Wirtschaft.
OerdeutscheGüterverkehrimZahrelSZS
Flvd. Wie aus einem Bericht des Statistischen Reichsamtes in „Wirtschaft und Statistik" yeroor- {>eht, wurden in den deutschen Seehäfen im 23er» aufe des Jahres 1935 4 o. Sy mehr Güter, als im Jahre 1934 geladen und gelöscht. In den deutschen Binnenhäfen sind 6 v. Sy mehr Güter, als im Borjahre angekommen und abgegangen. Bei der Reichsbahn ist der Güterverkehr um 11 v. Sy gestiegen. Bei allen drei Verkehrszweigen werden die Ergebnisse des Jahres 1932, in dem die Wirtschaftskrise ihren Tiefpunkt erreicht hatte, weit übertroffen, beim Seeverkehr um 31 o. Sy, bei der Binnenschiffahrt um 38 v. Sy und bei der Reichsbahn um 45 o. Sy Der Verkehr des Jahres 1929, in dem der letzte Höhepunkt vor der Wirtschaftskrise liegt, ist bei der Binnenschiffahrt fast wieder erreicht worden. Auch der Seeverkehr hat wieder soviel aufgeholt, daß er nur noch um 7 d. Sy hinter dem des Jahres 1929 zurücksteht. Der Eisenbahnverkehr dagegen, der in den ersten Krisenjahren besonders stark in Mitleidenschaft gezogen war, hat im Vergleich zu 1929 noch 16 v. Sy aufzuholen.
Erneute Produktionssteigerung der Krastfahrzeugindustrie im Januar.
Fwd. Laut „Wirtschaft und Statistik" ist die Produktion fast aller Kraftfahrzeuggattungen — ausgenommen Kraftomnibusse und dreirädrige Fahr- zeuge — erneut gestiegen.
Mit einer Produktion von 18 420 Personenkraftwagen wurde die Produktion von Januar 1935 um 37 v. Sy überschritten und erreichte damit bereits zu Jahresbeginn den Stand der saison- begünstigtsten Monate des Vorjahres. Die Zahl der im In- und Ausland abgesetzten Personenkraftwagen liegt mit 15 775 Wagen zwar 16 d. Sy unter der Absatzzahl des Vormonats, aber um 42 v. Sy über dem Ergebnis von Januar 1935. Der Anteil des Auslandes am Gesamtmengenabsatz hielt sich mit rund 10 v. Sy auf Vormonatshöhe.
Mit 3928 Liefer- und Lastkraftwagen war die Erzeugung im Januar um fast ein Drittel (30 v. Sy) höher als im Dezember 1935. Der Absatz überschritt den des Dezembers um 5 d. Sy, den des Vorjahresmonats um 52 v. Sy Der Anteil der im Ausland untergebrachten Wagen an der Stückzahl des Gesamtaosatzes betrug 11,7 d. Sy
Die Produktion von Automobilomnibussen hat im Vergleich zum Vormonat um 18 v. Sy, der Absatz um 12 d. Sy abgenommen.
Mit dem im Januar meist wieder einsetzenden Saisonanstieg hat sich die Herstellung von Kleinkrafträdern um 46 d. Sy, die von Groß- k r a f t r ä d e r n um 72 d. Sy erhöht. Jedoch unterschreitet die Erzeugung von Großkrafträdern — als einzige aller Fahrzeuggattungen — die Produktion von Januar 1935 um 14 v. Sy Der Absatz von Kleinkrafträdern übertrifft den Vormonat um die Hälfte, den Dorjahresmonat um 81 v. H. Dagegen wurden Großkrafträder um 20 o. Sy und 6 v. Sy weniger abgesetzt. Die Auslandsverkäufe von Kleinkrafträdern nahmen im Vergleich zum Dezember um mehr als ein Dreifaches zu, dagegen haben sie sich bei den Großkrafträdern um 73 v. H. verringert.
Dreirädrige Kraftfahrzeuge haben ihren Produktionsstand gehalten, der Absatz war ein Sechstel geringer als im Januar 1935.
Das RWE.
im Geschäftsjahr 1934/35.
