Nr. 4 Drittes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Montag, 6. Zanuar 1936
Die Abschlußübung derFeuerwehr-Mm im Lustschutzlehrgang.
Am Samstagmittag wurde der dreitägige Luftschutzlehrgang für die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Gießen mit einer großen Hebung abgeschlossen. Dieser Hebung lag folgende Annahme zugrunde:
„Einem Bombenslugzeug-Geschwader, von dem einige Bomber die Abwehrkette durchbrochen hat
ten, gelang es, das Fabrikgelände der Firma Poppe (Gießen) mit Brano- und Gasbomben zu belegen. Durch sofortige Meldung an die zuständige Luftschutz-Revierwache wurde ein Löschzug der Feuerwehr an die Hnglücksstätte entsandt, der sich bei Eintreffen einem Großbrand gegenüber sah. Durch Zerstörung der Telephonleitung wurde einem
Brandbekämpfung durch das Schaumläschverfahren.
Meldegänger der Befehl erteilt, zur erfolgreichen Bekämpfung die Kreismotorspritze zu alarmieren, die mit dem 2. Löschzug eingesetzt werden soll. Löschzug 1 hat die Aufgabe, das Feuer des östlichen Flügels des Hauptfabrikationsgebäudes zu bekämpfen,währendLöfch- zug 2 die durch den Hof getrennten Laboratorien- Gebäude, die ebenfalls zur Hälfte in Flammen stehen, in Angriff zu nehmen hat. Da festgestellt ist, daß Gasbomben geworfen wurden, werden zunächst die Gasspürer vorausgeschickt, die erkunden sollen, um welches Kampfgas es sich handelt. Alsdann wird der Entgiftungstrupp eingesetzt, der das verseuchte Gelände entgiftet.
Der Luftschutzanzug wird erläutert. Im Bilde links der Leiter des Kurses, Gewerbelehrer Schuchardt.
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Die Kommandanten bei der Löschübung.
Den Kommandanten wird der Schaumlösch-Generator erklärt.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Heilige Drei Könige.
Mit dem Epiphaniastag endet die „fröhliche, selige Weihnachtszeit", auch wenn wir sie noch so gern noch länger festhalten möchten, — jetzt ist es endgültig aus und vorbei damit. Der Tannenbaum wird geplündert, die weihnachtlichen Beeren- und Tannenzweige, die Misteln, die silbernen und bunten Kugeln aus den Wohnungen entfernt ... des Jahres 'allerschönste Zeit ging zu Ende.
Am Dreikönigstage aber lodert die Freude und Wärme noch einmal auf; schon das Plündern des Weihnachtsbaumes kann zu einem Fest gemacht werden. Die Kinder dürfen sich ihre Spielgefährten einladen, dann werden unter Scherzen und Singen die Süßigkeiten von den Zweigen verteilt oder ausgelost. Die Weihnachtsgedichte werden noch einmal aufgesagt, man singt zum letztenmal die lieben, schönen Weihnachtslieder, man wird sie ja nun elf Monate lang nicht mehr hören, und zum allerletztenmal zündet man die Kerzen des Weihnachtsbaumes an, mit der nötigen Vorsicht, denn vielleicht ist der Baum schon ziemlich trocken. Aber wenn man gut achtgibt, kann man sich schon die Freude leisten, noch einmal den Kerzenglanz zu genießen. Freilich darf man den Baum nicht sich selber überlassen. Sonst aber ist es ein eigener Stimmungsreiz, wenn langsam, ganz langsam eine Kerze nach der andern erlischt; die bläulichen Flämmchen, zucken, schwelen, schließlich glimmt nur noch ein rotes Pünktchen, endlich erlischt auch dieses. Wir wollen eine Weile warten, ehe wir die Flut des künstlichen Lichtes durch einen Druck auf den Schalter wieder entfesseln, eine kurze Weile soll noch Winterdunkel um uns sein, nun Weihnachtslicht und Weihnachtsglanz erloschen. Traulich und warm ist das Dunkel, noch durchduftet von Wachs und Harz, von Süßigkeiten und Gebäck, warm und wohlig wie der Erde Schoß, in dem die Pflanzen dem neuen Frühling entgegenschlummern. Diese weihevolle Stunde im Winterdunkel sollen wir uns nicht nehmen lassen. Wir werden uns in ihr des neuen Anfangs und des neuen Werdens bewußt. Es braucht nicht immer hell um uns zu fein. Wenn das Licht der Welt erlischt, gehen wir ganz in uns selber hinein, ziehen alle Fühler zurück, die wir sonst lebenshungrig ausstrecken, und wir leben uns selbst und unfern Erinnerungen.
