Ausgabe 
5.2.1936
 
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Gütezeichen und Reichsberufswettkampf

Oberhessen

Der

dies-

Turnverein 1883 Lollar.

Turnverein Lollar kann auf ein Jahr er-

SeaerMrfanunlmlgen der heimischen Tum- und Sportvereine

Turnverein Mainzlar.

Der Turnverein versammelte bei Gastwirt Mül­ler seine Mitglieder zur Jahresversammlung. Der Vereinsführer K. Grölz gab einen kurzen lieber» blick über das vergangene Vereinsjahr. Anschließend folgten der Bericht des Schriftführers sowie die Rechnungsablage durch L. Becker, die einen gün­stigen Stand zeigte. Hieran schloß sich die Vorstands­ernennung. Die beiden Vereinsführer wechselten im Amt, d. h. August Kern wurde 1. und Karl Grölz 2. Vereinsführer, sowie E. Speier Schriftführer und K. Burgsteiner Turnwart. Der übrige Vorstand blieb unverändert. Mit dem Turnerlieö und einem

folgreicher Arbeit zurückblicken. Diese Tatsache ging aus den in der Hauptversammlung am vergange­nen Sonntag erstatteten Berichten der einzelnen Fachwarte deutlich hervor. Die Berichte ergaben einen umfassenden Ueberblick über die Erfolge des Jahres 1935, vor allem beim Feldbergfest, bei den verbandsoffenen leichtathletischen Wettbewerben des eigenen Vereins, beim Gaufest in Gießen, bei den Mannschaftskämpfen in Heuchelheim und Kinzen­bach und beim Kreisfest in Sinn. Auch die Erfolge der Jugend bei den Wettkämpfen aus dem Wald- sportvlaß des VW. in G'esi"n wurden klar heraus­gestellt. Die Kassenverhältnisse des Vereins befin­den sich, wie aus dem Bericht des Rechners her- vorging, in bester Ordnung. Am Samstag hielt der Verein außerdem sein Winterfest ab, bei dem die Iranerinnen und T"rn"r ihr Können erneut unter Beweis stellten. Die Turnerinnen erfreuten durch Freiübungen, Tänze und Ballgymnastik. Die Juaendturner bewiesen an den Geräten, daß sie lleißiq übten. Im Zusammenhang mit der Veran­staltung konnte auch ein Jubiläum gefeiert werden. Oberturnwart Karl A g e l blickte auf eine 25jährige oktive Tätigkeit zurück. Er leitet noch heute den ge­samten Männer- und Frauenturnbetrieb. Er wurde zum Ebr-n-Oberturnwart ernannt und durch eine Gabe geehrt.

Turnverein Staufenberg.

Kreis Schotten.

Laubach, 3. Febr. Der S A. - S t u r m 4/254 veranstaltete am Samstagabend imSolmser Hof" einen gutbesuchten Kameradschafts­abend. Nach der Begrüßungsansprache durch Obersturmbannführer V ö ch e r (Ruppertsburg) wurde ein reichhaltiges Programm unter dem Motto:Der Soldat im Lied^ geboten. In einer Folge von 21 Liedern wurde gezeigt, wie der Sol­dat in vier Jahrhunderten gedacht und wie sich das Soldatentum vom Landsknecht und Söldner zum Wehrpflichtigen und Freiheitskämpfer entwickelt hat. Die jeweils von SA.-Kameraden gesungenen Lieder und von der SA.-Kapelle gespielten Märsche stammten aus den betreffenden Zeitabschnitten. Je­der Teil wurde durch einen Vorspruch von SA.- Mann O st h e i m eingeleitet. Nach Beendigung des Programms brachte Obersturmführer B ö ch e r ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer aus. Anfchlie-

Am Samstag hielt der Turnverein feine jährige Generalversammlung ab. Der erste Vor- sibmde Ernst Karber gab einen Bericht über die Tätigkeit des Vereins im vergangenen Jahr. Nach­dem der Kassenwart die Rechnung verlesen hatte, wurde ihm Entlastung erteilt. Zum zweiten Turn­wort und Schriftführer wurde Ludwig Fink ge­wählt. Der übrige Vorstand blieb in seinem Amt. Der Antrag auf Erbauung eines Geräteschuppens wurde angenommen. Eine freiwillige Spende für den Bau ergab 75 Mark.

