breiten Band von gleicher Ausführung wie das der ersten Klasse im Knopfloch oder auf der linken Bru st feite getragen. Das Ehrenzeichen wird von mir auf Antrag des Reichsministers des Innern verliehen.
Millionen-Aufwendungen für Winter-Olympia.
Auf der ersten Pressekonferenz der 4. Olympischen Winterspiele am Mittwochnachmittag richtete Regie- rungsrat Bade vom Reichspropagandaministe- rtum herzliche Begrüßungsworte an die in stattlicher Anzahl erschienenen Vertreter der Weltpresse und schilderte, was in Garmisch-Partenkirchen für die 4. Olympischen Winterspiele geschaffen worden ist.
Wir haben, so betonte der DortrayenPe, ein völlig neues KunsteisftaPion gebaut, das über eine halbe Million Mark erforderte, wir haben ein Skistadion geschaffen, wie es zum zweiten Male auf der Welt nicht existiert, und eine Sprungschanze, Die mit HU den schönsten gehört, die es gibt. Wir haben dafür rund 800 000 Mark aufaewandt. Wir haben für 300 000 Mark die Bobbahn unbebaut und für die
Olympia-Kämpfer
Ausscheidung der deutschen Kombinations-Langläufer.
Für die deutschen Kombinations-Langläufer wurde im Gudiberg-Gebiet ein Ausscheidungsrennen über eine sehr schwierige 16-Kilometer-Strecke durchgeführt. Die beste Zeit erzielte Friedl. Wagner mit 1:02.55 Stunden. Zehn Sekunden mehr benötigte Georg von Kaufmann. Die weiteren Plätze belegten Gumpold in 1:05.08 Stunden, Max Fischer in 1:06.45 Stunden, Walter Motz in 1:08.20 Stunden und Toni Eisgrube r. Nach diesen Ergebnissen ist zu erwarten, daß die deutsche Staffel in folgender Besetzung starten wird: Walter Motz, Willy Bogner, Anton Zeller und Toni Eisgruber.
Letztes Training auf der Neuner-Strecke.
In kürzesten Abständen verkehrte die Kreuzeckbahn von den frühen Morgenstunden des Mittwoch an, um die zahlreichen Läufer aller Nationen zu der letztmalig für das Trainieren freigegebenen Neuner- Strecke zu befördern. Keiner wollte sich die Gelegenheit entgehen lassen, die Olympische Abfahrt erneut zu studieren. Als eifrigste Läufer erwiesen sich die Deutschen Franz P f nür, RomanWö rnd le und Rudi Cranz, denen sich Friedl Pfeiffer anschloß. Viermal gingen sie über die Strecke, die sich auch unsere Ski-Mädels nochmals genau vornahmen. Die Polen, die Amerikaner, Franzosen, Norweger, Schweden, Japaner, Tschechoslowaken, Belgier usw. trainierten ebenfalls. Die starke Beanspruchung der Neuner-Strecke in den beiden letzten Tagen führte dazu, daß ein Teilstück stark vereiste. Um diese Stelle für den Wettbewerb am Freitag zu schonen, wurde sie umgangen.
Schwedischer Trainingsunfall beim Abfahrtslauf.
Beim Abfahrtstraining auf der Olympiastrecke am Kreuzeck kam am Mittwoch der Schwede Gustaf L a r s s o n so schwer zu Fall, daß er sich eine Knieverletzung zugezogen hat und nicht am olympischen Wettbewerb teilnehmen kann. Die Schweden haben damit nur noch zwei Mann, Sven Eriksson und Bertil Alf P e r f f o n, beim Abfahrtslauf im Rennen.
Erstes Training der Bobfahrer.
Nachdem die Olympia-Bobbahn am Rießer See nunmehr in allen Teilen fertiggestellt wurde und auch der ersehnte Frost kam, konnte das erste offizielle Training am Mittwochnachmittag stattfinden. Zahlreiche Zuschauer hielten die markanten Punkte der 1600 Meter langen Bahn besetzt. 25 Zweier- Bobs von 13 Nationen gingen über den Kurs und zwar im Renntempo, da die Startfolge auf Grund der gefahrenen Zeiten feftgelegt wurde. Trotzdem gaben sich die Fahrer nicht ganz aus, wohl hauptsächlich auch deshalb, weil Schneefall die Sicht behinderte. Drei Stürze in der Bayernkurve verliefen ziemlich harmlos. Die besten Zeiten erzielten der Schweizer Feierabend, der Engländer McEvoy, Colgate - USA. und der Deutsche ©rau. Schweiz II mit Feierabend am Steuer erreichte die glänzende Zeit von 1:47,11 Minuten. Weltmeister Kilian fuhr verhalten und kam in 2:05,63 Min. zum Ziel.