Es geschieht nicht oft, daß das hastende, anspruchsvolle Leben uns Zeit läßt, des Vergangenen zu gedenken, aber wir brauchen dieses Gedenken, um zu uns selber zu finden, um uns bewußt zu werden, welche Entschlüsse wir fassen, welche Taten wir tun können. Mancher gute Vorsatz, den wir hatten, blieb unausgeführt, manche warme Handlung, zu der es uns trieb, unterließen wir, weil das Leben uns bedrängte und uns wegriß von unferm eigentlichen Selbst. Vielleicht kann es uns gelingen, unser gutes Wollen aus der Tiefe unseres Hnterbewußtseins emporzuheben, damit es endlich Tat und Wirklichkeit werde. Die drei Könige aus dem Morgenlande ließen sich von ihrem Stern leiten' und fanden zu dem Kinde in Stall und Krippe, knieten nieder und beteten es an. Nicht etwas Aeußerliches nur soll uns der Epiphaniastag bedeuten, nicht nur das Ende der Weihnachtszeit und den Hebergang zum Alltag, sondern eine Stunde der Einkehr bei dem Göttlichen, das in uns allen ist, dessen Stall unser gebrechlicher Leib und
dessen Krippe unser schwaches Herz ist. Weihrauch und Myrrhen brachten wir ihm dar, wir schmückten unsere Häuser mit Grün und zündeten unzählige Kerzen an, zu Ehren des Göttlichen, das in uns lebt und dem wir breiteren und weiteren Lebensraum verschaffen müssen.
Es tut dem Menschen selber wohl, wenn er gut sein kann. Böse und schlechte Gedanken zu haben, macht unglücklich und verbittert. Nur wenn in uns selber die wärmende Flamme brennt, sind wir zufrieden und froh. Zu selten wird das bedacht. Die meisten erhoffen immer noch das Heil von außen. Hnd wissen nicht, daß es in ihrem eigenen Sein geborgen liegt wie ein Same in der Muttererde, wie ein Kindlein in der Krippe. Wachsen und groß werden muß es ganz in der Stille, bis es schließlich Macht über uns gewinnt und uns gänzlich in seinen Lebenskreis einspinnt. Hnd dann erst haben wir unseres Lebens Ziel erreicht. „Wir haben seinen Stern gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten."
Bornotizen.
Tageskalender für Montag.
NSG. „Kraft durch Freude", Abteilung „Wissenschaft im Dienst am deutschen Volk": 20 Hhr im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Instituts Vortrag von Dr. Tempel über „Kartoffelkäfer unö Kartoffelkrebs, zwei gefährliche Feinde für die Ernährung des deutschen Volkes". — Stadttheater (Ring deutsche Bühne): 20 bis 22.15 Hhr „Der Mann mit den grauen Schläfen". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Der Schützenkönig". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Stradivari". — Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde: 18 Hhr im Geologischen Institut Vortrag von Dr. W. Häntzschel. — Oberhessischer Kunstverein.(Turmhaus am Brandplatz): 11 bis 18 Hhr Ausstellung des Künstlerbundes „Isar".
Polizeiverordnung gegen unzulässige llnisormkleidung.
Nach Anhörung der Ratsherren der Stadt Gießen und mit Genehmigung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen — Landesregierung Abt. la — hat die Pvlizeidirektion Gießen unter dem 3. Januar 1936 folgende Polizeiverordnung erlassen:
§ 1.