NESTLE

kinderMahrung

Deutsches Erzeugnis___________

Wochen der Vorbereitung für den Reichs- berufswettkampf, der in diesem Jahr zum dritten Mal durchgefuhrt wird, fällt ein Handwerksjubi- 7^°!' oas nicht ganz ohne Beziehung zu dem Rin- ^anöroerfsjugenö ist. Am 31. Januar dieses ^Q9' an dem für den Reichs- innungsverband für das Tapezier-, Sattler-, Pol- sterer- und Dekorateurhandwerk das Gütezei- ch e n eingefuhrt wurde.

»i*r,nalimhmmr-ruDieI? was haben Güte- Zeichen und Reichsberufswettkampf miteinander zu -Hortung dieser Frage ist ebenso ro-D e^rrtld)V^5 Tüteabzeichen hat bekannt- e(J' .?urd) Herausstellung handwerk- l'cher Gutearbeit zur Berufserziehung des Hand- werksmelsters beizutragen. Es soll verhindert wer- den, daß bei dem scharfen Wettbewerb die Der- braucher durch schlechte Ware in guter Aufmachung getauscht werden. Die Verwendung des Güteab- zeich^ns ist kein Zwang, sondern der fteiwillige Entschluß des Handwerksmeisters. Sie stellt im ge- wissen Sinn das Bekenntnis zur Lieferung von Gutearbeit dar und ist durchaus als Zeichen völki- schen Aufbauwillens zu werten.

Der Reichsberufswettkampf hat u. a. das Ziel der Leistungssteigerung und, man kann es ruhig io nennen der Propaganda gegen den ungelernten Arbeiter. Abgeflautes Berufsinteresse soll wieder ge- weckt werden, und mangelnde Erfahrung durch eine bessere Lehrlingsausbildung zu beseitigen, ist das Ziel. Leistungssteigerung und die weitere Weckung der Freude am handwerklichen Schaffen, Derständ-

chend körperlicher Gesundheit begehen. Ihr Ehegatte ist schon seit 15 Jahren nicht mehr unter den Leben­den. Der TurnvereinGut Heil" hielt gestern abend in Wills Saal seinen diesjährigen Fami­lie n a b e n d ab. Nach der Begrüßungsansprache des Dietwartes, Lehrer Schädel, folgten meh­rere schön gestellte Pyramiden und dann folgte ein flott gespieltes, mehraktiges Theaterstück, das den Bauernstand verherrlichte. Den Dank für das Ge­botene sprach Lehrer Walter aus, und er be­tonte zugleich die hohe Bedeutung der Leibesübun­gen für jeden jungen Menschen. Die Kapelle Becker (Treis) erfreute die Zuhörer durch ihre Weifen. Tanz hielt dann die jugendlichen Teilneh­mer noch bis zum frühen Morgen beisammen.

<£ Odenhaufen, 5. Febr. Die Holzhaue- re i in unserer Gemeinde ist beendet. Bei der Holzoer st ei gerung wurden höhere Preise erzielt, als im Vorjahre. Es kosteten Buchenknüp­pel 12 bis 14 Mark, Stöcke 11 bis 13 Mark je zwei Raummeter, Reifer 1 bis 2 Mark pro Raum­meter. Die Holzhauerei in den Freiherrlich von Rabenaufchen Waldungen ist ebenfalls beendet. Die Pfundfammlung der Volksschüler ergab 43 Pfund Lebensmittel.

Landkreis Glehen.

CO Klein-Linden, 2. Febr. Am Samstag, nachmittag wurde der an den Folgen einer Kriegs­verletzung verstorbene Beigeordnete Wilh. JungXI. unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zu Grabe getragen. Der Ortsgeistliche Pfarrer König schilderte in feiner Gedenkrede den Verstorbenen als gut deutschen Mann, dem allezeit das Wohl seines Vaterlandes und seines Volkes besonders am Herzen lag, der auch als Christ und Glied feiner Kirche feine Schuldigkeit tat. Die MännergesangoereineArion" und dieNationale Sängeroereinigung Einttacht- Harmonie" fangen Lieder am Grabe. Von der Wert­schätzung, deren sich Beigeordneter Jung erfreute, legten die vielen Nachrufe und Kranzniederlegungen am Grabe Zeugnis ab.

