Ausgabe 
2.9.1936
 
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Oberheffen

Fünfziger-Wiedersehn in Lich.

wird. Der U m -

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Gute Möbel bei Koos i

liessen Schulstr^^^^

idrrkehrendes 2i iijen. Ihrem Wl DM Erfüllung

irb zum 4. Male durchgefül

tieferen Sinn des schönen Brauchs der Alterskame­radschaftstreffen zu begründen. Dann wurde vom Redner die Erinnerung an die Schul- und Jugend-

Lehrer in Verehrung und Dankbarkeit gedacht. In einem selbstverfaßten Gedicht zeigte der Vortragende, wie über und in allem Erinnern der wundervolle

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1886er verweilte, die der Tod bereits abberufen br(,.fte Füchslein totzuschlagen. ' hatte. Den Abschluß der wohlgelungenen Wieder- Alsfeld

sehensfeier bildeten einige frohe Kaffeestunden ml Rrc*9

der Gastwirtschaft von Alterskamerad Jakob Eise.

um etwa auftretende Mängel zu beheben und um überall beratend einzugreifen. Viele, die eine der- M 14 _____

artige Hebung zum erstenmal miterlebt haben, mag sammlung einstimmig gewählt. Die

der Anblick desiutcu . lyUyivllU4S, ,

vorgekommen sein. Auf alle Fälle hat alles tadellos schlagen des neuen Hauptbrandmeisters. .. geklappt, so daß sicher auch die nach der Hebung Vertreter des Wehrführers wurde Stadtbaume^n stattgefundene Kritik c ,r.....------c~"~ 1 ~ -----------flfw,*Tn6 hu,ron rounrt*

endet. Die Dreschmaschine hat nun begonnen, im Dorfe von Haus zu Haus zu fahren. Die Körner­erträge sind zufriedenstellend, das Stroh ist beson­ders reichlich. Untere Schulkinder sammel­ten in den letzten Tagen unter Aufsicht unseres Lehrers R e u h l mehrmals aus dem Felde Wei­zenähren. Diese wurden von der hiesigen Ge­nossenschaftsdreschmaschine ausgedroschen und der

K*rler genieße 'Wtaw Iur

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Dann begaben sich alle 50er auf den Friedhof, wo man m stillem Gedenken an den Gräbern der

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Ertrag der NSV. zugestellt.

4= Aus der mittleren Wetterau, 31. Aug. Die Grummeternte geht ihrem Ende zu. Es wurde eine an Menge und Güte reiche Grummeternte eingebracht. Da die Heuböden den Segen nicht alle zu fassen vermögen, wird in der Scheune Platz dafür gemacht und das Stroh auf Haufen ins Freie gesetzt. Bereits ist der Landmann dabei, den Mist auszufahren und die noch liegenden Stoppeln zu stürzen. Auch diese Arbeit ist eilig, well der Boden anfängt auszutrocknen, wodurch das Pflügen erschwert oder gar unmöglich gemacht wird. Die Feldkulturen zeigen nach wie vor einen prächtigen Stand. Besonders gut ist der Stop­pelklee gewachsen, der teilweise schon die Knövfe hat und bis auf einzelne Placken (Flächen), wo die Haufen saßen, einen dichten Stand aufweist. Gut haben sich auch die in diesem Jahre stark angebauten Stoppelerbsen und -wicken entwickelt, die selbst auf den nachgesäten Haufenstücken schon über handhoch sind und im Herbste eine vorzügliche Gründüngung abgeben werden, da sie kaum zur Fütterung ver­wendet zu werden brauchen. Dem vermehrt ange­

legen Torigejegier --

str-chen-Berkehrsordnung wurde bu;St- Gießen durch Strafbefehl zu 20 1L

evtl 4 Tagen Haft verurteilt. Die hiergegen Einspruch ein, leugnete in der anberaumten Hauptverhandlung, wurde aber

ten Nwelfl yss. L? beglückwünscht-

L Nad-Weltmeister Sonntag die Entsc Imateuren fieg e

L Frankreich) u in Berufsfahrern jirens Weltmeist- V kam hinter 0« kitten Platz Die ! Lorenz schieden ' ignb bei den Ben m Biertelfinale o

