Die Reichsrundfunkgesellschaft teilt mit, daß im Einvernehmen mit allen zuständigen Behörden die Reklamesendungen ab 1. Januar 1936 in Fortfall kommen.
Der 10. Internationale Chirurge,- k o n g r e tz wurde in Kairo eröffnet. Don der Universität wurden die etwa 600 Teilnehmer von Studenten mit englandfeindlichen Rufen empfangen. Auch im Saal selbst bildeten vor der Eröffnung des Kongresses durch den Unterrichtsminister Studenten auf der Tribüne einen Sprechchor. Auf der Tagung selbst erstattete u. a. der deutsche Vertreter Professor Bauer- Breslau einen Arbeitsbericht.
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Die Kammer und der Senat verabschiedeten am Morgen des Neujahrstages endgültig den französischen Haushaltsplan für 1936. Von der Kammer wurde der Haushaltsplan mit 377 gegen 137 Stimmen und vom Senat mit 269 gegen 17 Stimmen angenommen. Der Haushalt weist bei rund 40,5 Milliarden Francs Einnahmen und Ausgaben einen rechnerischen Ueberschuß von 12 Millionen Francs auf.
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Das Parlament von Venezuela hat in außerordentlicher Sitzung am 31. Dezember den General E. Lopez-Contreras zum Präsidenten der Republik gewählt. Im Lande herrschen vollkommene Ruhe und normale Zustände.
Aus aller Welt.
Zwölf Tote beim Absturz eines englischen Großflugzeugs.
Am lehien Tag des vergangenen Jahres ist das englische Großflugzeug „City of Chartum“, das sich auf dem Wege von Athen nach Alexandrien in Aegypten befand, etwa zwei Kilometer vor Alexandrien ins Wasser gestürzt. Bei dem Unglück, dessen Ursache noch ungeklärt ist. kamen zwölf Personen, darunter neun Passagiere, ums Leben, Rur der Führer des Flugzeuges, der sich wie durch ein Wunder etwa fünf Stunden über Wasser halten konnte, wurde von dem Zerstörer „Brillante“ gerettet. Die in Alexandrien stationierten englischen Streitkräfte hatten eine Reihe von Schiffen ausgesandt, um das Rleer nach den Verunglückten abzusuchen. Außer dem Zerstörer „Brillante“ hat jedoch keines der Schiffe einen der Verunglückten finden können. Wan hat daher die Suche aufgegeben. Der gerettete Flugzeugführer war vorläufig noch so erschöpft, daß er nicht in der Lage war, eine Erklärung abzugeben.
Der Absturz des Großflugzeuges hat in England großes Aufsehen hervorgerufen. Da die Ursache des Unglücks noch nicht einwandfrei festgestellt werden konnte, ergehen sich die Blätter in einem Rätselraten. Einige wollen wissen, daß die Benzinzufuhr für alle drei Motoren plötzlich ausgesetzt habe. Nach anderen Berichten soll der Höhenmesser nicht gearbeitet haben. Im Augenblick des Aufschlagens der Maschine auf das Wasser habe er eine Höhe von 75 Meter angegeben. „News Chronicle" gibt an, daß der Flugzeugführer, der gerettet werden konnte, aus dem Flugzeug geschleudert worden sei, bevor dieses das Wasser berührte. Am Mittwochabend konnten zwei Leichen der Verunglückten geborgen werden. Das Wrack der „City of Chartum“ ist zwei Kilometer vor der Hafeneinfahrt von Alexandrien aufgefunden worden. Es liegt etwa 24 Meter unter dem Wasserspiegel.
Schweres Vrandunglück bei einer Weihnachtsfeier auf Island.
Bei einer Weihnachtsfeier im Versammlungshaus des kleinen Ortes Keflavik bei Reykjavik (Island) brach ein Brand aus, bei dem vier Kinder und zwei ältere Frauen in den Flammen um- kamen. Etwa 20, nach anderen Berichten bis zu 40 Personen, wurden verletzt, davon zehn so schwer, daß ihr Zustand zu ernsten Bedenken Anlaß gibt. An der Feier nahmen etwa 180 Kinder und 20 Erwachsene teil. Bald nach Beginn der Veranstaltung geriet unter dem Weihnachtsbaum liegendes Papier in Brand, das im nächsten Augenblick den Baum entzündete. Das Feuer griff rasch auf die Holzwände und auf die hölzerne Decke über. Die Anwesenden stürzten von Schrecken ergriffen zum Hauptausgang, der unglücklicherweise abgeschlossen war, so daß die Tür erst eingeschlagen
werden mußte. Am Ausgang entstand ein wildes Gedränge, in dem einige der Kinder »ngerissen wurden und verschiedene Personen Verletzungen erlitten. Einige Teilnehmer an der Veranstaltung sprangen durch das Fenster, wobei sie sich größtenteils Schnittwunden zuzoaen. Auch der Ortsgeistliche, der einer älteren Frau ins Freie verhalf, wurde verwundet. Die Schwerverletzten wurden in die Krankenhäuser von Reykjavik und Harfjord geschafft.
