Ausgabe 
6.4.1936
 
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Obecheffen.

Ein Dorfgemeinschastsabend mit Or. Ley.

NSG. Zusammen mit seinen Mitarbeitern unter­nahm Reichsleiter Dr. Ley von der Schulungsburg in Oberursel aus eine Fahrt nach dem Dorfe Steinfurth bei Bad-Nauheim, um an einem D o r f g e m_e inschaftsabend teilzunehmen, den die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" veranstaltete.

Als Dr. Ley am Dorfeingang eintraf, wurde er unter den Klängen einer Bauernkapelle feierlich ein- aeholt. Im Festsaal bereiteten ihm die Steinfurther Volksgenossen, die lange vorher den Saal bis auf den letzten Platz besetzt hatten, einen stürmischen Empfang. Gleich herzlich begrüßt wurden auch die Hauptamtsleiter und Amtsleiter der NSDAP, und DAF. mit Claus S e l z n e r an der Spitze. In Be­gleitung des Reichsleiters befanden sich u. a. noch Gauinspekteur, Gauamtsleiter H e y s e als Vertreter des Gauleiters und der Gauwart der NS.-Gemein- schaft .Kraft durch Freude", von Rekowski.

Das reichhaltige Programm des Abends wurde von demUnkel Kunneroad" mit launigen Begrü- ßungsversen eingeleitet. Unter seiner Leitung wickelte sich auch die weitere Vortragsfolge ab, aus der die Darbietungen der Spielschar der NS.-Gemeinschast Kraft durch Freude" besonders hervortraten. Ge­meinsam gesungene Wetterauer Heimatlieder stell­ten sehr bald den Kontakt Zwischen den Gästen und den Gastgebern her, und noch lange hielten die flot­ten Weisen der Bauernkapelle alle in fröhlicher Stimmung beisammen.

Dr. Ley und seine Mitarbeiter werden diesen Gemeinschaftsabend mit den Wetterauer Bauern sicher noch lange in Erinnerung behalten und aus diesem Erlebnis neue Kraft für ihre verantwor­tungsvolle Arbeit schöpfen können.

Durch einen Hufschlag feines Pferdes getötet.

X W i e s e ck, 4. April. Als der im 70. Lebens­jahre stehende Landwirt Karl Schäfer V. heute gegen Mittag beim Umpflügen seinem Pferd die Decke befestigen wollte, schlug das sonst gutmütige Tier ihm mit solcher Wucht gegen die linke Brust, daß einige Rippen brachen, die ins Herz eindrangen, so daß der Bedauernswerte bald darauf st a r b. Auch der Bruder des so jäh­lings aus dem Leben geschiedenen Mannes starb einst als Zwanzigjähriger infolge Unglücksfalls beim Fuhrwerk seines Vaters bei Rodheim a. d. B.

Gefahr der Entdeckung eines Steuervergehens be­steht, kann sich jeder, Der steuerlich unehrlich gewe­sen ist, vor der Gefahr der Bestrafung und der öffentlichen Brandmarkung sichern, indem er schrift­lich oder mündlich dem Vorsteher des Finanzamts seine Verfehlungen restlos eingesteht und die hinter­zogenen Steuern nachbezahlt."

Landkreis Gießen.

* Grünberg, 5. April. An einer unübersicht­lichen Stelle der Landstraße zwischen Röthges und Nonnenroth kam der 32 Jahre alte Reisende Willi Schmidt aus Grünberg bei der nächtlichen Heim­fahrt mit dem Motorrad von der Straße a b und fuhr mit seiner Maschine einen steilen Ab­hang hinunter auf einen Acker. Dabei stürzte er und erlitt eine Gehirnerschütterung und Verletzungen am rechten Arm. Er schleppte sich bis zum Straßen­rand, wo man ihn am andern Morgen auffand und zu ärztlicher Hilfe brachte.