Begriff Heimat stehe. Das Sieg-Heil des Red­ners galt der lieben, alten Vater- und Heimatstadt Lich, Heimat und Vaterland, Volk und Führer. Wahrend und lange noch nach dem gemeinsamen Abendessen wurden frohe Erinnerungen aus lange zurückliegenden Zeiten ausgetauscht. Frohgestimmte Musik und Volkslieder, daran wir ja so unendlich reich sind, kamen zu ihrem Recht. Es war lange nach Mitternacht, fast tagte es schon, als die Jubl- lare durch die taufrische Nacht ihre Schritte heim­wärts lenkten. Der gemeinsame Kirchgang am Sonntaqvorrnittag erhielt eine besondere Weihe

tung gegeben. .

Die Brunft des Rehwildes ging zu Ende, und im September pflegt der Bock wieder feinen Wechsel zu haltenwie einst im Mai". Wo also der Abschuß noch nicht erfüllt ist, kann es nun noch geschehen. Mitte des Monats beginnt auch die Schußzeit für weibliches Rehwild und Kitze, die dann 3V2 Monate dauert. Im vorigen Jahre ist das Verlangen der Jagdbehörden, den Rickenabschuß wirklich zu erfüllen, zunächst von vielen Jägern nicht ernst genommen worden, und sie haben ge­glaubt, sie könnten ihren Abschuß im November und Dezember noch spielend erfüllen. Als aber die Schußzeit zu Ende ging, da griff man dann zu Jagdarten, die durchaus abzulehnen sind. Man kann auf Treibjagden keinen Wahlabschuß durch­führen. Der Gesetzgeber hat deswegen die Schuß­zeit gegen früher fast verdoppelt, damit der Abschuß überlegt und wirklich durchgeführt werden Fann.

bauten Körnermais ist die Sonnenwitterung fefr günstig. Die zahlreich angesetzten Puppen beginnen sich schon gelblich zu färben und sind dicht mit Äon nern besetzt. Die ersten Herbstaussaaten wurden vorgenommen, der Raps wurde bestellt. gn der Hauptsache sind es die Guter, die diese öl- Unb eiweißreiche Pflanze anbauen.

Kreis Friedberg.

# Butzbach, 30. Aug. In den letzten Tagen haben mehrfach Segelflieger, die von her Wasserkuppe kamen, unsere Stadt überquert. Te. stern nachmittag zog wieder ein Segelflugzeug fein, Kreise und versuchte nach Westen wetterzufliLg^ Da aber die Auftriebsbedingungen nicht mehr ge­geben waren, mußte der Segelflieger in unmittel, barer Nähe der Stadt, nach Nieder-Weisel zu, lan, den. Es handelte sich um den bekannten Rhonflieg^ Peter Riedel. Die Mitglieder des hiesigen Segel, fliegerhorstes leisteten ihm bei der Abmontierung einesCondors 2" Hilfe. Riedel verblieb nod), einige Stunden bei den Fliegerkameraden. - Qe stern abend fand die Vereidigung der Mij-, glieder der Freiwilligen Feuerwehr vor dem Gerätehaus statt, zu der die Kameraden

gelang es nun, uem luyun lu-yt Möerae Dem 7

Spitzbuben den Garaus zu^ machen und das aDJjii

'IMerobsfopf u H dem Qautur

XP Alsfeld, 31. Aug. In der au^erortti; D-Nauheim dm rnnAPrp.« (ßiPhrn I lichen Mitgliederversammlung der Fr e lwi°.' )le Borarbeitei

Landkreis GieNen ligen Feuerwehr Alsfeld wurde gemz H gehalteneEi

A Allendorf (Lahn), 1. Sept. Gestern abenb ^er üom Reichsinnenminister angeorbneten In Sjoljerobstopf fand in unserem Orte die erste vom Reichsluftschutz- ganisation des Feuerlöschwesens auch für die d damals 67 t bund durchgeführte Verdunkelungsübung ^der Wehr die Neubestellung des Echt turnerische statt. Punkt 9.40 Hhr war kein Licht mehr im gan- rerrats vorgenommen. Auf Vorschlag des .rle / zen Ort zu sehen und überall herrschte große Ruhe. Polizeiverwalters, Bürgermeister Dr V o l s lM, 8n höchstgeleaen Nur die Blockwarte vom RLB. waren eifrig tätig, wurde als neuer Hauptbrandmeister der Widjem ffiettfcm 1 " gen Feuerwehr Alsfeld (EtouerinfPehor 6irin(

