Ausgabe 
2.9.1936
 
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9.Jl.-'SpoTt

12 Rationen bei der Motorrad-Sechstagefahrt.

«>it ^adweltmeisterfchosten in Zürich.

Zürich sicherte fünften Male

'6 der Flieger (Berufsfahrer). Er bewies damit

13.

20.

27.

1.11.

8.11.

it worden: Stabhochsprung, Freiweitsprung,

15.11.

Es lohnt sofortigen Ölwechsel!

In Deutschlands modernster Raffinerie wird nach umwälzend neuem Verfahren aus deutschem Erd- oel jetzt ein Auto-Oel hergestellt, wie es in der ganzen Welt nicht besser geliefert werden kann!

k Echt turnerische Begeisterung spricht aus je- !Ätile des Aufrufs:Kein Prunkfest soll uns Hm höchstgelegenen Gipfel des Hessenlandes

Jte Rad-Weltmeisterschaften in Zürich brachten l Tonntag die Entscheidungen der Flieger. Bei h Amateuren siegte der Holländer van Vliet vor ibrget (Frankreich) und Collard (Belgien) und 8 den Berufsfahrern wurde erneut der Belgier Ferens Weltmeister. Albert Richter (Deutsch- luu)) kam hinter Gerardin (Frankreich) nur auf ieB dritten Platz Die deutschen Amateure Jhbe

Lorenz schieden in den Zwischenläufen aus, Mrend bei den Berufsfahrern Engel und Mer- lew im Viertelfinale ausgeschaltet wurden.

Gpielansehungen der Borrunde.

9. Lollar 1900 (Schmidt, Dillenburg).

Sinn Wetzlar (Post, Wieseck). Naunheim Dillenburg (Rüspeler, Gleiberg). Frohnhausen Burg (Küster, Berghausen).

9. Dillenburg VfB.-R. (Niersbach, Wetzlar). Wetzlar Lollar (Kleemann, Bissenberg). Bissenberg Frohnhausen (Gerhard, Stein­bach).

9. Lollar Dillenburg; DfB.-R. Burg; Naunheim Bissenberg; Frohnhausen ge­gen 1900.

Wetzlar Burg, Bissenberg Dillenburg; Sinn Frohnhausen

Sinn Lollar; DfB.-R. Bissenberg;

Burg 1900; Dillenburg Wetzlar.

1900 Dillenburg; Lollar Burg: Bissen­berg Wetzlar; Naunheim VfB.-R.

1900 Bissenberg; Frohnhausen Wetz­lar; Naunheim Sinn.

D den Radweltmeisterschaften in W der Belgier Scherens zum

Turnerschaft betreuten Bergturnen auf dem Düns- berg und Gleiberg kamen in den folgenden Jahren zur Durchführung, und erst im Jahre 1913 gab es dann wieder ein gauoffenes Bergturnen auf dem Hoherodskopf.

Die Vorbereitungen für das 2. Hoherods- kopf-Turnfest am 31. August 1913 über­nahm wieder ein besonderer Ausschuß. Als Wett­kampfübungen waren vom Gau bestimmt worden: Freiweitsprung, Freihochsprung, Stemmen, Hangeln, Freiübung. Das Fest war von der Witterung nicht so begünstigt wie das 1. Turnen, nahm aber trotz­dem einen erfolgreichen Verlauf. Von den 207 ge­meldeten Wetturnern traten 188 zu den Wettkämp­fen an. Dor den allgemeinen Freiübunaen entbot Lehrer Link namens des Vogelsberger Höhenclubs mit einer inhaltvollen Ansprache Gruß und Will­komm. Gauvertreter Metzler (Marburg) gedachte der Zeit von 1813. Gauturnwart Will, der das Wetturnen umsichtig geleitet hatte, dankte dem Turn- und Gesangverein Schotten für die gute Ausrüstung des Festes.

Nach dem Weltkriege stellten Schottener Turner beim Gauturntag wiederholt den Antrag auf Wie­dereinführung des Hoherodskopffestes. Aber erst nach der Neuordnung von Turnen und Sport im Drit­ten Reiche konnte der Gedanke, das Fest auf dem heimatlichen Berge alljährlich durchzuführen, ver­wirklicht werden.