u Klein-Linden, 3. Febr. Der Schützen- klub Roland hatte für Sonntag zu einem Un­terhaltungsabend in das Turnerheim eingeladen. Bereinssiihrer W. Erle hieß die Besucher willkom­men und sprach dann über die Bedeutung der deutschen Schützenvereine für unser Vaterland. Sein Sieg-Heil auf den Führer wurde begeistert ausge­nommen. Weiter nahm Herr Erle die Ehrung der Mitglieder Heinrich Friedrich und Walter Müller vor, die beide auf eine 25jährige Mit­gliedschaft zurückblicken können, und überreichte ihnen Plaketten. Herr Friedrich dankte im Namen der Geehrten. Die Gesangsabteilung der Lokomo­tivführer Gießen und Umgegend, geleitet von Chor­meister Konrad Nicolai (Großen-Buseck) erfreute durch den Vortrag einer Reihe von Jäger-, Wald- und sonstigen Volksliedern und erntete reichen Bei­fall. Sangesbruder Uhde von der Gesangsabtei­lung erstellte durch humoristische Vorträge. Ge­meinsam gesungene Jagdlieder und gute Konzert­stücke der Musikkapelle füllten den Abend aus; er­wähnt sei noch ein Trompetersolo von Herrn Größer (Steinbach), von Herrn Nicolai auf der Geige und Herrn Nicolai jr. am Klavier begleitet. , .

(/) Wieseck, 4. Febr. In der gestrigen Mitglie- derversarnrnlung der NSDAP, bildete den Haupt- verhandlungsgegenstand ein Dortrag von Pg. Hni- versitätsprofessor S tintz in g über oosThemaDie Nürnberger Gesetze". In anschaulicher Weste, unter- stützt durch eine gut kennzeichnende graphische Dar­stellung, behandelte der Vortragende besonders das Reichsvürgergesttz und das Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre An Den Vortrag schloß sich eine lebhafte Besprechung an. Ortsgruppenleiter Bürgermeister Euler gab Dem Dank Der Zuhörer Ausdruck. Der Abend wurde Dann in Der üblichen Weise geschlossen.

0 Mainzlar, 3. F-br. Di- Sammlung sürDasWHW. am gestrigen Sonntag erbrachte hier Den Betrag von 38,60 Mark. Bei der P f u n d- fammlung Der Schule kamen 130 Pfund Lebensmittel zusammen. ,

= Baubringen, 3. 3ebr. Di- Sammlung für das WHW. am Sonntag in unserem Orte erbrachte Den Betrag von 40,30 Mark.

_L Staufenberg, 3. Febr. Frau Anna Katharine Jung, geb. Zecher, beging heute m körperlicher und geistiger Frische ihren 8 0. Ge­

burtstag.

A 91 e i 5 M r d) e n , 4. Febr. Die Teilnehmer des hier abqehaltenen Säuglingskurses gelten unter Mitwirkung der NS.-Frauenschaft und des Singkreists im SaaleZur Krone" ihre Schlutz- feier ab. Lieder des Singkreists unter der Stab­führung von Christian Möbus, Gedichtvortrage der Kursusteilnehmer und gemeinschaftlich gesungene Volkslieder gestalteten die Feier zu einem echten Gemeinschaftsfest. Nach einer Ansprache des Zellen- leiters Lehrer Roth erfreute man sich an dem von Den Frauenschaftsmitgliedern gestifteten Kaffee und Sudjen. Am Schluß d-r Feier dankt-^Bura-rm-ist-r ßaunf p ad) Der Leiterin des Kurses, Frl. L u d G'B^U'?r n AZb°Febr. Der hiesig- Kirchen- ch ar veranstaltet- am Sonntagabend >nder Kirche eine Ehrung Derjenigen Mitglieder, die über 25 Jahre dem Chor angeharen Die Feier, an der auch der Mannergesangverein teilnahm, "

Oraellviel und ©emembegefang einqelejtet. --cacy einer Ansprache von Pfarrer S ^PiD fang besten Gattin dasSaterunfer" non Men^f* schließend brachten der Kirchenchor und der Man nergesangoerein mehrere Chore