ch Lauter, 4. April. In den Nachmittagsstun­den ereignete sich hier ein U n f a l l, der leicht einen schlimmeren Ausgang hätte nehmen können. Da sich yier kein Sportplatz befindet, war den jungen Burschen zur Ausübung des Fußballsportes eine Gemeindewiese zur Verfügung gestellt worden. Um diese zu dränieren, brachen sie im Gemeindestein­bruch Steine, um sogenannteRasseln" zu stellen. Als sie heute nachmittag wieder am Stein­brechen waren, löste sich plötzlich ein Stein. Dieser traf den 16jährigen H. Sch. so unglücklich am rechten Bein, daß er einen Unters chenkel- bruch davontrug.

xp Hungen, 4. April. Dieser Tage fand die diesjährige Generalversammlung der hiesigen Frei­willigen Feuerwehr im Lokale des Kame­raden F r u t i g statt. Nach Begrüßung der Mit­glieder durch den Vorsitzenden, Kommandant Köh­ler, gab dieser einen Ueberblick über das ver­flossene Vereinsjahr, worauf der Rechner den Kassenbericht erstattete, der zu keinerlei Beanstan­dungen Anlaß gab, so daß dem Rechner Entlastung erteilt wurde. Dann wurde eine ganze Reihe an­regender Mitteilungen gemacht und von dem Füh­rer der Wehr zu immer festerem Zusammenschluß aufgefordert, um die Wehr nicht nur auf ihrer gegenwärtigen Höhe zu erhalten, sondern darüber hinaus immer mehr zur höchsten Vollkommenheit zu entwickeln, nachdem durch die Beschaffung der erforderlichen Voraussetzungen hierzu die Bahn

frei sei. Die eindringlichen Worte des 1. Haupt­manns fanden allgemeine Zustimmung, der dann die Versammlung mit Wehr-Heil auf den Führer und Reichskanzler schloß.

Kreis Schotten.

d. Schotten, 4. April. Dieser Tage kam der Jahrgang 1935/36 der hiesigen Försterschule zur Entlassung. Die Leistungen der Schüler und die Prüfungsergebnisse waren ausgezeichnet. Im Hessischen Haus" fand im Beisein zahlreicher ge­ladener Gäste eine Abfchiedsfeier statt. Oberforst­meister D e u st e r, der die Försterschule seither leitete und jetzt in die Forstabteilung der hessischen Regierung nach Darmstadt versetzt wurde, widmete dem aus der Försterschule ausscherdenden Jahrgang herzliche Abschiedsworte. Namens der Stadt sprach Bürgermeister Menge! zu den Forstschülern, der zugleich auch Abschieds- und Dankesworte an den scheidenden Oberforstmeister De uster richtete. Ferner sprachen noch Ortsgruppenleiter Z e s ch k y und Studiendirektor Hahn. Die Leitung des Forst­amts Schotten und der Försterschule wird künftig voraussichtlich Forstmeister Grünewald über­nehmen, der bereits lange an der Försterschule tätig ist.

Kreis Lauterbach.

LPD. Lauterbach, 5. April. In dem Kreisort Frischborn schaukelte der 15 Jahre alte Erwin Hartmann im Hofe seiner Pflegeeltern an einer Stalltür. Dabei kam der Junge so unglücklich zu Fall, daß er mit dem Halse auf ein an der Stall­tür gespanntes Seil aufschlug und sich die Kehle ab schnürte. Der Tod des bedauernswerten Kindes trat bald darauf ein.

Geschästshausbrand in Alzey.

Ein Taubstummer in den Flammen erstickt.

LPD. Alzey, 5. April. In der Nacht zum Sonntag gegen 3 Uhr brach in einem Geschäfts­haus in der Spießgasse ein Brand aus. Das Feuer wurde zuerst in der Küche der im zweiten Stock gelegenen Wohnung des Geschäftsinhabers festgestellt. Von hier aus verbreitete es sich mit großer Geschwindigkeit auf das Treppenhaus und den Dachstuhl, so daß die Bewohner des Hauses beim Eintreffen der Feuerwehr mit Leitern aus den Fenstern gerettet werden mußten. Ein 54 Jahre alter taub st ummer Mann, der anscheinend versucht hatte, noch etwas aus seinem von den Flammen eingeschlossenen Wohnzimmer zu holen, kam ums Leben. Die Ursache des Brandes konnte noch nicht geklärt werden.

