Ausgabe 
1.12.1936
 
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Gutes Licht - Gute Arbeit

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Zwei EP. und 1. Pr. v Ä

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Fißler (Gießen).

von

Tagung der heimischen Vienenzüchter

ist erst sicher, wenn

Russen: EP. W. Viehl (Grünberg), 2. Pr. L Är( ^ mb 'ßl-r (Gießen). J M M

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nach Zander sind einer besonderen Norm bis jetzt noch nicht unterworfen. Der Erfolg der Reinzucht

Hermelin: EP. I. Holz (Heuchelheim), K. Hof, mann, 1. Pr. I. Dolz (Heuchelheim), 2. Pr. L. Krei-

dem in Frage kommenden Volk beigesetzt ist. Hierzu gab der Redner aus der reichen Erfahrung seiner

ling (Gießen), W. Zahrt (Großen-Linden), H. Koch (Albach).

Kurzhaar schwarz: 2. Pr. R. Scherb (Lol. lar). Kurzhaar Lux: 2. Pr. O. Steih (Gießen).

Angora: EP. W. Falk (Hungen), K. Fißler (Gießen), 1. Pr. W. Wardega (Leihgestern).

Die Zugendizruppe Lollar konnte sich für chre Tiere einen Ehrenpreis, einen 1. Preis und einen 2. Preis sichern.

Den Ehrenpreis des Landesbauernführers für verschiedene Fleischgerichte eigener Herstellung er- hielt L. Kreiling (Gießen). Der Loudwin-Ehren. preis fiel für vier verschiedene Pelzkragen eigener Herstellung an W.Ullrich (Gießen). Den Ehren, preis des Landesbauernführers erhielt für einen Fuchspelz aus Kanin E. Moos (Lollar).

Gießener wochenmorktprette

* Gießen, 1. Dez. Auf dem heutigen Wochen« markt kosteten: D. f. Molkereibutter, % kg 1,57 Mk., f Molkereibutter 1,52 Mk., Markenbutter 1,55 bis

ßew-Linden), 1. Pr. W. Sommerlad (Großen-Lin- den), 2. Pr. Ch. Stühler (Grünberg).

an Hand von Farbentafeln und geometrischen Kör» pern bei verschiedenartigen Lichtwirkungen machte der Vortragende den erheblichen Wirkungsgrad der zweckmäßigen und der unzweckmäßigen Beleuchtung auf das Auge und damit auch auf das Empfinden des Menschen deutlich, gleichzeitig gab er Hinweise dafür, wie man eine richtige und zweckentsprechende, d. h. auch publikumswirksame Beleuchtung in den Schaufenstern und Verkaufslokalen, ebenso an den Arbeitsplätzen erzielt.

Den Abschluß der lehrreichen Vortragsstunde bil­dete die Vorführung eines Lehr-Tonfilms:Das Licht", in dem die Darlegungen des Vortragenden durch eine große Reihe von Bildern aus dem Leben und Schaffen der Menschen in zahlreichen Betriebs­werkstätten und Berufen in guter Weise beispiel­gebend nach der positiven und warnend nach der negativen Seite hin erläutert und unterstrichen wurden. Man konnte dabei die. Feststellung machen, daß mit ganz geringen und durchaus nicht kostspie­ligen Maßnahmen, lediglich durch zweckmäßige An­ordnung, die besten und vollwertigstenNutzeffekte der Beleuchtung erzielt werden können, die Verbesserung also nicht immer gleichbedeutend ist mit einer großen, ja vielleicht für manchen Betrieb untragbaren Geldaus­gabe. Durch diesen Film wurde jedenfalls klar, daß richtiges und zweckmäßiges Beleuchten genügt, um den Arbeitsplatz mit Licht so auszustatten, daß er nach jeder Richtung hin allen Ansprüchen genügt, die man vorn Standpunkt der Gesundheit des Ar­beiters, der Wirtschaftlichkeit des Betriebes und der Schönheit des Arbeitsplatzes aus erheben muß.

