Dai Ofvte ifaaf
NIVEA CREME
. M
M
W
K23
Dienstag, 23. ApriU435
Sietzen« Anzeiger (Seneral-Anzeiger für Sberhetzen)
Ion
Die Sonderaktion der NSV.: Sonderspeisung hilfsbedürftiger Dolksgenosien. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)
das
der
Nachdruck verboten!
l.Zortsetzung.
wt der SA. aus den verschiedensten Stadtgegenden zur Oswaldsgarten, wo die Stürme Aufstellung
i6nb
>inim
Allein? Ha- qesehen?" Garten! Ich
hatte doch Helles Kleid
„Nein! Fräulein Gaber ist nicht im begegnete niemand."
„Nicht?" wiederholte Liane. Sie Zweige knacken hören, hatte doch ein sich eilends entfernen gesehen
Ihr Blick traf ihn aufleuchtend von der Seite ^Wirklich? Dann müßten Sie das erst beweisen."
Er griff nach ihr. Sie wollte sich wehren, aber schon fühlte sie, wie sein Atem ihr näher kam. Ihr Widerstand erschlaffte. Sie lag ganz fest m seinen Armen, fühlte seinen Kuß auf ihren Lippen brennen.
„Fred!" stammelte sie.
Er ließ sie jäh los, lachte etwas gewaltsam.
„3a, Fräulein Gaber, ungestraft bekommt man kein Pfand zurück."
Eine weiße Bank schimmerte durch das Gebüsch. Irene eilte darauf zu. Sie fühlte eine Schwache in ihren Knien, daß sie sich setzen mußte. Er folgte langsam.
„Irene, Irene!" tönte es durch den Garten.
Irene zuckte zusammen.
„Das ist Liane. Sie sucht mich. Gehen Sie ihr entgegen, ich schleiche mich ungesehen ins Haus. Ich mag ihr jetzt nicht begegnen."
„Aber warum denn nicht, mein Fräulein?
In dem schwachen Schein eines Lampions sah er ihren halb bittenden, halb vorwurfsvollen Blick. Sie erhob sich stumm, verschwand durch die
Sträucher.
Fred sah ihr kopfschüttelnd nach, schlenderte langsam den Weg zurück. Kaum zwanzig Schritte weiter tauchte Liane auf.
„Oh, Sie sind es, Herr Morland?! den Sie meine Freundin Irene nicht
Appell und Großen Zapfenstreich begangen.
Die Feier der SA.
19.30 Uhr ab marschierten die Sturmkolon-
mötoiooioiL...
Roman von Charlotte prenzel.
K»eberrechtsschutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.).
Auch am Geburtstage unseres Führers wollen wir unsere Pflicht als SA.-Männer, so wie wir es stets taten, restlos erfüllen; denn wir wissen, indem wir zu Deutschlands Ehre, Freiheit und Frieden beitragen, bereiten wir unserem Führer die schönste Geburtstagsfreude. Und wenn dereinst dieses von der SA. dem Führer als Geburtstagsgeschenk dar- qebrachte Flugkampf-Geschwader über die deutschen Lande dahinbrausen wird, dann wird das Herz eines jeden SA.-Mannes höherschlagen und voller Stolz wird jeder von uns sagen können: „Auch ich habe mein Möglichstes dazu beigetragen, ich brachte als SA.-Mann, als Kampfgenosse des Führers, mein Opfer als Zeichen der innigen Verbundenheit und der tiefen Dankbarkeit für den Führer und für des deutschen Volkes Wohlergehen."
Wie immer, so beseelt uns alle auch heute Wort unseres Dichters Heinrich Anacker:
litäten nur um wenige Häuser, aber sie kam in weitere und hellere Räume, erhielt ein geräumiges, schönes Musterzimmer und richtete sich ein neues Privatbüro ein mit neuen breiten Diplomatenschreibtischen, Ledersesseln neben dem Rauchtisch und geschmackvollen Bildern an den Wänden.
In dieses Büro trat als einer der ersten Franz Scholz.
