Ausgabe 
1.12.1936
 
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über den Haufen werden und seine Arbeit gefähr­den können, muß verlangt werden, daß möglichst viel Fallwild zur fachmännischen Untersuchung ge­bracht wird. Das folgert eigentlich schon aus § 32 des RJG., wonach Meldepflicht bei Auftreten von Wildseuchen besteht. Die wahre Ursache kann aber nur der Fachmann feststellen. Das Veterinär-patho­logische Institut in Gießen, Frankfurter Straße 94, sowie die Untersuchungsstelle für Wildkrankheiten am Städtischen Schlachthof in Mainz führen kosten­los solche Untersuchungen aus und beraten dazu den Jäger oft noch über Abwehrmaßnahmen. Es liegt also alle Ursache vor, zu verlangen, daß sich der Jäger dieser Hilfe bedient, zumal Unterlassungs­sünden in einem Reviere so und so viele andere in Mitleidenschaft ziehen können.

Und nun zum erfreulicheren Teil für den Jäger, die Jagd! Im Rotwildrevier stehen die Wild­jagden, d. h. der Abschuß von Kahlwild im Vorder­gründe. Dasselbe gilt für das Damwild.

Die Rauschzeit des Schwarzwildes hat be­gonnen. Wo Sauen im Sommer oder Herbst zu Schaden gingen, erwartet der Jäger sehnsüchtig den ersten Schnee und dann noch recht oft eineReue . Alles andere Jagen bleibt Stückwerk, nur der Schnee verspricht Erfolg. Wir hatten hintereinander zwei ganz schneearme Winter, die dem Schwarz­wild eine Vermehrung gestatteten, die dem Jäger und dem Bauern gleich unerwünscht ist. Abhilfe dagegen schaffen nicht Klagen und Schreibereien, sondern allein ein gut vorbereitetes Jagen bei Schnee. Wo Sauen vorkommen, muß planmäßig gekreist werden und müssen Schüßen und Hunde aus Abruf zur Verfügung stehen. Daß man dann den Sauen wirklich Abbruch tuen kann, haben die Streckenberichte in schneereichen Wintern immer be­wiesen. Aus den Berichten der Tageszeitungen ging in den letzten Wochen deutlich hervor, wie die Schwarzkittel unstet und flüchtig umherwechseln. Wurden sie morgens da gesehen, so kam die gleiche Rotte nachmittags 10 und mehr Kilometer entfernt zu Gesicht. Sie sind wenigstens im Westen der Pro­vinz nicht an einen festen Einstand gebunden. Drum heißt es bei Schnee überall auf den Läufen sein, damit es rechtzeitig heißt:Sauen fest!".

Im Rehrevier steht der Abschuß weiblichen Wildes noch im Vordergründe, während der Bock schon Schonzeit hat. Roch läßt der ^getätigte Ab­schuß in zahlreichen Revieren zu wünschen übrig.

Drum müssen die kommenden vier Wochen bis zum Ende der Schußzeit benutzt werden, um den Ab­schuß zu erfüllen. ..

Die Feldtreibjagden auf Hasen kennzeichnen die Jagd des Dezembers. Konnten seicher bei ihnen auch Feldhühner geschossen werden, so ist dies im Julmond nicht mehr gestattet. Es ist auch besser, ihnen Deckung und Fütterung zu verschaffen, da^ mit eine genügende Grundlage für das kommende Jahr bleibt.

Der Fasan hat noch Schußzeit und macht dem Schützen besondere Freude, wenn ihn der Schuß aus Hauseshöhe in voller Fahrt herunterholt.

Die von Norden vordringende Kälte bringt E n - t e n und Gänse in unsere Reviere.

Der Balg des Raubwildes ist jetzt auf der Höhe. Drum kommt der Bejagung dieses Wildes eine erhöhte Bedeutung zu.

D ä ch s e liegen nun oft zu mehreren im Winter­bau und lohnen das Graben. Da über eine lieber« handnahme der Dächfe geklagt wird, sollte man die paar Wochen noch nutzen?