In dem neu erstandenen Gau XII Hessen war es der Turnkreis 11 Wetterau-Dogelsberg, der zum 3. Hoherodskopf-Turnfest am 1. September 1935 aufrief. Die Schottener Turner Grandhomme, Neumann, Straub, Zefchky, Haas u. a. hatten umsichtig die örtlichen, Kreis­fachamtsleiter Dr. Siegert-Stockheim und Kreis- volksturnwart A. Langsdorf-Bad-Nauheim die or­ganisatorischen Vorbereitungen getroffen, lieber 700 Wettkämpfer, viele Festbesucher waren an dem herrlichen Septembersonntag auf den Berg gekom­men, vornehmlich aus den Kreisen 8 (Lahn-Dill) und 11 (Wetterau-Vogelsberg). Auf breitester volks­gemeinschaftlicher Grundlage kamen die Wettkämpfe zur Durchführung. Neben den Turnern und Sport- fprn rangen auch die Kameraden aus der SS. und SA. um den schlichten Siegespreis. Regen Anteil nahm der Vogelsberger ^Höhenklub.

Das Bergturnen auf dem Hoherodskopf ist heute gauoffen für alle dem Deutschen Reichsbund für Leibesübungen angeschloffenen Vereine Die Tat­sache, daß zum 4. Hoherodskopfturnfest am 6. Sep­tember 1936 die Zahl der Meldungen die des Vor­jahres noch wesentlich übersteigt, spricht für die Beliebtheit des Berg- und Heimatfestes.

Wenn in der Folge nun alljährlich der Gau Hes­sen fein Hoherodskopfturnfest veranstalten kann, so ist damit einem lang gehegten Wunsche aller Turn- und Heimatfreunde Erfüllung geworden. Dankbar gedenken wir alle der Männer, die sich immer wieder für das Bergfest eingesetzt haben. Wir nen­nen u. a. von den Schottener Turnern in erster Linie den viel zu früh verstorbenen Karl Wende­berg, ferner Hrch. Grandhomme, W. Straub, W. Zeschky und Heinr. Neumann, sodann Ehrengauoberturnwart W. Will-Gießen, C. Th. H e l f e n b e i n-Lauterbach, Dr. S i e g e r t- Stockheim, A. Langsdor s-Bad Nauheim.

29.11. Wetzlar 1900; Frohnhausen Naun­heim; Sinn VfB.-R.

6.12. B'ffenberg Lollar; Sinn Dillenburg; DfB.-R. Frohnhausen; Burg Naun­heim.

13.12. Burg Sinn.

Fachamt 2 Fußball im 0"Rf£.

Jugendgruppe Gießen.

Für die Spielsaison 1936/37 sind folgende Grup- fen zusammengestellt worden:

Gruppe I: VfB.-Reichsbahn Gießen, Spielver­einigung 1900 Gießen, FC. 1926 Leihgestern, FC. Teutonia Watzenborn-Steinberg, Turnverein Klein- Linden, Turnverein Großen-Linden.

Gruppe II: VfB.-Reichsbahn Gießen 2. Igd., Spielvereinigung 1900 Gießen 2. Igd., Turnver­ein Großen-Linden 2. Igd., Sportverein 1928 Gar­benteich, VfR. Lich, Fußballsportverein Steinbach, Turnverein Allendorf.

Gruppe III: Turnverein Wißmar, Turn- u. Sportgemeinde Rodheim, Sportverein 1920 Heu­chelheim, VfB. Krofdorf.

Gruppe IV: Alten-Buseck, Fußballklub 1936 Ettingshausen, Fußballklub 1926 Großen-Buseck,

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Die Iußball-Vezirksklaffe Gießen-Dill

Leistungsstand vor den BerbandSspielen 1936/37.

Zum 4. Male Hoherodskops-Tmnsest

Vom Werden unseres heimischen Bergfestes.