Wirtschaft.

Hauptversammlung

des Dorschußvereins Grünberg.

'+ Grünberg, 5. April. Am Samstagnach­mittag fand im GasthausHessischer Hof" die ordentliche Hauptversammlung des Dor­schußvereins statt. Nach Eröffnung der Ver­sammlung durch den Vorsitzenden des Aufsichts­rates, Schlossermeister Heinrich Schmidt "er­stattete Vorstandsmitglied Müller den Geschäfts­bericht für 1935, das 73. Geschäftsjahr, und gab ausführliche Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz. Er konnte auf einen guten Geschäfts­gang Hinweisen, der schon äußerlich in der Bilanz­summe von 775 590,09 Mark, gegenüber 728 413,81 Mark im Vorjahre, zum AuÄruck kam. Der im Druck vorliegende Jahresabschluß sand die Geneh­migung der Versammlung, ebenso wurde der Ent­lastung von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt. Die Verteilung des Reingewinnes von 4478,12 Mark wurde in der vorgeschlagenen Weise gutgeheißen. Danach gelangen 5 v. H. Dividende (4 o. H. in 1934) mit 3553,50 Mark auf die eingezahlten Ge­schäftsguthaben zur Auszahlung, während 924,62 Mark den Rücklagen zugeschrieben werden. Der Bericht von der durch den Verband vorgenommenen Revision wurde zur Kenntnis genommen. Die satzungsgemäß ausscheidenden Mitglieder des Auf­sichtsrates Schlossermeister Heinrich Schmidt II., Kaufmann Otto Matthies und Zimmermeister Georg Daniel Haas wurden wiedergewählt.

Eine öffentliche Warnung für Gteueriünder.

* Lauterbach, 4. April. Das Finanzamt Lauterbach veröffentlicht imLauterbacher An­zeiger" folgende öffentliche Warnung:Das Finanzamt mußte in den letzten Monaten wieder­holt empfindliche oder schwere Strafen verhängen, weil fahrlässig oder vorsätzlich dem Reich Steuer­einnahmen vorenthalten worden waren. In Zu­kunft wird in allen Fällen, in denen das Gesetz dies vorsieht, der Steuerbetrüger der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, auch wenn die Veröffent­lichung den Bestraften schwerer treffen sollte als die Strafe selbst. Solange nicht die unmittelbare

Wochenbericht vom Frankfurter Gchlachtviebaiarkt. Das Schlachtviehgeschäft nahm angesichts des Mo­natswechsels wieder einen lebhaften Verlauf. All­gemein kann von einer Verbesserung der Qualitäten berichtet werden, auch bei Schweinen entsprach das Angebot ziemlich den Erfordernissen. Die Preise haben sich im allgemeinen nur wenig verändert, lediglich beste Kälber konnten leicht ansteigen.

Am Großviehmarkt wuroen 384 (343) Tiere angeboten, die den Metzgern zugeteilt wurden. Der Bedarf konnte gedeckt werden, soweit Bedarfs­spitzen fehlten, wurden sie von der Reichsstelle durch Auslandsfleischlieferungen ausgeglichen.

Am Schweinemarkt war das Angebot mit 4725 (5037) etwas schwächer, es reichte aber für die Nachfrage völlig aus; es verblieb wieder etwas Ueberstand (180 Stück), der sich zumeist aus gerin­gen Tieren zusammensetzte.

Der Kälbermarkt verzeichnete im Hinblick auf die Konfirmationsfeiern und auch wegen der bevorstehenden Osterfeiertage erneut lebhaftes Ge­schäft. Dieser erhöhten Nachfrage konnte durch er­höhte Zufuhren von 1346 (1221) Tieren Rechnung getragen werden. Für beste Kälber, die nur in ge­ringer Zahl zugeführt waren, da sie offenbar für das eigentliche Ostergeschäft zurückgehalten werden, ergab sich eine Preiserhöhung um 23 RM.

