Ausgabe 
31.10.1933 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

nb * L 5 8en.

erabfa(hnhn' w-rd?^

en. w

Eilten Teile |tin , UL B°den'^ Ar-rs gn,bm L.den Vorder. h;?n Elches ge, n9 Elenden raÄÄern«ue ifl* »Obh^er ?tÄSÄ Äfft bw seitherige f)Qn, ^üb-rdieChr, LS fm brei. W > Horst, ^eranstaltuno \ht "b hiesigen M///, Wlnterhilj;, n Qrtsgruppenou' sammelt, hiervon Zentner, auf @on, iinb Detterleld 132 werden 409 Zentner

iteM

berichtete dann Äa« « Reiseeindrücke bei der Westfront. Dr. für einen würdige. Höfe im ehemaligen jeigte an Hand von ien die Lage und hat Jufianh der meisten r Dolksbimd Deutsche Ker von den behörd. rstühmig hatte, muffe en Mein, mehr als n/soerbänden unter- '.menjange jagte bet t) befonbeienDant, ro herrliches ®üen» (Ronen Q>e\oSxmn iitmty <£rte. M pnintooden Frick» Manischen und eng. 1 muffe sich, so fuhr ie wenig seither von

aus dm deutschen iden, fouderu ein* e Zriedhöse, wie sie sprechen.

> besonders die hessi' Krieges große Ser« Höfe, in der Mehrzahl rohen, an denen stil orten sei. Daß diese hessischen Wnt5' kbrenpslicht- $e ibemerftot* non -d-- >«««" ,rbaW* ff ammW" JJ f,in Men die für -K/oegebenen Lau-

rt Toten vergessen.

neu geweckt rtes Deutsche"- ^ eiedhöfe einten, bann, dem W ekenntnfs baefanW tourte. Lvti au bin IsSlfe* j ihren W*

tL

fültfl ouf ^r, -SoSelhM

döschen ^.pojtuef ÄS & «Ä fe

Fahrt nur noch

führt r ,, zw'sche" b Msdr"'

Kl-r- S- ftS

irtschafi

Besuch beim deutschen Volksatlas

Reportage aus -em Berliner Schloß.

Von Heino Gehrts.

Kranffurier Börse.

Mttagsbörse sehr still.

Frankfurt a. M., 30. Oft Die außerordent- liche Geschäftsstille, die auch zu Beginn der neuen Woche infolge des herrschenden Ordermangels fort­bauerte, übte auf die Kursgestaltung einen nach­teiligen Einfluß aus, um fo mehr, als zum Ultimo einige Glattstellungen sowohl der Kulisse, als auch des Publikums erfolgten, denen nur be­schränkte Aufnahmenetgung gegenüberstand, zumal die Schwäche des Dollars etwas verstimmte. Ob­wohl bei sehr kleiner Umsatztätigkeit bei Beginn durchschnittliche Rückgänge von 0,5 bis 1 v. H. ein- traten, war die Grundstimmung auf Grund einiger optimistischer Wirtschaftsmeldungen nicht un­freundlich.

Starker gedrückt waren Reichsbankanteile mit 3 v.H. auf 155,75 0. H. IG. Farben verloren 1,13 v.H. (116), Deutsche Erdöl 1,75 0. Sj. und Scheideanstalt 0,25 v. H. Bon Montanpapieren lagen Harpener im Angebot um 2,25 v. H. (75) niedriger, ferner büßten Gelsenkirchen 0,75 d. S). und die Mehrzahl der übrigen Werte von 0,25 bis 0,5 d. $). ein. Am Elektromarkt setzten Siemens 1,5 v.H., Lahmeyer, AEG. 0,75 v.H., Gesfürel und Rhein. Elektro bis zu 0,5 v. 5). schwächer ein, während Akkumulatoren 2 v.H. gewannen. Leicht gebessert waren noch Deutsche Linoleum mit + 0,25 v.H. Bon sonstigen Werten eröffneten Daimler 0,25 v.H. und Hapag (9,65) 0,13 v.H. niedriger. Im Verlaufe kamen noch eine ganze Reihe Papiere niedriger zur Notiz, so Bekula, Licht & Kraft, Elektr. Lieferungen und Aschaffenburger Zellstoff, die bis zu 1,75 v. H. nachgaben. Später traten keine größere Veränderungen ein, vereinzelt waren die Kurse leicht erholt, etwas stärker Reichsbank auf

