In tiefer Trauer: Karl Tränkner.
4228
Gießen, den 1. Juli 1936.
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4217 D
mit
in Kenntnis zu setzen.
Die trauernden Hinterbliebenen
Heinrich Klinkei und Frau, geb. AbeL
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Eduard Abel Wwe.
Familie Wenzel Plafi
Familie Ernst Wagner Hermann Abel
Auf Wunsch der Verstorbenen fand die Trauerfeier und Beisetzung in aller Stille statt.
Hiermit erfüllen wir die traurige Pflicht, alle Verwandten und Bekannten von dem am 30. Juni 1936,18% Uhr, plötzlich im 49.Lebensjahr erfolgten Ableben unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels
Herrn Eduard Abel
Nachruf.
Am Sonnabend, dem 27. Juni 1936, verstarb hochbetagt in Darmstadt Dr. Ludwig Dieffenbach Fürstlicher Forstrat t R.
Viele Jahrzehnte hat er die Waldungen des Fürsten zü Solms-Hohem solmS'Lich betreut Ein vorbildlicher Beamter, ein kerndeutscher Mann ist aus dem Leben geschieden.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Fürst zu Solms-Lich’sche Rentkammer.
17 r h r Löw
Krofdorf, Hamburg, den 2. Juli 1936.
Die Beerdigung findet am 2. Juli um 14 Uhr statt. 4214V
Am Sonntagmittag entschlief sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Anna Tränkner
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Sinnlose Delle fordert zwei Todesopfer.
Aus dem Rhein wurde bei Stockstadt die Leiche eines jungen Mannes gelandet. Wie nunmehr fest- gestellt werden konnte, handelt es sich bei dem Toten um den 26 Jahre alten Schlosser Willi Scheuermann aus Ludwigshafen. Scheuermann hatte nut drei anderen jungen Männern aus Ludwigshafen eine Wette abgeschlossen, in der Nacht den Rhein durchschwimmen zu können. Dabei fint) sroei der wagehalsigen Burschen ertrunken. Die Zweite Leiche wurde bei Oppau gelandet.
Eisenbahnunglück in polen.
In der Nähe von Wreschen (Wojewodschaft Posen) ist ein Personenzug entgleist. Dabei wurden der Lokomotivführer, der Hetzer und ein Postbeamter getötet, während ein Eisenbahnbeamtcr und vier Fahrgäste verletzt wurden.
Hauer Schmidt aus dem Krankenhaus entlassen.
Der eine Woche lang im Schacht eingeschlossen gewesene Hauer Schmidt wurde jetzt aus dem
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fammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern wird er nun zunächst auf Veranlassung und auf Kosten der Bergwerksgesellschaft „Hibernia" einen vierwöchigen Erholungsurlaub in einer Sommerfrische verbringen. Alsdann wird er mit seiner Familie die ihm von der Deutschen Arbeitsfront zugedachte „K d F." -Fahrt antreten.
aller Kameraden ist pflicht. Euler
ehern. Ortsgruppenfahrer.
IV. Einlagen und Anlagen.
An den Schaltern der Bank herrscht ein reger Verkehr. Dank der Arbeitsbeschaffungspolitik der Reichsregierung und der dadurch erhöhten Kaufkraft sind alle wirtschaftlichen Umsätze gestiegen.
Die Geschäftswelt zahlt häufiger und größere Summen auf ihre Bankkonten ein. Sie hebt aber auch öfter und mehr ab, oder verfugt über die Guthaben "burch Ueberweisungen. Werden Ueber- weisungen an Empfänger aufgegeben. Die selbst ein Konto bei der Bank haben, dann ist die Ausführung nur ein Umbuchen in den Konten. Sollen aber die Ueberweisungen an andere Geldinstitute erfolgen, dann muß die Bank Geld bewegen. So kann es kommen, daß am Abend eines Tages mit stärkstem Zahlungsverkehr die Summe aller Gut haben bei der Bank die gleiche geblieben ist wie vorher. Im Gegensatz zur Bedeutung des Umsatzes im Warenverkehr ist den Banken an derartigen Umsätzen nicht viel gelegen. Sie führen Zwar den Zahlungsverkehr auftragsgemäß durch, weil diese Dienstleistungsaufgabe erfüllt werden muß Ihr Nutzen für den Betrieb, fei es durch eine berechnete Umsatzprovision, sei es aus den sonstigen Bedingungen der Kontenführung, reicht bei kleineren Konten mit großem Umsatz nicht an die Kosten des Arbeitsaufwandes heran. Für die eigentliche Aufgabe der Banken, die der Kreditversorgung und Verteilung, sind nicht die Umsätze, sondern ihre Einlagen entscheidend. .
