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U. (79 Dritter Blatt
Montag, 5. August 1936
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für die Personen des Spiels. Mahnend für Generationen unserer Zeit. Ueberwunden für uns.
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Eberhard Wolfgang Moellers Spiel ist in markiglyrischer Sprache geschrieben. Es wird gehoben durch Chöre, durch Sprechgesang. Auf der herrlichsten Bühne, die es wohl geben mag, wird es vermittelt von jungen Meistern des Sprechens, Matthias Wiemann und Dr. Werner P f l e i st e r. Erste Schauspieler, Hörspieler sind am Werke; ihre Stimmen, bis in feinste Tönungen hinein, werden uns durch wahre Wunder von Tonfängern und Lautsprechern eindringlich zugeführt, ohne daß die natürlich wirkende Seelens- und Willenskraft der Sprechenden entstellt würde Und Menschenmassen rücken auf der Bühne an, stehen und gehen ab, als wenn alle Welt zum Jüngsten Gerichtstag wallte.
Ein Gerichtswerk paßt in diese Landschaft, paßt an diese Stätte. Thing ist Gericht. Auseinandersetzung will Eberhard Wolfgang Moellers Werk. Er macht einen jeden unter uns mitverantwortlich. Sein Werk spielt ohne Zugeständnisse in die Ge- gegenwart hinein. Es fordert von jedem Genossen der Gemeinschaft Achtung des einen vor dem anderen. Drei Jahrhunderte vergingen. Damals fielen jene Bauern für Freiheit, Glauben und Menschenrecht. Heute regieren uns ihre Ziele. Ihr Blut ist nicht zwecklos geflossen.
preußischer Monolog.
Don Hans Weber.
Es waren schwere Zeiten für Preußen. Der große Korse griff mit aller Macht seiner Garden und Truppen an, man stand dicht vor dem Drama von Saalfeld, wo Prinz Louis Ferdinand den Tod für Preußen fand. In einer Offiziersbesprechung war ihm vom Oberkommandierenden der damaligen preußischen Armee, dem Herzog von Braunschweig, eine Beschwerde eines gewissen Grafen von Wirzen auf Wirzenburg vorgehalten worden, die sich mit dem Durchmarsch preußischer Truppen durch sein Gebiet befaßte. Auf Vorhaltungen erwiderte Louis Ferdinand:
„Durchlaucht, meine Herren Offiziere! Um es an den Anfang zu stellen, es geht in diesem Feldzug um mehr als die Aecker und Fluren einer kleinen Grafschaft des Thüringer Landes. Es geht um einen starken Staat, der mehr Recht auf Leben hat, es geht um Preußen! Dieser Gedanke und die Tatsache, daß ich mit dem Durchschreiten Wirzen- burgischen Gebietes mehr als einen Tagesmarsch auf meinem Vorrücken auf Saalfeld gewann, haben
Me die OWpiakämpsermnen bei uns wohnen
Besuch im Friesenhof.
Von Gerda Wiegand.
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„.Frankenburger Würfelspiel." Mimfführung auf derDietrich Eckart Bühne in Berlin.
K B. In der mit Tausenden gefüllten Dietrich- EÄai--Bühne, dem Theater unter freiem Himmel aiu>s Äerlins Reichssportfeld, fand die Uraufführung vm Eberhard Wolfgang Moellers „Frankenburger Wi^lspiel" statt. Reichsminister Dr. Goebbels tdoiic der Aufführung bei. Als er erschien und zu feto.’-i Platz ging, erhoben sich die Zuschauer zum W'Sruß. x *
Ci Gericht soll kommen. Richter nehmen Platz aiKij ivchlehnigen Stühlen. Bauern sind die Kläger. Sii< Vagen Kaiser Ferdinand II. an, daß er ihres- gh'eif-n Aufrührer nannte und hinschlachten ließ. Äei Kaiser macht seine Räte verantwortlich. Die Mair schieben dem Statthalter die Schuld zu; der tncio r einem anderen, dem Grafen Herbersdorf. Wr: will entscheiden, nach Jahren entscheiden?
2i Richter haben höhere Macht, als sonst ir- diistie Richter haben. Sie drehen das Rad der Zeit gTit Toten kommen wieder. Dreißigjähriger Krieg. Mich in Rot. Volk in Rot. Bauern wie Hunde geiad):et Da brechen die Bauern los, wollen frei g^achet sein, wollen sich Recht schaffen.
