Ausgabe 
6.2.1936
 
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186. Jahrgang

Gießener Anzeiger

Nr. 31 Erstes Blatt M. Jahrgang Donnerstag, 6. Zebruar 1956

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Die Stellung der Regierung

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Lloyd George

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der Furcht geschaffen zu yaoen. x)« n r

sowohl wie in Rußland besteht eine Für

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Möglichkeit eines Eingreifens auf wirtschaftlich

Einen ersten Bericht über die heutige Eröff­nung der Olympischen Winterspiele in Garmisch- Partenkirchen durch den Führerund Reichs­kanzler finden unsere Leser im zweiten Blatt unserer heutigen Ausgabe.

Die konservative presse lehnt Lloyd Georges Vorschläge ab

Gebiet nicht ganz von der Hand zu weisen. I a - pan sei in China aus wirtschaftlichen Gründen eingefallen. Mussolinis Feldzug in Abes­sinien sei darauf zurückzuführen, daß dieser glaube, Italien werde einen wirtschaftlichen Vor­teil von ihm haben.

Er, Lloyd George, sei nicht dafür, daß Teile des britischen Weltreiches fortgeschenkt würden. Aber er behaupte ernstlich, daß die unter dem Vertrag von Versailles an England gegebenen Gebiete nicht als Besitzungen gegeben worden feien, sondern an den Völker­bund, wobei dem Völkerbund alle Rechte zu­stünden. (Austen Chamberlain ruft dazwischen: Rein!). Jedenfalls befinden sich diese Gebiete in einer anderen Rechtslage als

Antrag behauptet? Die Regierung wolle den Pro­blemen nicht aus dem Wege gehen. Aber man könne kein Datum festsetzen, bevor nicht die Umstände weitere'Verhandlungen begünstigen. Er hoffe daher, daß das Haus den Antrag Lansbury in der ab­geänderten Form annehmen werde. Das Ziel, das allen vorschwebe, sei das gleiche. Alle wünsch­ten ein internationales Abkommen herbeizuführen, das den Nationen den Anreiz nehme, Rüstungen aufzuhäufen, und einen allgemeinen sicheren Frie­den in der Welt zu schaffen.

3n der Abstimmung wurde der Antrag L a n s b u r y mit 228 gegen 137 Stimmen a b - gelehnt, aber der vom Abgeordneten Evans abgeänderte Antrag mit 164 gegen 118 Stimmen angenommen. Der Antrag hat nach der Abänderung folgenden Wortlaut: Das haus bewahrt sich feinen tiefen Glauben an die Ruhlosigkeit des Krieges, sieht mit tiefer Besorgnis die in der ganzen Welt betriebenen Vorbereitungen für den Krieg und hat das Vertrauen zu der Regierung, daß sie alte praktischen Schritte unternehmen wird, um den internationalen Wohl st and zu fördern und eine bessere Verstän- digung zwischen den Völkern herbei­zuführen.

Nationen ihre Forderungen vortragen sollten? Niemand habe eine größere Erfahrung mit inter­nationalen Konferenzen als Lloyd George selbst. Er sollte wissen, daß das Ergebnis ein soforti­ges Chaos fein würde. Eine Revisionskonferenz würde wahrscheinlich einen Krieg näher­bringen, als den Frieden Herbeiführen.

Die konservativeMorning Post" bezeichnet die Vorschläge Lloyd Georges und Landsburys als eines Engländers nicht würdig. Die englischen Staatsmänner würden als Feiglinge betrachtet werden, wenn sie das britische Kolonialreich in die­ser Weise benützen würden. Das britische Reich sei eine Erbschaft, deren Treuhänder die Regierung sei. Es sei ihre Pflicht, das Reich nicht zu ver­teilen, sondern zu verteidigen. Der Daily Expreß" sagt, es sei traurig, daß Lloyd George, der England in den Krieg geführt und mehrere Millionen Quadratkilometer dem eng­lischen Gebiet hinzugefügt habe, nunmehr Vorschläge, daß ein Teil dieser Erwerbungen zurückgegeben werden solle.

die übrigen Besitzungen des Britischen Reiches. Wan fei übereingekommen, diese Ge­biete England nur als Wandate zu über­geben und nicht als gesetzlichen Besitz. Er glaube nicht, daß es Frieden in der Welt geben werde, bevor nicht die Wandate neu er­wogen worden seien, und er fühle sich ver­pflichtet, dies als einer der Vertreter zu erklä­ren, die Großbritannien bei der Herstellung des Friedens von Versailles vertreten hätten.