Rach dem jetzt vorliegenden Geschäftsbericht der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG., Essen, setzte sich die Steigerung des Stromabsatzes in dem am 30. Juni 1935 abgelaufenen Geschäftsjahr in erhöhtem Maße fort. Die nutzbare Stromabgabe betrug 3475,64 Millionen kWh, gegenüber 2696,70 Millionen kWh im Vorjahr. Während die nutzbare Kraftabgabe auf 3343,99 Millionen kWh gegenüber 2572,42 Millionen kWh in 1933/34 stieg, o. h. um etwa 30 v. H., stieg die Lichtabgabe nur um etwa 6 d. Sy aus 131,64 (124,27) Millionen kWh. Die E^tromlieferung der ebenfalls betrieblich mit dem RWE.-Netz zusammenhängenden, nahestehenden Unternehmungen betrug bei der Mainkraft- w er k.» AG. 136,28 (131,39), der Braunkohlen- Jndustrie AG. Zukunft 249,50 (224,20), der Pa- derborner Elektrizitätswerk- und Straßenbahn AG. 16,37 (13,74) und der Rheinisches Elektrizitäts-Werk im Braunkohlenrevier AG. 531,35 (342,47) Mill. kWh. Die Stromabgabe des RWE.« und der Konzernunternehmungen betrug mehr als 4,7 Milliar- Den kWh, gegen 3,75 Milliarden kWh im Vorjahr. Zum ersten Male wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die bisher höchste Jahresstromabgabe von 1929/30 erheblich überschritten. Dagegen blieb die Lichtstromabgabe noch um rund 9 v. Sy unter dem höchsten Lichtabsatz des Jahres 1929/30. Der erhöhte
Stromabsatz habe eine wesentliche Erweiterung des Absatzgebietes ergeben, die erhöhte Arbeitsleistung brachte die Möglichkeit der Neueinstellung von Gefolgschaftsmitgliedern mit sich.
Da die außerordentlichen Erträge im wesentlichen zu Sonderabschreibungen und für Steuernachzahlungen für die Jahre 1931/32 bis 1933/34 verwendet worden sind, stammt der einschließlich 0,03 (0,03) Millionen Mark Vortrag mit 14,91 (14,84) Mill. Reichsmark ausgewiesene Reingewinn aus den normalen Erträgen. Aus dem Gewinn soll eine Dividende von wieder 6 v. Sy auf 246 Millionen Mark Aktienkapital verteilt werden. Zum Vortrag verbleiben 0,10 (0,03) Mill. Mark.
Oie AEG. in 1934/35.
In ihrem jetzt vorliegenden Jahresbericht für das am 30. September 1935 schließende Geschäftsjahr teilt die Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft mit, daß die Belebung der Geschäftstätigkeit im Rahmen der gesamten deutschen Wirtschaft auch im Berichtsjahre angehalten hat. Wie bereits kurz mitgeteilt, gleicht sich die Gewinn- und Derlustrechnung in sich aus. Der aus dem Vorjahre in Höhe von 57,18 Millionen Reichsmark übernommene Verlustvortrag wird in gleicher Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.
Insgesamt betrug der Umsatz einschließlich desjenigen der eigenen Verkaufsgesellschaften 273 Mill. Reichsmark gegen 234 im Vorjahre. Der Auftragseingang liegt mit 315 Mill. RM. um 25 v. Sy über demjenigen des Vorjahres. Die vorliegenden Aufträge sichern der Gesellschaft bei der augenblicklichen Werksausnutzung eine Beschäftigung für rund fünf Monate.
Die besonderen Bemühungen der Gesellschaft um das Auslandgeschäft haben dazu geführt, daß der Auslandabsatz mengenmäßig erhöht werden konnte, dagegen erreichte der Exporterlös wegen der weiter gesunkenen Preise etwa den gleichen Betrag wie im Vorjahre.
Die Besserung des geschäftlichen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahre zeigt sich besonders darin, daß es trotz des starken Rückganges der außerordentlichen Erträge möglich gewesen ist, die Bilanz zum Ausgleich zu bringen, wenn auch ein Gewinn noch nicht erzielt werden konnte. Die Finanzlage zeigt eine weitere Senkung der Valutaverpflichtungen. Entsprechend dem weiter erhöhten Auftragseingang konnte die Zahl der Gefolgschaftsmitglieder weiter gesteigert werden.