Training auf der kleinen Olympia-Schanze.
Auch auf der kleinen Olympia-Schanze konnte man am Mittwochnachmittag einen lebhaften Trainingsbetrieb beobachten. Die Norweger, Polen, Finnen, Japaner und auch die deutschen Mannschaften gingen über die Schanze. Den besten Sprung vollführte der Norweger Kaare Walberg, der auf 56 und 60 Meter kam. Birger Ruud , begeisterte durch seinen wunderbar durchgefeilten Stil. Er stand 56 Meter. Der Finne D a l o n e n
Presie eine völlig neue Tribüne an ihrem schönsten Teil errichtet. Wir haben eine olympische Zentrale geschaffen, um für die Presse alle Wege, die sich aus der Einzelunterbringung der Büros ergeben hätten, zu vermeiden. Auf einem Platz von 10 000 Quadratmeter erheben sich sechs große Baracken, die der nationalsozialistische Arbeitsdienst uns zur Verfügung gestellt hat, und die wir mit einem Kostenaufwand von 80 000 Mark zu einer Arbeitszentrale ausgebaut haben, die einen völlig neuen Lürotyp darstellt. Darüber hinaus haben die Deutsche Reichspost, die Deutsche Reichsbahn und der deutsche Straßenbau Millionenbeträge inoesttert, um das Nachrichtenwesen und Verkehrswesen so au vervollkommnen, daß es auch den höchsten Ansprüchen genügt.
Anschließend gab der Pressechef des Organisa- ttonskomitees Dr: Harster einen Ueberblick über die presfetechnischen Vorbereitungen für die 4. Olympischen Winterspiele. Er teilte dabei mit, daß insgesamt 500 Journalisten nach Garmisch-Partenkirchen gekommen seien, außerdem noch 55 Hilfs- berichterstatter, 100 Mann vom Film und 100 Rundfunkreporter und Rundfunktechniker von 26 verschiedenen Rundfunkgesellschaften.
im letzten Training.
zeigte einen 56-Meter-Sprung. Die Polen hatten ihren besten Mann in Stanislaus Marusarz, der 56, 53 und 55 Meter in guter Haltung stand. Von den Japanern war Sekiguchi mit 52' Meter der überragende Springer. Von der deutschen Mannschaft erreichte die größte Weite Andreas Hechenberger mit 55 Meter. Was aber Haltung und Sicherheit anbetraf, war er Willy Bogner, der 54 Meter erzielte, unterlegen.
54 Sportflugzeuge beim Olympia-Sternflug.
Geschwader-Flug über Garmisch-Partenkirchen.
Der vom Aeroklub von Deutschland ausgeschriebene und von der Luftsport-Landesgruppe 14 München durchgeführte internationale Sternflug zum Winter- Olympia 1936, der am Montagmittag seinen Anfang genommen hatte, ist am Mittwoch um 17 Uhr mit der Erreichung des Zieles München zu Ende gegangen. Insgesamt sind auf dem Flughafen Mün- chen-Oberwiefenfeld 54 Sportflugzeuge eingetroffen, und zwar 47 Maschinen innerhalb der Konkurrenz und sieben außerhalb des Wettbewerbs. Unter den 47 Sportfliegern befinden sich zwölf aus dem Auslande.
Nach den Wettbewerb-Bestimmungen errechnet sich die beste Leistung bekanntlich aus zurückgelegter Kilometerzahl mal Kopfstärke der Besatzung mal Stärke des Flugzeugmotors. Die Leitung des Sternfluges ist jetzt mit der Feststellung der Sieger beschäftigt, deren Verkündigung am Samstagabend in Garmisch - Partenkirchen erfolgt. Waren am Dienstag erst vier Maschinen des Sternfluges in München eingetroffen, so landeten am gestrigen Mittwoch nicht weniger als 50 Teilnehmer, die aus allen Himmelsrichtungen eintrafen und weite Strecken zurückgelegt hatten.