Nur mit dem, was der Bank unabhängig von Ebbe und Flut des laufenden Zahlungsverkehrs gewissermaßen für dauernd bleibt, kann fie wirklich arbeiten. Das sind die sogenannten fremden Gelder, die sie anlegen kann und muß. Sie soll ja ihren Kunden Zinsen vergüten und muß auch den Arbeitsaufwand im Zahlungsverkehr aus ihren Einnahmen decken. Die Bank kann aber auch nicht alles zu aünftigen Zinsen ausleihen, denn sie mutz Kassenbestände und (ebenfalls zinslos) Guthaben bei der Reichsbank halten, um jederzeit allen möglichen Rückiorderungswünfchen entsprechen zu können Der Bankmann sagt, sie muß Jiquibe' fein. Daher gehört es zu den Aufgaben der Anlage- politit einer Bank, zwischen den verschiedensten An- lagemöglichkeiten zweckmäßig zu wählen und zu
mischen, damit drei Ziele erreicht werden: fremden Gelder so flüssig wie notwendig, 2 sie o ertragreich wie möglich, und 3. so sicher wie nur irgend angängig anzulegen.
Im nationalsozialistischen Denken kommt als weiteres Erfordernis hinzu, daß die Anlagen gleichzeitig so erfolgen, daß der größte Volkswirt- chaftliche Nutzen im Sinne der nationalfo» zialiftifchen Wirtschaftspolitik erreicht wird.
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nötig, so helfen sie sich untereinander aus. Fast jede Bank hat Geld kurzfristig anderen Geldinstituten ausgeliehen, wie fie umgekehrt sich kurzfristig zu bestimmten Terminen Geld, notfalls nur für einen Tag, von anderen Geldinstituten leiht. Diese, ent- weder nur für einen Tag oder für einen Monat, erfolgenden Geldausleihungen der Banken untereinander werden a n b e n Börsenplätzen wahrend der amtlichen Börsenstunden abgewickelt. Dann wird in den Börsenberichten vom „G e l d m a r k t gesprochen, und es werden dabei z. B. die derzeit Üblichen Zinssätze für „T a g e s g e l d" angegeben.
Die größten Möglichkeiten — der Bankmann spricht von „Liquiditätsreserven" — zur Erhöhung des Kasfenbeftanbes liegen in dem großen W e ch - selbeftand und dem eigenen Wertpapierbesitz der Bank. Für eine Zahlungsanspannung von wenigen Tagen kommt eine Beleihung der eigenen Wertpapiere bei der Reichsbank in Frage, sofern auch diese den dazu erlassenen Vorschriften entsprechen. Dann aber kann die Bank die von ihr angekauften Wechsel, so, wie wir es bei dem Wechsel der Möbelhandlung Otto Krause zugunsten der Firma Schulz & Lehmann sahen, an b i e Reichsbank verkaufen, wenn biese Wechsel den Erfordernissen eines „reichsbankdiskontfähigen" Wechsels entsprechen.
So trägt eine gute Bankleitung allen Möglichkeiten Rechnung, arbeitet ertragreich und volkswirtschaftlich nützlich und ist bestrebt, st e 1 s flüssig zu ein und jederzeit allen Zahlungsanforderungen zu entsprechen. (Fortsetzung folgt.)
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Weiterbericht
des Relchswellerdiensles. Ausgabeorl Frankfurt.
