Ausgabe 
3.3.1936
 
Einzelbild herunterladen

rtf

ge-

der

Alte

Spieioe

frei

Die

In

des

t l

Nach und DI

lauf eines

die Me ringen.

Am

214,7 S ch r mit 9

in E

I Winke 1936 ir der Pr-e obgefchll

t- t 1

T') , : l

I' irh*.: 1

Winterhilfswerk 1935/36

Ortsgruppe Giehen-Nord.

Betr.: Kohlenscheinabrechnung.

Nach sehen h

Die K in Pai Mazie zuW

drei ! /ermei den. l lassen bekam, sprung Südwe

Betr.: Pfundsammtung.

Am Dienstag, dem 3. und Mittwoch, dem 4. März 1936 findet die Pfundsammlung für den Monat März 1936 statt. Die Hausfrauen werden gebeten, die Lebensmittel zur Abholung bereitzuhalten.

Amt für Volkswohlfahrt.

Ortsgruppe Gießen-Mitte.

Betr.: Lebensmittel-Pfundspende.

Am Mittwoch, 4. März, findet im Bereich . Ortsgruppe Gießen-Mitte die Lebensmittel-Pfund­spende für den Monat März statt. Die Hausfrauen

Die Kohlenhändler werden aufgefordert, die Zahlung genommenen Kohlengutscheine Serie und Serie S bis zum Donnerstag, den 5. März 1936 auf der Geschäftsstelle Walltorftraße 16 ab- zuliefern. Später eingereichte Gutscheine können nicht mehr angenommen werden.

Wertquittungen Umtauschen. Später eingehende Kohlengutscheine können nicht mehr angenommen werden. Für die Kohlengutscheine der Serie E und der Sonderausgabe am 30. 1. 36 sind trennte Rechnungen auszustellen.

2- Fort

Aber

Jes ben Er rvar

Jahr konnten weitere 2 Mitglieder für ihre 25jäh- rige Zugehörigkeit ausgezeichnet werden. Die Zahl der ordentlichen Mitglieder ist von 255 auf 320, die der außerordentlichen Mitglieder von 51 auf 59 gestiegen, der Gesamtbestand aller Versicherten (Mitglieder und Familienmitglieder) ist um 163 auf 678 angewachsen. Zu Ehren der Verstorbenen erhoben sich unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden die Mitglieder von ihren Sitzen. Die Leistungen des Vereins für Arztkosten, Kran­kenhausbehandlung, Bäder, Bestrahlungen, Medi­kamente sind gestiegen. Das seit 10 Jabren be­stehende Abkommen mit dem Verein Gießener Zahnärzte mußte wegen der Auflösung des Ver­eins anderweitig erneuert werden. Für das WHW. 1934/35 stiftete der Verein 50 Mark. An Begräb­nisbeihilfen konnten in 10 Fällen insgesamt 500 Mark ausgezahlt werden.

Anschließend an die Berichterstattung wurde in üblicher Weise des Führers gedacht.

Nachdem der stellvertretende Vorsitzende Ben­der den Bericht der Revisoren durch Mitglied Ziegler entgegengenommen hatte, sprach er dem Vereinsleiter Simon im Auftrage der Versamm­lung Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit und das Vertrauen aus. Die bisherigen Re­visoren wurden auch für das neue Jahr bestätigt.

Durch die Aufnahme neuer Mitglieder in Wiefeck, Heuchelheim, Frobnbaufen, Darmstadt und Mainz war eine entsprechende Satzungsänderung notwen­dig, die einstimmig gebilligt wurde. Der Vorfibende konnte noch mitteilen, daß außer den 67 aus Wiefeck zum Verein uberqetretenen 24 weitere Mitglieder in den lebten zwei Monaten ausgenommen wirrb-n. Der Mitgliederbestand wird dadurch um 145 Fa­milienmitglieder vergrößert.

Ein" Sammlung für das WHW. eraab den statt­lichen Betrag von 25 Mark. N"ch Erledigung wei­terer Formalien und zweier Anträge wurde die Versammlung geschlossen.