Nicht jeder wird wissen, daß das Beniner Schloß außer vielen Sehenswürdigkelten köstliches Gut un­seres Volkes birgt. Seit Jahren hat die Notgemein- chaft der deutschen Wissenschaft Teile des Berliner Schlosses zu ihrer Arbeitsstätte gewählt. Wichtige Abteilungen und Institute der Berliner Universität sind heute im Schloß untergebracht, wertvolle Sammlungen und unersetzliche Bücher. Das Wich­tigste von diesen Büchern ist der deutsche V 0 l k s a t l a s.

In dem zweiten Hofe des Berliner Schlosses weist uns ein SchildZum deutschen Volksallas" den Weg. Hoch muß man in diesem alten Teil des Schlosses emporklettern, um diese wahrhaft zeit­gemäße Arbeitsstätte deutscher Wissenschaftler zu erreichen. Wo einst das Personal des kaiserlichen Hofes wohnte, hoch oben unter dem Dach, arbeiten heute 20 bis 30 junge deutsche Wissenschaftler unter Leitung des Professors John Meyer. Sein erster Assistent ist Dr. S ch l e n g e r. Laut hallt der Schritt von Studenten in SA.-Uniformen in den langen Gängen des Schlosses wider, andere tragen das Stahlhelmabzeichen, alles besonders ausgesuchte und tüchtige Jungakademiker und junge Doktoren.

Auch der Inhalt des Schwarzen Brettes von heute hat sich gewandelt. Straffe Arbeitsbestim­mungen werden hier verkündet. Flüchtig lesen wir: Die Dienstzeit endet um 16 Uhr, unter der selbst- verständlichen Voraussetzung, daß der Arbeitsbe­ginn pünktlich früh 8 Uhr beginnt." Ein anderer Zettel auf dem Schwarzen Brett gebietet ben Mit­arbeitern, auf keinen Fall mit Bearbeitung bes Fragebogens 3 zu beginnen, wenn nicht alle Fra­gen bes Bogens 2 restlos geklärt und auf Karto­thekblätter eingetragen sind. Mit Recht find diese Bestimmungen so streng, denn riesenhaft ist die Ar­beit, die hier oben unter dem Dach des Berliner Schlosses geleistet werden muh.

Der Atlas für deutsche Volkskunde wurde im Rah­men des Programms der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft vor länger als 3 Jahren begonnen. Der neue Staat hat diese Ar­beit außerordentlich belebt. Mächtig schreitet die un­geheure Arbeit vorwärts. Sie begann damit, daß in die deutschen Lande hinaus vier Typen von Fragebogen versandt wurden, die a n nähernd20000Mitarbeiterinben Dienst der Arbeit am Volksatlas stellten. Diese Frage­bogen auf ihren Wert zu prüfen und die Antwor- ten säuberlich in Kartotheken zu verbuchen, ist die Arbeit der Männer um Professor John Meyer. Die Fragen werden einzeln auf den Fragebogen durchverfolgt und, um eine einzige Frage zu sich­ten und auf Kartothekkarten einzutragen, braucht man eine Zeit von drei Monaten.

