Ausgabe 
3.3.1936
 
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Die neue strategische Lage in Abessinien

und

Nach

Wird Winston Churchill Verteidigungsminister?

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Daher, Ettern und Erzieher, hütet und warnt Eure Kinder und Schuhbe- f o h t e n e n t Unterrichtet sie über Gefahren, die ihnen im Verkehr mit Fremden drohen können. Erzieht sie systematisch, sich nicht mit fremden Personen einzu- lassen, eine Forderung zum Mitkommen in jedem Falle abzulehnen, keine Geschenke, insbe­sondere keine Süßigkeiten, anzunehmen und keinem Versprechen Unbekannter Glauben zu schenken!

Denkt an das Schicksal der von Seefeld ge- schändeten und ermordeten Knaben! Erzieht die Kinder zum Vertrauen zu Euch selbst! Lehrt sie, daß der Polizeibeamte ihr guter Freund ist! haltet sie an. Euch ihre Erlebnisse mit Unbekannten mitzuteilen!

Pflicht aller Volksgenossen ist es, in Fallen dringender Gefahr selbst einzugreifen. Zeigt persönlichen Schneid! Zeigt, daß Ihr Euch der Verantwortung für die Volksgemeinschaft bemüht seid!

Seefeld hat sein schändliches Treiben nur des- wegen Jahre hindurch fortjetzen können, weil er

Appell der Mitglieder der Reichskulturkammer

Sonntag, den 15. März vormittags 11 Uhr findet im Schumanntheater in Frank­furt am Main ein Appell für alle in der Reichskulturkammer Organi­sierten statt. Es sprechen Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger, Reichskulturwalter Hinkel und Lan- deskulturwalter Müller-Scheld. Mitglieder der Reichskulturkammer wollen sich diesen Tag unbedingt srei- halten.

>r beträgt, werte d. h. es tönneit hrals bisher ähren werden. ufgaben für bera wrte von Frisch- schön burd) das- Transport von endlich, dah die nen iW Wv tönnen, aber es yi bemessen, daß, Hindert. Die Lei" ihnjtra&en werde inbe noch nicht er*1

hierdurch außerordentlich erschwert gewesen.

Daher, Eltern und Volksgenossen, seid rück­sichtslos gegen die Sittlichkeits­verbrecher! Zeigt sie an! Rur durch Straf­verfolgung kann ihr schändliches Treiben ver­hindert werden. Ihr dient damit nicht nur euren Kindern, sondern auch der Volksgemein­schaft. Mancher Mord wäre wahrscheinlich ver­eitelt worden, wenn die Erwachsenen den Un­hold mit seinem kleinen Begleiter, den sie auf dem Wege zur Mordstelle als verdächtig be­obachten, nur angesprochen und nach dem Woher und Wohin gefragt hätten. Vermissen Eltern oder Erzieher ein Kind, so ist unverzüg­lich die zuständige Polizeibehörde zu benach- richtign; sie veranlahl alles Weitere.

Die Verteilung und der Anschlag von Handzet­teln über das Verschwinden des Kindes, die sofor­tige Mitarbeit der Presse, die Bekanntgabe durch den Rundfunk, Nachfrage in jeder Schulklasse, plan­mäßig durchgeführte Suchen von Polizeibeamten, Förstern, Jägern, SA., Arbeitsdienst ufw., sowie sonstige örtlich gebotene Maßnahmen bieten erfolg­reiche Fahndungsaussichten.

Der Fall Seefeld darf nicht wieder vorkommen. Er ist nur möglich geworden, weil die Weltanschau­ung des Liberalismus in verantwortungsloser Schwäche und Menschlichkeit Verbrecher wie See- . seid nach Verbüßung einer Strafe ohne jegliche Einschränkung immer wieder freigelassen hat, an­statt sie pflichtgemäß unschädlich zu machen. Wie­viel unschuldige deutsche Jungen wären heute noch am Leben, wieviel Sorge, Tränen und Leiden wären erspart geblieben, wieviel deutsche Knaben brauchten nicht unter den Folgen ihrer Schändung zu leiden, wenn eine wirkliche Humanität den Un­hold Seefeld bereits zu Beginn des Jahrhunderts entmannt oder in Verwahrung genommen hätte.

Die nationalsozialistische Gesetzgebung gibt die gewisse Zuversicht, daß Verbrechen von derartiger Scheußlichkeit und derartigem Umfang in Zukunft unmöglich werden, soweit nicht menschlicher Vor­beugung Grenzen gesetzt sind wenn jeder einzelne Volksgenosse, wenn vor allem Eltern und Erzieher Mitar­beiten.