Das Schaf geschäft blieb ziemlich ruhig. Die angelieferten 204 (114) Tiere konnten nicht restlos abgesetzt werden; auch blieben die Preise nicht ganz auf der Höhe der Vorwoche, insbesondere für Hüm­mel gaben sie etwas nach.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Wie zu erwarten, ist das Angebot von M a f) l - weizen sowohl wegen des Monatswechsels, aber auch wegen der allseitig aufgenommenen Bestel­lungsarbeiten klein geblieben. Die Mühlen blieben jedoch bestrebt, die guten Qualitäten aus den hie­sigen Bezirken laufend aufzunehmen, und kauften außerdem vorsorglich für die späteren Monate aus dem norddeutschen Angebot ein, das auf dem Wasserwege an die hiesigen Hafenplätze kommt.

Die Versorgung mit Mahlweizen ist genügend ge­sichert.

Schwieriger gestaltete sich die Anlieferung von Roggen, da aus den diesigen Verkaufsvorräten kein größerer Bestand meyr vorhanden ist und das norddeutsche Angebot aus ftacht- und preislichen Gründen nur für die größeren Mühlen an Wasser­straßen in Frage kommen kann. Unter diesen Um­ständen mußte die Reichsstelle weiterhin Roagen aus ihren Beständen abgeben, oder aber zu dem norddeutschen Angebot für die Weiterbeförderung in die Provinz Frachtzuschüsse leisten.

In Brau°und Jndustrieyerste kommt es kaum mehr zu Abschlüssen; nur in Jndustriegerste liegt noch ein größeres Angebot vor. Futtergerste ist dagegen nicht am Markt.

Auch in Hafer haben die Zufuhren noch nicht Angenommen, so daß die Nachfrage nicht befrie­digt werden kann.

Die Futtermittelversorgung ist durch ausreichende Vorräte an Hackfrüchten, Rauhfutter und Futtergetreide gesichert und wird durch die An­lieferungen von Oelkuchen noch verbessert. Bier­treber und Malzkeime liegen zur Zeit ruhig bei nachgebenden Preisen, während Schnitzel sehr be­gehrt sind. Auch Kartoffelflocken haben bei stetigen Preisen laufenden Absatz.

Das Weizenmehl geschäft hat durch den er­höhten Bedarf für die Dftertage eine kleine Bele­bung erfahren. Das Angebot reicht für alle Be­dürfnisse aus. Auch der Absatz für Roggenmehl hat sich stetig entwickelt, um so mehr, als die Landwirtschaft selbst hin und wieder als Käufer auftritt. Von den norddeutschen Roggenmühlen la­gen ausreichende Zufuhren vor, auch von unseren Landmühlen wurde die Kundschaft wie bisher be­dient.

Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

325: Beschränkung des Durchgangsverkehrs nach Ostpreußen. 3 2 6: Zusammenfassung der De­visenbestimmungen über die Aushändigung nach Palästina. 3 2 7: Formalitäten im Warenverkehr mit Polen.

* Preußengrube AG-, Berlin. Das Ge­schäftsjahr 1935 brachte eine weitere Steigerung der Förderung auf 1,03 (0,93) und des Absatzes auf 1,02 (0,87) Millionen Tonnen. Die Zahl der Feier- schichten ging dabei von 33 auf 24 zurück. Die Haldenbestände betrugen am Jahresschluß 129 351 (169.866) Tonnen. Nach 0,95 (0,56) Mill. Mark Abschreibungen auf Anlagen und anderen Abschrei­bungen von 0,55 (0,66) Mill. Mark wird einschl. 8413 (2524) Mark Vortrag ein Reingewinn von 614162 (608 413) Mark ausgewiesen, der die Aus­schüttung von unv. 5 v. H. Dividende gestattet. 14162 Mark verbleiben zum Vortrag. HV. 8. 4.

