H., Mannesmann unter leichten Schwankungen 2,50 D. H., Hoesch 1,40 v. H. nach, dagegen waren Har- pener gefragt und 1,13 v. H. fester. Don chemischen Werten blieben IG. Farben mit 171 (171,25) be­hauptet, dagegen verloren Deutsche Erdöl 2,25 v. H., Metallgesellschaft 1 v. H. Don Elektroaktien gingen RWE. 2,25 v. H., Lahmeyer 2 o. H., Schuckert und Siemens bis 1,75 v. H. zurück, während AEG., Betula und Gesfürel sowie Rhein. Elektro be­hauptet blieben. Stärker abgeschwächt waren Zell­stoffaktien, Aschaffenburg 132 (135), Waldhof 156,50 (158,25). Sonst lagen noch schwächer: Reichsbank 188,50 (190,50), Daimler 118,75 (120,50), Deutsch- Atlanten-Telegraf 116,50 (118,25), Moenus 96,50 (97,13), Deutscher Eisenhandel 130,50 (131). Etwas fester lagen AKU. mit 95 (94) und Süüo. Zucker 213 (212). Nach den ersten Notierungen unterlagen die Kurse leichten Schwankungen.

Der Rentenmarkt war recht fest, das Ge­schäft aber klein. Altbesitz 117,13 (116,25), Kommu- nal-UmschuLung etwa 88,60 bis 88,70 (88,40), Zinsvergütungsscheine 93,50 (93,45). Der Auslands­rentenmarkt lag still und schwächer: Ungarn, Mexi­kaner und Rumänen gaben von 0,25 bis 0,50 v. H. nach.

Im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktien­markt öerlMtnismlißig klein, die Kurse waren hn allgemeinen nicht stärker verändert. Rückgänge und Besserungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. hielten sich die Waage. IG. Farben wieder 171 nach 170,50, dagegen Scheide anstatt 275 bis 274 (277). AKU. 94,50 bis 96 nach 95, Montanwerte meist 0,25 bis 0,50 v. H. höher, ferner Zement Heidelberg 150,50 bis 151 (149,50), andererseits Buderus 115 (116,50), Otavi Minen 38,40 bis 38,75 (39,50) und Mainkraftwerke 95 (96,50).

Am Rentenmarkt stiegen Ungarn Gold bei lebhaften Umsätzen auf 14,60 nach anfangs 14, sonst lagen Auslandsrenten ruhig. Deutsche An­leihen blieben behauptet, fest waren Mannheimer Altbesitz mit etwa 118,50 bis 119 (117). Der Pfand­briefmarkt war bei kleiner Nachfrage nahezu un­verändert. Auch Stadtanleihen wiesen nur geringe Abweichungen auf.

Im Freiverkehr wurden u. a. genannt: Adlerwerke 102 bis 103, Wayß & Freytag 124 Brief, NSU. 149, DDM. 136, Pokorny 110. Tagesgeld unverändert 2,50 o. H.

Abendbörse freundlich.

An der Abendbörse war die Haltung eher fester. Gegen den Frankfurter Schluß ergaben sich durch­weg leichte Befestigungen, während die noch etwas darüber liegenden Berliner Schlußkurse nicht immer erreicht wurden. Das Geschäft war nicht besonders lebhaft. Größere Umsätze hatten jedoch Mannes­mann mit 112,25 bis 112,65 bis 112,25 (111,90), Kunstseide AKU. mit 98,50 (97.50) und Verein Stahl mit 113,40 bis 113,25 (113). Auch sonst er- gaben sich bei einer Anzahl anderer Papiere Er­höhungen von etwa 0.50 v. H., Hoesch plus 1,25 v. H. mit 116,50, dagegen lagen Deutsche Erdöl 0,75 v. H., Gesfürel, Schuckert, Lechwerke, Muag, Holzmann,

Goldschmidt, AG. für Verkehr und Bekula bis 0,50 vom Hundert niedriger. Am Kassamarkt kamen Ver­einigte Glanzstoff in Anlehnung an Berlin vierzehn Punkte höher mit 200 zur Notiz; Dresdner Bank notierten uno. 101,50, nicht wie heute mittag irr­tümlich 100,50. Deutsche Renten lagen still und be­hauptet. Von Auslandrenen waren Ungarn Gold mit 15 (14,80) lebhafter, auch Stücke-Ungarn, sowie Rumänen und Mexikaner notierten bis 0,25 v. H. fester. Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke mit 101,50 Geld und DDM. mit 137 Geld.