Er bitte die Regierung, nicht die Tür zuzuschlagen. Es gebe viele harte Dinge, die man über Deutsch­land und Italien sagen könne, aber man könne vielleicht auch viele harte Dinge von den Englän­dern sagen. Die Zeit sei gekommen, um die Zu­kunft der Menschheit in die Hand zu nehmen.

Erzherzog Otto von Habsburg in in P a - ris eingetroffen. Fürst Starhemberg wird am Mittwoch 22UhrnachParisinRichtung Wien verlassen. Aus der Umgebung des Fürsten Starhemberg und des Erzherzogs wird versichert, daß eine Zusammenkunft zwischen beiden nicht stattfinden wird.

Titulescu weist alle JiestaurationS- gelüste scharf zurück.

Prag, 5. Febr. (DNB.) DasVecerni Ceske Slooo" läßt sich aus Paris melden, daß der ru­mänische Außenminister Titulescu sehr brüst und kurz alle Pläne für eine Rückkehr der Habs­burger zur Herrschaft in dem heutigen, auf die Al­penländer beschränkten Oesterreich ab gelehnt habe. Diese Ablehnung gelte, ob eine Restauration nur unter dem Titel eines Herzogs oder anders geschehen sollte. Titulescu erklärte:Oesterreich kann wählen: Entweder den Verzicht auf den Thron

England und die Verkeilung der Rohstoffe und Kolonialmättte. NuremeReuorganisierungderWettwirtschastbeseitigtdieinternationaleAtmosphärederKurcht Lloyd George fordert im Unterhaus Neuordnung der Mandate.

Gtarhembergs pariser Besuch

Den Thronprätendenten Otto nicht getroffen?

Der liberale Abgeordnete Bernay bestritt, daß Deutschland, Japan oder Polen Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohmaterialien hatten Die Schwierigkeiten lägen nur in der Bezahlung der Rohmaterialien. Die Rüstungsinteressen in Eng­land seien ein Hindernis für ein Übereinkommen mit Deutschland, weil jedes Abkommen, das eine Verminderung der Rüstungen Tausende von Arbeitslosen würde.

L o n d o n , 5. Febr. (DNB.) Das Unterhaus be­handelte einen Antrag des arbeiterparteilichen Ab­geordneten Lansbury, des früheren Führers der Partei, der die Regierung auffordert, mit Hilfe des Völkerbundes eine internationale Kon­ferenz einzuberufen, die die Frage der Roh­materialien und Märkte behandeln soll, um ein internationales Uebereinkommen herbei­zuführen, das den Anreiz für die Völker zur Auf­rüstung beseitigt und so den Frieden der Welt sicherstellt.

Lansbury

führte dazu u. a." aus: Zu keiner Zeit seines Lebens feien so grauenhafte Waffen ange- schafft worden wie jetzt, und zu keiner Zeit seien die Regierungen fieberhafter bestrebt gewesen, Pakte abzuschließen, um ihre Sonderinteressen zu sichern, wie augenblicklich. Die Demokratie sei in Mitteleuropa in den Staub gesunken, und sämt­liche Regierungen in der Welt rüste­ten auf. Unter diesen Umständen wolle er die Regierung fragen, ob sie nicht die Zeit für gekom­men erachte, um auf einer anderen Grund­lage eine Anstrengung zu machen. Es komme nicht darauf an, was politische Schreiber über die Be­dürfnisse Deutschlands, Italiens oder Japans dächten. Man müsse vielmehr erwägen, was die Staatsmänner dieser Länder für sich selbst zu sagen hätten.