Wer sind nun die 20 000 freiwilligen Mitarbeiter an diesem großen nationalen Werk, das langst ver- aeffene Volkssagen, Mythen, Brauche und uralte Rutsche Bezeichnungen festhalten soÜ? Nun, man wandte sich an alle Peinlichkeiten die jemals in ihren Gegenden als Forscher der Volksbrauche her­vorgetreten waren, besonders wurde der Frage­bogen an Geistliche und Volksschullehrer versandt. Natürlich wird mancher alte Bauer und mancher in Volksbräuchen kundige Schäfer wie auch manche Weise Frau" in dem oder jenem stillen Dorf ver­gessen worden sein, weil man einfach ihre Anschrift nicht kannte. Jedoch ist alles getan worden, um die Mitarbeiter am Volksatlas auch aus den Kreisen zu gewinnen, die bisher nie etwas mit Wissenschaft und Statistik zu tun hatten.

Es wird lange dauern, bis der deutsche Volks­allas, der in zahlreichen Lexikonbänden erscheinen wird, der deutschen Oeffentlichkeit übergeben werden kann. Die späteren Atlanten werden, was Deutsch­land anlangt, außer ben Sonberkarten wie Bevöl- kerungsbichte, Jnbustrieausbreitung in Zukunft an bem großen Werk bes Volksatlas viel Bereicherung finben. Denn mannigfach, wie z. B. die Bevölke­rungsdichte ist die Verteilung der Volksbräuche, Flurnamen in den deutschen Landen.

Interessant festzustellen, daß die Quellen in Nord- deutschland spärlicher zu fließen scheinen als in den gesprächigeren Südmarken unseres Vaterlandes. Die Fragebogen aus dem Süden des Rei­ches scheinen farbiger und oielfeitiger beantwortet. Aber, wer die Verschlossenheit bes nieberbeutfdjen Volkes kennt, wirb zu bem richtigen Schluß kom­men, baß im Süben bes Reiches bas Vorhcmben- fein an altem Brauchtum besroegen nicht reicher ist als im Norben Deutschlands. Es ist schwer, an den niedersächsischen Menschen heranzukommen. Das gilt sicher auch für Oberfchlesien, das nur wenige von uns kennen. Dort stecken im Volke zahllose Sagen und Volksbräuche verborgen, von denen die Fragebogen bes beutschen Volksatlas ein gut Teil für uns alle sammeln unb bewahren.

Das beutsche Volk wirb zu ben alten Quellen zu- rücffinben, wenn bie Gesamtarbeit dieses völkischen Atlanten vorliegen wirb, möglich, baß wir alle viele alten Bräuche unb manchen Aberglauben als ur« germanisch neu erkennen werben unb baß bie Auf- eckung dieser alten Ströme völkischen Lebens in uns uralte, nur geahnte Gebanken roieber klar ins Bewußtsein zurückführen wird. Drei Millio­nen Karten sind heute schon von unserem Volks- atlas vorhanden. Die Gesamtarbeit dürste in vier bis fünf Jahren abgeschlossen sein.

157,75 (+2 v.H.). IG. Farben schlossen mit 116,25 v. H. Kassawerte lagen säst geschäftslos, aber eher etwas schwächer.

Der Rentenmarkt lag zwar gleichfalls sehr ruhig, doch erwiesen sich deutsche Anleihen unb späte Reichsschulbbuchforberungen sowie Reichsbahn- VA. als wiberstanbssähig. Im Verlaufe würbe es hier lebhaft unb fest, Altbesitz 78,65 bis 79,25 ( + 0,65 v. H.), Neubesitz 12,70 bis 12,80 (+ 15 Pf.), späte Reichsschulbbuchforberungen 87,5 bis 88,25 (+ 0,75 v. H.). Von Jnbustrie-Obligationen ver­loren Stahlverein 0,90 v. H. Reichsbahn-VA. notier­ten 101,75 bis 101,90 bis 101,75 (+0,13 v. H.). Am Pfandbriefmarkt bröckelten Goldpfandbriefe etwa 0,25 v. H., ßiquibationspfanbbriefe teilweise 0,25 bis 0,5 v. H. ab, währenb Kommunal-Obliga- tionen meist etwas befestigt waren. Stabtanleihen gaben überroiegenb nach, 7 v. H. unb 6 v. H. Stadt Frankfurt je 1 v. H., 6 v. H. Stadt Mainz von 28 1,75 v. H., dagegen tarnen 6 v. H. Stadt Hanau von 26 nach Geldstreichung mit 74 (zuletzt 70,5) wieder zur Notiz. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig und uneinheitlich. Von fremden Werten etzten Rumänen ihre Befestigung fort, 4 v. H. Einheitrumänen 3,30 (+ 30), 5 v. H. von 1903 3,55 (+55), 4,5 v.H. Oolbrumänen 5,50 (+ 50) unb 7 v.H. Monopolrumänen 33,75 (+ 4,75 v.H.).