Steinlawinen und Erdrutsche in Oberitatien und Frankreich.
Als Folge des in Oberitalien herrschenden schlechten Wetters nimmt die Zahl der Unglücksf ä l I e immer mehr zu. Am Gardasee ging eine r i e s i a e Steinlawine von den Hängen des Monte Al- tissimo nieder. Ein Student, der gerade zum Gipfel des Berges unterwegs war, wurde von den herabstürzenden Felsen erschlagen. In der Nähe von Portona stürzte infolge des aufgeweichten Bodens ein Haus ein, wobei eine Frau mit ihren zwei Kindern wie durch ein Wunder unverletzt blieb. Die Straße längs der westlichen Riviera wurde durch einen Erdrutsch, der neuerlich 1200 Kubikmeter Gesteinsmassen in Bewegung setzte, bei Voltri verschüttet. Auch in dem Apennin war der Straßenverkehr stellenweise durch Steinlawinen unterbrochen.
Infolge der andauernden Regenfälle und der durch den starken Auto- und Lastkraftwagenverkehr verursachten Erschütterungen ereignete sich auf der Landstraße zwischen Versailles und Le Pecq ein Erdrutsch, wobei zwei Personen verschüttet wurden. Erst nach längeren Anstrengungen konnten die beiden Verschütteten von herbeigeeilten Helfern als Leichen geborgen werden. Truppenteile aus den Garnisonen Versailles und St. Germain wurden sofort eingesetzt, um die durch den Erdrutsch gesperrte Straße wieder freizulagen.
Schweres Explosionsunglück in Padua.
In der Neujahrsnacht ging in Padua ein Lager von chemisch-pharmazeutischen Erzeugnissen i n d i e Luft. Der Besitzer des Lagers, der in der darüberliegenden Wohnung mit mehreren Freunden Silvester feierte, eilte mit seinen Gästen an die Unglücksstelle. Beim Oeffnen der Tür zum Lager
schlug ihm eine Stichflamme entgegen. Seine sechs Begleiter, darunter auch die Hausangestellte, erlitten schwere Gasvergiftungen. Die Hausangestellte ist später an den Folgen der Vergiftung im Krankenhaus gestorben. Der Brand, den die Explosion zur Folge hatte, konnte erst nach sechs Stunden gelöscht werden. Der Sachschaden wird auf 200 000 Lire (40 000 Mark) geschätzt. Die Ursache der Explosion wird auf das Entweichen von ätherischen Stoffen aus einem Behälter zurückgeführt.
Drei Tote im brennenden Kraftwagen.
Ein furchtbares Kraftwagenunglück, bei dem drei Personen den Tod fanden, ereignete sich am Neujahrsmorgen in Oberschöneweide bei Berlin. Ein Personenkraftwagen fuhr in voller Fahrt gegen einen Baum, dabei wurde der Waaen zertrümmert und geriet in Brand. Die drei Insassen wurden bei dem Unfall so schwer verletzt, daß es ihnen nicht mehr möglich war, den brennenden Wagen zu verlassen. Als die Feuerwehr eintraf und den Brand gelöscht hatte, sand sie nur noch die Leichen vor.
Schuß auf einen fahrenden D-Zug.
Auf den D-Zug Salzburg—Agram wurde am Neujahrstag zwischen St. Johann und Schwarzach im Lande Salzburg ein Schuß abgegeben. Die Kugel traf den am Fenster stehenden Koch des Speisewagens, Lukas O b b a n a c aus Agram. Der Schwerverletzte starb kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus Schwarzach. Als Täter wurden zwei 15jährige Jungen festgestellt, die mit einem entwendeten Militärgewehr auf den vorübersahrenden Zug geschossen hatten.
Eine Seilbahn bleibt hängen.
Am Silvestertage blieb die Seilbahn von Chamonix nach dem Brevent-Gletscher während der Fahrt plötzlich hängen. Das Tragrad war vom Kabel abgerutscht und die beiden mit je 20 Personen besetzten Körbe, die sich mitten über dem Tal befanden, kamen nicht mehr von der Stelle. Erst nach fiebenstündiger schwerer Arbeit in Nacht und Schnee konnten die Fahrgäste aus ihrer Lage befreit werden. Gefahr hatte übrigens nicht bestanden und die beiden Traggondeln blieben während der ganzen Zeit mit den Bahnhöfen in telephonischer Verbindung.