Er meine, daß die Deutschen das gleiche Recht in der Welt hätten wie die Eng­länder. Was hätten alle diese Zusammen­künfte der Staatsmänner Südosteuropas in Paris zu bedeuten? Bedeute es das gleiche wie im Jahre 19 14? Er denke, daß die wirtschaftliche Lage der Welt auf einer Welt­konferenz geprüft werde. Er wünsche keines­wegs das Britische Reich aufzu teilen oder Afrika unter dieses oder jenes Volk zu ver­leiten. Er wünsche aber, daß eine Autorität geschaffen werde, um festzustellen, wie die Rohmaterialien der Welt organi­siert und für den Gebrauch aller VölkerderWeltzurVerfügungge- stellt werden könnten, und alle Rationen sollten erklären dürfen, wie das zu, geschehen habe. Wenn die Regierung in der Lage gewesen sei, eine Organisation für die Sühnemahnahmen herbeizuführen, würde es dann nicht viel leich­ter sein, den menschlicheren Vorschlag anzuwen- dsn, die Reichtümer der Welt zu tei­len, um Blutvergießen zu verhin­dern?

Der unabhängige konservative Abg. Emery Evans brachte einen Äbänderungsantrag ein, wonach die Regierung alle praktischen Schritte unternehmen solle, um den internationalen Wohlstand und eine bessere Verständigung der Völker zu fördern. Jedoch wandte er sich gegen die U e b e r g a b e v o n Kolonien. Wenn Italien und Deutschland Kla­gen wegen Ueberoölkerung hätten, so sollten sie Schritte unternehmen, um diese zu verhindern oder zumindest nicht das Wachstum der Bevölkerung

für die Habsburger oder drei Armeen gegen s i ch." Damit habe der Minister den Widerstand der Kleinen Entente gegen die Habsburger ausge­drückt. Diese Auffassung, die Titulescu dem eng­lischen König Eduard VIII. dargelegt habe, wurde von England anerkannt.

Das Echo in Paris.

Paris, 6. Febr. (DNB. Funkspruch.)Petit Parisien" schreibt u. a., wahrscheinlich habe das plötzliche Auftreten des Erzherzogs Otto Fürst Starhemberg eher behindert, da er sich verpflichtet hätte, während seiner Verhandlungen mit der englischen und der französischen Regierung, den Thronprätendenten nicht zu treffen. Dieses Zu­sammentreffen habe nichtsdestoweniger in den aus­ländischen Kreisen, die sich für die Frage interessier­ten, Abkühlung hervorgeruien. Erzherzog Otto habe seiner eigenen Sache sehr schlecht gedient.

DasO e u v r e" spricht von einemWiener Film". In seiner Unterredung mit Flandin habe Fürst Starhemberg erklärt, Oesterreich verpflichte sich, eine Wiedereinführung der Monarchie solange aufzuschieben, bis es dazu die schriftliche Genehmi­gung der Nachfolgestaaten erhalten haben werde. Infolge der Ankunft des Erzherzogs Otto und des Führers der österreichischen Legitimisten, Baron Wiesner, habe sich die Lage von Grund auf geändert. Beide hätten sich sogleich zum Für st en Starhemberg begeben, obwohl letzterer sich noch immer dagegen verwahre, mit dem Erzherzog die geringste Verbindung gehabt zu haben.

DerJour" beleuchtet noch einmal die Rolle, die Litwinow bei der Entwicklung der Mitteleuropa­frage gespielt hat. Litwinow habe Sowjetrußland als Ersatzmann für das zur Zeit in Mittel­europa ausfallende Italien angeboten. Man be­haupte, er habe in London auch hochstehende Per­sönlichkeiten hierfür gewonnen. Geschichtlich denkende Leute erinnerten sich aber der Rolle, die Rußland in Mitteleuropa vor 1914 gespielt habe. Ihm heute denselben Platz wieder einräumen zu wollen, wäre eine blutige Torheit. Dieser Ansicht seien die französische und die jugoslawische Regie-

OerolympischeGedanke hat gesiegt.

