Ausgabe 
3.3.1936
 
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Wirtschaft

Oberhessen

steif.

Abendbörse ruhig.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

23enin

Fran,lull a. 2)L

Schluß.

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2.3.

7%

114,75

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Banknoten.

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Die hinter den

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133 177 127,75

38,25 140,65 119,65 133,75

114 129 125,25

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A.E.G. fflefula

Schultheis Patzenhofer Alu <Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

ManSfelder Bergbau .. Kokswerke ...........

Rheinische Braunkohlen Rheinstadl Bereinigte Stahlwerke. Otavt Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth

71/,

12 8

1,3

8,65

8,55

8,55

13,4

Gleich dem Mittagsverkehr herrschte auch heute abend sowohl am Aktien-, wie am Rentenmarkt ausgesprochene Geschäftsstille, da Orders nach jeder Richtung hin fehlten. Die Haltung war nicht un­freundlich, wenngleich die z. T. hohen Berliner Schlußnotierungen nicht immer voll behauptet blie­ben, so u. a. IG. Farben mit 151,65 (151,75), Rheinstahl Mit 116,50 (116,65), Buderus mit 95,50 (96,13), Betula mit 140,65 (141,13) Licht und Kraft mit 133,75 (134), Metallgesellschaft mit 115 (115,50) und Holzmann mit 97,50 (98). Andererseits zogen Th. Goldschmidt um 1 v. H. auf 107 an, auch Muag mit 83,25 (83), Gesfürel mit 129 (128,75) und AG. für Verkehr mit 109,75 (109,50) lagen mäßig höher. Am Kassamarkt erhöhten sich Frankfurter Bank auf 108 (107,13) und Dresdner Bank auf 93,25 (93), während Commerzbank und DD.-Bank mit je 93 unverändert lagen.

Der Rentenmarkt lag gleichfalls fast geschäftslos; etwas Umfaß hatte die Umschuldungs-Anleihe zu 87,25 und 87,20, doch handelte es sich meist nur um Spitzenbeträge. Von Auslandswerten notierten Schweiz. Bahnanleihen fester; 4 v. H. SBB. 181,50 (180,50), 3V2 v. H. Gotthard 165 (163) und 3V- v. H. Jura-Simplon 160 (158).

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111, 6 v. H. Ver­einigte Stahlwerke 103,65, 6 v. H. IG. Farben- RM.-Anleihe 126,50, 4'/- v.H. Franks. Hyp. Bank

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Gold R 8 bis 10 96,50, 4 v. H. Bagdadbahn I 9,25, 4 v. H. Rumänen 5,25, Adca 70,50, Commerzbank 93, DD.-Bank 93, Dresdner Bank 93,25, Buderus 95,50, Harpener 111, Mannesmann 84,50, Hoesch 90,75, Rheinstahl 116,50, Laurahütte 22,50, Ver­einigte Stahlwerke 84,50, AKU. 50,50, BMW. 122, Betula E 140,65, Bemberg 92,50, Conti Gummi 185, Daimler 99,65, Scheideanstalt 211,50, Deutsche Linoleum 161,25, Licht und Kraft 133,75, Elektr. Lieferungen I 119,65, IG. Farben 151,65, Gesfürel 129, Goldschmidt 107, Holzmann 97,50, Junghans 86,65, Muag 83,25, Metallgesellschaft 115, Moenus 83,50, Schuckert 132.50, Südd. Zucker 198, AG. für Verkehrswesen 109,75.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 2. März. Das Angebot an Weizen wird von den hiesigen Mühlen ausge­nommen; norddeutsche Angebote lagen im Gegen­satz zu Mannheim kaum vor. Am R o g g e n markt ist die Lage unverändert, d. h. die Landmühlen sind nicht in der Lage, ihren Bedarf in der Umgebung zu decken. Dagegen ist für die Mühlen an den Was­serstraßen das norddeutsche Angebot ausreichend. Brau- und Industriegerste hat kein Ge­schäft mehr. F u t t e r g e r st e wird bei unveränder­ter Nachfrage nicht angeboten. Auch die Hafer- anlieferungen haben sich noch nicht gebessert; die Verbraucher haben»sich teilweise auf andere Futter­mittel umgestellt. Am Futtermittelmarkt blieben Kleie und Schnitzel gesucht, in Oelkuchen erfolgt jetzt die fünfte Zuteilung. Biertreber und Malzkeime haben wegen des immer noch zu hohen Preises wenig Nachfrage, die befriedigt werden kann. Heu unverändert, dagegen ist der Stroh­absatz schwierig, weshalb die Preise abbröckelten.