Die im Bericht im einzelnen aufgeführten Beteiligungen haben sich, insgesamt betrachtet, befriedigend entwickelt. Die Bilanzsumme hat sich von 458 Mill. Reichsmark auf 467,3 Mill. RM. erhöht.
Die Zndustne- unb Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
198: Abschluß der Wirtschaftsverhandlungen mit Ungarn.
199: Ausgabe von Schuldverschreibungen der Konversionskasse.
200: Abwicklung der schwebenden Geschäfte Griechenlands mit Deutschland.
201: Stand des Verrechnungsverkehrs der Niederlande mit Deutschland.
202: Bekanntmachung KP 113 der Ueberwachungs- ftelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.
203: Neue Verordnung Über die Ein- und Ausfuhr von Waren.
204: Einfuhrbewilligungsanträge für die Neukontingente für das 2. Vierteljahr 1936 in Frankreich.
Rhein-Mainische Börse.
Mltagsborse: Aktien schwächer, Renten gut behauptet.
Frankfurt a. M., 5. März. Bei Fortdauer der starken Zurückhaltung infolge der nur geringen Publikumsbeteiligung fetzte die Börse am Aktienmarkt zunächst nicht ganz einheitlich ein, wobei aber schon leichte Rückgänge überwogen. Nach den ersten Notierungen war die Haltung auf einzelnen Marktgebieten recht schwach, da ziemlich Angebot herauskam, insbesondere von der Kulisse erfolgten stärkere Abgaben. Der Rückgang der Daimler-Aktie auf 97,75 bis 96, vorübergehend bis 95,50 (98,50) hat stark verstimmt, ohne daß für die schwache Haltung eine erkennbare Ursache vorlag. Adlerwerke Kleyer gaben im Freiverkehr daraufhin auf etwa 97,75 (99) nach. Ziemlich matt lagen ferner am Elektromarkt AEG. mit 36,65 bis 36,25 (37,13), ferner büßten Siemens 2,50 v. H. auf 168,50 ein, während die übrigen Papiere behauptet blieben, RWE. lagen 0,25 v. Sy höher. Von Montanwerten waren Klöckner schwach mit 83,65 (85), auch Verein. Stahlwerke gingen auf 83,65 bis 83,75 bis 83,25 (83,90) zurück, ferner ermäßigten sich
Rheinstahl auf 114,65 bis 114 (114,75) und Mannesmann auf 83,25 bis 83 (83,50) wogegen Har- pener um 0,90 v. Sy höher einsetzten, ebenso viel fester lagen auch Laurahütte, Hoesch blieben zu 90 behauptet. IG. Farben notierten bei kleinem Umsatz mit 151,50 (151,75), Metallgesellschaft mit 114,25 (114,50) und Deutsche Erdöl mit 110,25 (HO). Im einzelnen eröffneten u. a. Muag 0,40, Deutsche Linoleum 0,50 v. Sy höher, Nordd. Lloyd 0,25 und Rheinmetall 0,25 v. Sy niedriger. Hapag und Allgemeine Lokal und Kraft lagen unverändert.
Am Rentenmarkt war die Haltung dagegen gut behauptet, das Geschäft hatte allerdings nur kleinen Umfang. Altbesitz 110,90 (110,75), Kornrnu- nal-Umschuldung auf der Abendbörsenbasis von 87,20 behauptet, Zinsvergütungsscheine 93,35 (93,30) und späte Schuldbuchsorderungen ca. 97,13 (97). 6proz. Dollar-Preußen 61,75—62.
Während für Motorenwerke eine leichte Erholung eintrat, so bei Daimler auf 96,75 nach 96 und Adlerwerke wieder den gestrigen Kurs von 99 erreichten, ergaben sich im Verlaufe am Montanmarkt noch weitere Rückgänge. Hoesch 89 nach 90, Verein. Stahlwerke 82,75 nach 83,25, Mannesmann 82,75 nach 83,25 und Harpener 110,75 nach 111,40; die Dividendensenkung bei Eintracht Braunkohle trug zu der schwachen Haltung bei. IG. Farben bröckelten auf 151,25 nach 151,50, Deutsche Erdöl auf HO nach 110,25 ab. Fester lagen Deutsche Linoleum mit 161,50 nach 16,50, ferner Clement Heidelberg mit 131,75—131 (130), dagegen Mainkraftwerke 89,13 (90,50), Conti Gummi 186,25 (188,50). Chade A—C mit 301,75 (302) nahezu unverändert.