U. a. notierten: Altbesitz 116,90, 1947er Verein. Stahl 95,75, 4,5proz. Franks. Hyp. Gold R 810 97, 5,5proz. Rhein. Hyp. Liquid. 100,75, 1914er Un­garn 12,90, 4proz. do. Gold 15, 1914er Ungarn 12,25, 5proz. Rumänen 9,20, 4r do. 8,10, 5proz. innere Mexikaner 6,70, 5proz. do. äußere Gold 15,75, 4.5proz. do. Irrigation 10,65, Commerzbank 100,50, DD-Bank 101,25, Dresdner Bank 101,50, Reichsbank 191, Buderus 116,50, Harpener 145,50, Ilse Genuß 142, Mannesmann 112,25 bis 112,65 bis 112,25, Hoesch 116,75, Rheinstahl 149, Verein. Stahl 113,40 bis 113.25, AKU. 98,50, AEG. 37,40 bis 37,50, Bekula 160, Bemberg 98.50, Daimler 119,25, Deutsche Erdöl 141,50, Scheideanstalt 275, Licht und Kraft 159, Elektr. Lieferungen 130,75, IG.-Farben 172,50, Gesfürel 143, Goldschmidt 117 65, Tolzmann 130, Lechwerke 114 50, Lindes Eis 160,50, Muag 119,50, Metallgesellschaft 140, Schu- fert 158.50, Verein. Glanzstoff 200, Südd. Zucker 212, Reichsbahn-VA. 123,50, AG. für Verkehrs­wesen 119, Hapag 14,75.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 5. Okt. Obwohl die Wei­zenlieferungen aus unserem Gebiet im neuen Mo­nat naturgemäß wieder zugenommen haben, können die Kaufwünsche der Mühlen infolge des Ausblei­bens des norddeutschen Angebots z. T. nickst voll be- ftiedigt werden. In Roggen hat sich die Versor­gungslage bei den Mühlen im allgemeinen gebes­sert, die Anlieferungen sind aber verhältnismäßig klein. Futtergerste bleibt ohne Angebot, auch in Hafer haben noch keine größeren Lieferungen ein­gesetzt, weil die Hauptanbaugebiete noch nicht ge­droschen haben. Der Mehlmarkt ist ausgeglichen. Weizenmehl neuer Ernte hat gute Backfähigkeit, da ber Klebergehalt besser ist als im Vorjahre. Auch die Qualität des Roggenmehls befriedigt. Die erste Oelkuchenzuteilung ist im Gange. Die Versorgung mit Mühlennachvrodukten war im September zu­friedenstellend. Für Oktober ist unser Gebiet auf Zuteilungen von niederrheinischer Roggenkleie drin­gend angewiesen. In den nächsten Tagen beginnt die Ablieferung vollwertiger Zuckerschnitzel neuer Ernte. In Trebern und Malzkeimen kann der Be­darf gedeckt werden. Rauhfutter still.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übriae |e 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 201, W 16 204, W 19 208, W 20 210. Roggen R 12 164, R 15 167, R 18 171, R 19 173. Futtergerste, Brau­gerste 232, Futterhafer ohne Angebot. Weizenmehl Type 790 W 13 28, W 16 28,10, W19 28,10, W20 28,45, Roggenmehl Tyve 997 R 12 22,45, R15 22,80, R 18 23,30, R 19 23.50. Weizen^uttermebl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10.90, W19 11,10, W 20 11.20, Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R 19 1050. Soyaschrot, Palm­kuchen, Erdnußkuchen, Treber 16 50, Trocken­schnitzel, Heu 4,50 bis 5,00, Weizen- und Rog­genstroh drahtgepreßt oder gebunden 2,00. Kartof­feln: G'lbfleischige hiesiger Gmend 2,70 Mark, weißschalige hiesiger Gegend 2,40. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlocßtmebmarkt

Frankfurt a. M., 5. Okt. Auftrieb: 551 Rin­der (gegen 393 am letzten Montagsmarkt) darunter 76 (54) Ochsen, 104 (96) Bullen, 273 (179) Kühe,

Das Amt für Technik.

6 n weniger bekanntes Amt der Partei.