3m Namen des Kaisers lädt Graf Herbersdorf st«n otr. Er verspricht, ihnen solle nichts geschehen, fajttfc unbewaffnet kämen. Sie kommen unve- mtoliret Trotzdem läßt Graf Herbersdorf sie von seMr Soldaten umstellen und um ihr Leben mur= jein Ober wollen sie auf ihr Recht und aus ihren Winden verzichten? Nein! Gut, dann wird gewur- W Immer zwei treten vor und würfeln. Wer flWirmt, lebt. Wer verliert, muß sterben. Die Stern wollen diese Willkür nicht. Wut steht m ihMm auf. Sie dringen gegen die bösen Macyr- hciibr vor. Da erlischt der offenbarende Traum.
AiDer ist der Gerichtshof da. Ein großes ma- pijid- Standbild, die ewige Gerechtigkeit, thront n btir Kitte. Nun wird der Spieß umgedreht: Nun mtäfei Kaiser, Räte und Statthalter selbst den D^irf lbecher nehmen. Und sie sind es nun, bie vor bdm ibersten Richter verlieren. Herbersdorf wirst -rstc: triumphierend den höchstmöglichen W s, öEuer die Gestalt wirft auch: sie wi^t „Unendlich- W. Die sieben Richter brechen den Stob über dem Vtnn^eilten.--- ,.. . „
Nachthimmel ist grau verhängt, nur einen lalnii.’: schmalen Strich lassen die Wolken frei. Er stisih! da, schwarz, unheilvoll, mahnend, unheilvoll
jede Olympiakämpferin zu jeder Zeit und Stunde gerade das hergerichtet bekommen, worauf sie Appetit hat, und wovon sie meint, daß es ihrer Leistunasfähigkeit besonders zuträglich sei.
Auch die Kämpferinnen, die Mädchen aus den vielen Nationen der Welt, haben sich im Friesenheim strengen Vorschriften zu fügen, die ähnlich sind wie die Ordnung im Olympischen Dorf. Männer wird es im Friesenheim nicht geben, denn es entspricht dem Wunsche der Nationen und der Teilnehmerinnen, in größter Ruhe und Ungestörtheit zu leben. Deswegen sollen auch Besichtigungen des Heims während der Olympiade nicht stattfinden. Einzig und allein der Oberzahlmeister Krause vom Norddeutschen Lloyd wird als Finanz- und Wirtschaftsminister nicht nur zugelassen sein, sondern dort wohnen und regieren und nebenbei ein gern gesehener „Familienvater" fein. Bekommen die Olympiakämpferinnen persönlichen Besuch, so geschieht das nach einer Besprechung mit der Mannschaftsführerin. Nach 17.30 Uyr dürfen im Friesenheim keine Besuche mehr zugelassen werden, denn die Rücksicht auf die Kämpferinnen bestimmt die Hausordnung.
Eine größere Rolle als im Olympischen Dorf werden die gemeinsamen Lese-, Musik-, Vortrags- und Besuchsräume spielen, denn
Berlin, im Juli.
Qs ist bestens für sie gesorgt. Genau so wie man ; raßen in Döberitz im Olympischen Dorf alles gern hat, um den Kämpfern die gute Laune zu er- . :qHj und die gute Form zu ermöglichen, so hat na auch für die Teilnehmerinnen an den rouenwettkämp fen auf dem Reichssport- >16 ein Heim eingerichtet, das in unmittelbarer ijtäte vom Schwimmhaus und den Turnhallen ge- ; >flm, zum Training, Ausruhen und Zusammen- nfcm die denkbar günstigsten Bedingungen bietet. । -s |ft das Haus, in dem später einmal die Studen- i .t Der Hochschule für Leibesübungen wohnen wer- 1 en, ein Kameradschaftshaus so wie es an Zien englischen und amerikanischen Hochschulen üb= I ch st. Lange schon wünschte sich die deutsche Sport- ceir inbe ein solches Internat, denn gerade der Ciprt erfordert mehr als andere Studien eine allge- iiki verbindliche Lebenshaltung und konsequente plin.