Am variablen Rentenmarkt traten später keine Aenderungen ein, 6proz. zertis. Dollar-Preußen etwas höher mit 62 (61,75). Pfandbriefe blieben meist unverändert, Liquidationspfandbriefe teilweise mäßig höher, Nass. Landesbank 101,65 (101,50), während Stadtanleihen nicht immer ganz behauptet lagen. Fremde Werte lagen still. Im Freiverkehr bewertete man u. a.: Waiß & Freytag 92,25 (93), Pokorny 103 (103,50), Rastatter Waggon 10,50 (10,50), Ufa- Aktien 54,50. Tagesgeld weiter etwas leichter mit 3,25 (3,50) d. Sy
Mbeuitbörfe behauptet.
An der Abendbörse war das Geschäft zufolge der anhaltenden Zurückhaltung gering, und eine durchgreifende Erholung trat nach den Abschwächungen von heute mittag nicht ein, immerhin war die Grundstimmung etwas freundlicher. Daimler Motoren erholten sich um weitere 1 v. Sy auf 97,65, auch BMW. mäßig höher mit 120,50 (120). Im übrigen erfuhren die Kurse bei einem Vergleich zum Berliner Schluß nur ganz geringfügige Abweichungen. IG. Farben 151,40 (151,25), Deutsche Linoleum 161,65 (162,25), AEG. 36,40 (36,50), Vereinigte Stahlwerke 83 (83,13), Rheinstahl 114 (114,25). Am Rentenmarkt erhöhten sich Altbesitz
anleihe etwas über Berlin auf 110,75 (110,65), auch Reichsbahn-Vorzugsaktien gewannen 0,13 v. Sy auf 123,40, dagegen bröckelten Kommunal-Umfchul- düng auf 87,13 (87,17*/2) ab. Zinsvergütungsscheine mit 93,35, späte Schuldbuchforderungen mit 97,13 und 6 d. Sy zertifizierte Dollar-Bonds lagen mit 61,75 bis 62 behauptet. Von fremden Werten 5 v. H. äußere Goldmexikaner 13,25 (13,13).
U. a. notierten: Altbefitz 110,75, 6 v. H. Vereinigte Stahlwerke 103,50, 5 v. Sy Goldmexikaner 13,25, Commerzbank 92,50, DD.-Bank 93, Dresdner Bank 93, Reichsbank 186,40, Harpener 110,50, Rheinstahl 114, Laurahütte 22,75, Vereinigte Stahlwerke 83, AKU. 50, AEG. 36,40, BMW. 120,50, Bekula 141, MAN. 103, Conti Gummi 185,75, Daimler 97,65, Scheideanstalt 211,50, Deutsche Linoleum 161,65, Licht & Kraft 135, IG. Farben 151,40, Gesfürel 127, Holzmann 96, Junghans 84,75, Muag 83,50, Metallgesellschaft 114,50, Moenus 83,75, Schuckert 132, Siemens 168,50, Westdeutsche Kaufhof E 31, Süddeutsche Zucker 198, Reichsbahn-Vor- zugsaktien 123,40, AG. für Verkehrswesen 107,75.
Frankfurter Schlactitviedmark»
Frankfurt a. M., 5. März. Auftrieb: Kälber 708 (gegen 687 am letzten Donnerstagmarkt), Schafe 274 (56), Schweine 679 (770). Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in RM.: Kälber, andere a) 66 bis 70 (am 27. Februar 64 bis 68), b) 61 bis 65 (58 bis 63), c) 53 bis 60 (49 bis 57), d) 43 bis 52 (40 bis 48). Lämmer und Hämmel b2) 46 bis 49 (48 bis 49), c) 40 bis 45 (46 bis 47), d) 32 bis 38 (—); Schafe e) 42 bis 47 (42 bis 46), f) 34 bis 40 (—), g) 25 bis 31 (—). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (51). Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe rege, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 866 Viertel Rindfleisch, 125 ganze Kälber, 38 Hämmel, 609 halbe Schweine, 8 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo in RM.: Ochsenfleiich b) 75 bis 77, c) 72 bis 75; Bullenfleisch b) 74 bis 77; Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68; Färsen- fleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Kalbfleisch b) 74 bis 80, c) 66 bis 74. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 75. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter, höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80. Marktverlauf ruhig.
