Ausgabe 
6.2.1936
 
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Die erste Reichssegelstug-Mrerschule

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Der Verkehr nach Ostpreußen.

Berlin, 5. Febr. (DNB.) Die polnischen Staatsbahnen haben mit Wirkung vom Frei­tag, dem 7. Februar 1936, 0.01 Uhr, eine starke Einschränkung des Durchgangsver­kehrs auf den Eisenbahnstrecken zwischen Ost­preußen und dem übrigen Reich angekündigt. Im Personen- und Güterverkehr ist daher von deutscher Seite ein neuer Fahrplan in Kraft getreten, dessen Einzelheiten auf den Reisebüros und den Bahnhäfen zu erfahren sind.

Der Seedienst O st preußen nimmt am Samstag, 8. Februar 1936, seine Fahrten mit dem MotorschnellschiffPreußen" dreimal wöchent- l i ch auf. Das Schiff verkehrt ab Swinemünde Montags, Mittwochs und Samstags 18.30 Uhr und fährt von Pillau Sonntags, Dienstags und Don­nerstags ab 12.30 Uhr zurück.

Zweiter Nachtrag zum heff. Staatshaushaltsplan -1935.

Darmstadt, 5. Febr. (LPD.) Durch Gesetz vom ^1. Dezember 1935, das soeben im Hessischen Re­gierungsblatt veröffentlicht wird, hat d e r R e i ch s - ftatthalter in Hessen als Führer der Lan­desregierung mit Zustimmung der Reichsregierung bestimmt: In dem Staatshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 1935 gehen bei den Einnahmen und Ausgaben weiter hinzu: im außerordentlichen Haus­halt an Einnahmen 250 000 RM. und an Ausgaben 250 000 RM. Die Abschlußzahlen des außerordent­lichen Haushalts werden hiernach auf 7 409 364 RM. in Einnahme und Ausgabe festgestellt. Die im Art. 3 des Haushaltsgesetzes für das Rechnungsjahr 1935 vom 25.August 1935 auf 5 293 025 RM. festgesetzte Anleihrrrmächtigung wird auf 5543025 RM. erhöht.

lord Londonderry in Berlin.

B e rli n, 5. Febr. (DNB.) Der frühere britische Luftfahnninister Marqueß of London- derrr, der sich mit seiner Gemahlin und Tochter auf Rksen in diesen Tagen für kurze Zeit in Deutschnd aufhält, ist vom Führer und Reichkanzler zu einem privaten Besuch e m p fm g e n worden. Der Präsident der Deutsch- Englisckn Gesellschaft, Herzog Carl Eduard von 6)bürg hatte die Freunde der Gesellschaft zu eine: Frühstück geladen. Der Einladung hatten u. a. hlge geleistet: Reichsminister Frank, der

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Bor einigen Tagen fiel, wie bereits gemeldet, der Große Staatspreis der Preußischen Akademie der Künste an den erst 26jährigen Göttinger Studenten Ernst Hermann Bockemühl. Die Leistung des jungen Staatspreisträgers ist um so höher zu bewerten, als der Preis seit mehreren Fahren zum erstenmal wieder einem einzigen Wett­bewerber voll ausgezahlt wird. (Scherl-M.)

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Reichsführer-SS. Himmler, der Herzog und die Herzogin von Braunschweig, Bot­schafter von Ribbentrop und Frau, Staats­sekretär Lammers und Frau, Gesandter D u - four-Färonce und Frau, Reichskriegsopfer­führer Oberlindober, Obergruppenführer von Pfeffer, Staatsrat von Strauß. Lord und Lady Londonderry, die von ihrer Tochter, Lady Mary Stuart, begleitet waren, verweilten noch lange nach dem Frühstück im Kreise der Mitglieder und Freunde der Deutsch-Englischen Gesellschaft.

Marschall Badoglio in Mokalle.

Asmara, 6. Febr. (DNB. Funkspruch.) Mar­schall Badoglio stattete am Mittwoch Makalle einen offiziellen Besuch ab. Der Marschall wurde von Ras G u g s a,dem Herrscher von Ost-Tigre", feierlich eingeholt. Badoglio und sein Stab begaben sich unter militärischem Geleit zur Kop­tischen Kirche. Dann fand eine Besichtigung der Heimattruppen und der Truppen des Ras Gugsa, die auf dem Marktplatz Ausstellung genom­men hatten, statt. Der Marschall hielt eine kurze Ansprache an die Truppen.