-Hartmann (Alsfeld) von der Mttqlieberv..r ^reunb|., .

i v11if1111im muciLKui yuui», »*«9 sammlung einstimmig gewählt. Die -IM 0 m-,^'^inlicheg ßbr .toten" Dorfes etwas eigenartig Führerrats erfolgte anschließend nach den m r ijebu P 9fnf nU» hnf alles tadellos I h»« neuen fiaiintbranbrneifters. Als SM Gauturnwai

entsprechend ausgefallen Jein I M al'Uus gewählt/ Im Anfchluh hieran wMdi Stak bzw. Ausbau des G e - der seitherige Kommandant der Alsfelder Ihismä^ia es ist jetzt beendet, und der ligen Feuerwehr, Heinrich KnieriM M., hlre

mfange wieder ausgenommen erkennung seiner besonderen Verdienste um 'Adunaen mn hei- Mpmeinheverwaltuna I Alsfelder Freiwillige Feuerwehr zum Ehrend sA. 8N ein;

brandmeister der Stabt, Alsfeld,°°n d-r

nehmer sahen sich seit dem Konfirmattonstage, also nach 36 Jahren, zum ersten Male wieder und kann­ten sich kaum noch. Aber alle Schranken etwaiger Scheu bei der Begrüßung eines lange nicht ge­sehenen Jugendgenossen fielen gar bald bei dem allumschlingenden Band des altgewohntenDu". Der Austausch alter Jugenderinnerungen schaffte schnell eine Stimmung und eine Volksverbunden­heit im edelsten Sinne des Geistes unserer Zeit, die dann auch bis zur letzten Stunde der Wiebersehens-

es zu spät.

Ende des Monats setzt der Rückzug der Wald­schnepfen ein, die dann auch abends und mor­gens streichen und geschossen werden dürfen.

Schließlich sei noch d e s D a ch s e s gedacht. Wenn die Zwetschen reifen, ist Grimbart feist. Es muh etwas gegen die starke Zunahme der Dächse im Interesse der Niederjagd geschehen. Noch verspricht der Abschuß am Bau Erfolg. Sonst muß später zum Spaten gegriffen werden. Drum keine Gelegenheit zum Schuß auslassen! Sie bietet sich doch bei der heimlichen Lebensweise Schmalzmanns nicht oft. ' Hubertus.

am Rande des Dan-s rooonenoe ^ausoqmer i VitewÄe betrübliche Beobachtung machen, daß ihr Bet«»

an Federvieh mit jedem Tage bzw. mit .je»«,". "««turn Nacht bedenklich ab nahm. Allerhand AnzeichM^ deuteten darauf hin, daß Meister Reineckri den Hühnerställen nächtliche Besuche abftattete wi ,3 durch diese Beutezüge seinen Hunger und den . Nachwuchses zu stillen. In der vergangenen Nach j( gelang es nun, dem schon lange auf getanen in m

1936 ein.

Der 51 Jahre alte O. B. aus Hlfa hatte im Herbst 1935 an einer Person unter 14 Jahren un­züchtige Handlungen vorgenommen. Er wurde des­halb unter Zubilligung mildernder Umftänbe zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr

kilt "ser Mngetlatie hatte gegen diests Urteil Be- mit Kranzniederlegung am Tejallenen-Ehrenrnah rüjung einSgt die eror Gintritt in die Haupt-auf den ffirtobM. wo verhattdlung zurücknahm.

feier anhielt.

Alterskamerad Karl Trechfler, der sich in be­sonderer Weise um das Zustandekommen und die schöne Ausgestaltung der Wiehersehensfeier verdient gemacht hatte, eröffnete am Samstagabend im ... zwei Mo-1Holländischen Hof" die Feier mit Worten herz- Außerdem licher Begrüßung und mit tiefempfundenem Ge- 11 c 1,3 denken an die verstorbenen und fürs Vaterland ge-

. beide aus fallenen Alterskameraden. Ein Alterskamerad dankte

16 000 Mark über. r ,

l Ulfa, 28. Aug. Schon seit Wochen mußl'iN

am Rande des Dorfes wohnende Hausbesitzer £:e

vollzählig angetreten waren.