VH(5

Man berichtet uns: Ein lieblicher Vorfn'jhlinqs- ! tag brachte am vergangenen Sonntag 55 Mitglieder des Zweiqvereins Gießen vom VHC. zur gemein­samen Märzwanderung auf die Beine. Galt es doch, diesmal den Grenzgebieten des hohen Vogelsberges einen Besuch abzullatten. Bis Lich wurde die Bahn benutzt. Undurchdringlicher Nebel entzog zunächst die Landschaft unseren Blicken. Sollte die so hoffnungs­voll begonnene Wanderung eine Enttäuschung für die Teilnehmer werden? Auf manchmal nicht einwand­freien Wegen, den blauen Ringen folgend, nahm uns nach einiger Zeit Tannen- und später herrlicher Buchen- und Eichenhochwald in seinen Bann. Ueber- rascht durch die sonntäglichen Störenfriede zogen fluchtartig einige Rehe an uns vorüber. Ab und zu lugte verschmitzt Frau Sonne durch die bereits zer­rissene Nebeldecke. Beim Verlassen des Waldes hatte sie bereits die Herrschaft über die Naturgewalten ge­wonnen. Vor uns lag die breite Ebene der Wetterau. In Nonnenroth hielten wir nach zweistündiger Wan­derung wohlverdiente Frühstücksrast. Ein kräftiger Kaffee gab uns die nötige Stärkung. Unser Weg ging weiter. Auf einer Buche am Dorfesrand hatten sich

Anmeldungen und Auskunft: Deutsche Arbeits­front, Abteilung für Arbeitsführung und Berufs­erziehung, Schanzenstraße 18, Telephon Nr. 3275. Anmeldeschluß 15. März 1936.

Grün und Blumen in den Betrieben.

Von der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswaltung Gießen, wird uns mitgeteilt:

Zur Verwirklichung der ForderungSonne und Grün allen Schaffenden" hat die Deutsche Gesell­schaft für Gartenkultur mit dem AmtSchönheit der Arbeit" in der DAF. ein Abkommen getroffen, das eine kameradschaftliche Zusammenarbeit sicherstellt. Ziel dieser Zusammenarbeit ist eine schönheitliche Gestaltung aller Betriebe durch Grünanlagen, Blu­men- und Pflanzenschmuck, nicht zuletzte auch durch eine sinnvolle Landschaftsgestaltung und durch Land­schaftsschutz. Diese Grünanlagen sollen die Betriebe nicht nur verschönern, sie sollen vor allem für die Belegschaft auch praktischen Wert haben, indem sie ihnen Freude und Erholung bieten. Die Erstellung von Liegewiesen, Bädern im Freien, Sitzplätzen in der Sonne und im Schatten, Spiel- und Sport­plätzen, Kleingärten, Hausgärten usw. sind die Auf­gaben, die in dieser Zusammenarbeit gelöst werden sollen. Selbstverständlich muß sich die Beratung der Betriebe und die Werbung in den Betrieben nach der Leistungsmöglichkeit und Eigenart des einzelnen Betriebes richten. Auch mit wenigen Mitteln läßt sich oft eine belebende Grünfläche erstellen oder einige schattenspendende Bäume pflanzen, die der Arbeits­stätte ein neues und freundlicheres Bild geben. Zum Kreisbeauftragten für den Kreis Gießen wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst Garten­bauarchitekt Eberhard Schwarz, Gießen, ernannt. Im Rahmen von durchzuführenden Besichtigungen der im Kreise Gießen gelegenen Betriebe werden die Betriebsleitungen kostenlos über eine schönheit­liche Gestaltung ihrer Betriebsanlagen beraten werden.

Ganitätsverein Gießen.

Die vorgestrige 52. ordentliche Mitgliederversamm­lung des Sanitätsoereins (Arztkasse) Gießen im Thüringer Hof" unter der Leitung des Vorsitzen- deq Emil Simon war gut besucht. Einleitend gab der Vereinsleiter bekannt, daß die FrSie ärztliche Hilfskasse Wiefeck mit 67 Stammitgliedern geschlossen dem Sanitätsverein beigetreten ist.

Kassenwart Hch. Stimmer gab eine lieber« sicht über Einnahmen und Ausgaben im Jahre 1935. Den Einnahmen in Höhe von 13 362,32 Mk., die sich fast ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen ergeben, stehen 13 399,47 Mark Ausgaben gegen­über, so daß ein Mehrverbrauch von 37,15 Mark entstand. Die Ausgaben setzen sich aus Arztkosten, Vegräbnisbeihilfen, Ausgaben für Medikamenten Usw. zusammen, während nur ein geringer Betrag für Verwaltungskosten aufgewendet wurde. Das Gesamtvermögen hat sich um 152,96 Mark auf 9695,48 Mark erhöht.

