land
hatte
Kunst und Wissenschaft
1912
1862
Herr Ludwig Schäfer IV
im Alter von 62 Jahren.
|Stellenangebote| MDHtzst
Annerod (Anneröder Mühle), den 5. Oktober 1936.
D4573
Nach langem, schwerem Leiden ist gestern früh meine liebe Frau, unsere gute Mutter
Frau Berta Möller, geb. Göckel
von uns gegangen
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K’ein'Linden, Giefien, Darmstadt, den 6. Oktober 1936
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Heinrich Zei-
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Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 7. Oktober, nachmittags 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt — Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen
liebe Angeb. unt. 6309D an den Gießen. Anzeig.
H Möller, Lehrer
Dr. E. Möller, Rechtsanwalt
Dr. W. Möller, Gerichtsassessor
Annemarie Möller, geb. Dombrowsky
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Re-
Mittwoch, 10.30-22.60 3. Mittwoch- Miete:
Oie Goethemedaille für Professor Richard Haupt.
Richard Haupt wurde am 6.Oktober 1846 in Büdingen geboren, besuchte Volksschule und Gymnasium seiner Vaterstadt und studierte dann in Bern und (1864 bis 1867) in Gießen Theologie und Klassische Philologie. Richard Haupt war nach Beendigung seiner Studien im höheren Schuldienst tätig, zunächst in Hessen, später in Eutin, Durlach und Schleswig, wo er sich als Provinzial-Konser- oator hohe Verdienste erwarb. Von Richard
Wir beklagen den Heimgang unseres lieben Alterskameraden
Herrn Heinrich Hof
dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. — Beerdigung Dienstag, <-en 6. Oktober, nachmittags2 Uhr. Um zahlreiche Beteiligung bittet Gießen, 5. Oktober 1936. der Vorstand.
6318V
sucht Stellung.
Schriftliche Angebote unter 04583 an den Gießener Anzeiger erberen.
gezeigt werden.
Aus aller Welt.
„Reichsbund der Freien Schwestern und Pflegerinnen" gegründet.
täten und Schulen waren Pflegestätten einer geistigen Macht, die nicht den Geist der Ahnen atmet. Daraus erwächst eine doppelte Aufgabe: Das, was uns eine fremde Macht und fremde Weltanschauung an völkischen Eigenwerten zerstört hat, wieder aufzubauen und zu neuem Leben zu erwecken und das, was wir so neu auigebaut haben, unter keinen Umständen von dem neuen tfemö, dem Bolschewismus, wieder zerstören zu lassen.
So lege ich, schloß Dr. R e i s ch l e, nut zuversichtlichem Mut hier an einem altheiligen deutschen Ort zu Detmold, dem alten Dietmall, inmitten des ruhmreichen Teutoburger Landes, im Auftrage des Reichsführers SS Heinrich Himmler den geistigen Grundstein zur Pflegestätte für Germanenkunde. Ich weihe sie dem deutschen Volke. Ich empfehle sie dem Schutze aller unserer Ahnen Möge aus ihr dem deutschen Volke eine reiche Kraftquelle fließen zur Behauptung unseres Volkes, allen Feinden, den alten und den neuen, zum Trotz.
*
Bei der Feier im lippischen Landestheater hielt Wilhelm Teudt einen Vortrag über die Auf- aaben der Pflegestätte für Germanenkunde. Im Mittelpunkt stand die Festansprache von Prof. Dr. Walter W ü st. Rach einer Betrachtung der geschichtlichen Ereignisse auf dem althistorischen Boden Detmolds und des Problems der Erbverwandt- schaft schloß Prof. Wüst seine Ausführungen mit dem Appell: „Wir wollen sein, was wir sind. Ich rufe die Mannschaft, die völkisch in der Haltung, stolz auf die edle Abkunft mit voller wissenschaftlicher Verantwortung sich in Art und Taten der Ahnen vertieft. Wir'wünschen, wie der Führer es will, daß diese Mannschaft nicht entartet in haltlose Träumerei und hohle Deutschtümelei. Wir wollen, daß diese Mannschaft in der schimmernden Wehr des Nationalsozialismus dem Ritter zwischen Tod und Teufel, dem Ritter ohne Furcht und Tadel nachreitet in das Land der Heimat und in den germanischen Staat deutscher Nation.