Jugendliche, die nicht zur HI. gehören, dürfen auf Wanderung keine Kleidung tragen, die in ihren einzelnen Stücken ober in ihrer Gesamtzusammenstellung geeignet ist, zu Verwechselungen mit den Uniformen oder allen Uniformierten der HI. Anlaß zu geben.
§ 2.
Für die Einhaltung der Vorschrift des § 1 sind auch die Eltern, Vormünder und sonstigen Erziehungsberechtigten jugendlicher Personen haftbar.
§3.
Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu 30 RM. bestraft.
§ 4.
Die Polizeiverordnung tritt mit sofortiger Wirksamkeit in Kraft.
I NSDAP. Ortsgruppe Gießen-Ost.
Geschäftsstelle Kaiserallee 141H.
Fernruf 3295 (Römer, Gastwirtschaft „Germania").
Geschäftsstunden, Kassenstunden und Hilfskassen- stunden: Donnerstags 20 bis 22 Uhr; Samstags 16 bis 18 Uhr.
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Montag, 6. Januar, 20.30 Uhr pünktlich, Zusammenkunft aller politischen Leiter der Ortsgruppe Gießen-Ost in der „Germania" — Dienstanzug.
NSB., Ortsgruppe Gießen-Ott
Lebensnnttel-Opferring der Ortsgruppe Gießen-Ost.
Die Pfundsammlung wird am Montag, 6., und Dienstag, 7. Januar, von der NS.-Frauenschaft durchgeführt. Die Mitglieder wollen die Pfundpäckchen bereithalten und die Mitgliedskarte zur Eintragung vorlegen. Der Inhalt der Päckchen ist außen sichtbar anzugeben.
NGL., Orks^i-' pve Gießen-Nord.
Pfundsammlung.
Arn Mittwoch, 8. Januar, werden die Spenden (Pfundsammlung) von den NSV.-Blockwaltern und -Helfern eingesammelt. Die Hausfrauen werden gebeten, den Inhalt der Päckchen auf der Umhüllung kenntlich zu machen und dieselben bereitzuhalten. Die Pfundsammlung erstreckt sich auf alle Volksgenossen während der Dauer des WHW.
kohlenscheine.
Die Kohlenhändler werden gebeten, die Kohlengutscheine der Serie C bis zum 5. Januar auf der Geschäftsstelle Walltorstraße 16 abzuliefern. Später eingehende Kohlenscheine können nicht berücksichtigt werden.
NSLB., Kreis Gießen.
Fachschaft körpert. Erziehung. Bezirk Gießen.
(Lehrerinnen.)
Die Pflichtarbeitsgemeinschaft für Lehrerinnen findet statt am Mittwoch, 8. Januar von 15.30 Uhr bis 18 Uhr in der Turnhalle der neuen Pestalozzi- schule. Der bekannte Pädagoge für rhythmische Erziehung Blensdorf, Bad Godesberg, wird über körperliche Erziehung in der Grundschule unterrichten. Es wird erwartet, daß die Lehrerinnen der Grundschule und alle Turnlehrerinnen teilnehmen. Eine Lebrgebühr in Höhe von 1 M ist mitzubrin- gen.
Sportamt „Krass durch Freude"
Ab Montag, 6. Januar, beginnen sämtliche KdF.- Sportkurse neu. Die Hebungstage und Hebungs- Zeiten haben sich gegenüber dem Vorjahre nicht wesentlich geändert.
Neuanmeldungen für die geschlossenen Kurse (Reiten, Schwimmen, Hallentennis usw.) sind unbedingt erforderlich. Anmeldungen und jegliche Auskunft auf der Kreisdienststeile KdF., Schanzenstraße 18.
Nachfolgend eine kurze Uebersicht über den Hebungsbetrieb:
Montags: Fröhliche Gymnastik und Spiele, 19.45 bis 21 Uhr, Großen-Bufeck; Reiten, 21 bis 22 Uhr, Reitschule Schömbs.
