Ausgabe 
3.8.1936
 
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Etliche Olympische Feierstunde.

Das FestspielOlympische Jugend^ im Stadion.

Die Schleier der Nacht haben sich über die Olym­pische Stadt gesenkt. Der festliche Schauplatz ist wie­der von hunderttausend erwartungsvollen Menschen besucht, die der ersten Aufführung des Olympischen Festspiels, das den Generalsekretär des Organisa­tionskomitees, Dr. Carl Diem, zum Verfasser hat, beiwohnen wollen. Der Riesenraum, der fast im Dunkel liegt und bei dem nur der Umgang zwischen dem unteren und dem oberen Ring matt erleuchtet ist, ist kaum in den äußeren Umrissen zu erkennen. Nur im Marathontor wirft das Olympische Feuer den flackernden Schein auf die Seitenwände der Türme, jene Wände, in die während der Kämpfe die Namen der Sieger eingemeißelt werden. Le­diglich der für die Chöre und die Orchester be­stimmte Block in der Mitte der der Ehrentribüne gegenüberliegenden Seite wird von sechs Schein­werfern aus dem unteren und zwei aus dem obe­ren Ring erleuchtet. Ihre Lichtkegel lassen auch erkennen, daß zu dieser nächtlichen Feierstunde die Besucher Kopf an Kopf gedrängt in den gewaltigen Rängen sitzen. Sonst liegt alles in tiefem Dunkel.

Das Festspiel, dessen Entstehung auf einen Wunsch des Begründers der Olympischen Spiele, Baron Pierre de Coubertin, zurückgeht, gliedert sich in fünf Bilder. An seiner Gestaltung wirken m als zehntausend Teilnehmer mit. Die Musik schrieben der Sieger im Musikwettbewerb der XI. Olympischen Spiele Werner E g k und Carl O r f f, während die Gesamtleitung des Festspiels Dr. Hans Niedecken-Gebhard hat.

Plötzlich verlöschen auch die letzten Lichter. Zum zweitenmal an diesem Tage dröhnt die eherne Stimme der Olympischen Glocke:Ich rufe die Jugend der Welt!" Werner E g k sFestlicher Will­kommensruf" wird von der in Rhythmus und Klang neuartigen Musik Carl O r f f s abgelöst. Scheinwerfer richten nun ihre Hellen Strahlenbündel auf die große Freitreppe des Marathontores, die von quirlendem Leben überflutet. Tausende von ganz in weiß gekleideten Mädchen ungefähr gleicher Größe eilen die Freitreppe herunter. Aus dem Marathontor stürmen viele hundert Jungen in den Farben der olympischen Ringe in das Innere. Ein entzückender Reigen der Mädchen, der das Oeffnen und Schließen frischer Blüten versinnbildlicht, löst begeisterten Jubel aus, der sich vervielfacht, als die Kinder auf der ganzen Innenfläche die wehende Olympische Fahne bilden. Dann jagen sie mit frohem Jauchzen wieder aus der Bahn.

Im aleichen Augenblick tanzen über die Frei­treppe des gegenüberliegenden Osttores in kurzen lachsfarbenen und langen weißen Tanzkleidern fast 3000 Mädchen in das Innere, um einen anmutigen Laufreigen zu zeigen, der in drei großen Kreisen endet. Aus ihrer Schar tritt in fließend rotem Ge­wand die Palucca. Wundervoll in den Be­wegungen eines meisterhaft beherrschten Körpers und erfüllt von übersprudelnder lebendiger Kraft gleitet sie, vollendete Anmut, dahin. Ein lebendiger Rasen bringt Ball-, Reifen- und Keulenspiele von 500 Mädchen, und ein verwirrend scheinendes, aber herrlich gegliedertes Laufspiel läßt die ganze Fläche bewegt erscheinen.

Nach der Anmut der Mädchen folgen im dritten Bild die Jungen, die mit fröhlichem Geschrei in das Innere stürzen. In den Bögen haben sie im Handumdrehen ihre Zelte errichtet, ihre Lagerfeuer entfacht. Nun singt und tanzt die Jugend aus aller Welt, die die Glocke rief. Lustige Knabenspiele rufen in den Besuchern Jugenderinnerungen wach. Aber sie halten es mit dem Sprecher: Laßt sie toben, laßt sie tollen, Männerwille, Männertaten wachsen auf.