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Auch in der kommenden Spielsaison umfaßt die Gruppe zehn Mannschaften. Ausgeschieden sind die Mannschaften von Watzenborn-Steinberg und Nie­dergirmes. An ihre Stelle treten der Spv. 1920 Lollar und der Sportklub Burg, die sich den Auf­stieg erkämpft haben. Bei fast allen Mannschaften sind in der Spielstärke durch den Abgang von Spie­lern Aenderungen eingetreten. Es wird daher bei den Spielen in erster Linie darauf ankommen, welchem Verein es vergönnt ist, die entstandenen Lücken am zweckmäßigsten auszufüllen. Der vor­jährige Meister Naunheim verfügt auch dieses Jahr über eine respektable Spielstärke. Sehr gut ist auch die Mannschaft des SV. 05 Wetzlar in Form. Bissen­berg steht beiden Mannschaften nicht nach. Die bei­den Gießener Mannschaften werden, wenn sie in den Verbandsspielen in ihren stärksten Aufstellungen herauskommen, ebenfalls ein Wort bei der Meister­schaft mitreden. Sinn hat sich im vergangenen Jahr als eine Heimmannschaft entpuppt, die auf ihrem Platze den Vereinen das Siegen schwer macht, lieber die derzeitige Spielstärke der Frohnhäuser kann man sich noch kein klares Bild machen. Die Dillenburger Mannschaft ist nach den Resultaten ebenfalls in der Sperre nicht müßig gewesen und hat ihre Mannschaft auf ein gutes Leistungsniveau gebracht. Die beiden Neulinge in der Bezirksklasse, Lollar und Burg werden den Beweis noch erbrin­gen müssen, daß sie auch in der Bezirksklasse sich behaupten können.

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et her rMchem Wettkampf zusammenführen, sondern änsM 1 $<r Sinn, turnerischer Geist und Verständnis t WM'" tlE Freundschaft sollen der Veranstaltung Die" -A a vo kstiimliches Gepräge geben."

.1 u W (hs Hebungen für den volkstümlichen Vierkampf Mn von Gauturnwart Wilhelm Will in Gießen

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Vor 8000 Zuschauern wurden dann am Dienstag­abend auf der Züricher Radrennbahn Oerlikon die beiden Vorläufe zur diesjährigen Steher-Welt- meifterfchafl ausgefahren. In beiden Läufen quali­fizierten sich die Favoriten für den Entscheidungs­lauf, der am Donnerstag gefahren wird. Erfreu­licherweise konnten sich unsere beiden deutschen Ver­treter erfolgreich durchsetzen. Unser Meister Erich Metze fuhr im zweiten Vorlauf als Sieger allein vier Bahnrekorde und gewann überlegen und Wal­ter Lohmann belegte im ersten Dorlauf hinter dem französischen Weltmeister Lacquehay mit nur 8 Meter Rückstand den zweiten Platz. Neben Metze und Lohmann stehen die beiden Franzosen Lacque­hay und Raynaud, der Belgier Ronsse und der Ita­liener Severgnini im Endlauf

Ein neuer Marathon-Rekordläufer?

Ein in Mittelberbach (Saarpfalz) ansässiger SA.° Mann Johann Annweiler hat am Sonntag unter Kontrolle der örtlichen SA.-Organe eine Lei­stung erzielt, die auch über den Kreis der Beteilig, ten hinaus Interesse verdient. Von Kaiserslautern nach Mittelbexbach lief Annweiler die 42,196 Ki­lometer lange Strecke in der ausgezeichneten Zeit von 2:37,5 Stunden. Annweiler will demnächst unter offizieller Kontrolle des Fachamts Leichtath­letik den deutschen Rekord im Marathonlauf unter­bieten.

Sechs Millionen KdF.-Gportler.

Wahrhaft großartig sind die Erfolge, auf die das Reichssportamt der NSG.Kraft durch Freude" seit seinem Bestehen zurückblicken rann. Im ersten Gründungsjahr wurde rund 40 000 Uedungsstunden mit einer Teilnehmerzahl von 632 772 durchgeführt. 3m zweiten Jahre, 1935, stiegen die Uebungsstun- den aus 180 000 bei einer Besucherzahl von 3 349 817. Rund 3 Millionen Teilnehmer haben be­reits im ersten Halbjahr 1936 die Stunden besucht und es ist daher mit Berechtigung zu hoffen, daß mit Ende des Jahres eine Besucherzahl von 6 Millionen erreicht und vielleicht noch überschritten wird. In Hessen-Nassau beteiligten sich in diesem Zeitraum allein 106 606 Volksgenossen.