Es notierten (Getreide, je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W 16 214, W19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R15 177, R18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futter- qerste, Braugerste, Hafer, Weizenmehl W 13 28,35, W 16 28,60, W 19 28,60, W 20 28,95, Roggenmehl R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizen­nachmehl 16,75 bis 17, Weizenfuttermehl 13 bis 13,25. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Müh­lenstation, Soyaschrot m. M. 16,20, Palmkuchen

I. G. Färben-Industrie . Scheideanstall.........

Goldschmidt RütgerSwerke Metallgesellschaft

Hamburg-vl merika-P aket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Norddeutscher Lloyd .........

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft................

Dresdner Bank Retchsbank ........ .......

Buderus 4

Deutsche Erdöl 4

Harpener...................0

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 8

4% Oesterretchifche Goldrente.... 4,26% Oesterreichtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4>/r% desgl. von 1918..........

5% abgest. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie .....................

Zellstoff Waldhof Zellstoss Aschaffenburg Dessauer Gas ...............

Daimler Motoren Deutsche Linoleum .......... Lrenstetn & Koppel .......

Westdeutsche Kaufhof Chade................. '

Accumulatoren-Fabrik

Conti-Gummt...............

Gritzner ........

Mainkraftwerke Höchst a.M...

* Süddeutscher Zucker ........

Philipp Holz mann ....

Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

n angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

177 , 176,75

127,651"

Wertpapiere stehen mit 74 790 RM. zu Buch. Die Gesamtausleihungen im Konto-Korrent-Wechfel- gefchäft betrugen 582 319,36 RM., die ausstehen­den Kredite in laufender Rechnung betrugen 515 040,11 RM. Die Forderungen auf Hypotheken­konto betrugen 47 039, auf Vorschußkonto 14 435,40 RM.

An der Starkstromleitung tödlich verunglückt.

LPD. Schlitz, 2. März. Bei den Bauarbeiten am KraftwerkSchlitzerland" in Rim­bach, die in einigen Tagen beendet sein werden, kam der 33 8ahre alte Maurer Johann Lünzer aus Schlitz einer Starkstromleitung zu nahe und wurde auf der Stelle getötet. Der pflichttreue Arbeiter hinterläßt eine Frau und drei unmündige Kinder.

Kreis Alsfeld.

)( Alsfeld, 2. März. Der Führerrat des hiesi­gen Verkehrs- und Verschönerungs­oereins beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mit einer Reihe wichtiger Angelegenheiten. Es ist beabsichtigt, anläßlich der infolge der Durchführung der Reichsautobahn durch die Gemarkung Alsfeld stattfindenden Fekdbereinigung die Anlage in denErlen" zu einem kleinen Stadtpark zu erweitern, unter Mitwirkung des Landschafts­architekten der Reichsautobahn. Es wurde deshalb dankbar anerkannt, daß die Stadt Alsfeld zu diesem Zwecke auch die Gundrumsche Wiese entlang der Krebsbach käuflich erworben hat. Der Fenster- blumenschmuck-Wettbewerb in der Stadt Alsfeld soll nach Beschluß des Führerrats in diesem Jahre wieder ausgenommen werden. Die hiesigen Gärtnereien haben ihre Unterstützung für diese Ver­anstaltung in Aussicht gestellt. Es wurde ferner der Schutz der alten interessanten Grab­denkmäler auf dem Friedhof angeregt, worauf kürzlich Geh. Rat Professor Sommer (Gießen) bei seiner Anwesenheit in Alsfeld hingewiesen hat. Man denkt daran, die Grabdenkmäler in der ge­räumigen Dreifaltigkeitskirche zur Aufstellung zu bringen. Dabei wurde auch der Plan erwogen, die