sellschaft mehrere Ankäufe für ihre Sctmmlungen vorgesehen. Bei dem Künstlerwettbewerb wurden solgende Preise verteilt: 1. Preis: RM. 3000 Hans Schmitz, Wiedenbrück: zweite Preise: [e RM. 1000 Egon von Lüder, Berlin (Generalseldmmschall von Blomberg), Dieses Bild erhielt zugleich den Ehrenpreis der Stadt Berlin, RM. 500 _ unb 3ofef Pieper, Düsieldors. Die preisgekrönten Porträts sollen als Wanderausstellung m Deutsch»
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Kommandierende Generäle in der Luftwaffe.
Durch eine Verfügung des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generaloberst Göring, ist den Befehlshabern in den Luftkreisen die Dienststellenbezeichnung „Kommandierender General verliehen worden. Für den Befehlsbereich des Lust- kreifes IV lautet demnach die Bezeichnung: „Der Kommandierende General und Befehlshaber im Luftkreis IV".
Die Eröffnung der Jahresschau für das Gaststätten- und Beherbungsgewerbe und das Bäcker- und Konditorenhand- werk am Mittwoch, dem 7. Oktober, in den Ausstellungshallen am Kaiserdamm wird vom Deutschlandsender in der Zeit von 11 bis 11.40 Uhr Übertrags. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley hält die Eröffnungsansprache.
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Holzhauer.
Für die Abtriebe im Gießener Stadtwald werden geübte Holzhauer gesucht.
Eintritt kann ab 11. Oktober oder spater erfolgen für den ganzen Winter oder für kürzere Zeit.
Meldungen an Unterzeichnete. öölbJJ
Hessisches Forstamt Gießen, Moltkestraße 3.__________________
Pflegestätte für Germanenkunde in Detmold.
Eröffnungsansprache des SS.-Brigadeführers Dr. Heischte.
Haupts zahlreichen gelehrten Arbeiten sind neben der Baugeschichte seiner Vaterstadt Büdingen zahlreiche Untersuchungen über die Bau- und Kunstdenkmäler Schleswig-Holsteins zu nennen. — Geh. Rat Haupt gehört seit langem auch zu den geschätzten Mitarbeitern des Gießener Anzeigers.
Wettbewerbe
der Deutschen Gesellschaft für Goldfchmiedekunsl.
In Bremen tagten zwei Preisgerichte der Deutschen Gesellschaft für Gold- schm i e d e k u n st für die Wettbewerbe um einen „Liebes- oder Hochzeitsring" und den Künstlerwettbewerb „Bildnisse deutscher Männer als Trager von Orden, Ehrenzeichen, Parteiabzeichen, sportlichen Abzeichen und Amtsketten". Für beide Wettbewerbe waren viele Arbeiten aus dem ganzen Reich eingeganqen. Für das Preisausschreiben für schaffende Goldschmiede standen drei Preise zur Verfügung: Der 1. Preis entfiel auf Elisabeth Treskow, Essen; der 2. Preis auf Adolf Heinz, Pforzheim; der 3. Preis auf K. S ch m r d t, Schwäb. Gmünd. Außerdem hat die Deutsche Ge-
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Bei der feierlichen Eröffnung der P fl egest ä t t e für Germanenkunde in Detmold hielt SS. Brigadeführer Dr. R e i s ch l e als Vertreter des Reichsführers SS eine Ansprache, m der er darauf hinwies, daß zum ersten Male m deutschen Landen eine Pflegestätte für Germanenkunde errichtet werde. Wir Deutsche haben uns, so sagte er, mit allem möglichen beschäftigt, aber ja mcht mit den Germanen als den Trägern uralter Gesittung und Angehörigen einer großartigen, vollwertigen und in sich geschlossenen Welt. Dafür wußten wir bei den antiken Völkern und insbesondere in der biblischen