Don dem Aeroclub von Deutschland, als dem Veranstalter, war lediglich beabsichtigt, einen Begrüßungsflug zu den IV. Olympischen Winterspielen durchzuführen. Entgegen den Erwartungen vollbrachten aber die Flieger in diesen zwei Tagen große flugsportliche Leistungen. Eine ganze Anzahl der Konkurrenten legte 2000 bis 4000 Kilometer in ihren leichten Maschinen und dabei im Schneetreiben und bei winterlicher Kälte zurück.
Mit der Erreichung des Zielortes München hat der Olympia-Sternflug sein eigentliches Ende gefunden. Das weitere Programm sieht noch vor: Am Donnerstagmittag Geschwaderflug aller Teilnehmer vom Oderwiesenfeld nach Garmisch- Partenkirchen zur Begrüßung der Olympiakämpfer und ohne Landung zurück nach München. Der Olympia-Sender, ein Meisterwerk.
Sechs Sendungen zu gleicher Zeit.
Der Olympia-Sender wird seine Tätigkeit am Donnerstag gelegentlich der feierlichen Eröffnung der Olympischen Spiele aufnehmen. Hier wurde im Verlaufe von vier Monaten eine großartige und mächtige Anlage geschaffen. Nicht weniger als 19 Nationen haben ihre Rundfunksprecher in Garmisch-Partenkirchen angemeldet, so daß täglich etwa 35 Sendungen in die ganze Welt hinausgehen werden. Die technischen Anlagen sind so gewaltig, daß zur gleichen Zeit sechs verschiedene Sendungen stattfinden können und daß beispielsweise im Skistadion gleichzeitig vierzehn Sprecher ihre Eindrücke von den Olympiawettkämpfen erzählen können. • Die Anlage des ersten Olympia-Senders, die am Mittwoch von Staatssekretär Funk besichtigt wurde, ist ein Meisterwerk deutscher Radiotechnik.
Die WinierpMimg der deutschen KrMchri.
Die Winter-Prüfungsfahrt bestätigte wieder, daß diese Prüfung durch die vielen Neuerungen, die neue Wertung und die Straßenwahl, besonders interessant ausgestaltet wurde. War es am Montag eine Art Geländeprüfungsfahren auf schlechten Nebenstraßen bei ungünstiger Witterung, so war es am Dienstag auf der Etappe Bayreuth—Heidel- berg eine Schnelligkeitsprüfung. Keineswegs wurde den Fahrern dadurch aber ihre Aufgabe leichter gemacht, denn die Maschinen mußten bis zum Höchstmaß beansprucht werden. Dazu kam die körperliche Anstrengung des stundenlangen Tempofahrens. Der erste Tag hatte einen Durchschnitt von 67 Stundenkilometer gebracht.
Am zweiten Fahrttage waren die Straßen zunächst vereist, gegen Mittag aber schon einwandfrei. Während am Montag 43 Fahrer und fünf Mannschaften ausschieden, sowie neun gesprengt wurden, fielen auf dieser Etappe die Wanderermannschaft des SS.-Hauptamtes Berlin wegen eines Unfalles sowie einige Motorradfahrer aus.
Etappenziel Heidelberg.
Die Teilnehmer der Kraftfahrzeug-Winterprüfung 1936 fanden in Heidelberg, dem Endziel der zweiten Etappe, einen freundlichen Empfang. Den stärksten Beifall ernteten Die Fahrer unserer Wehrmacht,
die zeigten, was mit einem Motorrad, Personenoder Lastwagen alles anzufangen ist. Gegen 19 Uhr erschien Korpsführer Hühnlein, der die Motorgefolgschaft der HI. befichttgte.
Ziel: Titisee.