NSG. Das Amt für Technik ist die zur Vertre­tung der technischen Angelegenheiten berufene Ein­richtung der Partei, in der Reichs-, Gau- und Kreisleitung und somit innerhalb des ihm zuge­wiesenen Wirkungsbereiches führend in der Tech­nik. Der Auftrag z u r Führung der Tecy- n i k, unterscheidet Das Amt für Technik von den bisherigen behördlichen Stellen, die mit technischen Aufgaben betreut sind. Die schöpferische Initiative des Amtes für Technk ist also der behördlichen Behandlung der Technik mit vorwiegenden Verwal­tungskennzeichen übergeordnet. Die Initiative und die Führung des Amtes für Technik erstreckt sich uneingeschränkt auf alle vorkommenden technischen Probleme. Ein Ausbau ohne Technik ist nicht denk­bar. Wenn man so die wichtige Stellung, die der Technik beim Wiederaufbau Deutschlands gestellt ist, betrachtet, bekommt man gleichzeitig auch einen Be­griff von den Aufgaben des Amtes und davon, warum der Führer sich dieses Parteiamt geschaffen hat. In der bisherigen Weltauffassung ist die Tech­nik angewandte Materialistik. Es gilt deshalb, sie frei zu machen von ihren liberalistifchen Bindungen und ihrem eogistischen Einsatz. Deshalb Beobachtung allen technischen Schaffens, ob dieses in seinen Zielen und Wirkungen nationalsozialistischen Ge­sichtspunkten entspricht.

Das Amt für Technik steht an erster Stelle dem Hoheitsträger der Partei zur Beratung in technischen Dingen zur Verfügung. Darü­ber hinaus werden alle Parteistellen, Parteigenos­sen und Volksgenossen, Behörden und Industrie bei der Neuordnung des Arbeits- und Wirtschafts­aufbaues, soweit dieser durch die Tecknik beeinflußt wird, beraten. Große Aufgaben sind der deutschen Technik gestellt, die von ihr zum Besten des Vater­landes gelöst werden müssen. Das Amt für Tech­nik, welches in Gemeinschaft mit dem ihm angeglie­derten NS.-Bund Deutscher Technik (NSBDT.) die Pflicht zu erfüllen hat. die Technik

im nationalfozialistischen Sinne in den Staat einzubauen, ist zur Lösung dieser Aufgabe berufen.

Die Technik ist wie alle ausübende Tätigkeit den Wirts chaf tsgesetzen Des Staates un­terworfen. Die heute noch gültigen Wirtschasts- aesetze, welche auch die Technik mitbeftimmen, ent­flammen noch einer Auffassung, die wir verwerfen. Infolgedessen ergeben sich Zwiespältigkeiten, die sich nur durch Aenderung der Gesetze beseitigen lassen, um zu einer Technik im nationalsozialistischen Sinne zu gelangen. Es ist daher Aufgabe des Amtes für Technik, geeignete Gesetzesvorfchlage auszuarbeiten. Zur Bearbeitung der einzelnen Fachgebiete, ganz gleich ob es die Bodenschätze oder den Bergbau, die Elektrizität oder Gastwirtschaft, den Straßenbau, die Wasserversorgung, oder Bau­angelegenheiten betrifft, stehen erwählte, meist ehrenamtlich arbeitende Fach- oder Sachbe« a r b ei ter zur Verfügung. Erfinder erhalten fach­männische und patentrechtliche Beratung und falls mittellos, Wege gewiesen, ihre Erfindung, wenn wertvoll, zu verwirklichen.

Dieser kurze Abschnitt aus allen Arbeitsgebieten des Amtes für Technik zeigt, welch große Aufgaben in technisch-wirtschaftlicher Beziehung, unter Beach­tung nationalsozialistischen Denkens täglich neu zu erfüllen sind. Diese Feststellung soll zeigen, mit welchen Dingen sich das Amt für Technik befaßt und daß es neben der Ausarbeitung eigener Vor­schläge, jedem Volksgenossen zur Be­ratung zur Verfügung steht und Anregun­gen entgegennimmt. Es ist jedoch nicht notwendig, mit einem Anliegen das Amt für Technik der (Bau­leitung aufzusuchen, da genau wie für andere Par­teiangelegenheiten bei den Kreisleitungen der NSDAP ein Kreisamtsleiter bestellt ist, dessen Aufgaben für den ihm zugewiesenen Wirkungsbe­reich die gleichen sind, wie die des Gauamtes.