Des Haus, man hat es den Friesenhof ge= i dnit, ist so groß, daß reichlich Platz für alle vor- Lan en ist; der Jnnenhof allein, der auf drei Seiten °on Gebäuden umklammert ist und dessen vierte Gei- sich einem Garten zuwendet, mißt 99 Meter, t er.Haupteingang an der Ostseite führt in eine (:m!s'angshalle, die 17 Meter breit und 10 Meter tsfLie Größe einer Turnhalle hat, es gibt eine fiiete Folge von Sälen, Dortragsfäle, Besuchsraum, Lejeraum, Musikraum, Spielraum, Naichzimmer und Speisesäle... Und darüber liegen 5i9e Stockwerke mit langen Korridoren, von denen eins die unzähligen Schlaf- und Arbeits- riiii me zu erreichen sind, Zelle an Zelle oder wie ti^erem Bienenstock, Wabe an Wabe.
I jedem der Zimmer stehen zwei Betten, zwei SMpnfe und zwei Schreibtische, die Räume sind emfrf), jedoch sehr freundlich ausgestattet, die Mö- tiltl iind hell gestrichen. Unten gibt es eine große 8s r sierstube, Frisiere!) ist bei den Amerikanerin n, Spanierinnen, Japanerinnen und Englän- tiliri nen gleich wichtig, es fehlen nicht eine große 3ßjm nenbabanlage mit Heißluftraum und Ängeräume. Der weitläufige Waschraum ist so enitzcirichtet, daß auf je zwei Teilnehmerinnen ein Mo hbecken kommt, und auf vier Teilnehmerinnen eüNe'Brause.
D» Küchen- und Speisesaalordnung mtirl etwas anders gehandhabt als im Olympischen Äar der Männer, wo jede Nation ihre eigenen KIMrn und Speisezimmer hat, so daß es dort ins- gilifait 38 Küchen und 38 Speisehallen gibt. Hier ui friesenhof, wo die Olympiakämpferinnen woh- ni«Ti,igibt es zwei zentral gelegene Küchen und zwei plpui Speisesäle. Aber trotzdem wird genau wie im i ympischen Dorf auf die nationalen D i ä t- ;^uohnHeiten upd persönlichen Spei-
[wii n f cf) e Rücksicht genommen; die Frage „Wie lislle' die Olympiakämpferinnen verpflegt werden?" ;id: qine bedeutende Rolle, denn damit steht und csp, ihre Leistungsfähigkeit.
3)r Norddeutsche Lloyd hat „Grundpläne" für diik ( rnährung aufgestellt, die etwa so aussehen:
s üh stück: Früchte; Haferflocken oder Reis in Milt; amerikanische Cerealien; Kaffee, Tee, Milch, Khi!cn; Ooomaltine; Butter, Honig, Marmelade; Eftrveisen nach Wunsch; Brot, Brötchen, Toast.
M 11 a a e s s e n: Suppe oder Kraftbrühe; Fleisch, Rsrijc gemüse, Kartoffeln; grüner Salat; Obst, Käse 0 iiier Süßspeise.
2 enbe|fen: Kalte ober warme Kraftbrühe; FM ober kalte Platte ober Steak; Gemüse, Kar- tritfje-i, grüner Salat; jede Woche zweimal Ge- flljgi ; Obst; Tee, Milch, kalt ober warm; Ovo- maltne.
2)i5 sinb selbstverständlich nur Anhaltspunkte, mfib denen der Norddeutsche Lloyd die Lebens- mitt, beschaffung belorgt. In der Praxis kann dann
tergehen und vergehen, wird vielleicht sogar aufgehen gemeinsam mit tausend anderen Grafschaften und winzigen Staaten, die keine Lebensberechtigung vor dem deutschen Volke haben, aufgehen in der einen einzigen, gewaltigen und stärksten Nation, in der nur das deutsche Wort klingen wird. Und in diesem heiligen und großen Reich wird — nein — muß unser Preußen der Stamm sein, der alles hält und um den alles in Einmütigkeit vereinigt. Unser Preußen wird der Kern eines großen Reiches fein, unser Preußen, für das wir alle, Sie als Führer feiner Heere und ich als Führer meiner braven Grenadiere jederzeit bereit sind, in den Tod zu gehen!"
9er lebende Löwe von Venedig.