* Vereinigte Stahlwerke A G., Düs- seldorf. Die Vereinigte Stahlwerke AG. hat jetzt auf den 24. April die bereits angekündigte außer­ordentliche Hauptversammlung einberufen, die den Rückerwerb von 100 Millionen Mark eigenen Aktien aus dem Besitze des Reiches genehmigen und über die Einziehung von bis zu 100 Millionen Mark dieser Aktien Beschluß fassen soll.

* Neue Baugeldzuteilung der GdF. Wüstenrot. Die Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot, Gemeinnützige GmbH., Lud­wigsburg, hat bei ihrer 55. Baugeldzuteilung wiederum 294 GdF.-Bausparern einen Betrag von 3 407 000 Mark zuteilen können. Die günstige Ent­wicklung des Neuzuganges halte an, der Spargelder- eingang habe sich erneut erhöht.

Rhein-Mainische Börse,

llebenviegend fest.

Frankfurt a. M., 4. April. Die Börse zeigte zum Wochenschluß nach dem leichten Rückschlag von gestern am Aktienmarkt erneut eine überwie­gend feste Tendenz. Es lagen wieder kleine Kun- oentaufaufträge vor, daneben sah sich die Konter­mine zu Deckungen veranlaßt. Im allgemeinen be­wegte sich das Geschäft in engen Grenzen, lediglich einige Spezialwerte verzeichneten größere Umsätze. Die große Anzahl günstiger Wirtschaftsmeldungen fand ebenso starke Beachtung wie das (Entge­gentreten gegen unbegründete Devalvationsgerüchte. Ziemlich lebhaft lagen IG. Farben mit 164,50 bis 165 (163,50), ferner fetzten Daimler Motoren ihre Befestigung bis auf 102 (101,13) fort. Don Mon­tanwerten hatten Verein. Stahlwerke und Mannes­mann bei Erhöhungen bis 0,50 v. H. lebhafteres Geschäft, Hoesch gewannen 0,50 v. H., während Buderus 1,13 v. H. nachließen. Elektroaktism lagen ruhiger, fest waren jedoch Siemens mit 181,25 (180); Licht & Kraft plus 1 v. H., Gesfürel plus 0,75 v. H. AEG., Bekula und RWE. lagen unver­ändert. Von Zellstoftwerten gingen Aschaffenburger auf 88,65 (89,25) zurück, Waldhof zogen etwa 0,75 v. H. an. Im einzelnen eröffneten Holzmann mit 108,75 (107,50), Rheinmetall-Borsig mit 129 (128,50), Deutsch-Atlanten-Telegraf mit 117,50 (117,25). West, deutsche Kaufhof (35,50), AKU. (50) nnd Haufwerke Füssen (87,13) blieben behauptet, Während MUAG. und Moenus Maschinen je 0,40 v. H. nachgaben.

Renten lagen wieder recht still und nur wenig verändert. Kommunal-Umschuldung ca. 87,05 (87), Zinsvergütungsscheine 92,25 (92,20), fpäte Schuld­buchforderungen unv. 97,90 und Altbesitzanleihe ca. 111,25.

Der Verlauf war am Aktie n-m a r f t fest. Im Durchschnitt erhöhten sich die Kurse gegen den An- &um 0,501 v. H. Lebhaft waren Zellstoff

Hof mit 127,75129,50 (126,75), Farben-Jndu- ftrie mit 166 nach 164,50, Verein. Stahl mit 85 nach 84,40 und Mannesmann mit 86,75 nach 86; die übrigen Montanwerte erhöhten sich um 0,50 v. H., Harpener um 1,50 v. H. auf 125. Don später notierten Werten Deutsche Linoleum 170 (168), Lahmeyer 131 (129,75), Deutsche Erdöl 117,75118,25 (117). Schiffahrtsaktien lagen 0,25 bis 0,65 v. H. schwächer, ferner gingen Ehade AC auf 344 (347) zurück.

