herstellte. Von liefern Zeitpunkt ob drehten die Leihgesterner aus, und auf eine Flanke von Lauber konnte Seel durch Kopfstoß auf 4:3 verkürzen.
Die Leihgesterner waren in diesem Spiel bei weitem besser als am vorigen Sonntag. Bei Friedberg waren Winkler, Sauer,Volp und vor allem Schierle, der drei Tore erzielte, die Besten.
Den Leihgesterner gebührt ein Gesamtlob. Der rechte Verteidiger, der zum ersten Male in der 1. Mannschaft spielte, fügte sich gut ein. Der Torhüter war an den Erfolgen des Gegners schuldlos. Die Läuferreihe tat ihre Pflicht. Im Sturm haperte es manchmal am entschlossenen Schuß.
Staufenberg I — Lollar II 3:3.
Die 1. Mannschaft von Staufenberg weilte am Sonntag in Lollar als Gast bei der 2. Mannschaft des Lollarer Sportvereins. Sie schlug sich tapfer und beendete das Treffen bei beiderseits gleichwertigen Leistungen mit einem Unentschieden von 3:3. Die erste Halbzeit stand im Zeichen von Lollar (1:0 für Lollar), während die zweite Halbzeit Staufenberg das Spiel vollkommen für sich entschied.
Wafferballturmer während der Gau- jugendmeisterschasten der Schwimmer.
Im Rahmen der Gaujugendmeisterschaften im Schwimmen findet am kommenden Sonntag in der Müllerschen Badeanstalt auch ein Wasserballturnier der Iugendmannschaften des Gaues Rord- hessen statt. Gleichzeitig wird, ebenfalls in der Müllerschen Badeanstalt, ein Lehrgang und eine Prüfung für Wasserball-Schiedsrichter stattfinden und ein Wasserballturnier der Aktiven. Das Wasserballspiel wurde seither in unserem neu- gebildeten Gau Nordhessen sehr stiefmütterlich behandelt. Schuld daran sind in erster Linie die gro
ßen Entfernungen, die die Mannschaften unseres Gaues zurücklegen müssen, um einmal Wasserball spielen zu können. (Z. B. Kassel, Hanau, Gießen usw., um nur die Hauptplätze zu nennen.) Man hat daher Veranlassung genommen, während der Gaujugendmeisterschaften Wasserballspiele auszutragen, um auch den aktiven Wasserballmannschaften Gelegenheit zu geben, ihre Spielstärke zu messen.
Kurze Sportnotizen.
Auch die Olympia - Turnerinnen werden bei dem großen Sportfest anläßlich des Reichsparteitages am 12. September in Nürnberg ihr Können zeigen. Unsere Olympiasiegerinnen wer-
Kamps dem Verderb
V.A. Es ist errechnet worden, daß jährlich rund 250 Millionen Eier in Deutschland verderben. Wenn man sich überlegt, daß in den letzten beiden Jahren rund 400 Millionen Eier in die Kühlhäuser gelegt wurden, um damit die Bevölkerung während der eierarmen Zeit zu versorgen, so kann man erst ermessen, was ein jährlicher Verlust von 250 Millionen Stück tatsächlich bedeutet.
Mehr als die hälfte der für die Gefamt- verforgung der Bevölkerung im Winter benötigten Eiermenge fallt jährlich dem Verderb anheim und muß durch Einfuhr aus dem Ausland erseht werden, wofür ein beträchtlicher Teil unserer Devisen, die anderweitig viel notwendiger wären, verbraucht wird.
Nun wäre es allerdings falsch, anzunehmen, daß die erwähnten vielen Millionen von Eiern ausschließlich beim Erzeuger verderben. Ganz im
den ihre Kürübungen an der Schwebekante vor- sikhren.
Indiens Hockeyspieler trugen vor 5000 Zuschauern in Hamburg ein Spiel gegen eine Auswahl des Gaues Nordmark aus und gewannen mit 3:1 (2:0).
Schwer bestraft wurden die Spieler der Weltmeisterschaften des RB. Wanderlust Frankfurt. Blersch, Schreiber, Möser, Braun, Kruppa und Paulus, die sich bei den Deutschen Radball- Meisterschaften in Bonn unsportlich benommen hatten, wurden mit längeren Sperren belegt. Schreiber als Mannschaftsführer mußte sogar bis 1. September pausieren.
in der Gerwirtschast.
Gegenteil! Auf dem Weg über den Verteiler zum Verbraucher verderben wohl die meisten Eier. Trotzdem pflegt der Eierhandel vor der Einführung der Marktordnung einen Ausfall bis zu 4 v. H. jeder Sendung als handelsüblich zu bezeichnen! Don je 100 Eiern durften 4 faul oder zerbrochen sein, ohne daß der Käufer berechtigt war, zu reklamieren. Dank der Marktordnung und der Kennzeichnung ist dieser Hundertsatz ganz wesentlich heruntergedrückt worden, nämlich auf 0,3 v. H. Das gilt aber nur für die zur Kennzeichnung gelangenden Eier, d. h. für etwa Vs der Gesamterzeuguna im Reich. Die übrigen * * 4/s gehen immer noch direkt vom Erzeuger zum Verbraucher.
