13. August, Handboll am 12. und 14. August, Generalprobe zum großen Festspiel am 30. Juli, Erdteilstaffel im Schwimmen am 16. August, Rudern in Grünau am 11., 12. 13. und 14. August, Boxen in der Deuschland-Halle vorn 10. bis 15. August, Ringen und Gewichtheben in der Deutsch- lano-Halle vorn 2. bis 9. August, Hockey im Hockey- Sta-dion auf dem Reichssportfeld vom 4. bis 16. August, Polo vom 3. bis 8. August, Kanu in Grunau am 7. und 8. August und Segeln in Kiel vom 4. bis 10. August.
Zur Beachtung bei Korten-Bestellungen!
Das Organisations - Komitee bittet, Geldbeträge für Karten auf keinen Fall eher einzuschicken, als bis die Aufforderung dazu ergangen ist. Im übrigen wird der Kartenvorverkauf für die einzelnen Wettbewerbe erst am 1. Juli eröffnet und zwar für die Fußball- und Handball-Vorsviele, Basketball, Fechten, Fünfkampf und Marathonlauf, Radfahren (Stadion- und Straßen-Rennen), Reiten (Dressur), Schießen und für die Kunstausstellung.
Großer Erfolg
-es Olympia-Werbezuges in Darmstadt
Auf seiner großen Deutschland fahrt öffnete der Olympia-Zug heute zum ersten Mal die Pforten seiner Ausstellung, die in der vielbewunderten technisch einmaligen Wagenburg auf dem Parade- platz vor Landesmuseum und Schloß aufgebaut ist. Zum ersten Mal auf feiner Fahrt trat der neueingebaute Frei-Lautsprecher in Aktion. Trotz der sehr schlechten Witterung wurde der Olympia-Zug am ersten Tag von über 3000 Personen besichtigt. Von Darmstadt aus setzt der Olympia-Zug seinen Weg morgen nach Worms fort.
Auch San Salvador vertreten.
Der Vertreter des mittelamerikanischen Staates San Salvador im Internationalen Olympischen Komitee Dr. Zelaya, hat die Uebersahrt nach Berlin angetreten, um sich an Ort und Stelle über die XI. Olympischen Spiele 1936 zu informieren.
Afghanistan mit 17 Athleten.
Zu den Olympischen Spielen in Berlin wird Afghanistan eine Expedition von 17 Aktiven entsenden. Begleiter der Mannschaft wird der afghanische Kriegsminister sein, der schon im April in der Reichshauptstadt eintreffen wird, um sich — wie verlautet — noch einer Operation zu unterziehen.
Der Schießsport beim Olympia.
Schießsport beim Olympia gibt es seit den V. Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Es gab damals ein sehr umfangreiches Schießprogramm, und zwar mürbe mit Armee-Gewehren auf 200 bis 600 Meter, mit der freien Brüchse auf 300 Meter, mit der Jagdbüchse auf 100 Meter, mit der Kleinkaliberbüchse auf 50 Meter, mit Pistolen auf 25 bis 50 Meter und mit der Flinte auf Wurftauben geschossen. Dieses Programm wird aller- dings 1936 in Berlin nicht mehr durchgeführt werden, da gerade beim olympischen Schieß-Wettbewerb einschneidende Aenderungen vorgenommen wurden. Eine dieser Aenderungen betraf auch die Amateurfrage. Es ist bekanntlich bei fast allen Schieß-Ver- bänöen üblich, bei Veranstaltungen Prämien und Geldpreise auszugeben. Diese Tatsache veranlaßte das Internationale Olympische Komitee zum Eingreifen, der Kongreß von Prag im Jahre 1926 setzte das Schießen vom olympischen Programm ab. Bei den Spielen in Amsterdam fanden daher keine ge- fonberten Schießprüfungen statt. 1932 in Los Angeles war Schießen wieder vertreten, doch herrschte in der Amateurfrage und Austragungsform durchaus keine Einhelligkeit. Einige Länder verzichteten ganz auf die Teilnahme, da nach den olympischen Bestimmungen nur der als Amateur gelten kann, der noch niemals einen Geldpreis entgegengenommen hatte. Diesen Zuständen wurde nun auf Drängen Deutschlands hin ein Ende gemacht. So wurde eine Bestimmung getroffen, daß nur derjenige als Amateur angesehen wird, der seit dem 1. August 1934 in keinem Schießwettbewerb einen Geldpreis angenommen hat. Die Sachlage ist also jetzt klar, so daß in Berlin der Schießsport zum ersten Male beim Olympia in einer den olympischen Bestimmungen entsprechenden Form vertreten fein kann.