Der F u ch s b a l g wird erfreulicherweise wieder besser beachtet und bewertet als seither. Bei den prachtvollen Erzeugnissen der Veredelung der Fuchs­pelze durch deutsche Kürschnereien können wir auf fremde Pelztiere verzichten und uns freuen, daß wir solche schönen Pelze aus eigenem Lande ge­winnen können. Es ist ja bekannt, daß die Füchse zuaenommen haben, seit der mühelose, aber qual­volle Fang im Tellereisen verboten wurde. Dafür liegen heute eigentlich regelmäßig Füchse auf der Strecke der Treibjagd, und wenn die Nutzwildjagd demnächst beendet ist, winkt dem Jäger im Bejagen des Fuchses viel Waidmannsfreude.

Auch unsere Edelpelzträger, die beiden Mar­der, haben jetzt Jagdzeit, wozu sich noch der Iltis gesellt. DasAusneuen" einesGelbkehlchens" ist eine so interessante, wenn auch nicht mühelose Jagd­art, daß her pafr,"nnierte Waidmann sie sich nicht entgehen lassen wird.

Bei frohem Jaaen denkt der wahre Jäger auch an Stunden der Not, die für fein Wild kommen können, und sorgt vor. Er denkt aber auch an sein Volk, das in Not ist. Das Winterhilfswerk der deutschen Jägerei ist im vollen Gang. Keiner wird sich entziehen wollen. Drum Jäger, tue deine Pflicht! Hubertus.

Wirtschaft.

Brermverbot und Vorverlegung d t monatlichen Preiszuschläge für Brotgetreide.

DNB. Der Reichsnährstand hat mit Zustimmung des Reichsministers für Ernährung und Landwirt­schaft bereits vor einiger Zeit angeordnet, daß die Bauern und Landwirte das für sie festgesetzte Ab­lieferungssoll an Roggen und Weizen zu 60 v. H. bis zum 31. Dezember 1936, zu 80 v. H. bis zum 31. Januar 1937 und den Rest bis zum 28. Februar 1937 erfüllen müssen. Diese Termine sind im Ver­gleich zu den Zeitpunkten, an d^.nen die Bauern und Landwirte im allgemeinen die letzten Mengen ihres oerkaufsfähigen Getreides an den Markt zu bringen pflegen, verhältnismäßig frühzeitig gelegt worden. Unter diesen Umständen würde es ben ab- lieferungspslichtigen Getreideerzeugern gegenüber eine Härte bedeuten, wenn für Brotgetreide an den bisherigen gleichbleibenden Monatszuschlägen zum Grundpreis feftaehalten würde und infolgedessen diese Monatszuschläge vom März ab den Getreide­erzeugern für das Getreide nicht mehr zuaute kämen. Aus bierim Grunde wird durch eine Ver­ordnung des Reichskommissars für die Preis­bildung und des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft rolacnbe Regelung betroffen: Die Hälfte des Gesamtbetrages der Monatszu- schläae, wie sie bisher für die Zeit vom Januar bis Juni 1937 festgesetzt waren, nämlich 6 Mark für die Tonne, wird zu dem Dezembervreis binzu- geschlaaen. Die bisherigen Monalszuschläae fallen dementsprechend vom Januar 1937 an fort, so daß also für das laufende G"treidewirtschastsiahr die hiernach neu festgesetzten Dezemberpreise bei Rog­gen und Wrizen unv»ränd"rt bestehen bleiben. Lm Jahresdurchschnitt änb-rt sich her Preis für Rog­gen und Weizen durch diese R"aelung nicht Jn- solaed"ssen tritt auch keine Erhöhung der Mehl- unh Brotpreise ein.

Eine roritere Verordnung, die der Reichsminister für Ernäbruna und Landwirtschaft im Einverneh­men mit dem Rrichsminister der Finanzen erlassen hat, bringt ein Verbot, künftig Roagen oder Weizen zu Branntwein zu verarbeiten, ober Brotaetreide für die Zwecke der .Herstellung von iBronnfmrin zu erwerben, zu veräußern ober sonst in ben V^kebr zu drinnen. Hat hie Brennerei die auf biefe Meise frei roerbenben M"nnen an Brotaetreide von einem anderen bezogen, also nicht selbst erzeugt, so muß

das Getreide den Getreibewirtschaftsverbänden zur Verfügung gestellt werden. Ist das zum Brennen bestimmte Brotgetreide in d e m landwirtschaftlichen Betrieb erzeugt, zu dem die Brennerei gehört, so wird das Ablieferungssoll dieses Betriebes an Rog­gen ober Weizen erhöht. Das Ausmaß ber Er­höhung wird den einzelnen Betrieben besonders bekanntgemacht werden.