Der Löwe ist das Wappentier von Venedig, und jeder Fremde sieht sein Bild hoch oben auf der Säule des Markusplatzes. Jetzt hat die Stadt aber auch einen lebenden Löwen bekommen, ein prächtiges Tier, das der Marschall G r a z i a n i aus Abessinien geschickt hat. Dieser Löwe, der in einem Käfig in der Nähe des Markusplatzes gezeigt wird, soll den fremden Besuchern die Niederlage der Abessinier und den Sieg der italienischen Heere anschaulich vor Augen führen. So hat nun Venedig fein lebendes Wappentier, wie Bern feine Bären und Rom seine Wölfin hat.
Zeitschriffen.
— Dr Gerhard Gieses Beitrag „Unser evange- lischer Glaube und unsere politische Pflicht" im Augustheft der „Zeitwende" (Wichern-Verlag, Berlin-Spandau) ist getragen von kameradschaftlichem Verständnis für die schwierige innere Lage unserer mit der Glaubensfrage ringenden jungen Mannschaft. Friedrichs des Großen religiöses Denken und Handeln betrachtet aus Anlaß des 150. Jahrestages seines Todes Heeresoberpfarrer Albrecht Schübel. Er beschönigt nicht des Königs zwiespältige Haltung zum christlichen Glauben, seine Freundschaft mit dem Spötter Voltaire, und weist doch überzeugend nach, daß Friedrich nicht daran dachte, das Christentum ausrotten zu wollen. Der zweite Teil des Heftes ist der Frage „Glaube und Dichtung" gewidmet. Dr. Karl Kindt spricht über „Hölderlin und das Christentum". Eine schöne Ergänzung hierzu sind Dr. Gustav Sondermanns Gedanken zum Werke Ernst Wiecherts. Ein beachtenswerter Beitrag von Dr. Otto Gründler zu der von Rudolf Thiel ausgelösten Diskussion „Um Luther" und einige anregende Zeitglossen beschließen das gehaltvolle Heft der evangelischen Monatsschrift.
selbst in so angestrengten Tagen werden die Frauen die Geselligkeit nicht missen wollen, um so weniger, als sie selten Gelegenheit haben, als Repräsentantinnen so verschiedener Nationen zusammen zu sein. Sich kennen zu lernen, davon halten sie alle sehr viel. Gerade deswegen ist die Form des Kameradschaftshauses für die Frauen so besonders günftig. Sie brauchen noch mehr als die Männer ein durchorganisiertes Heim mit Familiencharakter. Sie brauchen eine Frau, bie als Repräsentantin des deutschen Frauentums das nationenoerbinbenbe Moment, bas bei ihnen nicht fehlen darf, herstellt. Zu dieser Aufgabe ist Freifrau von Wange n h e i m , die Witwe des deutschen Botschafters in Konstantinopel, ausersehen worden. Freifrau von Wangenheim ist seit Jahren im Roten Kreuz tätig und hat sich bei der Erhaltung und Schaffung von Wohlfahrtsküchen Verdienste erworben. Ihr langjähriger Aufenthalt im Ausland befähigt sie besonders zu dieser Aufgabe. Die Mutterstelle an jeder einzelnen Bewohnerin vertreten Frauen, die den verschiedenen Nationen zugeteilt werden und deren Sprache sprechen. Es hat sich eine große Anzahl von Frauen gefunden, die diesen Ehrendienst, bei dem nur die unmittelbar entstehenden Kosten ersetzt werden, versehen will. Es find nicht nur die üblichen Fremdsprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch oertreten, sondern auch Japanisch, Polnisch, Schwedisch, Türkisch, Bulgarisch und Rumänisch.
In den vergangenen Wochen trafen zahlreiche Briefe von Wettkämpferinnen aus den verschiedenen Nationen ein. Sie haben gefragt, ob sie sich nach der Reise erst einmal gründlich ausschlafen könnten,
mich veranlaßt, den Befehl, der Ihnen, meine Herren, einiges Kopfzerbrechen zu bereiten scheint, zu geben. Sie alle wissen wohl, daß wir einen Gegner und Feind vor uns haben, dessen nicht geringste Stärke in seiner Schnelligkeit liegt. Wir müssen ihm mit derselben Stärke, die einer guten Waffe gleichkommt, zu begegnen wissen. Wir müssen versuchen, ihm in allem zuvvrzukvmmen.
Die Vorhut des Korps Hohenlohe liegt heute dicht vor Saalfeld. Ein uns unverständlicher Befehl der Heeresleitung — schütteln Sie nicht die Köpfe, meine Herren, lassen Sie meine Worte ruhig Kritik sein —, ein uns nicht verständlicher Befehl hat uns dann aber den weiteren Vormarsch versagt. Heute schon könnten wir jn Saalfeld stehen, meine Herren Offiziere! Heute wäre dieser Flecken, dieses Städtchen in unserer Hand, wenn wir schnell und kraftvoll vorgestoßen wären!