98 (64 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 75 (79) Ochsen, 1 (1) Bulle, 36 (38) Kühe, 45 (48) Fär­sen. Kälber 402 (548)), Hämmel und Schafe 130 (402), Schweine 2338 (3496). Notiert wurden pro 60 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45 (am 28. 9. 4345), b) 3941 (41). Bullen a) 41 bis 43 (4143), b) 39 (39). c) 34 (). Kühe a) 4043 (4043), b) 3539 (3539), c) 2833 (2833), d) 25 (25). Färsen a) 4144 (4144), b) 3740 (40). Kälber andere a) 6978 (7280), b) 6068 (6371), c) 5259 (5382), d) 4251 (4552). Hammel b2) 5256 (5660), c) 4551 (5055). Schafe e) 4047 (4550). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), dl) 51 (51). Sauen gl) 56. Marktoer- lauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Käl- ber langsam, ausverkauft. Hämmel und Schafe, langsam, Ueberftanb (13). Fleischgroßmarkt. Be­schickung: 892 Viertel Rindfleisch, 122 ganze Kälber, 56 ganze Hämmel, 8 halbe Schweine, 12 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in RM.: Ochsen- fteisch a) 80. Kuhfleisch a) 77, b) 65. Kalbfleisch b) 95110, c) 8595. Hammelfleisch b) 95115 (am 1. 10. 105115). Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren nicht notiert. Marktverlauf: lebhaft.

Die Industrie, und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft: 797: Wiederaufnahme des nieder­ländischen Geldoerkehrs mit dem Ausland. Neue Kurse und Umrechnungssätze. 798: Lockerung der Schweizer Einfuhrbeschränkungen. 799: Abän­derung und Vervollständigung des Gesetzes über den Zolltarif der Einfuhrwaren in Bulgarien. 800: Wiederaufnahme des Verrechnungsverkehrs Frank­reichs mit Deutschland. 801: Ergänzung der tür­kischen Devisenverordnung. 802: Die italienischen Einfuhroorschriften für das 4. Vierteljahr 1936. 803: Die französischen Einfuhrkontingente für In­dustrieerzeugnisse für bas 4. Vierteljahr 1936. 804: Anordnung 17 der Ueberwachungsstelle für Eisen und Stahl (Schrottmarktregelung).

Hoheitszeichen ans La^nmarmor für die O densbnrg Crössinsee.

Lpd. Wetzlar, 5. Okt. Irn nassauischen Mar­morgebiet an der Lahn wird seit etwa vier Mo­naten nach den Entwürfen des Kölner Kunstbild­hauers Willi Meller ein Monumental­werk aus dem heimischen bunten Mar­mor hergestellt. Es ist ein über vier Meter großes Hoheitszeichen für die neue Ordensburg C r ö f- f t n f e e. Dieses Hoheitszeichen wird aus dem bei Gaudernbach gewonnenen Marmor,Auberg grau" von Bildhauern und Steinmetzen aus­gehauen. Am weitesten ist bis jetzt der 1,80 Meter

hohe Adler gediehen, der in wundervollem Matt­schliff gehalten ist. Durch die zahlreichen, voll­kommen unaufdringlichen Farbtöne desAuberg grau" wirkt der Adler ungeheuer lebendig. Das Gewicht des flügelspannenden Adlers beträgt 60 Zentner, wahrend ein Steinmetz ein Hakenkreuz im Kranz bearbeitet, das 70 Zentner schwer und gleichfalls 1,80 Meter hoch ist. In etwa zwei Mo­naten wird das Hoheitszeichen fertiggestellt sein und mit Dem 75 Zentimeter hohen Sockel, Der in einer Villmarer Werkstätte bearbeitet wirb, Die Fahrt nach Der Ordensburg Crössinsee antreten.

Kunst und Wissenschaft.

Das Kunstwerk

des Monats im Hessischen Landesmuseum.

Das Hessische Landesmuseum in Darmstadt hat als Kunstwerk des Monats Oktober ein farbenprächtiges Glasgemälde gewählt. Es handelt sich um ein Kunstwerk aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, Das mit ziemlicher Sicherheit zu Der~ früheren Verglasung Des Frankfurter Doms gehörte. Dargestellt sind unter einem Rundbogen Zwei knieende Stifterfiguren, links wahrscheinlich der Schultheiß Ludolf von Braunheim, Der 1230 bis 1235 Schultheiß Der Stadt Frankfurt war. und rechts feine Frau. Beide halten ein Grifaille-Fenster empor mit Den Gestalten Der Kirchenlehrer Augustin unD Nikolaus.