Ilse Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse

Klöcknerwerke.......

Mannesmann-Röhren

140,5 141,13

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134,75 134

114,25 ' 114,13

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132,9 1 132,5

m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30, Treber 18,50 bis 18,75, Trockenschnitzel 9,16 Großhandels­preise ab Fabrikstation, Heu 7,90 bis 8, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,50 bis 3,70, ge­bündelt 3,30 bis 3,60. Kartoffeln: Industrie hiesi­ger Gegend 3,40, gelbfleischige hiesiger Gegend 3,30, weiß-, rot- und blauschalige hiesiger Gegend 3,05 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 2. März. Auftrieb: Rinder 722 (gegen 688 am letzten Montagsmarkt), darunter 138 Öchsen, 75 Bullen, 408 Kühe, 101 Färsen; zum Schlachthof direkt: 1 Bulle, 2 Kühe. Kälber 469 (367), Schafe 155 (44), Schweine 3420 3147). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (am 24. Febr. 43), b) 37 bis 41 (43), c) 34 bis 36 (43), d) 29 (43). Bullen a) 40 bis 43 (43), b)35 bis 39 (43), c) 34 (43), d) 27 (43). Kühe a) 39 bis 42 (43), b) 34 bis 38 (41 bis 43), c)28 bis 33 (34 bis 40), d) 20 bis 25 (26 bis 33). Färsen a) 41 bis 44 (43), b) 36 bis 40 (43), c) 33 bis 35 (43), d) (43). Kälber an­dere a) 66 bis 70 (63 bis 68), b) 59 bis 65 (57 bis 62), c) 51 bis 58 (47 bis 56), d) 40 bis 50 (40 bis 46). Lämmer und Hämmel b2) 48 bis 49 (49), c) 45 bis 47 (), d) 43 bis 44 (). Schafe e) 42 bis 45 (), f) 34 bis 41 (). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (51). Sauen gl) 57 (57), g2)_57 (57). Marktoerlauf: Rinder wurden zugeteilt. Käl­ber, Hämmel und Schafe rege, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung: 606 Viertel Rind­fleisch, 61 ganze Kälber, 3 Hämmel, 354 halbe Schweine. Preise pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Bullenfleisch b) 74 bis 77. Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68. Färsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Kalbfleisch b) 74 bis 80, c) 66 bis 74. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren: Roher Speck unter 7 Zentimeter höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80. Marktoerlauf lebhaft.

Schweinemarkt in Alsfeld.

> Alsfeld, 2. März. Auf dem heute hier ab­gehaltenen Schweinemarkt waren 298 Ferkel aufgetrieben, darunter 159 Händlerschweine. Es kosteten sechs bis acht Wochen alte Tiere 20 bis 25 Mark, acht bis zehn Wochen alte 25 bis 30 Mark. Der Handel war flott, es verblieb ein Ueberstand von etwa 30 Stück.

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6yt

Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.s.Elektr. Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr 6

Schuckert L Co...............4

Siemens L Halske 7

LahmeyerLEo ... 7

Oie Industrie-

und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft: ;

186: Lockerung der Devisenbewirtschaftung in Lett- land.

187: Begleichung von auf der Leipziger Messe zur Einfuhr in die Schweiz gekauften Waren mit deutschen Sperrguthaben verboten.

Nhein-Mainische Börse.

Gut behauptet.