Bei einigen Brennereien sind aus dem Vorjahre nach nicht aufgebrauchte Bestände an Malachit­roggen vorhanden. Diele Bestände dürfen von den Brennereien noch zur Herstellung von Branntwein verwendet werden.

Keine Weizenmeblverkäufe für Januar.

Meldung der Roggen- und Welzenbestände der Verteiler.

Fwd. Die Hauptoereinigung der deutschen Ge­treidewirtschaft wird, wie wir erfahren, heute eine Anordnung veröffentlichen, durch die Verkäufe von Weizenmehl zur späteren Lieferung als im Dezem­ber vorläufig untersagt werden. Roggenmehl wird hiervon nicht betroffen, so daß also Verkäufe von Rogqenmehl zur Lieferung im Januar vom 1. De­zember ab zulässig sind. Gleichzeitig wird die Hauptvereinigung eine Anordnung erlassen, nach der alle getreideverteilenben Betriebe (Händler und Genossenschaften einschließlich der einer Mühle an­geschlossenen Getreidehandelsbetriebe) verpflichtet sind, ihren gesamten Bestand an inländischem Rog­gen und W-izen (kontingentiert und nichtkontingen­tiert), den sie am 30.11. haben, dem zuständigen Getreidew'^tschastsverband zu melden, und zwar muß die Meldung bis zum 10.12. abgegeben sein. Als Bestand gelten alle am 30.11. im Eigentum der betreffenden Betriebe befindlichen Mengen auf eigenem und fremden Lager, ferner die von dem betreffenden Betrieb zu dem vor dem 1. 12. 1936 maßgebenden Preis gekauften, aber noch nicht in seinen Besitz gelangten Mengen. Ferner sind nach dieser Anordnung auch die getreidelagernden Be­triebe (Lagerhausunternehmunaen, Spediteure usw.) verpflichtet, die bei ihnen am 30.11. auf Lager be­findlichen Bestände an Roggen und Weizen unter Angabe der einzelnen 2Iuttraageber bis zum 10.12. dem zuständigen Getreidewirtschaftsverbanb zu mel­den. Die bereits bestehende Andienunasvtticht für Brotgetreide sowie die M"lde- und Andienunas- vfl'chten für Futtergetreide bleiben davon natürlich unberührt, müssen also nach wie vor unverändert erfüllt werden.

Nhein-Mainische Börse.

Miklagsbörse gut behauptet.

Frankfurt a. M., 30, Nov. Die Börse erfuhr auch am Wochenbeginn keine Geschäftsbelebung. Es fehlte weiterhin an entsprechenden Anregungen, vor allem aber an Aufträgen aus dem Publikum. Die Haltung war bei kleinen Umsätzen gut behauptet. Der günstige Verlauf der Zeichnungen auf die Reichs­anleihe regte etwas an. Zu den ersten Kursen er­folgten verschiedentlich noch kleine Abgaben, danach ergaben sich auf den meisten Marktgebieten leichte Erhöhungen.

Am Aktienmarkt wichen die Kurse nur ge­ringprozentig ab. Am Montanmarkt notierten Ver­einigte Stahl mit 121,40 bis 122 (121,50), Rhein­stahl gewannen 0,65 v. H., Mannesmann 0,40 v. H., Hoesch 0,25 v. H., dagegen verloren Klöckner 0,65 o H. JG.-Farben waren nach unverändertem Beginn auf 167,25 (166,50) erhöht, Metallgesellschaft 0,25 d. H. höher mit 152. Von Elektroaktien ließen Elek­trische Lieferungen 1,25 v. H., Siemens 0,25 v. H. nach. Maschinenaktien lagen etwas uneinheitlich, Muag plus 0,65, Junghans plus 0,25 v. H., Rhein­metall minus 0,50, Daimler minus 0,10 v. H. Im einzelnen lagen Zellstoff Aschaffenburg 0,50 v. H., Deutsche Linoleum 0,50 v. H. freundlicher, Südd. Zucker 1 d. H., Westdeutsche Kaufhof bei wesentlich kleiner gewordenen Umsätzen 0,25 v. H. leichter. Reichsbank und Schiffahrtswerte blieben behauptet.

