Ausgabe 
4.12.1936
 
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Berlin, 3. Dez. (DNB.) Reichsbankpräsident Dr. Schacht erläßt folgenden Aufruf:

Dor nicht langer Zeit hat man noch um die FrageKausen oder Sparen" gestritten, also dar­um, ob es für die gesamte Wirtschaft besser sei, wenn der einzelne sein Einkommen restlos ver­braucht oder einen Teil davon zurücklegt. Jn letzter Zeit ist es davon recht still aeworden. Und die Erkenntnis ist allgemein geworden, daß ein

deutscher Wirtschafts- und Kulturaufstieg nur möglich ist. wenn Verbrauchen und Sparen in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen.

Unsere Fabriken, Maschinen und alle anderen Wirt­schaftsgüter, die uns Arbeitsmöglichkeiten geben und unsere Arbeit erleichtern und sichern, konnten nur entstehen, weil die Generationen vor uns ihr Einkommen nicht restlos verzehrten, sondern Er­sparnisse bildeten. Die nach uns Kommenden haben ein Recht darauf, daß auch wir dem Vorhandenen etwas hinzufügen und das, was wir erstellen, auch bezahlen.

Wir können heute nicht genug Sparer haben, wenn wir die vor uns liegenden Aufgaben be­wältigen wollen. Wir flehen am Anfang des neuen Vierjahresplanes, durch den auch der letzte Arbeitslose in Drot gebracht und der weitere Aufstieg unserer Wirtschaft von der Rohstoffseite her gesichert werden soll, heute gewinnt das weniger Verbrauchen und mehr Sparen auch insofern an nationaler Bedeutung, als es geeignet ist, die auf Verhinderung eines Preisauftriebe gerichtete Politik der Reichs­regierung in wirksamer Weise zu unterstützen.

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Alle zeichnen Reichsanleihe!

Ein Aufruf des Reichsbankpräsidenten.

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Lersteller: Palmoltve-Binder & Ketel« GmbL., Lamburg

feine Tochter Erika Mann find bereits vor längerer Zeit wegen ihres unwürdigen Auftretens im Aus­land der deutschen Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt worden.

22. Rudolf Olden, früherer Rechtsanwalt und Redakteur amBerliner Tageblatt". Dort arbeitete er in vorderster Linie an der jüdisch-marxistischen Durchsetzung des deutschen Volkes. Nach seiner Flucht aus Deutschland führt er unter Benutzung -er Emigrantenpresse seinen gehässigen Kampf gegen alles Deutsche fort.

23. Karl Otten, kommunistischer Schriftsteller, früherer Mitarbeiter an derFrankfurter Zeitung" und demBerliner Tageblatt", war mit einer Jü­din verheiratet. Nach der Machtübernahme begab er sich ins Ausland und veröffentlichte dort einen Roman, dessen deutschfeindliche Tendenz in beson­ders gehässiger Weise zum Ausdruck kommt.

24. Georg R e i n b o l d, ehemaliger Landesvor­sitzender der SPD. in Baden, der sich durch Orga­nisierung von Gewalttaten bei politischen Versamm­lungen hervortat. Nach seiner Flucht arbeitete er vor allem in Frankreich im Sinne der hochverräte­rischen Ziele der marxistischen Emigrantenorgani­sationen.

25. Karl S ch n o g, radikaler Schriftsteller, der früher aktiv in der kommunistischen Bewegung stand und für die kommunistische ZeitungWelt am Abend" arbeitete. Nach seiner Emigration veröffent­lichte er in der Pariser und Prager Emigranten­presse meist in Gedichtsform Angriffe gegen das Reich, die sich durch Gehässigkeit und Niedrigkeit der Gesinnung auszeichneten.

26. Karl Schreiner, Journalist, flüchtete ins Ausland und ist dort Mitarbeiter an den von Otto Straffer herausgegebenen berüchtigten Hetzschriften in Prag. In seinen Artikeln versucht er durch ent­stellende Verwendung statistischen Materials ein falsches Bild über die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland zu erwecken.

