Ausgabe 
3.9.1936
 
Einzelbild herunterladen

Donnerstag, Z. September 1936

Nr. 206 Erstes Blatt

186. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesten

Erscheint täglich, nutzer jhbw ä " Ä Annahme von Anzeigen

Sonntags und Feiertags AHHe A W für die Miltagsnummer

Beilagen: Die Illustrierte A A Ä AA W ▲▲ bis 8"/,Uhr des Vormittags

SsiiSföÄ ililAvyAnAw lltt'yAtAAr

WZ iDKncncr ziiiwigci SW

infolge höherer Gewalt V Stellen-, Vereins-, gemein-

OHM General-Anzeiger für Oberhesten

Postscheckkonto: behördliche Anzeigen 6Npf.

zrankfurt am Main liess Druck und Verlag: Vrühl'sche llniverfitats-Vuch- und Zteindruckerel R. Lange In sieben. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstraye 7 Mengenabschlüsse Staffel 8

l .< .

& 1

Mb l

Der Geist -er Reichsparteitage.

Von Dr. Wilhelm Krick, Reichs« und preußischem Minister des Innern.

Von den ersten Anfängen haben sich die Reichs­parteitage der NSDAP durch ihren Geist und ihre äußere Form von allen ähnlichen Veranstaltungen anderer Parteien wesentlich unterschieden. Während die parlamentarischen Parteien der Systemzeit Kongresse veranstalteten, bei denen den Parteian­hängern das beschämende Bild der Zerrissenheit, der Intrigen und des Parteihaders im eigenen Lager, ebenso wie im ganzen Volk oft drastisch vor Augen geführt wurde, hat der Führer bereits am e r st e n Parteitag der NSDAP, der im Januar 1923 zu München abgehalten wurde, den Rahmen der üblichen Parteitagsform gesprengt. Zum ersten Male marschierten damals die alten Kämpfer, meist Frontsoldaten des Weltkrieges, auf. Der Führer weihte, die erste Standarte und gab die Parole für die nächste Kampfzeit. Keine zersetzenden Diskussionen, kein Wenn und Aber, sondern ausgerichtete Marschkolonnen, die mit wehenden Fahnen und Standarten zum Kampf geg'en eine Welt von Feinden antraten. Im Marschtritt der alten Parteigenossen lebte der Geist, den das Erlebnis der Frontsoldaten in den Schützengräben des Weltkrieges geboren hatte, aufs neue auf. Der Führer gab der neuen Kameradschaft, die sich an­schickte, ein Reich zu erobern, die Standarten, die Fahnen, die Kampfsymbole und erweckte den Gei st der neuen Volksgemeinschaft.

Je mehr die Partei im deutschen Volk Wurzel schlug, je größer und mächtiger sie wurde, desto mehr wurden die Reichsparteitage der Ausdruck des soldatischen Geistes. Die Disziplin, die Gefolg­schaftstreue und der freiwillige Gehorsam, der die Tausende alter Kämpfer erfüllte, waren ihnen keine Äußerlichkeit, sie waren in einer großen politischen Idee begründet. Der Führer hat die Gestalt des politischen Soldaten, der politi­schen Armee geschaffen. Das äußere Bild der Reichsparteitage mit ihren endlosen Marschkolonnen und ihrer immer straffer werdenden Ordnung war nur denkbar, weil alle die tausende Männer und Jünglinge der Kampfformation Adolf Hitlers einer einzigen großen geistigen Gemeinschaft zu dienen bereit waren. Die Marschkolonnen Adolf Hitlers hatten ein hohes politisches Ziel: die Machter­greifung; sie hatten aber auch eine klare welt­anschauliche Ausrichtung: die nationalso- zialistische Idee.

Wenn irgendwo im politischen Geschehen, dann konnte und' kann man es bei der NSDAP sagen: Es ist der Geist, der sich den Körper baut. Dieser Geist der straffen Zucht, der Ein- und Un­terordnung, der freiwilligen Disziplin und des Opferns hatte nicht nur die Parteitage, sondern die gesamte Bewegung in jahrelanger Uebung geformt. Die Reichsparteitage waren nur der weithin pcht- bare Ausdruck dieses Geistes. Sie ließeni ahnen daß die Bewegung einst das ganze deutsche Volk ergreifen werde. Wie jubelten die Massen in Nürn­

berg auf, wenn die SA mitruhig festem Schritt" das Bild eines neuen Staatswillens, einer neuen Ordnung, Sicherheit und Kraft offenbarte. Wie mächtig wirkte es auf Freund und Feind, als am Reichsparteitag 1929 zum ersten Male eine fast unübersehbare Kolonne des Schwarzen Korps der SS wie ein Sinnbild der kommenden Macht und Ordnung beim Vorbeimarsch vor dem Führer den Abschluß des Parteitages bildete.

