Oie Jagd im Mai
Wirtschaft
Am 11.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt <l 2IL
184 183,25
I 117,9 I ' 138,25 I
I 144 I
116,75
o
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
168,75
233,5
108,5
129,75
124,75
169,4
114,5
129,75
126
168,9
108,25
129,75
124,75
9
9
9
14
106,25 120,75 127,13
102,9
133
98,4 94
105,4
120
127
102,4
132,75
97,75
93,75
105,65
120,75
127
102,75
168,5
132,25
98,5
93,75
105
120,4
126,75
102
165
132
97,25
94
140
230 126,25 92,25 23,25 129,5
129,25
184
233
125,5
91,9
23,75
129
128,25
184
30
96,75
208
140 132,25 230,5 126,5 92,25
23,5
130 129,75
138,25 132,25
234 125,4 91,65
23,4 129,5
128,75
flottem stand.
1,65
9
9
9,05
14,1
170
232,5
114
129,75
125,4
107
52,5 93 132,13
94,4
132,9
106,75
175
83,9
38,4
380
187,5
180
29,65
208
52
93,5 131,65 94,75
106,5
174,75
38,5
377
185,75
180
107,25
52,25 90,75
132,25
95
134 107,25 173,75
85
39
376
188,5 181,25
Buderus .....
Deutsche Erdöl Harpener ....
29,25 1,75 9,13
9
9,1
14
»Graf Zeppelin" landet nicht in Frankfurt.
2Nai erster Start vom neuen Weltflughasen.
Hoesch Eisen—Köln-Neuesseu .. 8 älfe Bergbau ...............s
Nlfe Bergbau Genüsse........6
klöcknerwerke ............... 8
Mannesmann-vt hren........0
9
8,95
8,9
14
Buenos Älre-.
Brüsiel.....
Rio de Jan.
Sofia ......
Kopenhagen.
Danzig.....
London .....
HeliingforS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan......
Fugoslawien csio..... :
Wien......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz ... Spanten.... Prag.......
Budapest ..
Neuyork
Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hammel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Ueberstand: zwei Schafe, 110 Schweine.
Großmarkt für Fleisch und Fettwaren. Beschickung: 1368 Viertel Rindfleisch, 83 ganze Kälber, 14 ganze Hämmel, 290 halbe Schweine, 3 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo in Reichsmark: Kuhfleisch a) 75, b) 65, c) 54: Färsenfleisch a) 80. Kalbfleisch b) 95 bis 105, c) 85 bis 95. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) 74. Fettwaren. Roher Speck, unter sieben Zentimeter, 65 bis 70; Flomen 80. Marktverkauf: Rindfleisch lebhaft, Kalb- und Schweinefleisch ruhig.
Schweinemarkt in Alsfeld.
52 90,25
132
95
107,25 174,5
39,25
373
188
181,5
30 |
97 I
204 I
<£ Alsfeld, 4. Mai. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 491 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 5 bis 6 Wochen alte Tiere 22 bis 25 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 26 bis 30 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Ferkel 30 bis 35 Mark. Bei Handel verblieb nur ein geringer lieber«
116,75 1 118,25 1
138,5 —
144| —I
Nundfunkprogramm.
Mittwoch, 6. Mai.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. 6.30: Frühkonzert. In der Dause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk), Wetterbericht. 13.15: Mit- tagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund (III). 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Bilder aus dem rhein-mainischen Städtekranz: „Mainz", von Anton Betzner. 15.30: Deutschland ehrt flämische Dichter (II): Rens de Clercq und Cyriel Ver- fchaeve, Träger des Rembrandt-Preises. Eine Würdigung von Peter Mertens. 15.45: Ein großer Hanfeate: Aus dem Leben und Schaffen Adolph Woermanns anläßlich feines 25. Todestages, von Theodor Bohner. 16: „Wenn die Mailüftl fäuseln und der Schnee schmilzt im Wald." Volksmusik und Volksgesang. 17.30: Unser tägliches Brot... Von der Tenne zum Brot auf den Ladentisch. 18: „Heute marschiert die Elite." 19.45: Erzeugungsschlacht. Dom Leben und Schaffen bäuerlicher Vorkämpfer. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation. Musik der Äugend. 20.45: Beglückendes Lachen.