Auf einen Schlag erlischt das Licht, um gleich darauf die grellen Kegel auf das Marathontor zu richten. Nach feierlich gemessenen Klängen zieht das Heer der tausend Fahnen, von prächtig gebauten Jünglingen in den erhobenen Händen getragen, in zwei großen Gruppen in die Kampfbahn ein, voran die Olympische Flagge vor den Fahnen aller Natio­nen; am Schlüsse die des gastgebenden Landes, die Freiheitsbanner des neuen Deutschlands. Dor dem Osttor teilen sich die Gruppen und schwingen zum Gruß die Fahnen, während in der Mitte Franz H u g, der Schweizer Meisterschwinger, das Olym­pische Tuch gewandt um seinen Körper wirbelt und auch hoch in die Lüfte steigen läßt, um es mit un­fehlbarer Sicherheit wieder aufzufangen.

Dann weiht sich die Jugend dem olympischen Ge­danken. Jugend zu Jugend schließt sich zusammen, reicht sich die Hände und ruft zur Olympischen Hymne auf. Die Banner scharen sich um das Heilige Feuer auf dem Marathontor. Die Chöre stimmen die fest­liche Hymne an, die ein Mahnruf und ein Bekennt­nis zugleich ist:

Deine Flamme lohe weiter, Junger Seele Feuerbrand Durch die Weiten, glaubenszündend. Und die Zwietracht überwindend Ewiges Olympia!

Aus tiefstem Dunkel rief eine Stimme den Sinn des Spieles:Pro patria est, dum uldere videmur:

Allen Spieles heil'ger Sinn: Vaterlandes Hochgewinn! Vaterlandes Höchstgebot In der Not:

Opfertod!

Von den beiden Breitseiten nähern sich die Pha- lanxen feindlicher Heere. In der Mitte treffen sie aufeinander, wie bei homerischen Helden, fordern mit höhnischen Reden die Führer einander heraus. Ihre Krieger bilden ein Geviert, und in diesem tragen sie ihren heldischen Kampf aus, der mit dem Tode beider endet. Werner Stammet und Ha­rald Kreuzberg sind die Heerführer, und ihr Kampf ist Vollendung schlechthin. Auf dem Schilde werden sie herausgetragen, beweint von den Frauen, deren Klage Mary W i g m a n , Deutschlands größte Tanztragödin, beseelten Ausdruck gibt. Der Helden Opfertod aber soll nicht in bänglichen Kla-

Paris, 3. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die fran­zösische Nachrichtenagentur Fournier veröffentlicht eine Meldung aus Tanger, wonach im Haupt­quartier General Francos mit Hochdruck ge­arbeitet werde.

Den ganzen Tag über verkehrten Lastkraft­wagen mit Truppen, die nach L e u t a und T e t u a n befördert würden. General Franco habe die Absicht, seine Truppen bei der ersten Gelegenheit unauffällig nach Spanien zu be­fördern. Alan versichere außerdem, daß starke Luftstreitkräfte in Tetuan zufammegenzogen seien.

Nach einer Meldung desFigaro" sollen die nationalistischen Truppen im Norden bis auf etwa 30 Kilometer gegen Madrid vorgerückt sein. Im Süden seien die Truppen des Generals Franco bis kurz vor Albacete vor­gerückt. Ihr nächster Ziel sei Toledo. Nach nähe­ren übereinstimmenden Meldungen seien die Trup­pen der Garnison von Valencia größtenteils für die Militärgruppe eingestellt. Die Marxisten hielten be­reits seit Ausbruch des Bürgerkrieges die Kasernen unter strengster Bewachung. Die Anforderung von Verstärkungen aus Valencia durch Madrid könne daher nur in sehr beschränktem Umfange erfolgen.

DerJour" meldet, daß die Nationalisten am Samstag 13 feindliche Flugzeuge abgeschossen hät­ten.

Die Rundfunkstation von Sevilla hat am Sonnlagmorgen eine Verlautbarung ausge­geben, wonach den ganzen Samstag über Trup­pen der Militärgruppe aus Marokko ohne Schwierigkeiten nach Spanien überseht worden seien. Es handele sich um Verstärkungen für die auf Madrid vorrückenden Truppen. Im Laufe des Samstags seien die Marxisten überall ge­schlagen worden.

Im Gegensatz zu dieser Nachricht steht eine Er- klärung des Zivilgouoerneurs von San Seba­stian, der einem Vertreter der Agentur Havas gegenüber behauptete, daß die Nationalisten über­all von den Marxisten in Schach gehalten würden.

Die Ruhe vor dem Sturm".

Der Moskauer Sender mischt sich wieder ein.

