Ausgabe 
6.1.1936
 
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1900s Niederlage in Wehlar.

Spv. Wetzlar 1900 8:2 (4:1).

Das Resultat läßt auf ein katastrophales Ver­sagen der Blau-Weißen schließen, und doch war es nicht so. Ein Ereignis war wohl für den Spiel­ausgang von ausschlaggebender Bedeutung. Das war in der zweiten Minute nach Beginn, als Mank mit nach hinten gestrecktem Bein eine Flanke des Linksaußen stoppte und ihm der Ball unglücklicher­weise an die Hand sprang. Der Schiedsrichter ent­schied zögernd Elfmeter. Wetzlar erkannte seine große Chance und verlangte stürmisch nach Elf­meter. Dies war die entscheidende Wendung für das weitere Spielaeschehen. Wetzlar, durch den Er­folg angespornt, strebt mit größter Macht nach weiteren Erfolgen, und als ihnen in der 10. Minute durch unglückliche Abwehr Zeilers der zweite Tref­fer gelingt, waren sie nicht mehr zu halten. Mit ganzem Kräfteeinsatz und Kampfeswillen stürmen sie vor das Gästetor, und als ihnen schnell hinter­einander der dritte und vierte Treffer gelingt, waren sie wie aufgedreht. Den Blau-Weißen da­gegen hatte sich das Ereignis schwer auf die Ge­müter gelegt und ihre weiteren Spielhandlungen stark beeinflußt. Nichts wollte gelingen. Immer ist ein Wetzlarer um den Sekundenbruchteil schneller am Ball. Erst kurz vor Halbzeit gelingt es ihnen, sich der Umklammerung etwas zu entwinden und in dieser Zeitspanne gelang ihnen auch der erste Gegentreffer. Nach der Pause schien sich das Bild etwas zu ändern. 1900 hat jetzt mehr vom Spiel und drängt den Gastgeber mehr und mehr in feine Hälfte zurück. Und trotzdem sind es die Wetzlarer, die zu Torerfolgen kommen. Bei ihren nunmehr durchbruchartigen Borstößen sind sie genau so er­folgreich^ wie vorher bei ihrer großen Drangperiode.

Den Spielverlauf wollen wir nur kurz in Zahlen registrieren: 2. Minute 1:0 für Wetzlar, 10. Minute 2:0, 25. Minute 3:0, 35. Minute 4:0, 42. Minute 4:1, 56. Minute 5:1, 68. Minute 6:1, 75. Minute 6:2, 80. Minute 7:2, 84. Minute 8:2.

Trotz der hohen Niederlage zeigten die Blau- Weißen ein ansprechendes Spiel. Fischer im Tor hatte zwar keinen guten Tag. Zeiler und Lippert dagegen übertrafen sich selbst. Eine Meisterleistung vollbrachte Lippert beim Stande von 2:0, als er einen hohen Schuß des Wetzlarer Rechtsaußen im Hechtsprung wegköpfte und zur Erde fiel, sich aber blitzschnell wieder erhob und den nachfolgenden Schuß des Halblinken Blech abermals im Hecht­sprung wegköpfte. Ob dieser Tat erhielt er lebhaften Beifall. Die Läuferreihe Mank, Heilmann, Schäfer wies keinen Versager auf, nur versteifte sie sich ruviel auf defensives Spiel. Dem Sturm Günther, Clement, Wilhelmi, Schmelz, Jäger fehlte dadurch der genügende Rückhalt. Das Jnnentrio konnte sich gegen die massierte Abwehr der Gastgeber nicht richtig durchsetzen, und daß Günther und Jäger zu Torerfolgen kamen, war fast Ironie, denn sie waren die Schwächsten der Fünferreihe.

Die Wetzlarer Mannschaft legte einen Rieseneifer an den Tag, und als ihnen kurz nach Beginn der oben geschilderte Vorgang so schnell zum Führungs­tor verhalf, spielten sie sich in eine Verfassung, die selbst ihre eigenen Anhänger ins Staunen versetzte. Ihre Besten waren Wohlgemuth, Blech, Zielberg und Zampedri.

Schiedsrichter Ketterer- Hanau mar ein um­sichtiger Leiter.

Fuhball-Ergebniffe der Dezirksklaffe.

05 Wetzlar 1900 Gießen 8:2.

DfB.-R. Gießen Watzenborn-Steinberg 2:1. Sinn Dillenburg 3:0.

Frohnhausen Naunheim 0:1.

Bissenberg Niedergirmes 2:1.

Niemand hatte erwartet, daß die 1900er in dieser Höhe verlieren würden.

Die VfB.er hatten Mühe, in dieser Höhe den Sieg sicherzustellen.