Darum ist es auch von großer Bedeutung, daß schon der Hühnerhaller alle nur denkbare Sorgfalt verwendet, um nur gute und keine minderwertigen Eier zu erzeugen.
Er muß darauf achten, daß die Legenester h genügender Anzahl (für je 5 Hennen ein Nest, vorhanden sind und sich hinten im Stall befinden, damit die Hühner bet Schmutzwetter zunächst durch die Stattstreu laufen müssen, wobei sie sich unbe. wußt die „Füße putzen". Die Nest-Streu muß läufig erneuert werden, und vor den Nestern sollten Anflugbretter sein, die ebenfalls dem „Füße-Putzen* dienen. Gibt es trotzdem vereinzelte Schmutzeier, sv verwende man sie im eigenen Haushalt. Nur nicht waschen! Man zerstört dadurch die feine äußere Schutzhaut des Eier und öffnet damit allen Fäul- niserregern Tor und Tür! Die angefammelten Eier gehören in den Keller, der kühl und trocken sein muß. Wärme oder gar direkter Sonnenschein fördern den Verderb. Bringt man die Eier zum Markt oder zur Kundschaft in die Stadt, so pol. stere man die Kisten gut, indem man unter jede Kiste einen Sack voll Holzwolle legt, selbst dann, wenn das Fahrzeug gefedert ist, was übrigens immer der Fall fein sollte.
Bei Beachtung aller dieser Punkte ist das Schlecht, werden der Eier in großem Umfang zu vermeiden und ein großer Schritt vorwärts in der deutschen Eierversorgung wäre getan. Denn darüber müssen wir uns klar fein:
Kampf dem Verderb ist ein Frontabschnitt in der Erzeugungsschlacht!
Mehr Eier erzeugt durch Erhöhung der Legeleistung, erzielt durch Verjüngung der vorhandenen Hühnerbestände, und Kampf dem Verderb auch auf dem Gebiete der Eierwirtschaft erfolgreich durchgeführt, sichert uns in Deutschland völlige Eigenversorgung!
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Die Lieferung des Bedarfs an:
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5. an Verbrauchsgegenständen (Reinigungsmaterial wie Kernseife, Seifenschnitzel, Soda, Putzmittel, Bohnerwachs usw.),
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soll unter Zugrundelegung der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL.) im Wege der öffentlichen Ausschreibung für die Zeit vom 1. Oktober 1936 bis 31. März 1937 vergeben werden.
Die Lieferungbedingungen liegen vom 5. bis 10.9. 36, vormittags von 9 bis 11 Uhr, auf unserer Verwaltung aus. Sie sind nebst den Angebotsformularen daselbst gegen Zahlung einer Gebühr von 50 Rpf. erhältlich.
Angebote und Warenproben sind getrennt, verschlossen und mit der Aufschrift „Angebot zu der am 31.8.36 ausgeschriebenen Lieferung" zu versehen und bis Dienstag, den 15.9.36, vormittags 10 Uhr, nur durch die Post an die Verwaltung der hiesigen Anstalt einzureichen. In den Angeboten sind auch die Lieferungsbedingungen anzuerkennen, andernfalls das Angebot keine Berücksichtigung finden kann.
Bieter sind nach der Verdingungsordnung bei der Oeffnnng der Angebote nicht zugelassen.
Wenn Bewerber bis zum 25.9.36 nicht benachrichtigt worden sind, mußten die Angebote unberücksichtigt bleiben. Weiter bleibt eine etwaige Teilung der Mengen in Lose und Vergebung der Lose an verschiedene Bieter vorbehalten. 5398D
Gießen, den 31. August 1936.
Direktion
der Landes-Heil- und pstegeanstalt Gießen.