Frankfurt a. M., 2. März. Zum Monats­anfang wurden von der Kundschaft Limiterneue­rungen kaum vorgenommen, dazu lagen Aufträge auch nur in kleinem Umfange vor. Infolgedessen bewegte sich die Umsatztätigkeit auf allen Markt­gebieten in bescheidenen Grenzen. Die feste Grund­stimmung konnte sich aber erhalten und am Ak­tienmarkt lagen die ersten Kurse meist gut behauptet oder mäßig höher. Am Montanmarkt setzten die ersten Kurse meist unverändert ein, im Verlause waren Verein. Stahlwerke mit 84,90 bis 85,13 eher etwas fester. JG.-Farben hielten sich mit 151,25 (151,40) behauptet. Don Elektropapieren ließen AEG., Schuckert und Siemens je 0,25 v. H. nach. Etwas lebhafter lagen AG. für Verkehrs­wesen mit 110 bis 110,50 (109,75), ferner gewan­nen Hapag 0,50 v.H. Maschinen- und Motoren­werte notierten 0,25 bis 0,50 v.H. freundlicher. Zement Heidelberg erhöhen sich auf 129,75 bis 129,65 (129), Zellstoff Waldhof waren nach dem Rückgang vom Samstag gut erholt mit 121,25 (120). Deutsche Linoleum lagen mit 162 gut be­hauptet, Kunstseide Aku bröckelten 0,25 v.H. ab auf 51,25.

Am Rentenmarkt bestand wertere Nachfrage zu meist gut behaupteten Kursen. Altbesitz unv. 111, Kommunal-Umschuldung unv. 87,25, späte Schuld­buchforderungen 97,25 Geld, Zinsvergütungsscheine 93,25 Geld, 6proz. Verein. Stahlwerke unv. 103,50. Von fremden Werten 4proz. Rumänen 5,30 (5,20); 6proz. Dollar-Preußen 61,50 (61,25).

Im weiteren Verlaufe vermochte sich das Ge­schäft nicht zu beleben. Bei freundlicher Grund­stimmung blieben die Kurse auf dem Anfangsstand etwa behauptet. Verein. Stahlwerke gaben aber auf 84,50 nach 85 nach, AEG. und einige andere Papiere waren nur knapp gehalten. Farben-Jndu- strie mäßig höher mit 151,50 nach 151,25. Fester lagen außerdem Buderus Eisen mit 95,65 (94,75), Metallgesellschaft mit 115 nach 113,75 und Betula mit 140,75 (140,25). Am Kassamarkt waren Bad Salzschlirf anqe6oten, Taxe 10 (L K. 12).

Renten wiesen auch später keine Aenderung auf, die Umsätze blieben gering. Höher waren Städte- Altbesitzanleihen mit 108,13 (107,50). Goldpfand­briefe, Kommunal-Obligattonen und Stadtanleihen zeigten zumeist die Samstagskurse, niedriger waren 4% Heidelberg mit 90,13 (90,50). Liquidattons- pfandbriefe lagen uneinheitlich, aber überwiegend 0,13 v. H. höher. Nass. Landesbank 101,65 (101,25), dagegen die beiden Frankfurter je minus 0,13 v. H. Auslandsrenten lagen geschäftslos.

Im Freiverkehr galten u. a.: Adlerwerke 99 (99,50), Growag 79,50 (79,25), Ufa unv. 55, NSU 110 (110,50, Pokorny unv. 103,50, Franks. Handels­bank 32.50 (32) und Wayß & Freytag unv. 93. Tagesgeld war mit 4 v.H. unverändert, aber noch

3m Betrieb tödlich verunglückt.

LPD. Friedberg, 2. März. Im Schwel- kraftwerk Wölfersheim wurde am Sams­tagmittag der 24jährige Schlosser Hermann Töt bei ' einer Reparaturarbeit von einem G e - triebe erfaßt und schwer verletzt. Der Verunglückte wurde in bewußtlosem Zustand in das Friedberger Bürgerhospital eingeliefert, wo er bald nach feiner Einlieferung st ar b.