So wuchs von Parteitag zu Parteitag die Be­wegung und formte sich nach der Machtergreifung zu jener ehernen Einheit, wie sie heute in den Kampfformationen der Partei, in der Hitler­jugend, im Reichsarbeitsdienst und endlich in der neuen Wehrmacht Äes Dritten Reiches bleibende Gestalt angenommen hat.

Nürnberg, 2. Sept. (DNB.) Am Reichspartei­tag 1936 nehmen 41 000 Hitlerjungen teil. Ihre Zeltstadt befindet sich bei Altenfurth hinter dem Langwasser. Sie wurde von der HI. selbst erbaut. In diesem Jahre sind es 110 0 neue lange Zelte in der Größe von 6 X 14Meter, die jeweils 40 Jungen fassen. Das Lager in Moh- renbrunn ist mit allen modernen Einrichtungen ver­sehen. ©eine breiten Straßen sind mit den Namen bekannter HJ.-Führer bezeichnet und trogen die Namen der verschiedensten Gebiete. Die Zelte haben Fernsprechanschlüsse. Daneben sind Pilz­lautsprecher aufgestellt und Waschgelegenheiten in genügender Zahl eingerichtet.

Am 11. September treffen die Jungen mit 45 Sonderzügen ein. Am nächsten Morgen findet die große HI. - Kundgebung im Stadion statt. Sodann gelangt in der Hauptkampfbahn ein ch o - ristisches Spiel zur Aufführung. Der Ab­transport erfolgt am Sonntagmorgen. Die Verpflegung der HI. wird auch in diesem Jahre wieder der Hilfszug Bayern übernehmen. Sie erfolgt dreimal täglich: am Samstag erhält die HI. zusätzliche Marschverpflegung, am Sonntag Transportoerpflegung.

Das Lager ist mit 25 ärztlichen Hilfs- ftellen und zwei Sanitätszelten ausge­stattet. Im Mittelpunkt des Lagers an der Adolf- Hitler-Straße steht der Kommandoturm, in dessen Nähe der Reichsjugendführer Boldur von Schirach Quartier beziehen wird. Für die Teil­nehmer am Lager sind einige Verkaufs st ände zur Aufstellung gelangt, in denen alles Erforderliche gekauft werden kann. Auf dem Fahnenhügel werden die 1600 Fahnen, die nach Nürnberg ge-

Die Parteitage sind Meilen st eine am Wege geworden, den Adolf Hitler in seinem weltgeschicht­lichen Ringen um die Macht und Größe seiner Nation ging. Aus politischer Ohnmacht und Zer­rissenheit, aus Schande, Not und Wehrlosigkeit, hat der Führer das deutsche Volk zu innerer Ge­schlossenheit, zu Wehrhaftigkeit und Ehre, aber auch zu neuer Macht geführt.

Weithin leuchtet der Geist der Bewegung über die ganze Nation. Die Reichsparteitage der NSDAP sind zu wahren Festtagen des ganzen deutschen Volkes geworden. Die Marschkolonnen in Nürn­berg verkünden der Welt, daß das deutsche Volk zu seinen höchsten geistigen Gütern wieder zurückge­funden hat: Zu Ehre, Freiheit, Vater­land !

bracht werden, aufgestellt. Auf diesem Hügel findet am Freitagnachmittag die Weihe von zwan­zig Bannfahnen durch den Reichsjugendfüh­rer statt. Für Wachestellung, Absperrdienst usw. ist eine besondere Lagerpolizei von 600 Mann vorgesehen. In den Lagerstraßen jedes Gebietes befindet sich ein sogenanntes Gebietskom­mando. Die Gesamt- und Aufmarschleitung liegt in den Händen des Stabsführers Lauter­bacher, die Lagerleitung in den Händen des Bannführers Heil.

Während des Reichsparteitages ist für den BDM. in Bamberg eine besondere Der- a n st a l t u n g vorgesehen. Am 11. September weiht dort Reichsjugeydführer Baldur v. Schirach 370 Untergauwimpel. Am Samstag, dem 12. Sep­tember, nimmt der BDM. an der Kund­gebung im Stadion teil und fährt dann nach dieser Veranstaltung wieder nach Bamberg zurück.