Vom Kalendermachen.
Mancherlei Merkwürdigkeiten aus alten Jahrbüchern.
Mancherlei Merkwürdigkeiten aumlhwyematu „Der schaut drein, wie ein Kalendermacher", heißt es im Volksmund von einem Mann, der hinter allen kleinen Begebenheiten große Geheimnisse vermutet und aus ihnen die Zukunft zu deuten sucht. In dieser Bezeichnung für einen Träumer und „Sinnierer" klingt noch die Erinnerung an die alten Kalender und ihre Verfasser nach, die sich einst größten Ansehens erfreuten. Denn der Kalender bedeutete unseren Vorfahren etwas ganz anderes als uns, die wir in ihm die Aufteilung des Jahres, die Fest- und Gedenktage, die Märkte und Messen verzeichnet finden wollen. Und selbst wenn unser Kalender mit reichem Bild schmuck versehen, mit Sprüchen geziert und mit Geschichten und belehrenden Aufsätzen zu einem unentbehrlichen Ratgeber ausgestaltet worden ist, so umfaßt er doch nicht mehr so das ganze Welterlebnis einschließlich aller Zukunftsprophezeiungen, wie dies in früheren Jahrhunderten der Fall war. Da war der Kalender, das neben Gesangbuch und Bibel a m meisten verbreitete Familienbuch, das in keinem Hause fehlen durfte. So genau kannten die Leute ihren Kalender, in dem sie Tag und Nacht lasen, daß es als höchstes Lob galt, wenn von jemand gesagt wurde, daß er „kalenderfest" sei.
Der alte Volkskalender umfaßte aber auch die große und die kleine Welt, den Glauben und den Aberglauben: er begnügte sich nicht mit einem Rechenschaftsbericht über die Vergangenheit, sondern er wußte auch mancherlei von der Zukunft zu künden, in die der Kalendermann manchs geheimnisvolle Einblicke tat. Mit Hilfe der wechselnden Stellung der Gestirne, über die im Zusammenhang mit der Jahreseinteilung aufs genaueste berichtet wurde, erteilte etwa der astrologische „S y - billen- und Weissagungskalender" oder der Kalendermann Jakob Holderbusch, „der göttlichen Wahrheit Liebhaber", allerhand leicht faßliche Regeln für die beste Lebensführung im
neuen Jahre. Er belehrte die Leser über „die Eigenschaften, natürlichen Zuneigungen und Bedeutungen" der Planeten, und empfahl daraufhin einige Tage, an denen man sich am besten die Haare schneiden lassen sollte, ohne von einem Unglück verfolgt zu werden.
So heißt es in einem dieser Kalender über dieses merkwürdige Kapitel: „Das Harabschneiden, daß es bald und wohl wieder wachse, soll geschehen, wenn der Mond wächst und über der Erde stehet. Soll es langsam wieder wachsen oder ausfallen und nachgerade vergehen, so geschehe es allzeit, wenn der 'Mond im Abnehmen unter der Erden ist."' Daneben fehlt es in den alten Kalendern nicht an altbewährten Hausmitteln gegen Zahnweh, Nasenbluten und Kopfschmerz und an Ratschlägen über die geeignetsten Tage zum „Aderlaß".
Diese „Aderlaßmännche n", wie hie Rubriken genannt wurden, standen zumeist am Schluß des Kalenders und empfahlen Tage rm Februar, Mai, August und November zur Vornahme dieser wichtigen Heilmethoden, während ernstlich davor gewarnt wurde, sich etwa im März oder April die Ader zu lassen. Neben diesen Gesundheitsregeln machten die Kalendermacher auch Angaben über das Wetter, und die ausführlichen „Beschreibungen der Gewitter" im kommenden Jahre wurden begreiflicherweise mit größter Aufmerksamkeit gelesen. Schließlich fehlte es auch nicht an Hinweisen auf besondere Veranstaltungen im Jahreskreis und an einem „Fahrplan" für d i e P o st e n , wobei sich bisweilen der vielsagende Zusatz fand: „Wenn aber die Wege schlimmer werden, kommen alle diese Posten nachgerade etwas später an."
Einen großen Raum nahm in diesen alten Kirchenbüchern, die heute als Seltenheit einen großen Wert besitzen, die sog. „S t a a t s p r o g n o st i k a" ein. Wie in den Mitteilungen über Wetter und Gesundheit jeweils nach den Mondwechseln gerech
net wurde, sagte man in ihnen auch in vieldeutigen Sinnsprüchen über das künftige Weltgeschehen vor- aus. Zunächst wurde noch einmal in kurzen Zügen über die großen Ereignisse des vergangenen Jahres berichtet, wobei manches behauptet wurde, was der gewissenhafte Geschichtsschreiber nur mit Kopfschüt- teln liest.