Kurze Sportnotizen.
In Frankreich rechnet man damit, daß Hans Stuck auf einem Autv-Univn-Spezial-Rennwagen am 9. April am La Turbie-Bergrennen bei Nizza teilnimmt.
♦
Von den Tennis-Turnieren an der Riviera ist zu melden, daß in Massiv das deutsche Doppel Lund/Göpfert im Finale den Italienern Palmieri/della Vida erst nach fünf hart umkämpften Sätzen mit 6:3, 4:6, 1:6, 6:1, 4:6 unterlag. In Genua wurden die ersten Runden absolviert. Hänsch besiegte Croce 6:3, 6:1, Dr. Buß schaltete Loewy 6:1, 6:1 aus, ©opfert schlug Catalano 6:3, 6:2, und Lund blieb gegen Ziziaga mit 6:2, 7:5 Sieger.
Wirtschaft.
Oie bayerischen Großkraftwerke im Jahre 1935.
Fwd. Die bayerischen Großkraftwerke Bayernwerk AG., Mittlere Isar AG. und Walchenseewerk AG. legten in ihren Generalversammlungen die Abschlüsse für 1934/35 zur Genehmigung vor. Hierbei wurden die Anträge der Verwaltung genehmigt.
Die Entwicklung der drei zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammengeschlossenen Werke war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr durchaus erfreulich. Die Einnahmen aus dem Sttomverkauf find auf 16,96 (16,46) Mill. Mark gestiegen, während die Ausgaben (ohne Abschreibungen) um rund 0,35 Mill. Mark gesunken sind. Die außerordentlichen Erträge weisen einen Rückgang auf 0,96 (3,37) Mill, auf. Zum erstenMale wieder seit dem Wirtschaftszusammenbruch ist es gelungen, die sämtlichen Betriebsausgaben und die normalen Abschreibungen aus den Betriebseinnahmen zu decken. Die Bayernwerk AG. schließt ohne Ueberschuß ab. Der Gewinnvortrag des Vorjahres ist in der Bilanz unverändert belassen. Die Gesamteinnahmen belaufen sich auf 19,41 (20,35), die Gesamtaufwendungen auf 19,41 (20,31) Mill. Mark Die Mittlere Isar AG., München, verzeichnet Einnahmen von insgesamt 2,81 (2,98), ebenso die Ausgaben. Bei der Walchenseewerk AG., München betragen Gesamteinnahmen und -Ausgaben je 1,00 (1,1 ' bzw. 1,13) Mill. Mark.
Die Zndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
312: Neue Preisregelung in der Zigarettenindustrie. — 313: Höchstgewichte für Goldwaren. — 314: Bekanntmachung KP 122 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise. — 315: Päckchen nach Svanien. — 316: Schweizer Verordnung über die Ausfuhr von Uhren und Uhrenteilen. — 317: Umsatzsteuerumrechnunasfätze für März. — 318: Privattelegramme an Luftreisende. — 319: Versendung von Warenproben nach Brasilien.
*
Fwd. Kleinverkaufspreis für Speisezwiebeln. Durch eine Anordnung Nr. 67 vom 27. 3. 1936, die am Tage nach der Verkündung in Kraft tritt, ordnet der Vorsitzende der HV. der deutschen Garten- und Weinbauwirtschaft an, daß bei der Abgabe von Speisezwiebeln deutscher oder ausländischer Herkunft an den Verbraucher ein Preis von 0,14 RM. je 0,50 Kilogramm nicht überschritten werden darf.