Als am Nachmittag des 14. August 1932 auf dem Marathonturm der olympischen Kampfstätte zu Los Angeles das heilige Feuer erlosch, als das weiße Banner mit den fünf verschlungenen Ringen der Erdteile zu Boden sank, erschien auf der gewaltigen Anzeigentafel eine Schrift. Die Jugend der Welt und die hunderttausend Zeugen der Schlußfeier lasen ergriffen:Möge der olympische Ge­danke sich seinen Weg bahnen durch die Zeiten!"

Zugleich stieg am olympischen Mast die Flagge des Landes empor, dem die Ausrichtung der näch­sten olympischen Spiele übertragen war: Es war die Flagge Deutschlands!

Nun ist es soweit? Zum ersten Male in der Ge­schichte der Olympischen Spiele trifft sich die Blüte der Kulturnationen zu ritterlichem Wettkampfe auf dem Boden des Landes, das dem olympischen Ge­danken mit einer Inbrunst anhängt, wie kaum ein zweites, dem Gedanken, der in der Eidesformel der Wettkämpfer feinen Ausdruck gefunden hat:

Zur Ehre unseres Vaterlandes, zum Ruhmes des Sporte s!"

Deutsche Forscher waren es, die durch ihre Aus­grabungen der klassischen Feststätte in Olympia der Wiedererwckeung der Spiele durch Pierre de Coubertin den Weg bereiteten und in Deutschland erstand der Mann, der das olympische Ideal des an Körper und Geist gleich wohlgestalteten Men­schen zur Ehre seines Vaterlandes in das Volk trug.

Das neue Deutschland aber erst hat den Sinn des olympischen Gedankens erfüllt, als es ein einiges Vaterland schuf, zu dessen Ehre die besten seiner Jugend kämpfen werden. Das neue Deutsch» land erst hat das olympische Ideal Wirk­lichkeit werden lassen, als es auf das Ge­heiß seines Führers der Bildung des Geistes, die Erziehung des Geistes und die Erziehung des Körpers als erste Nation dieser Welt durch Gesetzeskraft gleichberechtigt an die Seite stellte.

Weil die Jugend der Welt diese Wandlung des Volkes der Dichter und Denker richtig erkannt hat, weil sie weiß, daß der Ehrgeiz Deutschlands nie­mals kriegerischen Waffen, sondern dem in fried­lichem Wettbewerb errungenen Ruhme gilt, weil sie dem jungen Deutschland und seinem lauteren Wollen glaubt, darum ist sie dem Rufe Deutschlands gefolgt. Und so sind heute im Olympischen Stadion Garmisch-Parten­kirchen, auf das die Augen der Welt gerichtet sind, statt der elf Nationen, die an den Winter­bewerben der Olympischen Spiele 1932 teilnahmen, 28 Nationen hinter ihren Fahnen angetreten, eine Zahl, die in der Geschichte der Olympischen Winterspiele bisher ohne Beispiel ist. Die Jugend hat sich über das hysterische Geschrei der Feinde Deutschlands im Vertrauen auf die Ritter­lichkeit, Kameradschaft und Gastlichkeit des deut­schen Volkes hinweggesetzt. Der olympische Gedanke hat gesiegt.

Wien, 6. Febr. (DNB.) Vizekanzler Star­hemberg erklärte dem Pariser Vertreter der Amtlichen Nachrichtenstelle, er habe Außenminister Flandin mitgeteilt, daß sich Oesterreich in allen innerpolitischen Angelegenheiten, zu denen auch die Frage der Staatsform und die Wieder ei n- setzung der Habsburger gehörten, volle Handlungs - und Entschluß fr eih eit vor­behalte. Don einer Derzichterklärung Oesterreichs auf eine etwaige Wiedereinführung der monarchiichen Staatsform könne nicht die Rede sein. Er habe aber an die von der österreichischen Regierung wieder^ holt abgegebene Erklärung erinnert, ooß sie m dieser Beziehung nichts Entscheidendes unter- nehmen werde, ohne mit den europalschen Mächten in Fühlung getreten zu ,°m Mei­nungsaustausch zwischen Oesterreich und den Staa­ten Mitteleuropas habe nur dann ^we<k, wenn Italien hinzugezogen werde.