Die Erkenntnisse aus dem Fall Seefeld müssen jeden Volksgenossen mit aller Leidenschaft die na­tionalsozialistische Forderung vertreten lassen, die Allgemeinheit mit allen gegebenen Mitteln, wie Vorbeugung, Unfruchtbarmachung, Entmannung, Sicherheitsverwahrung und Bestrafung vor Sitt­lichkeitsverbrechern jeder Art zu schützen.

Oer deutsch-englische Flottenvertrag.

Besprechungen über ein Ergänzungs abkonrrnen.

London, 2. März. (DNB.) Wie Reuter den deutsch-englischen Besprechungen über l ... zweiseitiges E r g ä n z u n g s a b k o rn m e n zu dem deutsch-englischen Flottenvertrag vom Juni 1935 mitteilt, hat der deutsche Botschaftsrat Fürst Bismarck am Samstag den englischen Außen­minister Eden im Foreign Office besucht und ihm die Mitteilung überbracht, daß Deutschland im Prinzip bereit sei, Unterhandlungen über eine solche Ergänzung auf der Grundlage des qualitativen Abkommens zu begin­nen, das bei der gegenwärtigen Flot- tenkvnferenz erreicht würde. Es besteht jedoch Einverständnis darüber, daß in diese Besprechung unter der Voraussetzung eingetreten wird, daß ein ähnlicher zweiseitiger qualitativer Ver- trag zwischenGroßbritannienund Sow-

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Kunst und Wissenschaft.

3ntenbanf Gcündgens beim Führer.

Der Führer empfing dieser Tage i-en tunten Staatsschauspieler Grün ß Theater- lin zu einem Vortrag über Fragen der Th-°ter^ 'unst. Der Führer nahm diesen Anlaß

Herrn Gründgens seine aufrichtige hprnorra= und Anerkennung auszusprechen für re , »ende Führung und Leitung der beiden Staats

Schauspielhäuser.

Eltern, hütet eure Kinder!

Eine Lehre ans dem Seefeld-Prozeß.

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mit ber 7°ch°d- ameri. ,'.7 höchst- elchsberufswett- 1 u n g s t a m p f etrieb sei. lebhaftem Bei. ^/ernehmer aüe gemeinsam )Qt gleichgültig

Vaterland lame Ehre. 4 befehlen hat, Jem er befiehlt, cwzip des Füh. Kunden an die Wxxwk KM 'b alles \\{ uns iloen eine Gdjitf.- Wir lassen die t, die Wert, ot verdient, nicht )Il das Bewußt- nicht allein steht, die ihn niemals nicht, wenn er Arbeit verrichtet.

Nach oiermonatigem Widerstand an der Nord­front wurde zunächst am Amba Aradam der frühere abessinische Kriegsminister M u l u g e t a geschlagen. Es tauchte damals bereits nach der Schlacht von Enderta, wie die Italiener diesen Sieg nennen, die Frage auf, welche Wirkungen der Erfolg auf die benachbarte Armee des Ras K a s a und die noch weiter westlich stehende des Ras S e y u m haben würde. Verharrten sie in ihren alten Stellungen, dann liefen sie Gefahr, von den über den Aradam-Berg hinausdringenden Italie­nern von Süden und von Norden her flankiert zu werden. Tatsächlich haben entgegen den Stimmen britischer Militärs, die meinten, der Amba A l a d s ch i werde nicht so leicht bezwungen werden, da die Italiener nicht so schnell ihr schweres Ge­schütz usw. in (Stellung bringen könnten, die Italie­ner den Amba Aladschi verhältnismäßig schnell ge-

London. 3. März. (DNB. Funkspruch) _

einer Meldung des politischen Berichterstatters des Daily Telegraph" ist jetzt mit der Möglichkeit zu rechnen, daß Winston Churchill «uf den neuen Po­sten eines Verteidigungsministers, der die Derem- heitlichunq der drei Hauptwaffengattungen durch­zuführen hat, berufen wird. In Regierungskreisen werde anerkannt, daß der Posten von einem Mann ausgefüllt werden müsse der einen Sitz im Unter­haus hat. Der Name Churchills werde letzt an erster Stelle erwähnt. Reuter bestätigt, daß die Möglichkeit einer Ernennung von Churchill. m parlamentarischen Kreisen mit großer Aufmerksam­keit besprochen wird.