27. Wilhelm Sollmann, marxistische Partei- größe des Novembersystems. Seit 1920 gehörte er der ehemaligen SPD.-Fraktion an und war wäh­rend des Kabinetts Stresemann Reichsminister des Innern. Nach der Machtübernahme flüchtete er zuerst ins Saargebiet und begab sich nach der Saarabstimmung nach Frankreich. Dort trat er einem Jo ur n alistenv erb and bei, der alle ausgewan­derten und z. T. bereits ausgebürgerten deutsch­feindlichen Schriftsteller umfaßt und betätigte sich als Verfasser zahlreicher gegen das Reich gerichte­ter Artikel. Außerdem unterhielt er enge Bezie­hungen zu den führenden Prager Emigranten­kreisen. er

28. Arthur Thiele, ehemaliger Gewerkschasts- sekretär und Reichsbannerführer in Dresden. Er gehörte zum Parteivorstand der ehemaligen SPD. in Prag, der ein Sammelbecken aller deutschfeind­lichen Bestrebungen der Emigranten im Auslande bildet. . m

29. Arnold Vahsen arbeitete im Sinne der Be­strebungen Otto Strassers im Auslande und knüpfte landesverräterische Beziehungen zu ausländischen Staaten an. .

30. Ludwig Wronkow, jüdischer Zeichner der sich in Prag' niedergelassen hat und durch politisch- sachrische Zeichnungen würdeloser Form die politi-

Jstanbul, 3. Dez. (DNB.) In der Zeit vom 18. November bis 3. Dezember haben 12 sow - jetrussische Fracht dumpfer die Meer­engen in der Richtung nach dem Mittelmeer durchfahren. Den gleichen Weg haben drei spanische Dampfer und ein Dampfer unter merikani - scher Flagge genommen, die ebenfalls aus sowjetrussischen Häfen kamen und für Spanien bestimmt waren. Jm Zeitraum vom 22. November bis zum 3. Dezember sind acht sowjetrusstsche Dampfer leer aus spanischen Häfen nach Sowjet­rußland zurückgefahren. Die Uebernahme der für Spanien bestimmten Ladungen erfolgte in den Häfen von Noworossisk, Batum, Odessa und Mariopol.

Der Schiffsverkehr zwischen Sowjetrußland und Spanien hält somit in unverminderter Stärke an. Zu den im Ausland verbreiteten Meldungen, wonach s o w j e t r u s s i s ch e K r i e g s- schiffe die Meerengen durchfahren haben sollen, erklären türkische Stellen mit aller Bestimmtheit, daß von Sowjetruhland bisher keinerlei Ankündi­gung über eine beabsichtigte Durchfährt erfolgt sei. Eine solche Ankündigung ist aber nach dem Wort­laut des Meerengenabkommens erforderlich und muß acht Tage vor der Durchfahrt erfolgen. Unter­seeboote der Uferstaaten des Schwarzen Meeres dürfen dieses Meer nur verlassen, wenn sie Werften und Docks in anderen Meeren aufsuchen müssen und müssen die Durchfahrt in aufgetauchtem Zu­stand bei Tage vornehmen.

Kriegszone an der spanischen Küste.

London, 3. Dez. (DNB.) Bei der britischen Regierung ist eine Note der spanischen National- regierung eingegangen, in der darauf aufmerksam gemacht wird, daß in der Zeit zwischen dem 30. No­vember und dem 15. Dezember in der Zone von Kap San Anto nio (nördlich von Alicante) und

scheu Bestrebungen Deutschlands verächtlich zu machen sucht.

31. Hans von Zwehl, Journalist, früherer Mitarbeiter an der kommunistischen ZeitungWelt am Abend" und amBerliner Tageblatt . Nach seiner Emigration arbeitete er ständig für eine berüchtigte Pariser (EmiarantenAeitung. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Broschüren, aus denen die niedrigste Gesinnung gegenüber seinem früheren Heimatlande spricht.

32. Heinrich Ritzel, ehemaliger Oberregierungsrat in Gießen,

33. Hans Gustav Steinthal, ehemaliger ©tu- dienrat,

34. Heinrich Peter Danzebrink, ehemaliger Regierungsrat

35. hertwig Machts, ehemaliger Kriminalkom­missar,

36. Gustav Lehnert, ehemaliger Kriminalassi­stent,

37. Paul Kowalski, ehemaliger Polizeiwacht- meister, 38. Alfons Baumann, ehemaliger Po­lizeiwachtmeister,

39. August Heinrich Lauriolle, ehemaliger polizei- verwaltungsfekretär in Vuhbuch,

tungsmaßnahme für die Bombardierung der Stadt durch nationalistische Flieger verübt worden sein. Der Bürgermeister von Alicante habe angeblich er« klärt, daß er den Forderungen der anarchistischen Elemente nicht mehr länger ljabe Widerstand leisten können.