L o n d o n, 6. Febr. (DNB. Funkspr.) Die Unter- Haus-Aussprache findet in der Presse eine außer­ordentlich große Beachtung. Wie nicht anders zu erwarten war, stoßen die Vorschläge Lloyd Georges in den konservativen Blättern auf starke Ablehnung.Daily Telegraph" meint, daß die Anregung Sir Samuel Hoares, eine Unter­suchung über b i e Verteilung d e r Roh­stoffe anzustellen, vollkommen mißoerftan - den worden sei. Der Hinweis Hoares auf einen Kollektiv-Versuch" bedeute, daß die mit einem Üeberfluß an wichtigen Rohstoffen versehenen Mächte sich an dem Opfer beteiligen sollten. Er habe jedoch ausdrücklich nur von Roh- st o f f e n und nicht von Kolonien gespro­chen. Dagegen richteten sich die Forderungen der nicht besitzenden Länder, wenn sie tatsächlich er­hoben würden, nicht auf die Rohstoffe, sondern auch auf die Gebiete, wo die Rohstoffe erzeugt werden. Das sei ein wichtiger Unter­schied. Welches würde das greifbare Ergebnis einer Konferenz fein, so fragt das Blatt, auf der alle

Lord Granborne

führte für d i e Regierung aus, es gebe keiner­lei Meinungsverschiedenheiten mit Lansbury darü­ber, daß in der ganzen (?) Welt Vorbereitun­gen für den Krieg getroffen würden. Furcht und Besorgnis drängten zurzeit alle. Er hoffe je­doch noch, daß die Zeit kommen werde, in der eine Abrüstungskonferenz gute Ergebnisse zei­tige. Wenn die Regierung den Zustand ihrer Rü­stungen üon neuem erwäge, so geschehe das nicht, weil England einen Krieg wünsche, sondern weil es die Kräfte der Ordnung gegen d i e Kräfte der Unordnung zu stärken wünsche. Wenn Gelegenheit für eine Verminde­rung der Rüstungen ringsum gegeben würde, so würde die Regierung die Gelegenheit' mit beiden Händen ergreifen. Auch gegen den Vorschlag Lans- durys, der Völkerbund solle sofort eine interna­tionale Konferenz einberufen, habe die Re­gierung nichts einzuwenden. Die Regierung habe keineswegs die Absicht, die Tür zuzuschlagen. Sie glaube, daß Besprechungen dieser Fragen von außerordentlichem Nutzen sein würden, um die be­stehenden Schwierigkeiten zu lösen. Ader diese Fragen seien außerordentlich verwickelt. Die Wirt­schaftskonferenz von 1933 sei ein Fehlschlag gewe­sen, weil die Welt für sie noch nicht reif ge­wesen sei. Könne man ernsthaft sagen, daß die Welt im Augenblick hierfür reif fei, wie das der

führte aus: Seitdem der Locarnopakt vor _ ren abgeschlossen worden sei, habe die Rüstung der W-lt um die Hälfte zugenommem Diese Rustungs- vermehrung sei bis zum Jahre 1932 n ichtaus eine Aufrüstung Deutschland s 3uru(f3u führen gewesen In Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten se, das nie! eher der Fall gewesen- Es sei die Rustungs- nermehrung derjenigen Völker gewesen d,e den Vertrag non Versailles abgeschlossen hatten der alle feine Unterzeichner verpflichtet.^be, die Ru ftungen zu vermindern. Man stehe einer Wie - aufrüftuna Großbritanniens gegenüber. Di- g-iomi- ls-tt b°wo!fi>- flch wi-»-- lDnEe

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