Lissabon, 3. Aug. (DNB. Funkspruch.) Gene­ral Queipo de Llano, der in der Nacht zum Montag wieder über den Rundfunksender Sevilla sprach, erklärte, die Ruhe, die augenblicklich herrsche, sei die Ruhe vor dem Sturm. Die Lage der Madrider Regierung sei äußerst kritisch und werde noch verschärft durch den in den letzten Tagen er­folgten Uebertritt verschiedener Einheiten der Guar­dia Civil zur Militärgruppe.

Der General nahm erneut energisch gegen die Einmischung des Moskauer Senders in die innerpolitischen Verhält- hältnisse Spaniens Stellung und wandte sich mit scharfen Worten gegen die Drohung des Gene­rals Miaeas, der angeblich die Absicht haben soll, die durch ihre geschichtlichen Bauten und herrlichen kunstschähe weltberühmten Städte Cordoba und Granada mit Flugzeugen

gen enden. Er gebiert das Glück neuen Lebens, und so mahnt das Rezitativ:Freunde, nicht diese Töne!" Die im Schmerz zu Boden gesunkenen Frauen richten sich wieder auf, als der Schlußsatz der Neunten Symphonie von Beethoven mit Schil­lers Lied an die Freude ertönt. Die unsterblichen Klänge steigern sich zu einem wahrhaft Olympischen HymnusSeid umschlungen, Millionen, diesen Kuß der ganzen Welt!" Die Solopartien sangen Ria G i n st e r , Emmi Leisner, G. A. Walter und Rudolf Watzke, während Professor Dr. Fritz Stein den musikalischen Teil leitete.

Von allen Seiten zieht nun die olympische Ju­gend mit dem Heer der Fahnen in das Innere und erhebt symbolisch die Arme. Scheinwerferkegel, die sich im Zenith treffen, lassen die Feierstätte zu einem Dom werden, in dem die Jugend der Welt unter dem festlichen Geläut der Olympischen Glocke sich die Hand zum Freundschaftsbunde reicht.

Das Olympische Feuer auf dem Wege nach Kiel.

Berlin, 2. August. (DNB.) Die heilige Flamme von Olympia, die am Sonntag­abend der Feuerschale am Marathontor feierlich

entnommen worden ist, durcheilt nun auch die nord­deutschen Gaue. 370 Läufer sind auf dieser Strecke eingesetzt.

Auf der Heerstraße und der Hamburger Chaussee begleitete ununterbrochener Jubel die Fackelläufer. Besonders groß war die Begeisterung vor dem Olympischen Dorf, an dem die Fackel um 19.40 Uhr vorbeigetragen wurde. Mit begeisterten Rufen empfingen hier Hunderte von Olympiakämpfern die Fackelträger.

Dann ging es über Wustermark und Nauen nach Friesack, das nach Einbruch der Dunkelheit erreicht wurde. Gegen 23 Uhr wird Kyritz erreicht (ein und um 1 Uhr Pritzwalk, wo eine längere Pause ein­gelegt wird. Nach Passieren von Grivitz eilt das Feuer auf Schwerin zu, wo eine große Feierlichkeit vorbereitet wurde.

Die Fackel durchläuft dann Gadebusch und erreicht über Rehna und Schönberg Lübeck, wo gleichfalls eine Weihestunde vorgesehen ist. Die Schlußstrecke führt über Bad Schwartau, Eutin und Plön

In Kiel wird das Olympische Feuer zum Beginn der Eröffnungsfeierlichkeiten auf der Uten Hanse­kogge entzündet, die dicht vor dem Olympiaheim festgemacht hat.

Bor einem Großangriff des Generals Franco?

Paris meldet den Antransport von Verstärkungen der Militärgruppe aus Marokko.

bombardieren zu lassen. Der Geist der nationa­listischen Truppen sei ausgezeichnet.

Weiter beschuldigte General Queipo de Llano als den alleinigen Verantwortlichen für die Ereignisse den früheren Ministerpräsident Portela Val- l a b a r e a , der die Macht an die Marxisten ausgeliefert habe.

Vormarsch der Nationalisten ans San Sebastian.

Hendaye, 3.Aug. (Vom Sonderberichterstatter des DNB.) Aus zuverlässiger Quelle wird bekannt, daß die von Pamplona her auf San Sebastian anmarschierenden Truppen der Nationali­sten die über Jrun führende einzige Zugangsstraße verlassen haben, um über d i e Berge hinweg direkt auf San Sebastian vorzugehen. Gebirgsartillerie, die unter großen Schwierigkeiten mit Hilfe von Mauleseln auf die Berge hinaus-

Frankreich für Mchieinmischnng.

Eine Erklärung der französischen Regierung.