Alle drei Etappen der Winterprüfungsfahrt der Kraftfahrzeuge sind nun beendet. Die Fahrzeuge haben am Mittwoch ihr Ziel Titisee erreicht. Auch die Etappe am Mittwoch gestaltete sich zu einer Geschwindigkeitsprüfuna, die an die körperliche Leistungsfähigkeit und die Nerven der Fahrer ebenso gewaltige Anforderungen stellte wie an die Leistungsfähigkeit der Maschinen. Die Leistungen waren im Durchschnitt ganz hervorragend, wenn man auch kurz nach Ankunft der Fahrzeuge noch kein genaues Bild von der Einzel-Placierung oder dem Ergebnis der Fahrt als Prüfung des Marken- materiale erhalten konnte. Die Etappe Heidelberg- Titisee wurde eine reine Winterfahrt, bei der das Wetter und die Beschaffenheit der Straßen den Ausschlag gaben. Fünf Wagen sielen aus. Nach Beendigung der Fahrt folgt eine Sonderprüfung in Form einer Wendeprüfung, einer Bergprüfung und Geschicklichkeitsprüfung. An dieser Sonderprüfung werden sich insgesamt 30 Maschinen beteiligen.
Wirtschaft.
Khein-Mainische Börse. rNittagsbörse schwächer.
Frankfurt a. M., 4. Febr. Die Börse verharrte auch heute in stärkster Zurückhaltung, da jede Anregung fehlte. Die Kulisse setzte, ihre Po- sitionslösungen fort, dazu kamen heute einige Verkäufe der Privatkundschaft.
Am Aktienmarkt war die Haltung durchweg schwächer und gegen gestern abend überwogen zum ersten Kurs Abschwächungen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. Die Aufnahmebereitschaft war außerordentlich klein. Von chemischen Werten gingen IG. Fachen auf 151,50 bis 151 (152,25), Scheideanstalt auf 211 (212,50) und Deutsche Erdöl auf 109 bis 109,13 (109,75) sowie Th. Goldschmidt auf etwa 113,50 (114,75) zurück. Auch Elektroaktien verzeichneten überwiegend Einbußen bis 1 v. H., darüber hinaus ermäßigten sich Siemens auf 173,65 bis 173 (174,75), RWE. auf 127,65 (129), ferner AEG. relativ gedrückt mit 38,25 (39), nur Licht & Kraft blieben mit 133 (132,75) behauptet. Montanwerte standen gleichfalls unter Kursdruck und büßten 0,50 bis 1 v. H. ein, Vereinigte Stahlwerke 79,65 (80,25), Klöckner 84,75 (86), Buderus 95,75 (97,25), Hoesch 88 (89), Rheinstahl 111,25 (111,65), Mannesmann 82,50 (83,50), aber Harpener mit 112,50 behauptet. Schwächer eröffneten außerdem Daimler Motoren mit 101,75 (103,25), Deutscher Eisenhandel mit 116,75 (117,75), Muag mit 80,75 (81,40), Jul. Berger mit 124,50 (125,50), Zellstoff Waldhof mit 118,65 (119,50), Bemberg mit 93,65 (94,25) und AG. für Verkehr mit 106 (106,25). Etwas befestigt waren Reichsbank mit 187 (186,50), Holzmann mit 96 (95,50), Cement Heidelberg mit 124,50 (124,25). Westdeutsche Kaufhof mit 31,75, AKU. mit 53, 25 und Südd. Zucker mit 198,50 blieben behauptet.
Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an. Die Kursentwicklung war nicht ganz einheitlich, verschiedentlich ergaben sich geringfügige Erholungen, so u. a. für Hoesch, IG. Farben, Daimler. Andererseits ließen Muag, Deutsche Erdöl, AKU., Rheinstahl und Reichsbank bis 0,50 v. H. nach. Feinmechanik Setter 82,50 (84). Am Kassamarkt kamen Siemens-Reiniger nach längerer Notizunterbrechung mit 101,50 (93,50) zum Kurs.
Am Rentenmarkt blieben die variablen Werte behauptet. Kommunal-Umschuldung schwankten zwischen 87,10 bis 87,15, Zinsvergütungsscheine zwischen 93,15 bis 93,25 (93,10). Goldpfandbriese und Kommunal-Obligationen sowie Stadtanleihen lagen unverändert, etwas fester 4,5 Darmstadt von 1928 mit 93,50 (93). Liquidationspfandbriefe lagen uneinheitlich, Frank. Hyp. 101,55 (101,70), Meininger Hyp. 101,70 (101,75), Nass. Ldsdk. 101,25 (101,13), Pfalz. Hyp. 101,65 (101,50). Don Reichsanleihen bröckelten 1934er weiter ab auf 97,40 (97,50). Auslandsrenten lagen still, Mexikaner meist etwas nachgebend. Im freien Markt waren Gulden- Ruff en mit 0,80 (0,75) und Warschau-Wiener Mark mit 11,50 (11), dto. Stücke mit 10,50 (10) und Iwangorod Dombrowa mit 10 (9,50) etwas gefragt. II. Türken blieben mit 97,50 behauptet. — Abendbörse behauptet.