Tagesgelb war zu 3,75 v.H. etwas gefragt. Exportvaluta 24,40 (23,75 v. H ).

Abendbärse: weiter sehr still.

An ber Abendbärse herrschte weitgehendste Ge- chäftsstille. Orders lagen kaum vor, auch die Ku- ifse übte Zurückhaltung. Die Stimmung war nicht unfreundlich, und bie Berliner Schlußkurse lagen gut behauptet. Etwas fester tenbierten auf höhere Amsterbamer Melbungen Aku mit etwa 29,50 (plus 0,75 v. H.), ferner waren JG.-Farben beachtet unb leicht erhöht. Im Verlaufe blieb es sehr still, und Veränderungen waren kaum festzustellen.

Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderun- gen blieben behauptet, ebenso, soweit Kurse notiert wurden, Gold- unb ßiquibationspfanbbriefe. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 12,75, Altbesitzanleihe 79, Schutzgebietsanleihe 7,82, Reichsbahn-VA. 101,65, Reichsbank 158, Gelsenkirchen 44,50, Mannesmann 50, Rheinstahl 74, Stahlverein 29,50, Bekula 108, Chade 145,25, Scheibeanstalt 172,75, Licht 8- Kraft 88, JG.-Farben 116,13 bis 116,25, Holzmann 55,25, Metallgesellschaft 52,50, Siemens 131, Nordbeutscher Lloyd 10,25.

Wetterauer Obstmarkt in Butzbach.

* Butzbach, 30. Oft. Der Markt war gering beschickt. Nachfrage unb Angebot ausgeglichen. Es wurden bezahlt pro Zentner für: Tafelobst: Aepfel 10 bis 15, Birnen 6 bis 7. Wirtschaftsobst: Aepfel 4 bis 7, Birnen 3 bis 3,50. Tendenz ruhig.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 30.Okt. Der Getreidegroß, markt eröffnete bie neue Woche in stetiger, aber sehr stiller Haltung. Die Nachfrage nach Mehl war wei­ter gering unb daher auch für Brotgetreide nur klein. Das Angebot war ausreichend. Arn Futter- mittelmartt waren Kleie und ölhalllge Artikel stark gesucht unb fest. Jrn übrigen waren die Preise ge­genüber der Vorwoche unverändert, Braugerste gab eher etwas nach. Es notierte (Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in Reichsmark: Weizen 193, Roggen 161 bis 162, Braugerste 181 bis 183,50, Hafer 137,50 bis 140, Weizenmehl, Suez. 0 mit Austauschweizen 28,75 bis 29,50, bito ohne Aus­tauschweizen 27,25 bis 28, Roggenmehl, O- bis 60- prozentige Ausmahlung 22,50 bis 23, bito südb. Spez.O 23,50, Weizenkleie 9,50, Roggenkleie 9, Sojaschrot 14,85 bis 15 mit Monopolzuschlag (m. M.), Erbnußkuchen 16,30 bis 16,65 m. M., Palmkuchen 14,40 bis 14,55 m. M., Treber 16,25 bis 16,50, Heu 6, Weizen- unb Roggenstroh, draht- gepreßt 2 bis 2,25, do. gebünbelt 1,60 bis 2. Kar- toffeln: Jnbustrie hiesiger Gegend 2,30 bis 2,40 (zu­letzt 2,30 bis 2,40) per 50 Kilo bei Waggonbezug. Tendenz: ruhiger.