Am Rentenmarkt wurden Altbesitz mit 111,40 (111,25) notiert. Späte Schuldbücher waren zu 98 nach 97,90 gesucht, Kommunal-Umschuldung schließlich 87,10 (87). Variable Industrie-Obligatio- nen lagen teilweise bis 0,25 v. H. höher, während zertif. Dollar-Bonds im gleichen Ausmaß abbröckel- ten. Am Pfandbriefmarkt lagen Liquidationswerte uneinheitiid). Staats- und Stadtanleihen blieben un- oeränoert. Auslandsrenten lagen ruhig.

Freiverkehr: Adlerwerke Kleyer 101,50102 (101), Ufa-Aktien 53,50 (51,50), Wayß & Freytag 97,50 (98). Tagesgeld sehr leicht und auf 2,50 v. H. (2,75) ermäßigt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 6.April. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 454 Rinder (80 Ochsen, 59 Bullen, 248 Kühe, 73 Färsen), 840 Kälber, 58 Schafe, 4685 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 41 bis 45 Mark, Bullen 39 bis 43, Kühe 25 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 40 bis 75, Hämmel 46 bis 49, Schafe 35 bis 46, Schweine 50 bis 57 Mark. Marktverkauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber lev- haft, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Iranllun a. 2)1.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß!, mittag- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag­börse

Datum

3.4.

44.

3.4.

4-4.

Datum

3.4.

4.4.

3.4,

4.4.

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 vy,% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Wlös.-Schuld mit Auslos.-Rechten .............

100,65

97,5

111,25

100,1

98,25

96,5

101

92,25

119,65

114,5

96,5

101,25

101,5

97

97

108,85

1,45

8,65

8,5

8,5

13,6

9,13

100,7

97,4

111,4

100,05

98,25

96,5

100,9

92,25

119,75

96,5

101,13

101,65

97

97

108,85

1,35

8,5

8,5

13,6

9,13

100,65

97,5

102,9

111,25

111,1

98,5

96,5

114,4

101,4

97

97

108,9

29

1,4

8,65

8,75

13,6

100,65

97,4

102,9

111,3

100,1

98,5

96,5

114,4

101,5

97

97

108,9

1,35

8,65

8,45

8,45

13,6

4% veSgl. Serte 11 ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

9,13 7

9,5 5,575 38,75

15,25

16,25

111

112

90,5

91,5

91,5

183

34,9 143,75

126,4

139,5

120,75

133

127,75

138

180 129,75

99,5

117

123,5 93,75

132,25

88

85,5

9,13

6,8 9,4

5,2

38,5

15

15,65 111

90,5

91,5 91,5 182,5

35,13 143,75 126,75

140,5 120,75 133,75

127,5 138,25

182

131

99 118 125

94,5

132,5 88,5

86,75

9,4 5,5

39

15,25 25,75

16,25

111

111,5

90,5

91,5

91,5

182

34,65 144,25 126,25 139,75 120,25 133,25

128,5

127

138,4 178,75

130

98,13 117

123,5 93,75

132,5 87,75

85,65

6,8

9,25

5,2

38,4

15

26

16

111,25

111,5

90,75

91,5

91,5

182,13

34,9

144,4

126,75

140,5

121,5

134,13

129,75

127,9

138,75

182,25

131,5

99,75

118,13

125,75

94,4

162

133

88,13

86,9

4vt% Deutsche Reichspostschatzaw Weisungen von 1934, 1.......

6% efjem.8% Hess. Boll'sstaat 1929

(rückzahlb. 102%)............

Hamburg-Amerika-Paket .....O

Hamburg-Südam. Dampfschiff . O

Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank... O

Deutsche Bank und DiSconto-

Gesellschaft................O

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................ 12

A.E.G......................O

Bekula.................... 10

Elektr. Lieserungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6y2

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co...............4

Siemens L Halske............ 7

Lahmeyer L Co.............. 7

Buderus ...................4

Deutsche Erdöl ..............4

Harpener...................0

Hoesch EisenKölnHkeuessen .. 8

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ............ 8

Mannesmann-R.Hrea........ O

4%% ehem.8% Hessische Landes- bani Darmstadt Gold R. 12....