Oie Werkscharen beim Tleichsparteikag.

Nürnberg, 2. Sept. (DNB.) Auch in diesem Jahre nehmen'die Werkscharen am Reichsparteitag teil, und zwar 6000 Mann, die auf Einladung Dr. Leys nach Nürnberg kommen. Ihre Unterbringung erfolgt im Werkscharlager L a n g w a s s e r. Jedes der 28 Zelte faßt etwa 250 Mann. Auch dieses Lager ist mit allen modernen gesundheitlichen Ein­richtungen ausgestattet. Die Mitwirkung der Werk- scharmanner besteht in einer großen eigenen Ver­anstaltung, deren Mittelpunkt das FestspielA u ch auf dem Ambos wächst das Brot" bil­den wird, und das hauptsächlich von den Gauen Düsseldorf und Hessen-Nassau gespielt wird.

Unter der Fuchtel der GPU.

Don unserem PE.-Berichierstatter.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Warschau, 1. September 1936.

Als das Todesurteil gegen die 16 Angehörigen der Sinowjew-Kamenew-Opposition und knapp 24 Stunden später die Hinrichtung dieser neuesten Opfer des Stalinschen Blutregiments in Warschau bekannt geworden waren, schrieb dieGazeta Polska", die sich durch ebenso gute Informationen aus dem Schattenreich des Bolschewismus, wie durch eine treffsichere Beurteilung der Dinge in Sowjetrußland auszeichnet, man könne sich diesen Prozeß-Verlauf und vor allem diese Aussagen der Angeklagten nur so erklären, daß es jenseits der Grenze im Osten noch etwas Schreckliche­res gebe, als es die Todesstrafe ist. Wenn ehemalige Größen des Bolschewismus sich so un­glaublich erniedrigen konnten, so müsse dies aus der Furcht vor weiteren Qualen herge­leitet werden. Denn die GPU. verbreite mit ihren Foltermethoden Angst und Schrecken im ganzen Lande. Auf der anderen Seite allerdings so folgerte das Blatt dürfe man daraus schließen, daß die Regierenden sich heute sehr unsicher auf ihrem blutigen Thron fühlen müßten, da sie sich nur mit diesen Methoden an der Macht erhalten könnten.

Seit dieser psychologischen Erklärung für die Hinteraründe der Moskauer Vorgänge sind einige Tage ms Land gegangen und von 12 zu 12 Stunden mehren sich die Nachrichten aus Moskau wie aus der bolschewistischen Provinz, die mit immer größerer Eindringlichkeit den Schluß nahe­legen, daß die Hinrichtung der Sechzehn nur d e r Anfang einer ganz groß angelegten neuen Aktion gegen die Feinde Stalins im Innern und im Aus­land gewesen ist, daß die GPU. heute alle Hände voll zu tun hat, um ihr blutiges Handwerk zur Zufriedenheit des rachedürstenden Stalin-Dschuga- schwili, dieses neuerstandenen georgischen Dschingis- Chan, zu tun und daß in dem großen 170 Millio­nenreich der Russen etwas tief Aufwühlendes und das ganze Schicksal des Landes Berührendes vor sich geht.

Der polnische Jude Jehuda, der heute unter dem Namen Jagoda der Chef der GPU und als solcher der besondere Vertrauensmann Stalins ist, hat schon seit einer Woche ständiges Quartier in der Lubjanka, dem berüchtigten Moskauer Zentrum der Tscheka, aufgeschlagen. Dieser Jagoda ist nun täglich 24 Stunden lang mit der von Sta­lin angeordneten neuen Säuberungsaktion beschäf­tigt, die heute jeden hohen und höchsten Partei­funktionär und jeden prominenten Staatsangestell­ten bedroht. In der Lubjanka, einer Straße, die im Zentrum Moskaus in der Nähe der Kreml­mauer liegt, herrscht Hochbetrieb. Es ist eine lange Straße, diese Lubjanka; im Dolksmund aber ver­steht man bei ihrer Nennung nur das eine Gebäude, ein einstiges Hotel, das das Nerven­zentrum der über das ganze große Gebiet der Union, ja auf alle ausländischen Niederlassunaen des staatlichen Bolschewismus ausgedehnten GPU bildet. Drei Stockwerke über und vier Stockwerke unter der Erde zählt dieses Haus, das sich äußer­lich durch nichts von feinen Nachbarn unterscheidet. Aber im Innern gibt es die eigene Sendestation der GPU, die eigenen Verpflegungsräume der qualifizierten Angestellten, den Ausgangspunkt der eigenen Telefon- und Telegraphenlinien, die- stüngskammern und Waffenniederlagen, die Kar- thotek, in der alle irgenroie verdächtigen Personen, Millionen an der Zahl, ausgezeichnet sind, und schließlich die Folterwerkzeuge und die Gefangenen­zellen aller vier Klassen.