* Zellstoffabrik Waldhof, Mannheim. Die hervorstehendsten Merkmale des vorliegenden Abschlusses sind einmal die außerordentlichen Fortschritte, die hinsichtlich des weiteren Schuldenabbaues und damit Hand in Hand auf dem Wege einer weiteren Verflüssigung der Bilanz erzielt worden sind. Zum anderen haben sich im Berichtsjahre eine Reihe bisher brachliegender oder neuer Verwendungsmöglichkeiten für Zellstoff gezeigt, der sich zu einem immer vielseitigeren Jndu- ftrieftoff entwickelt. Die Nachfrage nach Sulfitzellstoff innerhalb Deutschlands zeigte eine ständige Zunahme. Die Zellstoffausfuhr konnte 1935 nahezu auf Vorjahreshöhe gehalten, die Papierausfuhr dagegen nicht unerheblich gesteigert werden. Für das ganze Jahr 1935 ergibt sich eine mengenmäßige Absatzsteigerung gegenüber dem Vorjahre um 7 v. H. Entsprecheno der gestiegenen Umsatztätigkeit hat sich der Rohertrag auf 38,68 (37,02) erhöht. Nach Äornahme von 3,95 (3,60) Anlage- und 2,87 (2,74) Mill. RM. anderen Abschreibungen verbleibt einschl. 937 917 RM. Gewinnvortrag ein Reingewinn von 2 990 913 (2 014 793) RM., aus dem 6 (5) v. H. Di- vidende ausgeschüttet werden sollen. Die Entwicklung im laufenden Jahre ist weiterhin gut. Im Hinblick auf den Bedarf der Zellwolleindustrie ist ein weiteres Ansteigen zu erwarten. Das Auslandsgeschäft ist nach wie vor lebhaft.
♦ Deutsche Kabelwerke A ©., Berlin. Der Aufsichtsrat beschloß, der für die zweite Hälfte des Monats Mai einzuberufenden Hauptversammlung die Verteilung einer Dividende von 6 o. H. wie im Vorjahr aus dem für das Geschäftsjahr 1935 nach reichlichen Abschreibungen (i. V. 334 402 Mark auf Anlagen und 20 876 Mark anderen) und Rückstellungen (i. V. 325 000 Mark) erzielten Reingewinn vorzuschlagen (i. V. 879 503 Mark). Es wurde festgestellt, daß sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft die Entwicklung in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres weiter befriedigt.
* Elektrizitäts-Lieferungs-Gesellschaft, Berlin. Die Gesellschaft legt den Geschäftsbericht für das Jahr 1935 vor, das dem Unternehmen eine günstige Fortentwicklung gebracht hat. Der weitere Aufschwung der deutschen Wirt
schaft führte zu einer nicht unerheblichen Zunahme des Stromverbrauchs. Die nutzbare Stromabgabe des Konzerns ist von 295,2 auf 325,4 Mill. kWh gestiegen. Diese Steigerung ist nicht, wie in den Vorjahren, nur auf eine Mehrabnahme der Industrie, sondern auch auf den Mehrverbrauch der Kleinabnehmer zurückzuführen. Es ist hierdurch erkennbar, daß die Gesundung der Wirtschaft nunmehr auch zu einer Besserung der Lebenshaltung weiter Kreise in den Absatzgebieten der ELG. geführt hat. Einschließlich 166 130 (146 570) Mark Vortrag ergibt sich ein Reingewinn von 1,95 (1,65) Mill. Mark. Der Hauptversammlung am 21. April wird vorgeschlagen, hieraus 6 (5) v. H. Dividende auf 26 Mill. Mark Stammaktienkapital und wieder 6 v. H. auf 40 000 Mark Vorzugsaktien auszuschütten, für 3,5prozentige Verzinsung (wie i. V.) und Tilgung der Genußrechte 176 680 (166 728) Mark aufzuwenden und 192 329 Mark vorzuttagen.
Rhein-Mainische Börse.
rNittagsbörse fest.
Frankfurt a. M., 2. April. Die deutsche Antwortnote hinterließ an der Börse einen starken Eindruck und verstärkte die Zuversicht hinsichtlich der außenpolitischen Belange. Die Haltung war weiter fest, das Geschäft hatte etwas lebhafteren Charakter. Von der Bankenkundschaft lagen überwiegend Kaufaufträge vor.