Die lehrreichen Schilderungen des Vortragenden wurden mit lebhaftem Beifall aufgenommen.

Der zweite Vortrag befaßte sich mit der

Behandlung der Völker in der. hessischen kullurbeule. Diese Stockform, die sich immer mehr im Gebiete von Lahn, Main und Fulda einführt, ist als gerade­zu ideal anzusprechen, da die Arbeitsweise einfach und sehr erleichtert ist. Mit dem Rähmchenmaß 25X25 trägt die Beute der Ueberwinterung des Volkes in Kugelform besonders Rechnung. Auf hö­here Anordnung hin soll bei der in Aussicht gestell­ten Regelung der Stockformen die Breitwabe ver­schwinden. Jeder Imker muß dem Bautrieb des Volkes Rechnung tragen, um den Brut- und Sam- meltrieb wachzuhalten. Dies hat durch Zugabe eines Baurahmens zu erfolgen. Die Ausführungen des Obmanns fanden reichen Beifall.

Unter den Vereinsmitteilungen wurde noch beson­ders auf die große Ausstellung des Reichsverbandes der deutschen Kleintierzüchter in Essen hingewiesen, die von den acht Reichsfachgruppen beschickt werde. Zur Teilnahme an der Jrnkertagung und - s ch u l u n g in Frankfurt a. M. am 13. Dezember sind die örtlichen Obmänner für Binenenzucht ver­pflichtet, da dort sämtliche Gebiete der Imkerei zur Verhandlung stehen. Die amtliche Viehzählung zu Anfang Dezember erfaßt auch die Bienenstöcke. Die Obmänner sollen dafür Sorge tragen, daß auch die Völker der Nichtmitglieder erfaßt werden. Die Vor-

von 59 auf 78 erhöht. Der Dereinsführer verlas die Namen der elf Verstorbenen, die in üblicher Weise geehrt wurden. Im letzten Jahr hat sich das Vermögen des Vereins um 1017 Mark vermehrt und gleichzeitig konnten 233 Mark mehr für Arzt­kosten und rd. 68 Mark mehr für Krankenhaus­kosten bewilligt werden. Dem WHW. wurde ein Betrag überwiesen. Auch an der Adolf-Hitler- Spende ist der Verein beteiligt. Mit einem Bekennt­nis zum Führer und unter dem Gesänge der Na­tionallieder wurde der erste Teil der Tagung be­schlossen. Hierauf erstattete der 27 Jahre dem Vor­stand als Rechner angehörige H. Stimmer den Kassenbericht, aus dem zu entnehmen war, daß rd. 17 158 Mark Einnahmen rd. 15 591 Mark Ausgaben gegenüberstehen, so daß ein Ueberschuß von rund 1566,77 Mark verblieb. Da die gesetzliche Rücklage 11 079 Mk. ausmacht, bleibt dem Verein noch ein be­achtlicher Barbestand. Dem Rechner und dem Vor­stand wurde auf Antrag Entlastung erteilt.

Da die Versammlung über die Auflösung des Sanitätsvereins nicht beschlußfähig war, wurde in einer vorsorglich einberufenen zweiten außer­ordentlichen Mitgliederversammlung um 16 Uhr nach eingehenden Erläuterungen des Vcreinssührers Simon einstimmig die Auflösung des Sanitätsvereins Gießen beschlossen. Gleichzeitig wurde einstimmig beschlossen, das Vereinsvermöaen dem neu zu gründendenSanitätsverein gegr. 1885, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit" mit Ak­tiven und Passiven zu übertragen.

Der Vereinsführer E. Simon sprach noch ein. mal allen, die sich in uneigennütziger Weise für die­ses Werk gemeinschaftlicher Hilfe eingesetzt haben, Dank und Anerkennung aus. Ganz besonders dankte er dem Rechner Stimmer. Aus der Versammlung heraus sprach Mitglied Ernst A ß m a n n dem bis­herigen Veremsvorsitzenden den Dank und die An­erkennung für die geleisteten Dienste aus.