Schweinemarkt in Butzbach.
* Butzbach, 5. März. Auf dem heute stattgefundenen Schweinemarkt waren 345 Ferkel aufgetrieben. Der Handel war flott, es wurde aus» verkauft. Es kosteten bis sechs Wochen alte Ferkel bis 23 Mark, für sechs bis acht Wochen alte Tiere wurden 23 bis 28 Mark bezahlt.
Aus den preußischen Rachbargebieten.
Scharfschießen bei Groß-Rechtenbach.
Der Landrat des Kreises Wetzlar teilt uns folgendes mit:
In der Zeit vom 9. März bis zum 14. März finden auf den Schußbahnen westlich Groß- Rechtenbach mit der Schußrichtung gegen den Distrikt „Hohe Birken" bzw. westlich Hörnsheim mit der Schußrichtung gegen den Wasser- vehälter 600 Meter ostwärts der Spilburg folgende Schießübungen mit scharfer Munition statt:
1. Am 9. März auf der Schußbahn bei Groß- Rechtenbach von 7 Uhr bis 18 Uhr.
2. Am 10. März auf der Schußbahn bei Groß- Rechtenbach von 7 Uhr bis 18 Uhr und bei Hörnsheim von 7 Uhr bis 17 Uhr.
3. Am 11. März auf der Schußbahn bei Groß- Rechtenbach von 7 Uhr bis 18 Uhr und bei Hörnsheim von 7 bis 17 Uhr.
4. Am 12. März auf der Schußbahn bei Groß- Rechtenbach von 14 Uhr bis 18 Uhr und bei Hörnsheim von 7 Uhr bis 17 Uhr.
5. Am 13. März auf der Schußbahn bei Hörnsheim von 7 Uhr bis 17 Uhr und von 21 Uhr bis 24 Uhr.
6. Am 14. März auf der Schußbahn bei Groß- Rechtenbach von 7 Uhr bis 18 Uhr.
Gefährdet ist das Gelände:
a) Der Schußbahn bei Groß-Rechtenbach innerhalb folgender Linienführung, welches durch Posten abgefperrt wird: Weg Groß-Rechtenbach—Stoppelberg — Kirschenwäldchen—Weißmühle — Reiskircher Höhe 304 — Volpertshausen—Weidenhausen—Groß- Rechtenbach.
Die das abgesperrte Gelände kreuzenden Wege werden an den obengenannten Tagen während der Schießzeiten für jeglichen Verkehr polizeilich gesperrt. Es kommen folgende Wege in Frage.
1. Straße Weidenhausen—Stoppelberg vom Nordausgang Weidenhausen bis ostwärts Stoppelberg.
2. Straße Volpertshausen — Stoppelberg vom Nordausgang Volpertshausen bis zu ihrer Einmündung in die Straße unter a).
3. Straße Reiskirchen—Stopvelberg vom Nordausgang bis zu ihrer Einmündung In die Straße unter a).
4. Der Weg Reiskirchen—Kirschenwäldchen.
b) Der Schußbahn bei Hörnsheim innerhalb folgender Linienführung, welche durch Posten abgesperrt wird.
Weg westlich Hörnsheim — Klein-Rechtenbach — Groß-Rechtenbach—Büblingshäuser Hof— südlich der Straße Wetzlar — Dutenhofen — Münchholzhausen; westlich bis südostwärts Lützellinden.