Am Aktienmarkt ergaben sich zu den ersten Notierungen überwiegend Erhöhungen von 0,50 bis 1 o. H. Lebhaftes Geschäft entwickelte sich in einigen Montanwerten, Vereinigte Stahlwerke 84,25 bis 84,65 (83,65), Mannesmann 85,50 bis 86 (84,50), Harpener ca. 125 (123,25), Buderus, Klöckner, Hoesch und Rheinstahl zogen bis 1 v. H. an. Kaliaktien erzielten Gewinne von 1 bis 1,40 o. H. IG. Farben bei größeren Umsätzen 164,25 bis 164,50 (163,50), Metallgesellschaft 116,50 (115). Zellstoffpapiere erhöhten sich bis 1,50 v. H., ferner gewannen Holzmann auf Abschlußerwartungen 2 v. H. auf 109,25, Gement Heidelberg 1,75 v. H. und Reichsbank 1,25 v. H. Elektroaktien lagen sehr ruhig und nahezu unverändert. Von Maschinenwerten gewannen Muag 0,75 v. H., Moenus gaben 0,25 v. H. nach, Daimler blieben behauptet. Kunstseide AKU. 50,25 (50). Nach Feststellung der ersten Kurse war das Geschäft ruhiger, die Kurse blieben voll behauptet, teilweise ergaben sich weitere Erhöhungen um etwa 0,25 bis 0,50 v. H.
Der Rentenmarkt lag wider Erwarten sehr still und nahezu unverändert. Altbesitz bröckelten 0,13 v. H. ab auf 111,25. Späte Schuldbuchforderungen, Kommunal - Umschuldung und Zinsvergütungsscheine lagen unverändert. Fest waren Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 124,25 (123,75). Von Industrie-Obligationen 6 o. H. Vereinigte Stahlwerke 103,50 (103,25). Von Auslandsrenten 4 v. H. Ungarn Gold 8,40 (8,13), Anatolier I und II unverändert 39,50.
Im Verlaufe hielt die feste Tendenz an. Mit Befriedigung nahm man von der festen Haltung der Auslandsbörsen Kenntnis. Am Aktienmarkt ergaben sich überwiegend weitere Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H., so u. a. bei IG. Farben, Daimler, Zellstoff Waldhof, Bekula, Buderus, Hoesch. Auch die später erst zur Nottz gekommenen Werte lagen bis 1 o. H. höher, darüber hinaus gewannen Accumulatoren und Deutsche Linoleum je 2 v. H., Chade A—C 347,50 (340). Schwächer lagen BMW. mit 122 (123,50), Scheideanstalt mit 226 (227), Holzmann gingen auf 108,50 nach 109,25 zurück. Eßlinger Maschinen auf den nur 4proz. (3) Dividendenvorschlag ca. 88 (90); man rechnete vielfach mit mindestens 5 o. H.
Am variablen Rentenmarkt traten bei größer Geschäftsstille keine Veränderungen ein. Der Pfandbriefmarkt wies nur bei Liquidationspfandbriefen geringfügige Abweichungen auf. Stadtanleihen lagen etwas uneinheitlich; höher 4V- Mainz von 1928 94 (93,65), dagegen 4V- Hanau 90,50 (90,75), 4V- Heidelberg 89V2 (89,90). Von Industrie-Obligationen Farben-Bonds 133 (132,25). Auslandsrenten lagen meist etwas fester, Schweizer Bahnanleihen plus 2 bis 3 v. H. Rumänen lagen ziemlich unverändert; der am 1. April fällig gewesene Zinsschein verbleibt bis auf weiteres an den Stücken. — Tagesgeld unverändert 2,75 v. H. — Im Freiverkehr Wayß 6- Freytag 98 (98), Adlerwerke Kleyer 98,50 (98).
Abenbbörfe fest.
Die Abendbörse nahm bei anfangs etwas lebhafteren, später stark nachlassenden Umsätzen einen festen Verlauf. Gegen den hiesigen Mittagsschluß überwogen leichte Erhöhungen von 0,25—0,50 v. H., gegen den Berliner Schluß traten solche aber nur für wenige Werte darunter AG. für Verkehr, IG. Farben, Westdeutsche Kaufhof, Holzmann und einige Montanwerte ein. Am Rentenmarkt konnten sich Altbesitz mäßig erhöhen auf 111,25 (111,13), ferner
waren Reichsbahn-Vorzugsaktien auf der Berliner Schlußbasis von 124,40 gesucht. Sonst ergaben sich hier keine Veränderungen. Farben-Bonds zogen um weitere 0,40 v. H. auf 133,40 an.