LPD Bad Vilbel, 1. Sevt. Beim 23ilbeltr Markt kam es, wie bereits berichtet, zu einer Au,, einanderfetzung zwischen Standinhabern. Ein jungte Mann wollte die Streitenden trennen und gab dem 62 Jahre alten Schausteller Theesaus Fran! furt a. M. einen Stoß, durch den dieser zu Fall kam und vier Rippen brach, die in die Lunge einbrangen. Thees ist nunmehr feinen Verletzungen ei« legen.

Wegen Verbrechens nach § 171 StGB. (Doppel­ehe) würbe der 56jährige Dietrich Zinn aus Nie- der-Erlenbach zu einer Zuchthausstrafe vo n einem Jahr, unter Anrechnung von zwei Mo^ nuten Hnterfuchunashaft, verurteilt. Außerdem wurde er mit den Kosten des Verfahrens belastet.

Rcmftad?^^erhietten ^unf)urteil' bes ^Schöffern! in seiner Ansprache den Licher Altersgenossen für gerichts Gießen vom 24. Juni 1936 je sechs Wochen | bie schone Gestaltung der^ Fe^r, ^m^bann^ben Gefängnis auferlegt. Die Angeklagte A. G. wegen des Gebrauchsnachweises einer Falschurkunde, der

Anaeklaate W. G. wegen schwerer Hrkundenfalschung. I Neoner me Erinnerung an Die oajui» unu x)uticnu- Jn der auf ihre Berufung hin ftattgefunöenen Haupt- kameradschaft wachgerufen und der ehemaligen D^anbUng Vrgab fid), ba6 ben bttben 2IngctlSg. | -------- "-dockt. Sn

ten in noch weiterem Maße mildernde Hmstände zugebilligt werden konnten und eine Strafe von nicht mehr als einem Monat Gefängnis verwirkt gewesen wäre. Die Große Strafkammer stellte da- her das Verfahren gegen beide Angeklagten auf Grund des Straffreiheitsgesetzes vom 23. Apnl

^Der^Damhirsch, dessen Brunft in den Ok­tober fällt, steht noch in der Feiste und verlangt in freier Wildbahn einen ganzen Jäger.

Das Schwarzwild macht in einzelnen Teilen Oberhessens leider mehr von sich reden als man es früher gewöhnt war. Wo es regelmäßig zu stecken pflegt, und zu Schaden geht, wird es möglich sein, ihm auch jetzt beim Ansitz oder Pirschgang Ab­bruch zu tun. Dagegen haben Treibjagden ohne vorheriges Bestätigen wenig Sinn. Spüren und Kreisen sind aber nur bei Schnee möglich, und da wird es Aufgabe der Jäger sein, alles zu tun, um der Ausbreitung des Schwarzwaldes entgegenzu­wirken. Da ja der Jäger den geschädigten Grund­besitzer auch finanziell für den entstandenen Scha­den entschädigen muß, wird er ohnehin schon ver­suchen, weiterem Schaden vorzubeugen. Zuvawn aber wird ein Erfolg bei den derzeitigen Verhält­nissen immer fraglich bleiben müssen. In dem letz­ten wirklich schneereichen Winter 1928/29 konnten in Oberhessen über 70 Stück Schwarzwild ge­streckt werden. Leider haben dann die schneearmen Winter den Weidmann im Stiche gelassen und da­mit dem Schwarzwild die Möglichkeit der Verbrei-