Die Abendbörse lag bei fast völliger Geschäftsstille behauptet. Nur ganz wenige Papiere wichen gegen Den Berliner Schluß um Bruchteile vom Hundert ab. Conti Gummi ermäßigten sich allerdings auf 166 (167). IG.-Farben unterlagen
mit 151,25 bis 151,40 bis 151,13 (151) kleinen Schwankungen, Deutsche Erdöl waren etwas angeboten und endeten bei 108,65 Brief nach vorher 108,75 (109). Von Großbanken gingen DD-Bank noch etwas zurück auf 87,75 (88), die übrigen blieben unverändert. Der Rentenmarkt war ebenfalls sehr still und erfuhr keine Veränderungen. IG.- Farben-Bonds mäßig hoher mit 126,25 (126), ebenso 6proz. Stahlverein mit 103,65 (103,50). Altbesitz unverändert 110.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 5. Febr. Das Weizenangebot ist erwartungsgemäß angestiegen-, die Aufnahmetätigkeit der Mühlen hält sich aber im bisherigen Rahmen. In Roggen, Gerste und Hafer ergaben sich bei kleinem bzw. mangelndem Angebot keine Veränderungen. Futtermittel werden weiter zugeteilt, bleiben aber darüber hinaus lebhaft begehrt. Brauereiabfälle liegen ruhiger. Futter- und Nachmehle bei starkem Angebot im Preise rückläufig. Der Rauhfuttermarkt hat ebenfalls schwächere Haltung. Das Weizenmehlgeschäft liegt zum Monatsbeginn wieder ruhiger, in Roggenmehl erfuhr der stille Bezug keine Unterbrechung.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 209, W 16 212, W 19 216, W 20 218, Roggen R 12 172, R15 175, R18 179, R19 181, Großhandelspreise der Mühlen Der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Braugerste 225 bis 230, Hafer —. Weizenmehl W13 28,25, W16 28,50, W 19 28,50, W20 28,85, Roggenmehl R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 16,75, Weizenfuttermehl 13,00, Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Müh- lenstatton. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30, Treber —, Trockenschnitzel 9,04, Großhandelspreis ab Fabrikstation. Heu 8,25, Weizen- und Roggenstroh, draytgepreßt 3,60 bis 3,80, gebündelt 3,50 bis 3,80. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Pserdemarkt.
Frankfurt a. M., 5. Febr. Der Februar- Pferdemarkt wies n"ben einem starken Auftrieb (über 300 Pferde) auch einen zahlreichen Besuch auf. Obgleich der Handel nicht die Lebhaftigkeit des Vormonats erreichte, war der Umsatz doch zufriedenstellend. Die Preise zogen für Pferde sämtlicher Gattungen an. Es wurden bezahlt für volljährige Hunsrücker-Arbeitspferde 900—1000 RM., für einzelne Tiere auch darüber. Die aus Der Tschechoslowakei eingeführten Tiere brachten etwa 1100—1200 RM. Schlachtpferde I. Qualität erreichten Preise von 24 bis 26 RM., fette Ware 32,50—34,50 RM. je 50 Kilogramm Schlachtgewicht. — Nächster Pferdemarkt am 3. März.
Frankfurter Schlachtvlehmarkt.
Frankfurt a. M., 6. Febr. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 4 Kühe, 610 Kälber, 233 Schafe, 478 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 68 Mark, Hämmel 45 bis 51, Schafe 38 bis 46, Schweine 50 bis 57 Mark. — Marktoerlauf: Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, Schweine wurden zugeteilt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DiviDenDe an. — ReichsbankPiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Fran.iur
a. JJL
Berim
Fianksuri a.JJl.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß« hird
Schluhk. Abend« börse
Schlußkur«
öchlußk. Mittag« börse
Schluß« kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« lurs
Schlußk. Mittag« börie
Schluß« kurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
Datum
4-2. |
5.2.
4-2-
5.2.
Oatum
4.2,
5.2.
42.
5.2.
Odium
4.2.
5.2
4.2.
5.2.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
100,5
100,5
100,5
100,5
4% veegl. <Seae II ...........