Schmidt berichtete dann -,mg-s aus ber SBemns chrhnik. D-r Chor wurde am 1. Mwmt 1885 ge­gründet und wirkt- zum ersten Male an We>h nachten 1885 im Gottesdienst mit Von ben ©tun bcrn konnten noch °cht der S-i-r t«'lnehmem SÄaMVÄa.S'.s Der Chor stK unter der StabsÄrung von Chor- "fTr^°"d Aa.A."'^. Frau E-,sab°tha Katharine M ich e l, geb. Hofmann konnte h°ute im Kreise ihrer Kinder und Enkel ihreni 8 5. burtstag in geistiger und dsm Alter entspre

I Allertshausen, 4. Febr. Bei der hiesigen Holz Versteigerung im Gemeindewald koste­ten Buchenscheiter 15 bis 17 Mark, Buchenknüppel 12 bis 14 Mark, Tannen- und Fichtenknüppel 10 Mark je 2 Raummeter.

3) Harbach, 4. Febr. Der hiesige Gesang­vereinGermania" hielt am Samstagabend im Vereinslokal Keil seine diesjährige General­versammlung ab. Dem Kassierer Karl Jakob konnte für seine gewissenhafte Kassenführung Ent­lastung erteilt werden. Zum Schriftführer wurde Erwin Keil bestimmt. Außerdem kamen Karl Sch epp und Philipp Häuser in den Vorstand. Dereinswalter Otto Münch begrüßte sodann Die inzwischen erschienenen Frauen unD Mädchen. Dann sang der Verein Den ChorDeutschland, heil'ger Name". Anschließend trug Erwin Keil ein vackendes Gedicht über das deutsche Lied vor. Es folgten sodann Die ChöreAbschied am Tore" undHeute scheid ich". Darauf hielt Lehrer Söhn- gen eine längere Ansprache. Er betonte, daß der Verein als Mitglied des Deutschen Sängerbundes verpflichtet sei, jederzeit als Kulturträger und Kul- turoermittler zu wirken. Dies koste zwar Opfer an Zeit und Geld, bringe aber innerhalb der Dorf­gemeinschaft reichen Segen. Dann gab er einen Ueberblick über die Geschichte des Vereins, um da­mit namentlich die jüngere Generation für die künftige Arbeit anzuspornen. Nach diesem Rückblick und dem Sieg-Heil auf den Führer folgten die ChöreFür Deutschland" undDeutschland, dir, mein Vaterland". Damit war der erfte Teil des Programms beendet. Nach der Kaffeepause leiteten Ernst S ch e p p und Heinrich Frey mit lustigen Gedichten den heiteren Teil des Programms ein. Nachdem mit Schwung und Humor die beiden ChöreDes Morgens zwischen drei und vieren" und .Kapitän und Leutenant" von Hans Heinrichs oorgetragen worden waren, folgten in buntem Wechsel humoristische Darbietungen, Duette, Cou­plets und gemeinsam gesungene Lieder. Besonderen Beifall fanden die Mundartgedichte von Peter Gei- bel und Rudolf Dietz. Daß das Tanzbein gehörig geschwungen wurde, versteht sich von selbst. Karl Jakob verstand es meisterhaft, seiner Klubhar­monika die altüberlieferten Tanzweisen zu ent­locken. Die Veranstaltung war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg des Vereins.

# Ettingshausen, 4. Februar. Bei der P fu n d s a m m l u n g für die Winterhilfe wurden im Bereich der Ortsgruppe Ettingshausen rund 170 Pfund Speck und Wurst gespendet.

+ Grünberg, 4. Febr. Am Montag fand in der Turnhalle ein D o l k s b i l d u n g s a b e n d statt, der zahlreich besucht war. Studien-Assessor Szczech (Gießen) sprach überHeimische Vorge­schichte unter Berücksichtigung von Grünberg". Der Redner gab in einem einftünbigen, leicht verständ­lichen und stets fesselnden Vortrag ein klares Bild von der Vorgeschichte unserer engeren Heimat, wie die heutige Wissenschaft auf Grund der zahlreichen Funde bei Ausgrabungen in der Lage ist, sie fest­zustellen. Er besprach im einzelnen die vier wich­tigsten vorgeschichtlichen Perioden: ältere und jün­gere Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit und die damals hier lebenden Menschen, deren Werkzeuge, Beschäfttgung, Kultur und anderes. Reicher Beifall ' wurde dem Redner zuteil der am Schluffe feines Dorttages noch eine Reihe Licht­bilder von ausgegrabenen Fundstücken geigte. Ein vierhändiger Klaviervortrag (Mehrer R o t h und G-ngnagek), zwei Gesänge derNS-Frauenschast und zwei Lieder, gut oorgetragen von Junglehrer Kraushaar, umrahmten den Vortrag. Berufs­schullehrer Genanagel alsBeauftragter des Dolksbildungswerkes, dankte allen Mitwirkenden für den wohlgelungenen Abend.