Rundfunkproaramni

Donnerstag, 8. Oktober:

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In Der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.30: Das Spiel kann beginnen. Werbe­veranstaltung Des Stadttheaters Koblenz. 10: Schul­funk: Volksliedsingen. Liederblatt 13. 11.30: Sauern- funk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Die

schöne Stimme. Walther Ludwig. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Kinderfunk. 16: Don Koblenz:

I. Unterhaltungskonzert; II. Klassische Lieder und Klaviermusik von Johannes Brahms. 17.30: Das aktuelle Buch. 17.40:Ein Fliegerheld". Erzählung von Thor (Boote. 18: Konzert. 19:Erde, du oist der Leib, Der Geist unD Der Glaube..." Don Der Bestimmung Des Bauern. 19.40: Der Zeitfunk bringt Den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Glück muß man haben... Operetten» unD Tanzmusik, gespielt unD gesungen. 22: Nachrichten (auch aus Dem Sende» bezirk). 22.30: Tanzmusik. 242: Nachtkonzert des StäDt. Orchesters Ulm a. D.

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21L

Oaium

172,5

171,9

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140 I

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130,5

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Banknoten.

55,25

55,25

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o|

33

34

id

212

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. - Relchsbankdiskont 4 o.H..

Lombardzinsfuß 5 v H.

198

174

s

98,5

98,5

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6 7

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112,25

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137,5 158,13

197,25

150,25

116,5

142,25

145,5

115,5

179

142

122,5

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v

6

6

5

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168,5

130

151

156,5

34

95

212

134

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8

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0

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0 6

6 C

107,4

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431

107,75

97,5

98

159 133,5 114,75 119,13

168,5 87,25 55,75

422

199 174,5

6

6

8

8

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135

139

116

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145,5

115,75

179

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123,4

112.75

37,13

160

130

157,9

137,25

141

128,5

138,75

158,5

197

150,5

37,5

160 130,75

159 136,5

143 128,65 136,5 158,5

198,25 148,5

94

98,25

158,25

135

3. ®. ssarben-Jnvustrie

Srheibeanftalt.......

©olbidimibt .

Rütgerswerke

M «Ballgesellschaft

! Gritzner..................

Mainkraftwerke Höchst a.9JL Süddeutscher Zucker ......

|. 6

6

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159 ,197,25 I 148

171,25 I

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4% Oesterreichische ®olbrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *V2% desgl. von 1918.........

6% abgest. GoivMexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie l....................

Buderus .

Deutsche Erdöl .............. 4

Harvener................ 2/2

Hoeicli EisenKöln-Neuessen .. 8

Philipp Holz mann ....

Zementwerk Heidelberg

Eementwerk Karlstadt..

158 158,75

135,75 136,25

140,75 I 143,5

2LS.®......................

Bekula

Elektr. Lieferungsgelellichaft ... L'ldit und Kraft .............

selten & Guilleaume

sjeiellsch.s.Elektr. Unternehmung. Rheinische Elektrizität ........

Mein. Wests. Elektr 5diuden & Go...............

-io mens & Halske............

'ahmeyer &l£o

Z(i i 275 119 J 117,65

SchultbetS Payenhofer 21 tu (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

Zellstoff Waldkwf Zellstoff Aschaffenburg Deiiauer Gas ..............

Daimler Motoren ..........

Deutsche Linoleum Crenitent & Koppel Westdeutsche Kaufhof Cbave ......................

Accumulatoren-ffabrik Eonti-Gummi

Zlse Bergbau .......

Alse Bergbau Genüsse

Klöcknerwerke

Mannesmann-Röhren

37,13 I

160,4 1160,25

129 130,75

6% Teupche Reichsanlethe o. 1927 4% Deutsche Reich-anl. von 1934 6y»% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche Slnl.-Ablös.-Schuld mti

Auslo>.-Rechten ............

4H% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, I

<Vi% ehem. 8% Hessischer BollS staat 1929 <rückzahlb. 102%) ..

454% ehem. 8% Hessisch? Landes bani Darmstadt Gold R. 12...

614% ehem 4y,% £»eil. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau

454% ehem. 8% Darm st. Komm Landesb.Goldichuldverschr R.i

Oberhelsen Provinz-Anleche ml Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Cammelabl. An leihe Serie 1 mit AuSloj.-Rechten

4%% ebem.8% Franks. Hyv.-Ban' Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6%% ehem. 4/t% ssrankf. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriese......

BVI% ehem. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bonk-Liau..Goldpfe. ...