Die ©inner haben die Dillenburger leichter ge­schlagen als man vermutete.

Naunheim siegte erst drei Minuten vor Spielende durch einen verwandelten Eckball.

In Bissenberg fiel die Entscheidung durch Elfmeter kurz vor Schluß.

Meisterschasts-Fußboll in Nordheffen.

Selten trafen erwartete Ergebnisse in Meister­schaftsspielen so ein wie am Sonntag im Gau Nord­hessen. Alle favorisierten Mannschaften blieben am Sonntag siegreich, wenn auch manchmal recht knapp und unter glücklichen Umständen. Im Fuldaer Lokaltreffen zwischen Borussia und Germania be­hielt der Altmeister mit 2:1 (2:1) das bessere Ende für sich. Der Gaumeister Hanau 93 brachte mit dem gleichen Ergebnis die beiden Punkte aus Kassel gegen den SC. 03 nach Hause. ImWetterauer Derby" siegte der VfB. Friedberg in Bad-Nauheim gegen den dortigen SV. mit 2:0 (1:0), und der Tabellenführer Hessen Bad Hersfeld fertigte auf eigenem Platz Kurhessen Kassel 2:0 (1:0) ab. Nach diesen Ergebnissen hat sich die Lage schon bedeu­

tend geklärt. Für die Meisterschaft kommen nur noch Hessen Bad Hersfeld (19:7 Punkte), Hanau 93 (17:5) und Borussia Fulda (17:7) in Frage. Die Mittelgruppe bilden vC. 03 Kassel (13:11), Ger­mania Fulda (13:13), Kurhessen Marburg (12:10) und VfB. Friedberg (11:13), während Kurhessen Kassel (8:18), Spielverein Kassel (7:17) und SV. Bad-Nauheim (5:21) den Abstieg in die Bezirks­klasse unter sich ausmachen werden.

Gau Südwest: FSV. Frankfurt Borussia Neunkirchen 5:2; Opel Rüsselsheim Phönix Lud­wigshafen 6:1.

Gau Bayern: ASV. Nürnberg Spvgg. Fürth 1:1.

Kurze (Sportnotizen.

Einen deutschen Frauen-Hockeysieg gab es in England durch die Frauen-Elf des HC. Harvestehude, die in Folkestone gegen eine Elf des Civil Service 7:2 gewann.

Sonja Henie zeigte am Freitagabend in' München bei einer KdF.-Veranstaltung vor 8000 Zuschauern ihr Können. In einem Eishockeyspiel trafen sich die ZehlendorferWespen" und eine bayerische Auswahl, die Berliner siegten klar mit 5:1 (2:0, 0:1, 3:0). Am Samstagabend zeigte sie erneut ihre große Kunst Unter den Zuschauern be­fand sich auch der Führer, der der Norwegerin nach Beendigung ihrer Vorführungen ein Blumengebinde überreichte. Die bei der gleichen Veranstaltung aus­

getragene bayrische Eishockeymeisterschaft fiel an den EV. Füssen, der über Rießersee mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) gewann.

Segelflüge vorn Schneeferner-Platt wird der Segelflugpilot Dipl.-Jng. Arzt (Michel­stadt, Odw.) am 1. Februar mit seinemRhön­sperber" ausführen. Der Start zu diesen Flügen, denen auch Oberst Übet beiwohnen wird, erfolgt durch Motorschlepp.

Deutschlands Olympia-Wasserbal­ler wurden am Wochenende in Chemnitz einer Probe unterzogen. Sehr gut hielt sich dabei eine süddeutsche Auswahl, die gegen Niedersachsen 3:2 (2:1) und gegen Brandenburg 4:3 (3:0) gewann und nur dem Gau Mitte 1:5 (3:5) unterlag. Mitte siegte außerdem gegen Brandenburg 4:1 und spielte gegen Niedersachsen 3:3.

Ivar Ballangrud holte sich bei den nor­wegischen Eis-Schnellaufmeisterschaften die Läufe Über 1500 und 10 000 Meter und wurde dadurch überlegener Gesamtsieger.

I n überragender Form befand sich der Dortmunder Dauerfahrer Lohmann, 6er am Samstag vor 10 000 Zuschauern in der Berliner Deutschlandhalle im Länderkampf Deutschland gegen Frankreich alle vier Läufe überlegen gewann und sich im Gesamtergebnis den Sieg vor Pelissier, dem Wiesbadener Schön und dem Franzosen Wambst holte. Im Länderklassement siegte Deutschland da­mit sicher vor Frankreich

Alte Soldaten helfen dem WHW.