ßend fanden eine Verlosung zugunsten des Winter- Hilfswerkes sowie Tanz statt. Der Abend brachte den SA.-Männern und ihren Angehörigen genutz« reiche Stunden.

Kreis Alsfeld.

t Mücke, 3. Febr. Am Samstag ging hier ein oierzehntäaiger Lehrgang für Gesund« heitsleyre und häusliche Kranken« pflege zu Ende. Der Kursus war von der NS.» Frauenschaft in Verbindung mit dem Reichsmütter­dienst im deutschen Frauenwerk, Gau Hessen-Nassau, veranstaltet. Die Beteiligung war sehr zahlreich. Es mußten sogar ein Nachmittags- und ein Abend­kursus eingerichtet werden. Schwester Magda­lene wußte in natürlicher und schlichter Art die große Bedeutung der vorbeugenden Maßnahmen Der Erhaltung Der GesunDheit aufzuzeigen und schulte in praktischen Hebungen erste Selbsthilfe bei Verletzungen unD Verbrennungen. Als sinnvoller Abschluß Des Lehrgangs fanD ein Gemeinschafts- abenD statt, bei Dem Die Kursusteilnehmerinnen in praktischen Vorführungen Die erworbenen Kennt­nisse zeigten. Musikvorträge unD allerlei Kurzweil gaben Den Rahmen. Dankbar würbe Dabei auch Der Schwester gedacht, Die sich so außerorDentliche Mühe gab.

# Ober-Ohmen, 4. Februar. Ein dreister D i e b st a h l wurde dieser Tage hier in den Abend­stunden im Hause des Wirtes und Spezereihänd­lers M a g e l ausgeführt. Während der Besitzer urtb Dessen Ehefrau sich in Der Gaststube aufhielten. Drang Der Dieb in die Räumlichkeiten des oberen Stockes und stahl dort aus einem Schrank einen Geldbettag von über 300 Mark. Die polizeilichen Ermittlungen find im Gange.

<£ Nieder-Ohrnen, 3. Febr. Der gestrige Verkauf von Plaketten für das WHW. er­gab in unserem Dorfe den Betrag von 62 RM.

T Nieder-Ohmen, 4. Februar. Dieser Tage feierte der hiesige Turnverein im Döllschen Saale sein 25jähriges Bestehen und verband damit einen Werbeabend für das Turnen. Nach einem einleitenden Marsch der Kapelle marschierte die stattliche Turnerschar im Saale auf. Vereinsführer Theiß begrüßte die zahlreichen Gäste. Nach dem Totengedenken sprach der Vereinsführer über die Gründung des Vereins und die wichtigsten Be­gebenheiten im Turnbetriebe in den darauffolgen­den Jahren und ermahnte die Eltern, ihre Jungens in den Turnverein zu schicken. Die Ansprache klang aus in ein begeistert aufgenommenes Sieg-Heil auf den Führer. Sodann begannen die turnerischen Darbietungen der einzelnen Abteilungen. Die Jüng­sten, die Schüler, zeigten Frei- und Bodenübungen, Die Mädchenriege Keulenübungen, die Zöglinge warteten mit Hebungen am Reck und Pferd auf. Die älteren Turner, eine Riege, die sehr gut ge­fallen konnte, zeigten Hebungen an Barren und Reck. Interessant waren auch die Bodenübungen Der Zöglinge. Die Vorführungen bewiesen einen be­achtlichen Fortschritt Besondere Anerkennung und Dank gebührt Den rührigen Turnwarten Otto Klug unD Lehrer Nickel, sowie allen Helfern. Die Gäste geizten nicht mit ihrem Beifall. In längeren Ausführungen sprach dann das Ehren­mitglied des Vereins, S ch e l l h a a s (Orünbergi, über die Gründung und das Werden des Vereins. Der Kreisführer, Turnbruder Ebeling (Alsfeld), überbrachte Glückwünsche des Kreisverbandes Als- feto, sprach über Wert und Bedeutung des Tur- : nens und bat auch Die Eltern um Hnterstützung. " Lehrer i. R. Schäfer, Mitbegründer und heute noch Mitglied des Vereins, erzählte Ernstes und t Heiteres aus dem Vereinsleben.