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Die Folgen dieser Kämpfe sind noch nicht abzu­sehen. Zwei Hauptarmeen der Abessinier, die des Ras Mulugeta und des Ras Kasa sind so gut wie vernichtet. Abgesehen von der moralischen Wirkung dieser Kämpfe, dürfte doch die in den Sanktions­blättern aufgetauchte Hoffnung, daß die Abessinier nun mehr als bisher zu dem ihnen gemäßen Klein­krieg zurückkehren werden, an der Tatsache nichts ändern, daß die Abessinier schwer aufs Haupt ge­schlagen wurden. Ueberdies hat sich, wie schon die Einnahme des Aladschiberges zeigte, die Erwar­tung nicht erfüllt, daß die Nachschubschwierigkeiten der Italiener so groß wären, daß geraume Zeit verfließen würde, ehe sie wieder einen neuen Vor­stoß wagen könnten. General Badogli hat schnell und sicher und strategisch wirksam gehandelt. Wie­weit diese Kämpfe die garye Nordfront der Abes­sinier erschüttert haben, bleibt abzuwarten. Jeden­falls ist die einzig intakte Armee, die des Ras I Seyum, nur mit Mühe und Not über den Takazze- ' Hufe entkommen.

London, 3. März. (DNB.) Der Marinemit­arbeiter desDaily Telegraph" errechnet, daß noch im Laufe dieses Jahres nicht we- n i g-e r a l s 3 4 neue Zerstörer für die eng­lische Flotte fertiggestellt oder von Stapel laufen werden. Das neue Bauprogramm der englischen Flotte werde beschleunigt durchgeführt. Das werde auch amtlich zugegeben. Das Aufrüstungsprogramm der Regierung s e h e noch weitere Bauauf­träge für Zerstörer vor. Der Voranschlag für das Finanzjahr 1936/37 werde wahrscheinlich den Bau von 5 oder 6 neuen Kreuzern vorsehen. WieMorning Post" meldet, hat die Regierung den Unterzeichnerstaaten des Londoner Flottenoertrages mitgeteilt, daß sie d i e vier Kreuzer der Hawkins-Klasse, die nor­malerweise nach dem Londoner Flottenvertrag ab­gerüstet werden müßten, beibehalten werde. Um den Bestimmungen des Flottenvertrages zu entsprechen, sei beschlossen worden, die 7,5 Zoll die­ser Schiffe durch 6-Zoll-Geschütze zu ersetzen An Stelle der Schiffe der Hawkins-Klasse sollen fünf veraltete Kreuzer der Caldon-Klasse uru Ceres-Klasse verschrottet werden.

Wenn auch noch genauere Berichte über diese Einkreisungsaktion gegen die Armee des Ras Kasa fehlen, so ist doch der Erfolg unzweifelhaft. Nach­dem die Italiener den Baieu- und den Abara-Paß genommen hatten, waren die italienische Nordarmee und die vom Süden her andringenden Truppen des III. Armeekorps gewissermaßen die Zangenbacken, die Ras Kasa quetschten. Da diese Angriffe vor allem auch durch die schwere Artillerie und durch die italienischen Bombengeschwader nachdrücklich unterstützt wurden, befindet sich der Truppenteil Kasas in völliger Zerrüttung. Jetzt hat sich auch Ras Seyum genötigt gesehen, die ganze Takazze- Front zu räumen. Damit ist das ganze Tembien- Gebiet in die Hand der Italiener gefallen. Die Hauptoerteidigungslinie der Abessinier ist am Ta- kazzefluß gebrochen worden.

Die Großfürstin Kyrill gestorben.

Würzburg. 2. März, <DNB.» In der Nacht zum Montag ist in Amorbach <vdenw°w> IN ber Villa ihres Schwieger ohnes, des Erbpnnzen oon L-iningen. Me fcrofiürfttn Kyrill gestorben Di- Grofetürstin wurde am 25. November 1876 als Tochter des Herzogs Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha,Zeines Sohnes der Königin Viktoria von England, auf der Insel Malta geboren. Sie war als Prinzessin Viktoria Melita dem 19. April

Sum Kaiser aller Rustem Der he vermählte mit dem Erbprinzen von ^einng ^ßfürstin Großfürstin Maria.ferner me ® m Kyra und der Großfürst W

nommen. Es ist dies begreiflich, denn in dem langen Talkessel, der sich von Antalo gegen den Aladschi hinzieht, gab es für die Abessinier keine natürliche Widerstandslinie. Oestlich des Talgrundes zum Aladschi ziehen sich längs des Weges BuiaMai MesticAladschipaß Höhenkämme, die aber von den Abessiniern überhaupt nicht besetzt waren, weil sie ziemlich ungangbar sind und überdies den ita­lienischen Fliegergeschwadern offen lagen.