In einer Gründungsversammlung wurde zunächst E. Simon zum Vorsitzenden be­stimmt. Als Beauftragter des Reichsaufsichts­amtes gab dieser die Gründe zu diesem Schritt bekannt und schlug die Gründung einesSani­tätsverein gegr. 1885, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit" mit dem Sitz in Gießen vor. Nach der einstimmigen Zusage wurden die Satzungen, die allgemeinen Dersicherungsbedingungen und die neuen Tarife beraten und genehmigt. Den Mitglie­dern des früheren Sanitätsoereins und der Freien ärztlichen Hilfskasse Wieseck wurden ihre früheren Mitgliedschaften anerkannt. Es wurde die Heber. nähme des Vermögens,, der Verträge und Ver- vflichtungen und Abkommen des aufgelösten Sani- tatsverelns auf den neu gegründeten Verein be­schlossen und ein Aufsichtsrat gewählt. Geschäfts-

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Lohkaninchen: . 1__.

Schäfer (Großen-Linden), 2. Pr. H. Müller (Leih^ gestern).

Lohkoninchen schwarz (Häsinnen): EP.

W. Schmelz (Großen-Linden), W. Sommerlad (Grv.

mann (Großen-Linden), EP., 1. und 2. Pr. K. Ser» Höfer (Gießen). V.

Klein-Silber gelb: Zwei EP. Ä.«äsagnet (Grünberg), 1. Pr. A.Rinker (Großen-Linden), 2. Pr W. Hofmann (Daubringen).

Klein-Silber braun: 1.Pr. M.Oswaw (Grünberg).

Englische Schecken: EP. und 2. Pr. L Kreiling (Gießen).

Holländer: H. Stroh (Gießen).

* Klein-L I Achen ist es dörflich Schichte un «lagabenb f . porfgem e i n R der NLG., Mitglieder des 0 fcs Molkst Pflüder der j -nberg, vrtsx -Wer unseres

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Das Amt fürSchönheit und Arbeit" der Deut­schen Arbeitsfront, Kreiswaltung Gießen, die In­dustrie- und Handelskammer, sowie die Kreishand­werkerschaft Gießen hatten auf Sonntagvormittag in das Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, zu einem Dor­trag und einer Filmvorführung eingeladen, die beide dem Zweck dienten, Anregungen und praktische Hin­weise für die zweckmäßige und betriebswirtschaftlich nützliche Anwendung des Lichts an den Arbeits­plätzen zu geben.

Ein großer Zuhörerkreis folgte zunächst dem in­teressanten Vortrag von Dipl.-Jng. M e i ß e l b a ch von der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Elektrizitätswirtschaft, der die außerordentlich be­deutsame Rolle des Lichts auf dem Arbeitsplätze darlegte und dabei auf mancherlei Fehlerquellen aufmerksam machte, die in ihren Auswirkungen so­wohl für den schaffenden Menschen, als auch für den Betrieb sehr nachteilig sind. Er betonte die Wich­tigkeit einer guten und geordneten Beleuchtung, d. h. nicht etwa viel Licht, dafür aber zweckmäßiges und richtiges Beleuchten, Vermeiden von Blendun­gen und, je nach den Erfordernissen, auch die richtige Schattenverteilung. Weiter betonte er die Bedeu­tung der Hellen Raumgestaltung durch die Beseiti­gung von Staub und Schmutz, wobei es auch auf einen Hellen Anstrich der Räume sehr wesentlich an- kommt, daneben bezeichnete er es als besonders wichtig, auch den Beleuchtungsfachmann für die ge­deihliche Lösung der Lichtfrage in Anspruch zu neh­men, damit eine unbedingt richtige und zweckmäßige Anordnung der Beleuchtungskörper an den Arbeits­plätzen erzielt wird.