Frankfurter Schlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 30. Okt. Auftrieb: Rinber insgesamt 1724 (gegen 1438 am letzten Montags­markt), barunter 495 Ochsen, 90 Bullen, 583 Kühe unb 556 Färsen. Kälber 373 (407), Schafe 204 (127) unb Schweine 3555 (3798). Notiert würbe pro 1 Zentner Lebenbgewicht in Mark: Ochsen al) 29

bis 31, a2) 25 bis 28, b) 20 bis 24. Bullen a) 27

bis 30, b) 23 bis 26. Kühe a) 23 bis 27, b) 19

bis 22, c) 15 bis 18, d) 11 bis 14. Färsen a) 29

bis 32, b) 26 bis 28, c) 22 bis 25. Kälber Sonber- t klasse, a) 36 bis 40, b) 30 bis 35, c) 25 bis 29,

d) 20 bis 24. Schafe e) 25 bis 27, f) 22 bis 24,

g) 19 bis 21. Schweine a) 51 bis 53, b) 51 bis 53,

c) 48 bis 52, d) 46 bis 50. Im Preisvergleich zum

> letzten Montag gaben Rinber teilweise 1 bis 2Mk. nach, Kälber unb Schafe blieben unverändert, Schweine lagen ca. 1 Mark höher. Marktverlauf: ! Rinder ruhig, Ueberftanb. Kälber unb Schafe ruhig, ! geräumt. Schweine schleppend, Ueberftanb. lieber f Notiz würben verkauft: 1 Stück zu 56, 32 Stück

Großer Bohrerfolg im deutschen Erdölgebiet.

Ein neuer Erfolg in ber beutschen Rohölprobuk- tion wirb aus dem Nienhagener Erdöl- gebiet gemeldet. Eine Tiesdohrung hat in einer Tiefe von über 1200 Meter ein ergiebiges Erdöl- vorkommen angefahren. Die Anfangsproduktion beträgt 50 Tons täglich. Die Deutsche Vacuum Del AG., die Herstellerin von Gargoyle Mobilöl, die schon in der Vorkriegszeit führend in der Ver­arbeitung deutschen Rohöls war, hat sich mit dieser Bohrung als Ansang eines umfangreichen Produk­tionsprogramms nunmehr auch ber aktiven Bohr­tätigkeit unter Aufwenbung erheblicher Mittel zu- geroanbt. Dieser neue Bohrerfolg ist umso be­deutungsvoller, als es damit gelungen ist, auf Grund geologisch-wissenschaftlicher Forschungen das als ölführend angesehene Gebiet beträchtlich in einer bisher unbekannten Richtung zu erweitern. Die Raffinerien ber Deutschen Vacuum Del AG. in Bremen unb in Hamburg, bie schon seit längerer Zeit ausschließlich beutsches Rohöl verarbeiten, sinb hierfür auf bas modernste eingerichtet.

Voigt & Häffner AG., Frankfurt am Main. Die Voigt & Häffner AG., Frankfurt am Main, hat im Jahre 1933 bisher 160 Neuem- fiettungen oorgenommen unb bamit ben Stanb ihrer Belegschaft auf 1160 Arbeiter unb 340 An­gestellte erhöht. Der Bestellungseingang, ber schon auf der GV. Anfang September als etwas höher als zur gleichen Vor,ahreszeit bezeichnet wurde, ist in ber letzten Zeit weiter gestiegen. Im Vertrauen auf eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Belebung wurde die Produktion etwas über den gegen­wärtigen Absatz hinaus gesteigert.

UJirbemühmims aufbas fiußerfte, bafürju(brgm.& wenigstens dem ksunger in ber schlimmsten Kurwirkung Anhalt geboten wird./

Winterhilfswerk

des Deutschen Volkes 1933/34.

Gauführung Heffen-Naffau.