Donnerstag, 7. Mai.
6 Uhr: Choral; Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.15: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk), Wetterbericht. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt euch ein wenig Rast, Seid bei Frau Musica zu Gast! 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 16: Unterhaltungskonzert. 17.30: „Die -beiden Dampfelefanten". Ein heiteres Funkspiel. 18: Konzert. 19: „Hauptmann Kopejkin". Hörspiel nach dem Drama „Der Marsch der Veteranen" von Friedrich Bethge. 20: Nachrichten. 20.10: Großes Orchesterkonzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.
nung mit Patenthosenknöpfen, Geflügelringen usw. ist praktisch wertlos und grober Unfua.
Sollten Jagdausübungsberechtigte ihre neuen Ab- schußpläne noch nicht eingereicht haben (an den zuständigen Hegeringleiter!), so muß dies unbedingt sofort geschehen. Der Abschuß darf ohne genehmigten Abschußplan nicht begonnen werden. Die Bearbeitung nimmt geraume Zeit in Anspruch, so daß es Säumigen passieren kann, daß der Abschuß beginnt, ohne daß sie ihren Abschußplan in der Hand haben. Der im vorigen Jahre für 1936 festgesetzte Abschuß hat keine Gültigkeit, sondern die Festsetzung erfolgt neu. .
Die Krähen brüten. Aufsuchen und Ausschiehen ihrer Nester ist sehr wirksam gegen diese Plage.
4% OtfterreitfjW Goldrente...
4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4yt% desgl. von 1918..........
5% abgest. Goldmerikaner von SS 4% Türkische Bagdabbahn-Aniethe
Serie I.....................
LPD. Frankfurt a. M., 4. Mai. Die Landung des Luftschiffes „Graf Zeppelin", das sich auf seiner Rückfahrt von der dritten Südamerikareise zur Zeit in der Nähe des Aequators befindet, wird ausnahmsweise und entgegen anderen Meldungen in Friedrichshafen und n i ch t i n Frankfurt a. M. stattfinden, weil die hiesigen Werkstätten noch nicht soweit fertiggestellt sind, daß einige am „Graf Zeppelin" erforderliche Jnstand- setzunasarbeiten in Frankfurt ftattfhräen könnten. Die Ausreise des „Graf Zeppelin" zur vierten diesjährigen Südamerikafahrt wird planmäßig am Montag, 11. Mai, von Frankfurt aus erfolgen.
Eine Belegschaft flog nach Venedig.
LPD. Frankfurt a. M., 4. Mai. Der Be« triebssührer eines kleineren Unternehmens des Rhein-Main-Gebietes bereitete seiner Belegschaft zum Nationalen Feiertag des deutschen Volkes eine ganz besondere Freude. In echt nationalsozialistischer und vorbildlicher Gesinnung setzte er seine 17 Belegschaftsmitglieder in eine große Junkers-Maschine der Deutschen Lufthansa und floa mit ihnen nach Venedig. Dort hatten diese Aroeits- kameraden Gelegenheit, das schöne Italien bei strahlendem Sonnenschein kennenzulernen. Jedenfalls wird allen Teilnehmern dieser dreitägige „Ausflug" eine der schönsten Erinnerungen ihres Lebens sein und sie dazu anspornen, weiter in echter Betriebsgemeinschaft zu arbeiten, wie sie überall sein sollte.
auch zertifizierte Dollar-Bonds eher noch eine Schattierung leichter, jedoch ohne Umsätze. Im Frei- verkehr lagen auf schwaches Paris neue Türken matt, insbesondere II. Tranche mit zunächst 100, später waren sie auf 101,50 (104) erholt. Schweizer Bahnanleihen lagen zum Teil schwächer, 3,50 o. H. Bundesbahn blieben jedoch mit 205,25 (205) voll behauptet, dagegen gaben 3,50 v. H. Gotthardbahn auf 193 (195) nach und 4 v. H. Bundesbahn wurden mit 223 (225) geschätzt.