Doch habe ich Sie schon darauf aufmerksam gemacht, meine Herren Kameraden, daß es ein Gedanke gewesen ist, der uns bis dahin schneller marschieren ließ. Dieser Gedanke, unsere Triebfeder allen Handelns, dieser Gedanke, der uns stark machte und uns Kraft verlieh, war einzig und ohne Einschränkung der Gedanke an unser Land, an unser Preußen. Kalte, berechnende Strategie darf keine Stimme in solchen Momenten haben. Wir müssen den Glauben an unser Preußen halten, festhalten, uns daran klammern mit beiden Fäusten, stark und dauernd!
Offiziere preußischer Korps!
Habt ihr denn schon daran gedacht, daß wir völlig allein dastehen in der Welt und uns nur unsere eigene Kraft retten kann? Habt ihr daran gedacht, daß vieles in der Armee und in der Staatsführung faul ist, morsch und alt, daß vieles einer reinigenden und auffrischenden Erneuerung bedarf? Und denkt ihr weiter eigentlich daran, daß es selten jemals einen Mann unter uns gibt, der die Krebsschäden an der Nation schonungslos aufdeckt? Daß mit dieser Verheimlichung Tausende und aber Tausende wider ihr Gewissen zu leben gezwungen werden?
Wollt ihr denn nicht einsehen, daß es hier aus eine kleine Feldmark nicht ankommt, hier, wo wir unsere Kraft in Gemeinschaft nutzen müssen und können? Sei das euer Bekenntnis, was Tausende von braven Grenadieren jeden Abend zum Sternenhimmel beten: .
Preußen wird ewig sein! Ewig im Rate der Nationen und Völker eine Stimme haben, die eisern, stark und hart klingt und gehört werden muß!
Die kleine Grafschaft des Wirzenburgers dagegen wird einmal im Wirbel neuen Weltgeschehens un
Die Entzündung der Olympischen Flamme.
Der Fackelläuser entzündet auf dem Altar vor dem Alten Museum im Berliner Lustgarten die Olympische Flamme. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
und es fini) ihnen acht Tage zugebilligt worden. Sie wollten wissen, ob der Briefträger japanische' Adressen lesen kann, und wie teuer die Kinokarten in Deutschland sind. Alle diese Fragen werden gewissenhaft beantwortet, denn wie gesagt: Gute Laune und gute Form, das ist die Hauptsache; sie zu vermitteln, dazu dienen auch die scheinbaren Nichtigkeiten der Umgebung.
Rmidfmikprogramm
Dienstag, 4. August.
6 Uhr: Olympische Fanfaren. Anschließend bfc 8: Musik in der Frühe. Dazwischen 6.30—6.45: Früh-Gymnaftik und 7—7.15: Nachrichten des Drahtlosen Dienstes. 7.50: 4. Tag der XI. Olympischen Spiele. Programmdurchsage. 8.05: Kleine Morgenmusik. 9: Lustige Weisen. 10—12: Militärmusik. Dazwischen: Der Start der olympischen Segelwettkämpfe in Kiel. Dazwischen Leichtathletik: 200-Meter-Vorläufe. 12: Sang und Klang aus Bayern. Bayerische Volksmusik. Dazwischen: Olympische Siegertafel 1896—1936. 13: Musik am Mittag. 13.45: Neueste Nachrichten. 14: Allerlei von zwei bis drei! Dazwischen: Regattabericht aus Kiel. 15: Schallplatten. Dazwischen Leichtathletik: 400-Meter- Hürden-Zwischenläufe, Diskuswerfen-Frauen-Ent- scheidung, 200-Meter-Vorläufe, 100-Meter-Frauen- Entscheiduna, Weitsprung-Entscheidung, 400-Meter« Hürden-Entscheidung, 800-Meter-Entscheidung, 5000* Meter-Vorläufe, Hockey-Ausscheidungsspiele, Fußball-Ausscheidungsspiele: Deutschland—Luxemburg, Schweden—Japan. Dazwischen 15.50: Sven Hedm spricht im Olympiastadion: „Sport als Erziehers