Aus dem vom Vorsitzenden Emil Simon vor- getragenen Geschäftsbericht war u. a. ein ständiger Mitgliederzuwachs zu entnehmen. Im abgelaufenen

** Arbeitsjubiläum. Am heutigen Diens­tag, 3. März, kann der Feinmechaniker Franz R e i n s ch m i d t, Alicenstraße 26 wohnhaft, auf eine 40jährige Arbeitstätigkeit in den Optischen Werken der Firma Hensolt & Söhne in Wetzlar zurückblicken.

** Stadt the ate r-St amm-A bo n ne- ment. Die Einlösung der 4. Rate des Stadttheater- Stamm-Abonnements betrifft eine Bekanntmachung der Bürgermeisterei in unserem heutigen Anzeigen­teil. Interessenten seien besonders darauf hinge­wiesen.

** A u f dem Wege der Besserung. Der am vorigen Freitag in der Rodheimer Straße durch ein Personenauto verunglückte Schüler Gräm­lich, der nach der Chirurgischen Klinik verbracht werden mußte, befindet sich erfreulicherweise auf dein Wege der Besserung. Zum Glück waren die Verletzungen des Jungen nicht so schwer, wie man anfangs angenommen hatte.

** Oes fentliche Bücherhalle. In Fe­bruar wurden 2225 Bände ausgeliehen. Davon kam"n auf: Literaturgeschichte 4, Zeitschriften 21, Gedichte und Dramen 17, Erzählende Literatur 1324, Jugendschriften 315, Länder und Völkerkunde 124, Kulturgeschichte 6, Geschichte und Biographien 260, Kunstgeschichte 3, Naturwissenschaft und Tech­nologie 81, Heer- und Seewesen 26, Haus- und Landwirtschaft 1, Gesundheitslehre 1, Religion und Philosophie 8, Staatswissenschaft 29, Sprachwissen­schaft 3, Sport 2 Bände. Nach auswärts kamen 7 Bände.

Gondergericht in Gießen.

Wegen böswilliger Kritik an den Aufbaumaß­nahmen der Reichsregierung wurde der Karl Ude aus Gießen zu vier Wochen Gefängnis verurteilt.

Der Adam Koch, zur Zeit in Untersuchungs­haft, erhielt eine Gefängnisstrafe von Zwei Monaten wegen Verächtlichmachung des heutigen Staates.

Drei weitere Angeklagte wurden freigesprochen.

Xunöfunfproarnmm.

Donnerstag, 5. März.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7) Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.30: Ein Morgenbummel durch das Reich der Töne. 10.15: Schulfunk. 11: Gaunach­richten. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschafts­bericht. 15.15: Kinderfunk. 16: Unterhaltungskonzert. 17.30: Aus der Werkstatt deutscher Geaenwartsdich» tung ,Ln der Landschaft des Femhofs . Besuch bei Josefa Berens-Totenohl. 17.45: Das aktuelle Buch. 18: Nachmittagskonzert. 19.45: Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Mo­zart-Zyklus (17). 21: Deutsche Meistererzähler unserer Zeit. Wilhelm Schäfer liest eine AnekdoteDie Meerschaumpfeife". 21.15: Für jeden etwas.

* Ichi Mte ( teil ber

Und bo. leinen

Als i n«d) bat te'ienbei »ar es ASnh°, seines k 'S [to «me g<

( x-hen. "<ll 8?-: gtunb frerer

>er l s r and)

A?n> ^i!f

Die Ortsgruppe Gießen-Süd der NSDAP, hielt am gestrigen Montagabend eine Mitgliederver­sammlung im Studentenheim ab. Nach dem Ein­marsch der Fahne eröffnete Propagandawart Pg. B l i n d i n g die Versammlung. Der gemeinsam gesungene erste Vers des LiedesVolk ans Ge­wehr leitete über zu dem Vortrag des