Fred Morland erschrak, als er dem älteren Manne gegenüber trat. Scholz sah schlecht aus, die Gesichtsfarbe war blaß, die Augen unstet, die hohe, schlanke, bisher so elastische Gestalt schien nur mit Anstrengung aufrecht gehalten.
Franz Scholz kam hierher? Welche Gründe mochten ihn dazu bewegen?
„Ich bin sehr überrascht, daß Sie sich hierher bemüht haben!" sagte Fred. „Sie hätten mich nur rufen zu lassen brauchen, ich wäre selbstverständlich sofort gekommen."
Franz Scholz lehnte sich in den Ledersessel zurück, seine Augen blieben auf dem kühnen, energischen Gesicht des anderen ruhen.
„Es interessierte mich, Sie einmal in Ihren eigenen Räumen zu sehen. Sie haben sich sehr vergrößert?"
„Es war schon seit langem notwendig. Man scheute nur immer die erhöhten Spesen, die Arbeit. Seit dem letzten Jahre aber ging es nicht anders.
„Ich habe Sie lange nicht mehr zu Gesicht bekommen, Herr Morland. Von Ihren Erfolgen im Herbst letzten Jahres wurde allgemein gesprochen. Sie selbst aber waren unauffindbar."
„Ich muß Sie vielmals um Entschuldigung bitten. Ich hätte Ihre Worte besser beherzigen sollen, aber — ich hatte Arbeit, war stets bis abends spät im Geschäft. Ich habe mich schon zu sehr an meinen Arbeitsplatz gewöhnt, daß es wohl vergebene Liebesmühe ist, mich davon wegzulocken."
„Es scheint so!" gab Scholz zu, ließ seine Augen unstet durch das Zimmer schweifen und fuhr langsam, wie mit jedem Wort kämpfend, fort: „Ich hatte damals wie heute den Wunsch, Ihnen meine Dankbarkeit zu beweisen. Ich hatte Sie auch gebeten, sich an mich zu wenden, wenn Sie einen Rat haben wollten. Ich habe längst eingeschen, daß ich Ihnen nichts zu geben habe, daß ich mich höchstens als Bittender Ihnen nahen kann."
„Ich verstehe Sie nicht!" kam es erstaunt au, Freds Munde.
„Lassen Sie mich aussprechen. Die Bekannt- schäft mit Ihnen hätte mir sofort ein Fingerzeig sein sollen. Vielleicht, daß mein Anerbieten damals noch etwas Verlockendes für Sie gehabt hätte. Trotzdem — ich wage es auch heute noch auszu« sprechen: „Ich möchte Sie bitten, mein Mitinhaber zu werden."
(Fortsetzung folgt!)
Oes Führers Geburtstag in Gießen
Appell und Großer Zapfenstreich der SA. Oie GNV. speist rund 400 Volksgenossen.
Mbedürftigen Volksgenossen und am Samstag- von der SA. des Standorts Gießen mit
frene stand vor Fred, ihr Gesicht war plötzlich Bir Glut übergossen; sie hob die Augen zu lhm |i( „Nein, ich mag nicht!" sagte sie plötzlich, vcnidte sich um und lief ins Haus.
I Festhalten, festhalten!" wurde Fred ermahnt; oi der rührte sich nicht.
Aber Herr Morland, solche Gelegenheit laßt MllM sich doch nicht entgehen!" schalt Kurt Lechner.
,Wie konnten Sie nur!"
.Spielverderber!" ,
Mer ich bitte Sie, meine Damen und Herren!
5$ hatte keine Ahnung, was mir bevorstehen vü'de!" verteidigte sich Fred.
,Irene hätte die Herren so lange küssen müssen, 6'9 einer ,süß!< gesagt hatte", wurde ihm erklärt.
. Tie Pfänder waren bald emgelost von orm M ertönte wieder Musik. Fred trat zu Liane: ,Mf ich um diesen Tanz bitten?
freudig überrascht süh sie auf. „Ich dachte, Sie fiiin Nichttänzer!" , ..