Genosse Jagoda braucht nur auf einen Knopf zu drücken und er wird mit Stalin persönlich ver­bunden oder mit einer anderen Stadt ober mit der Botschaft in London, Warschau und Berlin. Er besitzt eine eigene Funkwelle, die alle paar Tage geändert wird, und eine Abhörzentrale, durch die er in jedes in- und ausländisches Tele­fongespräch eingeschaltet werden kann. In seiner Spionageabteilung ist man genau über alles unterrichtet,' wie ein sowjetischer Würden­träger seine freie Zeit verbringt, zu welchem Zweck die verschiedenen Ausländer nach Sowjetrußland kommen, die die Union derSozialistischen Födera­tiven Sowjetrepubliken" besuchen, wie die Stim­mung der Arbeiter auf den Werken und der Bauern auf dem Lande ist, welche Aeußerunoen von wem und zu welcher Zeit getan werden, die man alsregimefeindlich" auslegen kann, welche neuen Ideen z. B. in den Köpfen der Jugend spu­ken und wo ein Erlahmen oder auch nur ein vor- übergehendes Nachlassen der lauten Ergebenheits­bezeugungen gegenüber demweisen Führer der Menschheit und dem aroßen freund aller Bedrück­ten, dem lieben Genossen Stalin" auf das Entstehen einer gefährlichen Gärung schließen ließe.

In diesem Gebäude der Lubjanka befinden sich auch vier Kategorien der G e f a n g e n e n z e 1- len, die Folterkammern, die Korkzellen und die Keller, in denen die Hinrichtung der zahllosen Opfer des Regimes vorgenommen werden. Die Hin­richtung sie wird in der Sowjetunion von hinten, durch einen Schuß in die Zirbeldrüse, vorgenom­men ist in der Tat, wie das polnische Blatt richtig sagte, noch die humanste Art, einen Menschen vom Leben zum Tode zu bringen. Da gibt es aber noch die verschiedenen Arten, wie man dem Häftling zu­vor zu einem Geständnis bringt. Man sperrt ihn in eine Zelle, in der es feine Sitz- ober Liege- möglichkeiten gibt. Ein Posten sorgt bafür, bah er mehrere Tage hinburch nicht zum Schlafen kommt. Immer, wenn er einnickt, wirb er geweckt bis ergeftanben" hat. Um bas zu beschleunigen.

Das gleiche geistige und politische Prinzip einer klaren unb einheitlichen Führung ber gesamten Nation unb einer Zusammenfassung aller im Volke ruhenben Kräfte hat nunmehr auch auf bem Ge­biet bes Filmschaffens Deutschlanb, wie bas Ergeb­nis von Venebig einbeutig erweist, an bie Spitze ber Kulturnationen gestellt. Vor einem internatio­nalen Forum, auf besten Zusammensetzung unb Urteilsbilbung wir keinerlei Einfluß hatten, ist ber beutschen Filmkunst einstimmig ber höchste aller zu vergebenen Preise zuerkannt worben. Wir müssen uns bewußt sein, baß hierin ebensosehr ein Erfolg ber filmpolitischen Leitung wie bes Filmschaffens selber zu erblicken ist. Wie auf allen anbern Ge­bieten bes öffentlichen Lebens ist bamit auch auf bem Gebiete bes Filmschaffens unwiberleglich ber Beweis erbracht, welcher Leistungssteigerung bie Nation unter nationalsozialistischer Führung fähig ist; die Propheten von einst, welche bie politische Führung bes neuen Deutschlanb glaubten bekämp­fen unb kritisieren zu müssen, welche einem schran­kenlosen Jnbivibualismus bas Wort rebeten unb die Meinung vertraten, daß lediglich bie Ansicht des einzelnen Künstlers für künstlerisches Schaffen maßgebend sei, sind damit eindringlich roiberleat worben. Das Ergebnis von Venebig zeigt aufs neue, baß ber Nationalsozialismus mit seinem richtunggebenden Wirken auf allen Gebieten des Lebens weitergekommen ist als manche andere Nation mit ihrer sogenannten Geistes- unb Kunst­freiheit.