Gewerbe- und Landwirtschastsbank Butzbach.

pb. Butzbach, 1. März. Die hiesige Ge­werbe- und Landwirtschaftsbank hielt heute nachmittag im Saale des HotelsDeutsches Haus" ihre 73. ordentliche Generalver­sammlung ab. Aus dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß im verflossenen Jahre hier eine lebhafte Bautätigkeit eingesetzt hat, die für Handel und Gewerbe eine größere Nachfrage nach Krediten bewirkte, die durchschnittlich alle bewilligt werden konnten. Infolgedessen war der Geschäftsgang im vergangenen Jahr sehr rege, so daß der Gesamt­umsatz von 18,1 Millionen auf 20,3 Millionen stieg. Die Spareinlagen stiegen von 577 000 auf 598 000 RM., der Kassenbestand betrug am 31. 12. 1935 = 23266,85 RM., das Bankguthaben = 109 221,54 RM. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 852 000 gegen 825 000 RM. im Vorjahre. Die Geschäfts­unkosten betrugen 28 032 gegen 29100 RM. Die Gesamthaftsumme der Mitglieder beträgt 534 000 RM., die offenen Reserven stellen sich nach Zutei­lung aus dem Reingewinn auf 59 020 RM. Die ©efamtgarantiefumme beträgt 704 000 RM. Der Reingewinn beträgt 5106,63 RM. und gestattet, wie im Vorjahre, die Ausschüttung einer Dividende von 4,5 v. H. Der Bestand an Wechseln betrug am 31. 12. 35 = 67 279,25 RM., woran 50 Genossen beteiligt sind. Die Geschäftsguthaben der Mitglieder betrugen 111 643,64 RM. gegen 118179 RM. im Vorjahre. Die Zahl der Genossen betrug am Jahres­ende 447 gegen 455 im Vorjahre. Es traten neu ein 19 Mitglieder, durch Aufkündigung traten aus 20, durch Tod 2, durch Ausschluß 5. Die eigenen

29 2-

100,5

97,25

kurs

29.2

100,75

97,3

103,5

111,13

100,2

98,25

Ötblufi- ^ch'ußl.

Mittag-

Grebenhain, 2.März. In unserem Orte hat ein Landwirt ein sehr produktives Mutterschwein in seinem Stalle. Das Tier warf nämlich erst im Herbst vorigen Jahres 1-6 lebende Junge und brachte jetzt schon wieder einen Wurf von 17 Stück Ferkeln zur Wett. Fürwahr ein seltenes Schweineglück.

Preußen.

Ein Tieridyll.

LPD. Limburg, 2. März. Eine merkwürdige Freundscha^ haben der Jagdhund und der Hahn ei >s Gastwirts in Elz geschlossen. Schon als klein > Kücken entdeckte das Federvieh seine Liebe zu dem großen Vierbeiner und suchte ihn oft in seiner Hütte auf. Jetzt ist die Freundschaft beider­seitig, und der Hahn schläft auch nachts, auf seinem Freund sitzend, in der Hundehütte.

Kreis Wetzlar.