Am Rentenmarkt waren Altbesitz weiter schwächer mit 117,65 (118,20), Kommunal-Umschul- bung zunächst 89,50 (89,65), bann 89,60 bis 89,70. Zertifizierte Dollar-Bonds bröckelten bei kleinen Umsätzen 0,25 bis 0,50 v. H. ab, auch Reichsbahn- DA. ließen 0,25 v. H. nach.

Im Verlaufe war die Haltung am Aktien­markt freundlich, das Geschäft wies jedoch keine stärkere Belebung auf. Einige Umsätze hatten Mon­tanwerte, Verein. Stahl 122,50 nach 122, Mannes­mann 119,50 nach 118,65, Hoesch 118,50 nach 118. JG.-Farben erhöhten sich auf 167,75 bis 168 nach 167,25, Westdeutsche Kaufhof auf 60,25 nach 59,75. Auf den übrigen Marktgebieten blieben die ersten Kurse meist in Geltung. Die später notierten Werte lagen zumeist etwas freundlicher.

Am variablen Rentenmarkt schwankten Kom- munal-Umschuldung zwischen 89,60 und 89,70, zer­tifizierte Dollar-Bonds lagen etwas fester, 6proz. Preußen 70,90 nach 70,65, 6,5proz. Preußen 71,25 nach 71, 6proz. Spargiro 70 nach 69,50. Am Pfand­briefmarkt lagen Liquidationspftmdbriefe etwas un­einheitlich. Stadtanleihen blieben größtenteils unver­ändert, 4,5proz. Darmstadt von 1928 nach Pause 94 (94,75).

Der Freiverkehr lag sehr ruhig.

Tagesgeld war noch gefragt und zog auf 3,25 (3) v. H. an.

Abendbörse ruhig.

Bei wenig veränderten Kursen bewegte sich das Abendbörsengeschäft in sehr engen Grenzen. Der Auftragseingang war nur gering, während die Börfenkreise selbst Zurückhaltung zeigten. Die Grundstimmung blieb jedoch weiter freundlich und die Kursabweichungen nach beiden Seiten gingen kaum über 0,25 bis 0,50 v. H. gegen den Berliner Schluß hinaus. AG. für Verkehrswesen gaben 1 o. H. nach (123), etwas höher gefragt wurden Bekula mit 171 (170,75) und Bergwerkswerte lagen durchweg voll behauptet. Die Farben-Aktie bröckelte auf 167,50 (167.75) ab. An den Rentenmärkten herrschte Geschäftsstille, Kommunal-Umschuldung schwankten zwischen 89,55 bis 89,70 (89,65), wobei es nur zu kleinen Umsätzen kam.

U. a. notierten: 6proz Vereinigte Stahlwerke 102,13, Commerzbank 108.50, DD-Bank 109,25, Dresdner Bank 106 25, Zarpener 150, Mannes­mann 119, Hoesch 118, Rheinstahl 150, Verein. Stahl 122, BMW. 140. Bemberg 111.25. Bekula 171, Conti Gummi 162.50, Scheibeanstalt 263 50, Eßlinger Maschinen E 98.40, JG.-Farben 167,50, Gessürel 143.25, Goldschmidt 127 75, Junobans 11175, Metallgesellschaft 152 50, Moenus 96 50, Schuckert 156,75, AG. für Verkehrswesen 123, Ha- pag 14,25.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 30. Nov. Wenn auch die Anlieferungen von Brotgetreide im November etwas günstiger waren, so ist es doch zum Monatsende recht ruhig geworden, so daß an den Großmärkten kaum Angebot vorliegt. Die Versorgung der Groß­mühlen läßt vereinzelt zu wünschen übrig, so daß einige ihr November-Kontingent nicht ganz abmah­len können, während die Provinzmühlen sowohl in Roggen, wie in Weizen über ausreichende Vorräte verfügten. Futtergerste und Haier fommen. kaum an den Markt, vielfach werden sie auf dem Lande vom Verbraucher selbst ausgenommen. Das Mehl­geschäft ist allgemein flott, es wurde allen Be­darfsansprüchen entsprochen. Futtermittel werden recht begehrt, besonders Kleie, Biertreber und Deb kuchsn, aber auch für Schnitzel steigt das Inter­esse. Rauhfutter findet freundlichere Nachfrage.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je

100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 203, W 16 206, W 19 210, W 20 212, Roggen R 12 166, R15 169, R18 173, R19 175 Großhandelspreis, der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futter» gerfte, Braugerste 232, Futterhaser. Weizen- mehl Type 790 W13 28,10, W 16 28,20, W19 28,20, W 20 28,35, Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizen­kleie W13 10,75, W 16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20. Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlen­station. Soyaschrot, Palmkuchen, Erdnuß­kuchen, Treber 16,75, Trockenschnitzel, Heu lose 5,80 bis 6, do. drahtgepreßt 6,20 bis 6,40, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 2,70 bis 3, do. gebündelt 2,50 bis 2,70.