Kunst und Wissenschaft.

Mit dem Großen Staatspreis für Architektur ausgezeichnet

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Der Komponist des Badenweiler Marsches gestorben.

Der Komponist des Badenweiler Marsches, Obermusikmeister F ü r st, ist in Pasing bei Mün­chen, wo er seinen Ruhesitz hatte g e st o r b e n. Er hat ein Alter von 66 Jahren erreicht, war in Feucht­wangen (Mittelfranken) als Sohn des dortigen Stadtmusikmeisters geboren und entstammt einer alten Musikerfamilie. Als Obermusikmeister der Leiber", des Königlichen Bayerischen Jnfanterie- Leibregiments, rückte er 1914 ins Feld und kom­ponierte am 12. August 1914 nach der Schlacht von Badonvillers den so berühmt gewordenen Baden­weiler Marsch, den Lieblingsmarsch des Führers. Mit dem 30. April 1935 schied Fürst aus dem akti­ven Heeresdienst aus, nachdem er noch am 20. April des gleichen Jahres zum Geburtstage des Führers vor der Reichskanzlei und im Lustgarten konzertiert hatte. Als Komponist war Obermusikmeister Fürst außerordentlich fruchtbar. Neben dem Badenweiler Marsch hat er 46 Militärmärsche geschaffen, außer­dem viele andere Musikstücke.

Tod der Antigone" von H. St. Chamberlain.

NSG. Die Antigone der hellenischen Antike, so wie sie Chamberlain sah, ist in ihrem Herois­mus und ihrer Tragik die große Gegenaestalt zur nordischen Brünnhilde in derRing-Dichtung Richard Wagners. Die Aufführung oes Werkes von Chamberlain, die den großen Wegbereiter der deutschen Gegenwart zum ersten Male auf einer deutschen Bühne als dramatischen Gestalter zu Ge­hör kommen läßt, bedeutet eine wesentliche Erwei­terung und Vertiefung der in den Detmolder Wagner-Fe st wochen beabsichtigten Darstel­lung der Bayreuther Kulturidee. Das Werk wurde im Todesjahr Chamberlains schon einmal im Rah­men einer Gedenkfeier in Bayreuth allerdings vor einem geschlossenen Kreise es nahmen an der Feier teil: Frau Eva Chamberlain, Siegfried und Winifred Wagner, die Schwestern Eva Chamberlains und Sigfried Wagners, Frau Da­niela T h o d e und Gräfin Grivina , der Alt­bayreuther Hans von Wolzogen u. a. unter der Regie von Otto Daube aufgeführt, unter dessen Spielleitung es nun seine öffentliche Uraufführung erfahren wird. Die Musik zu der Dichtung schreibt Professor August Weweler; die großen Sprech- und Bewegungschöre werden von der Hitlerjugend ausgeführt, die dadurch unmittelbar in den Dienst des Chamberlainschen Kunstwerkes tritt. Das Büh­nenbild entwirft Willibald Mohr, der Oberspiel­leiter des Lippischen Landestheaters; die musika­lische Leitung führt Professor Carl Kittel- Bay­reuth.

Theaterbrand in Paris.

Im Theater Michel in Paris brach ein Brand aus, der sich mit großer Geschwindigkeit aüsdehnte. Der Feuerwehr ist es gelungen, die Bühne und den 400 Plätze umfassenden Zuschauerraum Zu retten, so daß nur die SjaUe des Theaters dem Brande zum Opfer gefallen ist. Der größte Teil der Fen­sterscheiben ist infolge der starken Hitze geplatzt. Ein genauer Ueberblick über den Sachschaden ist noch nicht möglich. Ein Uebergreifen des Feuers auf die Nachbargebäude konnte verhindert werden.

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Oer letzte Gouverneur.