O Wißmar, 2. März. Die hiesige Milch- absatzgenossenschaft hielt bei Gastwirt Leib ihre Jahresversammlung ab. DerRechner K. Stroh erstattete den Jahresbericht und die Bilanz. Die Ge­nossenschaft hat eine günstige Entwicklung zu ver­zeichnen. Zu Beginn des Jahres 1935 betrug die Zahl der eingetragenen Mitglieder 26, am Ende des Jahres 52. An die Molkerei in Gießen wurden 196 148 Liter Milch abgeliefert, an Trinkmilch mür­ben im Orte 47 315 Liter verkauft. 151560 Liter Magermilch wurden aus der Molkerei zurückgenom­men. Im Verlaufe der Versammlung wurde be­schlossen, die Zahl der Mitglieder des Aufsichtsrates von drei auf fünf zu erhöhen. Die Vorstandsmit­glieder blieben in ihren Aemtern. Die Genossenschaft konnte im vergangenen Jahre allen ihren Verpflich­tungen restlos nachkommen. Ein Teil des Gewinns wurde dem Winterhilfswerk überwiesen. Nach einer Aussprache über verschiedene genossenschaftliche Fra­gen wurde die Versammlung geschlossen. Der Haushaltsplan unserer Gemeinde für das Rechnungsjahr 1936 liegt gegenwärtig zur Ein­sichtnahme offen. Der Voranschlag schließt in Ein­nahme und Ausgabe mit 132 411,91 Mark ab. Der außerordentliche Etat verzeichnet 26 950 Mark. Die Steuersätze haben gegenüber dem Vorjahre keine Aenderung erfahren. Beim Verkauf der ©in»

börsc

2.3.

100,75

97,4

102,9

111

100,4

ganze Ruine des ehemaligen Augusti­ne r k l o st e r s neben dieser Kirche mit Hilfe einer hierfür zu veranstaltenden Lotterie wieder instand- setzen zu lassen. In Gemeinschaft mit den hiesigen Wandervereinen soll bei der Reichsbahndirektion Frankfurt die früher abgelehnte Errichtung einer Warteh ütte an der neuen Haltestelle Auer­berg an der Strecke AlsfeldHersfeld nochmals angeregt werden, unter Beteiligung des Verkehrs- Vereins mit einem Kostenzuschuß. Im weiteren Ber­lauf der Sitzung wurden noch Verkehrswerbe­maßnahmen besprochen.

R u p p e r t e n r o d , 2. Marz. Seit vor Weih­nachten ist unser Dors das Tätigkeitsfeld für eine Gruppe Gießener Studenten der Medizin. Unter Leitung des Direktors des Gießener Anato- mischen Instituts, Professor Becher, vollbringen die Studenten hier eine Arbeit innerhalb des Lei- stungswettkampfes der Deutschen Studentenschaft. Das Thema istDer deutsche Bauer nach feiner rassischen und entwicklungsgefchichtlichen Eigenart'. Zunächst gingen die Studenten an die genaue Aus- arbeitung der Sippfchafts- und Ahnentafeln einiger alteingesessenen Ruppertenröder Familien, z. B. der Kratz und der Burg. Weiter wurde eine genaue Ortsliste, die sämtliche Bewohner namentlich und unter Angabe des Geburtsdatums aufführt, fertig- gestellt. Es wurden ferner Ermittlungen über Geo­graphie, Lokalgeschichte, Berufe, Art und Größe der Bauerngüter, Sitte und Brauch, Mundart, Häuser­bau und dergleichen angestellt. Seit einer Woche sind wieder sechs Studenten unter Leitung ihres Chefs im Dorfe anwesend, um die anatomischen Merkmale der Bewohner sowie deren Haar- und Augenfarbe genauestens zu ermitteln. Dazu stehen ihnen Prä­zisionsinstrumente sowie eine ganze Anzahl von Haar- und Augenmustern zur Verfügung. Am ver­gangenen Freitagabend lud Professor Becher eine Anzahl Einwohner zu einem Kameradschaftsabend in dasDeutsche Haus" ein. In einer Ansprache hob er hervor, wie seine Arbeit in unserem Dorfe ihm und seinen Mitarbeitern eine Fülle inneren Ge­winnes, Verbundenheit, Entgegenkommen und Gast­freundschaft bringe. Lehrer Strack versicherte die Herren der besten Aufmerksamkeit und Mitarbeit aller Ruppertenröder und gab der Hoffnung Aus­druck, daß die während der Arbeitszeit geknüpften Bande darüber hinaus dauern möchten zum Segen der Volksgemeinschaft. Pfarrer G u ß m a n n brachte interessante Ereignisse aus dem Dreißigjährigen Kriege zu Gehör. In den nächsten Tagen findet im Saale des I. Schmidt ein Abend mit Lichtbildern für das ganze Dorf statt, bei dem Professor Becher allen Einwohnern Sinn und Ziel feiner Arbeit bar­legen wird.