Septemberjagd! Wolkenloser blauer Himmel l trahlender Sonnenschein. Der Altweibersommer treibt über die Stoppeln. Kuhle und tauige Nachte. Das ist der September, wie der Weidmann ihn liebt. Denn zu Aegide (I.^September) tritt nach alter Jägerregel der Hirsch in bte Jörunft. !Das soll zwar nicht heißen, daß die Brunft wirklich be­reits beginne. Aber der Hirsch, der seither als Feist­hirsch allein oder mit seinesgleichen Zusammen stand, tritt nun zum Kahlwilb und das Nudel wech­selt in die Nähe der gewohnten Brunftplatze, wo dann in der zweiten Hälfte des Monats die Brunft einzusetzen pflegt. Der Schrei des edlen Hirsches nach kalter Herbstnacht ist das Schönste, was das deutsche Weidwerk dem Jaaer zu bieten vermag. Für den Abschuß des Rotwildes gelten m noch stär­kerem Maße als beim Rehwild die Forderungen, die auf eine Verminderung des weiblichen und eine Hebung des männlichen Wildes abzielen. Deswegen gibt das Gesetz von der Monatsmitte an auch be­reits den Abschuß von weiblichem Wild und Kal-

Die Jagd im September.

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hineingelegt werden. Schießt nian jetzt zunächst d ab, was man an Schmalrehen und uicht führenden Ricken schießen will, so ist es verhältnismäßig leicht, weil das Wild auf Kleeackern, Wlesen ulw bei guter Beleuchtung zu schieben, ist und auch Jä­ger, die gesundheitlich vorsichtig fein Aussen, jtz den Abschuß eher durchfuhren können alsim !Win­ter. Dazu dürfen wir Jäger auch den wirtschaftlichen Gesichtspunkt nicht aus dem ^"ge verlieren. Die Wildstände sollen mithelfen, das Volk 3» ernähren. Die Nachfrage nach Wild ist immer vorhanden, sie kann bekanntlich gar nicht voll aus unseren Be- ständen gedeckt werden. Ermnert sei dabei an bte Einfuhr von Felbhühnern, Hasen, Manen u. a. aus bem Auslanbe. Wir müssen daher im Nah men der uns gegebenen Möglichkeiten dafür sor- aem daß der Abschuß vollständig und regelmäßig eriolat Fiingewiesen sei dabei noch darauf, daß im Gegensatz zum Vorjahre es nicht mehr statthaft istz anstatt eines nicht geschossenen Bockes em Stuck weibliches Wild zu strecken. Es dürfen also nur so viel Stücke geschossen werden wie der Abschußplan

weist auf den Fall des Pastors Gründler hin, m dem unvorsichtige Bemerkungen in Briefen zu dessen Verhaftung geführt haben. Da allgemein anzunehmen ist, daß unüberlegte Aeußerungen m Briesen deutscher Absender die Empfänger tn Spa­nien leicht in erhebliche versönliche Hngelegenhetten, wenn nicht gar in Gefahr bringen können, mutz in den Mitteilungen größte Zurückhaltung bewahrt werden.

Lleberholte Testamente.

Bei den Amtsgerichten liegen noch zahlreiche Testamente, die vor dem 1. Januar 1924 errichtet worden sind. Erfahrungsgemäß ist ein großer Te" dieser Testamente durch den Krieg oder die Geld­entwertung gegenstandslos geworden und entspricht nicht mehr dem Willen des Erblassers. Diese über­holten Testamente haben nicht selten Erbstreitigkei­ten zur Folge. Es ist deshalb erforderlich, daß jeder, der vor dem 1. Januar 1924 ein Testament beim Amtsgericht hinterlegt hat, prüft, ob das Testament noch feinem Willen entspricht oder ob es überholt ist. Im letzteren Fall wird jedem Erblasser empfoh­len, sofort sich das Testament vom Amtsgericht zu­rückgeben zu lassen. Hierbei wird besonders daraus aufmerksam gemacht, daß auf Grund einer Anord­nung des Reichsministers der Justiz für die Rück­nahme von Testamenten aus der amtlichen Ver­wahrung keine Gebühr berechnet wird, wenn sie vor dem 30. September 1936 erfolgt.

* Evangel.-kirchliche Person alie. In den Ruhestand versetzt wurde auf eigenen An­trag der Pfarrer August Prätorius zu Hom- berg a. d. Ohm, Dekanat Grünberg, mit Wir­kung vom 1. Oktober 1936.