Nachdem die Italiener den Berg des Mai Me- st i c genommen hatten, der 2800 Meter hoch ist, haben sie schweres Geschütz in Stellung gebracht und den Amba Aladschi, den man mit Recht als bie Schlüssel st ellung der ganzen Takazzefront bezeichnet, ohne sonderliche Schwierigkeiten b e - setzt. Die zurückflutenden Abessinier haben damit den letzten Berg, der den Italienern den Weg nach D e s s i e versperrte, geräumt. Schon melden die italienischen Heeresberichte einen Wettlauf des ersten Armeekorps nach Süden, um schnellstens zum Aschangi-See zu gelangen. Es heißt, daß der Negus eine neue Armee in Defsie aufgestellt habe, die gegen Norden vorstoße, aber man glaubt, daß es den Italienern gelingen wird, schon vorher den Aschangi-See zu erreichen und damit diese vielleicht zu spät kommende abessinische Hilfs­aktion zum Stillstand zu bringen.

Denn inzwischen wurde auch die Armee des RasKasa geschlagen, die westlich des Kampf­gebietes untätig stand. Dadurch wurde auch Ras S e y o u m gezwungen, in heller Flucht über den Takazze-Fluß sich in das Semiengebiet zu flüchten, > fluß entkommen.

mit Versprechungen und dem An bieten von Geschenken heraus. Er regte dabei auf jegliche Weise die Begehrlichkeit und Phantasie der Knaben an. Gleichzeitig war er bemüht, das Kind unauffällig durch entlegene Straßen und An­lagen an den Rand der Stadt zu führen. In der Regel spekulierte er auf die Gefälligkeit, Hilfsbereitschaft, Geldgier, Naschhaftigkeit, kindliche Neugierde und auch Eitelkeit der Knaben. In den meisten Fällen hat Seefeld seine Opfer in dichte Schonungen gelockt, wo er seine Verbrechen an vorher ausgesuchten, trockenen, gegen Sicht ge­schützten Stellen verübte.

Mit größter Umsicht führte er seine Verbrechen aus. Den Knaben gab er auf, auf dem Wege zum Tatort vor sich niederzusehen. Auf Bekannte, die ihnen begegneten, mußten die Knaben ihn aufmerk­sam machen. Befragt, mit wem sie zusammen ge­gangen seien, mußten sie erklären, es sei der Onkel gewesen ober der Mann habe sie nicht der Uhrzeit gefragt. Bei nassem Boden legte er den Knaben Papier ober Sackleinen unter, damit die Kleidung sauber blieb. Eine Bürste zum Reinigen des Schuh­zeugs führte er bei sich. Scharfe Bonbons erhielten die Knaben, um etwaige verdächtige Gerüche $u verdecken. Die geschilderte Art der Verbrechen ist im Laufe von 40 Jahren immer die gleiche geblie­ben. Wie von den Sachverständigen festgestellt wurde, handelt es sich bei Seefeld nicht um eine erbliche Veranlagung ober die Auswirkung eines kranken ober minderwertigen Geisteszustandes, son­dern ausschließlich um die Ausübung eines ihm lieb­gewordenen Lasters.

Welche Schäden Seefeld und Sittlichkeitsver­brecher überhaupt ihren Opfern in seelischer, moralischer und körperlicher Hinsicht zufügten, läßt sich nur schwer übersehen. Bei manchem Knaben bleibt sein erstes Sexualerlebnis richtung­weisend für sein ganzes Leben. Der Verführer trägt die Schuld, daß sich in dem verführten jungen Men­schen ein anormales Triebleben entwickelt und sie auf die Führte sittlicher Entartung bringt. Er trägt weiter die Schuld daran, daß seine Opfer sich mei­stens zu moralischer und charakterlicher Minder­wertigkeit entwickeln, die ihren Ausdruck in Faul­heit, Verlogenheit, Treulosigkeit und Feigheit fin­det. Hinzu kommt, daß bie einmal oerborbenen jungen Menschen stets eine weitere Gefahrenquelle für Kinber bleiben.