9,65
9,65
—
9,85
ManSselder Bergbau.......
.. 6
125,4
—
124,5
—
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
97,5
97,4
97,5 '
97,4
5% Ruinän. vereinh. Rente v. 1903
6,9
6,75
6,75
6,5
Kvkswerke ................
.. 8
—
120,4
119,5
5%% Doung-Anleihe von 1930 ..
——
102,9
103,13
4y,%Rurnän.vereinh.Rentev.l913
9,35
9,4
9,25
9,2
Rheinyche Braunkohlen ....
. 12
220,5
220
220,5
220
Deutsche Anl.-Ablös.«Schuld mit
4% Rumänische vereinh. Rente
5,4
37,5
5,4
37,5
5,45
37,9
5,4
37,13
Rheinstahl ................
.. 4
111,65
110.75
111,65
111
Auslof.-Rechten ............
110
110
109,9
110
2 %% Anatolier ......... ..
Bereinigte Stahlwerke......
.. O
80,75
79.75
80,9
79,75
4*/e% Teutfdje ReichSpostschadan Weisungen von 1934, I.......
6% et)cm.8% Hell. Bolksstaai 1929
Ltavi Minen .............
.. o
17,75
17,5
17,65
17,65
99,85
100
100,10
100
15,75
Kaliwerke Aschersleben......
.. b
129
128,75
127
Hamburg-Amerika-Paket .....
0
16
15,75
16
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
119,5
121
190,5
(rüchablb. 102%) ............
97,75
97,75
97,65
97,75
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
Rorddeutscher Lloyd .........
0
_
—
-
25,75
Kaliwerke Salzdetfurth.....
?y,
190
190
190
<y.% ebem.8% Hessische Lande«.
6ant Darmstaot Gold R. 12....
0
17,13
16,9
17,13
16,9
96,4
96,4
96,4
96,13
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
106,25
106
106,75
106
I. G. Farben-Industrte.....
152,25
6y,% ehe in. 4 y,% Hess. Landes
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
118,75
118,75
118.25
117,5
.. 7
151,13
152,4
151
Hvpotbekenbank DarmstadtLiout
101,05
101,1
_
Commerz- und Privat-Bank ...
0
90,25
89,75
90,5
89,75
Scheideanstalt.............
.. 9
212,5
211
-
-
«y,% ehe in. 8% Darmst. Komm.
Landcöb.Goldschuldverlchr. R.S
Deutsche Bank und Disconto.
Goldschmidt ..............
113
114,75
113,5
92,75
—
_
Gesellschaft................
0
88,5
87,75
88.5
88
Rütgerswerke .............
——
120
121,9
119,25
c verheilen Provinz-Anleihe mti
Dresdner Bank..............
(j
89,75
186,5
89,25
186,5
89,75
186,25
89,25
186,65
Metallgeselljchaft...........
117,5
118
117,25
Aue-los.-Rechten .............
Reichsbank ................
12
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
114
114
114,25
114,5
Philipp Holzmann .........
.. 4
95,5
?5,75
95,5
96
4y,% chem.8% Franks. Hyp.-Bank
EG......................
(l
39
38,25
139
115
38,75
139,13
115,75
38,65
139,13
114,5
Zementwerk Heidelberg ....
.. 7
124,25
124.5
-
—•
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
96,5
96,5
96,5
Bekula....................
139
115,5
Eementwerk Karlstadt.......
.. 6
128
128
-
—•
b'/,% ehern. 4’/t% Franks. Hyp.
Bank-Ligu.-Pfandbriefe.......
Elektr. LieferungSgefellichaft..
,6
101,7
101,75
101,55
101,75
Ltcht und Kraft ........... 6y.
Felten L Guilleaume......... 4
Gefklljch.f.Eleltr.Unternehmuna. 6
Rheinijche Elektrizität ........ r
132,75
114
129,5
133
114,25
129,25
133,5
114,75
130
126,5
133,5
114,25
129,5
6%% ehern. iy,% Rheinische Hnp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....
4y,% ehern. 8% Pr. Landespfand brtesanstalt, Pfandbriefe R. 19 4%% ebern. 7% Pr. LandeSpsand
101,9
101,75
Schultheis Patzenhofer .....
Aku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.................