Paris, 2. Aug. (DNB.) Am Samstagabend wurde eine amtliche Mitteilung ausgegeben, in der es u. a. heißt:

Die französische Regierung hat die allgemeinen Fragen geprüft. Die die Krise in Spanien aufwerfen könnte, und besonders die Fragen, die sich angesichts der Tatsache ausländi­schen Eingreifens durch Waffenlieferungen während oer Wirren in Spanien stellen. Die Re­gierung läßt sich von der doppelten Erwägung lei­ten, die internationalen Beziehungen den schädlichen Einflüssen zu entziehen, die derartige Interventio­nen ausüben könnten, und die freundschaftlichen Beziehungen aufrechtzuerhalten, die sie stets mit einer offiziell anerkannten Regierung unterhalten hat und die heute für die Wiederherstellung der in­neren Ordnung kämpft. Die französische Regierung läßt sich angelegen sein, alle Maßnahmen zur Gel­tung zu bringen, die geeignet sind, die Wirren in Spanien zu verkürzen und der Ausdehnung einer ausländischen Aktivität entgegenzutreten, deren Folge eine schädliche Wirkung für die Wahrung gu­ter internationaler Beziehungen haben könnten.

Zu diesem Zweck hat die französische Re­gierung beschlossen, einen dringenden A p ° pell an die hauptsächlich interessier- t e n Regierungen zu richten zum Zwecke der strengen Einhaltung eines gemein­samen N i ch t e i n g r e i fe n s. Die französische Regierung hat ihrerseits bisher in peinlichster Weise das Verbot einer Waffenausfuhr nach Spanien innegehalten, selbst für die Ausführung von Ver­trägen, die von den spanischen Unruhen abgeschlos­sen wurden. In Erwartung, daß man zu einer Uebereinstimmung der Auffassungen in dieser Hin­sicht zwischen den hauptsächlich interessierten Regie­rungen kommen werde, zwingt die Tatsache, daß Kriegsmateriallieferungen vom Auslande an die Militärgruppe erfolgten, die französische R e ° g i e r u n g, sich ihre volle Freiheit für die Anwen­dung des von ihr getroffenen Entschlusses vorzu­behalten."

Wie im Anschluß an diese amtliche Mitteilung ver-

befördert werden mußte, hat auf den Höhen Stel­lung bezogen und das Feuer eröffnet. Die Abschüsse können von Hendaye aus beobachtet wer­den. Der Angriff richtet sich zunächst gegen (Rente- na und Pasajos. Beide Orte liegen an der großen Durchgangsstraße, die von San Sebastian über Jrun nach Frankreich führt. Würden sie in den Besitz der Militärgruppe gelangen, so wären die in Jrun befindlichen regierungstreuen Kräfte völlig isoliert.

Oie englische Botschaft übersiedelt nach Biarritz.

Hendaye, 2. Aug. (Vom Sonderberichterstatter des DNB.) Am Samstagnachmittag sind die Mit­glieder der englischen Botschaft, die ihren Sitz nach dem etwa 20 Kilometer von San Se­bastian entfernt gelegenen Zaurauz verlegt hatte, auf französisches Gebiet nach Biarritz über­gesiedelt.

lautet, sollen Verhandlungen zwischen Italien, Eng­land und Frankreich in Aussicht genommen wor­den sein.

Wetterbericht

des Reichswelterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

An der Südseite eines ausgedehnten über der Nord- und Ostsee liegenden Tiefdrucksystems wird Mitteleuropa erneut von frischerer Meeresluft über­flutet. Dabei kam es in der Nacht zum Montag im Rhein-Main-Gebiet zu teilweise heftigen Regenfäl- len, die sich auch noch am Montag in Form von Schauern fortsetzsn werden. Bei der herrschenden lebhaften Luftzufuhr dauert das unbeständige Wet­ter zunächst noch an, doch ist für die Mitte der Woche mit langsamer Besserung zu rechnen.

Aussichten für Dienstag: Veränderliche Bewölkung, nur gelegentlich aufheiternd, doch ört­liche kürzere Niederschläge, Temperatur um 20 Grad, westliche Winde.

Aussichten für Mittwoch: Mehr aufge­heitertes Wetter, noch nicht beständig.

Lufttemperaturen am 2. August: mittags 21,3 Grad Celsius, abends 15,6 Grad; am 3. August: morgens 15,6 Grad. Maximum 22 Grad. Minimum heute nacht 12,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 2. August: abends 21,3 Grad; am 3. August: morgens 17,9 Grad Celsius. Niederschläge 1,3 mm.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Ver­antwortlich für Politik und für die Bilder i. 23.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. 23. Hans Thein. D. A. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'fche Univerfitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

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