U. a. notierten: Altbesitz 113,30, 6 v. H. Verein. Stahl 104, 6 v. H. IG. Farben 135,25, 4 v. H. Ungarn Gold 9, 4 v. H. Rumänen 5,50, 3,50 v. H. SBB. 205,25, 5 v. H. Goldmexikaner 14, Commerzbank 87,25, Buderus 105,40, Harpener 127, Man- nesmann 93,90 bis 93,75, Rheinstahl 125,50, Laura- hütte 23,40, Verein. Stahlwerke 91,90, AKU. 52, Bekula 146,50, MAN. 110, Conti Gummi 180, Schei^anftalt 233,50, Licht & Kraft 145,50, IG. Farben 168,75, Gesfürel 138, Holzmann 116,75, Junghans 90, Muag 91,50, Metallgesellschaft 124,75, Moenus 92, Rütgerswerke E 129,75, Schlickert 140,50, Süddeutscher Zucker 208, Reichsbahn-VA. 126,25 AG. für Verkehrswesen 117,25, Hapag 15.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 4. Mai. Das Weizen- Angebot hat auch nach Monatsbeginn in unserem Bezirk nicht zugenommen. Für besonders gute Partien wird die erhöhte Handelsspanne gefordert. Bei ungenügenden Roggenzufuhren bleibt die Versorgung der kleinen Landmühlen schwierig und muß sich auf die Zuweisungen der Reichsstelle stützen. Brau- und Industrie - G e r st e wird nicht mehr gehandelt. Norddeutsche Futtergersten und Futterhafer haben infolge der hohen Forderungen nur sehr beschränktes Geschäft. Roggen- und Weizen m e h l ist laufend gefragt. Don Futtermitteln finden Kleie, Oelkuchen und Schnitzeln, auch Kartoffelflocken, lebhaftes Interesse, während Rauh- futter vernachlässigt liegt.
Es notierten (Getreide Je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 215, W16 218, W 19 222, W 20 224, Roggen R 12 178, R15 181, R18 185, R19 187 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Hafer —. Weizenmehl W 13 28,55, W 16 28,80, W 19 28,80, W 20 29.15, Roggenmehl R 12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl W 13 13,15, W 16 13,30, W19 13,50, W 20 13,60. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,£0, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot m. M. 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erdnußkuchen m. M. 17,85 ab südd. Fabrikstation. Treber —, Trockenschnitzel 9,40 ab südd. Fabrikstation. Heu 7, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3 bis 3,30, gebündelt 2,80 bis 3.
Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend 3,55, weiß-, rot- und blauschalige hiesiger Gegend 3.25 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug Frachtparität Frankfurt a. M. Ruhig.
Frankfurter Schlacbtviebmarkt.
Frankfurt a. M., 4. Mai. Auftrieb: Rinder 380 '(gegn 445 am letzten Montagmarkt), darunter 71 (79) Ochsen, 49 (61) Bullen, 205 (241) Kühe, 55 (64) Färsen. Kälber 500 (592), Schafe 18 (21), Schweine 4310 (4460). Notiert wurden pro 50 Kilo Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen a) 42 bis 45 (am 27. April 45), b) 38 bis 41 (—); Bullen a) 40 bis 43 (43); Kühe a) 40 bis 42 (39 bis 42), b) 35 bis 38 (35 bis 38), c) 28 bis 33 (26 bis 33), d) 25 (25); Färsen a) 44 (44), b) 40 (38 bis 40). Kälber, andere a) 71 bis 78 (75 bis 78), b) 61 bis 70 (67 bis 74), c) 53 bis 62 (59 bis 66), d) 40 bis 52 (45 bis 58). .flämme! b2) 48 (46 bis 48); Schafe nicht notiert. Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51); Sauen gl) — (53 bis 56), g2) —. Marktverlauf: Rinder und
Rhein-Mainische Börse.
Mtlagsbörfe: Aktien etwas schwächer.
Frankfurt a. M., 4. Mai. Die Börse hatte zum Wochenbeginn sehr kleines Geschäft. Es zeigte sich nach der lebhaften Aufwärtsbewegung der letzten Zeit eine gewisse Ermüdungserscheinung, zumal von verschiedenen Seiten auf das jetzige Kursniveau verwiesen wurde, das zum Teil als übersteigert bezeichnet wird.