ier. Homberg, 4. Febr. Die Reichspostdirek- ! tion Frankfurt a. M. hat angeordnet, daß mit Wir» - kung vom 1. Februar ab das Postamt Hom« > berg (Oberhessen) in ein Zweigpostamt des f Postamts Grünberg umgewandelt wird. Die i bisherigen Betriebseinrichtungen bleiben jedoch un- - verändert weiter bestehen.

nis für die Berufsehre und die volkliche Bedeutung des Handwerksstandes für die Nation, das alles sind kurz zusammengefaßt Ziele und Aufgaben des Reichsberufswettkampses.

Aus der Gegenüberstellung der beiden Ziele er­gibt sich ganz einbeutig die Beziehung zwischen Gütezeichen und Reicbsberufswettkampf. Die Lei­stung vollwertiger Handwerksarbeit ist ein Ziel, das im Interesse der Weltgeltung des deutschen Hand­werks erreicht werden muß. Die Schaffung des Güteabzeichens ist ein beachtlicher Schritt hierzu. Es zeigt dem kaufenden Publikum den Meister, der es mit feiner Arbeit wirklich ernst nimmt. Hnd gerade dieser Meister wird berufen sein, einen fachlich und menschlich wertvollen Handwerksnachwuchs heran­zubilden, Das Güteabzeichen gibt also nicht nur dem Käufer die Gewähr dafür, daß er für sein Geld den größtmöglichen Gegenwert erhält, sondern es zeigt auch dem Vater, der seinen Sohn in eine Handwerkslehre geben will, den Meister, der ihm Die Gewähr Dafür bietet, Daß Der junge Mensch eine Berufsausbildung erfährt, mit der er für das Handwerk den Volksgenossen gegenüber Ehre ein» legt.

Besonders im Hinblick Darauf, Daß Das Güteab­zeichen, bas bis jetzt nur für ben Reichsinnungs- üerbanb Des Tapezier-, Sattler-, Polsterer- unb De- korateurhanbwerks besteht, auch für anbere Hanb- werkszweige in Aussicht genommen ist unb wahr­scheinlich schon in kurzer Zeit herauskommen wirb, haben Reimsberufswettkampf unb Gütezeichen eine besonbers starke innere Verbinbung.

A Annerob, 5. Febr. Heute (5.2.1936) feiern bie Eheleute Karl Weller unb Marie, geb. Euler, Borngaffe 1, bas Fest bersilbernenHochzeit.

s. Lang-Göns, 4. Febr. Bei ber gestrigen Brennholzoer st eigerung waren bie er­zielten Preise gegenüber ben andern Versteigerun­gen fast unoeränbert. Es würben besonders viel Buchenscheiter verkauft. Je 2 Raummeter kosteten 18 bis 19 Mark, Knüppel 14 bis 15 Mark. Stöcke unb Wellen waren sehr billig.

* Lang-Göns, 3. Febr. Durch bie Büchsen­sammlung und den Verkauf der Leberab­zeichen für bas WHW. burch die SA. gingen in ber Ortsgruppe Lang-Göns runb 142 Mark ein, bavon in unserer Gemeinbe 72 Mark.

* Ober-Hörgern, 4. Febr. Das Ergebnis ber Sammlung für das WHW. am letzten Sonntag betrug hier 16,90 Mark.

* Holzbeim, 3. Febr. Beim Verkauf der A b- zeichen für das WHW. am gestrigen Sonn­tag wurde hier die schöne Summe von 52,50 Mark erzielt.