Ü. a. notierten: Altbesitz 111,25, Oberhessen Provinz Ausl. 119,75, IG. Farben-Bonds 133,40, 6proz. Verein. Stahlwerke 103,25, 4,5proz. Franks. Hyp. ©old R 8—10 96,50, Adca 73,50, Commerzbank 91, DD-Bank 91,50, Deutsche Ueberseebank 91,25, Reichsbank 183,25, Buderus 97,75, Harvener 125, Mannesmann 85,75, Hoesch 94,25, IG. Chemie volle 193,25, Conti Gummi 183, Daimler 98,50, Deutsche Erdöl 118,50, Scheideanstalt 226, Deutsche Linoleum 168,50, Licht & Kraft 140,50, Gebr. Fahr 133,50, IG. Farben 165,75, Felten 120,75, Gold- schmidt 110, Hartmann & Braun 76,50.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 2. April Auftrieb: Kälber 857 (gegen 800 am letzten Donnerstags- markt), Schafe 151 (87), Schweine 505 (1112). Rinder 19 (—), darunter 4 Ochsen, 2 Bullen, 10 Kühe, 3 Färsen. Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 71 bis 74 (am 26. März 69 bis 72), b) 63 bis 70 (63 bis 68), c) 53 bis 62 (53 bis 62), d) 40 bis 52 (40 bis 52). Lämmer und Hämmel b2) 45 bis 48 (47 bis 49). Schafe e) 42 bis 47 (41 bis 46), f) 35 bis 40 (36 bis 40, g) 30 bis 34 (28 bis 35). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 52 bis 57 (—), g2) 46 bis 50 (—). Marktverlauf: Kälber rege, ausverkauft. Hämmel und Schafe ruhig, Ueberstand (18 Stück). Schweine wurden zugeteilt.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1061 Viertel Rindfleisch, 172 ganze Kälber, 12 ganze Hämmel, 417 halbe Schweine, 2 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark (bei Rindfleisch jeweils Höchstpreise): Ochsenfleisch a) 80. Bullenfleisch a) 76, b) 66, c) 58. Kuhfleisch a) 75, b) 65, c) 54. Färsenfleisch a) 80. Kalbflei ch b) 78 bis 88, c) 70 bis 78. Hammelfleisch b) 90 6’5 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fett- mai.n: Roher Speck unter 7 Zentimeter höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80. Marktverlauf: ruhig.
Kleine Strafkammer Gießen.
Wegen Unterschlagung wurde der H. Sp. aus Lauterbach vorn dortigen Amtsgericht zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Die gegen dieses Urteil verfolgte Berufung blieb ohne Erfolg.
Der I. E. aus Lauterbach wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 15 0 Mark Geldstrafe, eventuell 30 Tagen Gefängnis, verurteilt. Der Angeklagte fuhr beim Ueberholen einer Arbeitsdienstabteilung auf der Straße Lauterbach—Angersbach eine Radfahrerin an. In der gestrigen Berufungsverhandlung konnte ein Verschulden des Angeklagten nicht festgestellt werden, es erfolgte daher Freispruch.
Wegen Uebertretung der Reichsstraßenverkehrsordnung wurde der A. B. aus Frankfurt a. M. vom Amtsgericht Vilbel zu 1 Monat Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte fuhr am 14. Oktober 1935 zwischen Dortelweil und Vilbel in angetrunkenem Zustande ohne Führerschein gegen einen Baum. Die Berufung blieb ohne Erfolg.
Briefkasten -er Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
E. p. Ww. in G. Ihr Verlangen, die fragliche Wiese von dem derzeitigen Eigentümer herauszu- bekommen, erscheint auf Grund der geltenden gesetzlichen Bestimmungen aussichtslos. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Restforderung bei der für den Betrieb Ihres Schuldners zuständigen Entschuldungsstelle anzumelden. — Von einer Verlegung der von Ihnen genannten höheren Lehranstalt in Darmstadt und des ähnlichen Instituts in Bingen ist uns nichts bekannt.