Der Nennungsschluß für die Internationale Motorradsechstagefahrt, deren Schauplatz in der Zeit vom 17. bis 22. September Schwarzwald und Oberbayern find, ist ganz hervorragend ausgefallen. Don 12 Ländern wurden 255 Einzel- und 79 Mannschaftsmeldungen abgegeben, ein Ergebnis, das seinesgleichen sucht. Es ist gleichzeitig ein Be­weis dafür, welche Bedeutung die Motorrad-Sechs- tagefahrt hat.

Das größte Aufgebot stellt der deutsche Kraft- fahrsport mit 141 Einzelfahrern und 28 Mann­schaften. Sehr stark hat sich wieder England ins Zeug gelegt mit 51 Einzelfahrern und 19 Mann­schaften. Die entsprechenden Ziffern für die übri­gen beteiligten Länder sind: Holland 14/8, Italien 11/6, Tschechoslowakei 9/6, Oesterreich 9/4, Frank­reich 6/3, Irland 2/2, Ungarn 6/1, Belgien 3/1, Schweiz 2/1 und Schweden 1/0.

Besonders umfangreich ist wiederum die Wer­tungsgruppe II besetzt, in der die Solomaschinen nicht über 350, 500, 750 und 1000 ccm starten. Diese Liste weist 149 Bewerber auf, darunter 74 aus Deutschland, 38 aus England, 11 aus Holland, 8 aus Italien, 5 aus Frankreich, 4 aus Ungarn, je 2 aus der Tschechoslowakei, Oesterreich und Ir­land, je eine aus Belgien, der Schweiz und Schwe- den. Für die Wertungsgruppe I (Solomaschinen nicht über 175 und 250 ccm) liegen 57 Meldungen vor, u. a. 40 deutsche, je 6 tschechische und öster­reichische und 3 englische, wobei zu erwähnen ist.

M'bßen und Stemmen (75 Pfd. zweiarmig), ^linismäßig zahlreich für die damalige Zeit um .Jom nur geringen Verkehrsmöglichkeiten lie- MiO Meldungen ein; über die Hälfte der Gau- cimM war daran beteiligt. Insgesamt wurden Setturner gemeldet.

«Schottener Turner hatten unter Leitung turnroarts Hrch. Grandhomme den Turn- Mmf der Bergeshöhe tadellos hergerichtet. Am tipuft 1907 kam das 1. Hoherodskopf-Turnfest MMrckfübruna. Es war ein von bestem Wetter gMgter Sonntag. Mit den Turnern kamen an «Jv weitere Festteilnehmer auf den Berg. Nach A^mpfrichtersitzung wurden unter Leitung von glutnroart Will die allgemeinen Freiübungen [Jp und dann begann um die Mittagsstunde "Mttkampf, zu dem 154 Turner antraten. Neu JJ* Men Besuchern ein Schauturnen, das Schot- Turnerinnen mit Stabübungen und einem BHienben Keulenschwingen unter lebhaftem 2N bestritten. Der 1. Sieg wurde gemeinsam Mn von I. Wagner, To. Wetzlar, und Wlfrfe, Tgm. Usingen, mit 38'/- Punkten, qe- Wton Hermann Arkularius, Sdjotten.

1. Hoherodskopsturnen war in jeder Hinsicht INer Erfolg für die schöne Turnsache und für Manstalter. Trotzdem ließ sich die Gauführung k^Mau bewegen, das Bergfest zu einer dauern- .l^richtung zu erklären. Die von der Gießener

daß sich insgesamt sechs der kleinsten Maschinen im Wettbewerb befinden. In der Wertungsgruppe III (Seitenwagen der Klassen 600 und 1000 ccm und Dreiradwagen 1100 ccm) stehen 49 Maschinen auf der Liste. Davon stellen Deutschland 27, England 10, Italien 3, Belgien und Holland je 2, die Tsche­choslowakei, Frankreich, Ungarn, die Schweiz und Oesterreich je eine. Die Dreiradwagen sind dabei nur in drei Exemplaren vertreten.