Haussuchungen bei belgischen Helfern der Bolschewisten.

Brüssel, 4. Dez. (DNB.) Die planmäßigen Anwerbungen für die rote Armee in Spanien, die kürzlich Gegenstand von Inter­pellationen in der Kammer und im Senat waren, haben jetzt die Behörden veranlaßt, aus ihrer bis­herigen Zurückhaltung herauszutreten. In den Be­zirken der Appellhöfe von Brüssel, Lüttich und Gent sind am Mittwoch und am Donnerstag zahl­reiche Durchsuchungen durchgeführt worden, so bei dem Generalsekretär der Sozialistischen Partei Jean Delvigne, dessen internationale Tätigkeit für die Roten in Spanien schon vor län­gerer Zeit aufgedeckt worden ist. Ferner wurden Durchsuchungen vorgenommen bei führenden Per­sönlichkeiten der Kommunistischen Partei, bet dem belgischen Sekretär der Internatio­nalen Roten Hilfe, bei einer ehemaligen An­gestellten der Roten Hilfe, bei einem kommunisti­schen Provinzialrat und einem Anarchisten, lieber bas Ergebnis der Durchsuchungen wird vorläufig nur mitgeteilt, daß zahlreiche Schriftstücke beschlag­nahmt worden seien. Die Haussuchungen sind ziem­lich schlagartig in mehreren Orten, u. a. in Brüssel, Antwerpen, Charleroi, Mons, Lüttich, Verviers, Huy, durchgeführt worden.

Jüdische Kommunisten in Budapest ausgehoben.

B u d a p e st, 3. Dez. (DNB.) Wegen k o m munistischer Umtriebe wurden am Don­nerstag wiederum 12 Personen von der Buda­pester Polizei in haft genommen. Es handelt sich bei den verhafteten Kommunisten zum arößten Teil um Jugendliche beiderlei Geschlechts, die der be­rüchtigten jüdisch-zionistischen Vereini­gungSomer hacair" angehören. Die Polizei überraschte die Bande in einer Wohnung inmitten der Stadt, in der sechs jüdische Mädchen und sechs Burschen in gemeinsamem haushalt lebten. Erst vor kurzem waren 15 jugendliche Mit­glieder des zionistischen VereinsSomer hacair", die unter der Anführung einer 16jährigen jüdischen Schülerin standen und kommunistische Propaganda in den Mittelschulen betrieben, von der Polizei verhaftet worden.

Zu den vorhandenen Anlagemöglichkeiten für Ersparnisse tritt die bis zum 5. Dezember zur Zeichnung aufliegende neue Folge 4,5 pro - 3 e n ti g e r auslösbarer Reichsschatzan­weisungen. Diese Anleihe ist in jeder Be­ziehung eine gute Anlage ; sie hat eine günstige Verzinsung und ist im Bedarfsfälle leicht verwert­bar. Was die Sicherheit anbetrifft, so ist der natio­nalsozialistische Staat von Anfang an auf den Schutz der Sparer bedacht gewesen. Er hat den Willen und die Macht, diejenigen zu schützen, die ihm ihre Ersparnisse anoertrauen.

Allen kommen die Erfolge der nationat- fozialiflischen Aufbaupolitik zugute. Darum ist die Aeichnungsaufforderung auch an alle Be­rufsstände ergangen. Ls darf nicht fein, daß in Kreisen der gewerblichen Wirtschaft zu hören wäre: Wir haben schon früher Anleihe ge­zeichnet, jetzt sollen die anderen es tun. 3n der ländlichen Bevölkerung wird man nicht sagen dürfen, die Reichsanleihe geht uns nichts an. Die Lohn- und Gehaltsempfänger schließ- lich dürfen nicht glauben, ihre Spartätigkeit wäre belanglos.