Der Präsident der Deutschen Weltwirtschaft­lichen Gesellschaft und der Deutschen Kolonial­gesellschaft Gouverneur i. R. Dr. h. c. Hein- r i ch Schnee ist 65 Jahre alt geworden. Er war von 1912 bis 1919 Gouverneur von Deutsch-Ostafrika und es war seiner vorbild­lichen Verwaltung im Verein mit der mili­tärischen Führung durch Lettow-Vorbeck zu danken, daß sich die Kolonie bis zum No­vember 1918 gegen eine erdrückende lieber« macht halten konnte.

Heute, da Kolonialprobleme die Welt bewegen, ist es besonders aktuell, die Persönlichkeit eines Mannes zu beleuchten, der in der deutschen Kolo­nialgeschichte eine große Rolle gespielt hat. Gegen Deutschland ist von einer gewissen Seite oft der unbegründete Vorwurf erhoben worden, daß es sich unfähig gezeigt habe, eine erfolgreiche Kolonisation durchzuführen. Man hat diesen Vorwurf nur darum konstruiert, um gegen ein Volk Stimmung Au machen, das für seinen Bevölkerungsüberschuß einen neuen Lebensraum und neue wirtschaftliche Möglichkeiten brauchte. Nicht zuletzt hat der ehe­malige Gouverneur von Deutsch-Ostafrika Heinrich Schnee durch seine Haltung in der Praxis be­wiesen, wie absurd jene Verleumdungen waren, die künstlich gezüchtet worden sind, um das Deutsche Reich aus dem kolonialen Wettbewerb der euro­päischen Völker auszuschalten.

Heinrich Schnee verkörpert ein Stück deutscher Kolonialgeschichte, wie sie heroischer kaum gebaut werden kann. Er war der letzte Gouver­neur von Deutsch.O st afrika, ein Mann, der die Eingeborenen richtig zu behandeln verstand und der unermüdlich bestrebt war, die Entwicklung der Kolonie zu fördern. Als er im April des Jah­res 1912 zum Gouverneur von Deutsch-Ostafrika ernannt wurde, ging er mit Energie daran, ge­ordnete und disziplinierte Verhältnisse zu schaffen und die Besiedlung in großem Stil zu organisieren. Es war gewiß keine leichte Aufgabe und zweifel­los hätte manch anderer die Flinte ins Korn ge­worfen, als sich mit dem Ausbruch des Weltkrieges von allen Seiten die Hindernisse und Schwierig­keiten emporzutürmen begannen. Aber Heinrich Schnee war nicht der Mann, der vor einem Gegner den Nacken gebeugt hätte. Als die Kolonie um­zingelt wurde, stellte er sich mutig zum Kampf, und man kann ohne Uebertreibung sagen, daß es ein wahrhaft heroischer Kamps war, ein zähes Ringen mit einer vielfachen und gewaltigen lieber« macht, ein heldenhaftes Ausharren auf verlorenem Posten.

Mit brutaler Hand griff der Krieg in die fried­liche wirtschaftliche Entwicklung der Kolonie ein. Man hatte wichtige Eisenbahnen gebaut und war auf dem besten Wege, eine mustergültige Kolonie 3U schaffen, als die Katastrophe ausbrach: der Krieg warf alle schöpferischen Pläne und Berechnun­gen über den Hausen. Fern von der deutschen Hei­mat, abgeschnitten von jeglicher Verbindung, sah ich die Kolonie gezwungen, sich aus eigener Kraft gegen einen übermächtigen Feind zur Wehr zu setzen. Wenn man bedenkt, daß sich unter fast 8 Millionen Eingeborenen nur knapp 6000 Weiße befanden, kann man sich von den unge­heuren Schwierigkeiten der Verteidigung einen klaren Begriff machen. Es besteht kein Zweifel darüber, daß die Kolonie schon beim ersten Ansturm der Gegner zusammengebrochen wäre, wenn Hein­rich Schnee es nicht verstanden hätte, das Verblei­ben der Eingeborenenbeoölkerung auf deutscher Seite durch entsprechende Maßnahmen und eine richtige psychologische Behandlung zu sichern. Die Treue der (Eingeborenen war in diesem heroischen Kampf auf Biegen und Brechen der überzeugendste Beweis für die Kolomsationsgade Deutschlands.