** Treue Mieter. Am 1. September d. I. waren es 35 Jahre, daß die Familie K. Z u I a u f

Sparkassenrechners Plock entstanden. In der Vogels- bergstrahe wird voraussichtlich eine SiedlungskoloM errichtet werden, Verhandlungen darüber sind im Gange. Geeignetes städtisches Gelände wird zu.7 Verfügung gestellt. Das frühere Lehrerheim ist Mi U fast drei Iah den Eheleuten Albert Adam käuflich erworben roor. ^geisterte Mäm den, die das Haus gänzlich umgebaut unb p oberhessis weitert haben. Das frühere Treppenhaus und H j mi( bem Ziele, I Turm finb niedergelegt und em neuer Anbau t ^Hebung j erbaut worden. Das Haus führt den Namen viel älterer

Haus Vogelsberg. Bei einer freiwilligen Bsr fteiaerung ging das Wohnhaus der Eheleute mann Schlörb in der Adolf-Hitler-Straße auf Valentin ©lebe, Autooermietung, zum Preis

^Der' Rickenabschuß ist an sich eigentlich schwerer wie der Bockabschuß, weil der Bock einem in seinem Gehörn immer einen gewissen Anhalt über einen Wert oder Unroert für den Bestand gibt. Bei der Ricke fehlt ein solches Merkmal. Man sollte daher in einem Revierteil, in dem ein wirklich guter Bock gebrunftet hat, mit dem Rickenabschuß Kreis Bübingen,

sehr vorsichtig sein. Denn es ist anzunehmen, daß Stockheim, 28. Aug. Während bin

ein Teil der Ricken dort seine Erbanlage auf ihre Bleiche, ein Nebenflüßchen der Nidder, seithri Kitze überträgt. Verfährt man nicht so, dann f)at I n0£b trej roar DOn Wasserpest (Elodea canade»: auch der Wahlabschuß der Böcke wenig Sinn. sis\ bie au5 den Flüssen Nordamerikas sich

Steht der September im Hochwildrevier im 3ei= 1847 über England durch Deutschland verbreite!! chen der Hirschbrunst, so kennzeichnet ihn im Nie- unb Erst in Oberhessen die Horloff von Reichels derwildrevier die Jagd auf das Feldhuhn. Die heim (Wetterau) bis Inheiden (Kreis Gießen) Der Ketten find schußreif, auch der Besatz scheint er- feuchte, hat sich diese S ch m a r o tz e r p flanzii träglich zu sein. Kommen nun noch em guter Hund nun aud) in unserem Heimatflüßchen stark verbreii- und eine saubere Flinte hinzu, dann sind die Dor- tet unb zieht sich bis vor den Nachbarort Bleiche!!- bebingungen für ein Weidwerk gegeben, bas man- bad).

chem Jäger als das schönste im Jahre gut (9e= kreis Schotten

nießt aber der Weidmann die Freuden der Hühner- Schotten, 31. Aug. Die B autätigkei! jagd, so soll er dabei nicht vergessen, daß für ihreL ynjerer Stadt ist in letzter Zeit etwas regn: Erhaltung ober Erhöhung eine Hege des Huhnes I morden. In der Karl-Weder-Strahe entstehm Voraussetzung ist. Sie muß sich im Abschuß außerm « ß. Wohnhäuser, von H. Enders und Hch. Jägr.- bei dem keine Kette starker als auf 6 bis 7 otutf erbaut, ein drittes wird demnächst begonnen. abgeschossen werden soll. Sie schlagen sich dann . Gederner Straße ist ein neues Wohnhaus d« leichter durch den Winter, in dem aber auch man-1 « rrj.-----«m-* n« h«^

ches Huhn der Not und seinen Feinden zum Opfer fällt. So bleibt dann der Besatz, der unbedingt not­wendig ist. Sie muß sich aber auch in der Vorsorge für den Winter äußern. Jetzt, wenn die Dresch­maschine noch läuft, ist am leichtesten bas für Füt­terungen notwendige Material zu bekommen. Sucht man danach erst, wenn die Not da ist, dann ist

innenminister in einem Erlaß an alle Polizei­behörden die Unterrichtung über den weiblichen Arbeitsdienst erleichtert hat. Der Erlaß teilt mit, daß in den nächsten Tagen den Landraten (auße^ halb Preußens den entsprechenden Behörden) durch den Reichsarbeitsführer Merkblätter und Anttaas- formulare auf Zulassung zum Arbeitsdienst für die weibliche Jugend zugehen werden, die an alle polizeilichen Meldebehörden zu verteilen sind. Die Merkblätter und Formulare find in den Dienst- räumen auszulegen und auf Antrag auszugeben. } Lich, 1. Sept. Am vergangenen Samstag