Aber schon der Titel der alten Kalender beutete _ darauf hin, daß man das Weltgeschehen mit grausiger Phantasie schmückte. So hieß ein Kalender dieser Art: „Kriegs-, Mord - und Tod-, Jammer und Not-Kalende r", und sein Inhalt war auch dementsprechend blutrünstig. Berühmt waren auch die „Türkenkalende r", in denen lauter grausige Moritaten aus aller Welt erzählt wurden. Wie darnach die Zukunftsaussagen aus- sahen, kann man sich wohl denken!
Erst das Aufkommen und die Verbreitung der Zeitungen haben dieser merkwürdigen „Kalender- Weisheit" ein Ende gemacht, Don da an beschränkten sich die Kalendermacher, wie sie es heute auch noch tun, auf einen sachlichen, sorgfältig durchdachten Jahresrückblick und eine Aufzählung der großen weltpolitischen Fragen, die der Lösung im neuen Jahre harren. Doch ist es von hohem Reiz, auch einmal einen Blick in alte Kalender zu werfen, die in vielem eine Brücke des Verständnisses bilden für das Weltbild unserer Vorfahren. C. K
Rundfunkprogramm.
Freitag, 3. Januar.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.15: Gymnastik. 10.30: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschaftsbericht: Kühe unter Kontrolle! Eine Neuerung in der deutschen Milchwirtschaft. 15.15: Was bringen die Zeitschriften des Monats? Text: Dr. Paul Neumair. 15.30: Bücherfunk. 15.45: Ferdinand Baptist Schill. Eine Würdigung anläßlich seines 160. Geburtstages (6. Januar 1936). Von
Viereinhalb Millionen Menschen haben im Weltkrieg neben den Gefallenen ihr Blut für das Vaterland vergossen, hunderttausende von ihnen haben ihre gesunden Glieder eingebüht. Dankt dies, wenn am 4. und 5. Januar die Frontsoldaten der Rationalsozialistischen Kriegsopferversorgung für das WHD. sammeln.
General a. D. Dr. Bethcke. 16: Konzert. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: 1. Warum Sippenforschung? Von Emil Finkernagel. 2. Was bringt uns das neue Jahr? Eine astronomische Betrachtung von Edmund Sittig. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssender Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Friedrich Wilhelm von Steuden. Funkoper in einem Vorspiel und einem Akt von Hans Martin Cremer. 21.30: Kammermusik. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Sportschau der Woche. 23: Nachtkonzert. 24 bis 2: Nachtmusik.
Samstag, 4. Januar.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: „Fröhlich klingts zur Morgenstunde." In der Pause, 7: Nachrichten. 8.15: Gymnastik. 8.45: BDM.-Sport. 10.30: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Buntes Wochenende. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschaftsbericht: Quer durch die Woche. 15.15: HJ.-Funk. Zeitgenossen, die uns Spaß machen. Hörfolge von Hans Schweigert. 16: Der frohe Samstag-Nachmittag. 18: Marti Malterer von Friburg mit seinem teufen Bart. 18.20: Winterhilfswerk 1935/36. Herstellung der Fridericus-Plakette in der ältesten preußischen Kunstgießerei. 18.30: Wir schalten ein! Das Mikrophon unterwegs. 18.40: Die Wochenschau des Zeitfunks. 19: Unterhaltungskonzert. 19.55: Ruf der Jugend. 20: Nachrichten. 20.10: Zwei bunte Stunden. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.30: Und morgen ist Sonntag! Ein frohes Wochenende. 24 bis 2: Nachtmusik.
im Alter von 59 Jahren.
Gießen, den 2. Januar 1936.
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Im Namen der trauernden Hinterbliebenem
Emma Bickelhaupt, geb. Konrad
Die Trauerleier findet am 3. Januar, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. — Blumenspenden sind nicht im Sinne des Verstorbenen. Von Beileidsbesuchen bittet man Abstand zu nehmen.
Statt Karten.
Am 31. Dezember entschlief sanft nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, im Glauben an seinen Erlöser, mein geliebter Mann, unser lieber treusorgender Vater, Schwiegervater und Bruder
Georg Bickelhaupt
Bauinspektor
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In tiefer Trauer: Familie Wilh. Karl Walter nebst allen Angehörigen Daubringen, den 2. Januar 1936.
Die Beerdigung findet Freitag, den 3. Januar, nachmittags 2.30 Uhr statt
Am 31. Dezember starb unsere liebe Schwägerin u. Tante
Juliane Walter
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