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5. Klasse 47. Preußisch-Süddeutsche (273. Preuß.) Klassen-Lotlerie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
21. Ziehungstag 1. September 1936
In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 RM gezogen
8 Gewinne zu 5000 RM. 61478 240266 291619 387667
2 Gewinne zu 3000 RM. 240177
16 Gewinne zu 2000 RM. 1201 44189 86562
148118 183073 204621 284399 313245
52 Gewinne zu 1000 RM. 575 3153 17452 19656 40784 44452 50057 55342 56984 71553 77400 79929 93317 110845 127083 131612 161488 180329 218648 277339 385866 323537 332012 340560 347101 356055
88 Gewinne zu 500 RM. 844 13623 28416 40542 84995 88975 94298 94949 100170 136691 146295 152934 153036 153328 153839 164632 165804
175916 183971 196291 219084 221787 228704
229950 231075 239467 247906 249827 251452
257025 258821 277795 280598 281938 292448
322633 323793 324936 335723 347238 359796
365152 370424 374519
360 Gewinne zu 300 RM. 652 849 3876 5143 8502 9328 10192 16705 17730 17828 22270 24290 25051 36294 40207 50331 52393 52698 53192
54615 5735» 59987 60378 67787 68365 69204
70165 70901 72192 77275 79082 82392 83457
86953 89344 89948 91627 93109 96315 98708
99900 101957 108813 108961 109174 116006 118190 118988 119762 121217 126679 129363
132414 132942 135669 136245 136450 139402
139761 143009 147337 148112 151087 154867
156054 160082 160928 163165 164763 167611
169541 172151 172556 174410 174690 175353
175619 175753 176326 179097 179921 182216
182552 185086 187986 189330 189457 190912
196637 200224 201257 202756 205846 207797
210273 211009 213611 216046 218573 220610
232378 235103 236839 237654 238562 239924
241349 246462 247989 251847 251968 253181
254236 254676 255101 255180 256700 262871
265996 267544 271193 272149 274546 278016
283064 289528 290840 292412 292907 293386
297232 298530 299171 302170 303780 304202
306246 308398 309523 311680 317031 320344
321626 323958 332662 334819 336868 345320
346673 348198 356861 356974 358921 360154
361439 361503 361772 363171 363437 365187
365231 365589 365654 366440 369010 370643
379804 381783 381926 384443 385051 387054
387628 389323 389829 390931 391615 391825
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In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne
über 150 RM gezogen
4 Gewinne zu 10000 RM. 198808 336041
18 Gewinne zu 2000 RM. 23450 67806 94410
196550 219861 238209 263072 340828 356412
42 Gewinne zu 1000 RM. 30701 35634 57865
62870 72128 126007 128265 129313 182255 185317 265284 273427 293812 301055 301266
328834 341755 371443 374190 378980 399989
52 Gewinne zu 500 RM. 31350 37091 43470
44629 64432 79569 103692 116925 191337
207426 212138 213451 232846 241820 257214
266265 293017 294821 316116 324378 342031
349604 354485 360194 384140 398210
274 Gewinne zu 300 RM. 5725 8683 8748 9406 9642 10215 12022 13628 14947 16087 16443
18396 18505 20488 21692 30061 30283 31040
34788 35147 40214 40547 43803 47690 50378
66093 66665 67442 71502 72269 73158 73646
84511 84877 93360 93755 96801 97262 101423 104574 109842 111486 116605 116607 119510
119913 124007 127721 130962 135621 138866
139262 140809 143278 144372 147498 149080
151444 151851 153047 157177 157692 161268
161377 164783 174665 177170 182347 182614
190323 201113 201514 201547 203286 203990
205902 206671 209579 210232 210393 216995
224623 226024 228142 228241 229076 233405
234954 237645 240029 245964 249924 250536
257775 262250 267487 269454 272242 277072
279699 283158 283557 284663 285835 291410
291829 299180 303618 303667 306095 306237
312433 312937 315690 317819 318397 319342
322861 324296 330792 331958 332788 337410
338548 342013 346047 349817 350593 352635
357019 357353 362212 366115 389518 390477
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Berichtigung.
In der Nachmittagsziehung vom 20. Tag ist 11988 mit 2000 RM. statt 11985 gezogen.
Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu fe 1000000, 2 zu je 100000, 2 zu je 75000, 2 zu je 30000, 6 zu fe 20000, 38 zu je 10000, 46 zu je 6000, 104 zu je 3000, 244 zu je 2000, 806 zu je 1000, 1448 zu je 500, 5400 zu fe 300 RM.
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Wichtig für botanische Vereine!
MWtzMMWNNiM nach der Naturschutzverordnung vom 18. März 1936 (RGBl. I Sette 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus» sührlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. ö. Pros, der Rechte und Referent im Re chs- und Preußischen Ministcruni >ür Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz
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Die beiden Verfasser des vor kurzem erschienenen Kommentars zum Reichsnaturschutzgesetz haben hier auf Grund ihrer langjährigen Erfahrungen und ihres weitgehenden Einblicks in das TUetDen der neuen Naturschuhverordnung die nun für das ganze Reich gut, die Verordnung und alle dazugehörigen bisher erschienenen w gönzungsbestimmungen nach juristischen, verwaltungstechnischen' wissenschaftlichen und praktischen Gesichtspunkten ausführl ch erläutert und geben damit jedem eine gründliche AM Klärung, der mit dem Naturschutz.mil der NatüV über Haupt, sei es beruflich oder als Liebhaber und Na turfreund in Berührung steht. Nicht nur die amtlichen Stell n, nicht nur Wissenschaftler, Lehrende und Lernende,, Stet» und Pflanzenfreunde, nicht nur Erzieher, Richter und R^chtsa" wSlte müssen über die fragen des Ncturschuhes unterrichtet K n, sondern auch botanische Vereine, Naturalien- und -er barien-Handlungen und Lehrmittelgeschaf^, Prap': ratoren, Ausstopfer, Pflanzensammler, Schmumr-' sig-Derkaufer, Kranzbindereien und die mtt Der uoe roachung der Mär. te beauftragten Beamten, <reiD Hüter, Polizeistellen usro.
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