** Oeffentliche Bücyerhalle. Im August und Sonntag hatten sich die Kameraden unb Kame- murben 1818 Bänbe ausgeliehen. Davon kamen r ab innen, bie im Jahre 1886 in Lich geboren, auf- Zeitschriften 6, Gedichte und Dramen 11, er- bie gleichen Schuljahre unter gemeinsamen Lehrern »ähienbe Literatur 1197, Jugendschriften 324, Län- verbracht, gleiche Jugenderinnerungen durchlebt und der- und Völkerkunde 96, Kulturgeschichte 1, Ge- im Jahre 1900 gemeinsam zur Konsirmatton m der schichte und Biographien 117, Kunstgeschichte 7, Marienstistskirche gelangt waren, in ihrer Vater- Naturwissenschaft und Technologie 23, Heer- und stadt zu einer W i e d e r s e b e n s f e i e r zusammen- Seewesen 12, Religion und Philosophie 14, Staats- gefunden. Im Kreise der Alterskameraden wellten Wissenschaft 3, Sprachwissenschaft 5, Fremdsprach- auch ehemalige Zöglinge des Frankfurter Waisen- liches 2 Bände. Nach auswärts tarnen 21 Bände. Hauses, die mit den Lichern gemeinsam die Schule

* Sterbefälle in Gießen. In der Zeit besuchten und konfirmiert wurden. Für sie war Lich, vom 15. bis 31. August verstorben in Gießen: damals eine der größten Stationen des Frankfurter 17 Heinrich Peter Heister, Geschäftsführer, 50 Jahre, Waisenhauses, zur Kinder- und Jugendheimat ge- Lahnstraße 21; 17. Johannes Herzberger, Oberbrief- worden. Mit berechtigter Hoffnung auf einige traute träger i. 3t, 89 Jahre, Krofdorfer Straße 21; 17. Stunden im Freundeskreis waren in der Fremde Friedrich Knaur, Architekt, 53 Jahre, Schanzen- lebende Licher aus allen Teilen der näheren und straße 1; 18. Margarete Hof, geb. Kaiser, 73 Jahre, weiteren Heimat herbeigeeilt, und zusammen 70 Wilsonst'raße 10; 21.8. Agnes Brühl, 19 Jahre, Lie- Alterskameraden begingen eine schöne und würdige bigstraße 71- 21. Georg Erhard, Bäckermeister, 52 50-Jahrfeier des Jahrganges 1886. Viele Festteil- Jahre, Marburger Straße 34; 22. Wilhelm Franz, nffn

Reichsbahnlokomotivführer, 60 Jahre, Wilhelm- fttaße 43; 24. Marie Geitz, geb. Möbus, 69 Jahre, Liebigstraße 77; 23. Susanne Sauer, geb. Seulmg,!

39 Jahre, Löbershof 4; 25. Wilhelm Appel, Kauf­mann, 70 Jahre, Moltkestraße 2; 26. Katharina Keil, geb. Arras, 72 Jahre, Alicenstraße 37; 27. Margarete Reul, geb. Musch, 60 Jahre, Wolken­gasse 23, 30. Karl Himmler, Volksschullehrer i.R., 73 Jahre, Wartweg 50.

Große Strafkammer Gießen.

der R e i djs'a iH o b afjn

Landwirtschaft ein gewisser Arbeitsmangel b s l^jieriiinen

Amtsgericht Gießen.

.. W-g-n fort3e|e6ter__Ueb=rtretu^ der » J,, -n 3. $ g

meindebackhauses qi vwvuv.., , ngnu

Betrieb in vollem Umfange wieder ausgenommen erkennung seiner besonderen Verdlenpe um worden. Was hier von der Gemeindeverwaltung Alsfelder Freiwillige Feuerwehr zum geleistet wurde, ist hoch anzuerkennen. Denn es branunieifUi ba Stadt Alsfcld wird wohl wenige Dörfer geben, die über ähnliche, derversammlung ernannt. Die neue den neuzeitlichsten Ansprüchen gerecht werdende mit einigen geringen Ergänzungen °näenom - , Allg°m°ingüt°r verfügen - Der V e r k a u s d ° s G r ° ß - F ° l d ° , 31 Ang. Di-1 h-estg..Dr, » i)M).