4%% ehem. 8% Pr. Lanvespfand oriefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4J4% ehem. 7% Pr. LandeSpfanv

briesanst., Gold Komm. Lbl.20 kteuergutsch.BerrechnungSk. 34-35

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Schluß! Abend- bSrle

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102,75

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116,9

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100

98,75

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97

100,65

100,65

100,75

100,75

101

100,75

97,5

97,5

97,5

97,5

95

95

95

95

109,75

109,75

109,8

109,8

.

36

37,5

3,9

3,6

3,7

3,7

14,25

15

14,13

14,8

12,5

12,5

11,75

12,25

12,4

12,4

12,75

15,9

15,75

15,5

15,5

Srantmrf a. UL

Berlin

Schluß­kurs

Schtuo. Adcnd- böri

Sch- lurs

i-ailUBL 2Jli laq- büre

'.Datum

3.10.

5 10

3.10

5.10

4% oe^gi. Serie h..........

_

_

_

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

9,2

9,2

8,9

9,13

4'/r%Numän.vereinh.Nentev.l913

13,75

13,4

12,9

13,5

4% Rumänische vereinh. Rente .

8

8,1

7,8

7,95

l yt% Anatolier ............

44,25

43

42,65

43

Hamburg-Amenka-Patet .....o

14,75

14,75

14,9

14,75

vamvurg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........o

38,5

38,75

14,9

14,9

15

15

A.G. für Berkehrswesen Akt. .. 0

118,5

119

118,75

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

124,25

124,5

Commerz- und Prioat-Bank ... 4 Deutsche Bank uno Disconto-

100,5

100,5

100,5

100,5

Gesellschaft................ 4

101,75

101,25

101,75

101,25

Dresdner Bank.............. 4

steichsbank ................ y<

101,75

190,5

101,5

191

101,75

191,4

101,5

191

ftran.rurt a. UL

Serhn

Schluß- fürs

Schw . Abend- hnr

Schlug iura

Schlußl. Mittag, 'i-

Saturn

3-10.

5 10.

3.10

5.10

Wanßtetcer Bergbau .

..... 614

160

160,75

157

Kokswerke ...........

....... 6

137,25

137,75

Rheinische Braunkohlen

..... n

229

227

229

Rbeinstabl..........

.......4

149,25

149

148

149

Bereinigte Stahlwerke.

.....8 y,

113,4

113,25

113,25

113

Ltavi Minen ........

.......<

39,5

38,75

38,9

39,25

Kaliwerke Aschersleben.

.. .... 5

127,4

126,5

126,5

127

Kaliwerke Westeregeln.

.......5

127

126,5

126,5

127,25

Kaliwerke SaUdetfurth

.....iy»

183

183

181,25

183,65

3.0 iober

S.Oflober

Am liche Ro.ieruna

Amtliche Rvt.eruna

Geld

1 Srkf

G.lo

Brie

'Ueiuj tin

0,694

0,698

0,694

0,698 "

dtüiiel ...

41,88

41,96

41,91

41,99

st io oe 3an

0,144

0,146

0,144

0,146

Sofia -----

Kopenhagen

3,047

3,053

3,047

3,053

54,80

54,90

54,77

54,87

5)an<tfl ..

47,04

47,14

47,04

47,14

London....

12,27

12,30

12,265

12,295

HeliingrorS.

5,415

5,425

5.41

5,42

Laris ....

11,62

11,64

.1,63 130,52

11,65

volland ... Italien ....

131,83

132,09

130,78

3aoan .....

Jugoslawien

0,716

5,654

0,718

5,666

0,715

5,654

0,717

5,666

Lslo.....

61,67

61,79

61,64

61,76

Wien......

i'thabon ... Stockholm..

48,95

11,15

63,27

49,05

11,17

63,39

48,95

11,14

63,24

49,05 11,1

63,36

Lchwetz ...

57,24

57.36

57,21

57,33

-vanten...

27,22

27,28

26,97

27,03

k>rag......

10,26

10,28

-

Budapest ..

_

steuyork

2,489

2,493

2,489

2,493

21eim.,5.Duob r

(577b

2"rief

Amentannche Avten..............

2,451

2,471

Belgische Roten..................

Dänische Noten .................

41,76

54,61

41,92

54,83

Englische Noten .................

12,24

12,28

irranzonsche Noten...............

11,58

11,62

Holländische Noten...............

130,14

130,66

.Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,48

61,78

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten..............

_

Schwedische Noten...............

63,07

63,33

Schweizer Noten.................

57,06

57,28

Spanische Noten.................

25,95

Ungarische Noten................