Än Hand von Schriftleseproben unter Anwen­dung der verschiedensten Beleuchtungseffekte, ferner

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Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 7 bis 8, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3 bis 3,50 Mk., Aepfel, kg 15 bis 25 Pf., 50 kg 15 bis 25 Mk., Tafeläpfel, kg 25 bis 30 Pf., 50 kg 25 bis 30 Mk., Birnen, % kg 15 bis 20 Pf., Nüsse 45 bis 60, Hähne 1 bis 1,10 Mk., Suppen­hühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1 Mk., Tauben, das Stück 45 bis 60, Blumenkohl 50 bis 70, Endivien 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Rettich 5 bis 15, Sellerie 10 bis 30 Pf.

Die Ortssachgruppe Gießen und Um­gegend in der Reichsfachschaft Imker des Reichsoerbandes deutscher Kleintierzüchter hielt nach längrer Unterbrechung gestern im Hotel Hop- feld seine letzte diesjährige Versammlung ab. Ob­mann Gotth. Bodendender gab nach der Be­grüßung einen Rückblick auf das abgelaufene Vereins­jahr, das im Honigertrag als unter mittel zu be­zeichnen war, vielerorts sogar eine teilweise oder völlige Mißernte erbrachte. Der Grund der schlech­ten Ernte ist in der Hauptsache in der ungünstigen Frühjahrs- und Sommerwitterung zu suchen, die den Völkern nicht Gelegenheit gab, den köstlichen Nektar einzutragen.

Der Vorsitzende berichtete dann über die

Arbeiten auf der Königinbelegstelle, über die von der Organisation besondere Richtlinien herausgegeben wurden. Jeder weiselzuchttreibende Bienenzüchter muß hiernach geordnete Buchführung tätigen über Rasse, Form, Farbe, Eiablage sowie Leistung seiner Jungköniginnen. Auch werden be­sondere Zuchtkarten ausgestellt und seitens der Reichsfachschaft Zuchtbericht vorgeschrieben. Das Zeichnen der Züchtung im neuen Jahr hat einheit­lich im ganzen Reiche in roter Farbe zu geschehen. Wie wichtig die Rassezucht gerade auch in der Bie­nenzucht ist, erhellt aus der Tatsache, daß im ver­flossenen Jahre Rassevölker einen Mehrertrag bis zu 60 v. H. erbrachten. Im Hinblick auf den Vierjahres­plan der Reichsregierung soll darum alles daran gesetzt werden, um dieser Forderung zu entsprechen. Nur bann wird es möglich [ein, das Ziel der heimischen Bienenzucht, das deutsche Volk mit Bienenhonig eigener Tracht und die deutsche Industrie mit dem notwendigen Roh­stoff Wachs beliefern zu können, zu erreichen.

Jetzt ist die geeignete Zeit, die Vorbereitun­gen für Reinzucht zu treffen, vor allem die Zuchtgeräte in Ordnung zu bringen. Anerkannt sind die Stämme Nigra und 47. Die Begattungskästchen

sichrer des neuen Vereins wurde wieder E. Simon.

prämiierungsergebniffe derKaninchen Kreisfachgruppen-Schau

Nachstehend geben wir einen Auszug aus der Er­gebnisliste der Kaninchen-Kreisfachgruppen-Schau, die am Samstag und Sonntag in der Turnhalle am Oswaldsgarten stattfand. Als Preisrichter wirk­ten Georg Krauß (Darmstadt), Conrad Streb (Offenbach-Bürgel), Johannes Hoevel (Frank­furt a. M.-Schwanheirn). Ueber die Ausstellung be­richteten wir bereits gestern ausführlich.

Deutsche Riesen grau. EP. Vogel (Mainz­lar), Schlapp (Mainzlar); zwei 1. Pr. G. Schell- Haas (Gießen), 2. Pr. K. Hermann (Albach), G. Schellhaas (Gießen).

Deutsche Riesen weiß: EP., zwei 1. Pr., 2. Pr. E. Kern (Gießen).