Dienstags: Fröhliche Gymnastik (Frauen), 20.30 bis 21.45 Hhr, Lyzeum, Dammstraße 26; Schwimmen (Frauen uhb Männer), 20 bis 21 und 21 bis 22 Hhr, Volksbad: Reiten, 21 bis 22 Hhr, Reitschule Schömbs.
M it t w o ch s : Allgemeine Körperschule (Frauen
und Männer) ab 20.30 Hhr, Lyzeum, Dammstraße; Hallentennis, nach Vereinbarung, 15 bis 16 Hhr, Volkshalle.
Donnerstags: Fröhliche Gymnastik (Frauen), 20 bis 21 und 21 bis 22 Hhr, Lyzeum, Damm» straße 26; Reiten, 21 bis 22 Hhr, Reitschule Schömbs.
Freitags: Allgemeine Körperschule (Frauen und Männer) ab 20.30 Hhr, Lyzeum, Dammstraße; Allgemeine Körperschule (Männer), ab 19.45 Hhr, Großen-Buseck; Fröhliche Gymnastik (Frauen), ab 20.30 Hhr, Lollar, Kantine Buderus; Schwimmen (Frauen und Männer), 20.30 bis 21.30 Hhr, Volksbad; Schwimmen (Frauen), 21.30 bis 22.15 Hhr, Volksbad; Reiten, 20 bis 21 Hhr, Reitschule Schömbs; Ski-Trocken, 21 bis 22 Hhr, Reitschule Schömbs.
Samstags: Hallentennis, nach Vereinbarung, Volkshalle; Allgemeine Körperschule und Waldlauf (Frauen und Männer), ab 15.30 Hhr, auf dem Hnioersitätssportplatz Am Kugelberg.
Sonntags: Hallentennis, nach Vereinbarung, Volkshalle.
Das neue Vierteljahres-Sportprogramm ist ein- getroffen und kostenlos auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18, erhältlich. Es gibt über alles Wissenswerte Auskunft.
An alle Sportwerbewarle der Ortsgruppen und Betriebe!
Das neue Vierteljahres-Sportprogramm muß auf der Kreisdienststelle KdF. sofort abgeholt und zur Verteilung gebracht werden.
Erfassung des Goldatenschristtums.
Der Oberbefehlshaber des Heeres hat verfügt:
Militärische Literatur, vor allem Dienstvorschriften, Entwürfe hierzu, Anleitungen für den Dienst, Merkblätter aller Art, insbesondere über den Weltkrieg, befinden sich noch oft in den Händen von jetzigen und früheren Offizieren, in allen Sammlungen und Nachlässen. Sie find meist als wertlos beiseitegelegt. Die Deutsche Heeresbücherei, Berlin NW 7, Dorotheenstraße 48, sammelt planmäßig dieses Schrifttum, auch bei bescheidensten Ausmaßen, und zwar von den ältesten bis in die neuesten Zeiten. Die Deutsche Heeresbücherei bittet um Heber» laffung solcher ober ähnlicher Literatur und ist zu näherer Auskunft gern bereit.
Rassenforschung iniRahnien desReichS- berufswettkampfes.
Im Rahmen des Reichsberufswettkampfes, an dem die Deutsche Studentenschaft in diesem Jahre erstmalig teilnimmt, arbeitet gegenwärtig eine Arbeitsgemeinschaft von zwölf Medizinern der Uni« oerfität Gießen unter Leitung von Professor Dr. Becher (Gießen) und Fachschaftsleiter Müller (Grünberg) an der Durchführung einer Aufgabe, in der „Die rassenmäßige Zusammensetzung der Bevölkerung in ausgewählten Dörfern des Vogelsberges" erforscht werden soll. Es handelt sich dabei um einen Beitrag zu dem großen Rahmenthema „Das deutsche Dorf", eines der vier Hauptthemen, die von allen im Leistungswettkampf stehenden deutschen Universitäten bearbeitet werden. Die Gießener Arbeitsgemeinschaft ist gegenwärtig in dem Dorfe Ruppertenrod (Kreis Alsfeld) tätig, wo alteingesessene Familien zunächst in Sippschaftstafeln ausgenommen werden; sodann werden diese Familien nach anthropologischen Gesichtspunkten gemessen und mit ihren Wohnhäusern photographiert. Die Bevölkerung stellt sich für die Durchführung dieser Aufgabe gern und vollkommen zur Verfügung; außerdem werden die Arbeiten von den Politischen Leitungen der Partei, den Bürgermeistern, Pfarrern und Lehrern tatkräftig unterstützt.