Kreiswalters der DAI. pg. Wagne»-

über:ÜBefen und Ziele der Beut Arbeitsfront". Ausgehend von den y-'daDen- die der Portei als Führerorden geftelbt l, - um alle Funktionen des menschlichen ßeb 15 3" , um­fassen und zu formen, wies der 9?.*7'cr

Bedeutung sicher Arbeit in der TV*" Arbeits­front hin In der DAF. schuf dH Wer n.djt nur die größte Organisation der ^lt, sondern auch einen wesentlichen Grunds Jur Schaffung der Volksgemeinschaft. >f begründet mit dem ausdrücklichen Willen ® °1'5 = und Le,. ftungsgemeinH 1 3«Darum sind tn ihr mcht nur aU' Volksgenossen, fon-

dem alle deuten Menschen überhaupt vereinigt. Reichsnährst^o. Kulturkammer, alle Berufsstande sind ihr e'-gegttedert.

$0 fklll Ole DAF. die Betreuung aller Schaf- fenöen dar und sieht ihre vornehmste Aufgabe darin, alle deutschen Menschen zu National­sozialisten zu erziehen.

Es gibt kein Gesetz, das zu solcher Erziehung an­hält, aber es ist ein natürliches Erfordernis, daß jeder einzelne sich mit den Gedanken vertraut macht, die den Staat aufbauen. Darum muß der Partei­genosse zuerst sein materialistisches Denken über­winden, bevor er andere Menschen von der Falsch­heit ihres Denkens überzeuaen soll. Er muß wissen, daß diesem von Frankreich herübergekommenen Ma­terialismus der Marxismus und der Liberalismus entsprungen sind, die im Grunde das gleiche Ziel haben, alle kulturellen Dinge und menschlichen Kräfte nach materialistischen Gedanken zu beurtei­len. Solches Denken verneint sogar Werte, die der Seele zugesprochen werden, wie Treue, Ehre, Frei­heit, Vaterland. Aber wenn das freie Spiel der Kräfte sich hemmungslos und beutegierig der Wirt­schaft bemächtigt, dann geschieht es nur, um per­sönlichen Nutzen zu erreichen, dann werden auf der einen Seite hohe Dividenden gezahlt, aber die Zu­friedenstellung des Arbeiters auf der anderen Seite nicht beachtet. Wir haben gespürt, daß solche Aus­wirkungen nicht erträglich waren, und sind zu der Erkenntnis gekommen, daß

die Wirtschaft nicht unser Schicksal, sondern nur ein Lebensgebiet ist, das die Aufgabe hat, dem Volke zu dienen.

Damm bestimmt das Gesetz zur Regelung der nationalen Arbeit, daß im Betrieb Betriebsführer und Gefolgschaft Zusammenarbeiten zum gemein­samen Nutzen für Volk und Staat. Die Wirtschaft ist wegen der lebendigen Menschen da und hat ihnen zu dienen. Würdigt der Materialismus die menschliche Arbeitskraft zur Ware herab, fo erhob der Nationalsozialismus die menschliche Kraft zum Volksgut und lehrt deren Erhaltung und Pflege. Damit entzog er auch allen klassenkämpfe­rischen Jnteressenverbänden den Boden und tötete den Keim aller Zersplitterungen, der verhinderte, daß wir Volksgemeinschaft wurden.

Unser Führer Hal die Jahrhunderte alte Sehn­sucht nach dem Reich erfüllt, indem er das

Betr.: Heldengedenktag.

Um genügend Sitzplätze 3ur Verfügung stellen zu können, bitten wir alle Kameraden und Hinter­bliebenen, die einen Sitzplatz benötigen, um sofor­tige Meldung auf der Geschäftsstelle. Termin spätestens bis zum Donnerstag, 6. März, auf der Geschäftsstelle, Bahnhofstraße 38.

^portamtKraft durch Freude".

Heute folgende Kurse:

Fröhliche Gymnastik und Spiele (Frauen). Von 20.30 bis 21.45 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.

Schwimmen. Von 20 bis 21 Uhr (Frauen und Männer) Volksbad. Don 21 bis 22 Uhr (nur für Frauen) Volksbad.

Reiten. Von 21 bis 22 Uhr Unioersitäts-Reit- institut, Brandplatz. *

Frauen und Luftschutz.