Frankfurt a- 21L, Taunusstraße 111, Telephon 32288, Postscheckkonto: Frankfurt a. 2TL 28100.

Bankkonto: Nassauische Landesbank, Frankfurt a.

Girokonto 6200.

zu 55 und 158 Stück zu 54 Mark. Fleischgroßmarkt: Beschickung: 692 Viertel Rindfleisch, 35 ganze Kal­ber, 20 ganze Schafe unb 175 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rmbsleisch I 48 bis 52, II 45 bis 50. Bullenfleisch 45 bis 50. Kuhfleisch II 34 bis 40, III 25 bis 30. Kalbfleisch I unb II 57 bis 70, Hammel- fleisch 56 bis 62. Schweinefleisch I 65 bis 70. Ge- schäftsgcmg: ruhig.

Mannheimer Getreidebörse

Mannheim, 30. Dktober. Weizen (inländischer, 76/77 kg frei Mannheim) 19,50 bis 19,80 Mark, Festpreis per Dktober Bezirk 9 18,80, Bezirk 10 19, Bezirk 11 19,30; Roggen (inländischer, süddeutscher, frei Mannheim) 16,25 bis 16,50, Festpreis per Dkto- ber Bezirk 9 15,80, Bezirk 8 15,50; Hafer (inländi- scher) 14; Sommergerste (inländische) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer) 18,50 bis 19,50; Futtergerste 16,50 bis 17; Mais (mit Sack) 18,50; Sojaschrot (Mann­heimer Fabrikat, prompt) 14,50 bis 14,75; Bier­treber (mit Sack) 16,50; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 8,75 bis 9; Erdnußkuchen (prompt) 16,25 bis 16,50; Wiesenheu (loses) 5,40 bis 5,70; Rotkleeheu 5,70 bis 6; Luzernkleeheu 7; Stroh: Preßstroh Roggen- Weizen 2, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh: Rog­gen-Weizen 1,40 bis 1,70, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per Oktober 29,25, per November 29,40, per Dezember 29,55; Weizenmehl (mit Jnlandweizen, alte Ernte) per Dktober 27,75, per November 27,90, per De­zember 28,05; Roggenmehl (70 bis 60 v. H. Aus­mahlung, je nach Fabrikat, norddeutsches, prompt) 22,50 bis 23,50; Roggenmehl (Pfälzer und süddeut­sches) 22,75 bis 23,75; Weizenkleie (feine, mit Sack) 9,50 bis 9,75; (grobe) 10 bis 10,25; Roggenkleie 8,50 bis 9,25; Weizenfuttermehl 10,75; Roggenfuttermehl 9 50 bis 11,50; Weizennachmehl 14,50 bis 15,75; Rapskuchen 12; Palmkuchen 14,25, Leinkuchen 17; Kokoskuchen 17; Sesamkuchen 16,50; Rohmelasse 8,25 bis 8,50 Mark. Tendenz: ruhig; der Verkehr am heutigen Getreidemarkt blieb weiter klein bei ziemlich unveränderten Preisen. Süddeutsches Weizenaus- zugsmehl 3 Mark höher, Weizenbrotmehl 7 Mark niedriger als Spezial 0.

Mainzer Schweinemartt.

Mainz, 30. Dkt. Auftrieb: 888 Stück. Markt­verlauf: mäßig belebt, kleiner Ueberftanb. Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: b) Dollft von ca. 120 bis 150 kg Lebendgewicht 50 bis 53, c) vollst, von ca. 100 bis 120 kg Lebend- qewicht 48 bis 52, d) vollst, von ca. 80 bis 100 kg Lebendgewicht 44 bis 48, g) Sauen 42 bis 44.

Deoifenmartl Berlin Frankfurt a. ZU.

Itranfnn u. vl

SSt Hrte

Datum

28 10.

28.10.

30-10.

86,25

85,5

86,25

85

87

87

86,5

75,25

75

87,9

87.65

87.9

86,5

87

Banknoten.

belnilche

>le.