Am Aktienmarkt war die Haltung meist etwas schwächer, da die Kulisse realisierte und auch vom Publikum kleine Abgaben vorgenommen wur- den. Di^ Kaufneigung war andererseits kleill, die Aufnahmewilligkeit für das herauskommende Angebot nur zögernd. Im Durchschnitt haben sich die Kurse um 1 v. H. ermäßigt. Don chemischen Werten verloren Farbenindustrie 1,50 v. H., dagegen waren Scheideanstalt um 1,50 v. H. befestigt Elektrowerte ließen zumeist 0,50 bis 1 v. H. nach, Accumulatoren 185,75 (188), dagegen Siemens 1 v. H. und Licht & Kraft 0,50 v. H. fester. Am Montanmarkt gingen Verein. Stahlwerke, Rheinstahl, Harpener und Buderus je 1 v. H. zurück, Hoesch, Mannesmann und Klöckner verloren je 0,50 v. H. Zellstoffwerte ermäßigten sich bis 0,50 v. H. ferner gaben Maschinen- und Motorenaktien 0,25 bis 0,50 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,75 v. H., AG. für Verkehrswesen 1 v. H. nach. Reichsbank, Cement Heidelberg und Rütgerswerke blieben behauptet, fester lagen Conti Linoleum Zürich mit 184 (181).
Am Rentenmarkt war die Haltung bei kleinem Geschäft etwas freundlicher. Altbefitz 113,40 (113,20), späte Schuldbuchforderungen 98,40 (98,25), dagegen Reichsbahn-Vorzugsaktien 126,40 (126,65), zertis. Dollar-Bonds minus 0,25 v. H. Kommunal- Umschuldung und Zinsvergütungsscheine blieben behauptet. Von fremden Werten 4 v. H. Ungarn Gold 9,13 (9).
Bei der Fortdauer des sehr kleinen Geschäftes war die Haltung in der zweiten Börsenstunde eher etwas fester. Am Aktienmarkt konnte sich eine ganze Reihe von Papieren um 0,50 bis 1 v. H. erholen, darunter IG. Farben und die meisten Montanwerke. Von später notierten Werten gaben Felten und BMW. je 1,50 v. H. nach, dagegen kamen Chade A—C 3 Mark höher zur Notiz mit 376. Fester lagen auch Otavi-Minen mit 23,40 bis 23,50 (23,25).
Der variable R e n t e n m a r k t blieb still, zertif. Dollar-Preußen bröckelten noch etwas ab. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen unverändert, Liquidationswerte schwankten um 0,13 v. H. nach beiden Seiten. Stadtanleihen blieben größtenteils unverändert. Von Auslandsrenten waren Schweiz. Bundesanleihen weiter fest und etwa 2 bis 4 v. H. höher. 4 v. H. Ungarn Gold bröckelten auf 9 nach 9,13 ab. Mexikanische Werte lagen gehalten.
Im Freiverkehr nannte man: Adlerwerke 102 (102,50), Auto-Union 110 (110,50), Wayß & Freytag 106,25 (106,75), Kali Wintershall 114,25 (115) und Ufa-Aktien 57,50 (58). — Tagesgeld weiter ermäßigt auf 2,50 (2,75) v. H.
Abendbörse behauptet.
Die Abendbörse war ohne ausgesprochene Tendenz. Es zeigte sich allgemein etwas Zurückhaltung und auf den meisten Märkten herrschte Geschäftsstille. Am Aktienmarkt lagen die Kurse im Vergleich zum Berliner Schluß nicht ganz einheitlich, die Veränderungen betrugen aber nur Bruchteile eines Prozentes und vielfach lag den notierten Werten kein Umsatz zugrunde. Schwächer lagen auf schwaches Amsterdam Kunstseide AKU. mit 52 (52,50). Etwas Nachfrage hatten Vereinigte Stahlwerke zu 91,90 (91,65), auch Gesfürel zu 138 waren höher gesucht. Am Kassamarkt bröckelten Commerzbank weiter auf 87,25 (87,50) ab, Aschaffenburger Buntpapier 52 (53,50). Der Rentenmarkt lag ruhig. Altbefitz etwas niedriger mit 113,30 (113,50),
Im Fuchsbau sind Junge. Es ist vielleicht gut, sich daran zu erinnern, daß der Abschuß der führenden Fähe gesetzlich verboten ist. Dagegen ist das Graben von Jungfüchsen entgegen manchmal vertretener Auffassung gestattet und dort nicht zu umgehen, wo der Fuchsbesatz sich stark gehoben haben sollte.