Solchen Gefahren für bie Jugend zu begegnen ist der Staat und seine Gesetzgebung allein nicht in der Lage. Es bedarf ber ganzen Mitar­beit ber Eltern unb Erzieher unb j e - b e s einzelnen Volksgenossen. Diese Mitarbeit ist möglich auf bem Wege ber Aufklä­rung, ber Warnung unb bes persönlichen Einsatzes in Fällen offensichtlicher Gefährbung Jugenblicher, sowie insbesonbere in ber Erstattung von Anzeigen.

Gemeinschaft M ber D21 Hör* tot im Ny Arbeitsfront.

iebsoerbanMr. , Der @ö* dem Gesetz « )e, ber Leitet . Neichsbahnh-V iätS lOff würbe bie B

Das Reichsjustizministerium ver­öffentlicht, wie uns die Justizpreffeftelle Darmstadt mitteilt, in derDeutschen Justiz" folgende Warnung.

Das Urteil über den vielfachen Knabenmörder Seefeld ist gesprochen. Einer der gefährlichsten und furchtbarsten Sittlichkeitsoerbrecher aller Zeiten

jetrußland abgeschlossen werde.

Es sei ksar, daß Deutschland sich hinsichtlich der Größe der Schiffe, die es bauen wird, nicht binden könne, wenn die sowjetrus- fische Flotte nicht dengleichen Bindun­gen unterworfen fei. Bisher habe man nicht versucht, von Sowjetrußland zu erfahren, ob es zum Abschluß eines zweiseitigen Flottenvertrages mit Großbritannien geneigt fei. Allgemein werde aber erwartet, daß eine Anfrage in dieser Rich­tung in Bälde erfolgen werde. Sowjetrußland fei bisher bereits von Großbritannien über den Fort­schritt der Besprechungen auf der Flottenkonfe­renz unterrichtet worden. Es bestehe kein Grund zu ber Annahme, baß bie Sowjetunion einem Vor­schläge eines Abkommens mit Großbritannien un­günstig gegenüberstehen werbe.

Wie Preß Association berichtet, habe man sich darüber verstänbigt, baß die Vorschläge, bie in bas deutsch-englische Abkommen ausgenommen werden sollen, nur in Kraft treten, wenn ähn­liche Vorschläge von ben übrigen Flot­te n m ü ch t e n vereinbart werben. Weder bie deutsche noch die britische Regierung habe etroos darüber mitgeteilt, ob sie bie Verhanblungen für einen zweiseitigen Vertrag fortsetzen werden, falls die Flottenkonferenz zusammenbrechen sollte. Dieser Punkt sei nicht erwogen worden. Die Möglichkeit für ein solches zweiseitiges Abkommen sei indessen auch bann nicht unter allen Umstünden ausge­schlossen.

Englands beschleunigte Ausrüstung zur See.

von wenigen Ausnahmen abgesehen weder von Kindern noch Eltern oder anderen Personen zur Anzeige gebracht worden ist. Nur wenige Knaben haben den Eltern von den mit ihnen oorgenom- menen Verbrechen erzählt; sei es, daß kein ver­trauensvolles Verhältnis zwischen Kindern und Eltern bestand, sei es, daß sie aus Scham vor den Eltern nicht darüber sprachen. Auch bei vertrauens­vollen Verhältnissen hat häufig die Angst vor Strafe den Kindern den Mund ver­schlossen, weil die Eltern ihnen verboten hat­ten, mit Fremden zu gehen und von ihnen. Ge­schenke anzunehmen. Aber auch nur in einigen ber wenigen Fälle, in benen bie Kinder sich aus­gesprochen haben, ist oon den Eltern Anzeige e r ft a 11 e t, weil sie nicht wünschten, daß ihre Kinder in einen Prozeß hineingezogen würden; sie fürchteten häufig, daß der gute Ruf der Familie und der seelische Zustand des Kindes Schaden neh­men würden. Die Ermittlungen gegen Seefeld sind

Wetterbericht

des Relchswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Noch immer ist die in breitem Zuge in nordsüd­licher Richtung sich erstreckende Tiefdruckrinne für unser Wetter bestimmend. Sie befindet sich zwar in Auffüllung, doch strömen in ihr noch Luftmassen der verschiedensten Herkünste zusammen. Die Folge davon ist, daß heute in großer Ausdehnung über dem Festland dunstiges und bewölktes Wetter herrscht, das vielerorts Anlaß zu leichtem Nieder­schlag gibt. Die derzeitige Entwicklung der Groß­wetterlage, die durch allgemeinen und stetigen Druckanstieg gekennzeichnet ist, läßt für die Folge Witterungsbesserung erwarten.