Erst am 14. November 1918 legte die Schutz­truppe, an ihrer Spitze der ruhmreicheletzte Gou­verneur" Heinrich Schnee und der tapfere General von Lettow-Vorbeck bei Abercorn in Rhodesien die Waffen nieder, nachdem in Europa die Entscheidung gefallen war. Die erbitterten Kämpfe, die der schließlich erzwungenen lieber« gäbe vorausgegangen waren, werden in der deut­schen Kolonialgeschichte unvergessen bleiben. Gene­ral von Lettow-Vorbeck, der Führer der Schutz­truppe, schlug gleich zu Beginn der Feindseligkeiten bei Tanga den Landungsversuch einer acht­fachen englischen Uebermacht zurück, wie es ihm auch später, am 18. Januar 1915 gelang, einen großen Angriff auf die Nordgrenze der Kolonie bei I a s s i n i siegreich abzuwehren. Voll von dramatischen Episoden war dieser gigantische Kampf um die Selbsterhaltung. Im Frühjahr des Jahres 1916 wurde die Kolonie von drei Seiten, von Eng­ländern, Belgiern und Portaguiefen in die Zange genommen. Die Engländer unternahmen unter dem Oberbefehl des Burengenerals Smuts in der Gegend des Kilimandscharo einen Hauptan­griff, der von langer Hand vorbereitet war und den zähen Widerstand der Schutztruppe brechen

Ä90"96" Cinen unermüdlichen Freund und s Stabschef Lutze hat an Frau Gustloff folgendes /fe^mm gesandt: Zu dem schweren Schicksals- l/chlag, der Sie mit dem durch jüdische Mörder« Iobe ^res Gatten getroffen hat, mein und der gesamten rU? t1 c £ 9 e f uJ) 11 e s Beileid aus. Gerade die qTV in deren Reihen feiger Meuchelmord oft ermenen0eri Cn ^ann bie Größe dieses Opfers

Gedenkfeier in Genf.

Genf, 6. Febr. (DNB.) Die Ortsgruppe Genf der NSDAP, und die deutsche Ko­lonie veranstalteten eine Gedenkfeier für den ermordeten Landesgruppenleiter Gustloff im Heim der Ortsgruppe, das Trauerschmuck trug. Nach ^.rauermufif und einer Rezitation des Leiters der Deutschen Studentenschaft in Genf sprach der Orts­gruppenleiter eindrucksvolle Worte des Gedenkens. ; %leles erste Blutopfer der nationalsozialistischen I ^croegung im Auslande fei ein Grund mehr I" r den festen und engen Zusammen- l c ° Deutschen. Die Versammelten

I erhoben sich zu Ehren Gustloffs von ihren Plätzen und verharrten in stillem Gedenken, während das d-ied vom guten Kameraden aufklang. Nach wei- ^ren Ansprachen des Landespresseobmannes der RS7MP. und des Vorsitzenden der Genfer deut­schen Kolonie sowie nach Schlußworten des Reichs­vertreters endete die Feier mit dem gemeinsamen Gesang des Horst-Wessel-Liedes.

Die Ueberführung der Leiche Gustloffs in die Heimat.

Basel, 5. Febr. (DNB.) Die Ueberführung der Leiche des ermordeten Landesgruppenleiters Gustloff na ch seiner Geburtsstadt Schwerin ist für Samstag vorgesehen. Am Samstagvormittag findet in der Kirche von Davos ein feier« sicher Trauergottesdienst statt, dem Gaulei­ter Bohle mit einer Abordnung^ der Leitung der Auslandsorganisation der NSDAP., ferner Vertre­ter der Ortsgruppen der NSDAP, in der Schweiz, der deutsche Gesandte mit mehreren Mit­gliedern der Gesandtschaft und des deutschen Kon­sulats in Davos beiwohnen werden. Im Anschluß daran wird die Leiche über Chur, Lindau, Würz­burg nach Schwerin übergeführt.

Bei Dülmen in Westfalen wurde die erste Reichssegelslug-Führerschule durch Reichsluftsportführer Oberst M a h n ck e eröffnet. Man sieht auf unserem Bild den Reichsluftsportführer wäyrend feiner Ansprache vor dem Haupteingang zur Führerschule. (Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)

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