Die das abgesperrte Gelände kreuzenden Wege werden an den oben genannten Tagen während der Schießzeiten für jeglichen Verkehr polizeilich gesperrt und zwar:
1. Die Straßen von Lützellinden bis Groß- Rechtenbach.
2. Münchholzhausen bis Groß-Rechtenbach.
Das gefährdete Gelände wird durch Posten abgesperrt und muß eine Stunde vor Beginn bis eine Stunde nach Beendigung des Schießens von jedem Verkehr freibleiben. Die Bevölkerung wird darauf hingewiesen, daß sie den Weisungen der Absperrposten, die die Rechte und Pflichten eines Wachtpostens haben, unbedingt Folge zu leisten hat.
Kreis Wetzlar.
* Wißmar, 5. März. Die G a u f i l m st e l l e der NSDAP, ließ dieser Tage im Saale Wolf den Film „Hermine und die sieben Aufrechten" vorführen. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und mußte wiederholt werden. — Die Trockenlegung und Bachregulierung im Wiß- marer Bachtal wurde dem wenigstnehmenden Bauunternehmer Ernst Wagner (Krofdorf) übertragen.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
Banknoten.
63,28
81,26
33,77
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzi beichlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
2,432 41,92
54,73
12,27 16,395 169,17
61,67
Frankluri a. M.
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Sronffurt a. M.
®erhn
Schluß- kurS
Schlutzl. Abend- börse
Schluß- Iure
Schluß!. Mittag- bSrse
Schlußkurs
Schlußl. Abend- börse
Schluß- kurS
Schlußk. Mittag- börfe
Schluß- kurS
Schlußk. Abendbörse
Schluß- kurS
Schlußk. Mittag- bSrse
Datum
6% Deutsche RetchSanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsani. von 19M 6yx% Young-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Wlös.-Schuld mit
Ausloj.-Rechten .............
43.
100,5
97,25
103
110,75
100,1
98,25
96,4
101,4
92,25
96,5
101,4
101,5
97
97
108,9
29,13
1,2
8,5
8,4
8,5
13,13
9,13
5-3.
100,65
97,25
103
110,75
100,05
98,25
96,4
101,25
92,25
114,5
96,5
101,5
101,5
97
97
109
29,13
1,2
8,6
8,45
8,4
13,25
9
4 3.
100,75
97,25
103,4
110,75
100,13
98,25
114,75
101,65
97
97
108,9
29,5
1,2
8,6
8,45
8,4
13,2
5.3
100,65 97,25
102,9
110,65
100,13
114,65
102
97
97
109
29,5
1,25
8,7
8,45
8,4
13,2
Oatum
4% oesgl. Serte 11 ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4yr%Rumän.vereinh.Rentev.l918
4% Rumänische vereinh. Rente .. 2%% Anatolier ..............
Hamburg-Amertka-Paket .....0
Haniburg-Südam. Dampfschiff . 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Eommerz- und Privat-Bank ... 0
Deutsche Bant und Disconto»
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............0
RetchSbant ................iz
A.E.G.......................
Bekula.................... io
Elektr. LieferungSgelellfchaft... 6 Licht und Kraft ........... gy,
Felten & Guilleaume......... 4
Geiellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........g
Rhein. Wests. Elektr..........e
Schuckert L Co................
SiemenSS HalSke............ 7
4.3.
9
6,13
9
5,3
37,5
16,5
18,25
108,5
117,25
93
93 93,25 186,5
37,13
141,5
119,75
135
113,5
129
126,75
132,5 171
128,25
95,75 110
110,5 90
127,5
85
83,5
5.3-
9
6
9
5,3 37,5
16,5
18 107,75 117,5 92,5
93
93
186,4
36,4
141
119,5
135
113
127
127
132 168,5 128,25
95
110 110,5
89
127,25 83,65 82,75
4.3.
6 9
5,35 37,75
16,4
26
18 108,75 117,25
92,9
93 93,25 186,5
37 141,65 119,75 135,5 113,5 128,75 126,75 127,13 132,75
171
128,5
95,75 110,25
110,5
89,5
159 127,65
84,5 83,5
5.3-
6,1
9,13 5,35
37,5
16,25
17,5 107,75
117,5
92,5
93 93
186,5
36,5 141,25 119,75 134,75 112,75
127 125,5 127,25
132
168,75
95 109,75
110,5 89
159 127,75
84
83,13
Oatum
ManSselder Bergbau.........6
KokSwerke ..................6
Rheinische Braunkohlen .....12
Rheinstahl .................. 4
Vereinigte Stahlwerke........0
Ltavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth.....