Um die Frauen mit der Notwendigkeit des zivilen Luftschutzes vertraut zu machen, veranstaltet die NS.-Frauenschaft des Kreises Gießen am mor­gigen Mittwoch. 20.15 Uhr, im Cafe Leib eine Ver­sammlung, in der Frau Elisabeth Seidel (Darm­stadt), die Frauenreferenttn der Landesgruppe des Reichsluftschutzbundes und Gauluftschutzreferentin der NS.-Frauenschaft, sprechen wird. Im Anschluß an den Vortrag wird ein Mim vorgeführt.

Landesbischof Dietrich spricht in Gießen

Diele Volksgenossen werden so schreibt man uns von der Frage bewegt, wie das Deutschtum und das Christentum sich zueinander stellen. Prof. Hauer in Tübingen, der Führer derDeutschen ©taubensberoegung , hat neue Gesichtspunkte in den Vordergrund gestellt. Daher wird der Landes­bischof Lic. Dr. Dietrich am morgigen Mittwoch, 4. März, 11 Uhr, im Johannessaal in Gießen über das Thema sprechen:Warum Evangelische Kirche und nicht Deutsche Glaubensbewegung?" Zu dem Vortrag sind alle Evangelischen eingeladen. (Siehe heutige Anzeige.)

Der Brandpersicherungsbeitrag 1935 in Hessen.

Zur Deckung der Ausgaben der Brandversiche­rungskasse für das Jahr 1935 ist mit Genehmigung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen ein Beitrag von 4 Rpf. auf je 100 Mark Umlagekapital auszu­schlagen und in einem Ziel bis zum 15. März 1936 zu erheben. Als Mindestbeitrag für eine Hofreite sind 1,50 Mark zu zahlen.

Bessere Schaufensterdekoration.

Im Einzelhandel besteht ein empfindlicher Man­gel an dekvrativnsgewandtem Derkaufspersonal, be­sonders in mittleren und kleineren Geschäften, die sich nicht ständig einen Berufsdekorateur leisten können. Der Wille, sich die erforderlichen Kennt­nisse und Fertigkeiten anzueignen, ist überall in hohem Maße vorhanden. In vielen Städten des Reiches wurden bereits mit großem Erfolg Deko­rationskurse durchgeführt. Der Deutschen Arbeits­front, Abteilung für Arbeitsführung und Beruss- erziehung, und der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel ist es gelungen, hervorragende Fachkräfte, die be­reits mit größtem Erfolg in den verschiedensten Städten des Reiches Dekorationskurse durchgeführt haben, zu gewinnen.

In Gießen werden zwei Dekorattonslehrgänge durchgeführt werden: ein Tageslehrgang, der sich über die Zeit von 8 bis 13 Uhr erstreckt, und ein Abendlehrgang, der in der Zeit von 20 bis 23 Uhr stattfindet. Die Lehrgänge erstrecken sich über drei Wochen. Der Unterricht findet täglich statt. Das Lehrprogramm umfaßt folgende Gebiete: praktisches Dekorieren, Preisschilderschreiben (Pinsel), Plakat­malen (Spritz- und Tupftechnik), Farbenlehre und künstlerisches Kleiderstecken. Eigenes reichhalttges Dekorationsmaterial aller Branchen erlaubt die Aufstellung von 15 Schaufensterkojen, in denen täglich praktisch gearbeitet wird. Es wird auch ge­zeigt, wie man mit einfachen und billigen Mitteln ein geschmackvolles und zugkräftiges Schaufenster gestalten kann. Sowohl den Betriebsführern, als auch den Gefolgschaftsmitgliedern ist in diesen Lehr­gängen die Möglichkeit geboten, sich die notwendi­gen Fertigkeiten anzueignen, um geschmackvolle und zugkräftige Schaufenster erstellen zu können.

s«. ^.sammengehörigkeit in das Volk ^suhl deret DAF eine Volks- und Lei- ttunasaeO^"lchaft schuf, die zur Schicksals-

8 9 gemeinfchaft wurde.