Der Geist der Schützengrabenkameradschaft, der sich an den Weltkriegsfronten in vieltausendfacher Weise bewährte, hat am Samstagnachmittag und am gestri­gen Sonntag wiederum eine ausgezeichnete Bekun­dung erfahren. Die alten Frontsoldaten, insbesondere und in erster Linie die Schwerkriegsbeschädigten, die einstigen Kriegsgefangenen und auch die Frauen von gefallenen Kameraden stellten sich mit vorbildlicher Tatbereitschaft in den Dienst des Winterhilfswerks, um nicht nur als Spender, sondern auch in der aktiven Mitarbeit als Sammler den hilfsbedürftigen Volksgenossen in kameradschaftlicher Verbundenheit den Kampf gegen die Not erleichtern zu helfen.

Ueberall in den Straßen konnte man die Feststel­lung machen, daß die alten Soldaten und die Krie­gerfrauen mit größtem Eifer ihrer freiwillig über­nommenen Pflicht oblagen. Wie bei den früheren Sammlungen für das WHW., so wurde auch bet dieser Sammelaktion von allen Helfern umsichtig darauf geachtet, daß fein Mann, keine Frau ohne das Spende-Abzeichen blieben und damit die öffent­liche Quittung für ihr Opfer zugunsten der hilfs­bedürftigen Volksgenossen empfingen. So ging es am Samstagnachmittag bis weit in die Abendstun­den hinein überall und unermüdlich.

Am Samstagabend veranstaltete die N S K O V. tn der Turnhalle am Oswaldsgarten einen Appell der Sammlung, der nach dem Einbringen der Fahne von Ortsgruppenleiter der NSKOV., H alb- rot h , eröffnet wurde. Kreiskulturamtsleiter Heß hielt eine packende Ansprache. Vom Hintergrund der Beunruhigung der Welt, so führte er u. a. aus, hebt sich Deutschland als sicherer Hort des Friedenswillens ab. Es ist nur e i n Krieg, den Deutschland kennt, und der richtet sich gegen Hunger und Kälte, und darum hat es nur die eine Aufgabe, das Volk aus Not, Hunger und Elend in eine bessere Zukunft zu führen. Zu die­sem Zweck hat der Führer zum großen sozialisti­schen Werk, dem WHW., aufgerufen. Seine Parole: Kein Volksgenosse darf hungern und frieren!" haben wir alle tn die Tat umzusetzen. Dabei müssen sich nicht nur Teile, sondern es muß sich je­der einzelne Volksgenosse einsetzen. Jetzt sind zu diesem Ehrendienst die Mitglieder der NSKOV. auf­

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gerufen. Diese haben schon einmal bewiesen, daß sie unsagbares Leid auf, sich zu nehmen gewillt und zu den größten Opfern für Volk und Vaterland be­reit find. Jene Männer und Frauen, die in den Jahren des Weltkrieges ihre Pflicht bis zum Aeußersten erfüllten, die ihre Angehörigen, ja Ge­sundheit und Blut geopfert haben, sie werden das beste Vorbild fein für das Volk. Der Einzelne gibt nur Geld und selbst wenn er viel gibt, ist es nur eine kleine, bescheidene Gabe gegenüber den Helden­taten der Soldaten an der Front, gegenüber dem Opfer an Leib und Seele, das Millionen deutscher

Oben: Ueberall wurde die schöne künsllerische Plakette gerne gekauft. Ein verdienstvoller Sol­dat des Weltkriegs beim ehrenvollen Sammelwerk.

Unten : Jedermann alt und jung unter­stützte die alten Soldaten bei ihrem Sammelwerk.

(Aufnahmen f2]: Photo- Pfaff.)

Feldgrauer dem Volk und Vaterland dargebracht haben. Aber diese erste Sammlung im neuen Jahr soll zugleich eine eindringliche Mahnung an jeden Volksgenossen für den weiteren Kampf gegen Not und Elend sein. Dieser Ehrendienst der Mitglieder der NSKOV. soll das Volk an den Dank erinnern, den wir denen schulden, die viereinhalb Jahre im Kriegsgewitter der Schlachten ihre Pflicht dem Vaterland gegenüber erfüllt haben. Wenn jeder Einzelne wie sie seine Pflicht tut und hinter der Rgierung und dem Führer steht, dann erfüllen wir ihr Vermächtnis. Dann zeigen wir der Welt, daß das ganze Volk geschloffen hinter dem Führer steht, von dem gleichen Bestreben wie die Feldgrauen er­füllt: Alles für Deutschland! Dem anhaltenden Bei­fall schloß Pg. H a l b r o t h den Dank und das Treugelöbnis an den feldgrauen Kameraden und Führer Deutschlands an, das freudig ausgenommen und durch den gemeinsamen Gesang des Horst- Wessel-Liedes bekräftigt wurde. Mit der Regelung einiger organisatorischer Fragen wurde der Appell beendet.