In den von Deutschland zu verteidigenden Länder­wettbewerb um die Internationale Tro­phäe gehen die Nationalmannschaften von Frank­reich, England, Oesterreich, Italien, Tschechoslowakei und Deutschland. Um die Internationale Silber- v a s e bewerben sich 16 Ländermannschaften, je zwei aus Holland, England, Italien, der Tschecho­slowakei und Deutschland, je eine aus der Schweiz, Belgien, Oesterreich, Irland, Ungarn und Frank­reich. Für den Wettbewerb um die Große Gold­medaille der F I C M. für Fabrikmannschaften wurden 25 Teams angemeldet, davon 11 deutsche, 6 englische, je drei holländische und italienische, je -eine österreichische und tschechoslowakische. Sehr stark umstritten ist der Wettbewerb um den Preis des Führers des deutschen Kraftfahr­sports für Klubmannschaften mit 32 Mannschaften. Diese verteilen sich auf 14 aus Deutschland, 10 aus England, 3 aus Holland, 2 aus der Tschechoslowakei, je eine aus Irland, Oester­reich und Frankreich.

11.10. Lollar VfB-R.; 1900 Sinn; Wetzlar gegen Naunheim; Bissenberg Burg; Dillenburg Frohnhausen.

18.10. DfB.-R. Wetzlar; Naunheim 1900; Sinn Bissenberg; Frohnhausen Lollar; Burg Dillenburg.

25.10. Lollar Naunheim; 1 9 0 0 VfB- R.;

Sportverein 1936 Saasen, Sportverein 1921 Dau- bringen, Sportverein 1920 Lollar

Gruppe V: Sportverein 1920 Lollar 2. Igd., Spielvereinigung 1900 Gießen 3. Igd., DfB.-Reichs- bahn Gießen 3. Igd., VfB.-Reichsbahn Gießen 4. Igd., Turnverein Wieseck, Turnverein Staufenberg.

Gruppe VI: Rüddingshausen, Geilshausen, Flensungen, Nieder-Ohmen, Grünberg, Londorf.

Die Vorrundenspiele beginnen am 6. September. Da die einzelnen Gruppen so zusammengestellt sind, daß immer fast gleichwertige Mannschaften zusam­men spielen, kann man keiner Mannschaft einen Vorteil versprechen.

Begegnungen am 6. September.

VfB.-Reichsbahn Gießen Teutonia Watzen­born-Steinberg; Turnverein Klein-Linden Spiel­vereinigung 1900 Gießen; VfB.-Reichsbahn 2. Igd. Garbenteich 1. Igd.; 1900 Gießen 2. Igd. Allendorf 1 Igd.; VfR. Lich Steinbach; Rod- Heim Wißmar; Krofdorf Heuchelheim; Saa­sen Ettingshausen; Saubringen Großen-Bu- seck; Lollar 2. Igd. VfB.-Reichsbahn Gießen 3. Igd.; Lollar Alten-Buseck; 1900 Gießen 3. 3gd. VfB.-Reichsbahn 4. Igd.; Wieseck Stau­fenberg; Rüddingshausen Flensungen; Grün- berg Nieder-Ohmen; Londorf Geilshausen.

Begegnungen am 13. September.

Großen-Linden Leihgestern; Großen-Linden 2. Jad. Garbenteich.

Alle erstgenannten Vereine sind Platzverein. Für die obigen Spiele müssen die Vereine den Schieds­richter selbst anfordern.

Vor den Kämpfen der Gauliga.

Der Gau XII hat im Meisterschaftswettbewerb der Saison 1936/37 folgende Vereine verzeichnet: 1. FC. Hanau 93 (Meister), Borussia Fulda, Hes­sen Hersfeld, SC. Kassel 03, Kurhessen Marburg, Germania Fulda, VfB. Friedberg. Spielverein Kas­sel, Kewa Wachenbuchen und Spvgg. Niederzwehren.

Mit vollen Segeln gehen die Hessen-Fußballer in den neuen Punktekampf. Alle zehn Mannschaf- ten treten an. Dabei müssen die beidenewigen Favoriten" Hanau 93 und Borussia Fulda ihr kön­nen auf fremden Plätzen zeigen.