88

Berlin, 30Xttobcr

88.5

88

88.5

88.25

88

6,13

4,7

14

4,1

4,6

Die hinter den Papieren

88,25 87.65

96,75

98,75

85,9

78,9

12.75

90,5

98,6

85,9

79

12,7

78,65

12,65

67,91

80.99

34,98

68,19

81,31

35,11

88 87,65

87

71

75,13

87,65

88

87.65

79

12,75

88 87.65

90

99,25

86

Schwedische Note» Schweizer Roten.. Spanische Note».. Ungarisch« Noir»

0,70

3.8

3,7

13,25

0.625

3,75

3,8

3,7

5,75

13,5 0,625

3,8

3.9

3,65

5.75

4,75

% Deutsche ReichSanlelhe v. 1927 6% ehem.7% Dt.ReichSanl.v. 1929 67,% Doung-Anlelhe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auölos.-Rechien .............

DeSgl. ohne Auslos.-Ncchte......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929

(rückzahlb. 102%)...........

6% ©elf. LandeSbcmk Darmstadt

Gold R. 12...............

67,% Hell- Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Ltqui......

Oberhellen Pcovinz-Anleihe uth

AuSlos.-Rechten ..........

4% Vesterretchtiche Goldrente.

4,20% Oesterrelchlfche Sllberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische SlaalSrente v. 1910 47:% de«gl. von 1918 .........

6% adgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlcthe von 1911 s-L Türttlche Bagdadbahn-Anlelhe

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlosfenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o H.. Lornbardzinsfuß 5 v. H.

Lmertkanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noren................

Norweglsche Noten .......

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische ....................

Geld

2,71

58.33

58,73

13,16

16,37

168,81

21.98

66.22

30-1 .

89T

99,13 86

3trlm

fur* börse

Deutsche Komm. Sammelabl. An. leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

6% ehern. 8% tzrankf. Hyp.-Baak Solbpfe- 15 unkündbar 618 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 16 unkündbar bis 1986

67.% ehern. 47»% Franks. Hyp.-

Bank-Ltqu.-Bsandbriele.......

57i% ehem. 47,% M '

Hyp.-Bank-Lläu.-Goldpl

6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. LandeSpsand.

briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 Gteuergutich. BerrechnunaSku»

grieP

2,73 58.57 58,97 13.22 16.43

119,-r* 22,06 66.48

Franuur a. Ul.

Echluß- turS

Gchlulst. Abend­bärse

Schluß» turd

Schlußk. Minag- börse

Datum

Mansselder Bergbau.........0

KvkSwerke 0

Phonir Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Rhelnstahl ................c

Bereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen ..............0

Kaliwerke LlfcherSIeben...... 6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.....IV*

I. ®. Farben.Jndustrte.......7

ScheideanstaU...............9

Goldschmidt ................0

RülgerSwerke ...............0

Metallgesellschaft.............0

Philipp Holzmann ...... v

Zementwerk Heidelberg ...... t Lementwerk Karlstadt.........0

Schultheis Payenhofer ....... 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. ( Bemberg..................0

Zellstoff Waldbos ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......C

Dessauer BaS ...............7

Daimler Motoren............<

Deutsche Linoleum........... 0

Orenstein & Koppel..........0

Leonhard Tley ..............

Thade.............. 10

A«umulatoren»Fabrik........<

Lontl-Bummi...............

Sriyner....................

Mainkraftwerke Höchst a-M....

Süddeutscher Lurker .........

28-10.

22

35

73.75

29.5

10

106

117,13

173

39 46.25 52,75

56,25

72

80

28,75 38,25

33

27 41,75

14.25 148,5 160,5

129

I 15

59,13

1 171

30-10-

22,5

34,75

74

29.5

10

106

107

116,25

172.75

39,5

45,75

52.5

55,25

71,5

80

28.75

38

33

17,65

26,65

42

14

145.25

162.5

129

1 15

60

171

28.10.