Glückwünsche Dr. Goebbels an Luis Trenker.

Reichsminister Dr. G o e b b e l s hat an den Film­regisseur Luis T r e n k e r, zur Zeit in Parma (Ita­lien), folgenbes Telegramm gerichtet:Zur Ver­leihung bes Mussolini-Pokals für Ihren Film ,Der Kaiser von Kalifornien^ auf ber 4. Internationalen Filmkunstschau Venebig übermittle ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche. Ich freue mich, daß bamit Ihr stets künstlerisches unb konsequentes Filmschaffen so sichtbar eine internationale Ehrung erfahren t)at."

Nach ben großartigen Erfolgen unserer Sportler bei ben Olympischen Spielen in Berlin bebeutet bas gestern ausführlich oerfünbete Ergebnis ber Internationalen Filmschau in Venebig einen neuen triumphalen Erfolg ber beutschen Nation. Wir bürfen stolz barauf sein, unb bas ganze Volk bringt ben Siegern von Penebig seine Glückwünsche bar.'Angesichts ber bort bewiesenen unb von ber gesamten Kulturwelt anerkannten Leistungen scheint es angebracht zu sein, ben Blick um einige Jahre zurückzulenken, unb sich zu erinnern, wie ber Na­tionalsozialismus bei ber Machtübernahme tm Jahre 1933 sich auf allen Gebieten einem völligen Niebergang gegenüberfanb. Die Gegner bes neuen Regimes prophezeiten bamals einen völligen Zu­sammenbruch auf kulturellem Gebiet, ba bie Kunst unter einem autoritären Regime niemals zu gro­ßen schöpferischen Leistungen gebeihen könne. Jn- bessen haben bie hinter uns liegenben Jahre zur Genüge bewiesen, baß bie Gegner unb Kritiker bes nationalsozialistischen Prinzips Unrecht behal­ten haben: burch bie Leistungen bes Nationalsozia­lismus würbe Deutschlanb aus einem vollkommen 3ufammettqebrod)enen Staat wieber zu einer Groß­macht, bie geachtet im Kreise ber Völker steht, unb bie auch mit ihren kulturellen Leistungen oft unb einbringlich genug bewiesen hat, baß die jtrane Zusammenfassung' aller in ber Nation wirkenben Kräfte ihr geschlossener Einsatz unb bie Aufweisung neuer Ziele gerabezu beneibenswerte Erfolge er- brG^tiftagutnunb lehrreich, sich heute wieber einmal daran zu erinnern, wie in ben letzten Jahren Die deutsche Wirtschaft aufgeblüht ist, wie die Arbeits- losenziffer in einer gewaltigen Kraftanstrengung von sieben auf eine Million gesenkt wurde, wie auf technischem Gebiet immer neue Leistungen voll­bracht wurden; seit Jahren stehen beispielsweise in der Automobilindustrie unsere Rennwagen an ber Spitze aller Nationen, und fast sämtliche Auto­mobilrennpreise ber letzten Zeit sind an Deutschland gefallen. Auch bie auherorbentlichen Erfolge Deutsch­lands bei den Olympischen Spielen sind keine Zu­fallsergebnisse, sondern die Früchte bewußter Ge- meinschaftsarbeit unb straffer politischer Führung gewesen.

Oer deutsche Triumph in Venedig.

Der großartige Erfolg nationalsozialistischen Kultur- und LeistungswMens.

Äbeut,^

b i°q '-inen1 gaV Erfolg danon-

gekagen D°e Preisrichter haben den Mu,so m.° Pokal als ben höchsten aller zu oerteilenben Preise

Luis Trenker.-(Rota-Film - Erich Balg - W dem beutschen Louis Trenker-Fllm e erhielt von Kalifornien suerkamm t^interfpieIcn ber Film von den Olymp sch bofumentari - Jugenb der Welt als bestes $.(m

scher F"m ben ^Duce-PrelS^ ^MMin ben Schlußakkorb als t Xrbcm mürben bie Preis bes ibeatennftituts. 21 13 Verräter SpielfilmeAve Maria i Metall bes unb bie Kultur- unb Lehrfilm ,. n f unb Himmels",Ein Me mit Mebaillen

Die Kamera fährt mit ausgezeichnet.

41000 Hillerjnngen nehmen am Reikhsparieilag in Anrnberg teil.