6VZ% ehem. sy,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiaui 414% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Deutsche Komm. Sammelabl. Aw leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4y2% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6V2% ehem. 4y2% Yranks. Hyp.-

ty2% ehem. '\y2% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....

4%% ehem. 8% Pr. LandeSpfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 4y2% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. Lbl.Vl Steuergutsch.Verrechnungsk. 34-38

4% Oesterreichifche Goldrente....

4,20% Oesterreichische Silberrente

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

<y2% desgl. von 1913..........

5% obgesL Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l.....................

Sronffurt a. M.

Berlin

Schluß« kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag­börse

Datum

3.4.

4-4.

3.4.

4 4.

ManSselder Bergbau.......

.. 5

139

139

Kokswerke ................

.. 6

127

127,5

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

225

228

225

226,5

Rheinstahl ................

.. 4

119

119,5

119

119,65

Vereinigte Stahlwerke......

.. O

84

84,9

84,25

84,75

Otavi Minen .............

.. O

19

19

18,9

19

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

127,5

127,25

129

Kaliwerke Westeregeln......

.. 6

127

128

127,25

127,9

Kaliwerke Salzdetfurth.....

?y,

181

181

182,5

3. G. Färben-Industrie.....

.. 7

163,5

165,25

163,65

165,65

Scheideanstall.............

.. 9

225

228

Goldschmidt ..............

.. 5

108,75

109

108,5

108,75

Rütgerswerke .............

.. 6

125

126,13

124,75

125,9

Metällgelellschaft...........

.. 4

116,5

117,75

116,5

118

Philipp Holz mann.........

.. 4

107,5

109,5

107,65

109,5

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

135,75

136

Eementwerk Karlstadt.......

.. 6

131

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

102

101,5

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. O

50

50,25

50

50,4

Bemberg.................

.. 6

78,9

79,25

78,5

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

126,75

129,5

126

129,25

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. O

89,25

90

88,75

90,5

Dessauer Gas .............

.. 7

130,75

130,75

Daimler Motoren..........

.. O

101,13

102,75

100

102,65

Deutsche Linoleum.........

8

168

170

168

170

Orenstein & Koppel ........

.. O

79,25

81,25

Westdeutsche Kaufhof.......

.. O

35,5

35,75

35,25

36

Chade....................

7'/.

347

344

350

344

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

181,25

184

184,5

182,5

Conti-Gummi.............

.. 8

182,75

182,5

183

183

Gritzner..................

.. O

27,5

27,4

I 27,65

27,5

Matnkraftwerke Höchst a.M..

.. 4

91

91,75

Süddeutscher Zucker

» 10

l 199

199

1 200

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

3.April

4 .April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

I Brief

Buenos AI re

0,683

0,687

0,683

0,687

Brüssel.....

42,06

42,14

42,05

42,13

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,96

55,08

54,96

55,08

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,31

12,34

12,31

12,34

HelsingforS..

5,425

5,435

5,43

5,44

Paris ......

16,375

16,415

16,37

16,41

Holland ....

168,75

169,09

168,78

169,12

Italien.....

19,68

19,72

19,68

19,72

Japan ......

0,718

0,720

0,718

0,720

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo.....:

61,86

61,98

61,86

61,98

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,17

11,19

11,17

11,19

Stockholm...

63,46

63,58

63,46

63,58

Schweiz ....

80,95

81,11

80,95

81,11

34,01

Spanien....

33,93

33,99

33,95

Prag.......

10,27

10,29

10,265

10,285

Budapest ...

Reuyock ...

2,485

2,489

2,485

2,489

Banknoten.

Berlin,4.April

toeio

Brie

Amerikanische Roten......

2,437

2,457

Belgische Noten..........

41,92

42,08

Dänische Noten .........

54,71

54,93

Englische Noten .........

12,275

12,315

Französische Noten.......

16,32

16,38

Holländische Noten.......

168,34

169,02

Italienische Noten........

Norwegische Noten ......

61,65

61,89

Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling

Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

63,24

63,50

Schweizer Noten.........

80,77

81,09

Spanische Noten

Ungarische Noten

33,61

2W