3. K. Farben-Jndustrte.......7
Scheideanstall............... 9
Goldschmidt ................ 5
Rütgerswerke ......... 6
Metallgeiellschaft.............4
Philipp Holzmann...... 4
Zementwerk Heidelberg ......7
Cementwerk Karlstadt.........6
Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................6
Zellstoff Waldhof ............ 5
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren....... 0
4.3.
132
114,75
83,9
18,75
126
151,75
211,5
105,5
120,5
114,5
97 130 130
50,4
93,25
120,5
85
98,5 160
31,13
302 175,25
188,5
I 28,5
198
5.3.
131,5
218,75
114
83 18,75 126,5
151,4
211,5
105,4
121
114,5
8
50
93,5
120,5
85,75
97,65
161,65
31 301,75
185,75
I 28,13
89,13
198
4.3.
132 120,4 218,75
115,5 83,75
18,75
126 120,5
151,9
105,5
121
99,4
50,65
93 120,75
85 126,75
98,25 159,5
77 31,25 202,5
175 188,75
I 28,13 1 198
5.3.
132,25 120,25 218,75 114,25
83,13
18,4
120,5
183
151,25
105,4
121 114,75
96
99,13
50 93,75 120,5
84,5
127
97 162,25 76,25
30,9 302,75
175,5 185,5
28,13
198
4l/i% Deutsche Reichspostschatzan- wetsungen von 1934, 1.......
6% et)cm.8% Hess. Volksstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
4K% ehem.8% Hessische Landes- bunt Darmstadt Gold R. 12....
6%% ehem. 4 y,% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadtLiyui 4y.% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandcSb.Goldschuldverschr. R.S Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 4H% efjem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6H% ehem. 4'/,% Franks. Hyp.-
Bank-Ltgu.-Pfandbriefe.......
6%% ehem. 4yt% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse.....
ty2% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4Vi% ehem. 7% Pr. Landespfand- brtefanst., Gold Komm. 061.VI Cteuergutsch.BerrechnungSk. 84-88
4% Oesterreichiswe Goldrente...
4,20% Oesterreichische Silberrente
Buderus ................... 4
Deutsche Erdöl ...............
Harvener...................0
Deutsche Linoleum...........8
Orenstetn & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhos.........0
Ebade............ 71/,
Accumulatoren-Fabrik....... 12
Conti-Gummi........... g
Gritzner.....................
Mainkrastwerke Höchst a/$L... 4
Süddeutscher Zucker........10
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1918..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1.....................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 8
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke ...............8
Mannesmann-Röhren........0
4 März
5.März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
(Selb
Ärief
(Selb
Srlef
Buenos Atre.
0,678
0,682
0,678
0,682
Brüssel ....
41,93
42,01
41,93
42,01
Rio de Ian.
0,140
0,142
0,141
0,143
Sosta ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,81
54,91
54,77
54,87
Danzig.....
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,275
12,305
12,265
12,295
HelstngforS..
5,41
16,40
5,42
16,44
5,405
16,385
5,415
16,425
Holland ....
168,93
169,27
168,91
169,25
Italien.....
19,76
19,80
19,76
19,80
Japan ......
0,716
0,718
0,715
0,717
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
C31o..... :
61,68
61,80
61,64
61,76
fiten.......
Lissabon....
48,95
49,05
48,95
49,05
11,13
11,15
11,13
11,15
Stockholm...
63,29
63,41
63,24
63,36
Schweiz ....
81,18
81,34
81,12
81,28
Spanien....
33,99
34,05
33,97
34,03
Prag.......
10,29
10,31
10,28
10,30
Budapest ...
—
—
—
Reuyork ...
2,459
2,463
2,460
2,464
Berlin, 5.März
Seid
Amerikanische Noten..............
2,412
Belgische Noten..................
41,76
Dänische Noten .................
54,51
Englische Noten .................
12,23
Französische Noten...............
.Holländische Noten...............
16,335
168,49
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
—
61,43
Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling
—
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Noten...............
63,02
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
80,94
33,63
Ungarische Noten................
—