.Gerade kein passionierter Tänzer; aber ich b:r$e, Sie werden mit mir zufrieden sein! —
L>er Tanz war beendet. Irene lief zum Gram- ircvhon, bat das bedienende Mädchen um einen Saigo. Mit Herzklopfen wandte sie sich der Ge- sU-chaft wieder zu. Ob Fred jetzt sie auffordern n~be? _ .....
.Hr Blick suchte ihn, traf den seinen. Da loste <r sich aus der Gruppe, bei der er stand, und trat en sie zu.
.Darf ich bitten?" Er verbeugte sich.
.Sind Sie zufrieden mit mir?" fragte er zum Muß. Sie fah ihm selbstvergessen in die Augen in nicht. ~
Wir werden ein ruhiges Plätzchen zum aus« Ilten suchen!" meinte er schließlich.
,3a!" erwiderte sie leise und winkte ihm, iyr rtvlichst unauffällig hinter die Laube und von da L den kleinen Fußweg zu folgen, der durch dichte (tiäucher gedeckt war.
.Wie gefällt es Ihnen hier?" lachte Irene leise. .L-reuen Sie, ,auf Wiedersehen!' gesagt zu haben?
.Das kommt darauf an. Erst müßten Sie em- tsim, was Sie mir schuldig sind."
i.Äom Kirschenpflücken!"
'Sie haben mich doch Nicht festgehalten.
Ick wurde erst nachher darüber aufgeklärt, was h entgangen nr.r Sonst hafte ich Sie fest» leiten.7.
„Nein!" bestätigte er.
Hatte sie sich doch versehen? War er wirklich allein gewesen? Tränen würgten in ihrem Halse, aber der Trotz siegte. Sie wechselte während der ganzen Nacht kein Wort mehr mit ihm, war dagegen von einer merkwürdigen Ausgelassenheit, scherzte und neckte noch mit dem Vater, als sie allein waren und sie ihm „Gute Nacht!" wünschte.
Als sie aber in ihrem Schlafzimmer allein war, sank sie auf ihr Bett nieder, preßte den Kopf in die Kissen und weinte so lange, bis sie vor lieber« müdung einschlief.
Der Sommer bedingte, daß der fröhliche Kreis, der sich an Lianes Geburtstag immer vollzählig zusammenfand, für die nächsten Wochen ausein« ber flog.
Irene schwang ihren Schläger auf den Sportplätzen anderer Städte, schien aber irgendwie abgelenkt und erreichte nicht mehr die gute Form ihres Frankfurter Sviels. ,
Liane fuhr mit ihrem Vater ins Bad. Kurt
* < schule ju ahre alte &*• Ä
ih
B n 'N ärztlich
Seat ™ d-- § 53 » "“9 bis J)(|$ lngeorbnet: jj
4 Reitz f." AmsühruG
die Feier der SA. zum Geburtstag des Führers: vtcindartenführer Lutter während feiner An- spräche. — (Aufnahme: Photo-Pfaff.)
lofmen. Gleichzeitig fand sich eine große Menschen- neige ein, die mit starkem Interesse dem Verlauf lierfschlichten eindrucksvollen Geburtstagsfeier folgte. 1 Rir Mich um 20 Uhr marschierte der Fahnen-Sturm ikt SA. mit dem Feldzeichen der Standarte 116 i Liü den Sturmfahnen unter Vorantritt des Spiel- ticr nszugs und des Musikzugs der Standarte in ; ks große Viereck der aufgestellten Stürme ein.
Standartenführer Lutter
I«hm zunächst die Meldung des Aufmarsches ent« । |egm und hielt sodann die nachstehende A n - a ch e :
SA. - Kameraden!