21,5

67,25

34,65

181,75

74,25

30

9,9

116,75

45,9

j i6z

86

28,5

38,b

33

18,65

100,75

26.75 42 26

148.5

162

129.25

1 m3

30-10-

22,65

67

34^5

74.13

29.9

9.75

107^5

116

39.5

45.9

55,75

85.5

28,75

33

18

101

26,5

41,75

25

145

162

128,75

I in

Datum

.Vrnnflur a. DI.

flerlln

Schluß- hirt

28-10- |

Schlugt. Abend. böri

30-10.

Schluß» turS

28.10.

Schlußk. Mittag« börle

30.N.

4% desgl. Serie II

5% Rumän. verelnh. Renle v. 1903 4^%Rumän.veretnh.Rentev.l913

4% Rumänische veretnh. Rente - - 8%% Anatolier ...............

Hamvurg-Amerika-Poket ..... 0

Hamburg-Südam. Dampfschlff 0

Hansa-Dampffchiss..........0

Norddeutscher Lloyd ......... 0

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz- und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bonk und DtSconto»

Gefellfchafi................ 0

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................ 12

...........................0

Bekula..................... 0

Elektr. LIekerungSgesellschaft... S

Licht und Kraft 6

Bellen & Guilleaume........ 0

Gefellsch.f.Elekrr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ....... 6

Schuckert & (So. ............. 6

Siemens S Halske............

Lahmeyer L Lo....... 10

Buveru» ...................0

Deutsche Erdöl .............. <

Gelsenkirchener.............. k

Voesch EisenKöln-Neuesfen .. 0

Ilse Bergbau ............ <

Hile Bergbau Genüss»...... <

Klöcknerwerke ...............<

ManueSmann.Röhren........ 0

4,8

3

5

3 23,75

9,75

10,4

45

81,25

41

42

50,5

158,75

16,25

109

77.75

89

41,5

73

77,25

86

131,5

118

62,25

92.5

45

77.25

94,5

50

50,5

4,8

3.55

5,5

3,3 23.75

9.65

10,25

45 81

41

42

50,5

158

15,5

108

76

88

41

72,5

77

86

131

117

62,25

90,75

44,25

75,5

94,25

50

50

4.9

3,25

5

3,1

23.9

10 20,25

15.5

10.4

46

158,5

15,65

108.5

77

81,75 41,5

72,75 77,5 86.4

132

117

91,5

44,5

76

52

94.75

49,5

80

5.75 34

9,65

14,75

10 45,5 80,5

41

42 50,5 157,5

16

108,13 75.25

87.5

41

73,25

77

85.4

131

115

62,25

91

44,4

75,13

52

93,5 49,75

49,8

28-Oktober

30-Oktober

Amtliche Dotierung

Amtliche Dotierung

frei'

Nrie

Geld

?r>r

Hellingfor»..

5,904

5,916

5.844

5,856

Wien.......

48.05

48,15

48.05

48.15

Prag.......

12,405

12,425

12.405

12,425

Budapest ...

-

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3.053

Holland ....

169,23

169,57

169.23

169,57

LSlo.......

67,13

67,27

66.38

66.52

Kopenhagen.

59,64

59,76

58,99

59,11

Stockholm...

68.83

68,97

68,08

68.22

London .....

13,35

13.39

13,20

13.24

Buenos Aires

0,963

0,967

0.963

0,967

Neuyork....

2,847

2,853

2,757

2,763

Brüssel.....

58,49

58,61

58,49

58,61

Italien.....

22,10

22,14

22,10

22.14

Laris ......

16,405

16,445

16.41

16.45

Schweiz....

81,12

81.28

81,17

81.33

Spanten....

35,11

35,19

35,11

35.19

Danzig.....

81,67

81,83

81.70

81,86

Japan......

0,801

0.803

0,795

0,797

Rio de Ian. .

0,227

0,229

0.227

0,229

Jugoslawien.

5,295

5,305

5,295

5,305

Lissabon....

12.69

12.71

12.66

12,68