Kartoffeln: Gelbfleischige hiesiger Gegend 2,70 Mark, weißschalige hiesiger Gegend 2,40 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.

Frankfurter Schlachtvlehmarkt.

Frankfurt a. M., 30. Nov. Auftrieb: Rinder 1023 (gegen 807 am letzten Montagsmarkt), darum ter 151 (128) Ochsen, 112 (94) Bullen, 619 (502) Kühe, 141 (83) Färsen. Kälber 412 (469), Hümmel und Schafe 78 (187), Schweine 3974 (3620). No­tiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark- Ochsen a) 45 (am 23. Nov. 43 bis 45), b) 41 (39 bis 41), c) 36 (). Bullen a) 43 (41 bis 43), b) 39 (37 bis 39), c) 34 (34). Kühe a) 43 (41 bis 43), b) 35 bis 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33 (26 bis 33), d) 20 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) /tl bis 44 (41 bis 44), b) 38 bis 40 (38 bis 40), c) 35 (35). Kälber a) 58 bis 65 (60 bis 65), b) 42 bis 55 (45 bis 55), c) 35 bis 40 (40), d) 25 bis 34 (30 bis 39). Hämmel b2) 42 bis 45 (42 bis 44), c) 35 bis 40 (35 bis 40), d) 32 (). Schafe nicht notiert. Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 56 (56). Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt: bei Kühen verblieb Ueberstand. Kälber langsam, Hämmel und Schafe mittelmäßig. Großmarkt für Fleisch und Fettwa­ren: Angeboten waren 456 Viertel Rindfleisch, 252 halbe Schweine, 58 ganze Kälber, 43 Hämmel, zwei Kleinvieh. Nottert wurden pro 50 Kilogramm tn Mark: Ochsenfleisch a) 80. Bullenfleisch a) 76. Kuh­fleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsenfleisch a) 80, Kalb­fleisch a) 107, b) 96, c) 82. Hammelfleisch b) 90 bis 100. Schweinefleisch b) 74. Fettwaren: Roher Speck unter sieben Zentimeter 78, Flomen 80. Marktver­lauf: ruhig.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 972: Behandlung von Mustersen­dungen kontingentierter Waren in Frankreich. 973: Einschränkung der privaten Verrechnungsge­schäft mit Frankreich. 974: Deutsch-Südameri­kanischer Industrie- und Handelsführer: ein Werbe­feldzug für die deutsche Wirtschaft in Südamerika.

Kunst und Wissenschaft.

Deutscher Ueberseepreis.

Schriftleitung und Verlag von Westermanns Monatsheften hatten einen Preis von 3000 Reichsmark ausgesetzt für eine noch nicht veröffent­lichte Niederschrift, die als Roman, Erzählung oder Tatsachenbericht ein deutsches Schicksal, Erlebnis ober Lebensbild in Uebersee gestaltet. Der Preis wurde jetzt zu gleichen Teilen und mit je 1500 RM. Adolf Kaempffer für feinen deutschen Südwest­afrikaromanFarm Trutzberge" und Gg. Schwarz für feinen mexikanischen RevolutionsromanDer schwarze Prinz" zuerkannt. Der Anfang des Ro­mans von Kaempffer erscheint schon in der Dezem­ber-Nummer der Zeitschrift. Westermanns Monats­hefte tragen durch die Ausschreibung des Preises da­zu bei, Verständnis und Anerkennung für Wesen und Lebensrecht des deutschen Volkstums in frem­den Erdteilen bei den anderen Nationen zu wecken und zu fördern.

Rundfunkprogramm.

Donnerstag, 3. Dezember.