‘to 16. März 1935 ist der Tag, der sich zum g^nächtnis des Krieges bekannt hat. Die Wehr- osigmachung des deutschen Volkes ist nicht Sache imr Kaste Menschen ober Sache von Verfügungen ■ ml Gesetzesparagraphen, sonbern sie ist bas 23er« moytnis, bas ber Weltkrieg bem beutschen Front- lollnten mitgab, bas ihm geraubt und 15 Jahre
Ter 4$. Geburtstag des Führers und Reichs- lansiers Adolf Hitler wurde am Samstagmittag )cr der NSV. mit einer Speisung von rund 400
seinen Abschluß mit bem Deutschlanblieb. Nach bem Zapfenstreich marschierte der Fahnen-Sturm mit der Standarte und den Sturmsahnen unter den Klängen der schneidigen Marschmusik des Musikzugs zum Standartengebäude zurück, während die einzelnen Stürme zu ihren Sturmlokalen abrückten, wo die SA.-Kameraden in froher Kameradschaft zur Feier des Tages noch einige Zeit beisammen blieben.
Ein Platzkonzert des Musikzugs fand am Samstagnachmittag an der Ecke Plock- straße-Johannesstraße statt. Die ausgezeichneten instrumentalen Darbietungen unter der Leitung des Musikzugführers Herrmann bereiteten einer großen Zuhörermenge einen schönen Genuß und fanden mit Recht allenthalben dankbare Anerkennung.
Zei der WV zu Gast.
Die Kreiswaltung Gießen der NS.-Volkswohl- fahrt beging den Geburtstag des Führers im Sinne ihrer allgemeinen Aufgabe mit einer Sonderaktion. In überaus sorgfältiger Vorarbeit waren die Vorbereitungen für die Speisung von rund 400 hilfsbedürftigen Volksgenossen getroffen, die im Cafö Leib stattfand. Der Saal war mit Fahnentuch, die Bühne mit frischem Grün und mit dem Bilde des Führer prächtig geschmückt. Viele ältere Volksgenossinnen und Volksgenossen, aber auch mancher jüngere Hilfsbedürftige, ber sehr hart im Existenzkampf steht, war gekommen.
Der Kreisamtsleiter der JISK, Pg. klös, hielt eine kurze Ansprache. Er betonte, daß alle gekommen seien, um in einer gemeinsamen Feierstunde des Geburtstages des Führers zu gedenken.
Dank darzutun, ist uns kein Opfer zu groß und keine Gabe zu hoch.
SA.-Männer! Am heutigen Geburtstag des Führers wollen wir erneut beweisen, daß wir die alte, stets einsatz- und opferbereite SA. der Kampfjahre geblieben sind. Denkt daran, wie oft wir damals unter wesentlich schlechteren Verhältnissen den letzten Groschen für die Bewegung und damit für Deutschland Hingaben. Denkt daran, wie Tausende und aber Tausende unserer Volksgenossen ihre kostbarsten Andenken, ihre Trauringe, vielleicht ihren letzten Pfennig für die Rückgewinnung des Saargebietes zur Verfügung stellten. Denkt daran, wie viele unserer Kameraden Höheres opferten, indem sie ihr Leben für Deutschland ließen, und wie gering dagegen das Opfer ist, welches wir aus Liebe und Dankbarkeit heute unserem Führer barbrtngen wollen.
Große Zapfenstreich des Musikzugs unter Leitung des Musikzugführers Herrmann. Der musikalische Teil der Geburtstagsfeier fand
Lechner bereiste mit seinem schönen Mercedes Benz ganz Süddeutschland, alles im Sechzig- Kilometer-Tempo, wie sich seine Freunde lachend zuraunten.
Was Fred Morland tat? Kein Mensch wußte es, niemand sah ihn, niemand bekam eine Nachricht; auch Irene, die vor und nach ihrer Reise etliche Male ihren Weg an seinem Geschäft vorbeinahm, begegnete ihm nie. Er reihte sich nicht ein in die Gäste des Hauses Scholz, kam nicht nach Offenbach in die Firma Scholz, um einen Rat zu erbitten, war auch telephonisch nicht zu erreichen. Zweimal wandte sich Scholz telephonisch an ihn, beide Male kam der Bescheid, daß Herr Morland sich auf der Reise befände.