> Holzheim, 3. Febr. Am Montag wurde der Zellenleiter der NSDAP., Pg. Heinr. Martin Kuhl, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zu Grabe getragen. Pg. Kuhl war einer der ersten von Holzheim unter ben Fahnen Abolf Hitlers. Noch bis vor kurzem versah er sein Amt als Zel­lenleiter, bis ihn eine tückische Krankheit nieber- roarf. Ein großes Trauergefolge gab ihm bas letzte Geleite. Der Gesangverein unb ber Gemischte Chor fangen je ein Lieb. Pfarrer Launharbt sprach bann am Grabe. Der Kriegerverein feuerte eine Ehrensalve. Es folgten bann zahlreiche Kranznieber- legungen unb Ansprachen, in denen hervorgehoben wurde, daß der Verstorbene sich voll und ganz für die hohen Ideale unseres Führers einsetzte. Die Ge­meinde Holzheim wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren, denn über zwei Jahrzehnte war er in der Gemeinde als Beigeordneter, Gemeinderatsmit­glied und Ortsgerichtsmitglied tätig.

)( Steinheim, 4. Februar. Während die Bautätigkeit in unserem Orte im abgelaufe­nen Jahr in normalen Bahnen verlief, ist für das laufende Jahr mit einer starken Belebung zu rech­nen. Sobald es die Witterung erlaubt, wird mit dem Neubau eines Hauses begonnen, das an Stelle eines noch niederzulegenden errichtet wird. Der neue Besitzer des von Der Gemeinde gekauften Hirtenhauses plant eine Vergrößerung durch einen Anbau. Außerdem wird ein Saalanbau durch­geführt. Für verschiedene Neu- und Umbauten land­wirtschaftlicher Betriebs- und Wirtschaftsgebäulich- keiten werden bereits die Baumaterialien angefah­ren. Im hiesigen Gemeindewald wurde in die­sem Winter ein verhältnismäßig geringer Holzeinschlag vorgenommen. Durch Gerade- legung des stark benutzten Holzabfuhrweges in Weides in Richtung der verlängerten Jakobsschneise mußten eine größere Anzahl hiebreife Fichten ge­fällt werden, die gutes Nutz- unb Werkholz ab­gaben.

Sieg-Heil!" auf den Führer schloß die Dersamm» lung.

Sportklub 1921 Daubringen.

Der hiesige Sportklub 1921 hielt seine Jahres­versammlung ab. Der Verein konnte unter Lei­tung des Dereinsführers Hofmann im vergangenen Jahre einen guten Fortschritt erzielen. Der Rechner Heinrich Hofmann erstattete die Rechnungs­ablage. Vereinsführer Hofmann berief folgende Mitarbeiter: Dr. B u d i n g zweiter Dereinsleiter; Heinr. Hofmann Kassenwart; W. Jahres Schriftführer; W. Vogel Stellvertreter; Heinr. Michel Werbewart; Heinr. Weiß Presse. Zu Beisitzern wurden ernannt: L. Walter und W. Michel. Spielausschuß: Otto Weiß Obmann; Jugendleiter: Albert O p p e r.

Turnverein 1907 Allenborf (Cba.).

Der Turnverein 1907 hielt in ber Gastwirtschaft Bergen seine Jahreshauptversammlung ab. Der Vereinsführer Lehrer Heil erstattete ben Jahres­bericht. Das Geräte- und volkstümliche Turnen wird eifrig betrieben. Die Handballmannschaft hat auch im vergangenen Jahre wieder den Tabellen­führer behauptet. Heber die Tätigkeit in der Jung­mannschaft erstattete der 1. Turnwart Kaufmann Heibertshausen Bericht. Die Turnstunden werden von feiten der Knaben eifrig besucht. Man­cher Sieg war der Lohn.

Die Kassenverhältnisse, durch den Kassenwalter W i e ß n e r vorgetragen, sind geordnet. In ber Führung bes Vereins ist eine Aenberung nicht ein­getreten. Beschlossen würbe u. a. am 21. März einen Werbeabenb zu veranstalten.

Turnverein Holzheim.

Der Turnverein Holzheim hielt feine Generab Versammlung bei Gastwirt Sarnes ab. Zunächst gedachte bie Versammlung der Verstorbenen des vergangenen Jahres. Den Jahresbericht erstattete Schriftwart E. Ze II., den Kassenbericht der Kassenwart Karl Reitz. Den Spielbericht gab Spielwart Otto Ohly bekannt. Nachdem Die Kasse

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