Rundfimkprogramm.
Samstag, 4. April.
6 Uhr: Choral; Morgenspruch; Gymnasttk. 6.30: Fröhlich klingt's zur Morgenstunde. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.45: Auf zum Staatsjugendtag. HJ.-Sport. 10.45: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11: Hausfrau hör zu! Erste Hilfe im Hause bei Unfällen und Krankheiten. 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten. 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 14.10: „Allerlei von zwei bis drei." 15: Wirtsckaftsbericht. Was gibt’s Neues? — Worüber man heute spricht. Zeitangabe, Wirtschastsrneldun» gen. 15.15: HJ.-Funk. 16: Der frohe Samstagnachmittag. 18: Unterhaltungskonzert. 19.30:Wochenschau. 19.55: Ruf der Jugend. 20: Nachrichten. 20.10: Erfüllte Hörerwünsche. Sie wünschen — wir spielen. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Und morgen ist Sonntag. Das frohe Wochenende. 24 bis 2: Musikexpreß.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
Franklun a. M.
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Schluß- kurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schiupr. Mittag- börse
Datum
1-4-
2.4.
1.4.
2-4.
Datum
1.4.
2-4-
1.4,
2-4.
Datum
1.4.
2-4.
1.4.
2 4.
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934
6¥i% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
4*/,% Deutsche Retchspostschatzaa- Weisungen von 1934, 1.......
6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
4%% ehem.8% Hessische Landes- bank Darmstadt Gold R. 12....
by*% ehem. 4yt% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadiLtquI
dy«% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
4 y.% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6y2% ehem. 4'/r% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
6y,% ehem. 4yt% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....
4%% ehem. 8% Pr. Landespfand.
vriefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4y,% ehem. 7% Pr. Landespfand.
briefanst., Gold Komm. Obl.VI Steuergutsch.VerrechnungSk. 84-38
4% Oesterreichtfche Goldrente....
4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y«% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
100,4 97,75
111,4
100,2
98
96,5
101
92,13
119,75
114,5
96,5
101,13
101,13
97
97
108,9
28
1,45
8,13
8,25
8,25
13,5
9,13
100,5
97,5
111,25
100,1
98
96,5
101
92,13
119,75
114,5
96,5
101,13
101,13
97
97
108,85
28
1,45
8,4
8,3
8,3
13,5
9,13
100,65
97,5
103,4
111,4
100,1
96,5
114,5
101
97
97
108,9
27,9
1,55
8,3
8,25
13,25
100,65
97,5
103,4
111,13
100,2
98,5
96,5
114,4
101
97
97
108,9
28
1,4
8,4
8,4
8,6
13,5
4% vesgt. Serie 11 .............
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4y,%Rumän.veretnh.Rentev.l913
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2y*% 2lnato(ter ..............
Hamburg-Amerika-Patel .....O
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank... G Deutsche Bank und Disconto»
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............O
Reichsbank ......... 12
A.E.G......................0
Bekula.................... 10
Elektr. Lieferungsgelellschaft... 5 Licht und Kraft ........... Sy,
Felten & Guilleaume......... 4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........6
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schlickert L Co...............4
Siemens L Halske............ 7
Lahmeyer L Co..............7
Buderus ...................4
Deutsche Erdöl .......... 4
Harvener...................O
Hoesch Eisen—Köln-Neuessea .. 8
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse........8
Klöcknerwerke ...............8
Mannesmann-R Hren........O
9,13
39,5
15
15,13 109,5
111,4
91
91,25 91,5
182,5
34,9
144