.. 4 .. O .. 6
53
94,25
52,65
93,75
99,25
53,25
94
98,25
52,75
93,5
97
97
97
97
Rhein. Westf. Eleklr..........
Schurke« & (io...............
6
4
129
132
174,75
127,65
130,75
173
129
132
174,75
129
127,5
131
173
127,25
Zellstoff Waldhos ..........
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 5 .. O
86
85,5
119
85,5
118,65
85
briesanst., Gold fiomm. Cbl.V
97
97
1 108,5
97 108,5
| 97
I 108,5
Siemens & Halske............
7
Dessauer Gas .............
.. 7
—
—
126,25
125,4
Steuergutsch.BerrechnungSk. 34-38
108,5
Lahrneyer & Eo..............
7
Daimler Motoren..........
Deutsche Linoleum.........
.. O
.. 8
103,25
146,75
102,5
146
103,5
146,5
102,65
146
Crenftein & Koppel ........
.. O
——
——
79,75
78
4% O-sterreichische Goldrente...
—
—
30,25
29,6
Buderus ..................
97,25
109,75
112,5
89
95,5 108,75 112,5 ' 88,25
97
109,5
113
89,4
95
109
112,75
88,25
Westdeutsche Kaufhof.......
Chade....................
.. O
31,65
31,25
32
31
4,20% Lesterreichifche Silberrente
1,25
1,25
1,25
1,25
Deutsche Erdöl .............
TI« . 12
302
300
302,5
300
4% Ungarische Goldrente.......
9
9
9
9
Harpener..................
Accumulatoren-Fabrik......
Üontt-Gummi.............
175
172
167
4% Ungarische Staattzrente v. 1910
8,9
8,9
8,9
8,95
Hoesch Eisen—Köln-Reuessen .
.. 8
168,5
166
168,5
4Li% desgl. von 1913 .........
8,9
8,9
8,95
_
$lie Bergbau ..............
160
160,25
160
5% abgest. Goldmexikaner von 99
13,9
—
14,13
14
Älie Bergbau Genüsse.......
127,25
127,5
127,9
127,75
Grltzner.................
.. O
| 27,25
27
27
I 27
4% Türkische Ba-dadbahn-Anleihe
Klocknerwerke ..............
1
86
83,5
! 85,25
I 82,75
86,4
83,5
85
1 82,75
Mainkrastwerke Höchst a.M. Süddeutscher Zucker......
.. 4
9,65
9,65
9,75
Mannes mann-Röhren.......
0
1 198,5
198,5
I 198,5
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
4.Februar
5.Februar
Amtliche Notierung
Amtliche
Dotierung
Geld
Brief
Geld
1 Brief
Buenos Atre
0,678
0,682
0,678
0,682
Brüssel ....
41,88
41,96
41,83
41,91
Rio de Jan.
0,140
0,142
0,139
0,141
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,95
55,07
54,86
54,96
Danzig ....
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,305
12,335
12,285
12,315
HeliingforS
5,42
5,43
5,415
5,425
Paris ....
16,395
16,435
16,40
16,44
Holland ...
168,48
168,82
168,51
168,85
.Italien ....
19,80
19,84
19,80
19.84
Fcwan.....
0,717
0,719
0,717
0,719
Fugoilawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
61,79
61,91
61,71
61,83
Men......
48,95
49.05
48,95
49,05
Lissabon ...
11,16
11,18
11,15
11,17
Stockholm...
63,44
63,56
63,34
63,46
Lchweiz ...
80,95
81,11
80,93
81,09
Spanien ...
33,97
34,03
33,97
34.03
Prag.......
10,28
10,30
10,28
10,30
Budapest ..
—
—
—
Reuyock ...
2,451
2,455
2,453
2,457
Berlin, 5.Februar |
Selb
Bri«
Arnertkamfche Roten..............
2,405
2,425
Belgische Roten..................
41,68
41,84
Dänische Roten .................
54,60
54,82
Englische Roten .................
12,25
12,29
Französische Roten...............
16,35
16,41
Holländische Roten...............
168,09
168,77
Italienische Roten................
Norwegische Noten ..............
61,50
61,74
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling
—
Rumänische Noten......... .....
—
Schwedische Noten...............
63,12
63,38
Schweizer Noten.................
80,75
81,07
Spanische Noten.................
33,63
33,77
Ungarische Noten ................