Der nationalsozialistische Staat könnte die Mittel, die er zur Finanzierung seiner Aufgaben braucht, auch durch ein Anziehen der Steuerschraube aus. bringen. Er sieht jedoch bewußt davon ab, seine Macht auf diesem Gebiete auszunutzen. Er verteilt vielmehr die Lasten, um sie tragbarer zu machen, auf eine Reihe von Jahren. Eine solche Politik ist aber auf die Dauer nur dann möglich, wenn alle einmütig zusammenstehen, um dem Staat diese notwendigen Anleihemittel zu leihen.

Line Feststellung.

Ministerialrat Berndt, dessen große kultur­politische Rede wir am 30. v. M. auszugsweise ver­öffentlichten, bittet um Aufnahme der Feststellung, daß der in der Rede genannte Kritiker Max Mar­sch a l k kein Jude ist.

Die pariser Weltausstellung soll nicht verschoben werden.

Der Generalkommissar für die Pariser Welt- ausstellung von 1 9 3 7, ßabbö, gibt be­kannt, daß entgegen anderslautenden Gerüchten die Ausstellung am vorgesehenen Zeitpunkt, d. h. am 1. Mai 1937 eröffnet werden würde.

Wetterbericht

des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Unter dem Einfluß des Azorenhochs hält das unbeständige Westwetter nicht nur an, es hat viel­mehr mit der neuen Entwicklung eines kräftigen Tiefdruckwirbels wieder eine neue Verstärkung er­fahren. Dieser ist mit seinem Zentrum zwar noch ziemlich weit nördlich von uns, hat aber an seiner Südseite das mitteleuropäische Festland bereits mit milden ozeanischen Luftmassen überschwemmt, die in der Nacht zum Freitag zu weiteren Niederschlä­gen Anlaß gaben. Etwas kältere Luftmassen, die an seiner Rückseite tiefer auf das Festland vor­dringen, werden die unbeständige Witterung fort­setzen, sie aber zunächst wieder lebhafter gestalten.

Aussichten für Samstag: Veränderliches Wetter mit gelegentlicher Aufheiterung, mit einzel­nen, meist schauerartigen Niederschlägen, bei lebhaf­teren, teilweise böigen westlichen bis nordwestlichen Winden, leichte Abkühlung.

Sportwetterbericht.

Vogelsberg: Nebel, 4- 1 Grad, 32 cm Ge­samtschneehöhe, Pappschnee, Ski und Rodel mäßig.

Taunus. Kleiner Feldberg: Nebel, + 3 Grad, 25 cm Gesamtschneehöhe, Pappschnee, Ski möglich.

Jn den Bergen hat Tauwetter eingesetzt, voraus­sichtlich zum Wochenende wird wieder Besserung und auch Schneefall eintreten.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertretender Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: i. D. Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- (eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Marbella (westlich von Malaga) auf feindliche Schiffe in spanischen Hoheitsgewässern Luftan­griffe durchgeführt und in den Hafenmündungen dieser Zone Minen gelegt werden würden.

Dimittoff in Paris?

Paris, 4. Dez. (DRV. Funkfpruch.)Figaro" bringt ohne nähere Quellenangabe und als einzige pariser Worgenzeilung die Nachricht, daß sich der Sekretär der Dritten Internationalen ®imitroff seit Donnerstag in Paris aufhalte.

Bolschewistischer Terror in Tarragona

Salamanca, 4. Dez. (DNB. Funkspruch.) Dom Sonderberichterstatter des DNB. Den Nachrichten nationaler Rundfunksender zufolge, ist es in den letzten Tagen in der katalanischen Provinzhaupt- stadt Tarragona zu stürmischen Auseinander- setzungen und Streitigkeiten zwischen den republikanischen Separatisten und den Vertretern der l i n k s r a d i k a l e n Parteien gekommen, die dazu führten, daß die letzteren die Gewalt völlig an sich gerissen haben. Jn den weni­gen Tagen ihrer Herrschaft sollen bereits eine größere Anzahl rechts st ehender Per­sonen ermordet und mehrere Gebäude ange- zündet worden sein.

Role Mörder.

51 nationale Spanier in Alicante erschossen.