125 139,5 119,25 134,25
128
138 182,5 130,5
97 118,25 123,25 92,75 163,5
134 86,65 34.5
9,13 7
5,525
39,5
15,13
15,13
110,75 112
91
91,5
91,5
183,25
34,75
144,25
126
140,5
120,75
134,5
128,25
128,5
138,65
182,5
130,5
97,75
118,5
125
94,25
133,75
87,65
85,75
39,25
15
15,5 109,9 111,9
91
91,25
91,5
182,13
35,13 144,13 124,25 140,13 118,65
134,5 128
127,65
138
182,25 129,5
96,9
118,4 123,75
92,75
133,65
86,75 84.65
7
9,5
5,6 39,25
15,13 24,75 15,75
110,4
112 90,9
91,5 91,5
183,25
35 144,4 125,75
140,5 120,5
135,25 128,75
128,5 138,65
183
131
97,5 118,75
125,5 94,25
133,75
88 85,75
ManSfelder Bergbau.........6
Kokswerke..................6
Rheinische Braunkohlen .....18
Rbeinstabl ..................4
Vereinigte Stahlwerke........O
Otavi Minen .......... O
Kaliwerke Aschersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth.....7ys
I. G. Farben-Jndustrie.......7
Scheldeanstalt....... 9
Goldschmidt ..... 6
Rütgerswerke.....••«••••••• 6
Metallgeiellschast.............4
Philipp Holzmann...........4
Zementwerk Heidelberg ......7
Cementwerk Karlstadt.........6
Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg...................5
Zellstoff Waldhof ............6
Zellstoff Aschaffenburg .......O
Dessauer Gas.......... 7
Daimler Motoren............ O
Deutsche Linoleum...........8
Orenstein & Koppel ..........O
Westdeutsche Kaufhof......... O
Chade....................71/,
Accumulatoren-Fabrik....... 12
Conti-Gummi...............8
Gritzner.......... O
Mainkrastwerke Höchst a.M>... 4
Süddeutscher Zucker .. 10
135
227
118,5
83,65
126,25 125,5
163,5 227
108,65 125 115
107,25 135 131
50
81
124,5 86,75
97,5
166,5
34,75
340
180
182,75
1 27,4 91
I 198
135,5
226 119,5
84,5
19,25
127,25 127
165,75
226
110
125,75
116,5
109
136,75
131
50,5
80,25 126
88,25
98,5 168^5
36,25
347,5 182 183
| 27,5
91,5 ; 198
135,65
126,4
227,25
118,65
83,65
19
126,4
126
179,75
163,5
109
124,5 114,75
l’z
102,5
50,13
80,75
124,25
86,75
131,75
97,25
167
78,75
34,9 341
180
182,5
1 SL5
1 198
136
128
226,25 119,4
84,25
19
126,5
126,5
180
165,4
110,25 125,4
116,5
108,5
102,9
50,4
80
126
88,5 131,9
98,9
168,75 79,13
35,75
349 181,5
182,5
| 27,5
198
Devisenmarkt Berlin -
- Frankfurt a. 2IL
1 .April
2-April
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
| Brief
Buenos Lire-
0,684
0,688
0,683
0,687
Brüssel.....
42,10
42,18
42,08
42,16
Rio de Ian. .
0,139
0,141
0,139
0,141
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kovenhagen.
54,98
55,10
54,96
55,08
Danzig.....
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,315
12,345
12,31
12,34
HelitngforS..
5,425
5,435
5,425
5,435
Paris ......
16,39
16,43
16,385
16,425
Holland ....
168,85
169,19
168,90
169,24
Italien.....
19,68
19,72
19,68
19,72
Javan ......
0,718
0,720
0,718
0,720
Jugoslawien.
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo.....:
61,88
62,00
61,86
61,98
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,175
11,195
11,17
11,19
Stockholm...
63,48
63,60
63,46
63,58
Schweiz ....
80,96
33,97
81,12
80,98
81,14
Spanten....
34,03
33,95
34,01
Prag.......
10,28
10,30
10,275
10,295
Budapest ...
——
—
—
Neuyort ...
2,487
2,491
2,484
2,488
Banknoten.
Berlins.April
Geld
Brie,
Amerikanische Skaten......
2,436
2,456
Belgische Noten..........
41,96
42,12
Dänische Noten .........
54,71
54,93
Englische Noten .........
12,275
12,315
Französische Noten.......
16,335
16,395
Holländische Noten.......
168,46
169,14
Italienische Noten........
—
—
Norwegische Noten ......
61,65
61,89
Deutsch Oesterreich, ä lOO Schilling
—
—
Rumänische Noien.......
—
—
Schwedische Noten.......
63,24
63,50
Schweizer Noten.........
80,80
81,12
Spanische SZoten
33,61
33,75
Ungarische Noten........
——