Ein von breiter Front erfolgter Einbruch frischer Meeresluft braute auch unserem Gebiet am Mittwochnachmittag unter kräftigen Böen und starkem Temperaturrückgang verbreitete gewittrige und teilweise auch recht ergiebige Regenfälle. Am Donners« tagsrüh hat die Regen- und Gewitterfront bereits das Odergebiet erreicht. Da sich die Zufuhr feuchter Meeresluft fortsetzt, kann für die Folge mit wechselhafter und zu wiederholten meist schauerartigen Niederschlägen geneigten Witterung gerechnet werden.
Aussichten für Freitag. Veränderlich mit Aufheiterung, aber auch wiederholten, meist schauerartigen Niederschlägen, mäßig warm, südwestliche bis westliche Winde. .
Aussichten für Samstag: Fortdauer der wechselhaften und zu Niederschlägen geneigten Witterung, westliche Winde.
Lufttemperaturen am 1. Juli: mittags 26,7 Grad Celsius, abends 16,6 Grad; am 2. Juli: morgens 16 8 Grad. Maximum 26,7 Grad, Minimum heute nacht 14,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 1. Juli: abends 24,3 Grad; am 2. Juli: morgens 21 Grad. — Niederschläge 0,4 mm. — Sonnenscheindauer 8,2 Stunden.
Wir hatten bisher den Lehrling der Möbelfabrik Schulz & Lehmann zur Bank begleitet und berichtet, daß er von der Bank die Lohngelder für seine Ar- beitstameraben abholte. Der Lehrling, der oft zur Bank kommt, hat babei mit verwunderter Wiß- begierbe beobachtet, baß ber Kunbschaft j e b e r v e r- langte Betrag aus den Guthaben zurück- gezahlt wirb. Diese stete Zahlungsbereitschaft interessiert ihn. Wie stellt die Bank es an, baß sie stets nicht viel mehr Bargeld im Kassenschrank zur Verfügung hat, als gebraucht wird?
Die Leitung der Bank weiß aus einer langjährigen Erfahrung heraus und aus ber genauen Kenntnis ber örtlichen Verhältnisse und ber Bebürfnisse ihrer Kunbschaft, mit welchem Zahlungsverkehr sie zu ben einzelnen Zeiten zu rechnen hat. Für fie kommt es babei weniger auf ben einzelnen Kunden an, als auf das Verhalten ber Kunbschaft in der Gesamtheit. Je größer ihr Kundenkreis ist, desto mehr gleichen sich Zufälligkeiten aus. Darum weiß sie ungefähr im voraus, wann sie mit Ueberfchüssen aus dem täglichen Zahlungsverkehr rechnen fann, und wann die Zahlungsanforderungen die Eingänge überfteigen. PZährend sie sich auf die Anlage ber Ueberfdjüße einstellt, muß sie zu ben Tagen mit stärkeren Gelbanforderungen Bargeld beschaffen.
Jede Bank hat bei anderen Geldinstituten selbst Guthaben. Neben anderen „Banken der Banken" (wie es die Girozentralen und die genossenschaftlichen Zentralkassen sind) ist vor allem bie beut- s ch e Reichsbank das zentrale Kreditinstitut. Alle Banken haben bei ihr Guthaben. Unser Lehrling beobachtet auch des öfteren, wie die Kassenboten ber Bank zur Reichsbank gehen, Gelb holen ober bringen. Nun verzinst aber bie Reichsbank bie Girokonten ihrer Bankenkunbschaft nicht. Darum pflegen bie Banken ihre Guthaben bei ber Reichsbank nicht höher zu halten, als es ihnen Zweckmäßig und notwendig erscheint. Haben fie nur für kurze Zeit größere Summen zur Verfügung oder
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lieber die Bergung des Hauers Schmidt gibt bie Zechenverwaltung einen Bericht heraus, ber einen Einblick gibt in bie Schwierigkeiten, nut denen die Rettungsmannschaften bis zur glücklichen Bergung des Verschütteten zu kämpfen hatten. An ben Rettungsarbeiten haben sich dauernd 40 Arbe/tskame- raben, darunter die drei Brüder des Verschütteten, unb zwar in jeder Schicht einer seiner Brüder, beteiligt. Ferner nahm an den Bergungsarbeiten der im Januar d. I. selbst für acht Stunden einge- schlossen gewesene Hauer Lösche teil.