Deutsche Widder weiß: EP., 1. Pr. W. Schultheis (Lollar).

Franz. Silber: EP. H. Schäfer (Grimberg), 1. und 2. Pr. E. Vrokopf (Lollar), EP. und 1. Pr. I. Wagner (Grünberg).

Deutsche Groß-Silber: 1. Pr. H. Lehr (Lollar).

Groß-Chinchilla: EP. L. Kreiling (Gie­ßen), W. Groß (Grünberg), zwei 1. Pr. L. Kreiling (Gießen), 2. Pr. H. Röder (Grünberg).

Wiener weiß (Rammler): EP. K.Kirchner (Gießen), W. Schultheis (Lollar), Fr. Ledermann (Hungen), 1. Pr. K. Dietz (Lollar), H. Mehl (Holz­heim), 2. Pr. Fr. Leicher (Gießen), O. Krick (Leih­gestern).

,2ßj euer weiß (Häsinnen): EP. H. Mehl (Holz- heim), H. Junker (Leihgestern), O. Krick (Leihgestern) Hermann (Hungen), 1. Pr. F. Leicher (Gießen) K. Kirchner (Gießen), O. Krick (Leih- gestern) W. Schultheis (Lollar), 2. Pr. W. Schmitt (Gießen), G. Buß (Grünberg), E. Moos (Lollar). Wiener blau: 1 Pr. O. Lehr (Daubringen). Japaner: EP. K. Simmer (Gießen), 1. Pr. W.Jung IX (Holzheim), 2. Pr. K. Simmer (Gießen).

'<2-Pr. W. Ullrich (Gießen).

Alaska: l.Pr K. Biedenkopf (Grünberg). Havanna: 1. Pr. H. Kraushaar (Daubringen).

ringen/" fanin$Cn: L231 Dpper (Daub- Klein-Chinchilla: EP. und 2. Vr A Röder

(Grünberg). 1. Pr. H. Müller (Leihgestkrn)

Marburger Feh: EP. und 2.Pr. W. Opper Daubringen), EP. W. Zahrt (Großen-Linden), 1. und 2. Pr. F. Wagenbach (Mainzlar).

Lux: CP. und 2. Pr. O. Steih (Gießen).

K- Fißler (Gießen).

Klein-Silber schwarz: EP. PH.Zimmer-

LPD. Neue Bezeichnungen der Dien ft« stellen der Geheimen Staatspolizei i n. Hessen. Das bisherige Geheime Staats­polizeiamt Darmstadt führt gemäß Runderlaß des Reichsführers SS. und Chefs der Deutschen Polizei nunmehr die BezeichnungGeheime Staats­polizei, Staatspolizeistelle Darmstadt". Die bis­herigen Staatspolizeistellen Mainz, Worms, Offen­bach a. M. und Gießen sind Außendienststelleir der Staatspolizeistelle Darmftabt. Sie führen die BezeichnungGeheime Staatspolizei, Staats­polizeistelle Darmstadt, Außendienststelle Mainz (bzw. Worms, Offenbach a. M. und Gießen). Die bisherige Zuständigkeiten der Dienststellen der Ge­heimen Staatspolizei bleiben unberührt.

** Geschäftsjubiläum. Am heutigen 1. Dezember sind es 25 Jahre, daß Frau H. Lehr­mund Witwe, Besitzerin des Wasserhäuschen iit der Kaiserallee ist. Frau Lehrmund erfreut sich all­gemein großer Beliebtheit.

** Späte Erdbeeren. Aus einem Garten am Aulweg wurden uns gestern Erdbeeren in halb­reifem und fast reifem Zustande gebracht. Sicher­lich ist es nicht alltäglich, zu Ende November noch Erdbeeren, seien es auch nur wenige, zu ernten.

** Preußisch-Süddeutsche Staats» lotterte. Die Ziehung der 3. Klasse der (48.7274.) Lotterie findet am 11. und 12. Dezember statt. Schluß der Erneuerung: 4. Dezember.