Desto mehr aber hörte man in der Branche von ihm. Die Herbstkollektion, die er brachte, war für alle eine Ueberraschung. Der neuen Darnentaschen- mode, die allgemein nur zögernd und ungewiß herausgebracht wurde, hatte Fred Morland den größten Platz in feinen neuen Mustern zuerkannt. Er brachte die Taschen in allen Preislagen und allen möglichen Variationen.
» Und die neue Mode schlug ein. Die Kollektion der Firma Morland gelangte innerhalb der Branche zum Ruhm, sie war gesucht, erhielt den Vortritt vor allen übrigen.
Franz Scholz hörte von den Erfolgen des Jüngeren, hörte von großen Aufträgen, hörte von Arbeitereinstellungen und Ueberstunden und lächelte resigniert. War es vor zehn Jahren denkbar gewesen, daß die Firma Scholz einer Mode gegenüber versagte hatte, für die allgemein Interesse vorlag? Unmöglich!
Als Franz Scholz das Geschäft von seinem Vater übernommen, hatte sich das Vermögen von Jahr zu Jahr vermehrt. Krieg und Inflation hatten es verringert, jchlechte Geschäftsjahre hatten es aufgezehrt. Alles, was einst an Barvermögen hinter der Firma gestanden, lag fest. Es gab Schwierigkeiten über Schwierigkeiten. Verluste kamen, die nicht zu verwinden waren, der Umsatz verringerte sich, langsam, aber unaufhaltsam bröckelte an dem einst sv festgefügten Bau ein Stein nach dem anderen, ab. , „ ,
Franz Scholz fühlte sich alt. Es ging abwärts mit seinen Kräften. Er hätte einen Erden haben sollen, wie damals sein Vater, der dem Sohn das Werk seines Lebens übergab, damit dieser es weiter ausbauen sollte. Der Sohn hatte das Erbe gehütet, hatte es zur Höhe gebracht. Nun erlahmte die Kraft. Er war alt geworden darüber, hatte es nicht gemerkt ober nicht merken wollen; aber die Spannkraft ließ nach, die Zeit schritt weiter, verlangte nach jungen Kräften, und der alternde Mann stand allein.
Im Frühjahr des nächsten Jahres zog die Firma F. Morland um. Sie verlegte ihre Gefchäftsloka«
lang vorenthalten worden ist. Der Glaube an die Wehrhaftigkeit feines Volkes war dem Frontsoldaten Lebensnotwendigkeit, der Zweifel daran mußte ihn zerbrechen. Solange der eigentliche Sinn des Krieges nicht offen vor uns lag, mußte der Frontsoldat beunruhigt sein in der Furcht nutzlos gebrachter Opfer und verlorener Lebensjahre. Welche Wandlung hat jeder von uns, der an der Front stand, durchmachen müssen, um vom Berufsoldatentum und Landsknechtstum zum echten Soldatentum zu gelangen. Wir haben erkennen müssen, daß nicht Tapferkeit und Schneid, sondern Opfer das Höchste im Kriege ist, wir haben erkannt, daß unser eigenes Ich ganz belanglos ist gemessen am Wohle des Volkes. Hätte uns Kriegsfreiwillige von 1914 jemand gefragt, warum wir freiwillig hin- auszögen, wir hätten keine richtige Antwort geben können, weil wir ja selbst nicht wußten, warum wir freiwillig gingen. Was uns getrieben hat, unser ganzes Sein sofort dem Vaterland zu geben, war nichts als unbewußt empfundene Volksverbundenheit, es war die Stimme des Blutes. Was wir im Felde als Kameradschaft bezeichneten, war Volksgemeinschaft in seiner ganzen Größe
„D e i n G e i st a a b m i r d i e E h r e w i e d e r", dieses Wort des Frontsoldaten an den SA.-Mann ist der schönste Ausdruck der Uebernahme des Frontyermächtnisses durch die SA., denn nur durch die SA. ist es möglich gewesen, daß der Führer nach 15 Jahren dem deutschen Volke die Wehrhaftigkeit wiedergeben konnte.