Kameradschaftlich verbunden mit den Sammlern halfen auch die Wehrmacht und die S A. bei dem schönen Werke der Nächstenliebe mit. Das Musikkorps unseres Inf.-Regt s. 36 unter Leitung von Obermusikmeister K r a u ß e för­derte die Sammeltätigkeit am Samstagnachmittag durch ein Platzkonzert auf dem Kreuzplatz, der M u- sikzug der SA.-Standarte 116 unter Mu- sikzugführer H errmann half ebenfalls durch ein Platzkonzert am gestrigen Sonntagmittag an der Plockstraße, der Spendefreudigkeit der Volksgenossen weitere Steigerung zu geben. Beide Konzertdarbie­tungen, die alle Anerkennung verdienen, waren von einer großen Menschenmenge besucht, der die her­vorragenden musikalischen Leistungen eine besondere Freude bereiteten. Daß während der Konzerte die Sammelbüchsen eifrig und erfolgreich herumgereicht wurden, versteht sich von selbst.

Das Ergebnis der Sammlung.

2650 Mark. 12 000 Abzeichen verkauft.

Das Sannnelergebnis belief sich allein in Gießen auf insgesamt 2650 Mark. Nicht weniger denn 12 000 Abzeichen konnten verkauft werden. Nach­dem die Plaketten alle vergriffen waren, mußten auch Plauener Spitzen und Anemonen als Abzei« chen verkauft werden.

^unOfunTprogramm.

Dienstag, 7. Januar.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30k Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.W: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nach­richten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirt» schaftsbericht. Rohstoff: Holz? 15.15: Die Kapelle Lutter spielt. 16: Konzert. 17.30: Arbeit und Brot! Drei Jahre Wirtschaft im neuen Reich. Hörfolge. 18: Musik zum Feierabend! 19.45: Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Don Kassel (aus dem Preußischen Staatstheater

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Nachdem im Bereich eines Zwischenhochs zum Wochenende bereits meist freundliches, wenn auch im ganzen etwas kälteres Wetter eingetreten war, macht sich heute bereits der Einfluß eines neuen kräftigen irländischen Tiefdruckwirbels geltend. Er hat erneut die Verfrachtung feucht-milder Meeres­luft auf das Festland aufgenommen, die sich auch bei uns unter auffrischenden südwestlichen Winden noch bemerkbar machen wird. Die Niederschlags­tätigkeit wird sich voraussichtlich in mäßigen Gren­zen halten und auch die Witterung wird nicht durch­weg unfreundlich sein.

Aussichten für Dienstag: Veränderlich mit zeitweiliger Aufheiterung, wenn auch einzelnen meist schauerartigen Niederschlägen bei kräftigen süd­westlichen bis westlichen Winden, anfänglich weitere Milderung.

Aussichten für Mittwoch: Voraussichtlich wechselhaftes und zu einzelnen Niederschlägen ge­neigtes Wetter.

Lufttemperaturen am 5. Januar: mittags 4,6 Grad Celsius, abends 0,4 Grad; am 6. Januar: morgens 2,2 Grad. Maximum 5,2 Grad, Minimum0,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 5. Ja­nuar: abends 2,5 Grad; am 6. Januar: morgens 1,8 Grad. Sonnenscheindauer 2,0 Stunden.

Sprechstunden der Redaktion.

1130 bis 1230 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach­mittag geschlossen.

unser lieber Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater

Herr Friedrich Eckhardt, Schaffner i. R

Klein-Linden, den 4. Januar 1936.

Es hat seinen Grund!

eoA

Die Beerdigung findet Dienstag, 7. Januar, nachmittags 3 Uhr vom Sterbehause Ludwig-Rinn-Str.22 aus statt

ist Samstag nachmittag 4%Uhr nach langem schweren Leiden sanft entschlafen.

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Im Namen der Hinterbliebenen: Lina Höhl nebst Angerörigen. Heuchelheim, Wieseck, Altona, den 4. Januar 1936.

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Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 7. Januar, nachmittags

2y2 Uhr, vom Trauerhause, Wetzlarer Straße 20, aus statt

wurde heute nach kurzem Krankenlager im Alter von 87 Jahren

von uns genommen.

In tiefer Trauer:

Familie Karl Hinterlang

Familie Wilhelm Jung.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen und für die trostreichen Worte des

Herrn Pfarrers sagen wir hierdurch unseren innigsten Dank, ebenso allen, die zum letzten Geleit gekommen waren.

Emma Bickelhaupt, geb. Konrad

nebst Angehörigen.

Gießen (Kaiserallee 36), 6. Januar 1936.

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