Aussichten für Mittwoch: Vielfach dun­stig, sonst wolkig bis aufheiternd und nur ganz ver­einzelte Niederschläge, tagsüber mild, veränderliche Winde.

Aussichten für Donnerstag: Voraus- sichtlich fortschreitende Witterungsbesferung.

Lufttemperaturen am 2. März: mittags 6,7 Grad Celsius, abends 3,8 Grad; am 3. März: morgens 1,2 Grad. Maximum 6,4 Grad, Minimum (heute nacht) 0,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 2. März: abends 3,7 Grad; am 3. März: morgens 2,9 Grad Celsius. Sonnenfcheindauer etwa eine Stunde. Niederschläge 0,3 Millimeter.

das sehr bergiger Natur ist. Die Armee des Ras Kasa stand im Tembiengebiet bei Abbi Addi, und ihre rechte Flanke hing schon seit der Eroberung des Amba Aradam, noch mehr seit dem ttalienischen Erfolg am Amba Aladschi, in der Luft, denn das 3. italienische Armeekorps hatte sich mittlerweile süd­westlich der Armee des Ras Kasa geschoben, über den Neguida und Gadat hinaus, und gleichzeitig wurde halbkreisförmig der Ring der Italiener durch Truppen vollendet, die in der Gegend des Amba Maur und westlich davon standen.

ist unschädlich gemacht. ;

Mit der Beseitigung dieses Unholds allein ist es aber nicht getan. Weitere Sittlichkeitsoerbrecher leben als Früchte einer falschen Humanität sowie 1 einer sittlichen und moralischen Verseuchung des Volkes, wie sie durch die Machthaber des Systems betrieben find, im Volke und fetzen ihr schändliches Treiben fort. Sie bilden eine fchwere Gefahr für die Allgemeinheit, insbesondere aber für unser höchstes Gut, die deutsche Jugend.

Abgesehen oon den schweren seelischen und kör­perlichen, oft nicht wiedergutzumachenden Schäden, die Sittlichkeitsverbrecher ihren Opfern zufugen, endiqt ihre entartete Veranlagung in konsequenter Steigerung nicht selten im Mord. Sittlichkeitsver­brechern und Luftmördern muß daher rücksichtslos ihre Betätigung unmöglich gemacht werden.

Der Fall Seefeld hat einen eindringlichen An­schauungsunterricht für Kinder Eltern und Er- ueher gegeben. Seefelds Sittlichkeitsoerbrechen fal­len wie auch bei vielen anderen Sittlichkeitsver- brechen in das Gebiet derL i e b e z u I u g e n d - lichen" (Pädophilie). Heber 100 Knaben sind er­mittelt, die Seefeld mit sich gelockt oder geschändet hat. Es ist aber als sicher anzunehmen, daß bie Zahl seiner Opfer erheblich großer ist. Die Anzahl der von ihm verübten Morde laßt sich mit Sicher­heit nicht mehr feststellen. Ihre Zahl durfte mit 30 nicht zu hoch geschätzt esin.

Wie diese Fälle zeigen und bie Erfahrung lehrt, ift bie A r t ber Anlockung von K i über n den Umständen und der Persönlichkeit des Kindes entsprechend verschieden. Allerdings ist sie wohl nur Sten 8u einer olchen Meisterschaft entwickelt, wie Seefeld sie sich auf Grund feiner Erfahrung und ^in r genauen Kenntnis der Knabenpsyche un Lauf eines 40jährigen Verbrecher ebens angeeignet hab Aus sein-Methode sei daher n°h°r -mg-gana-n.

Seefeld durchzog als wandernder Hhr a o r hio deutschen Gaue. Sem Auftreten war jturüdbaltenb und bescheiden. Auf sein SS sf-IJSs E sns

mtt den einfachsten ^Lebensverhältnissen zufriedene Mann anaes hin, der überall in Anbetracht feines Alters Mitleid und Hilfe für sein schweres Leben sand Zu jedermann war er freundlich, für jeder-

ÄS SSÄ: Heroen die nicht nur die oon ihm entführten, ge

Es-w hat die Knaben wahllos, ohne em be­stimmtes Alter °der -in-^bestunmt^n Typ^zu^^-

DUMBERG

Worten -uS°nglich war $»rn* bie @e=

@ d ° Lieblingsbeschäftigungen und schwlster, o»e » Familienoerhaltmsse

^7LVLr^IÜng°nforscht, so -am er