Geschichte, d. b. in der Geschichte der Juden, um so besser Bescheid. Ein Volk hängt ohne Ahnenverbundenheit völlig in der Luft. Es ist geistig gesehen nichts anderes als eine auszubeutende Provinz eines fremdvölkischen Reiches. Ein Volk aber, das auf seinen eigenen Wurzeln wächst, hat uneingeschränkte Hoheit s- rechte über seine Weltanschauung wie über sein Blut, über seine Kultur, über sein Land und Reich. Ein solches Volk hat im Kreise der Volker der Welt seine eigene Wertung und laßt es nicht zu, daß fremde Mächte sich Grenzverletzungen zu Schulden kommen lassen und Widerstandsmachte im eigenen Lande oder aus eigenen Volksgenossen eine Fremdenlegion für ihre volkszerstörerischen Absichten unterhalten. Jetzt erst schicken wir uns an Grenzfesten und Landwachten zu bauen, wie Rom es in seinem Vatikan und der Engelsburg und wie Moskau im Kreml getan haben. Zu einer solchen Trutzburg in deutschen Landen wider alle Feinde legen wir heute den Grundstein. Wenn wir erst heute, 1936, im Stande sind, die Pflegestätte für Germanenkunde zu gründen, so ist es nicht nur bezeichnend für die weltanschauliche Lage in Deutschland, daß wir dies erst heute tun können, sondern daß wir dies heute noch tun müssen. Man müßte doch meinen, daß ein Volk mit einer vieltausendjährigen Geschichte seit Urzeiten solche Pfleqestätten hätte, aber nicht eine einzige das deutsche Volk. Kirchen, Klöster, Universt-
Der führt
Ende Oktober m. Laüzug 0. Last-' wagen iwm Murg und kann einige Kisten mitneb- men? Schrift!. Angeb. U.0317D an d. Gieß. Anz.
In seiner Eigenschaft als Leiter der Arbeitsge« meinfchaft der freien Wohlfahrtspflege Deutschlands vollzog im Einvernehmen mit dem Reichsminifte- rium des Innern Hauptamtsleiter H i l g e n f e l d t die Gründung des „Reichsbundes der Freien Schwestern und Pflegerinnen E. V." Der Reichsbund wird es sich zur Aufgabe machen, den Arbeitseinsatz der freien Schwestern zu verbessern sowie brennende organisatorisch-wirtschaftliche Fragen zu lösen. Die Reichsgeschäftsstelle des Reichsbundes liegt bei der Reichsleitung der NSDAP., Hauptamt für Dolkswohlfahrt, Berlin SO. 36, Maybachufer 48—51. Die Mitgliedschaft können alle diejenigen freien Schwestern und Pflegerinnen erwerben, die den Bedingungen zur Erlangung des Reichsbürgerrechts entsprechen, die ledig sind, nicht vorbestraft und die keiner der bei den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege bestehenden Schwesternschaft angehören.
2®dferfrmi)t
des Reichswetterdienstes. Ausladeort Frankfurt.
Die Ueberflutung des europäischen Festlandes tntt polarer Kaltluft hat weitere Fortschritte gemacht. Die Temperaturen lagen bereits am Montag 7 Grad unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt, in der vergangenen Nacht ist es zu weiteren Strahlenfrösten gekommen, in Nord- und Mitteldeutschland kam es auch zu Schauern und in den Niederungen zu Schneefällen. Wenn auch eine Umgestaltung der Großwetterlage jetzt im Gange ist, so wird sich doch der bei uns bestehende Witterungscharakter noch nicht wesentlich ändern. , ..
Aussichten für Mittwoch: Teilweise Frühnebel, sonst veränderlich bewölkt mit Aufheiterung, aber auch verschiedentlich Schauer, im Gebirge Schneefall, bei um Nord drehenden Winden für die Jahreszeit zu kalt.