Es wird den Jägern in den nächsten Wochen Gelegenheit geboten sein, ihre Büchsen und Zielfernrohre genau anzuschießen. Jeder sollte es für seine Pflicht halten, danach zu handeln; denn es ist unweidmännisch, Wild mit einer Waffe zu beschießen, die nicht auf ihre Gebrauchsfähigkeit geprüft ist und unter Umständen die Veranlassung mm Krankschießen.ist. Außerdem bewahrt das Anschiehen vor mancher Enttäuschung im Revier.
Hubertus.
Philipp Holzmann........... 4!
gemeniroerf Heidelberg ...... 7
dementroerf Karlstadt......... 6j
Votum
Marisfelder Bergbau.........6
Kokswerke ..................6
Rheinische Braunkohlen .....12
Rheinstahl ..................4
Vereinigte Stahlwerke........0
Ltavi Minen ............... 0
Kaliwerke Aschersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth..... ?ys
Wenn die Maiensvnne ihr Licht über Feld und i Wald ergießt, dann weckt sie Leben, wohin sie nur kommt. In sattem Grün prangen Wiesen und Saaten, weiß schimmern die Obstbäume, das Schaumkraut liegt gleich einem Schleier über der Wiese, < bald webt auch der Hahnenfuß sein Gelb in den grünen Teppich. Frisches Grün schmückt Birke und Lärche, Buche und Eiche, das Maiglöckchen duftet, und weißschimmernd decken Sauerklee und Waldmeister den Waldesboden. Vielstimmiges Vogelkonzert füllt Wald und Flur, Bussard und Milan ziehen ihre Kreise am blauen Himmel, von der hohen Fichte heult der Tauber und im Buchenaltholz ruft der Kuckuck.
Vor Tau und Tag pirscht der Weidmann auf leisen Sohlen durch sein Revier; mit offenen Augen und Ohren und offenem Herzen nimmt er all die Schönheit in sich auf, wenn sie der Frühsonnenstrahl vergoldet; still sitzt er, wenn die Eule streicht, am Waldesrand, den treuen Hund zur Seite. Heute wird die Büchse nur sprechen, wenn es gilt, das Wild zu schützen. Denn gerade jetzt bedarf es feines Schutzes gegen Mensch und Tier, wenn Wald und Feld sich in eine große Kinderstube verwandeln wollen. Das Federwild macht sein Gelege oder brütet schon, und das Haarwild setzt.
Drum paßt der Jäger als Heger seines Wildes auf die streunende Katze, die Vogelwelt und Jungwild zehntet und darüber oft sogar den Heimweg vergißt, drum sucht er der furchtbarsten Geißel unseres Wildes, dem wildernden Hund, das Handwerk zu legen, der jetzt einen Schaden anrichten kann, wie nie sonst im Jahre. Denn er gefährdet hochbeschlagene Stücke durch sein Hetzen genau so wie frischgesetzte Kitze und Kälber, deren er mit Leichtigkeit habhaft werden kann. Jede Rücksichtnahme auf den rücksichtslosen Besitzer ist genau so verfehlt, wie sie ein Verstoß gegen die Hege- und Jagdschutzpflicht darstellt, die das Reichsjagdgesetz dem Jäger auferlegt hat. So wie der Weidmann sich darauf einstellen mußte, daß das Wild nicht ihm zur freien Verfügung gehört, sondern Eigentum des gesamten deutschen Volkes ist, so müssen auch die Besitzer solcher Haustiere, die jagdlich schaden können, zu dieser Rücksichtnahme auf die Allgemeinheit erzogen werden. Wichtig für den Jagdschutzberechtigten ist es ferner zu wissen, daß während der Monate Mai und Juni in Hessen das Suchen von Leseholz mit Rücksicht auf die Satzzeit des Wildes verboten ist.