Paris, 3. Dez. (DNB.) Nach aus Sevilla vor­liegenden Meldungen haben die Roten in Ali­cante trotz der Eingaben der konsularischen Ver­treter 51 nationale Spanier, die als Gei- ein festgehalten worden waren, erschossen. Wie es heißt, soll diese furchtbare Bluttat als Dergel-

munlftischen Umsturzpläne tätig ist. Er spielt ins- besondere in internationalen Organisationen zur Bekämpfung des Faschismus eine Rolle und ver- jucht in letzter Zeit durch seine publizistische Tätig­keit den politischen Katholizismus für eineanti- aschistische Volksfront" zu interessieren. An der miß­lungenen Boykottbewegung gegen die Abhaltung der Olympischen Spiele in Deutschland hat er sich on maßgebender Stelle beteiligt.

18. Heinrich König, marxistischer Funktionär, der sich aktiv an Gewalttätigkeiten im politischen Kampf beteiligte. Nach vorübergehendem Aufent­halt im Saargebiet flüchtete er nach Frankreich and setzfe dort seine deutschfeindliche Tätigkeit fort.

19. Paul Christian Künder, marxistischer Funk­tionär und Vorstandsmitglied des ehemaligen ReichsbannersSchwarz-Rot-Gold". Nach dem Um­schwung versuchte er illegal für die marxistischen Ziele zu arbeiten und flüchtete bann ins Ausland. Er beteiligte sich in Kopenhagen an führender Stelle in den marxistischen Emigrantenorganisationen.

20. Adolf Ludwig, ehemaliger Gewerkschafts­sekretär und dritter Bürgermeister in Pirmasens. Als fanatischer Marxist zeichnete er sich durch be­sondere gehässige Bekämpfung der NSDAP, aus. Wegen illegaler Betätigung flüchtete er ins Aus­land und beteiligte sich führend an hochverräterischen Unternehmungen. Nach vorübergehendem Aufent­halt im Saargebiet setzte er sein staatsfeindliches treiben in Frankreich fort.

21. Thomas Mann, Schriftsteller, früher in München wohnhaft. Nach dem Umschwung kehrte er nicht wieder nach Deutschland zurück und grün­dete mit seiner Ehefrau Katharina, geb. Prings- heim, die einer jüdischen Familie entstammt, einen Wohnsitz in der Schweiz. Wiederholt beteiligte er sich an Kundgebungen internationaler, meist unter jüdischem Einfluß stehender Verbände, deren feind­selige Einstellung gegenüber Deutschland allgemein bekannt war. Seine Kundgebungen hat er in letzter Zeit wiederholt offen mit staatsfeindlichen Angrif­fen gegen das Reich verbunden. Anläßlich einer Diskussion in einer bekannten Züricher Zeitung über die Bewertung der Emigrantenliteratur stellte er sich eindeutig auf die Seite des staatsfeindlichen (Emigrantentums und richtete öffentlich gegen das Reich die schwersten Beleidigungen, die auch in der Auslandspresse auf starken Widerspruch stießen. Sein Bruder Heinrich Mann, sein Sohn Klaus und

ehemalige deutsche Beamte, die nach der Machtüber- nähme wegen iyrer bisherigen politischen Tätigkeit aus dem Staatsdienst entlassen wurden. Sie begaben sich vorübergehend ins Saargebiet, wo es ihnen gs» lang, eine Anstellung durch die Regierungskommis, sion des Saarlandes zu erhalten. Nachdem die Ab­stimmung nicht das von ihnen erstrebte Ergebnis hatte, flüchteten sie in das Ausland und setzten dort in offener und versteckter Form ihr taubes- und hochverräterisches Treiben gegen Deutschland fort. Die meisten von ihnen beteiligten sich in Frank­reich an internationalen marxistischen Kampforgani­sationen, deren Bestrebungen gegen den Bestand des Reiches und feiner Regierunasform gerichtet waren. Hierbei zeichnete sich besonders Lehnert aus, der eine führende Stelle innerhalb dieser Or­ganisation einnahm.

Die Ausbürgerung der Saaremigranten ist wegen ihrer deutschfeindlichen Betätigung nach Beendigung der Verwaltung des Saarlandes durch den Völker­bund erfolgt, im übrigen handelt es sich um Per­sonen, die weder abstimmungsberechtigt waren, noch unter den Schutz des sogenannten Römischen Ab­kommens vom 2.13. Dezember 1934 fallen.