6 Uhr: Choral; Morgenspruch: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk: Volksliedsingen. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45 So­zialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskon­zert II. 14: Nachrichten. 14.10: Aus der Märchen- unb Spielzeug-Welt. 15: Volk und Wirtschaft. Deut­sche Fischer erobern bas Eismeer. 15.15: Kinder­funk. 16: Unterhaltungskonzert. 17.30: Ratgeber für ben Weihnachtsbüchertisch. 17.40:Zum Sehen ge­boren zum Schauen bestellt". Deutsche erleben Heimat unb Welt. 18: Konzert. 19: Klaviermusik von Franz Liszt. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Meisterwerke beutscher Tonkunst (II) Liszt Wagner Beet­hoven Strauß. 22:Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus bem Sendebezirk. Nachrichten ber DAF. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

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Copyright by 3 Fortsetzung.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Dte hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

FrankwN a. M.

Berlin

Schluß* kurs

Gchiußl. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß! Mittag­börse

Datum

28 11

30 11

28 11

30 11

6% Deupche Relchsanleihe o. 1927

101,25

101,25

101,2

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,13

98.13

98.1

5%% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablöj.-Schuld mit

102,9

102,9

102,65

Ausloi.-Rechten ............

118,2

117,65

118

117,65

454% Deutsche Retchspostschatzan

Weisungen von 1934. 1 ......

99,9

99,9

V/i% ehem. 8% Hessischer Volks-

ftaat 1929 (rüdjrtfilb. 102%) ...

98,5

98,5

4/i% ehem. 8% Hessische Landes van, Darmstadt Gold iR. 12...

97

97

6*/2% ehem 4^,% Hess. Landes

Hypothekenbank DärmstadtLiou.

100,6

100,6

4^,% ehem. 8% Darmsl. Komm

Lande-b.Goldichuidverlchr R.6

93

93

-

Oberhessen Provinz-Anleihe mi.

Auslol.-Rechten ............

130,65

130,5

-

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Ausloj..Rechten

122

121,75

-

122

4 !4% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

97,25

97,25

97,25

t>/i% ehem. 4/t% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriese......

100,9

100,75

6%% ehem. 4/t% Rheinische

Hyp..Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

100,75

100,65

100,8

4/i% ehem. 8% Pr. Landespfand-

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97,5

97,5

_

97,5

4/*% ehem. 7% Pr. Landespfand

briefanst., Gold Komm. £bl. 20

95

95

-

95

Steuergutich. Berrechnungsk. 34-38

109,8

109,8

109,9

4% Lesterretchtjche Golbrenle...

_

22

4,20% Oesterreichische Silberrente

4% Ungarische Goldrente .......

7,9

7,8

7,75

4% Uugarische Staatsrente v. 1910

6,55

4/i% desgs. von 1913.........

6,65

6,8

6% abgest. Gold Mexikaner von 99

8,75

8,6

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l....................

*

Franksurt a.M.

Berlin

Schluß« kurü

Schluß,. Abmd- börlr

Schluß- furd

Schluß!. Mittag- börie

Datum

28 11

30 11

28 11

30-11-

4% vesgl. Serie li ............

_

_

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

6,75

___

6,5

4^r%Rumän.vereinh.Rentev.l913

10,05

9,7

9,75

4% Rumänische vereinh. Rente .

5,75

5,525

5,6

i /*% Anatolier............

30,5

30,45

30,25

Hamburg-Amerika-Paket .....0

14,5

14,25

14,4

14,4

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

39,5

Norddeutscher Lloyd .........0

14.5

14,5

14,25

14,4

A.G. für Berkehrswesen Akt. .. 0

123,75

123

123,25

123,25

Berliner Handelsgeselischaft ... 6

123,5

124

Commerz, und Prioat-Bank ... 4

108,5

108,5

108,5

Deutsche Bank und Disconto*

Gesellschaft................ 4

109

109,25

_

109,25

Dresdner Bank..............4

106,25

106,25

106,25

Reichsbank ................12

186

186

186

186,65

A.E.G...................... 0

_

Bekula..................... 8

170

171

170

170 75

Elektr. Lieferungsgelellschaft... 6

135,25

134

135

132,5

Licht und Kraft ............ 7

155

155

155

155,4

Felten & Guilleaume......... 4

137

137

137

137

GeseUsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

143

143,25

142,75

143,13

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr.......... 6

138,75

138,5

138,75

138,9

Lchuckert L Co............... g

155,5

156.75

156

157

LiemensS Halske............ 8

197,75

197,5

198

198,25

LahmeyerLCo....... 7

135,5

137

135,25

137,5

Deutsche Erdöl...... 4

H3

1431,75

14375

143J5

Harvener................. 2/i

153

150

153

150

Hoesch EilenKöln-Neuesseu .. 3

117,75

118

117,5

118

Ilse Bergbau ............... 6

192,5

-

Hlse Bergbau Genüsse........6

144,5

144,25

144,75

145

Klöcknerwerke .............. 8

124,25

124,13

124

123,75

Mannesmann-Röhreu ......8

118,25

119

118,4

118,9

Frankfun a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußl. Abend- börie

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

28-11

30-11

28-11

30-11-

ManSselder Bergbau.......