Der Meister Hanau 93 trifft in Kassel auf die Mannschaft des Spielvereins, und Borussia Fulda muß zum VfB. Friedberg. Hanau wird in Kassel wohl gewinnen, dagegen ist es fraglich, ob sich die Fuldaer Borussen in Friedberg durchsetzen können. Die Neulinge können zu Hause spielen. Niederzweh- ren hat Hessen Bad Hersfeld zu Gast, und Kewa Wachenbuchen empfängt die Marburger Kurhessen. Punktgewinne der Neulinge sind dabei durchaus möglich. Germania Fulda und Kassel 03 stehen sich in Fulda gegenüber. Hier kann es ein Unent- schieden oder einen knappen Sieg der Germania geben.

Gpielvereinigung 1926 Leihgestern.

BfB. Friedberg Bef. Spogg. Leihgestern I 4:3 (3:2)

Am vorigen Sonntag gastierte die 1. Mannschaft in Friedberg bei den DfBern, um bas rückständige Gesellschaftsspiel auszutragen. Die Friedberger traten in etwas veränderter Aufstellung an. Unter anderem roar_ Winkler (früher Eintracht Frank- furt) als Torhüter zur Stelle, und Schnierle stürmte auf Halbrechts. Die Leihgesterner traten zu dem Spiel mit folgender Mannschaft an: Reitz; Gilbert, K. Laux; Grernrn, Brunotte, Textor; Sauber, Däth, Funk, G. Laux, Seel. Die Leihgesterner fanden sich überraschend schnell und konnten auch bald durcy energisches Nachsetzen von Funk den Führungs­treffer erzielen. Die Freude dauerte aber nicht lange, denn Schnierle war es vorbehalten, durch zwei Bombenschüsse sogar die Führung zu erzielen. Kurz vor Halbzeit schoß dann Funk abermals den Aus­gleich. Postwendend konnte aber Margraf die Fried­berger wieder in Führung bringen.

Nach der Halbzeit war zunächst Friedberg ton­angebend. Die Ueberlegenheit wurde erst gebrochen, als Schnierle durch einen scharfen Schuß bas 4:2

Meinander die Weltmeisterschaft in der Entfchei- tJlihha,"fl der Wiener (Berusqsribi-erl firr homtoa hnmit lodea' e große Klasse. Hier wird der glückstrahlende eger beglückwünscht. (Scherl-Bilderdienst-M.)

autätifi 'twarii trafje kv und begönne! Wohnh^ In der L-, UedlunM! irüber inbe wih

eraorbr fast brei Jahrzehnte her, baß turn- unb

bouf Wmaidegeisterte Männer das Hoherodskopfturnen haus un'lP oberhessische B e r g f e st begründet icr Mnbä Pa^n mit öem Ä^le, auf der bekanntesten und Nampn i besten Erhebung des Vogelsbergs nach dem williaen r^Piü des viel älteren Feldbergfestes ein alljähr- Meutc W ui eberkehrendes Turn- und Heimatfest ^LKaf>oPu^schstfen. Ihrem Wunsche ist erst im neuen wN-re''it,clanö Erfüllung geworden. Nächsten Sonn- |lafr u rb zum 4. Male bas Bergturnen auf dem Iota; ihvM dskopf durchgeführt.

fiflushHfwr i $'r 9eben nachstehend einen Rückblick auf das Wirdii unseres oberhessischen Bergturnfestes..

J.V sku! dem 75. Gauturntag des alten Gaues Hessen, !? Februar 1907 in Gießen stattfand, 1 b*e Schottener Turner den Antrag ein, « Hoherodskopf ein Bergturnen durchzufüh- 1". tt»He Lauterbacher Turnfreunde setzten sich auch riben Gedanken ein, und so genehmigte der Gau- ein Dolkswetturnen auf dem oberhessischen 3* u «Mtberae. Dem Turn- und Gesangverein Schot- n uw11bnsmr die Ausrichtung des 1. Bergturnens auf rj kioherodskopf übertragen worden.

dem Gauturnfest, das im Sommer 1907 btt außti^kn 8i -Nauheim durchgeführt wurde, nahm man ;er Fr- : Wart die Vorarbeiten für bas Bergfest auf. Die d würbe «ich gehalteneEinlabung zum 1. Bergturnfest ebneten Hoherobskopf" ging hinaus in ben Hefsen- dcr damals 67 Vereine mit 7942 Mitgliedern