- Einzelne erkennt jetzt, daß er nur in der "neinschaft des Volkes leben kann.Seine jxitarbeit im Betrieb oder in der Gemeinschaft ist auf der Grundlage gegenseitiger Achtung, gegen­seitigen Vertrauens aufgebaut. Der Betriebssichrer ist verantwortlich für Gefolgschaft und Betrieb, wie es auch umgekehrt der Fall ist. Wie der Betriebs­führer im besten nordischen Sinne Führer sein soll, so muß der Einzelne um das Vertrauen ringen. Am 1. Mai jeden Jahres gelobt der Be­triebsführer vor dem Vertrauensrat treufor« gende Kameradschaft zum Wohle des Gan­zen. Der Vertrauensrat ist nicht die Fort­setzung des Betriebsrates. Er hat die -Interessen des Betriebes und der Gefolgschaft zugleich und gewissenhaft zu vertreten. Die Gefolgschaft sind die Menschen, die bewußt am Betriebe arbei­ten zum Wohle des Volkes und als Dienst am Volke; die wissen, daß, wenn sie nicht arbeiten und nichts leisten, der Betrieb feine Aufgaben in der Gemeinschaft nicht erfüllen kann. Aus solcher Einheit des Betriebes erwächst dann die Leistungsgemeinschaft, wie wir sie nötig haben, um wieder mitbestimmend auf dem Welt­markt einwirken zu können.

Von dem Grundsatz des Leistungsprinzips aus­gehend, sorgt die DAF. schon durch die Beruss­auswahl für eine vernünftige Verwertung der Kräfte.

In der Metallverarbeitung schafft sie Grundlehr- Werkstätten, wie eine solche auch in Gießen er­richtet werden soll, um dem Lehrling die ersten handwerklichen Fertigkeiten beizubringen. Erst dann kommt er in die Spezialberufe. Der Reichs­berufswettkampf ist ein gutes Mittel, um festzu­stellen, ob der junge Mensch am richtigen Platz ist. Der Ausbildung des Facharbeiters, der uns den Weltmarkt erobert hat, wird besondere Aufmerk­samkeit geschenkt. Die soziale Versicherung soll um­geformt 'werden in eine große soziale Verpflichtung, in die jeder einzelne seinen Beitrag zahlen muß, um aus den Leistungen der Gemeinschaft wir­kungsvoll jedem einzelnen helfen zu können, wie im Winterhilfswerk aus kleinen Beiträgen umfas­sende Hilfemaßnahmen ermöglicht werden.

Durch die NLG.Kraft durch Freude" sieht auch der kleinste Mann seine Heimat und sein Vaterland, für die er arbeitet.

Durch die Initiative des Führers werden eigene Seebäder erbaut, die dem Bedürftigen zur Ver­fügung stehen werden, der treu und ehrlich an der Gemeinschaft arbeitet. Und so entsteht ein groß­artiges Werk des Führers, durch das der schaffende Mensch hineingestellt ist in das Volk, dem er zuge­hört. Mit dem Vorangehen der Arbeitsbeschaffung und des Aufbauwerkes wird bann auch die Frage der Lebenshaltung in steigendem Maße gelöst wer­den. An dem ehrlichen Wollen und dem Elan, mit denen die Aufgaben ausgeführt werden, werden die Besten erkannt fein, die mithelfen am großen Werk des Führers.

Den mit starkem Beifall aufgenommenen Aus­führungen des Kreiswalters folgte die Verpflichtung einiger Parteigenossen durch Ortsgruppenleiter Pg. Schwarz. Die Versammlung schloß dann in üb­licher Weise.

Die Volks- und Leistungsgemeinschae Oer DAI Vortrag in der Mitgliederversammlung der 716^^ Gießen-Süd.

zum Ergötzen der Jugend wie versteinert zwei große Eulen niedergelassen, ohne unserer Anwesenheit irgendwie Beachtuna zu schenken. Schneebedeckt grüßten in majestätischer Größe Hoherodskops und Herchenhainer Höhe und im Süden die fonnüber- flutete Ebene der Wetterau mit ihrem Schwelwerk Wölfersheim. Erneut treten wir in schönen Buchen­wald ein. Kein Laut stört die Stille der Waldeinsam­keit. Ein Amsellied erfreut unser Ohr, und ver­heißungsvoll stimmten, wenn auch noch zaghaft, andere gefieberte Waldfreunde ein. Am Walbesranb, wo bie Sonne unb ber milbe Frühlingsföhn fein Vernichtungswerk noch nicht beginnen konnte, behü­ten sich langgestreckte Schneebänke aus, was für bie Jugend eine geeignete Gelegenheit zur Schneeball­schlacht gab. Wie ein verlorenes Stückchen Erbe hob sich, walbumsäumt, vor unseren Augen bas Dorf Röthges. Nach Ueberfchreiten ber Bahnlinie Mücke Laubach konnten wir am Walbausgang bie landschaftlich reizvolle Lage des urkundlich bereits im 8. Jahrhundert erwähnten Städtchens Laubach bewundern. Im Kranz fchatttger Laubwälder ge­legen, finden hier im Sommer viele Volksgenossen die nötige Stärkung.