Frühobstes in unserer Gemeinde ist in diesen genossenschaft betreibt außerdem noch den V . iM^^hoh Tagen vorgenommen worden. Die dabei erzielten h r u ch. Während der Druschperiode lag d kam dc

Preise sind als ansprechend zu bezeichnen. bruch seither still da man «ur J i n L :>r n

cxd Eberstadt, 31. Aug. Die Grummet- maschine besaß. Da größere Aufträge für D

ernte nähert sich hier ihrem Ende. Begünstigt lieferungen vorlagen, die nicht bmausgescho'

durch das sonnige Wetter der letzten Tage gingen ben konnten, mußte eine zwei t e Lo k om . . WJung ,

die Arbeiten rasch vonstatten. Die Grummetertrage angeschafft werden. Die ^Auftrage sinc»bei u J M die

sind außergewöhnlich gut. Auch das Einfahren üon tn zwei Schichten, je ocht Mann beschas g -fi Äatnr,f nn bega

betreibe ist bis auf einige Haferschläge be-1 können. Eine große Zahl von Erdarbeitern

im Haus Moltkestraße 28 wohnt.

** Die Lieferung von Lebensmitteln für die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Gießen wird im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes zur Ver­gebung ausgeschrieben. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen.

** Die Reichspost stellt Anwärter für den gehobenen mittleren Postfach- bienft em. Bei der Deutschen Reichspost soll wieder eine Anzahl von Anwärtern für den geho­benen mittleren Postfachdienst eingestellt werden. Die Bewerber, die das 23. Lebensjahr nicht über­schritten haben sollen (Ausnahme: gedienter Jahr­gang 1913), müssen die Reifeprüfung (Abitur) ab­gelegt haben und der HI., der SA., der SS., dem NSKK. ober ber NSDAP, angehören unb dort die weltanschauliche Schulung der NSDAP, mit Erfolg durchlaufen haben. Bevorzugt werden die­jenigen Bewerber sonstige Eignung voraus- gesetzt, die sich vor dem 30. Januar 1933 für die nationalsozialistische Volkserhebung außerge­wöhnlich betätigt haben und solche, die ihrer akti­ven Dienstpflicht bei der Wehrmacht in Ehren ac- nügt haben. Auf sportliche Durchbilduna wird be­sonderer Wert gelegt. Einstellungsgesuche sind an die Reichspostdirektion zu richten, in deren Bezirk der Bewerber seinen Wohnsitz hat. Sie können nur in Betracht gezogen werden, wenn sie bis zum 30. September 1936 vorliegen. ,

** Merkblätter für den weiblichen -.....

Arbeitsdienst. Da jetzt wieder die Möglichkeit Aufgabe des Jägers muß es dann fein, bie Zett

der Anmeldung zum Arbeitsdienst der weiblichen auch auszunutzen, d. h. wirklich auch mit dem Ad-

Jugend bestcht, ist von Interesse, daß der Reichs- schuß rechtzeitig zu beginnen. Es ist klar, daß man

9 rr-t-c. «ff« m। im September keine führende Ricke schießen kann

und daß es auch nicht zu verantworten märe, wirt­schaftlich noch unterwertige Kitze zu schießen. Aber

wandsrei durch Die vernommem-ir o««»» ,

Dos Gericht erhöhte daher bie im Strafbeseai feiprodjene Strafe auf 40 RM W' ® y Hast, unb legte ber Angeklagten die Kost

zur Zeit in Hntersuchungshaft, war beschulbig^ einem Laden in der frankfurter Str ß ßen gebettelt und bei dieser Gelegenhei zu haben, einer Kundin die Handtasche z um bie Frau zu bestehlen. Wegen versuchten.- falldiebstabls unb Bettelns erkannte ha- auf eine Gefängnisstr afe von natenundlWocheHa f^Wegen des Angeklagten sah das Gericht nochmals Verhängung einer Zuchthausstrafe ab^__