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Krankenhaus entlassen Seine Gesundheit hat glück-1 So, wie die Bank die Einlagen ihrer Kundschaft halten, kommt das auch in der Buchhaltung zum Ausdruck. Die „Debitoren" aller Art müssen sich unter Berücksichtigung des eigenen Kapitals mit den „Kreditoren" ausgleichen, also einander bie „Balance" halten. Darum wird ja bie buchungsmäßige, aus ben Summen aller Konten entstehende Vermögensausstellung bie Bilanz genannt.
Währenb viele Jnbustrie- und Handelsbetriebe nur in größeren Zeiträumen Bilanz ziehen, schon weil sie ihre Warenbestände durch eine „Jnven- tur" aufnehmen müssen, ziehen moderne Geldinstitute täglich Bilanz. Die Reichsbank z. B. ver- Öffentlich! viermal im Monat den Stand ihrer Bilanz mit den wichtigsten Ziffern in dem sog. Ausweis ber Reichsbank. Für bie Kreditinstitute sind die Monatsbilanzen von großer Bedeutung, deren Aufstellung allen Banken mit mehr als 1 Million Mark Bilanzsumme durch das neue Reichsgesetz über das Kreditwesen gesetzlich vorgeschrieben ist. Sie werden im „Reichsanzeiger" veröffentlicht, damit die Staatsführung und die Allgemeinheit einen Einblick erhält in die jeweilige Lage ber beutschen Krebitinstitute.
Nicht so sehr zur Unterrichtung über die betreffenden Institute an sich, sondern wegen der durch sie sichtbar werdenden Entwicklung der deutschen Geld- und Kapitalswirtschaft haben die Bilanzen der Kreditinstitute für bie Allgemeinheit große Be-
V. Die Bankbilanzen.
In ber Hauptbuchhaltung der Industrie- und Handelsbank läuft das ganze Rechnungswert ber Bank zusammen. Hier steht im Hauptbuch das eigene Vermögen der Bank auf dem „Kapi- tal-Konto" eingetragen, und zwar — getreu dem Grundsatz der doppelten Buchführung — auf d e r rechten Seite des Kontos. Sie trägt bie Bezeichnung „Habe n", wogegen auf ber linken Seite aller Konten das Wort „S o 11" vermerkt ist. Da aber zuerst bie doppelte Buchführung im heu- tigen Norbitalien aufkam, find in der Kaufmannssprache vjele Worte aus jener Zeit beibehalten worden und so schreiben die meisten Bankbuchhalter über die linke Seite „Debet" unb über die rechte Seite „Kredit".
Wenn Kunden am Kassenschalter Einzahlungen leisten, trägt bie Kassenbuchhindlung das auf die linke Seite, die Eingangsseite, ein, also unter „Debet". Nun ist es aber bas Wesen der doppelten Buchführung, jeden Geschäftsvorgang doppelt zu buchen, wobei sich die beiden Buchungen die „Balance" halten, so daß, wenn ein Posten unter „Debet" eingetragen wird, der Gegenposten unter „Kredit" erscheinen muß..
Weil die Kasseneingänge wie alle sonstigen Gutschriften der Kunden auf der Debetseite der Ein- qanqskonten erscheinen, werden sie bei den K o n- t e n ber Kunbschaft auf der Kreditseite übertragen. Somit stehen alle Guthaben der Kundschaft bei der Bank unter „Kredit", man bezeichnet sie daher oft als bie „Kreditoren der Bank. Ebenso stehen alle Forderungen ber Bank an ihre Schulbner unter „Debet". Sie werden im kaufmännischen Sprachgebrauch als „Debitoren" bezeichnet.____________
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