Nach entsprechender Mittagsrast unb musikalischen Vorträgen unb nachbem bem gräflichen Schloß und Park mit gutgepflegten Wegen ein kurzer Besuch abgestattet war, erreichten wir nach zweistünbiger Wanberung mit herrlichen Ausblicken über Lauter bas Endziel der Wanderung Grünberg, dem es in diesem Jahre vergönnt fein wird, fein 750jähriges Burgbestehen zu feiern. Enge winkelige Gäßchen und Häuser mittelalterlicher Bauart erfreuten unser Auge und legten Zeugnis ab von den Notwendig­keiten früherer Jahrhunderte. Bei fröhlicher Stim­mung und guter Verpflegung wurde dort Schlußraft gehalten.

Als wir ben Heimweg angetreten, hatte ber Himmel fein Antlitz oeränbert, und feiner Regen riefelte hernieder.

Landwehrvereinigung 116.

Man berichtet uns: Am vorigen Samstagabend fand bie Hauptversammlung ber Vereinigung bei bem Lanbwehrkameraben Schraber (Seewiefe") statt. Der Landwehrführer W. B o p f eröffnete die Versammlung, begrüßte bie zahlreich Erschiene­nen und gedachte des im Laufe des Jahres ver­storbenen Kameraden Horst unb bes 70. Geburts­tages unseres Seniors Albert Scheel.

Chr. S t u b t, der langjährige Schriftführer, er­stattete Bericht über den Verlauf des Jahres. Die vom Rechner Fr. Schneider vorgetragene Rech­nungsablage ergab ein befriedigendes Bild über Einnahmen und Ausgaben, so daß ihm nach Prü­fung der Rechnung Entlastung erteilt werden konnte.

Zum Führer ber Vereinigung würbe auf einftim» migen Wunsch wieder Wilhelm B o p f bestimmt, der ben bisherigen Führerrat bestätigte.

Es erfolgte bann eine eingehenbe Besprechung der für Ende Juni geplanten Fahrt in bie Front-» abschnitte bes LJR. 116 im Weltkriege. Es wird eine Liste ber Teilnehmer aufgestellt; jeber, ber sich einschreibt, muß an ber Fahrt teilnehmen, bamit ein klares Bild über die Teilnehmerzahl vorliegt und ein entsprechend großer Wagen zur Fahrt be­stellt wird. Die Kosten einschließlich Verpflegung und Uebernachtung, betragen ungefähr 40 Mark. Wenn noch Plätze frei bleiben, können auch aus­wärts wohnende Landwehrkameraden mitfahren. Anmeldung ist aber bis 30. April erforderlich. Zum Schluß wurde noch beschlossen, vorläufig keinem Verband beizutteten.

Mit Sieg-Heil auf Volk und Führer schloß Kam. B o p f die Beratungen, gab aber dann einen fes­selnden Bericht über seine kürzliche Teilnahme an einem Schulungslehrgang der NSV., der allen ein klares Bild über Organisation, Wesen und Ziele der nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ver­mittelte.

werden gebeten, die Pfundpakete bereitzuhalten.

Gez.: S ch e 11 h o r n.

Deutsche Arbeitsfront.

Achtung Hausgehilfen!

Am Mittwoch, 4. März, 20.30 Uhr finM im Haus der Deutschen Arbeitsfront, Schanzeckstr. 18 (großer Saal) cjn

rassenpolitischer 23 o rfr a g statt. E5 spricht: Gauamtsleiter des Rafsenpall^fchen Amtes Pg. Dr. Kranz Gießen-

Wir bitten alle Hausgehilfinnen, sswie Haus­frauen zu diesem wichtigen Vortrag ZU erscheinen.

Nationalsozialistische

Knegsopferversorgung e. V.

Ortssruppe Gießen.