Aussichten für Donnerstag : Fortdauer der für die Jahreszeit zu kalten und unbeständigen Witterung. n 4 _
Lufttemperaturen am 5. Oktober: mittags 8,4 Grad Celsius, abends 4,8 Grad; am 6. Oktober: morgens 1,7 Grad. Maximum 9,1 Grad, Minimum heute nacht 0,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 5. Oktober: abends 8,5 Grad; am 6. Oktober: morgens 5,7 Grad. — Sonnenscheindauer 5,2 Stund en. —
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyrwt; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 36: 9650. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- unb Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich m Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. > Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
lich beschleunigt, so daß sich die Transportkosten senken. Der Bau des Rügendammes ist cm erneuter Beweis für die kulturelle und wirtschaftliche Tätigkeit Deutschlands unter der Führung Adolf Hitlers.
H.uregeluna auf dem Gebiete des A lieaerrechtes.
Berlin, 5. Oft. (DNB.) Die Reichsregierung sieht in der Förderung des Wohnungs- und Siedlungsbaues eine ihrer wichtigsten innerpolitischen Aufgaben. Sie hat sich dabei von Anfang an von der reinen Subventionspolitik früherer Jahre ab- aewandt und die Finanzierung des Wohnungs- und Siedlungsbaues immer mehr auf private Geldquellen umgestellt. Um dem privaten Kapital seine Beteiligung am Wohnungs- und Siedlungsbau in weitem Umfange zu ermöglichen, hat die Reichsregierung schon Maßnahmen getroffen, welche die private Geldhergabe erleichtern. Das soeben verabschiedete Gesetz über die Zahlung und Sicherung von Anlieger beitragen bedeutet einen weiteren Schritt auf diesem Wege. Die Anliegerbeiträge, das sind Beiträge anläßlich der Erstellung zum Einbau bestimmter öffentlicher Straßen und Plätze, stellen einen wichtigen Teil der Gesamtbaukosten eines Gebäudes dar. Sie sind in den meisten deutschen Ländern öffentliche Grundstückslasten und als solche in der Zwangsversteigerung gesetzlich bevorrechtigt. Diesen Umstand mußten bie privaten Geldgeber, jedenfalls soweit sie Geldinstitute sind, welche die vorgeschriebenen Beleihungsgrenzen innehalten müssen, bei der Da r- lehensgewährung berücksichtigen. Das bedeutet aber in der Regel eine Verkürzung der privaten Mittel, die zur Verfügung gestellt werden könnten. Die Gemeinden haben vielfach schon von sich aus auf den gesetzlichen Vorrang der Anliegerbeiträge verzichtet. Die rechtliche Zulässigkeit solcher Vereinbarungen war aber zweifelhaft. Das Gesetz beseitigt nun die Schwierigkeiten der Finanzierung dadurch, daß es die Stundung der Beiträge in der Form einer An- lieqerrente, die bis zu zehn Jahren laufen kann, zuläht. In der Zwangsversteigerung gemeßen dabei den gesetzlichen Vorrang nur die laufenden Teilbeträge und die Rückstände aus den letzten zwei Jahren vor der Beschlagnahme. Im übrigen läßt das Gesetz landesrechtlich zulässige Erleichterungen für die Zahlung von Anliegerbeiträgen unberührt. Eine endgültige einheitliche Regelung der Anliegerbeiträge für das ganze Reich wird voraussichtlich erst im Zuge der Vereinheitlichung des gesamten Baurechtes möglich sein.
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Der Führer und Reichskanzler hat durch künde vom 26. September 1936 den Geheimen gierungsrat Provinzial-Konservator a. D. Professor v. vr. R i ch a r d H a u p t in Preetz (Holstein) anläßlich seines 90. Geburtstages am 6. Oktober d. I. in Anerkennung seiner Verdienste um die Erforschung des deutschen Kulturerbes in der Nordmark die Goethemedaille für Kunst und W 1 ssenschaft verliehen.
Keine Zennnisse in Urschrift
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Die trauernden Hinterbliebenen:
Frau Katharine Schäfer, geb. Hammel
Familie Ludwig Schäfer V.
Familie Karl Kissel
Frau Katharine Hammel, geb. Menget
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Trauerhause, Hausener Straße 14, aus statt.
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Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief sanft in dem Herrn am Sonntag, dem
4. Oktober, nachmittags 4‘i, Uhr, mein lieber, guter Mann, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwiegersohn, Schwager und Onkel
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