6K

153

153,75

153

153

Kokswerke ...............

.. 6

137

137,5

Rheinische Braunkohlen ....

12

221,5

222,5

221,5

222,5

Rbeinstahl ................

.. 4

149,5

150

149

149,9

Bereinigte Stahlwerke......

»Vi

121,5

122

121,75

121,75

Olavi Minen .............

.. 0

25,13

25,13

25,4

25

Kaliwerke Aschersleben... ...

.. 5

138

137,5

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

134

135

133,5

135,13

Kaliwerke Salzdetfurth.....

>

189,75

3. G. Farben-Invustrte.....

.. 7

166,5

167,5

166,4

167,75

Scheideanstalt.............

.. 9

264

263,5

Goldschmidt ..............

.. 5

128,5

127,75

129

127,65

Rülgerswerke .............

.. 6

137,25

138

137,9

137,25

Metallgeiellichaft...........

.. 5

151,75

152,5

151,75

153

Philipp Holz mann.........

.. 4

133

132,75

134,5

134,5

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

167,25

167,25

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

-

-

Schultheis Payenhoser .....

.. 4

_

99,9

99,75

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

57,5

57

Bemberg.................

.. 6

112,65

111,25

112

111,5

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

159,5

160

160,25

160

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

139

139,5

139,5

139

Dessauer Gas .............

.. 7

109,75

109.75

Daimler Mororen..........

.. 0

122

121

121,5

121,5

Deutsche Linoleum.........

.. 8

164,5

165

164,65

164,5

Lrenstein & Koppel ........

.. 0

91

91

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

60

61

59,75

60.9

Cbade ....................

. . 9

240

239

240

239

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

Conti-Gummi.............

. 11

162

162,5

162

162,5

Grttzner..................

.. 0

34,25

34,4

34,25

34,75

Mainkraftwerke Höchst a.M..

.. 4

95

95

Süddeutscher Zucker.......

. 10

204

203

204,25

204

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.211.

28Movember

30Movember

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Ärief

Geld

| 33rlcf

juem» üui

0,692

0,696

0,692

0,696

Brüssel ...

42,05

42,13

42,05

42,13

Rio de Jan.

0,147

0,149

0,147

0,149

Sosta.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

54,40

54,50

54,44

54,54

Danzig ....

47,04

47,14

47,04

47,14

London....

12,18

12,21

12,19

12,22

Heliingfors.

5,38

5,39

5,38

5,39

Paris .....

11,59

11,61

11,595

11,615

Holland ...

134,99

135,27

135,21

135,49

Italien....

13,09

13,11

13,09

13,11

Japan .....

0,711

0,713

0,711

0,713

Fugoilawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,23

61,35

61,27

61,39

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ...

11,065

11,085

11,07

11,09

Stockholm..

62,81

62,93

62,85

62,97

Schweiz ...

57,16

57,28

57,16

57,28

Spanien...

21,48

21,52

21,48

21,52

Prag......

8,771

8,789

8,766

8,784

Budapest ..

Äemjorf ...

2,488

2,492

2,488

2,492

Banknoten.

Berlin,30 November

(O

Ärle, _

Amentanyche Dtoten..............

2,45

2,47

Belgische Noten..................

41,92

42,03

Dänische Noten .................

54,28

54,50

12,205

Englische Noten .................

12,165

Französische Noten...............

11,545

134,88

11,585

Holländische Noten ...............

135,42

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,11

61,31

Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Stolen...............

62,68

62,94

Schweizer Noten.................

57,01

57,23

Spanische Noten.................

Ungarische Noten ...............T

?eid stieg jn ,7'Uch Gotte- etwas i

tz' !°lt Heise 'M mir ge^

?bu! Du tQft ^ während j dich doch

;,;nna blickte Q M t»«n ihr.

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