Im Anschluß an seine Worte verlas der Standartenführer den nachstehenden
Appell des Srigadeführers
an die SA.-Formationen der Brigade 147/Oberhessen:
SA.-Männer!
Am heutigen Geburtstag unseres Führers haben sich überall in den deutschen Landen die politischen Soldaten der Bewegung, die Sturmabteilungen, zusammengefunden, um dem Führer ihre aufrichtige Dankbarkeit und innige Verbundenheit kunb- zutun. Anläßlich bieses Tages wirb bie Oberste SA.- Führung bem Führer ein Flugkampf-Geschwaber zum Geschenk barbringen, um ihm einmal eine be= fonbere Freube zu bereiten unb um außerbem bie Bemühungen unseres Führers für einen bauer« haften Frieben nach besten Kräften zu unterstützen.
Im rückhaltlosen Vertrauen auf bie stete Opferbereitschaft ber SA. hat unser Stabschef verfugt, baß bie bazu benötigten ungeheuren Mittel burch persönliches Opfer eines jeben Einzelnen von uns aufgebracht werben. Jeber von uns soll bazu nach bestem Können beitragen. Nicht spenben ober stiften, sonbern opfern, bas ist bie Losung, von ber wir am heutigen Tage beseelt finb, benn es gilt ja, unserem geliebten Führer eine Freube zu bereiten. Schon allein biefer Gebaute wirb uns zur höchsten Opferbereitschaft anspornen. Unb baß anberfeits ge= rabe ein Flugkampf-Geschwaber als Geschenk auserwählt warben ist, das hat, so kann ich wohl mit Recht behaupten, uns alle begeistert; denn gerade bie Wiederherstellung der deutschen Wehrhaftigkeit und der Wiederaufbau der deutschen Luftwaffe ist doch ein Wunsch, der uns SA.-Männer schon immer beseelte, und wir alle schätzen uns restlos glücklich, dazu beitragen zu dürfen, wissen wir doch, daß eine Erhaltung des Friedens nur durch den Ausbau der deutschen Luftwaffe gewährleistet werden kann. Um das zu erreichen und um unserem Führer anläßlich seines Geburtstages für alle feine Arbeit an dem Wiederaufbau Deutschlands unseren bescheidenen
SDHHiarto Etnzelfall biiz,
Ukassen Obere! Hypothek 11 der beuMü « Ende 1933 - 5,76 Milliarde 'editen entfiele W Milliarde bis zu 20ffi 96-5 v. h., de man die Hy» nmt man er e von 4,73 U r Stückzahl inü
er Sparkasi ftanbsfrebits de auf weit übii ist auch bei de Wigen, bie re itiyrforfdjungta '/Wellt wicl i IMetyr be\ d?» .iyenosMm >anken 1ÜÜ. assen erhöht^ friftigen 8ttb® n auf bem n.
Markt.
Dorberichts lb Borauftrieb: 81 4 Kühe und i $ Schweim 2 Mark, A rfen 30 bin lis 52 Wart' ifl, Mer- Schafe ruk
^schäumerA' sie Fackel"/ mgftrofen> äscheren M
die SaW Zerbrachen J -n Summe' £ ie und furren 7 j taumeln * Blüte. MA die feide,< erter Ml^ n Besuche^ rb Es bleib/
qen [norbnunrt die E kleinen R
n i wenn,!» j
•***■„'
andern Agfir, e Laubn
iuber N di kl<d fel° * Ä
■w LZ $.<
„Eisern die Mienen, eisern der Gang — Opfern und Dien! Tönt unser Sang!"
In diesem Sinne, SA.-Männer ans Werk!
Die Ansprache schloß mit dreimaligem, von SA. unb ber großen Menschenmenge begeistert aufgenommenen Sieg-Heil auf ben obersten SA -
Führer Abolf Hitler. Anschließenb würbe bas Horst-Wessel-Lieb mit sämtlichen Versen gemeinsam gesungen. Nunmehr folgte ber
der
SsN üc.44 Drittes Blatt
.------- --------
der n
VXC N