Während der Weidmann so auf den Schutz seines Wildes bedacht ist, wird ihm auch manch guter Anblick beschieden sein. Die starken Böcke haben alle schon gefegt, bald werden auch die geringeren blank fein. Da wird man zunächst wohl in allen Revieren feststellen können, daß sich die Zahl der Bocke bereits merklich gehoben hat, die ersten Auswirkungen des Reichsjagdgesetzes, das ja zunächst überall, wo es nötig war, die Zahl des weiblichen Wildes vermindern und die des männlichen Wildes steigern wollte. Es wird aber ferner zu beobachten fein, daß unter den Böcken sich noch recht viele befinden, die durchaus unerwünscht sind, schlecht veranlagt in Körperbau und Gehörnbildung. Der Ausleseabschuß, der im vorigen Jahre begonnen wurde, wird erst nach Verlaus einiger Jahre allmählich sich auszuwirken beginnen. Zunächst muß er rücksichtslos fortgesetzt werden. Und so muß die Richtlinie für die neue Abschußzeit wieder sein: zunächst Abschuß der Artverderber in möglichst großer Zahl, bann auch jagdbarer Böcke, aber in wesentlich geringerem Verhältnis, damit sie sich immer mehr blutmäßig durchsetzen können, und so allmählich zur Freude des Waidmannes das erreicht wird, was wir als Aufartung bezeichnen. Für die Vorbereitung des Ausleseabschusses ist der Mai von großer Bedeutung. Denn jetzt kann der Jäger sich seine Abschußböcke in aller Ruhe bestätigen, und zu Beginn des Juni, wenn das Gesetz den Rehbock freigibt, kann er sofort den Wahlabschuß mit Aussicht auf Erfolg in Kraft treten lassen. Denn tut er dies nicht, dann erlebt er unter Umständen, daß nach wenigen Tagen der Wald wie geblasen erscheint und c^le abschußnotwendigen Böcke in die Felder verschwenden sind, um dort zum mindesten den Anfang der Brunft noch zu erleben.
Der Jäger sollte in den kommenden Wochen nie ins Revier gehen, ohne Wildmarken der Deutschen Jägerschaft bei sich zu führen. Diese hat die Wild- marfierungen des früheren Allgemeinen Deutschen Jagdschutzvereins übernommen, aber verbesserte Wildmarken eingeführt, durch die bereits am lebenden Stücke Feststellungen bezüglich des Alters gemacht werden können. Die Frage der Wildmarkierung ist für den Jäger von außerordentlicher prak- ttscher Bedeutung, weil sie eine ganze Reihe von Fragen lösen soll, die ihn unmittelbar angehen (Altersbestimmung, Gehörnentwicklung im eigenen Revier, Standortstreue usw.). Es ist deswegen Pflicht des Jägers, jede Gelegenheit zur Zeichnung von Jungwild zu benutzen, aber genau nach Vorschrift und mit den amtlichen Marken. Eine Zeich-
SchultheiS Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Lemberg................... 6
Zellstoff Waldhof ............ 5
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum...........8
Orenstein & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Chade....................71/,
Accumulatoren-Fabrü.......12
Eonti-Gummi...............8
Grttzner....................ol
Mainkrastwerke Höchst a,M... 4
Süddeutscher Zucker ■—Tn- ■ 101
t@. Färben-Industrie.......7
cheideanstalt............... 9
Goldschmidt ................ 5
Rütgerswerke ............... 8
MetallgeleUIchaft............. 4
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß« furd
Schlußk. Abend- börie
Schlußkurs
Schlußk. Mittag» börse.
2-5.
4.5.
2-5.
4.5.
Kram i un a. JJL
Benin
Frankfurt a.ZDl.
3erhn
Schluß» kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß» kurs
Schlußk. Mittaa- börse
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß» kurs
Schlußk. Mittag- börle
Votum
2 5.
4.5.
2-5.
4.5.
Datum
2-5.
4-5.
25.
4.5.
6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927
100,65
100,75
100,9 i
100,75
4% oe80i. Sene 11 ............
—
—
—
—
4% Deutsche Retchsani. von 1934
97,5
97,5
97,5 I
97,5
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
6,75
6,75
—
6,7
5%% Doung-Anleihe von 1930 ..