Amtsgericht Gietzen.

Zu dem Bericht über die Strafoerhandlung gegen die 20jähr. E. B. aus Weidenau (Gieß. Anz.'N. 279, vom 28. Nov.) wird uns vom Pressedezernenten des Amtsgerichts Gießen berichtigend folgendes mit» geteilt:

Für die Strafzumessung war dieHerkunft aus einer achtbaren Familie" in keiner Weise maß­gebend. Maßgebend war vielmehr in erster Linie, daß die Angeklagte, aus sozial schlecht gestellten Kreisen stammend, schon mit 15 Jahren das Eltern­haus verlassen und sich ihren Unterhalt selbst ver» dienen mußte, daß ihr bis zu den vorliegenden Fällen Nachteiliges zum mindesten nicht nachge­wiesen werden konnte und daß sie sich in ihren Dienststellen im übrigen stets fleißig und willig ge­zeigt hatte. Das Gericht wandte auch nichtdie ganze Milde an, die das Gesetz zuläßt", da die erkannte Strafe von sechs Monaten Gefängnis die hier gesetzlich zulässige Mindeststrafe von drei Mo­naten und fünf Tagen Gefängnis erheblich Über­schritt."

Festnahme einer Einbrecherbande.

LPD. Frankfurt a.M., 29.Nov. In den letz- ten Wochen wurden im Stadtteil Sachsenhausen, vereinzelt auch in anderen Frankfurter Straßen- zügen, eine Anzahl schwerer und leichter Diebstähle ausgeführt, bei denen vornehmlich Lebens- und Genußmittel abhanden gekommen find. Besonders führte die nunmehr f e st g e n o m - mene sechsköpfige Einbrecherbande schwere Diebstähle in Frankfurter Schulen aus, bei denen sie die verschiedensten Gegenstände mitnahm. Bei einem Einbruch in eine Sachsenhäuser Schule wurden drei der Einbrecher von einem noch an­wesenden Lehrer überrascht und mußten flüchten. Der Lehrer erkannte in einem der Einbrecher einen 18jährigen Schüler, der noch in derselben Nacht von der Schutzpolizei festgenommen werden konnte. Im Verlaufe seiner Vernehmung gestand der Schü­ler nach und nach ein, daß er in den letzten Wochen in Frankfurt zusammen mit fünf Bekanntendar­unter zwei Jugendlichen etwa 30 schwere und einfache Diebstähle begangen hat. Alle fünf Täter wurden ebenfalls noch in derselben Nacht festgenom- men. Die beiden Haupttäter fanden aber nicht nur Gefallen an Diebstählen, sondern sie bewiesen auch Vorliebe für Fahrten mitgeliehenen" Motorrädern und Kraftwagen, in deren Besitz sie sich unter Zu­hilfenahme von Sperrwerkzeugen setzten. Die von ihnen benutzten Fahrzeuge ließen sie nach Gebrauch herrenlos auf der Straße stehen. Der weitaus größte Teil des von der Bande entwendeten Diebes­gutes konnte den Geschädigten von der Polizei zu- rückgegeben werden.

1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 10, Wirsing, % kg 6 bis 10 Psi, 50 kg 4,50 bis 5 Mk., Weißkraut, kg 5 bis 6 Psi, 50 kg r , f . z 3 bis 3,50 Mk., Rotkraut, % kg 8 bis 10 Pf., gelbe

jahrelangen Praxis Anweisung und Fingerzeige, Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis besonders auch über das Verhüten des soogenannten 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Emknauelns. r- - - - - -- - ------ - ---- -- - '

Oie Gießener Volksschulen wegen Grippe geschloffen.

Seit gestern sind die Volksschulen in Gießen wogen starker Erkrankungen von Schulkindern und Lehrerck an Grippe zunächst bis einschließlich tommenben Sonntag geschlossen. In einigen Schu­len beläuft sich der Prozentsatz der erkrankten Kin­der bis auf etwa 45 v. H.

lteSertritt aus der Berufsschule in die Landwirtschastsschule.