Kreis Lauterbach.

Datum

«% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 " 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6Vi% Doung-Anlethe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten .............

4*/,% Deutsche Reichspostschahan- weisungen von 1934, I

6% ehem.8% Hess. Bollsstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

4¥t% ehem.8%Hessische Landes- baut Darmstadt Gold R. 12....

bVi% ehem. 4tz% Hess. Lande«. Hypothekenbank DarmstadtLiaut 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landcsb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

*y2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6%% ehem. 4yt% Franks. Hyp.

Bank-Ltqu.-Psandbriese.......

5/2% ehem. 4y2% Rheinische Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpfe

4yt% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4%% ehem. 7% Pr. Landespsand- briesanst., Gold Komm. Obl.Vl

tzteuergutsch.VerrechnungSk. 34-38

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börsc

Schluß» kurü

Schluß!. Mittag- börse

| 29-2-

2.3.

29.2-

2.3.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börsc

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- bör>e

Datum

29-2-

2.3.

29-2.

2.3.

4% deegi. Serie ll............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

6,25

6,25

6,25

n'n !

4s4%Rumän.vereinh.Rentev.l913

9,05

9

9,2

4% Rumänische vereinh. Rente ..

5,2

5,25

5,25

5,3

2y.% Anatolier ..............

37,75

37,65

37,65

37,5

29-Februar

2-Mörz

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Buenos Atre

0,678

0,682

0,67.8

0,682

Brüssel ....

41,92

42,00

41,92

42,00

Rio de Jan.

0,140

0,142

0,140

0,142

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,77

54,87

54,77

54,87

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,265

12,295

12,265

12,295

HelsingsorS..

5,405

5,415

5,405

5,415

Paris ......

16,415

16,455

16,415

16,455

Holland ..

168,86

169,20

168,86

169,20

Italien ....

19,76

19,80

19,76

19,80

3apan ......

0,711

0,713

0,713

0,715

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5.666

Oslo..... :

61,64

61,76

61,64

61,76

Wien.......

48,95

11,13

49,05

48,95

49,05

Lissabon ...

11,15

11,13

11,15

Stockholm...

63,24

63 ,'36

63,24

63,36

Schweiz ...

81,24

81,40

81,22

81,38

Spanien.....

34,02

34,08

34,02

34,08

Prag.......

10,295

10,315

10,295

10,315

Budapest ..

Reuyork ...

2,458

2,462

2,458

2,462

132

132

120

121

218

116,5

116,75

116,65

84,5

84,9

84,5

18,5

18,75

18,4

121

122

151,65

151,5

151,75

211,5

107

106,25

106

121

121,25

115

114,25

115,5

97,5

97,75

98

130

129

99,5

99,5

50,5

51,25

50,65

92,5

91,75

93,75

121,25

120,75

121,5

86

86

126

126,5

99,65

99,25

99,75

161,25

162

161,5

78,5

78,5

31,5

31,5

31,5

299

298,25

174

185

181,5

185

I 29,13

| -

I 29,4

90,5

-

1 198

-

Berlm,2-März

Geld

Brie,

Amerikanische Noten..............

2,41

2,43

Belgische Noten..................

41,76

41,92

Dänische Noten .................

54,51

54,73

Englische Noten .................

12,23

12,27

Französische Noten...............

16,365

16,425

Holländische Noten...............

168,44

169,12

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,43

61,67

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,02

63,28

Schweizer Noten.................

81,04

81,36

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................

33,68

33,82