103
102,9
103
103,25
4y,%Rumän.vereinh.Rentev.l913
9,7
9,5
9,7
9,65
Deutsch Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
113,2
113,3
113,3
113,5
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2 V4% Anatolier............
42,5
5,5
42,7
5,65
42,65
5,6
42,6
4*/a% Deutsche Retchspostschatzan Weisungen von 1934, I.......
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rüikzahlb. 102%) ............
100,13
98,25
100,1
98,25
100,13
98,25
100,25
98,25
Hamburg-Amerika-Paket .....O
Hamburg-Südam. Dampfschiff . O
15,25
15
15,4
28,5
15,13
28,65
4%% ehem.8% Hessische Landes- bank Darmstadt Gold R. 12....
96,5
96,5
96,5
Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O
16,75
118
16,75
117,25
17,25
118,75
16,5
117,4
6yt% ehern. sy,% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstavtLiaui
101,5
101,05
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz, und Privat-Bank ... O
114,5
88
87,25
114,5
88
114,4
87,5
4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandcSb.Goldschuldverichr. R.6
92,25
92,25
Deutsche Bank und Diskonts» Gesellschaft................o
88,75
88,75
88,75
88,75
Oberhessen Provinz-Anlethe mit
Auslos.-Rechten .............
120
120
Dresdner Bank..............O
Retchsbank ................ ix
88,75
184
83,5
184
88,75
184
88,5
184
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4y,% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bi- 1935
116,25
96,5
116,75
96,5
117
116,75
A.E.G......................o
Bekula.................... io
36,13
146,75
35,4
146,5
35,9
147,13
35,4
146,9
6%% ehem. 4yt% Franks. Hhp.> Bank-Ltqu.»Psandbriese.......
101,25
101,25
_
Clektr. LteferungSgelellschaft... 6
Licht und Kraft ........... 6 V»
127
146,5
128
145,5
128,13
146,75
127,5
146
6y.% ehem. sy,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....
101,65
101,5
101,5
101,5
Felten L Guilleaume......... 4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
123
138,4
121,5
138
123
138
121,5
137,9
4%% ehem. 8% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Eleltr..........6
132,25
131,75
131,5
134 131,75
131,75
130,5
<y.% ehem. 7% Pr. Landeöpsand brtesanst., Gold Komm. Cbl.V
97
97
97
97
Schustert L Co............. 4
Siemens L HalSke............7
141 184,65
140,5
185,4
141
185
140,75
185,9
Steuergutsch.BerrechnungSk. 84-86
108,9
108,9
108,9
108,9
LahmeyerLEo..............7
135
134,5
135,13
135
2-Mai
4 .Mai
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Ärief
Geld
Brief
0,682
0,686
0,683
0,687
42,07
42,15
42,16
42,24
0,136
0,138
0,136
0,138
3,047
3,053
3,047
3,053
54,86
54,96
55,05
55,17
46,80
46,90
46,80
46,90
12,285
12,315
12,33
12,36
5,415
5,425
5,435
5,445
16,375
16,415
16; 36
16,40
168,82
169,16
168,48
168,82
19,60
19.64
19,60
19,64
0,718
0,720
0,720
0,722
5,654
5,666
5,654
5,666
61,74
61,86
61,97
62,09
48,95
49,05
48,95
49,05
11,16
11,18
11,20
11,22
63,35
63,47
63,57
63,69
80,84
81,00
80,82
80,98
33,95
34,01
33,91
33,97
10,275
10,295
10,265
10,285
—
2,488
2,492
2,486
2,490
Banknoten.
öerlm,4-Mai
Geld
Äriei
Amerikanische Noten..............
2,438
2,458
Belgische Noten..................
42,04
42,20
Dänische Noten .................
54,80
55,02
Englische Noten .................
12,295
12,335
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
16,31
16,37
168,06
168,74
Italienische Noten................
——
——-
Norwegische Noten ..............
61,76
62,00
Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling
—•
—
Rumänische Noten...............
——
——
Schwedische Noten...............
63,35
63,61
Schweizer Noten.................
80,64
80,96
Spanische Noten.................
33,57
33,71
Ungarische Noten................
—
—