LPD. Wie der Herr Reichsstatthalter Landes­regierung Abteilung VII anordnet, kann der llebcrtritt zur Landwirtschaftsschule (bäuerliche Wcrischule) künftig nur nach zweijährigem Besuch der ländlichen Berufsschule erfolgen. Diese An­ordnung wird erstmalig wirksam für den an Ostern 1936 aus der Volksschule entlassenen Jahrgang. Alle entgegenstehenden Anordnungen sind mit Wir­kung vorn 1. April 1937 aufgehoben. Während der Uebergangszeit sind Schüler, die eine Land- wirtichaftsschule ein Semester durchlaufend besucht und sich zu einem weiteren Semester verpflichtet haben, vom Besuch der ländlichen Berufsschule zu befreien.

Adventöfeier in der Gtadtkirche.

Eine stattliche Gemeinde fand sich Samstag abend zu der Adventsfeier ein, die von der Männer- und Frauenoereinigung der Matthäusgemeinde veran­staltet wurde. Zwei Adventskränze, an denen das Licht des ersten Adventssonntags brannte, erinnerten an den Sinn des Tages. Die Choraloereinigung der Stadtkirche unter der Leitung von Organist S i - man, der Jugendmusizierkreis und außerdem der Posaunenchor Lang-Göns, der weit über seine Hei­matgemeinde hinaus bekannt ist, gestalteten den musikalischen Teil des Abends.

Nach einem Chorlied (Nun kommt das neue Kir­chenjahr"), einem Posaunenchoral (Wie soll ich dich empfangen") und Gemeindegesang hieß Pfarrassistent D a m e r a u alle Teilnehmer des Abends willkom­men und dankte allen denen, die sich in den Dienst der schönen Sache stellten. Er gab seiner besonderen Freude darüber Ausdruck, daß diesmal auch die Jugend mitwirke. In feinen weiteren Worten sprach er über das bevorstehende Weihnachtsfest und die innere Vorbereitung auf das Kommen des Herrn in der Adventszeit. Mit einer Lesung aus dem Testa­ment über den Einzug Jesu in Jerusalem und mit einigen Gedichtvorträgen vertiefte Pfarrassistent Da­merau die Stimmung. Im Mittelpunkt der Feier stand die Ansprache von Prof. D Schlosser (Di­rektor des Predigerseminars in Herborn), der in be­redten Worten darum bat, die Sorgen des Alltags von sich zu schütteln und sich zu freuen auf das Kom­men b~s Herrn. Er sprach von ber Sendung Christi in dieser Welt und von den großen Kräften, die von ihm ausgehen.

Eine abwechslungsreiche Reihe von musikalischen und gesanglichen Darbietungen hörte man im wei­teren Verlauf der Feierstunde. Der Jugendmusizier- tre?5 bot eine Kantate für Blockflötenchor, Orgel und Gesang von Händel, der Posaunenchor trug noch durch die ChoräleMit Ernst, o Menschen­kinder",O, Heiland, reiß die Himmel auf" undAus, auf, ihr Reichsgenossen" zur Bereicherung bet. Nach einem kurzen Schlußwort (Pfarrassistent Damerau) fand der Abend mit einem gemeinsamen Lied für Gemeinde, Posaunenchor und Orgel seinen Abschluß.

Weihnachtsfeier der Betriebs- gemeinschast der Universitätskliniken.

Die Betriebsgemeinschaft der Universitätskliniken, der Heilstätte Seltersberg, der Lupusheilstätte, der Orthopädischen Klinik und der verschiedenen Insti­tute veranstaltete am Samstagabend in den Räu­men des Studentenwerks einen von den Mit­gliedern sehr stark besuchten Kameradschaftsabend : und verband damit ihre Weihnachtsfeier.