Hauptversammlung
der Sektion Gießen-Oberhessen des D. und Oe. Alpenvereins.
Zu der am Samstagabend im Hotel-Restaurant Hindenburg abgehaltenen Jabres-Hauptverfamm- lung der Sektion Gießen-Oberhefsen des Deutschen und Oesterr. Alpenvereins hatte sich eine stattliche Anzahl von Mitgliedern eingefunden.
Der Sektionsleiter Direktor W r e ö e eröffnete die Versammlung mit einer warmen Begrüßung der Erschienenen. Er gedachte zunächst der verstorbenen Sektionsmitglieder Kaufmann I. I. Sauer und Oberstaatsanwalt W o d a e g e , deren Andenken man eine stille Minute weihte.
Nachdem die Aufnahme von drei neueinaetrete» nen Mitgliedern erledigt war, wurden die Berichte der Sektionsleitung, der Aüttenfommiffion, der Jugendgruppe sowie des Kassenführers erstattet.
Die Sektionslpituna konnte erfreulicherweise mitteilen, daß der Mitgliederbestand trotz der für viele Volksgenossen schwerer gewordenen materi-llen Lage und trotzdem durch die Grenzsperre gegenüber Oesterreich dem Alpinismus ein weites Betätigungsfeld entzogen wurde, sich fast vollzählig erhalten hat. Wenn auch die Möglichkeit der alpinen Betätigung nicht mehr in so reichem Maße wie früher geaeben ist, so bietet die Sektion durch die regelmäßigen Wanderungen und den sich daraus ent- wickelnden geselligen Verkehr der Mitglieder untereinander so außerordentlich vielseitige Anregungen, weil sich in ihr Mitglieder aller Berufsstände zusammenfinden.
Die im Gebiete der Hohen Dauern liegende G i e- ßener Hütte befindet sich nach den' Mitteilungen des Hüttenwartes in bestem Zustand. Man hofft, bald wieder Gelegenheit zu haben, sich selbst einmal davon zu überzeugen.
Die Jugendgruppe, deren Entwicklung fortdauernd die größte Aufmerksamkeit geschenkt wird, befindet sich im Entstehen. Leider haben sich aus unserer Heimatstadt noch keine Mitglieder gefunden, während Wetzlar einen stattlichen Stamm stellt.
Die Kassenverhältnisse befinden sich in bester Ordnung, dem Hütenfonds konnte wieder eine gute Zuwendung gemacht werden, gilt es doch gerade in dieser Beziehung dauernd Vorsorge zu treffen.
An folgende Herren konnte für 25jährige treue Mitaliedsckmft das große silberne Edelweiß verliehen werden: Dr. Brunnet, Professor Dr. Gundel, Posiinsvektor Heinstadt, G. Schuchard, Dr. Töpelmann und Kaufmann T r i b u s.
Die Sektion kann in diesem Jahre auf ihr 50- iähriges Bestehen zurückblicken. Man beschloß, diese Feier in würdigem Rahmen zu begehen, und bildete einen vorbereitenden Ausschuß, gleichzeitig hat sich für die Abfassung einer Festschrift eine bewährte Kraft zur Verfügung gestellt. Zu gegebener Zeit wird über den Fortgang dieser Vorbereitungen berichtet werden.
Nachdem der Sektionsleiter seinen Mitarbeitern und die Versammlung dem Leiter wärmsten Dank fü< die im verflossenen Jahre geleistete mühevolle