Mit einem jchneidigen Marsch, dem Festmarsch aus ber OperDie Folkunger" von Kretzschmar, er- ; öffnete bie Kapelle Einbrobt bie Feier. Ein Vorspruch von Willi Leß grüßte die vielen Be- ' sucher. Dann nahm Prof. Reinwein, der Be­triebsführer sämtlicher Kliniken, das Wort zu herz­licher Begrüßung und sprach über den tiefen Sinn des deutschen Weihnachtsfestes. Seine Rede gipfelte im Treuegelöbnis zum Führer Adolf Hitler.

Von den vielen guten Darbietungen, auf die an dieser Stelle nicht alle eingegangen werden kann, verdient ber PrologDer Führer rief und alle, alle kamen", ein Sprech- unb Singchor von , Willi Reeg, besonbere Erwähnung. Julius Schmitz von ber Kliniksverwaltung bot zwei Klavieroorträge, eine Komposition von Chopin unb eine weitere von Carenno. Erfreulicherweise trat dieses Jahr roieber ein Männerchor der Betriebs­gemeinschaft mit einigen Silcherschen Liedern an die Öffentlichkeit. Herr Schmitz hatte die Lieder ein- geubt und leitete auch den Chor, dem Gefolgschafts­mitglieder aus allen Kreisen angehören. Die Vor­träge des Chores gefielen so gut, daß der Chor sich genötigt sah, den zweiten Chor zu wiederholen. Die Musikkapelle umrahmte die einzelnen Darbietungen mit ausgezeichneten Vorträgen, die starken Beifall sanden. In heiterer Kameradschaft blieb man bann noch einige Zeit zusammen.

Umwandlung

des Ganiiä^svereins Gießen.

Der Sanitätsverein (gegr. 1885) Gie - ß e n hielt am Sonntag imBurghof" eine außer- vrdentliche Mitgliederversammlung ab, die sich mit der Umbildung dieser privaten, auf gemeinnütziger Grundlage aufgebauten Vereini­gung in einen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit entsprechend den Gesetzesvor­schriften zu befassen hatte. Der Vorsitzende E. Si­mon gab dieser bisher größten Versammlung des Sanitätsoereins einleitend eine ausführliche Be­gründung für die nach dem 52jährigen Bestehen des Vereins notwendige Umwandlung des Ver­eins in eine juristische Person. Er erörertete die damit verbundenen Vorteile eines klagbaren -An­spruches auf die Leistungen durch die Mitglieder. Die ^Iteen Bedingungen sid beibehalten und auch in Zukunft wird der Verein bei allgemein trag­baren Beitragssätzen durch entsprechende Leistungen seinen Hauptzweck der Gemeinnützigkeit bewah­ren. Die bisherige Geschäftsführung macht es ihm möglich, den nach der Gesetzesbestimmung erforder- lich"n Reservefonds vorzuweisen.

Aus dem von dem Vereinsoorsitzenden E. S i - m o n erstatteten Geschäftsbericht ging zunächst die U Beginn des Jahres erfolgte Aufnahme der Freien ärztlichen Hilfskasse Wieseck mit 164 Mit­gliedern und 683 Mark Vermögen in den Sanitäts- verein hervor. Die Mitgliederzahl des Vereins hat sich von 320 auf 440. die der außerordentlichen \

zählung der Dachorganisation hat eine Steigerung der Völker über 13 v. H., das sind 245 000 Stöcke, ergeben. Eine rege Aussprache rief noch das Ka­pitel Bienenweide hervor. Jeder Imker soll hier seine Pflicht erfüllen, und vor allem Pollenlieferan­ten pflanzen, da die Entwickelung der Völker im Vorfrühjahr vom Vorhandensein des notwendigen Blütenstaubes für die Brut abhängig ist. Die Ta- ien. 2jer urfoig oer nemzuchl gung wurde nach Erledigung weiterer Verhand- die junge Weisel ohne Schaden I lungspunkte in üblicher Weise geschlossen.